Neue Polizeigesetz ab 1. Juli in Kraft

Neue Polizeigesetz ab 1. Juli in Kraft | Der Landanzeiger

Der Regierungsrat hat beschlossen, dass das neue Polizeigesetz am 1. Juli 2021 zeitgleich mit den neuen Verordnungen in Kraft treten wird. Die Höhe der Litteringbusse beträgt weiterhin 300 Franken.

Der Grosse Rat hat im Dezember 2020 die Revision des Gesetzes über die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit (Polizeigesetz, PolG) beschlossen. Nachdem die Referendumsfrist zwischenzeitlich unbenutzt verstrichen ist, setzt der Regierungsrat die neuen Bestimmungen auf den 1. Juli 2021 in Kraft. Schwerpunkte der Änderung des Polizeigesetzes sind: Rechtliche Verankerung des Bedrohungsmanagements sowie neue Massnahmen aus diesem Themenbereich. – Anpassung diverser polizeilicher Massnahmen an die Rechtsprechung des Bundesgerichts. – Verbesserung des Rechtsschutzes gegen polizeiliche Massnahmen. – Angleichung der Bestimmungen des Polizeigesetzes an den interkantonalen Standard. Mit einer gleichzeitig beschlossenen Fremdänderung des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Strafprozessordnung (EG StPO) wird dem Regierungsrat die Kompetenz eingeräumt, neben Polizeiorganen neu auch weitere Behörden zur Erhebung von Ordnungsbussen zu ermächtigen.

Polizeiverordnung
Die heute in diversen Erlassen geregelten polizeirechtlichen Verordnungsbestimmungen werden in der neu erlassenen Verordnung über die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit (Polizeiverordnung, PolV) zusammengezogen. In dieser neuen Verordnung werden auch die aufgrund der Änderung des Polizeigesetzes erforderlichen neuen Verordnungsbestimmungen erlassen.

Aufgrund des Erlasses der Polizeiverordnung kann der Regierungsrat acht bestehende Verordnungen aufheben. Deren Bestimmungen werden, soweit sie aus heutiger Sicht noch als erforderlich und zeitgemäss beurteilt worden sind, in die Polizeiverordnung übernommen. Wesentliche Anpassungen an den geltenden Bestimmungen wurden in folgenden Bereichen vorgenommen: Modernisierung des Disziplinarwesens der Kantonspolizei und Ausweitung der bislang für die Kantonspolizei geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen auf die Regionalpolizeien.

Verordnung über das Ordnungsbussenverfahren
Gemäss der totalrevidierten Verordnung über das Ordnungsbussenverfahren (OBVV) dürfen weiterhin hauptsächlich die Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei und der Regionalpolizeien Ordnungsbussen erheben.

Wie bis anhin dürfen Mitarbeitende von privaten Sicherheitsdiensten ausschliesslich im Auftrag von Gemeinden Ordnungsbussen im ruhenden Verkehr (Kontrolle von Parkverboten) ausstellen.

Neu dürfen auch weitere Behördenvertreterinnen und Behördenvertreter unter bestimmten Voraussetzungen gewisse Ordnungsbussen erheben. Konkret werden Hilfskräfte gemäss § 22 des Dekrets über den Natur- und Landschaftsschutz (NLD) sowie Reservatsaufseherinnen und -aufseher gemäss Art. 11 der Verordnung über die Wasser- und Zugvogelreservate von internationaler und nationaler Bedeutung (WZVV) ermächtigt, gewisse Ordnungsbussen zu erheben.

Zudem werden einige neue Straftatbestände des kantonalen Rechts dem Ordnungsbussenverfahren unterstellt. Dies gilt beispielsweise für Zuwiderhandlungen gegen polizeiliche Wegweisungen und Fernhaltungen. Ein solches Verhalten kann künftig mit einer Ordnungsbusse in der Höhe von 100 Franken geahndet werden.
Schliesslich hat der Regierungsrat aufgrund der Rückmeldungen im Rahmen der Anfang 2021 durchgeführten Anhörung der Gemeinden und Gemeindeverbände beschlossen, dass die Höhe der Ordnungsbusse bei Verstössen gegen das Litteringverbot weiterhin 300 Franken beträgt.

