«Pont Neuf» wird 7 Millionen teurer

«Pont Neuf» wird 7 Millionen teurer | Der Landanzeiger

Seit Juli 2019 wird an der neuen Aarebrücke in Aarau gearbeitet. Der Bau der Brücke ist komplex und für alle Projektbeteiligten sehr anspruchsvoll. Neben der zeitlichen Verzögerung entstehen Mehrkosten. Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat einen Zusatzkredit von 7,03 Millionen Franken. Damit wird die neue Aarebrücke voraussichtlich 40 Millionen Franken teuer.

Seit November 2019 laufen die Hauptarbeiten für die neue Aarebrücke in Aarau, zuvor wurde die Hilfsbrücke installiert. Bereits im Verlauf der ersten Arbeiten hat sich gezeigt, dass der Bau der Brücke komplex und für die Projektbeteiligten sehr anspruchsvoll ist. Die Projektbeteiligten waren konfrontiert mit Abweichungen in der Geologie, mit Mehraufwand beim Abbruch durch im Boden verbliebene Bauteile von früheren Bauwerken sowie mit verunreinigten Baumaterialien (wie Asbest oder verseuchtem Baugrund), die separat abgebrochen und entsorgt werden mussten.

Diese Mehraufwände führten zu Verzögerungen gegenüber dem ursprünglichen Terminprogramm und zu Mehrkosten sowohl in der Umsetzung, als auch in der Projektierung. Dabei haben die Mehrkosten in der Geologie sowie in den Aushub- und Abbrucharbeiten keinen Zusammenhang mit dem gewählten Brückenobjekt «Pont Neuf». Die Mehrkosten wären auch bei anderen Brückenkonzepten in ähnlichem Umfang angefallen.

Mehrkosten betreffen fast ausschliesslich Kanton
In der Botschaft an den Grossen Rat beantragt der Regierungsrat einen Zusatzkredit in der Höhe von 7,03 Millionen Franken. In diesem Zusatzkredit sind 1,08 Millionen Franken Kreditrisiko inkludiert. Gemäss aktueller Endkostenprognose erhöhen sich die Kosten für den Neubau damit auf 40,09 Millionen Franken.

Die Mehrkosten betreffen fast ausschliesslich den Anlageteil Aarebrücke, an welchen die Stadt Aarau keinen Kostenbeitrag zu leisten hat. Unter Berücksichtigung des inzwischen vom Bund gesprochenen Beitrags aus dem Agglomerationsprogramm AareLand von total 3,26 Millionen Franken muss die Stadt Aarau nun einen Beitrag von 9,02 Millionen Franken leisten. Aarau bewilligte 2014 einen Kredit von 9’867’000 Franken.

Ungenauigkeit im Kredit
Für den ursprünglichen Kredit war das generelle Projekt die Grundlage – das entspricht jedoch nicht im vollen Umfang der Genauigkeit eines Bauprojektes. Die damals dafür berücksichtigte Kostengenauigkeit von plusminus fünf Prozent entsprach nicht dem Stand des Projektes. Üblich ist eine Reserve von plus-minus zehn Prozent. Mittlerweile zeigt sich, dass mit den plus-minus zehn Prozent Reserven die Risiken des Baugrunds bei Grossprojekten (wie Tunnels und Brückenfundationen) zu wenig genau abgedeckt werden. Eine Kompensation der Mehrkosten aufgrund von Abweichungen im Baugrund im Rahmen des Projektkredites sind kaum möglich. Die Mehrkosten sind nicht vermeidbar – auch wenn sie früher erkannt worden wären.

Die Praxis der Kostengrundlage wurde in der Zwischenzeit geändert: Bei Kreditanträgen für neue Bauvorhaben wird die Kostengenauigkeit mit zusätzlichen Abklärungen auf der Basis eines Bauprojekts ermittelt. Damit wird eine Kostengenauigkeit von plus-minus zehn Prozent erreicht und die Risiken können besser eingegrenzt werden.

Baugesuch für «Dreiklang» bewilligt

Baugesuch für «Dreiklang» bewilligt | Der Landanzeiger

Die Stadt Aarau hat dem Kantonsspital Aarau kurz vor Ostern ein grosses Geschenk überreicht. Die Stadt bewilligte den Spitalneubau «Dreiklang». Der 569 Mio. Franken teure Neubau ist ein bedeutender Meilenstein für das KSA, die Stadt und die Region.

