Nun liegt es an den Ortsbürgern

Nun liegt es an den Ortsbürgern | Der Landanzeiger

Heute bilden elf Gemeinden im oberen Suhrental drei Forstreviere. Weil alle drei zuständigen Förster bis 2025 in Pension gehen, sollen die drei Reviere zusammengelegt und von zwei Förstern geführt werden. Ein entsprechendes Projekt hat eine hochkarätige Arbeitsgruppe drei Jahre lang erarbeitet. Nun müssen die Ortsbürger als Waldbesitzer im Sommer an ihren jeweiligen Gemeindeversammlungen über die Gründung entscheiden.

Selten wird die Meinung der Ortsbürger wichtiger sein als in diesem Sommer. Denn über den neuen Forstbetrieb werden sie entscheiden und nicht etwa die Einwohnergemeindeversammlung. Grund dafür ist, dass der Wald im Besitz der Ortsbürger ist.
Mit der Gründung des Forstbetriebes Suhrental Ruedertal würde einer der grössten und modernsten Betriebe im Aargau entstehen. Dieser ersetzt die heutigen Forstbetriebe Muhen-Hirschthal-Holziken, den Forstbetrieb Oberes Suhrental und den Forstbetrieb Leerau-Rued. Deren aktuelle Förster gehen die nächsten vier Jahre in Pension; der Reihe nach Martin Leu (Förster Oberes Suhrental, Pension 2021), Urs Gsell (Förster Muhen-Hirschthal-Holziken, Pension 2024) und Daniel Zehnder (Leerau-Rued, Pension 2025).

Drei Jahre lang war eine Arbeitsgruppe (AG) im Einsatz. Sie erarbeitete das Projekt sowie eine Botschaft an die Gemeinden. Vergangene Woche hat die AG über die Details und die Strategie des neu entstehenden Forstbetriebs Suhrental Ruedertal im Waldhaus Muhen informiert.
Die achtköpfige Arbeitsgruppe bestand aus den drei Präsidenten der heutigen Forstbetrieben, den drei aktuellen Förstern, dem Projektverfasser Theo Kern, Geschäftsführer von «WaldAargau» und dem Projektleiter Christoph Fischer, ehemaliger Aarauer Stadtoberförster und heutiger Moosleerauer Gemeinderat.

1 Gemeinde – 1 Stimme
«Wir hoffen, dass das Projekt zum fliegen kommt», wünscht sich Christoph Fischer bei der Präsentation vergangene Woche. «Unsere Idee kam bei den Gemeinden sehr gut an.» Ausser in Schmiedrued, gilt es zu vermerken. Sie hat sich früh für eine eigene Lösung entschieden, ein privates Forstunternehmen aus dem Kanton Luzern beauftragt und ist aus dem Forstbetrieb Leerau-Rued ausgetreten.

Bleiben also zehn Gemeinden. Für Christoph Fischer ist wichtig: «Mit dem neuen Forstbetrieb bleiben die Arbeitsplätze und Lehrstellen in den Gemeinden erhalten». Auch bei der Finanzierung ändert sich nicht viel. Neu ist einzig der Schlüssel, nach welchem der Sockelbeitrag berechnet wird, den jede beteiligte Gemeinde nach wie vor jährlich einzahlen wird. Neu wird dafür nicht mehr nur die Wald-Hektarenzahl, sondern nun auch die Einwohnerzahl berücksichtigt. Zum Start zahlen die Ortsbürger der beteiligten Gemeinden für den Eigenkapitalbedarf einmalig 620’000 Franken ein.
Eine weitere Frage, die sich die Arbeitsgruppe stellte, war: Wer hat wieviele Stimmen? Soll Schöftland mit über 4400 Einwohnern deutlich mehr Stimmen haben als beispielsweise Wiliberg mit seinen rund 170 Einwohnern. «Wir haben uns entschieden für die Losung: eine Gemeinde – eine Stimme», erklärt der Projektleiter. Der neue Forstbetrieb Suhrental Rudertal ist gegründet, wenn die zustimmenden Gemeinden mindestens 80 Prozent der Einwohner aller zehn Gemeinden repräsentieren. Dann eilt es und die Gemeinde-Delegierten müssen beispielsweise Personal- und PK-Reglemente erarbeiten, damit der Start am 1. Januar 2022 erfolgen kann.

