Forst: Weitere Gemeinde plant Alleingang statt Grossfusion

Forst: Weitere Gemeinde plant Alleingang statt Grossfusion | Der Landanzeiger

Der Forstbetrieb Suhrental Ruedertal wird wohl nicht mit zehn Gemeinden starten, wie lange angenommen wurde. Der Gemeinderat Reitnau plant einen Alleingang. Deshalb wird den Ortsbürgern am 31. Mai 2021 nicht der Zusammenschluss, sondern eine alternative Lösung unterbreitet. Diese soll den Zusammenschluss der anderen Gemeinden nicht beeinträchtigen.

Nach Schmiedrued möchte sich nun auch Reitnau aus dem Projekt der Grossfusion zum Forstbetrieb Suhrental Ruedertal zurückziehen. Das hat der Gemeinderat Reitnau am Montagabend in einem Schreiben verkündet. Reitnau hat den Zeitpunkt zum Anlass genommen, nebst einer Mitwirkung im neuen Verband auch nach alternativen Lösungen zu suchen. In Zusammenarbeit mit der Ortsbürgerkommission strebt Reitnau eine günstigere Lösung an, mit einer Beförsterung durch Hans Rudolf Hochuli von der ortsansässigen hr projects GmbH.

Mehr Verantwortung – mehr Selbstbestimmung
Ein Alleingang bedeute mehr Verantwortung für Gemeinderat und Kommissionen sowie generelle Mehrarbeit im administrativen Sinne. Auch könne das finanzielle Risiko nicht auf mehrere Schultern verteilt werden, sondern müsse zu 100 Prozent alleine getragen werden. Trotzdem gewichten Gemeinderat und Ortsbürgerkommission die Vorteile der Selbstbestimmung weitaus grösser. Zudem sei man bei der Vertragsgestaltung auch flexibler. Die Dienstwege seien kürzer und man könne schneller reagieren, schreibt der Gemeinderat weiter. Hans Rudolf Hochuli sei zwar auf sich alleine gestellt, doch könne es von Vorteil sein, wenn er sich voll und ganz dem Wald widmen könne und sich nicht mit einer zeitintensiven Personalplanung beschäftigen müsse. Die eigene Beförsterung stehe nicht in Konkurrenz zum lokalen Gewerbe – im Gegenteil, es werde die Unterstützung von einheimischen Unternehmen angestrebt. Der Forstbetrieb Suhrental Ruedertal rechnet diesbezüglich für seinen eigenen Betrieb mit viel Ertrag aus Arbeiten für Dritte.

Hans Rudolf Hochuli sei mit dem Reitnauer Wald bestens vertraut und so könne er auch auf die Bedürfnisse individuell eingehen. Betreffend Kosten seien keine Investitionen in Bauten zu tätigen, alles Nötige sei bereits vorhanden. Auch mit einer eigenen Lösung soll Nachhaltigkeit kein Fremdwort bleiben. Hans Rudolf Hochuli wie auch dem Gemeinderat sei es wichtig, dass die Waldflächen so genutzt und betreut werden, dass ihre Lebenskraft auch für zukünftige Generationen anhält.

Ausgaben halbiert
Hans Rudolf Hochuli errechnet in seinem Budget Ausgaben von 124’100 Franken sowie Einnahmen von 108’000 Franken. Die Belastung der Ortsbürgerkasse falle mit rund 16’100 Franken somit knapp halb so hoch aus wie bei einer regionalen Zusammenarbeit. Im Gegensatz zu Schmiedrued, das dem Forstbetrieb Leerau-Rued angehörte, hat Reitnau den Vertrag mit dem Forstbetrieb Oberes Suhrental (er betreut die Waldung der Gemeinden Reitnau, Schöftland, Staffelbach und Wiliberg), noch nicht gekündigt.

Was passiert bei einem Nein?
Sagen die Reitnauer Ortsbürger Nein zum Vorschlag des Gemeinderates und der Ortsbürgerkommission, so muss eine neue Lösung ausgearbeitet werden oder die Gemeinde schliesst sich doch dem Forstbetrieb Suhrental Ruedertal an.

Der Vertrag, über den an der Ortsbürgergemeinde Reitnau vom 31. Mai abgestimmt wird, kann während der Auflagefrist für die Vorlagen der Gemeindeversammlung auf der Kanzlei eingesehen werden.

Vom Kindergarten zum Biergarten?