Der Kleintierzoo wird belebt

Der Kleintierzoo wird belebt | Der Landanzeiger

Seit über einem Jahr werden nun die Telli-Blöcke B und C an der Delfterstrasse saniert. Momentan bekommen die Wohnungen im Telli B gerade ihre neuen Balkone. Noch nicht von der Sanierung betroffen ist der ehemalige Kleintierzoo. Er soll dann ab Herbst 2023 an der Reihe sein. «Es wäre schade, wenn dieser wunderschöne Platz nicht zwischengenutzt würde», sagt Nina Johannes von der Itoba Siedlungsidentität. Die Itoba begleitet, im Auftrag der Liegenschaftseigentümerin AXA, soziale und soziokulturelle Prozesse während der Sanierung.

Zusammen mit dem Verein Prozessor und vielen weiteren freiwilligen Handwerker*innen, Gärtner*innen und Bastler*innen wurde nun der Platz beim Kleintierzoo aufgewertet. Sandkasten, Tische und Bänke, eine Feuerstelle, eine grosse Holzschaukel und Hochbeete wurden gebaut und aufgestellt. So soll der ehemalige Kleintierzoo zum Quartiertreffpunkt werden. «Ich wünsche mir für die Bewohner*innen der Telli, insbesondere für jene die momentan auf einer Baustelle wohnen, einen schönen Ort zum Verweilen und einen Ort, um einander kennenzulernen», sagt Nina Johannes. Die Bausteine dafür wurden gelegt.

Impfen: 95 Prozent Schutz – am Spike-Protein führt kein Weg vorbei

Impfen: 95 Prozent Schutz – am Spike-Protein führt kein Weg vorbei | Der Landanzeiger

Die Corona-Mutante B.1.1.7 setzte sich im November 2020 in Grossbritannien und wenig später auch in der Schweiz innert Wochen durch. Grund dafür war die rund 50 Prozent höhere Ansteckungsrate. Nun erleben wir ein weiteres Mal, wie Mutationen SARS-CoV-2 ansteckender machen. Die Delta-Variante aus Indien (B.1.617.2) ist nochmals 40 Prozent ansteckender und hat B.1.1.7 in Grossbritannien deshalb bereits deutlich überholt. Glücklicherweise bleibt der Impfschutz für diese Mutante beinahe unverändert hoch: Sowohl BioNTech Pfizer wie auch Astra Zeneca bewahren nach ersten Erkenntnissen über 90 Prozent ihrer Schutzwirkung. Die neuen Infektionen gehen damit grossteils zulasten der 40 Prozent noch nicht geimpfter Briten.

Corona wird uns erhalten bleiben
SARS-CoV-2 wird uns – wie unsere altbekannten Schnupfen-Coronaviren – für Jahre erhalten bleiben. Für uns alle gibt es damit nur 2 Möglichkeiten: Wir lassen uns impfen oder wir werden angesteckt. Die Ansteckungsgefahr mit Covid-19 ist dabei deutlich höher als mit Influenza, wie uns die Grippesaison 2020/21 gelehrt hat: Während sich Tausende mit Covid-19 infiziert haben, haben die Corona-Schutzmassnahmen die Grippewelle vollständig verhindert. Sehr unwahrscheinlich deshalb, dass wir Covid-19 ohne Impfung längerfristig entkommen.

Bereits über 2 Milliarden Geimpfte
Jede und jeder wird also mit dem Spike-Protein in Kontakt kommen: Als Kontakt mit reinem Impf-Eiweiss, welches dank dem mRNA-Bauplan während einiger Stunden in Muskelzellen von Geimpften produziert wird oder als Kontakt mit ganzen, vermehrungsfähigen Viren zum Zeitpunkt einer Infektion. Dies lässt Diskussionen um Impfnebenwirkungen in einem anderen Licht erscheinen. Viel davon wird, vor allem in online-Formaten, aktuell dem Spike-Protein angelastet. Unbeachtet bleibt dabei aber, dass all diese Effekte mit Ausnahme der Lokalreaktion am Impfarm auch im Rahmen einer Covid-19 Infektion auftreten, dann aber häufig schwerer und langdauernder sind. Für anderes, wie Schwangerschaftskomplikationen oder neurologische Langzeitschäden, fehlt trotz bereits über 2 Milliarden Geimpfter die wissenschaftliche Evidenz.