Viel Goodwill aus den Gemeinden
Schlossrueds Vizeammann und Präsident des heutigen Forstbetriebes Leerau-Rued, Gotthold Müller, blickt zurück: «Vor fünfzig Jahren hatte jede Gemeinde noch einen Förster und die Bauern kümmerten sich um die Holzerei. 1998 schlossen sich die beiden Leerauer und die beiden Ruedertaler Forste zusammen. Heute sind Forstbetriebe moderne Wirtschaftsunternehmen. Da macht es Sinn, wenn sich ein noch grösserer Kreis zusammenschliesst, ich stehe voll und ganz dahinter!»

Gertrud Jost, Muhens Frau Vizeammann und Präsidentin des Forstbetriebes Muhen-Hirschthal-Holziken, betont, dass die Idee zu diesem Projekt aus den beteiligten Gemeinden selber stamme. Auch sie sieht viele Vorteile: «Eine grössere Betriebsstruktur bietet mehr Flexibilität und was für uns sehr wichtig ist: die Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze bleiben unserer Gemeinde erhalten.»
Schöftlands Gemeinderätin und Präsidentin des Forstbetriebs Oberes Suhrental, Gertrud Müller, sieht den Wald als Naherholungsgebiet, das gerade in Zeiten wie diesen sehr beliebt ist. «Der Wald hat sich zu einem Freizeitpark entwickelt, gerade zu Coronazeiten sind so viele Menschen im Wald unterwegs, wie noch nie.» Sie lobt die gute Zusammenarbeit in der Arbeitsgruppe und steht ebenfalls hinter dem Projekt.

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Die drei aktuellen Förster Martin Leu (Oberes Suhrental), Daniel Zehnder (Leerau Rued) und Urs Gsell (Muhen-Hirschthal-Holziken).

Neu: 1888 Hektaren Wald
Förster Urs Gsell schliesslich nannte konkrete Zahlen: Der neue Forstbetrieb bietet sieben Forstarbeitsplätze, er wird in den zehn Gemeinden mit 17’000 Einwohnern 1888 Hektaren Wald umfassen. Gsell freut sich, dass das gesamte heutige Forstpersonal vom neuen Forstbetrieb übernommen wird, ebenso die Lernenden. Was die Förster angeht: Martin Leu geht in Pension, Urs Gsell und Daniel Zehnder werden beim Start des Forstbetriebes die beiden Förster sein – bis zu ihrer jeweiligen Pensionierung.
«Unsere Branche ist enorm im Wandel», erklärt er und meint damit nicht nur die fallenden Holzpreise. Wirtschaft, Naturschutz und vor allem der Klimawandel haben grossen Einfluss auf den Wald. «Der Holzbau boomt, wie aktuelle Bauten wie das neue Schulhaus in Schöftland zeigen.» Das heisst für Förster wie Urs Gsell und seine Kollegen, dass die Forstbetriebe in Zukunft vermehrt auf Qualitätsholz setzen, statt auf Massenware.

Wie geht es weiter?
Die Zeit bis zu den Abstimmungen im Sommer wird von den Gemeinden genutzt, um die Bevölkerung zu informieren und vom Projekt zu überzeugen. So ist für Mittwoch, 5. Mai in Muhen eine Infoveranstaltungen für die Ortsbürger von Muhen, Hirschthal und Holziken geplant.
Auf der letzten Folie, die Förster Urs Gsell im Waldhaus Muhen präsentierte, stand der Slogan: «WALD: Wir Alle Leben Davon».

Drei Eingaben gegen den Ausbau des Heliports

Drei Eingaben gegen den Ausbau des Heliports | Der Landanzeiger

Die Firma Rose Helicopter AG in Holziken möchten den Heliport umbauen. Die private Flugplatzhalterin sieht den Bau eines neuen Hangars und wenn möglich auch einer Tiefgarage und neuem Helikopterstandplatz nördlich des bestehenden Gebäudes vor. Drei von sechs Nachbarn haben während der Mitwirkung beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) eine Eingabe gemacht, bestätigt das BAZL eine Meldung des Regionaljournals Aargau-Solothurn. Mitwirkende und Nachbarn befürchten unter anderem mehr Lärm und mehr Flugbewegungen. Nun muss der Bundesrat entscheiden, ob mit der Anpassung des SIL-Objektblatts die Planungsgrundlage für die Ausbaupläne geschaffen werden soll.

