Eniwa plant Wohnüberbauung

Eniwa plant Wohnüberbauung | Der Landanzeiger

Die Eniwa Kraftwerk AG betreibt südlich des Hungerbergs ein Wasserkraftwerk und ist Eigentümerin des Gebiets westlich des Kraftwerks zwischen der Erlinsbacherstrasse und dem Aareuferweg. Die Eniwa AG beabsichtigt nun, die Entwicklung des Areals in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Aarau voranzutreiben. Entstehen soll eine städtebaulich und architektonisch hochstehende Wohnüberbauung mit bezahlbaren Mietpreisen.

Im Rahmen der letzten Gesamtrevision der Nutzungsplanung der Stadt Aarau wurde das Gebiet neu der Zone  Arbeiten und Wohnen dreigeschossig zugewiesen und mit einer Gestaltungsplanpflicht belegt. Gemeinsam mit der Stadt Aarau plant Eniwa nun die Entwicklung des Areals, welches im Baurecht an einen Bauträger / Investor abgegeben werden soll.

Energetisches Vorzeigeprojekt
Entstehen soll eine städtebaulich und architektonisch hochstehende Wohnüberbauung mit bezahlbaren Mietpreisen. Die Wohnungen werden auch für Menschen mit geringerem Einkommen und Familien mit nur einem Einkommen erschwinglich sein. Angestrebt wird ein ausgewogenes Angebot an attraktiven Klein- bis Grosswohnungen (von 1.5- bis zu 6.5-Zimmer). Ausserdem entstehen gemeinschaftlich nutzbare Innen- und Aussenflächen. Die Anzahl Gebäude / Wohnungen ist dem Investor / Baurechtnehmer überlassen.

Eniwa und die Stadt Aarau legen grossen Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Die Überbauung soll sich optimal in die umliegenden Quartiere einfügen und als Vorzeigeobjekt hinsichtlich Nachhaltigkeit und Wohnformen realisiert werden. So soll die Überbauung als 2000-Watt-Areal konzipiert und ein Zusammenschluss zum Eigenverbrauch realisiert werden. Die Überbauung soll der zunehmenden Hitzebelastung mit geeigneten Massnahmen (Beschattung, Begrünung, Biodiversität etc.) entgegenwirken. Ausserdem ist eine quartier- und umweltfreundliche Mobilität sicherzustellen.

Das bestmögliche Projekt zur Erreichung dieser Ziele und ein geeigneter Bauträger zu dessen Umsetzung sollen im Rahmen eines Architekturwettbewerbs gefunden werden. Eniwa beauftragte PLANAR AG für Raumentwicklung mit der Organisation und Durchführung des Projektwettbewerbes. Der Start des Wettbewerbs ist für September 2021 geplant.

Weiteres Vorgehen
Am Dienstag, 29. Juni fand eine Informationsveranstaltung für die Anwohnerinnen und Anwohner statt. Eniwa und die Stadt Aarau nahmen die Anregungen der Nachbarn entgegen und werden diese an die Bauträger und Investoren weitergeben.

Am 9. Juni erfolgte die Ausschreibung des Projekts. Seither läuft die Präqualifikation für interessierte Planer und Investoren. Bis Ende Juli 2021 können die Bewerbungsunterlagen eingereicht werden. Ende August entscheidet das Preisgericht, bestehend aus Vertretern von Eniwa und der Stadt Aarau sowie unabhängigen Architekten, welche Bietergemeinschaften für die Teilnahme am Projektwettbewerb zugelassen werden. Ab September 2021 startet der eigentliche Projektwettbewerb und die Bewerber arbeiten bis 17. Dezember 2021 ihre Projektvorschläge aus. Im Februar / März 2022 gibt das Preisgericht die Gewinner und das Gewinner-Projekt bekannt. Dieses bildet anschliessend die Grundlage für den Baurechtsvertrag und die Erarbeitung des Pflichtgestaltungsplans sowie für die Realisierung des Bauvorhabens.