«Die Begeisterung über die erhaltene Baubewilligung ist riesengross», sagt KSA-Verwaltungsratspräsident Peter Suter. Der «Dreiklang» ist nicht nur ein Bauprojekt des Kantonsspitals Aarau, sondern ein Meilenstein für die Stadt Aarau, die umliegenden Gemeinden und den gesamten Kanton Aargau, schreibt das KAS in ihrer Mitteilung. Die zukunftsfähige Infrastruktur ermögliche es den Mitarbeitenden des Aarauer Spitals, auch weiterhin Spitzenlistungen zu erbringen und Medizin auf höchstem Niveau zu praktizieren.

Die Bevölkerung erhalte ein patientenfreundliches, nachhaltiges und effizientes Spital, auf das sie stolz sein könne, heisst es im Schreiben weiter. «Ein modernes und wettbewerbsfähiges Zentrumspital mit einem 24-Stunden- Betrieb in Aarau ist ein entscheidendes Element in der sicheren Gesundheitsversorgung des Kantons», erklärt Peter Suter weiter. Mit dem bewilligten Baugesuch sei die Basis für die Projektbeteiligten gegeben, um motiviert weiterzufahren.

Das Baugesuch für die Erstellung eines Spitalneubaus «Dreiklang» wurde am 1. Juli 2020 beim Stadtrat Aarau eingereicht. Gegen das Baugesuch, das vom 4. September 2020 bis 5. Oktober 2020 öffentlich aufgelegen hat, sind fristgerecht sechs Einwendungen eingegangen. Im Laufe des Baubewilligungsverfahrens konnten zwischen der Bauherrschaft und drei Einwendern einvernehmliche Lösungen gefunden werden, so dass diese ihre Einwendungen vor dem Entscheid zurückzogen. Drei Einwendungen (davon zwei gleichlautende) behandelte der Stadtrat und wies diese mit dem Bauentscheid vom 29. März 2021 ab. Der Spitalneubau soll bis voraussichtlich im Jahre 2025 bezugsbereit sein.

Millionen-Spende für Holziken

Millionen-Spende für Holziken | Der Landanzeiger

Ein älteres Ehepaar hat der Gemeinde Holziken eine Schenkung von 1,1 Millionen Franken zukommen lassen. Das Geld soll dem Schuldenabbau rund um den Neubau des Schul- und Kindergartengebäudes im «Hueb» dienen. Das seit 55 Jahren in Holziken lebende Ehepaar ist überzeugt, mithelfen zu können, dass die Gemeinde auch finanziell attraktiv bleiben kann. Der Gemeinderat bedankt sich im Namen der ganzen Bevölkerung für die überaus grosszügige Schenkung und ist gerührt, dass das Ehepaar einen so grossen Betrag, der aus harter Arbeit entstanden ist, der Allgemeinheit zur Verfügung stellt und damit den nächsten Holziker Generationen einen grossen Dienst erweist.

Mit dem NIU elektrisch durch den Frühling rollen

Mit dem NIU elektrisch durch den Frühling rollen | Der Landanzeiger

Die elfar GmbH hat seit 14 Jahren viel Erfahrung mit elektrisch betriebenen Zwei-, Drei- und Vierrädern. Aktuell steht ein Elektroroller im Verkaufsraum, der nicht nur optisch ein Hingucker ist: Der NIU hat viel Power, ein modernes Design und er kommuniziert mit unserem Smartphone.

Gleich mehrere sehr positive Eigenschaften unterscheiden den NIU von vergleichbaren Elektrorollern. elfar-Geschäftsführer Jonas Moser zeigt auf das Vorderrad und zählt auf: «Der neue NIU hat grössere Räder als andere, 14 Zoll, das ist gut für die Sicherheit. Darüber hinaus hat er zwei Batterien, eine unter dem Sattel und eine unter der Fussablage, dadurch erhöht sich seine Reichweite auf 70 bis 130 Kilometer, je nach Fahrstufe, und er hat deshalb auch mehr Power und schafft locker rund 75 Stundenkilometer.»

Bereits mit 16 Jahren darf man den NIU fahren. Es braucht dazu den Führerschein A1 für 4 Kilowatt Motorenleistung. Was jedoch als Erstes am NIU auffällt, ist das moderne Design. Bei elfar gibt es den NIU wahlweise mit einer schwarzen Grundlackierung mit roten oder weissen Streifen oder in Weiss mit roten Streifen. Ebenfalls ein Hingucker ist die vordere kugelrunde Beleuchtung durch sehr schön designte LED-Leuchtdioden, die ebenfalls im Blinker zu finden sind.