Mehr Bewegungen möglich
Der private Heliport in Holziken besteht seit 45 Jahren und liegt idyllisch versteckt, in der Landwirtschaftszone, zwischen Holziken und Uerkheim. Jährlich kommt es zu rund 300 Flugbewegungen. Ein Start und eine Landung gelten als zwei Flugbewegungen. Ein Überfliegen der Piste in Holziken gilt laut BAZL als zwei Flugbewegungen. Gemäss dem geltenden Betriebsreglement sind in Holziken rund dreimal mehr Flugbewegungen möglich, als zurzeit stattfinden, wie aus dem aktuellen Objektblatt für den Heliport Holziken hervorgeht.

Im Objektblatt werden die künftigen Aus- und Umbauten der Infrastruktur sowie die Ausrichtung des Betriebs eines Flugplatzes behördenverbindlich festgelegt. Es enthält Vorgaben für den Betrieb, zum Flugplatzperimeter, zur Lärmbelastung, zur Hindernisbegrenzung, zum Natur- und Landschaftsschutz sowie zur Erschliessung. Das Objektblatt ist Voraussetzung für die Genehmigung des Betriebsreglements und die Bewilligung von Flugplatzanlagen (Plangenehmigung).

Weniger Lärm, mehr Sicherheit
Mit dem Bau eines neuen Hangars und einem neuem Helikopterstandplatz nördlich des bestehenden Gebäudes, soll einerseits die Lärmsituation im Nahbereich des Heliports verbessert werden, da die Schwebeflüge durch Aufhebung des südlichen Helikopterstandplatzes wegfallen, heisst es im Objektblatt. Zudem soll auch die Sicherheit auf dem Heliport deutlich verbessert werden. Das Bauvorhaben bedingt aber auch eine Erweiterung des Flugplatzperimeters.

Ausserdem ist eine Änderung im Flottenmix vorgesehen. Aufgrund der zunehmend schwierigen Ersatzteilbeschaffung beim bis anhin eingesetzten Helikoptertyp «EC 120B» soll Ersatz angeschafft werden. Vergleichbare Ersatzhelikopter sind jedoch lauter. Aus diesem Grund bedingt die Änderung im Flottenmix eine Anpassung des «Gebiet mit Lärmbelastung», wie aus dem Objektblatt hervorgeht. Die Lärmobergrenze wird aber auch mit den neuen Helikoptern deutlich unterschritten.

Was sagt der Bundesrat?
Die Mitwirkung dauerte bis am 12. April. Der Bundesrat genehmigt jeweils die Änderungsanträge eines Objektblatts und muss sich nun auch mit den drei Eingaben zum Heliport auseinandersetzen. Bis im Sommer soll der Entscheid feststehen. Das Verfahren zum Bauprojekt folgt später. Die Anpassung der Planungsgrundlage (Objektblatt) ist Voraussetzung für das nachfolgende Baubewilligungsverfahren.

Frau Hummel: Was bringen die vielen Massentests wirklich?

Aargauer Kantonsärztin Yvonne Hummel im Interview | Der Landanzeiger

Testen, testen, testen – so lautet ein Grundsatz, um die Pandemie möglichst schnell einzudämmen. Der Aargau will Anfang Mai sogenannte repetitive Tests – salopp Massentests genannt – auf möglichst viele Schulen und Betriebe ausweiten. Verantwortlich dafür ist Kantonsärztin Yvonne Hummel. Sie war Gast im ZT-Talk und sprach unter anderem …

… über positive Aspekte der Pandemie.
Yvonne Hummel: «Die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung war sehr gross – und ist immer noch sehr gross. Es gehen viele Hilfsangebote ein», so Hummel (der Kanton hat vor mehr als einem Jahr unter der Internetadresse www.ag.ch/helfen eine Plattform für Freiwillige aufgeschaltet). Auch die Kooperationsbereitschaft sei hoch. Zwar komme es da und dort zu Protesten, aber «grundsätzlich macht die Bevölkerung sehr, sehr gut mit».