Die Grenzen überschreiten

Die Grenzen überschreiten | Der Landanzeiger

Mit «Tanzhalle Reitpalast» eröffnet die Bühne Aarau am 16. Oktober nicht nur die Saison 2021/22, sondern auch die nun umgebaute Alte Reithalle.

Schauspiel, Tanz, es wird gesungen, Musik erklingt. Mit «Tanzhalle Reitpalast», einer Revue über 100 Jahre Schweizer Geschichte mit über 80 Mitwirkenden, eröffnet die Bühne Aarau am 16. Oktober nicht nur die Saison 2021/22 der Bühne Aarau, sondern auch die Alte Reithalle. «In dieser Eröffnungsproduktion kommt das zum Ausdruck, wofür die Alte Reithalle in Zukunft stehen soll. Nämlich für ein Haus, dessen Profil die Vielfalt ist», sagt Peter- Jakob Kelting, künstlerischer Leiter der Bühne Aarau. Die Eigenproduktion «Tanzhalle Reitpalast» erzählt wie sich die Gesellschaft in der Schweiz während eines Jahrhunderts verändert hat. Roter Faden bilden die Tanzstile. Von Charleston über Rock’n’Roll bis Hiphop – auch so wird ein ganzes Jahrhundert gezeigt.

Offizielle Schlüsselübergabe
Aber schon am Mittag des 16. Oktobers wird es was zu sehen geben. Dann übergibt die Stadt Aarau offiziell die Schlüssel der Reithalle an seine Nutzer Bühne Aarau und Argovia Philharmonic. Die grösste Kasparpuppe der Welt «Punch Agathe» wird dabei eine wichtige Rolle spielen.

Nach dem Eröffnungsprogramm geht das Programm der Bühne Aarau genau so vielfältig weiter. In ihrem kürzlich erschienen Programmheft der Spielzeit 21/22 präsentiert die Bühne Aarau 160 Veranstaltungen sowohl in der Alten Reithalle als auch in der Tuchlaube.

Etwas Neues kreieren
Theaterklassiker, Neuerscheinungen, Koproduktionen, Figurenthater, Tanz und zeitgenössischer Zirkus, Veranstaltungen für die Kleinsten, Veranstaltungen zum Mitmachen. Viele Inszenierungen, die in der kommenden Saison zur Aufführung kommen, sind keiner einzelnen Sparte zuzuordnen. Musik und Schauspiel, bildende Kunst und Figurentheater, Tanz und Artistik sind darin keine Gegensätze, sondern künstlerische Sprachen, die gemeinsam etwas Neues ergeben. «Gerade diese Grenzüberschreitungen suchen wir», sagt Peter-Jakob Kelting. Wir hoffen auch, dass wir gerade in Sachen Musiktheater öfter mit Reithalle-Mitnutzer Argovia Philharmonic zusammenarbeiten können. Das hat für das Programm 21/22 aus verschiedensten Gründen noch nicht geklappt.  Am 29. Oktober wird Argovia Philharmonic ihr erstes Abo-Konzert in der Alten Reithalle spielen.

Kurz vorher, am 23. Oktober, feiert auch die Bar im Stall ihre Einweihungsparty. Auch sie hat ein neues Gewand erhalten und wird voraussichtlich jeden Monat jeweils an einem Donnerstag ein eigenes, niederschwelliges Programm haben.