Mit dem NIU elektrisch durch den Frühling rollen | Der Landanzeiger
Die neusten Modelle bieten mehr Leistung bei vergleichsweise günstigem Preis.

Viel Power – grosse Reichweite
«Es ist das ideale Gefährt für den Alltag», erklärt Jonas Moser, «sei es zum Einkaufen oder für den Weg zur Arbeit.» Moser selber hat mit dem NIU ein Stück Freiheit erlebt: «Dank der grossen Reichweite kann ich ohne zu laden an den Hallwilersee fahren – und wieder nach Hause.» Die beiden Akkus sind herausnehmbar, was ein bequemes Laden in der Wohnung ermöglicht. Den NIU, den es für 4990 Franken bei elfar gibt, bezeichnet Jonas Moser als ideales Einsteigermodell. Nicht nur für Schüler und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene bietet der E-Scooter von NIU viel Fahrspass. Für den Roller gibt es auch eine App. Sollte er tatsächlich mal verloren gehen, so hilft das Smartphone, ihn wiederzufinden. Mit der App lässt sich auch beim Display die Farbe ändern oder sie zeigt aktuelle Daten und Infos.

Zu guter Letzt fällt einem ein Detail ins Auge, das jeder Vespa- oder Rollerfahrer fast automatisch auch bei neuen Modellen sucht. Und ja: auch der berühmte «Haken» fehlt nicht beim NIU, also der Haken, woran man die Einkaufstasche hängt. «Den braucht es einfach irgendwie bei jedem Roller», erklärt Jonas Moser mit einem Lächeln.

Die elfar GmbH ist auf Elektromobilität spezialisiert. Seit ihrer Gründung vor 14 Jahren hat sich die Firma zu einem echten Kompetenzzentrum entwickelt und bietet eine fundierte Beratung, Verkauf und Werkstatt an – vom elektrisch betriebenen Einrad bis zum Vierrad. Dabei ist die elfar GmbH nicht nur auf E-Bikes spezialisiert. Gemäss der NZZ bietet die Unterentfelder Firma von Jonas und Ria Moser die grösste Auswahl an Elektrofahrzeugen schweizweit: Ihr Sortiment umfasst E-Bike, E-Mofa, Mobility E-Scooter, E-Motorrad (bis zu 200 km/h!) und weitere E-Fahrzeuge.


elfar – wir fahren elektrisch seit 2007

Eine Erfolgsgeschichte
Am 20. Februar 2007 gründeten Jonas und Ria Moser die elfar GmbH. Anfangs diente ihre private Garage als Verkaufsfläche. Drei Jahre später, im Jahr 2010, konnten sie in das ehemalige Feuerwehrmagazin am Feuerwehrweg 1 umziehen. Im selben Jahr kam auch der erste Mitarbeiter hinzu. Seit 2013 bildet die elfar Lehrlinge aus.

Neuer Mitarbeiter gesucht
Die elfar GmbH bietet heute bis zu neun Arbeitsplätze an. Aktuell ist eine Stelle frei als Mechaniker. Eine Ausbildung als Zweiradmechaniker oder eine elektrische oder mechanische Ausbildung ist von Vorteil.


elfar GmbH

Feuerwehrweg 1
5035 Unterentfelden
Telefon 062 723 91 48
www.elfar.ch

Öffnungszeiten


Di bis Fr, 9.00 bis 11.30 Uhr
13.30 bis 18.30 Uhr
Sa, 9.00 bis 16.00 Uhr

E-Mobilität ohne Kompromisse

E-Mobilität ohne Kompromisse | Der Landanzeiger

Der neue Opel Combo-e Cargo ist die emissionsfreie Lösung für Handel und Handwerk, für Selbstständige genauso wie für grössere Flotten. Der neue rein batterie-elektrische Opel schleppt viel weg und ist dennoch kompakt genug für den dichten Stadtverkehr. Der Combo- e Cargo empfiehlt sich mit klassenführendem Ladevolumen und Zuladungsmöglichkeiten genauso wie mit seiner Reichweite als universeller Geschäftspartner. Er bietet bis zu 4,4 Kubikmeter Ladevolumen und kann 800 Kilogramm Nutzlast schultern. Dazu schafft der Combo-e mit seiner 50 kWh-Lithium-Ionen-Batterie je nach Fahrprofil, Aussentemperatur und Nutzung bis zu 275 Kilometer Reichweite gemäss WLTP. Und muss er einmal Strom nachtanken, lässt sich die Batterie an einer öffentlichen Schnellladesäule in rund 30 Minuten bis zu 80 Prozent wieder aufladen.