… über die repetitiven Tests, die im Kanton Aargau ausgeweitet werden sollen – und die Frage, ob sich der Aufwand dafür wirklich lohnt.
Yvonne Hummel: Ziel sei es, möglichst viele infizierte Personen zu identifizieren und Infektionsketten zu unterbrechen. Bei diesen Tests könnten zudem Infizierte sehr früh erkannt werden: «Das Virus wird so innerhalb von Schulen und Betrieben weniger weit verbreitet, es gibt weniger Infektionsausbrüche.» In den Schulen könne der Präsenzunterricht besser gewährleistet werden, Betriebe erhalten mehr Sicherheit bei der Personalplanung.

… über das Pilotprojekt an der Kanti Zofingen, bei dem es bei sechs repetitiven Testreihen nur eine einzige positive Poolprobe gab.
Yvonne Hummel: Auf den ersten Blick erscheine das als wenig, so Hummel. Aktuell liege die Inzidenz bei 200 Personen pro 100’000 Einwohner. Bei repetitiven Tests sei also zu erwarten, dass 0,2 Prozent der getesteten Personen infiziert seien und identifiziert werden könnten. «Glücklicherweise ist es ja so, dass die allermeisten Leute nicht infiziert sind.» – «Beim Testen ist nicht nur das positive Ergebnis wichtig», so Hummel. Negative Ergebnisse vermittelten den Getesteten Sicherheit und brächten Ruhe in einen Betrieb.

… über den bevorstehenden Start der Massentests – und wann die Kampagne auf Hochtouren laufen soll.
Yvonne Hummel: Man wolle möglichst schnell loslegen. «Es nützt nichts, wenn wir erst im Sommer oder im Herbst parat wären.» Zurzeit fänden noch Vorbereitungs- und Planungsarbeiten statt. «Ziel ist, dass wir Anfang Mai starten können. Und dann möglichst schnell möglichst viele Betriebe an Bord nehmen, sodass wir bis Mitte Juni auf die Zielzahl von 200’000 getesteten Personen pro Woche kommen.»

… über einen Ratschlag an alle, die wieder Fitnesscenter besuchen.
Yvonne Hummel: «Es ist wichtig, dass Fitnesscenter gute Schutzkonzepte und eine gute Lüftung haben. Dann ist es problemlos. Noch viel problemloser ist sportliche Betätigung im Freien.»

… über die Aussichten, dass Restaurants im Mai auch die Innenbereiche wieder öffnen können.
Yvonne Hummel: Das werde auf nationaler Ebene entschieden. «Wenn sich die Fallzahlen im aktuellen Rahmen halten, dann gibt es eine gute Chance für weitere Lockerungsschritte.» Der R-Wert liege aktuell im Kanton Aargau bei 1,07 (Stand letzte Woche). «Das ist aber nicht der einzig wichtige Wert», so Hummel. Wichtig sei auch, wie sich die Kapazitäten im Gesundheitswesen entwickelten, insbesondere auf den Intensivstationen. «Aktuell ist die Situation fragil.»

… über Lieferverzögerungen beim Impfstoff und die Frage, bis wann mit einer Durchimpfung im Aargau zu rechnen ist.
Yvonne Hummel: «Das ist von den Impfstofflieferungen abhängig. Der Aargau ist bereit, den Impfstoff, der kommt, zu verimpfen. Wir hoffen, dass die Lieferversprechen auch eingehalten werden.» Wichtig sei, dass sich möglichst viele AargauerInnen registrieren: «Auf keinen Fall warten. Das ist für alle gut und gibt eine bessere Planbarkeit.»


Zur Person

Yvonne Hummel ist seit Februar 2020 Kantonsärztin im Departement Gesundheit und Soziales von Regierungsrat Jean-Pierre Gallati. Sie hat an der Universität Basel Medizin studiert und verfügt über den Facharzttitel für Innere Medizin und Medizinische Onkologie. Yvonne Hummel hat während 17 Jahren als Ärztin in verschiedenen Spitälern in der Schweiz gearbeitet und führte eine eigene Praxis. 2013 hat sie den Fähigkeitsausweis Vertrauensarzt erlangt. Anschliessend leitete sie unter anderem den Vertrauensärztlichen Dienst der Krankenversicherung Sanitas. Yvonne Hummel ist verheiratet und wohnt in Sins.