Ausprobieren und optimieren
Am 20. September beginnen die Proben für «Tanzhalle Reitpalast». Bis dahin sind vor allem die Techniker am Werk. «Auf der einen Seite haben wir die Patina einer 150 Jahre alten Reithalle, auf der anderen Seite haben wir Hightech», erklärt Peter-Jakob Kelting. «Unsere Techniker brauchen Zeit, um sich an die 3,7-Millionen-Franken-Theatertechnik-Ausstattung zu gewöhnen und sie zu beherrschen.» Geschäftsführerin Barbara Stocker ergänzt:  Das technische Personal musste um fast 200 Prozent aufgestockt werden, damit die Halle überhaupt betrieben werden kann.» Ob diese Aufstockung reichen wird, wird sich erst noch zeigen. Peter- Jakob Kelting sagt zum Schluss: «Wir machen allgemein gerade alles zum ersten Mal. Wir müssen uns noch einleben, Abläufe ausprobieren und optimieren, aber wir freuen uns riesig, dass es im Oktober endlich losgehen kann.»

Weitere Informationen und das komplette Programm gibt es auf
www.buehne-aarau.ch.

Eine IG setzt sich für mehr Schulraum ein

Eine IG setzt sich für mehr Schulraum ein | Der Landanzeiger

Die Schule Entfelden platzt aus allen Nähten. Mit Provisorien wird seit Jahren behelfsmässig zusätzlicher Schulraum generiert. Dieser ist aber nur temporär. Nun setzt sich eine Interessengruppe (IG) aus der Zivilbevölkerung für die Gebäudeentwicklung und die Schaffung von neuem nachhaltigem Schulraum in Ober- und Unterentfelden ein. Angeführt wird die IG von Brigitte Siegenthaler-Kyburz.

Schon heute fehlen der Schule Entfelden nachweislich Schulräume, um alle Kinder und Jugendlichen geeignet unterzubringen. Wird kein zusätzlicher permanenter Schulraum geschaffen, fehlen im Schuljahr 2030/31 zehn Schulzimmer und im Schuljahr 2040/41 deren 21. Dies auch aufgrund des Bevölkerungswachstums in beiden Gemeinden. Mit Brigitte Siegenthaler-Kyburz geht eine echte Entfelderin voran und setzt sich mit der IG Schulraum Entfelden für die Jugend und die Bildung in beiden Dörfern ein.

Eine aus dem Dorf
«Ich habe die Schulraumknappheit während meiner Schulzeit selbst miterlebt. Damals wurde aber zukunftsorientiert gebaut. Das fehlt heute und das will ich ändern», so Siegenthaler-Kyburz. Aufgewachsen ist Brigitte Siegenthaler-Kyburz in Oberentfelden und erlebte als Schülerin die Neugründung und den Aufbau der Bezirksschule Entfelden. Seit 1993 ist sie Lehrerin an der Schule Entfelden, kennt die Verhältnisse also bestens. «Ober- und Unterentfelden sind in den letzten Jahren stark gewachsen. Mit neuen Quartieren wie dem Römerpark, dem Erlifeld oder der bevorstehenden Überbauung beim Tenniscenter ziehen immer mehr Menschen nach Entfelden – darunter viele Familien mit Kindern. Entfelden tut also gut daran, bei der Infrastruktur auch in Schulraum zu investieren. Letztlich dient eine attraktive Schule auch dem Standortmarketing der Gemeinden», erklärt Siegenthaler-Kyburz.

Masterplan gibt Weg vor
«Der Gebäudepark der Schule Entfelden muss dringend an die Bedürfnisse der heutigen Zeit angepasst werden», sagt Siegenthaler-Kyburz. Die Arbeitsgruppe (AG) Schulische Immobilien nahm eine Bewertung der bestehenden Gebäude vor. In der AG nimmt auch der Gemeinderat beider Entfelden Einsitz. Unter den Aspekten Sinnhaftigkeit und Kosteneffizienz entwickelte die AG den Masterplan «Gebäudeentwicklung». Dieser blickt bis ins Schuljahr 2040/41 und hat zum Ziel, in verschiedenen Etappen ausreichend permanenten Schulraum sicherzustellen – auch für die Zeit nach 2041.