Dabei müssen die Kunden beim neuen Opel Combo-e im Vergleich zu den benzin- und dieselgetriebenen Versionen keine Kompromisse eingehen. Der Opel Combo ist längst ein Bestseller bei den leichten Nutzfahrzeugen und wurde bereits 2019 zum «International Van of the Year» gekürt. Das umfangreiche Angebot an klassenführenden Technologien und Assistenzsystemen reicht auch beim Opel Combo-e Cargo von Müdigkeits- und Verkehrsschilderkennung bis zum Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung und Fussgängererkennung. Die Sicherheit aller erhöht zudem die permanente Rückfahrkamera.

Perfekt für Stadt und Land
Der 4,40 Meter lange Combo-e Cargo verfügt über einen Radstand von 2785 Millimetern. Er kann bei einem Ladevolumen von 3,3 bis 3,8 m3 bis zu 3090 Millimeter lange Gegenstände und bis zu 800 Kilogramm an Ladung transportieren. Dazu kann der fleissige Stromer bis zu 750 Kilogramm an Anhängelast ziehen – klassenführend im Segment. Der 4,75 Meter lange Combo-e XL (Radstand: 2975 Millimeter) bietet ein bis zu 4,4 m3 grosses Ladeabteil und Platz für bis zu 3440 Millimeter langes Arbeitsgerät. Sechs Verzurrösen am Boden (und optional weitere vier an der Wand) halten während der Fahrt alles dort, wo es hingehört. Die clever gestaltete Ladefläche des Combo-e ist zwischen den Radhäusern breit genug, um eine (in der Normalversion) oder sogar zwei Europaletten (in der XL-Variante) verladen zu können. Besonders lange Gegenstände lassen sich dank der optionalen Dachklappe auch schräg mit auf Tour nehmen.

Sollen mehrere Kollegen an Bord, ist der neue Combo-e XL mit Doppelkabine die passende Lösung. Mit dem Fahrer finden hier bis zu fünf Personen bequem Platz, während die Arbeitsutensilien sicher hinter der Trennwand verstaut sind. Um extralange Gegenstände zu transportieren, befindet sich ausserdem eine Tür in der Trennwand.

Emissionsfrei liefern mit Elektroantrieb
Mit einer Leistung von 100 kW/136 PS und einem maximalen Drehmoment aus dem Stand von 260 Newtonmeter ist der neue Combo-e Cargo genauso perfekt für die City wie für das städtische Umfeld gerüstet. Er beschleunigt je nach Variante in nur 11,2 Sekunden von null auf Tempo 100 und bietet eine elektronisch geregelte Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Das regenerative Bremssystem mit zwei wählbaren Einstellungen erhöht die Effizienz weiter.

Die aus 216 Zellen in 18 Modulen bestehende Batterie ist unter dem Fahrzeugboden montiert. Durch ihre Lage im Fahrzeug senkt die Batterie zudem den Schwerpunkt. Damit verbessern sich die Fahreigenschaften, was sich bei starkem Seitenwind und in flott gefahrenen Kurven positiv auswirkt.

Sandstrand in Entfelden?

Sandstrand in Entfelden? | Der Landanzeiger

Bei der Migros Unterentfelden befindet sich die Firma Midland Motors Holliger, welche heute ihren aussergewöhnlichen Ausstellungsraum mit Sandstrand-Feeling eröffnet.

Midland Motors Holliger handelt mit edlen US Cars aus den 50er Jahren bis zu heutigen Modellen. Die umfangreich ausgestattete Werkstatt bietet Service, MFK und weitere Dienstleistungen an.

Tom Holliger weist über 30 Jahre Erfahrung mit US Cars auf und kennt sich auch bestens mit der Auto-Elektrik und moderner Elektronik aus. Die aus Faszination entstandene Firma ist nun seit mittlerweile 12 Jahren kommerziell erfolgreich tätig. Auch werden ältere Musclecars aus den USA importiert, welche dann hochqualitativ in den originalen Zustand restauriert werden. Damit kann dann meist der wertsteigernde Veteran-Status erreicht werden. Rare US Cars konnten in den letzten Jahrzehnten eine immer grösser werdende Wertzunahme verzeichnen, sodass solche Fahrzeuge auch als Wertanlage gekauft werden.

