Die alte «Färbi» wird plattgemacht

Die alte «Färbi» wird plattgemacht | Der Landanzeiger

In Safenwil sind die Abreissbagger aufgefahren. Die Liegenschaften auf dem alten Färbi-Areal werden in den nächsten Wochen dem Erdboden gleichgemacht. Der Besitzer hat auch noch kein Projekt in der Schublade. Vorerst soll eine grüne Wiese das Dorfbild verschönern.

Dass die alte «Färbi» in Safenwil dem Erdboden gleichgemacht wird, steht schon seit längerem fest. Genau gesagt, seit März 2018. Damals erhielten die Besitzer die erste Baubewilligung für einen Teilrückbau. Passiert ist aber nichts. Jedenfalls optisch nicht. Hinter den Kulissen hingegen schon, wie Lars Egger, CEO der Espace Real Estate AG aus Solothurn und Besitzer der Liegenschaft gegenüber dem Landanzeiger sagt: «Es liefen viele Verhandlungen, auch mit dem Denkmalschutz, dem Kanton und der Gemeinde.» So planten die Besitzer der Liegenschaft anfänglich, den Haupttrakt zu sanieren, darin Miet- und Loftwohnungen einzubauen und die restlichen Bauten abzureissen.

Sanierung lohnt sich nicht
«Eine Aufwand- und Kostenanalyse hat aber gezeigt, dass sich eine Sanierung nicht lohnt», sagt Egger weiter. Nachdem die Denkmalpflege einem Totalabriss ebenfalls nicht im Weg stand, wurde ein neues Gesuch für den Abriss aller Gebäude gestellt. Dieses wurde den Besitzern im Herbst 2020 erneut erteilt.

Seit dem 17. Mai sind die Abbrucharbeiten nun im Gang. «Wir liegen trotz einigen Überraschungen und Herausforderungen gut im Zeitplan», sagt Andreas Reichmuth, Polier des Rückbauunternehmens. So musste für den Rückbau des Welleternit-Daches ein spezielles Schutzkonzept erarbeitet und der SUVA vorgelegt werden. Weitere Herausforderungen warten. So zum Beispiel der Abriss der Häuserfronten an der Strasse. Dort muss mit grossem Aufwand ein grosser Stahlvorhang aufgebaut werden, dass beim Abriss keine Hausteile auf die Strasse stürzen und den Verkehr beeinträchtigen.

Die alte «Färbi» wird plattgemacht | Der Landanzeiger
Seit mehreren Jahren standen die Liegenschaften auf dem alten Färbi-Areal in Safenwil leer, nun werden sie Stück für Stück rückgebaut.

Nicht alles wird entsorgt
Bei vielen Materialien, unter anderem auch bei den schönen, noch immer gut erhaltenen Bruchsteinen, schaut das Abbruchteam darauf, dass sie vorsichtig zurückgebaut werden, um sie später wieder verwenden zu können. «Wenn alles so läuft, wie geplant, dann sind wir Ende Juli mit den Rückbauarbeiten fertig», sagt Polier Andreas Reichmuth. Ein Überbauungsprojekt liegt zurzeit noch nicht vor. «Wir wollen den Wohnungsmarkt in der Region nicht zusätzlich strapazieren», nennt Lars Egger von der Espace Real Estate AG aus Solothurn einen der Gründe dafür, weshalb auf dem Areal vorerst eine grüne Wiese entstehen wird. Mit dem Rückbau der Gebäude kommen die Verantwortlichen den Wünschen der Anwohner und der Gemeinde Safenwil entgegen. Ihnen waren die verlotterten und unbewohnten Bauten schon seit vielen Jahren ein Dorn im Auge.


Zur Geschichte

1937 wurde die Firma Scholl Switzerland AG gegründet. Das Unternehmen stellte in Safenwil Textilfärbemaschinen her. 2003 fusionierte die Firma mit der deutschen Then GmbH aus Schwäbisch Hall. Im Juni 2004 ging das Unternehmen Konkurs. 65 Angestellte verloren ihre Stelle. Kurze Zeit später kaufte die Espace Real Estate AG aus Solothurn das 53’000 Quadratmeter grosse Färbi-Areal mit den Gebäuden. Anfänglich waren noch der «Färbi-Laden», der Bingo-Schuh-Discount und ein Buchantiquariat dort eingemietet. Nun sind die Tage der Gebäude gezählt.