Wir wissen mittlerweile sehr genau, was wir mit einer mRNA-Impfung gewinnen: 95 Prozent Schutz vor Erkrankung und >90 Prozent Schutz vor asymptomatischer Schleimhautbesiedelung. Mit dem Verzicht auf die Impfung verlieren wir diese Benefits – ohne den Kontakt mit dem Spike-Protein auf Dauer verhindern zu können.

Bereits 1000 registrierte Kunden

Bereits 1000 registrierte Kunden | Der Landanzeiger

Im November 2019 startete das Projekt E-Cargovia mit den ersten drei rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen an den Standorten Aarau, Unterentfelden und Buchs. Eineinhalb Jahre später gibt es im Kanton Aargau bereits 13 Fahrzeuge. Hinter diesen Fahrzeugen stehen mehr als 30 regionale und lokale Partner, was für eine regionale Verankerung und Akzeptanz spricht. Drei weitere Fahrzeuge gibt es im Kanton Zürich, wo E-Cargovia mit einem regional verankerten Partner zusammenarbeitet. Die Entwicklung ist erfreulich und weitere Standorte im und ausserhalb des Aargaus sollen folgen, schreiben die Verantwortlichen des Projekts in einer Mitteilung.

Das Angebot werde angenommen und so steige die Anzahl an Fahrten und die Anzahl an registrierten Kunden. Vor wenigen Tagen hat E-Cargovia den 1000. registrierten Kunden begrüssen dürfen. Ein Grund zur Freude bei allen Partnern, heisst es in der Mitteilung weiter. E-Cargovia nahm diesen Meilenstein zum Anlass, um die 1000. E-Cargovia Nutzerin mit einem Gutschein zu begrüssen.

www.e-cargovia.ch

Nach Lust und Laune leben

Nach Lust und Laune leben | Der Landanzeiger

Das Leben besteht aus unzähligen Momenten. Viele davon werden mit dem Outback erst so richtig einmalig und unvergesslich. Starten Sie Ihre Erlebnistrips im Vertrauen auf seine Fähigkeiten. Der elegante Outback zeigt sich äusserst robust für jede Art von Strasse, vielseitig für zahlreiche Aktivitäten und beruhigend sicher. Sie kommen stets komfortabel und entspannt an, wo immer Sie hinfahren.

Was an Technologie in einem Subaru steckt, führt zu einer einzigartigen Kombination von Sicherheit, Komfort und Zuverlässigkeit – ebenso begeisternd wie beruhigend. Unerschütterlich stabil und traktionssicher – so fährt sich jeder Subaru mit dem exklusiven symmetrischen Allradantrieb. Wobei der Active Torque Split die Antriebskraft an den einzelnen Rädern je nach den momentanen Verhältnissen blitzschnell variiert. Mit grosser Untersetzungsspreizung und modernster Hydraulik schaltet die Lineartronic stufenlos und sanft auch bei starker Beschleunigung – effizient und immer im optimalen Drehzahlbereich. Was der Outback wirklich kann, erfahren Sie mit dem einstellbaren X-MODE. Je nach den Terrainverhältnissen wählen Sie am Touchscreen den Modus [SNOW/ DIRT] oder [DEEP SNOW/MUD]. So gibt’s kaum ein Halten mehr.

Subaru-Rundum-Sicherheit
Bei Subaru dreht sich alles um Sie am Steuer: Da wird für Ihre Sicherheit entwickelt, getestet, weiterentwickelt, wieder getestet… Und nicht erst heute, sondern seit mehr als 50 Jahren. Mit den neuesten Systemen für die Unfallvermeidung und für den Schutz im Ernstfall wie auch mit dem symmetrischen AWD verfolgt Subaru ein Ziel: eine möglichst unfallfreie Zukunft. Bequeme Sitzposition und intuitive Bedienung beispielsweise tragen zum entspannten und sicheren Fahren bei. Die erhöhte Sitzposition, die hohen Fenster und die schlanken Pfosten vermindern die toten Winkel und lassen Ihnen damit ausgezeichnete Sicht nach allen Seiten.