Neues Ausstellungsformat: «Digital Auto Show Aargau»

Neues Ausstellungsformat: «Digital Auto Show Aargau» | Der Landanzeiger

Vom 1. bis 16. Mai 2021 führt der AGVS auf der neuen Website www.digital-auto-show.ch die Premiere seines innovativen Ausstellungsformats «Digital Auto Show Aargau» durch.

Wer jetzt ein neues Auto sucht, ist auf der Website www.digital-auto-show.ch genau richtig. Hier präsentieren sich über 20 namhafte Garagisten aus dem ganzen Kanton Aargau mit rund 200 Fahrzeugen von 25 bekannten Automarken.

Als Alternative zu den physischen Ausstellungen lancierte der AGVS (Auto Gewerbe Verband Schweiz), Sektion Aargau, diese neue Art der Auto Ausstellung für seine Mitglieder und natürlich für alle Kundinnen und Kunden.

Persönlich – Regional – Digital
Präsident Martin Sollberger erklärt: «Jede Garage präsentiert sich mit einer Auswahl ihrer Neuwagen, ihren Koordinaten, Fotos sowie den Links auf ihre Website und Social-Media-Kanäle, und die Besucher können Probefahrten vereinbaren.»

Digitaler Gedanke
Einzelne Aussteller zeigen sich mit Videos, virtuellem Showroom und Live-Sessions. Wer sich über aktuelle Themen in der Autobranche informieren will, findet auf der Website zudem einen Podcast sowie Blogbeiträge.

Wettbewerb und Messefeeling
Die Website-Besucher können am Glücksrad drehen und Tagespreise gewinnen. Als Hauptpreis locken 4 Pirelli Sommer- oder Winterreifen bis max. 18 Zoll im Wert von Fr. 1200.–.


Event: «Digital Auto Show Aargau»

Datum: 1. bis 16. Mai 2021
Öffnungszeiten: 24 Stunden täglich
Online-Messe-Location: www.digital-auto-show.ch


Sommerferien geniessen und gleichzeitig Auto fahren lernen

Sommerferien geniessen und gleichzeitig Auto fahren lernen | Der Landanzeiger

Die Sommerferien geniessen und gleichzeitig Auto fahren lernen. Für Jugendliche ein Traum! Dieser könnte bald in Erfüllung gehen. Der TCS Aargau führt auch in diesem Sommer wieder ein Jugendfahrlager in Ambri durch. Ab sofort kann man sich anmelden.

Um am TCS-Jugendfahrlager während einer Woche in den Sommerferien teilzunehmen, müssen die Jugendlichen schon über ihren eigenen Schatten springen, denn die Woche im Tessiner TCS-Feriendorf Scruengo kostet natürlich wie jedes andere Lager oder Ferien am Strand auch etwas. Als Gegenleistung winkt dafür eine Vollpension, modernste Übungsfahrzeuge, ein grosses abgesperrtes Übungsgelände auf dem Flugplatz Ambri, eine sehr gute Betreuung auf die Theorieprüfung, spannende Fahrübungen und ein unterhaltsames Lagerfeeling. Radwechsel und Niveaukontrollen am Fahrzeug sind anschliessend auch keine Fremdwörter mehr. Selbst die Wirkungen und Möglichkeiten der neusten Assistent-Systeme, die heute in Fahrzeugen vorhanden sind, werden einen Bestandteil im Lager sein. All das sind Inhalte, die in diesem Umfang nicht in der Fahrausbildung behandelt werden, aber trotzdem von sehr grossem Nutzen sind für die zukünftige Karriere als AutofahrerIn.

Die ersten Fahrversuche in angenehmer Umgebung
Mit dem TCS-Jugendfahrlager kann man sich so besonders ideal für das Autofahren vorbereiten – und das mit anderen Jugendlichen. Erfahrene, engagierte FahrlehrerInnen unterstützen die Jugendlichen während dieser Woche und vermitteln interessante und spannende News rund ums Auto. Am Ende dieser Woche wird direkt im Lager die Basis-Theorieprüfung absolviert. Die Woche wird verfeinert durch ein abwechslungsreiches Freizeit- und Sportprogramm. Schon seit vielen Jahren führt der TCS Aargau diese Kurse sehr erfolgreich durch. Die jungen Leute erlangen nach dieser Woche mit Sicherheit eine Topbasis für die ersten Fahrstunden beim Fahrlehrer.