120-Millionen-Bau eröffnet

120-Millionen-Bau eröffnet | Der Landanzeiger

Nach acht Jahren des Planens und Bauens und der Investition von 120 Millionen Franken ist die «neue» Barmelweid nun offiziell eröffnet worden. Die Feier fand im kleinen Rahmen statt. Regierungsrat Jean-Pierre Gallati nannte die Barmelweid «einen wichtigen Player im Reha-Kanton Aargau» und lobte die Klinik für ihren engagierten Einsatz in der Corona-Pandemie.

Während mehr als acht Jahren haben Planung, Renovation, Erneuerung und Ausbau die Barmelweid in Atem gehalten. Nun ist sie fertig, die «neue» Barmelweid, doch die aktuelle Corona-Lage hat die ursprünglich geplante grosse Eröffnungsfeier nicht möglich gemacht. Ganz auf eine Eröffnung verzichten wollte die Klinik aber nicht: Im kleinen Rahmen wurden das neue Bettenhaus A, das Restaurant mit grosser Sonnenterrasse, die naturnah gestaltete Umgebung und die auf den neuesten Stand gebrachte Infrastruktur offiziell eingeweiht.

«Dass wir schon jetzt an diesem Punkt stehen und die neue Barmelweid heute einweihen, das verdanken wir vor allem der hervorragend geplanten und sehr vorausschauenden Baustrategie. Ich bin sicher, dass die naturnahe Umgebung und die topmoderne Architektur den Heilungsprozess unserer Patientinnen und Patienten in Zukunft optimal unterstützen werden», erklärt Verwaltungsratspräsident Dr. Daniel Heller.

120-Millionen-Bau eröffnet | Der Landanzeiger
Geglückte Übergabe (von links): Verwaltungsratspräsident Dr. Daniel Heller mit dem neu übernehmenden CEO, Dr. med. Serge Reichlin, und dem abtretenden CEO, Beat Stierlin.

120-Millionen-Bau eröffnet | Der Landanzeiger
Die «neue» Barmelweid ist am 17. Juni 2021 – im kleinen Rahmen – offiziell eingeweiht worden.

Bau in Etappen ab 2015
Die Bauarbeiten auf der Barmelweid – von Beginn an in mehrere Etappen gegliedert und insgesamt 120 Millionen «schwer» – starteten im Winter 2015 mit Probebohrungen für eine Erdwärmeversorgung. Drei Jahre später nahm die ökologische, unter der Erde gelegene, Energiezentrale mit 71 Erdsonden, einer modernen Holzschnitzelheizung und einer thermischen Solaranlage auf dem Dach von Haus B ihren Betrieb auf. Auch über der Erde ging es 2016 los mit dem Bau: Im Sommer fuhren die grossen Baumaschinen auf und begannen mit dem Aushub für das neue Haus A. 34ʼ000 Kubikmeter Erde mussten dafür bewegt werden. Im Oktober 2017 erreichte der Bau seine definitive Höhe, im Februar 2018 war der Rohbau abgeschlossen. Im Januar 2019 dann die grosse Freude: Erste Büros und topmoderne Therapieräume konnten eingerichtet werden und das neue Restaurant öffnete seine Türen für Mitarbeitende, Besuchende und Gäste.

Schnelle «Züglete»
Zwei Monate später, am 1. März 2019, nahm die Barmelweid die neue Bettenstation im Haus A in Betrieb. In einer grossen und gut organisierten Zügelaktion bezogen 72 Patientinnen und Patienten innerhalb eines Tages ihre neuen, komfortablen Zimmer, wobei die 66 Zimmer flexibel als Zweier- oder Einzelzimmer genutzt werden können. Mehr Betten bedeutete für die Barmelweid auch mehr Personal: 150 neue Mitarbeitende suchte die Klinik 2019 – und schaffte es dank einer hervorragenden Personalkampagne auch tatsächlich, alle neuen Stellen termingerecht zu besetzen.