Neueste Technologien wie EyeSight helfen Gefahren zu erkennen und Kollisionen zu vermeiden.

Weltklasse in Gränichen am Start

Weltklasse in Gränichen am Start | Der Landanzeiger

Am 19. und 20. Juni ist Gränichen wieder Mittelpunkt der Mountainbikeszene. Nicht nur die Schweizer Aushängeschilder stehen am 20. Juni im Moortal am Start, sondern mit der UCI-Junior Series auch die weltbesten Junioren. Die Rennen müssen Corona bedingt ohne Zuschauer stattfinden, sie werden aber im Internet live übertragen.

Für das Traditionsrennen in der Gränicher Kiesgrube präsentiert sich die Startliste einige Tage vor dem Start bereits als sehr hochkarätig. Eingetragen sind mit Mathias Flückiger (Weltcupsieger in Leogang, AUT) und Nino Schurter (Weltmeister und Olympiasieger) die aktuell besten Eidgenossen. Nachgemeldet hat sich der Neuseeländische Meister Anton Cooper, der am Wochenende beim Weltcup den 3. Rang einfuhr. Die jungen Joel Roth (Kölliken) und Matthias Stirnemann (Gränichen) bestreiten ihr Heimrennen. Gerade Roth, der als Ersatzfahrer für Olympia in Tokio vorgesehen ist, möchte beweisen, was er drauf hat. Den Gränicher Matthias Stirnemann muss man fürs Heimrennen nicht speziell motivieren. Er leidet aber immer noch an den Folgen einer Erkrankung.

Weltklasse in Gränichen am Start | Der Landanzeiger
Mathias Flückiger (links) und Nino Schurter sind top in Form.
Weltklasse in Gränichen am Start | Der Landanzeiger
Joel Roth (RC Gränichen) wurde 2020 U23-Schweizer-Meister.

Neff brach sich die Hand
Die amtierende Schweizer Meisterin Jolanda Neff hat sich für Gränichen angemeldet, jedoch am Wochenende bei ihrem 4. Rang im Weltcup in Leogang (AUT), die Hand gebrochen. Deshalb ist ihr Start fraglich. Mit Alessandra Keller und Linda Indergand starten aber weitere starke Schweizerinnen und auch aus dem Ausland sind einige Topshots dabei. Die im Weltcup überzeugende Australierin Rebecca McConnell ist genauso gemeldet wie die Britin Evie Richards oder die niederländische Weltnummer 3 Anne Terpstra.

Bereits am Sonntagvormittag stehen die weltbesten Junioren im Rahmen der UCI Junior Series am Start. Aus der ganzen Welt reisen die Talente an, wobei die Schweiz mit Jan Christen einen Podestkandidaten hat.

Corona bedingt sind an den Rennen, wie bereits im letzten Jahr, keine Zuschauer zugelassen. Die Rennen werden per Live-Stream auf www.aargauersport.ch und www.swiss-sport.tv übertragen, die Elite-Rennen sind auch auf Blue TV zu sehen.

Fahrtechnik-Training oder Bike-Trophy über 32 km
Parallel zu den Rundstreckenrennen, findet am Samstag auch die Bike-Trophy, ein MTB-Kurzmarathon über 32 km und 820 Höhenmeter, statt. Gestartet wird 16.40 Uhr im Massenstart, in verschiedenen Kategorien. Die Anmeldung ist weiterhin möglich. Wer aber lieber seine MTB-Fahrtechnik verbessern will, hat die Möglichkeit, am Freitagabend, 18 Uhr, während rund zwei Stunden, unter fachkundiger Leitung zu trainieren. Im Anschluss gibt es ein Nachtessen im Festzelt. Alles zusammen kostet 50 Franken. Anmeldung unter fam.stirnemann@bluewin.ch. Es hat nur noch wenig freie Plätze.

