«Leider nicht auf Grossleinwand» | Der Landanzeiger
Haben mit Ihrer Klasse einen experimentellen Film gedreht: Nadine Waser (links) und Getuarta Dushica.
Unterentfelden: Der Film einer Landenhof-Klasse wurde an den 45. Schweizer Jugendfilmtagen in Zürich gezeigt

«Leider nicht auf Grossleinwand»

Nadine Waser und Getuarta Dushica haben es geschafft. Ihr Film «7 FEARS» wurde am 45. Schweizer Jugendfilmtagen gezeigt. Die beiden Jungfilmerinnen haben sich auf dem Landenhof kennengelernt. Im Interview erzählen sie, wie sie mit der ganzen Klasse den Film gedreht haben und sie hofften, am Filmfestival in Zürich einen Preis zu gewinnen.

Nadine und Getuarta, wie seid ihr auf die Idee gekommen, gemeinsam einen Film zu machen?
Wir haben letztes Jahr schon zusammen einen Film gemacht für das Schweizer Jugendfilmfestival, damals zum Thema «Money Money Money». Wir gewannen leider nicht und somit fanden wir, wir machen dieses Jahr einfach nochmal mit.

Um was geht es in eurem neuen Film mit dem Titel «7 FEAR»?
«Fear» bedeutet auf Deutsch «Angst». Im Film geht es um eine Person, die von verschiedenen Ängsten geplagt wird. Die Angst vor Spinnen und Zahnarzt sind da aber nicht rational zu begründen. Die Angst vor dem Tod und der Dunkelheit begleitet die Menschheit schon seit Generationen.

Wie habt ihr Eure Zusammenarbeit organisiert, wer hat was gemacht?
Wir haben den Film als Schulklasse gedreht. Wir haben zusammen beim Filmen besprochen, welche Szenen gut waren und welche wir nochmals drehen mussten. Das klappte gut, weil wir dieselbe Vorstellung vom Film hatten.

Was war für Euch das schwierigste bei der Produktion?
Das Organisieren. Das heisst, das Filmequipment musste bereit sein. Beim Filmen war es schwierig, dass alle am richtigen Ort standen und konzentriert blieben. Mühsam war zum Beispiel auch, dass das Licht im Schulhaus jeweils automatisch anging, darum mussten wir die Sensoren abkleben.

Seid Ihr zufrieden mit dem Resultat?
Ja, wir sind mit dem Resultat unseres Filmes zufrieden.

Euer Film wurde an den 45. Schweizer Jugendfilmtagen vom 18. bis 21. März gezeigt. Was bedeutet Euch diese Teilnahme?
Wir finden es toll, dass unser Film bei den Schweizer Jugendfilmtagen gezeigt wurde. Schade ist, dass wir nicht nach Zürich fahren konnten, um unseren Film auf der grossen Leinwand zu sehen, das wäre schön gewesen.

Habt Ihr Euch Chancen ausgerechnet, mit «7 FEARS» einen Preis zu gewinnen und habt Ihr dies schon erfahren?
Letztes Jahr hofften wir schon, einen Preis zu gewinnen, aber es war nicht so. Wir hofften, dass unsere Chancen nun mit einem experimentellen Film grösser sind. Jedoch hat es leider nicht geklappt, wie wir erfahren haben.

Wie geht es nun weiter, werdet Ihr weitere Filme zusammen drehen, oder jede für sich, oder habt Ihr ganz neue Projekte vor?
Wir fänden das toll, aber ab dem Sommer gehen alle ihre eigenen Wege. Die Filmprojekte waren lehrreich. Uns fehlt das Geld für eigenes Equipment.

www.jugendfilmtage.ch

Interview: Kaspar Flückiger | Bild: zVg
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