Als erstes dauerhaftes Bauvorhaben soll die Sanierung und Aufstockung des blauen Oberstufenschulhauses in Oberentfelden realisiert werden. Der Kreisschulrat der Schule Entfelden entscheidet an seiner September-Sitzung, ob der Antrag vor das Volk kommt. Der finale Entscheid über die Zukunft der Raumsituation der Schule Entfelden liegt dann in der Verantwortung des Stimmvolkes.

IG für Campus-Gedanke
Die IG Schulraum Entfelden wolle kein Flickwerk mehr, sondern setze sich für langfristige Lösungen für den Entfelder Schulraum ein. Brigitte Siegenthaler-Kyburz: «Die IG wurde von mir frisch ins Leben gerufen. Zuerst sollen viele Gleichgesinnte ins Boot geholt werden. Danach ist es unser Ziel, die Bevölkerung aktiv zu informieren. Denn wenn es zur Volksabstimmung für die Sanierung und Aufstockung des blauen Oberstufenschulhauses kommt, benötigen wir jede Stimme. Wer sich engagieren will, darf sich gerne melden. Jede Hilfe ist willkommen.» Das Dreier-Areal (ex-GE) kommt für die IG nur als provisorische Übergangslösung während der Sanierung und Aufstockung des blauen Oberstufenschulhauses in Frage. Alle Schulhäuser müssen zentral liegen und für die Schülerinnen und Schüler möglichst sicher erreicht werden können. Deshalb sei die Aufstockung des Oberstufenschulhauses der einzig richtige Weg. «Ein Schulhaus in einer stark frequentierten Industriezone ist ein No-Go», erklärt Siegenthaler-Kyburz, die Mutter zweier erwachsener Söhne ist. Auf die Frage, woher sie die Energie für die Initiative nehme: «Mein Grossvater Gustav Kyburz half bereits 1956 in der Baukommission Erlenweg beim Bau der Schulgebäude mit. Nun ist wohl die Zeit gekommen, dass auch ich mich für den Schulraum in Entfelden einsetze», lacht Brigitte Siegenthaler-Kyburz.

IG Schulraum Entfelden
www.ig-schulraum-entfelden.ch

Auf den Spuren von «Räbi»

Auf den Spuren von «Räbi» | Der Landanzeiger

Dass der Sägemehlsport trotz Coronakrise und eineinhalbjähriger Wettkampfpause lebt, zeigte sich am Aargauer Nachwuchs-Schwingertag in Uerkheim. Der organisierende Schwingklub Zofingen verzeichnete mit 240 Teilnehmern einen Rekordaufmarsch.

Wie Patrick «Räbi» Räbmatter am Vortag beim Niklaus-Thut-Schwinget begeisterte auch Sinisha Lüscher die rund 400 Zuschauer. Der 15-jährige Lokalmatador gehörte zu den drei Nachwuchsschwingern, die alle sechs Gänge gewannen und damit ihre Alterskategorie dominierten. Im fünften Gang erhielt Lüscher Szenenapplaus für seinen spektakulären Hüfter-Plattwurf gegen Max Läuchli. Im Schlussgang benötigte der Uerkner nur 40 Sekunden, bis er den Bözberger Leon Roth mit einem Kurzzug auf den Rücken gedreht hatte. «Ich greife immer an», so seine Taktik, «wenn ich spüre, wie der Gegner verteidigt, suche ich einen Weg zum Sieg.» Dass ihm der Heimsieg leicht gefallen sei, stellte er in Abrede.  «ch musste mich jedes Mal gut vorbereiten und mich auf den Gegner einstellen. Als grösstes Ziel bezeichnet Sinisha Lüscher, der beim FC Kölliken auch Fussball spielt, den Eidgenössischen Nachwuchs-Schwingertag Ende August. In Schwarzenburg will er einen Doppelzweig erobern. In Uerkheim nahm er als Kategoriensieger ein Schaf in Empfang.