Eine Einweihungsfeier wird bei Gelegenheit nachgeholt.

Sandstrand in Entfelden? | Der Landanzeiger
Werkstatt mit Prüfstrasse und Büro.

Midland Motors Holliger

Binzmattweg 6
5035 Unterentfelden
www.MidlandMotors.ch
Telefon 062 723 19 75
Termine nach Voranmeldung

«Wir tun alles, um bereit zu sein»

Wir tun alles, um bereit zu sein | Der Landanzeiger

Die Faustballer des STV Oberentfelden hoffen, dass die Saison am 1. Mai in irgendeiner Form starten kann.

Nach all den Absagen und Verschiebungen von Sportveranstaltungen und Meisterschaften reibt man sich die Augen, wenn man die Nachricht von Swiss Faustball liest. Der nationale Verband ruft auf seiner Homepage «alle Mannschaften dringend dazu auf, das Training unter Beachtung der Schutzmassnahmen seriös auf den Start am 1. Mai auszurichten». Während die Corona- Zwangspause in vielen Sportarten andauert, scheint der Optimismus bei den Faustballern gross – oder täuscht dies? Koni Keller, Trainer des STV Oberentfelden, grinst, wenn er auf den geplanten Meisterschaftsstart vom 1. Mai angesprochen wird. Er sagt: «Ich habe leider keinen direkten Draht zum Bundesrat und aktuell sind wir von Lockerungen leider weit entfernt. Aber ja, wir hoffen, es klappt mit dem Saisonstart und wir tun alles, was möglich ist, um bereit zu sein.»

Auf dem Trockenplatz wird kräftig geschwitzt
«Alles» bedeutet beim STV Oberentfelden derzeit ein leicht reduziertes Training. Einmal pro Woche treffen sich die NLA-Faustballer, um auf dem Trockenplatz gemeinsam zu schwitzen. Der Rasen, der sonst für die Übungseinheiten zur Verfügung steht, wird aktuell saniert. An Schlagtrainings ist auf dem harten Terrain noch nicht zu denken. «Grundlagentrainings und technische Basics sind aber gut möglich und Faustball, wo kaum Körperkontakt stattfindet, ist auch mit Schutzmassnahmen und Abstand umsetzbar », sagt Koni Keller. Der 62-Jährige verbindet derzeit auf dem Hartplatz Konditionsübungen mit Technikelementen, analog zu Trainings in der Halle in den Wintermonaten. «In dieser Kombination mühen sich die Jungs zwar ab, haben als Zückerchen aber immerhin den Ball in den Händen», so der 119-fache ehemalige Nationalspieler, der vor seiner siebten Spielzeit mit den Entfeldern steht, wenn man die Hallen- und Feldsaisons zusammenzählt.

Teamsportler wollen gemeinsam trainieren
Nebst dem Mannschaftstraining absolvieren die Spieler individuelle Fitnessprogramme – mittlerweile eher etwas widerwillig, was Koni Koller versteht: «Faustballer sind Teamsportler. Auf Dauer ist es ihnen zu langweilig, alleine zu trainieren. Sich in einer Mannschaft abzustrampeln, ist schon etwas ganz anderes, weil der neben dir auch pumpt und schnauft und man sich so automatisch gegenseitig motiviert. » Nach Ostern, so hoffen die Oberentfelder, geht es endlich wieder auf den Rasen, wo die Trainings praktisch normal stattfinden können. Ob das auch für die Meisterschaft gilt, ist fraglich. An den NLA-Spieltagen, wie sie aktuell ab 1. Mai noch geplant sind, würden sich jeweils deutlich mehr als 15 Personen begegnen. Und dass die Restriktionen im Breitensport, zu dem im Faustball auch die nationalen Ligen zählen, gelockert werden, ist mit Blick auf die aktuellen Covid-19-Kennzahlen eher unrealistisch. Vonseiten des Faustball-Verbandes heisst es, dass entsprechende Spiel-Varianten ausgearbeitet wurden, je nachdem, ob der Bundesrat am 16. April Verschärfungen, den Status quo oder Lockerungen bekanntgibt.