Viele Nebenschauplätze
Nebst dem Neubau von Haus A steckt viel zusätzliche Arbeit in «Nebenschauplätzen»: So wurde das Haus B sanft renoviert, die Parkplätze verschwanden unter den Boden, neue Studios für Mitarbeitende entstanden, das Restaurant erhielt seine grosse Sonnenterrasse, der neue Eingangsbereich mit repräsentativer Treppe wurde eingeweiht und die Umgebung naturnah umgestaltet.

Mit der Umgestaltung der Klinikumgebung wurde das Gelände wieder grüner und natürlicher. Insgesamt 440 Bäume und Sträucher wurden rund um die Barmelweid neu gepflanzt und im Rahmen des Projektes «Rundum Barmelweid» entstand der Themenweg «Kraut und Rüben», der den Besuchenden wichtige Aspekte des Naturparks näherbringt. Insgesamt hat die Barmelweid 4 Millionen Franken in den Naturpark und die Klinikumgebung gesteckt.

CEO-Wechsel nach 20 Jahren
Nach 20 Jahren als CEO der Barmelweid verlässt Beat Stierlin Ende Juni die Barmelweid in Richtung Ruhestand. Sein Nachfolger ist Dr. med. Serge Reichlin, der vom Verwaltungsrat bereits im Sommer 2020 gewählt wurde. «Ich freue mich, zurück in meine Heimat zu kehren und die Barmelweid – eine wirklich sehr gut aufgestellte Klinik mit vielen Facetten und tollen, interdisziplinären Teams – zu übernehmen und mit meiner Erfahrung erfolgreich durch die anstehenden Herausforderungen zu navigieren», freut sich der neue CEO.

«Frisiertes» E-Bike mit 5000W-Motor gestoppt

«Frisiertes» E-Bike mit 5000W-Motor gestoppt | Der Landanzeiger

Die Regionalpolizei Suret stoppte in Gränichen einen Fahrradfahrer, welcher mit einem selbstgebauten E-Bike unterwegs war. Dieses ist mit einem 5000W-Motor ausgestattet und kann somit eine Geschwindigkeit um 100 km/h oder gar höher erreichen, wie die Repol Suret in ihrer Mitteilung schreibt. Nun folgt eine detaillierte Expertise.

Dem Lenker wurde ein Strafverfahren eröffnet und das Fahrzeug entzogen. Wegen der Leistung und der zu erreichenden Geschwindigkeit, wir dieses E-Bike als Motorrad klassifiziert und somit dürfte sich der Lenker nicht nur wegen eines Delikts, wie z.B. des Frisierens eines Motorfahrrades zu verantworten haben, sondern wegen Fahren ohne Versicherungsschutz, ohne Fahrberechtigung und vielem mehr. Die Polizei rät aus Sicherheits- und Versicherungsgründen unbedingt von solchen «Eigenbauten» ab, denn im Falle eines Unfalls leiten Privathaftpflichtversicherung immer öfters Regress ein und der Lenker trägt alle Kosten selbst.

Grosse Empathie für Nierenpatienten

Grosse Empathie für Nierenpatienten | Der Landanzeiger

In Muhen (im Gemeindehaus) leitet Christian Fahe, Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie, seit 2017 eine Hausarztpraxis. Aufgrund persönlicher Erfahrungen hat der Facharzt 2020 seine Praxis im Aargau umgebaut – und bietet jetzt vier Plätze für Hämodialysebehandlungen an.

Der aus Kamerun stammende Arzt behandelt seine Patienten mit viel Herzblut. «Ärzte sind dazu da, um die Probleme der Menschen zu lösen und ihnen zu helfen.» Diese Philosophie spürt man bei Christan Fahe sofort. Dass er seit einem Jahr vier Dialyseplätze anbietet und seine Praxis dementsprechend umbauen liess, ist eine Herzensangelegenheit. Nachdem sein Vater schwer erkrankte, unternahm Fahe alles, um ihm zu helfen. Nach seinem Facharzt für Allgemeine innere Medizin liess er sich während drei Jahre zum Nephrologen ausbilden. Ein weiterer familiärer Schicksalsschlag war der ausschlaggebende Grund für den Umbau. Meinem Vater ging es immer schlechter. Ich wollte ihm die Geräte für die Heimdialyse nach Kamerun bringen. Leider verstarb er. Die Hilfe kam zu spät.