Vom Kindergarten zum Biergarten? | Der Landanzeiger

Ein Baugesuch im Landanzeiger sorgt für Aufsehen: Der ehemalige Gasthof Waldeck, zuletzt als Schulraum genutzt, soll wiederbelebt werden. Das Gesuch um eine «Zwischennutzung» liegt derzeit bei der Gemeinde auf. Regionale Bierbrauer wollen in der Waldeck unter anderem eine Gartenwirtschaft betreiben.

Der Gasthof Waldeck hat schon vieles erlebt. Jahrzehntelang war er eine geschätzte Dorfwirtschaft mit gutbürgerlicher Küche. Im grossen Saal ging schon manches Lotto, Jahreskonzert oder Turnerabend über die Bühne. Vor rund fünf Jahren wollte der Kanton Aargau hier eine Asylunterkunft einrichten. Das gab ziemlichen Wirbel im Dorf. Eine Mahnwache mit 500 Fackeln schaffte es national in die Schlagzeilen. Es war dann der Besitzer der Liegenschaft, der dem Kanton einen Korb gab. Die Gemeinde Muhen mietete die Waldeck per 1. Januar 2017 dann gleich selber. Aus der Waldeck wurde ein Schulhausprovisorium, bis das neue Schulhaus eingeweiht werden konnte. Dann wurde es still um die Waldeck.

Bis heute. Nun soll im altehrwürdigen Gasthof wieder neues Leben einkehren. Vor einer Woche wurde im Landanzeiger das Baugesuch publiziert für eine neue Zwischennutzung. Die Hoperia GmbH aus Oberentfelden will in der Waldeck eine Bar, ein Bistro, einen Shop und eine Gartenwirtschaft betreiben. Daniel Heer von der Hoperia bestätigt, dass ihm vom Vermieter eine Zwischennutzung bis mindestens Ende 2022 zugesichert wurde: «Einfach gesagt, könnten wir in der Waldeck bleiben, bis sie abgerissen wird und der Vermieter den geplanten Neubau realisiert. »

Die Oberentfelder Hoperia ist in Muhen gut vernetzt. Sie gehört mit der «IG Bierheilige » und der einheimischen Brauerei «Noboob» zum Team, das die 1. Suhrentaler Bierwanderung organisiert hat. Leider kann sie auch in diesem Jahr nicht stattfinden, wie vor ein paar Tagen bekannt wurde. «Auch deshalb wäre es gut, wenn wir anstatt an der Bierwanderung nun halt stationär hier in der Waldeck die Vielfalt des Bieres aus unserer Region zeigen könnten», so Daniel Heer.

Und der Gasthof Waldeck würde auch wieder ein Stück weit zurück zu seinen Wurzeln finden.

Aarau ist bisher glimpflich davongekommen

Aarau ist bisher glimpflich davongekommen | Der Landanzeiger

Die Ladengeschäfte sind geöffnet, die Aussenterrassen auch bei Regen gut besucht. Es kehrt wieder Leben in die Stadt ein. Wie aber geht es der Stadt nach über einem Jahr «Leben mit Corona»? Wie sieht der Stand der Dinge aus? Die Stadt Aarau lud zur Medienkonferenz ins Rathaus ein, bei der Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker eine Zwischenbilanz präsentierte.

Trotz Medienkonferenz ist es still im Rathaus. Die Schalter der Stadt sind zwar offen, aber nur das allernötigste Personal ist im Haus. Der Rest befindet sich im Homeoffice. Bald schon werden die Mitarbeitenden zweimal in der Woche getestet werden, denn die Stadtverwaltung hat sich für repetitive Corona-Tests angemeldet.

In den städtischen Alters- und Pflegeheimen sind bei den Bewohnern 90 Prozent geimpft. Erst 30 Prozent sind es bei den Angestellten, der Trend gehe aber nach oben, sagt Hanspeter Hilfiker. Bei der Stadtpolizei scheint man impfwilliger zu sein. Denn dort hat fast jeder mindestens die erste Impfdosis erhalten. Es gäbe nur Einzelne, die nicht wollen würden.