Weitere Informationen auf: www.tcs-aargau.ch/jufala.

Kommunikation mit Köpf(ch)en

Kommunikation mit Köpf(ch)en | Der Landanzeiger

Kommunikation, die fruchtet, ist für jedes Unternehmen Gold wert. Die Agentur Stutz Kommunikation aus Oberentfelden unterstützt seit bald zehn Jahren kleinere und mittlere Betriebe im Marketing, in der Werbung und in der externen Kommunikation. Das Rezept, weshalb die Kommunikationsdienste für die Kunden funktionieren, ist im Prinzip ganz einfach.

Eine Kreativ-Zentrale, eine News-Redaktion, eine Video-Werkstatt und ein Web-Labor: Das sind die vielfältigen Dienste von Stutz Kommunikation. Vorwiegend möchten die Kunden von Stutz Kommunikation Dienstleistungen vermarkten und dadurch den Verkauf ankurbeln. Hier sind kreative Ideen und sinnvolle Massnahmen gefragt. «Besonders in der heutigen digitalen Zeit ist es für den Kunden oft schwierig, den Überblick im Werbemarkt zu behalten. Er muss sich in erster Linie um sein Tagesgeschäft kümmern. Die Vermarktung lagert er dann zu uns aus und wir unterstützen ihn in der Erreichung seiner Ziele», erklärt Inhaber und Geschäftsführer Markus Stutz.

Vielseitigkeit
So werden kreative Strategien entwickelt und erfolgversprechende Botschaften kreiert. Diese werden dann beispielsweise in News-Beiträgen auf einer Webseite, als Newsletter, Flyer, Broschüre, Online-Werbung oder Social-Media-Post publiziert. Oder als PR-Artikel, wie dieser hier. Dabei soll eine möglichst hohe Reichweite bei der potenziellen Zielgruppe erreicht werden. Bei Stutz Kommunikation wird also getextet, gelayoutet, fotografiert, gefilmt und programmiert. Derzeit setzen sich sieben Angestellte mit Herzblut für das Unternehmen ein.

Engagement
Stutz Kommunikation unterstützt meist regionale Firmen aus unterschiedlichen Branchen. Entweder für ein punktuelles Vorhaben oder mit regelmässigen Kommunikationsmassnahmen als Hausagentur das gesamte Jahr über. «Wir streben enge und langfristige Partnerschaften an. Budgetlösungen oder Hauruck-Übungen haben da weniger Platz», führt Stutz mit einem Augenzwinkern aus und ergänzt: «Ein guter Service ist etwas wert, weil er Mehrwert bringt.»

Wertschätzung
Doch was sind denn nun die Zutaten des erfolgreichen Rezepts von Stutz Kommunikation? «Stutz Kommunikation legt viel Wert auf eine verständliche und wertschätzende Sprache. Der Konsument wird nicht als Produkt betrachtet, der stupide kaufen soll. Wir gehen mit den Menschen in einen Dialog und zeigen ihnen Möglichkeiten auf. Zudem sind unsere Ideen sowie unsere Kreativität unser Kapital», führt Markus Stutz aus.


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Nur perfekt ist gut genug

Nur perfekt ist gut genug | Der Landanzeiger

Der Kunstturner Noe Seifert, Mitglied des Satus Oberentfelden-Rothrist-Oftringen, ist halbwegs zufrieden mit seinem Auftritt bei der Kunstturn-EM in Basel. Obwohl er nur sehr kurz war.

Kaum haben die Europameisterschaften der Kunstturner in Basel begonnen, sind sie für Noe Seifert bereits wieder zu Ende. Der 22-Jährige verpasste am zweiten EM-Tag anlässlich der Qualifikation sowohl am Barren als auch am Pauschenpferd den Einzug in die Gerätefinals vom Wochenende. Das Ergebnis kommt nicht ganz unerwartet: Weil bei den Männern die Dichte an den kontinentalen Titelkämpfen in der St. Jakobshalle sehr hoch ist, war für Seifert schon im Vorfeld klar, dass es von ihm einen Exploit für den Finaleinzug brauchen würde. So hält sich bei ihm die Enttäuschung über das vorzeitige Aus denn auch in Grenzen.