Im Aargau ein einzigartiges Angebot
Die Trauer um den Verlust seines Vaters regte den Facharzt zum Nachdenken an. «Ich fragte mich, was ich tun kann, um solche Schicksalsschläge zu verhindern.» Die Idee, Dialyseplätze zu erschaffen, kam wie von selbst. Im Aargau ist dieses Angebot einmalig. Die Patienten müssen normalerweise in ein Spital, wo sie mehrere Stunden an dem Dialysegerät verbringen müssen – und das dreimal in der Woche. Das ist sehr viel Zeit. Für mich ist es wichtig, dass sich die Patienten wohlfühlen und etwas Privatsphäre geniessen können. «Zwei Zimmer mit je zwei Plätzen und Behandlungszeiten bis 19 Uhr ermöglichen es, bis zu 16 Patienten zu behandeln.

Alles aus einer Hand in familiärer Atmosphäre
«Das sind dauerhafte Verbindungen, die entstehen. Als Hausarzt gibt es ausserdem die Möglichkeit, die Ergebnisse und gesundheitlichen Aspekte direkt zu besprechen.» Die familiäre Atmosphäre sei besonders wichtig. Ablenkung und Unterhaltungsmöglichkeiten gehören dazu. Die schwerkranken Patienten sollen abschalten können und deshalb bietet Christian Fahe vom Kopfhörer bis zum Tablet alles an, damit seine Patienten an etwas anderes denken können. Kostenloses WLAN und Angebote wie Netflix sind selbstverständlich. Auf Wunsch gibt es einen kleinen Imbiss. Die Praxis bietet auch vier kostenlose Parkplätze für die Dialysepatienten an.

Da der Arzt mit der grossen Empathie für Menschen und deren Probleme ausserdem eine Ausbildung als Notarzt absolvierte, kann er im Notfall sofort einschreiten. «Das kommt sehr selten vor. Aber für mich ist es wichtig. Ich bin immer da.»

Die Verbindung zu seinem Vater besteht nach wie vor. In Gedanken und im Gedenken an ihn ist es für Christian Fahe eine Mission und eine reine Herzensangelegenheit, seine Patienten auf dem Weg der langwierigen Dialysebehandlungen zu begleiten. Immer am Montag, Mittwoch und Freitag werden die Behandlungen durchgeführt.


Hämodialysebehandlung

Die Behandlung der Patienten ist sehr zeitaufwändig. Die Dialysegeräte übernehmen die Funktion der Nieren. Die Geräte reinigen das Blut so lange, bis alle Harn- und Giftstoffe ausgeschieden sind. Das dauert vier bis fünf Stunden pro Behandlung und muss dreimal in der Woche durchgeführt werden.


Grosse Empathie für Nierenpatienten | Der Landanzeiger
Christian Fahe ist Arzt mit Leidenschaft und Empathie.

Praxis Fahe


Schulstrasse 1 (Gemeindehaus)
5037 Muhen
Telefon 062 723 66 56
Mail christian.fahe@hin.ch
www.praxisfahe.ch

Neue Parking-App für Camper

Neue Parking-App für Camper | Der Landanzeiger

Anfang Juni hat das Startup Parkn’Sleep in Zusammenarbeit mit dem Touring Club Schweiz die erste Parking-App für Camper in der Schweiz lanciert. Wohnmobilreisende können damit bei einem offiziellen Stellplatz ohne Reservation selbstständig digital ein- und auschecken.

Heute wollen viele Camper spontan verreisen und die Schönheit einer Region hautnah entdecken, dadurch ist die Nachfrage an einfachen Camper-Stellplätzen gestiegen. Mangels Angebote übernachten Camper zunehmend wild oder halblegal, was verständlicherweise für Unmut sorgt. In der Folge wurden an vielen Orten Campingverbote erlassen. «Wir sehen in der angespannten Situation des Wohnmobiltourismus die Chance, mit Parkn’Sleep Stellplatzbetreiber, Camper und Gemeinden zusammen zu bringen», sagt Lukas Imhof, Gründer von Parkn’Sleep.