Hanspeter Hilfiker

Keine langen Leerstände
Vor der Medienkonferenz hat sich Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker noch mit Citymanagerin Romana Waller unterhalten. Aus dem Gespräch berichtet Hanspeter Hilfiker, dass bisher noch keine Konkurse bei den «Gwerblern» eingetreten sind, die direkt auf die Coronakrise zurückzuführen sind. Er stellt jedoch auch klar, dass man die Folgen von Corona erst zu einem späteren Zeitpunkt deutlich zu sehen bekommt. Hanspeter Hilfiker freut sich darüber, dass die Befürchtungen des Stadtrates, es könnte bei Ladenschliessungen lange Leerstände geben, nicht eingetreten sind. So zum Beispiel der frühere Herrenglobus, der bald zum Gesundheitszentrum wird oder das ehemalige Gossip, das ebenfalls bald wiederbelebt wird.

Die Stadt kommt den Gewerbetreibenden weiterhin mit dem Verzicht auf die Nutzungsgebühren für den öffentlichen Raum bis Oktober entgegen.

Bauprojekte vorangetrieben
Die «Lockdown-Zeit» hat die Stadt Aarau genutzt, um ihre eigenen Bauprojekte voranzutreiben. So zum Beispiel die Bauarbeiten an der Igelweid, die Lüftung beim Schützenhaus oder für den Bau eines neuen Foyers bei Saal 4 im KuK. Baufreudig bleiben die Aarauer auch im Privaten. Hanspeter Hilfiker sagt: «In den ersten vier Monaten 2021 hatten wir noch einmal mehr Baugesuche als in den gleichen Monaten 2020».

Littering und Lärm: Neue Hotspots melden
Und wenn man es Zuhause dann doch nicht mehr aushält, so sucht man sich Draussen und in der Natur Abwechslung. Dies führte im vergangenen Jahr zu mehr Lärmemmissionen und mehr Littering. In der Innenstadt werden nun die Kübel häufiger geleert und entlang der Aare wurden grössere Abfalleimer aufgestellt.

Es entstehen neue Hotspots wie aktuell im Spittelgarten. Sowohl Stadtpolizei als auch Werkhof sind auf die Problematik sensibilisiert. Anwohner*innen sollen sich bei der Stadt melden, wenn es Probleme gibt, so Hanspeter Hilfiker.

Hoffen auf zweites Halbjahr
Bis zu den Sommerferien sieht es in Sachen Veranstaltungen weiterhin trist aus. «Wir haben bereits relativ früh alle Veranstaltungen bis zu den Sommerferien abgesagt», sagt Hanspeter Hilfiker. «Deswegen ist es auch konsequent, eine Zusammenkunft von 6500 bis 8500 Leuten nicht zu erlauben. Vor allem, wenn beabsichtigt wird, die Massnahmen nicht unbedingt einzuhalten.» Die Rede ist von der Corona-Kundgebung mit Protestmarsch, die am 8. Mai hätte stattfinden sollen, die Stadt aber keine Bewilligung erteilt hat. Dass trotzdem Leute auftauchen, damit wird gerechnet. Man ist deshalb mit der Kantonspolizei in Kontakt.

Noch nicht abgesagt sind Anlässe wie die 1. August-Feier oder auch der Bachfischet. Hanspeter Hilfiker sagt: «Ich hoffe, dass sobald der Impfanteil grösser wird, auch der eine oder andere Anlass im zweiten Halbjahr stattfinden kann.»

«Gute Geister» haben Badi vorbereitet

«Gute Geister» haben Badi vorbereitet | Der Landanzeiger

Am 15. Mai wird die Badi Bottenwil eröffnet. Ein erster Rundgang an einem Tag, der nicht zum Baden einlud zeigt, eine der beliebtesten Badis der Region hat viele Freunde. Auch solche, die bereits im Vorfeld der Saison mitanpacken.

Normalerweise wird in der letzten April- und der ersten Maiwoche die Badi in Bottenwil auf Vordermann gebracht. Zumindest war dies in den vergangenen Jahren so. Am Samstagmorgen stand der Berichterstatter aber vor verschlossenen Türen. Hatte die Putztruppe etwa ob der nicht gerade einladenden Wetterprognose klein beigegeben? Telefonisch nachgefragt bei Beat «Böbu» Hügli vom Schwimmbadverein Bottenwil, stand dieser schon zwei Minuten später am Badi-Tor und gewährte Einlass.