Schmerzender Rücken und einige Wackler
Am meisten ärgert Noe Seifert der verpatzte Auftritt am Barren. In seine Übung schlichen sich mehrere kleine Fehler ein, weshalb am Ende mit 11,466 Zählern nur der 85. Rang bei 93 Gestarteten resultierte. Auch am Tag danach rätselt Seifert, wieso ihm seine Darbietung derart missriet. «Beim Podiumstraining am Dienstag schmerzte mein Rücken. Diese spürte ich auch während des Wettkampfs am Barren, das hatte sicher einen Einfluss», vermutet er. Ebenso wenig zur Stärkung seines Selbstvertrauens beigetragen hat das Wissen aus dem Training, dass der Abgang beim Barren noch nicht genug sitzt. Zusammengefasst bedeutet das: «Mir ist es einfach nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe», sagt Noe Seifert, der sich damit in illustrer Gesellschaft befindet: Auch der Brite Joe Fraser, Weltmeister und Olympiasieger am Barren, blieb in der Qualifikation hängen.

Deutlich zufriedener zeigt sich Noe Seifert mit dem Abschneiden am Pauschenpferd. Das Mitglied des Satus Oberentfelden-Rothrist-Oftringen turnte sein Programm solide und wurde mit 13,666 Punkten und dem starken 13. Rang belohnt. Als bester Schweizer fehlten Seifert nur vier Zehntel auf den achten und letzten Finalplatz. «Ein paar Wackler konnte ich nicht vermeiden. Das gibt dann die entsprechenden Abzüge. Auf diesem Niveau verträgt es solche Fehler nicht», sagt er.

Nach der Heim-EM ist vor Olympia in Tokio
Obwohl die Heim-EM für den Athleten Noe Seifert beendet ist, bleibt er als Zuschauer bis am Sonntag in Basel und feuert Giulia Steingruber, Pablo Brägger, Christian Baumann und Benjamin Gischard bei deren Finaleinsätzen an. Danach folgen ein paar Ferientage, ehe die Vorbereitungen für die Olympischen Sommerspiele in Tokio beginnen. In drei internen Qualifikationswettkämpfen des Schweizerischen Turnverbands will sich Seifert bis Mitte Juni einen Platz im Olympia-Mehrkampfteam sichern. «Nun heisst es trainieren und Übungen wiederholen, bis sie perfekt sitzen», sagt Noe Seifert.

Endlich wieder Wettkämpfe

Endlich wieder Wettkämpfe | Der Landanzeiger

Nach zwei Jahren ohne Wettkampf ging es für zwei junge Schlossrueder und acht Kunstturner vom Satus ORO (Oftringen- Rothrist-Oberentfelden) Schlag auf Schlag: Sie starteten an zwei Wochenenden in Folge mit Erfolg in Wiedlisbach und Malters an Mittelländischen Nachwuchsmeisterschaften.

Die beiden Schlossrueder Programm- 1-Turner Fabio Herb und Nicola Hunziker erturnten sich in Malters (LU) genau die gleichen Plätze wie eine Woche zuvor in Wiedlisbach: den 6. Rang für Nicola und Rang 7 für Fabio. Damit gehören beide nun zur erweiterten Spitze im Programm 1.

Mit acht Turnern nahm die Kunstturnerriege Satus ORO (Oftringen-Rothrist- Oberentfelden) im Luzerner Turnzentrum in Malters teil. Obwohl nicht alle Turner eine Auszeichnung ergattern konnten, stimmt der eingeschlagene Weg. Im Einführungsprogramm gingen vier Turner an den Start. Manuel Widmer, Liano Giorgi, Joel Walther und Roméo Sorbara, mussten sich in einem starken Wettkampf gegen 71 Turner behaupten. Joel Walther erturnte sich eine Auszeichnung. Nico Giorgi, Gabriel Spiewok, Ben Görner und Elia Palomba griffen im Programm 1 ins Geschehen ein. Mit sauber geturnten Übungen und gepflanzten Landungen gab es Auszeichnungen für Nico, Elia und auch für Ben. Somit passt der eingeschlagene Weg.

Endlich wieder Wettkämpfe | Der Landanzeiger
Fabio Herb (links) und Nicola Hunziker vom STV Schlossrued.