Stellplätze digital bewirtschaften
Parkn’Sleep ist die erste Parking-App für Camper in der Schweiz und wurde anfangs Juni 2021 lanciert. Die App zeigt offizielle Stellplätze mit einer Live-Verfügbarkeit an. Jeder Platz ist legal, geprüft und mit den örtlichen Bestimmungen und Tarifen verknüpft. Anbieter können mit wenigen Klicks ihre Stellplatzangebote im System erfassen. Camper können die Plätze spontan anfahren, vor Ort selbständig digital ein- und auschecken und eine ruhige und ungestörte Nacht verbringen. «Parkn’Sleep ist eine einfache Lösung für die digitale Stellplatzbewirtschaftung», erklärt Lukas Imhof. Einerseits, um der Spontanität von Campern entgegenzukommen, andererseits um Anbietern den Buchungsaufwand zu ersparen.

Parklösung für Gemeinden
Mit der Lösung von Parkn’Sleep profitieren Gemeinden neu auch bei Stellplätzen von den Übernachtungskurtaxen, ganz gleich, ob der Stellplatz von Privatanbietern oder der Gemeinde selbst betrieben wird. Die Kurtaxen werden anhand der Postleitzahl des jeweiligen Stellplatzes direkt an die entsprechende Gemeinde abgeführt. Parkn’Sleep funktioniert als automatisches Check-In und Bezahlsystem ohne Reservationsaufwand und wurde so entwickelt, dass es in bestehende Zweitsysteme (Parkuhren, Reservationssysteme, Erlebniscamping-Plattformen etc.) integriert werden kann.

Kooperation mit dem TCS
Hinter Parkn’Sleep steht ein Luzerner Startup. Für die Lancierung kann das Team von Parkn‘Sleep auf die Unterstützung des Touring Club Schweiz, dem grössten Betreiber von Campingplätzen in der Schweiz zählen. Für Oliver Grützner, Leiter Tourismus & Freizeit beim TCS, ist Parkn’Sleep ein fehlendes Puzzleteil im Schweizer Campingmarkt: «Als grösster Mobilitätsclub der Schweiz unterstützen wir Parkn’Sleep, um geordnetes Camping in der Schweiz ausserhalb von Campingplätzen zu fördern».

www.parknsleep.eu

Eine neue Vision für das A-Segment

Eine neue Vision für das A-Segment | Der Landanzeiger

Im A-Segment ist der Aygo für sein markantes und unverwechselbares Design bekannt. Nun hat sich die ED2, seines Zeichens europäisches Design-Zentrum von Toyota, der Herausforderung gestellt, Käufern von Kleinwagen noch mehr Charakter und Raffinesse zur Verfügung zu stellen.

«Ich bin überzeugt, dass wir mit dem Aygo X Prologue unter Beweis stellen konnten, dass auch ein kleines Auto über eine grosse und mutige Persönlichkeit verfügen kann», sagt Ken Billes, stellvertretender Chefdesigner ED2. Für den grössten Teil des 21. Jahrhunderts hat sich die Marke Toyota als europäischer Marktführer im A-Segment behauptet. Und weil sich das Unternehmen auch der Zukunft dieser Fahrzeugklasse verschrieben hat, beauftragte es ED2, seine europäische Vision für Kleinstwagen zum Leben zu erwecken und unter Beweis zu stellen, dass Autos, die traditionell als «Einstiegsmodell» bezeichnet werden, durch ein herausragendes Design für alle Kunden interessant sein können.

Weiterentwicklung einer Stil-Ikone
Seit der Markteinführung im Jahr 2005 hat der Aygo als zugänglichstes Fahrzeug aus dem Hause Toyota jugendliche und fortschrittlich denkende Kunden durch seine Verspieltheit in den Bann gezogen. «Spass und Verspieltheit waren schon immer das Herzstück des Aygo. Nun haben wir seiner DNA zusätzliche Würze hinzugefügt», sagt Lance Scott, Designdirektor ED2.

