Final4-Turnier ins Visier | Der Landanzeiger
Der STV Oberentfelden – im Bild Nicolas Voit – will sich fürs Final4-Turnier qualifizieren.
Faustball Männer NLA

Final4-Turnier ins Visier

Die Faustballer des STV Oberentfelden starten am Samstag in die neue Nationalliga-A-Saison. Dies mit dem Ziel, sich für das Final4-Turnier in Neuendorf zu qualifizieren. Zum Auftakt treffen sie auf Jona und Wigoltingen.

Am Samstag fällt der Startschuss in die neue, termintechnisch dicht gedrängte NLA-Meisterschaft der Faustballer. Obwohl die Saison wegen Corona einen Monat später beginnt als geplant, hat Swiss Faustball entschieden, eine Doppelrunden auszutragen. Die Oberentfelder spielen also je zwei Mal gegen ihre acht Kontrahenten. Entsprechend wird an sechs Wochenenden hintereinander gespielt – einmal sogar samstags und sonntags je zwei Spiele. «Das wird intensiv», blickt Trainer Koni Keller voraus. Seit März trainiert die Mannschaft wieder gemeinsam. «Nach der abgesagten Hallen- Meisterschaft waren alle giggerig, wieder gemeinsam trainieren zu können », so Keller.

Im Kader der Oberentfelder gibt es einige Wechsel. Routinier Dominik Gugerli, der eigentlich bereits seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte, kehrt noch einmal aufs Spielfeld zurück. Dies weil Oberentfeldens Captain Reto Hunziker zu Beginn der Meisterschaft ausfallen wird. Ebenfalls nicht mehr mit dabei ist Abwehrspezialist Manuel Mosimann. Für ihn ist Nachwuchstalent Silvan Bissig nachgerückt. Der 17-Jährige wird in der kommenden Spielzeit erstmals in der NLA auflaufen. Auf den restlichen Positionen bleibt das Oberentfelder Kader unverändert. Im Angriff werden Robin Häfeli und Nationalspieler Tim Egolf auflaufen. In der Abwehr und im Aufbau wird neben Gugerli und Bissig das Duo Ramon Hochstrasser und Nicolas Voit zum Einsatz kommen.

Mit diesem Kader möchte Trainer Koni Keller in dieser Saison erneut die Teilnahme am Finalevent schaffen. Diese Aufgabe wird in diesem Jahr allerdings schwieriger als noch letztes Jahr. Da die Qualifikationsphase im Vorjahr wegen Corona verkürzt wurde, durften fünf Teams am Saisonfinale teilnehmen. In diesem Jahr werden es wieder nur deren vier sein.

Die Oberentfelder haben Chancen auf einen dieser vier Plätze. Denn ausser Titelverteidiger Widnau, können sie gegen alle Teams gewinnen – aber auch verlieren. «Es dürfte eine ausgeglichene Saison werden. Aber wenn wir unser Potenzial abrufen, sollte das Final4 möglich sein», sagt Keller. Mit dieser Zielsetzung im Hinterkopf müssen natürlich bereits am ersten Spieltag Siege her. Am besten gleich deren zwei. Denn mit Jona und Wigoltingen warten zwei Teams, die genau wie Oberentfelden zum breiten Mittelfeld der diesjährigen NLA-Meisterschaft zählen.

Text & Bild: Fabio Baranzini
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