Viele Arbeiten sind schon erledigt
Die Erklärung von Hügli, warum niemand von der Putztruppe anwesend ist, war einfach und einleuchtend zugleich. «Früher waren wir jeweils an einem festgelegten Tag richtig im Einsatz, 20 bis 30 Personen, zum Teil Vereinsmitglieder, zum andern Teil Freiwillige, die einfach helfen wollten», sagt Hügli. Wie er uns bei einem Rundgang sodann zeigte, sind die meisten Arbeiten jedoch schon erledigt. Alle Hecken sind gestutzt, die Gartenplatten im Gastrobereich gereinigt, dies gilt auch für die WC-Anlagen. Die beiden Schwimmbecken sind ebenfalls gereinigt und zum Teil frisch gestrichen, und auch der Rasen und die Bäume sehen gepflegt aus. «Wir sind in der glücklichen Lage, dass einige der Helfer pensioniert sind. Ihnen ist es wichtig, etwas machen zu können», sagt Böbu Hügli, «andere wiederum wurden von Corona ausgebremst. Sie denken sich, besser in der Badi arbeiten, als sich die Decke auf den Kopf fallen zu lassen.»

Plansch- und Kinderbecken wurden sicherer gemacht
Trotz allen bereits erledigten Arbeiten gibt es doch noch einiges zu tun. Die Gartenwirtschaft muss noch eingerichtet werden, die Werbetafeln der Sponsoren müssen installiert werden. Auch die Badi-Uhr fehlt noch, und das Schilfdach des Unterstandes ist auch noch nicht gemacht. Hingegen sind das Planschbecken und das Kinderbecken nun mit rutschfester Farbe gestrichen und zusätzlich wurden zwei neue Geländer für einen sicheren Einstieg montiert. Das Wasser läuft bereits ein. Laut Hügli dauert es zehn bis zwölf Tage, bis beide Becken gefüllt sind. Zu hoffen bleibt, dass zum Eröffnungstag am 15. Mai tolles Badewetter herrscht. Dies wäre die schönste Belohnung für alle, die sich mit viel Arbeit für die Badi eingesetzt haben. Beat Hügli ist überzeugt, dass das erarbeitete Schutzkonzept vom vergangenen Jahr auch in diesem Jahr wieder funktioniert. «Berechnet auf die Wasserfläche und die Liegefläche können wir pro Tag total 340 Kindern und Erwachsenen Einlass gewähren», erklärt er. Plätze können nicht vorreserviert werden. Martha Graber und ihr Restaurant- und Kiosk-Team stehen bereits in den Startlöchern. Ist die Fahne gehisst, ist die Badi offen.

www.badi-bottenwil.ch

Neuer Kooperativer Kindergarten in Entfelden

Kooperativer Kindergarten in Entfelden | Der Landanzeiger

In Unterentfelden plant die Stiftung Schürmatt mit der Schule Entfelden ab August 2021 die Eröffnung einer kooperativen Kindergartenklasse. Absicht ist es, eine Klasse der Heilpädagogischen Schule Aarau in kooperativer Form im Schulhaus Feld zu unterrichten.

Das Projekt wurde in den letzten Monaten stark vorangetrieben und die wichtigsten Eckpunkte für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gemeinsam ausgearbeitet: Die neue Klasse mit sechs bis acht Kindern soll neben der Kindergartenklasse Feld 3 in aneinanergrenzenden Räumen geführt werden. Im Modell der Kooperativen Klassen ist es wichtig, dass die beiden Klassen eng zusammenarbeiten. Regelmässige gemeinsame Aktivitäten, seien dies offene Spielsituationen oder auch geführte Sequenzen wie der Turnunterricht, sind fester Bestandteil des Stundenplanes. Das Modell der Kooperativen Klassen kennt die Stiftung Schürmatt seit vielen Jahren. Es wird bereits in drei weiteren Kindergärten (Aarau Rohr, Gontenschwil und Holziken) und einer Unterstufenklasse (Densbüren) erfolgreich umgesetzt.

Umgang mit Vielfalt
Die Schule Entfelden ist sich sicher, dass das Kooperative Schulmodell einer grossen Schule wie Entfelden viele Chancen und Vorteile eröffnet. Dies kann auch Werner Sprenger, Direktor der Stiftung Schürmatt, aufgrund der bereits gewonnen Erkenntnissen bestätigen: «Zum einen bietet diese Art der Schule für Kinder mit einer kognitiven Beeinträchtigung sehr viel Entwicklungspotential. Aber auch die Schülerinnen und Schüler der Regelschule profitieren. Denn der tägliche Umgang mit Behinderung und Vielfalt stärkt den sozialen Zusammenhalt, fördert das Bewusstsein für Selbstwirksamkeit und bereitet auf das spätere Leben vor.»

Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit ist wichtig
Der Schulbus der Stiftung Schürmatt wird die Kindergartenkinder mit kognitiver Beeinträchtigung aus der Umgebung von Aarau – einige auch aus Oberund Unterentfelden – zum Kindergarten fahren und nach Schulschluss wieder abholen. Die neue Klasse wird von einer Heilpädagogin oder einem Heilpädagogen mit Unterstützung von pädagogischen Mitarbeitenden unterrichtet. Auch auf Leitungsebene wird eine enge Zusammenarbeit installiert. Werner Sprenger betont: «Aus Erfahrung wissen wir, dass eine enge Zusammenarbeit mit der Schulleitung der Regelschule sehr wichtig für die erfolgreiche Etablierung des kooperativen Modells ist.» Die Aufgleisung des Projektes wurde in den letzten Monaten stark vorangetrieben. Trotzdem müssen noch einige Details geklärt werden.

Mehr Teilhabe und Integration
Die Schulpflege und die Schulleitung von Entfelden stehen dem Vorhaben sehr offen gegenüber. Sie sind überzeugt, dass die Erweiterung des Angebots ein Mehrwert für alle ist. Auch die Stiftung Schürmatt freut sich, mit einer innovativen und offenen Schule zusammenarbeiten zu können. Es ist ein erklärtes Ziel, laufend weitere Klassen auszulagern und damit einen Beitrag zu leisten zugunsten einer engeren Verflechtung von Regelschule und Sonderschule und letztlich zur Integration von Menschen mit einer Beeinträchtigung.

Premiere der ersten «Digital Auto Show Aargau»

Premiere der ersten «Digital Auto Show Aargau» | Der Landanzeiger

Noch bis 16. Mai 2021 ist die Website www.digital-auto-show.ch mit der neuen digitalen Auto- Ausstellung des AGVS online.

Weshalb lancierte der AGVS eine «Digitale Auto Ausstellung»?
Martin Sollberger (Präsident AGVS, Sektion Aargau): Damit bieten wir unseren Mitgliedern eine Alternative zu den bisherigen physischen Ausstellungen, die wir seit letztem Jahr nicht mehr durchführen konnten.

Wer macht mit?
Chris Regez (Messeleiter): Über 20 Garagen aus dem ganzen Kanton Aargau.

Was ist auf der neuen Auto-Plattform zu sehen?
Martin Sollberger: Die Aussteller präsentieren 200 Fahrzeuge von über 25 Automarken.

Wie präsentieren sich die Aussteller?
Chris Regez: Sie zeigen eine Auswahl ihrer Neuwagen sowie Garagenporträts mit Fotos und Videos. Ausserdem kann man sich Podcasts anhören und Blogs lesen und mit den Garagen Kontakt aufnehmen.

Gibt es auch einen Wettbewerb?
Martin Sollberger: Jeden Tag kann man am Glücksrad drehen und Tagespreise gewinnen – wie zum Beispiel feines Magenbrot, welches das echte Messefeeling neu aufleben lässt. Am Ende wird unter allen Teilnehmenden der Hauptpreis verlost: 4 Pirelli Sommer- oder Winterreifen bis max. 18 Zoll im Wert von 1200 Franken.



«Digital Auto Show Aargau»
1. bis 16. Mai 2021
Öffnungszeiten: 24 Stunden täglich
Online-Messe-Location:
www.digital-auto-show.ch


Endlich wieder ein angenehmer Frühling

Endlich wieder ein angenehmer Frühling | Der Landanzeiger

Den Turnerinnen des Getu Uerkheim stehen trotz coronabedingt abgesagter Turnfest-Saison zwei ereignisreiche Monate bevor.