Der Name Aygo symbolisiert persönliche Freiheit und Mobilität. Mit dem Aygo X Prologue kommt darüber hinaus eine freche Verschmitztheit ins Spiel. Er bietet genauso viel Spass und noch mehr Charakter, seine starke Persönlichkeit und selbstbewusste Präsenz kommen aus jeder Perspektive zur Geltung. Durch die vergrösserten Reifen geniessen Fahrer zudem eine bessere Sicht und maximale Bodenfreiheit für alles, was die Fahrt auf der Strasse mit sich bringen mag.

Aussergewöhnliches Design
Der raffinierte Look des Aygo X Prologue zieht von allen Seiten die Blicke auf sich. Mit einer kühnen zweifarbigen Umsetzung wird ein einzigartiges grafisches Profil geschaffen, das auf der Strasse für Aufmerksamkeit sorgt und die Leistungsbereitschaft eines Fahrzeugs unterstreicht, das den Sprung nach vorne wagt. Eine neue keilförmige Dachlinie betont das dynamische Design und vermittelt ein offensiveres und sportliches Image. An der Vorderseite schmiegen sich die Hightech-Scheinwerfer mit ihrer flügelartigen Form an die Motorhaube. Weiter unten folgen der grosse Kühlergrill, die Nebelscheinwerfer und der Unterfahrschutz dem Hexagon-Motiv und zeigen auf, dass dieses Auto bereit ist, seinen Weg zu gehen. Überallhin.

Umfassend funktionell und ideal für die Freigeister von morgen, bietet der Aygo X Prologue zahlreiche Features, die die Freiheit seiner Fahrer weiter bereichern. Der hintere Unterfahrschutz beherbergt eine Fahrradhalterung, die die Flucht aus dem Alltag jederzeit zum Abenteuer werden lässt. Im Aussenspiegel ist eine Action-Kamera untergebracht, mit der sich Entdeckungstouren festhalten und teilen lassen. Ein integrierter Dachgepäckträger akzentuiert schliesslich das Fahrzeugprofil und schafft eine visuelle Verbindung zu den sechseckigen Rückleuchten – eine subtile Hommage an die grundlegende DNA des Aygo.

Emotion durch Farben
Farben sind in unserem Leben direkt mit unseren Gefühlen verbunden. Das Gleiche gilt auch für den Aygo X Prologue. Um das «würzige» Konzept vollends zum Leben zu erwecken, boten sich die richtigen Zutaten auf natürliche Weise an. Allem voran: Chili, Ingwer, Wasabi und schwarzer Pfeffer. Die schärfste Variante: «Chili». Durch die Zweitongestaltung wird die Farbbalance auf eine ganz neue Ebene gebracht. Vollendet wird die Farbgebung des Aygo X Prologue durch die feine Streuung blauer Metallic-Flocken, die in den Farbmix integriert sind. Der daraus resultierende schillernde Effekt wird dem Namen «Sparkling Chilli Red» voll und ganz gerecht.

Gut gedeckt mit der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH

Gut gedeckt mit der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH | Der Landanzeiger

Für vollständige und partielle Neueindeckungen ist die Brunner Zimmerei Holzbau GmbH als «Full-Service-Holzbauunternehmen » gleichzeitig auch kompetenter Dachdecker. Warum ein gepflegtes Dach nicht nur einen ästhetischen Zweck erfüllt, erklärt Fachmann Thomas Hunziker.

Wer sich die Dächer in unserer Region genauer anschaut, dem dürften einige unschöne Ziegelflächen auffallen. «Viele Dächer werden selten bis nie gepflegt », erklärt Thomas Hunziker, Mitglied der Geschäftsleitung bei der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH in Schöftland. «Von Moosbefall über Abplatzungen bis hin zu Rissen sieht man fast alles. Dies sind aber gleichzeitig wichtige äusserliche Warnhinweise», führt Hunziker aus. Denn fliesst das Wasser nicht mehr ab, gehen Folgeschäden oft mit einer teuren Instandstellung einher.