15-Personen-Regel als grosses Fragezeichen
Auch Koni Keller hat sich Gedanken gemacht und zieht zum Beispiel einzelne Partien statt Spieltage in Erwägung – insbesondere, wenn die 15-Personen- Regel bestehen bleibt. «Das würde trotzdem heissen, dass die Kader der beiden aufeinandertreffenden Mannschaften beschränkt sind, weil ja auch Schieds- und Linienrichter, Trainer und Betreuer zu den 15 erlaubten Leuten gezählt werden müssten», so Keller. Einzelspiele würden zudem die Anzahl Fahrten an die Matches erhöhen und einen komplizierteren Spielplan bedeuten. «Weil wir alle aber unbedingt wieder spielen wollen, wären wir bereit, den Mehraufwand zu betreiben», sagt der Trainer. Nach der verkürzten Feldsaison 2020 und der ausgefallenen Hallensaison letzten Winter sei der Hunger nach Ernstkämpfen gross. «Ich bastle zwar noch am Kader, aber die, die dabei sind, werden Vollgas geben, sobald sie wieder dürfen», sagt Koni Keller.

Niederlage im letzten Spiel vor den Playoffs

Niederlage im letzten Spiel vor den Playoffs | Der Landanzeiger

Vorletztes Wochenende ergatterten sich die Aarauer Spielerinnen vom Basketballclub Alte Kanti Aarau (BC AKA) den zweiten Saisonsieg und bestritten vergangenen Samstag das letzte Meisterschaftsspiel gegen Hélios Basket. Die 68:88-Niederlage widerspiegelt nicht den gesamten Spielverlauf, insbesondere im Angriff konnten die Aarauerinnen ihr Spiel erfreulicherweise verbessern.

Der BC AKA legte einen guten Start an den Tag – und dies, obwohl das Aarauer Kader dezimiert auftreten musste. Aufgrund gesundheitlichen Gründen konnte Dijana Milenkovic nicht am letzten Auswärtsspiel der regulären Saison teilnehmen. Im Angriff funktionierten die Aarauer Spielzüge um einiges besser als in den Spielen zuvor. Die Verteidigungswand von Hélios konnte besser gelesen werden und einige wichtige Punkte vielen dadurch in den ersten Spielminuten. Aarau ging in den ersten zehn Spielminuten leicht in Vorsprung (21:22). Einzig in der Verteidigung fand man keine gute Lösung gegen die grossen Innenspielerinnen von Hélios. Rund 18 offensive Rebounds erkämpfte sich die Heimmannschaft aufgrund kleiner defensiver Fehler der Aarauerinnen.
Im zweiten Viertel agierte die NLA-Mannschaft des BC AKA sehr diszipliniert und konnte dadurch zwischenzeitlich einen Vorsprung von acht Punkten erspielen (30:38). Kurz vor der Halbzeit riss der Faden leicht und Hélios konnte die Führung in die zweite Halbzeit mitnehmen (44:40).

19:0-Run von Hélios
Im dritten Viertel nutzte Hélios die kleinen Fehler der Aarauerinnen gnadenlos aus (61:48). Doch der BC AKA liess sich dies nicht gefallen und konnte fünf Minuten vor Spielende bis auf einen Punkt aufholen. In den letzten Minuten glitt die Kontrolle über den Ball den Aarauerinnen komplett aus der Hand und ermöglichte der Heimmannschaft einen 19-0 Lauf. Trotz starken Aktionen und besserer Wurfquoten musste sich der BC AKA in den letzten Minuten geschlagen geben.

SBLW Nächste Phase: Playoffs
Bereits anfangs Saison war klar, dass alle acht NLA-Damenmannschaften für die Playoff Viertelfinale qualifiziert sind. So trifft der letztplatzierte BC Alte Kanti Aarau (2 Siege) auf das erstklassierte Team BCF Elfic Fribourg (21 Siege). «Das letzte Spiel gegen Hélios gibt Zuversicht auf die kommenden Playoffspiele, auch wenn es schwer wird», so der Head Coach Velko Evgenievksi nach dem Spiel letzten Samstag. Im Viertelfinale gilt der Modus «Best-of- Three». So spielte der BC AKA gestern auswärts das erste Spiel dieser Viertelserie. Morgen empfängt der BC AKA dann für das zweite Spiel der Serie Fribourg zu Hause in der Tellihalle (ohne Zuschauer, live auf Youtube). Je nach Punktestand wird ein weiteres Spiel am Sonntag auswärts in Fribourg angesetzt.