Zum zweiten Mal in Folge müssen die Turnerinnen und Turner ohne Saison- Höhepunkt auskommen. Erneut wurden auch die für diesen Sommer geplanten Turnfeste frühzeitig abgesagt. «Für ein Turnerherz ist das natürlich nicht schön, aber man muss es akzeptieren », sagt Désirée Prinz, Technische Leiterin des Getu Uerkheim. Die 35-Jährige kann den Entscheid nachvollziehen, weil die Breitensport-Vereine in grösseren Gruppen an den Geräten turnen und das Verletzungsrisiko nach der langen Pause zu hoch ist. «Es braucht Zeit, bis die Elemente für den Wettkampf sitzen», erklärt Prinz. «Bei uns sind Turnfeste zweitrangig, unser Fokus liegt beim Einzelgeräteturnen », sagt Prinz. Aus diesem Grund nehmen die Uerkner Geräteturnerinnen nur dann an einem Turnfest teil, wenn ihre Disziplin auch angeboten wird. Weil das in diesem Jahr nicht der Fall war, hätte es für sie ohnehin keinen Turnfest-Einsatz gegeben. Deutlich stärker ins Gewicht fällt die Absage der Schweizer Meisterschaften im Geräteturnen. «Nach 2020 müssen wir zum zweiten Mal in Folge auf unseren absoluten Saisonhöhepunkt verzichten », bedauert Prinz.

Mit Trainingswoche auf die Meisterschaften vorbereitet
Umso grösser ist die Motivation für die restlichen Wettkämpfe. Bereits am 8. Mai geht die Saison mit dem Grätu-Cup in Gränichen los, anschliessend folgen die Aargauer Meisterschaften in Neuenhof und Muri sowie der neu lancierte Aargauer Cup. Diese Events finden ohne Zuschauer und nur für unter 20-Jährige statt. Weil ein grosser Teil der Turnerinnen des Getu Uerkheim diese Altersgrenze noch nicht erreicht hat, können sie eine mehr oder weniger normale Saison bestreiten. «Das ist sehr toll, damit haben sie ein fixes Ziel vor Augen», freut sich Désirée Prinz. Gemeinsam mit ihrem Leiterteam bereiteten sich die Uerknerinnen während einer Trainingswoche in Zuchwil auf die Ernstkämpfe vor. «Es wird interessant zu sehen sein, wo wir stehen. Auch wenn wir uns nach wie vor langsam an die Geräte herantasten, werden wir unser Bestes geben», versichert Prinz. Die Sachbearbeiterin spricht dank den Lockerungen von einem «angenehmen Frühling». Noch im Januar präsentierte sich die Situation komplett anders: Wegen der Einschränkungen mussten sich die Uerkner Geräteturnerinnen individuell und fernab der Halle fit halten. «Wir haben bewusst keine Zoom- Trainingslektionen angeboten, die Mitglieder aber animiert, rauszugehen und sich zu bewegen oder Kraftübungen zu absolvieren», erzählt Prinz.

Beeindruckende Disziplin und eine grosse Freude
Erfreulicherweise blieben die Leistungseinbussen in einem überschaubaren Rahmen, was die Turnerinnen im Training zusätzlich anspornte. «Ich muss sie nicht laufend darum bitten, etwas zu erledigen, sie machen das von alleine. So haben wir schnell wieder ein ansprechendes Niveau erreicht», lobt Désirée Prinz.

Wieder Spuren an den Händen

Wieder Spuren an den Händen | Der Landanzeiger

Die Radballer des VC Schöftland sind zurück im Training. Das «Mätchlen» bleibt in den Vereinstrainings aber weiterhin verboten, nur der Nachwuchs darf «richtig» ran.

«Ich spüre meine Schultern und Oberarme, ja, ich habe Muskelkater», sagt Freddy Schenk und lacht, «und wir alle haben Blasen an den Händen.» Der Präsident und Nationalliga-A-Spieler des VC Schöftland bestritt vor wenigen Tagen mit den Aktivteams sein erstes Radball-Training seit letztem Dezember. Ein wenig anders als gewohnt, mit Maske und stets mit 1,5 Metern Abstand zu seinen Vereinskollegen. «Es ist speziell, aber machbar und es tut gut, wieder auf dem Velo zu sitzen und mit den anderen zu trainieren», sagt Freddy Schenk. Die vorwiegend technischen Übungen passen die Schöftler so an, dass sie ins Schwitzen geraten, aber einander nicht zu nahekommen. Und dass sie trotz hoher Intensität die Luft einteilen können. «Krasse Ausdauersequenzen machen mit der Maske keinen Sinn. Und wir legen mehr Pausen ein als normal, um durchatmen zu können. Alles andere wäre kaum gesund », sagt Freddy Schenk.