Inspektion durch den Fachmann
Selbst hält man sich selten auf dem eigenen Dach auf. Dies dürfte gleichzeitig der Hauptgrund sein, weshalb Schäden an der Bedachung oft erst wahrgenommen werden, wenn es schon zu spät ist. «Mit unserem Dachunterhalts- Service bieten wir hier Hand», führt Hunziker aus. Bilder vom Dach und handfeste Empfehlungen für allfällige Sanierungsarbeiten gehören zum Service. «Natürlich reinigen wir bei dieser Gelegenheit auch die Dachrinnen von hängengebliebenem Laub und Dreck. Einfluss auf den Zustand eines Daches haben nebst dem Unterhaltsintervall auch der Gebäudestandort und die konstruktive Ausführung.

Gut gedeckt mit der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH | Der Landanzeiger
Aarauer Altstadthaus mit neuer Naturschiefer-Eindeckung.


Auch Dachdämmung vom Profi
Wer mit einem Dachausbau liebäugelt, um mehr Wohnraum zu schaffen, oder das Dach besser dämmen möchte, ist bei der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH ebenfalls in erfahrenen Händen. Thomas Hunziker: «Dem sommerlichen Wärme- und Hitzeschutz schenken wir grosse Beachtung. Dank unserer natürlichen Materialien wie Holzfaser-Dämmplatten und Cellulose- Fasern erreichen wir beste Ergebnisse. Und dank diffusionsoffener Bauweise können wir ein gesundes Raumklima gewährleisten. Wer sein Dach durch uns dämmen lässt, spart in jedem Fall Energie ein.»

Mehr zum Thema Bedachung und Dachsanierung gibt es auf unserer Webseite zu erfahren. Bei konkretem Interesse macht eine persönliche Beratung den Anfang.

Gut gedeckt mit der Brunner Zimmerei Holzbau GmbH | Der Landanzeiger
Abplatzungen und Risse am Ziegel verursachen Schäden am Dach. Spätestens jetzt sollte der Fachmann beigezogen werden.

Brunner Zimmerei Holzbau GmbH

Picardiestrasse 25
5040 Schöftland
Telefon 062 739 30 50
holzbau@brunner-gmbh.ch
www.brunner-gmbh.ch

2 Spiele – 0 Punkte: Ein Tag zum Vergessen für Oberentfelden

2 Spiele – 0 Punkte: Ein Tag zum Vergessen für Oberentfelden | Der Landanzeiger

In der dritten NLA-Runde verlieren die Oberentfelder Männer gegen Elgg-Ettenhausen (0:3) und Widnau (1:3). Damit rutschen sie in der Tabelle vom zweiten auf den sechsten Rang ab.

Die Oberentfelder sind mit hohen Erwartungen nach Widnau gereist. Nachdem sie vor einer Woche gegen Elgg-Ettenhausen einen knappen 3:2-Sieg feiern und auch gegen Schweizer Meister Widnau über weite Strecken mithalten konnten, wollten sie sich in den Rückspielen gegen diese beiden Mannschaften steigern.

Doch dieser Plan ging nicht auf. Bereits das erste Spiel gegen Elgg-Ettenhausen lief völlig an den Oberentfeldern vorbei. Mit 0:3 (5:11, 5:11, 7:11) mussten sich die Jungs von Trainer Koni Keller geschlagen geben. «Ich muss das leider so krass formulieren, aber das war durchs Band miserabel von uns. Vom Service, übers Zuspiel, bis hin zu den ersten Bällen und dem Rückschlag hat praktisch nichts zusammengepasst im Spiel gegen Elgg», so Keller. «Und mit dieser Leistung konnten wir Elgg-Ettenhausen natürlich nicht fordern, so dass sie ohne Druck aufspielen konnten und eine gute Leistung zeigten.»

Stabilität hat gefehlt
Die Oberentfelder hatten also einiges gut zu machen im zweiten Spiel des Tages. Und der Start in die Partie gegen Widnau gelang deutlich besser. Mit 12:10 konnten sie den ersten Satz gewinnen und hielten auch im zweiten Durchgang zu Beginn gut mit. Doch dann wechselten die Widnauer im Angriff von Jan Meier auf Juliano Fontoura. Und der Routinier brachte die Wende zu Gunsten der Widnauer, welche die Sätze zwei bis vier souverän für sich entscheiden konnten.