Erstmals stehen die Rennen in Gränichen unter der Leitung des neuen OK-Präsidenten Rafael Geiser. Er hat das Amt von Manuel Eichenberger übernommen, der in den letzten zehn Jahren hervorragende Arbeit geleistet hat.

www.rcgraenichen.ch


Programm

Samstag, 19. Juni 2021
10.15 Uhr SOFT, Parcours
10.45 Uhr CROSS, Parcours
12.15 Uhr ROCK, 4 kleine Runden
13.15 Uhr MEGA, 4 mittlere Runden
14.15 Uhr SOFT, 2 mini Runden
14.45 Uhr CROSS, 3 mini Runden
15.25 Uhr HARD, 3 grosse Runden
16.40 Uhr Fun Block 1, Bike Trophy
16.55 Uhr Fun Block 2, Bike Trophy
17.30 Uhr Pfüderirennen

Sonntag, 20. Juni 2021
08.45 Uhr U23 (ohne Elite- Qualifikation)/Masters
10.15 Uhr Junioren
12.00 Uhr Elite Frauen & U23
12.05 Uhr Juniorinnen
14.15 Uhr Elite Herren & U23 (mit Elite-Qualifikation)


U19-Damen des BTV Aarau erstmals Schweizer Meister

U19-Damen des BTV Aarau erstmals Schweizer Meister | Der Landanzeiger

Am Final-Four-Turnier der Kategorie U19 in Lugano hat sich der BTV Aarau Volleyball dank drei Siegen aus drei Spielen erstmals in der Vereinsgeschichte den Schweizermeistertitel gesichert.

Zum Auftakt der Finalserie spielte Aarau gegen Aadorf. Sichtlich nervös und mit vielen Eigenfehlern starteten beide Teams in ihr erstes Spiel. Bereits von Beginn an entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, bei dem sich kein Team richtig absetzen konnte. Erst Ende des ersten Satzes gelang den Aarauerinnen ein Befreiungsschlag mit einer kleinen Serviceserie und somit die 1:0 Satzführung. Im zweiten Satz lagen die Aadorferinnen über lange Zeit in Führung und glichen mit dem 22:18 zum Satzausgleich aus. Die im Doppelwechsel eingesetzten Noemi Bamert und Alina Stäuble brachten frischen Wind ins Aarauer Spiel und vor allem viele Punkte, so dass der Satz in extremis noch mit 26:24 gewonnen werden konnte.

Sieg gegen Heimteam
Lugano hat in seinem ersten Spiel Züri Unterland deutlich dominiert, die Spielerinnen von Timo Lippuner waren also gewarnt. Hoch konzentriert zeigten sie nun eine deutlich bessere Leistung, vor allem im Aufschlag und in der Verteidigung. Trotzdem gewann Lugano den ersten Satz mit 25:21. In der mitte des zweiten Satzes spielten sich die Aarauerinnen einen kleinen Vorsprung heraus, den sie bis zum Satzende verwalten konnten und mit einem 25:21 zum 1:1 ausglichen. Im Tie-Break legten die Aarauerinnen noch einmal deutlich zu feierten mit dem 15:10 einen vielumjubelten Sieg gegen die im Vorfeld favorisierte Heimmannschaft.

Im dritten und letzten Spiel wartete Zürich, das in einem äusserst umkämpften Spiel mit 2:1 gegen Aadorf gewann. Gestärkt vom Sieg gegen Lugano liessen die Aarauerinnen nun aber nichts mehr anbrennen. Sowohl in Satz 1 und Satz 2 legten sie mit starken Services und Blockaktionen einen Blitzstart hin und bauten den Vorsprung auf den Gegner laufend aus. Souverän spielten das Team von Timo Lippuner ihre Stärken aus und feierte einen 2:0-Sieg. Der dritte Sieg im dritten Spiel bedeutete den erstmaligen Meistertitel in der Vereinsgeschichte.

Hohe Ziele gesteckt
Der BTV Aarau Volleyball ist der viertgrösste Volleyball Verein der Schweiz und hat sich mittelfristig das Ziel gesteckt, der grösste und erfolgreichste Nachwuchsverein im Damen-Volleyball zu werden. Vor fünf Jahren hat der Club die Eagles Academy gegründet. Im Fokus stehen dabei die individuelle Ausbildung und persönliche Weiterentwicklung der jungen Talente