Mit dem Nachwuchs schon länger wieder in der Halle
Letztlich sind er und seine Kollegen «einfach nur froh, wieder zusammen Sport machen zu können». Dass sie sich nicht mehr nur in den eigenen vier Wänden oder draussen individuell fit halten müssen. «Für die Grundkondition und die Kraft konnte man mit Youtube- Tutorials, Vitaparcours oder Apps ja immer irgendwas tun», betont Freddy Schenk, «aber das Radball-technische fehlte schon.» Das «Mätchlen» bleibt in den Vereinstrainings weiterhin verboten, nur der Nachwuchs darf «richtig» ran. Freddy Schenk und Michael Baumann amten dort auch als Trainer und sind deshalb seit gut einem Monat wieder in der Halle anzutreffen. «Aber endlich auch selber wieder aufs Velo steigen und spielen zu können, ist cool», so Schenk.

Während die Schöftler U15-Spieler sogar eine Heimrunde erleben durften, haben Baumann/Schenk, das Schöftler Fanionteam, seit letztem September keinen Ernstkampf mehr bestritten. Der Schweizer Cup 2021 wurde bereits gestrichen. Für die Meisterschaft ist angedacht, dass die Saison 2021 der Erwachsenen nach den Sommerferien startet und mit verkürztem Modus ausgetragen wird – wenn es die epidemiologische Lage dann zulässt. Bis dahin freuen sich die Schöftler zumindest darüber, dass ihr Nachwuchs Meisterschaftspartien bestreiten darf. Und darüber, dass sie trotz Corona-Pandemie und Zwangspausen keine Mitglieder verloren haben.

Hohe Alltagstauglichkeit bei vollelektrischem Antrieb

Hohe Alltagstauglichkeit bei vollelektrischem Antrieb | Der Landanzeiger

Als vollelektrischer Crossover nimmt der Kia e-Niro eine einzigartige Position auf dem Markt ein. Er überzeugt durch intelligentes Packaging, grosse Zweckmässigkeit und eine hohe Reichweite. Käufer profitieren zudem von verschiedenen bordeigenen EV-Technologien, neuen Sicherheitsfunktionen und einem herausragenden Aussen- und Innendesign.

Aussendesign
Der in den Kia-Design-Zentren konzipierte e-Niro kombiniert die Zweckmässigkeit und Ästhetik eines Crossovers in einer schlanken, aerodynamischen Karosserie mit Oberflächen von subtiler Eleganz. Das Fahrzeug zeigt, dass Käufer von Elektrofahrzeugen nicht auf emotional ansprechendes Design und hohe Alltagstauglichkeit verzichten müssen, wenn sie mehr Effizienz auf der Strasse benötigen. Der geschlossene Tigernasengrill ist im neu gestalteten vorderen Stossfänger untergebracht. Damit gewinnt das Fahrzeug nicht nur an Aerodynamik, sondern unterstreicht auch die Zugehörigkeit zur Modellfamilie. Der e-Niro fährt mit 17-Zoll-Leichtmetallfelgen im Diamantschliff-Design mit Zwei-Ton-Lackierung vor, hinter denen das intelligente regenerative Bremssystem von Kia untergebracht ist. Der Stossfänger am Heck besitzt ähnliche blaue Akzente wie die Front des Fahrzeugs. Für die LED-Heckleuchten wird auf eine kühne und schnell erkennbare Lichtsignatur zurückgegriffen.

Modernes Interieur
Im Innenraum des Kia e-Niro trifft modernes Design auf ein hohes Platzangebot und Technologien, die den emissionsfreien Antriebsstrang ergänzen. Die neue Mittelkonsole fällt sofort ins Auge: Durch den vollelektrischen Antrieb entfällt der Bedarf für Gangschaltung und Getriebekulisse. Die neue Shift-by-Wire-Schaltung nutzt erstmals einen Drehknopf zur Steuerung des Getriebes. Der Drehknopf sitzt auf einer eigenen äusserst ergonomischen Konsole, die sich vom Fusse der mittleren Armlehne aus erstreckt. Neben der Getriebesteuerung sind auch die Regler für die elektronische Feststellbremse samt «Auto-Hold»-Funktion, die Sitzheizung und -belüftung, die Lenkradheizung sowie der Fahrmoduswähler, die Parksensoren und der Abstandswarner auf der Konsole untergebracht. Da Letztere ohne Kardantunnel auskommt, konnten die Designer bei Kia einen grösseren Stauraum am Fusse der Mittelkonsole vorsehen.