Die Oberentfelder ihrerseits konnten in beiden Spielen nicht an die guten Leistungen vom ersten Spieltag anknüpfen und mussten die Heimreise am Ende ohne Punkte im Gepäck antreten. «Eigentlich wollten wir uns heute steigern im Vergleich zu letzter Woche, aber das hat definitiv nicht geklappt. Ich weiss noch nicht genau, woran es gelegen hat, denn wir haben die ganze Woche über gut trainiert. Die Stabilität aus dem Training konnten wir aber leider nie abrufen», bilanzierte Trainer Koni Keller.

Den Spass wieder finden
Viel Zeit bleibt den Oberentfeldern nicht bevor es wieder ernst gilt. Bereits am kommenden Samstag steht die vierte NLA-Runde dieser Meisterschaft auf dem Programm. Und dabei warten Tabellenführer Diepoldsau und Schlusslicht Rickenbach-Wilen. «Diepoldsau ist in dieser Saison eine Wundertüte. Man weiss nie genau, mit wem und wie gut sie spielen», sagt Keller. Wir müssen aber ohnehin auf uns schauen und nicht zu stark auf den Gegner. Wenn wir es schaffen, unsere Leistung vom ersten Wochenende dieser Meisterschaft abzurufen, dann können wir jedem Gegner Paroli bieten. Dafür müssen wir aber die vielleicht etwas zu hohe Erwartungshaltung bei Seite legen und einfach wieder Spass am Faustballspielen haben.

Ein Abschied mit Champagner-Dusche für Stirnemann

Ein Abschied mit Champagner-Dusche für Stirnemann | Der Landanzeiger

Beim traditionellen Mountainbikerennen in Gränichen haben Anton Cooper aus Neuseeland und Evie Richards aus Grossbritannien triumphiert. Andri Frischknecht und Sina Frei fuhren als beste Schweizer jeweils auf Rang 2. Der Kölliker Joel Roth gewann das Rennen der U23.

Heisse Rennen erlebten die gegen 1000 gemeldeten Mountainbikerinnen und Mountainbiker am Wochenende in Gränichen. Der Neuseeländer Anton Cooper kann bei der Elite – in Abwesenheit von Weltmeister Nino Schurter und Weltcupsieger Mathias Flückiger – mit den Verhältnissen am Besten zurecht. Er zog bei Rennhälfte vorne weg. Folgen konnte ihm aus der Fünfergruppe an der Spitze nur Andri Frischknecht. Zwei Runden vor Schluss musste aber auch er abreissen lassen. Lars Forster wurde Dritter.

Bester Fahrer des RC Gränichen war der Kölliker Joel Roth auf Rang 7. Er gewann das Rennen der U23. Roth ist als Ersatzfahrer für die Olympischen Spiele in Tokio nominiert, doch er rechnet nicht damit, dass er zum Einsatz kommt. Er verfolgt seine eigenen Ziele und will in diesem Jahr den U23-EMTitel verteidigen und an der U23-WM wieder eine Medaille gewinnen.

Auf Abschiedstour im Heimrennen war Matthias Stirnemann, der Ende Saison seine Karriere beendet. Vor dem Start wurde er von den Renn- und Vereinsverantwortlichen geehrt und im Ziel mit einer Champagnerdusche empfangen. Stirnemann fuhr auf Rang 14 und zeigte sich damit zufrieden. Er arbeitet künftig als Velomechaniker und engagiert sich im Nachwuchs.

Bei den Frauen sorgte die starke Britin Evie Richards bei Rennhälfte für die Entscheidung. Sie setzte sich von Linda Indergand ab und fuhr in der Folge ein einsames Rennen. Dahinter zündete Sina Frei nach einem verhaltenen Start den Turbo und fuhr auf Rang 2 vor, Indergand wurde Dritte. Jolanda Neff war nach ihrem zweifachen Armbruch im Weltcup, nicht am Start.

Der RC Gränichen hat mit seinen vielen Helferinnen und Helfern für ein grandioses Rennwochenende gesorgt, welches Corona bedingt erneut unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden musste.