Sehr zentral und doch im Grünen

Sehr zentral und doch im Grünen | Der Landanzeiger

Die hegibau ag aus Rothrist realisiert aktuell die Überbauung «Risigasse» in Kölliken. Diese besteht aus zwei Wohnhäusern. Im Angebot sind 15 Mietwohnungen von klein bis ganz gross. Der Bezug ist auf Ende 2021 geplant.

Im April 2020 erfolgte der Startschuss zum Bau der idyllisch gelegenen Überbauung an der Risigasse. Die zwei Wohnhäuser grenzen direkt an die Landwirtschaftszone und sind dennoch keinesfalls abgelegen. Der Bahnhof Kölliken sowie das Zentrum befinden sich ganz in der Nähe und die Badi ist zu Fuss in zwei Minuten erreichbar. Die 15 Mietwohnungen werden auf den 1. November dieses Jahres vermietet.

«Grosse, moderne und lichtdurchflutete Wohnungen»
Die hegibau ag aus Rothrist investiert auf dem 2700 Quadratmeter grossen Areal rund acht Millionen Franken. «Unser Markenzeichen sind grosse Wohnungen, grösser als üblich, die hell, modern und lichtdurchflutet sind», erklärt Salvatore Schirinzi, CEO der hegibau ag. Er und sein Team schätzen Kölliken als eine sehr attraktive Wohngemeinde, die zentral im Mittelland liegt und umgeben ist von schönen Naherholungsgebieten und grosszügigen Waldflächen. Das aktive Dorfleben lädt zum Sport oder Musizieren ein, gleichzeitig kann man auch die Ruhe geniessen. Deshalb schätzen junge Leute, Familien und Senioren Kölliken gleichermassen als Wohngemeinde.

Gehobener Ausbaustandard
Die Überbauung «Risigasse» punktet mit einem gehobenen Ausbaustandard. Angefangen von einer hochwärmegedämmten Aussenhülle und kontrollierten Wohnungslüftungen in allen Räumen mit Wärmerückgewinnung. Eine energieeffiziente Gasheizung wärmt behaglich über eine Fussbodenheizung.

Sehr zentral und doch im Grünen | Der Landanzeiger
Modernster Ausbaustandard im Innern: hell und offen – hohe Wohnqualität.

Technik vom Feinsten
In Sachen Technik und Elektronik bleiben kaum Wünsche offen: Beleuchtungskörper von den Kellerräumen bis auf Balkon und Terrasse, LED-Einbauspots in Küche und Eingang, Sonnerie mit Audio- und Video-Gegensprechanlage und Türöffner sowie Multimediasteckdosen für TV, Radio, LAN und Telefon.

Die Küche: ein Traum!
Die hegibau ag legte grossen Wert auf hochwertige Küchen in allen 15 Mietwohnungen. Eingebaut wurden hochwertige Siemens-Geräte oder gleichwertige Produkte, die mindestens ein A-Label vorweisen. Die Oberfläche der Küchenfront ist aus Kunstharz, die Arbeitsplatte aus Granit und die Rückwandverkleidung aus Glas. Weitere Qualitätsmerkmale in der Küche sind das Glaskeramikkochfeld, der hochliegende Backofen aus Edelstahl, Dampfgarer oder Mikrowelle, Dampfabzug mit Umluftbetrieb sowie ein wassersparender Geschirrspüler.

Hochwertige Bodenbeläge
Eichenriemenparkett wurde verlegt im Entreé, im Wohn- und Esszimmer, in der Küche und den Schlafräumen. Im Badezimmer und im Reduit wurden Feinsteinzeug-Plattenbeläge verlegt. Das gleiche Material wurde ebenfalls eingesetzt auf den Sitzplätzen, Balkonen und Attika-Terrassen.

Ab 1370 Franken pro Monat
Die Mietpreise belaufen sich wie folgt: Die 2½-Zimmer-Wohnungen gibt es ab 1370 Franken, die 3½-Zimmer-Wohnungen ab 1650 Franken und die 4½-Zimmer- Wohnungen ab 2000 Franken. Erstvermietung per 1. November. «Wir konnten bereits rund 40 Prozent der Wohnungen vermieten», freut sich Salvatore Schirinzi , der CEO der hegibau ag, welche die Überbauung «Risigasse » realisiert hat.


hegibau ag

Rössliweg 29b
4852 Rothrist
Telefon 062 785 11 10
hegibau@hegibau.ch

Detailierte Infos zum Mietobjekt