Die Kirchleerber Brüder Lunik und Leon Steffen liessen die Köpfe trotz Spitzenklassierung hängen. Der 13-jährige Leon musste sich ausgerechnet beim Heimfest wieder einmal schlagen lassen. Im Schlussgang der Jahrgänge 2008/09 verlor er nach gut drei Minuten Kampfdauer gegen den Schafisheimer Timo Zubler. «Er hat nicht aufgepasst und kämpfte nicht wie sonst üblich», kritisierte sein Bruder Lunik. Dieser verfehlte den Schlussgang bei den Jahrgängen 2006/07 um einen Viertelpunkt. Mehr ärgerte den älteren Steffen jedoch der nicht gutgeschriebene Sieg im letzten Gang gegen Damian Eisenring. Wie zahlreiche Zuschauer hatte er den Hirschthaler auf dem Rücken gesehen, doch die Kampfrichter sahen es anders. So musste sich Lunik Steffen mit Rang 3b begnügen. Leon blieb die Klassierung 3a.

Martin Anderegg, Präsident des organisierenden Schwingklubs Zofingen, wirkte nach dem Wettkampf über sieben Stunden etwas abgekämpft, aber «sehr zufrieden». In den über 700 Zweikämpfen ereigneten sich nur wenige und vor allem keine gravierenden Unfälle. Mir stand ein gutes Team zur Seite. So machte die Organisation Freude , sagte Anderegg zur Unterstützung von über 50 Helfern rund um den Klub. Mit bestem Beispiel ging Aushängeschild Patrick Räbmatter voran. Mit dem Feuerwehrschlauch bewässerte er während des ganzen Tages die sechs Sägemehlringe. So geht Vorbild!

Seifert glänzte und Langenegger überraschte an der SM

Seifert glänzte und Langenegger überraschte an der SM | Der Landanzeiger

In Kirchberg fanden die Schweizer Meisterschaften der Elite im Kunstturnen statt. Zwei Turner der ORO-Riege (Oberentfelden, Rothrist, Oftringen) nahmen an der SM teil. Paul Peyer aus Strengelbach wurde in der Kategorie Amateur ausgezeichneter Dritter. Bei der Elite turnte Noe Seifert mit Bravour. Von Anfang an führte er das hochkarätige Teilnehmerfeld an. Sogar Europameister Brägger hatte da das Nachsehen. Mit sicheren geturnten Übungen, gespickt mit Elementen im höchsten Schwierigkeitsgrad, liessen die ORO-Aktien in den Himmel schiessen. Seifert war so richtig in Fahrt, auf Goldkurs. Die letzten Geräte, Reck und Boden, haben dann nochmals alles abverlangt; eine Pokerrunde. Schwierig oder sauber turnen, am liebsten beides. Genau dies ist die Gratwanderung auf diesem Niveau. Den Börsengang schloss Noe auf dem guten sechsten Rang ab. Dafür mit einem kompletten Medaillensatz. Dieses Jahr waren die Schweizermeisterschaften etwas anders als sonst. Es gab keine Gerätefinals, wo alles wieder bei Null beginnt. Sondern die Endnote des Mehrkampfes am jeweiligen Gerät war zugleich die Endnote für das Gerät. Noe durfte sich an den Ringe die bronzene und am Pauschen die silberne Medaille umhängen lassen. Am Barren darf er sich nun als Schweizermeister feiern.

Langenegger überraschte
Diese SM der Elite ist eines der grossen Ziele jedes ambitionierten Kunstturners. Denn dort startet eigentlich nur das Nationalkader und auch einige Turner des erweiterten Nationalkaders. Durch seine hervorragenden Leistungen über die ganze Saison bekam Junioren-Schweizermeister Florian Langenegger vom STV Schlossrued die Chance, sich mit all den grossen Namen im Kunstturnen zu messen. Mit einer gelungenen Übung an den Ringen startete der Uerkner souverän in den Wettkampf und somit war der Start geglückt. Mit seiner gewohnt ruhigen Art nahm er dann die weiteren Geräte Sprung, Barren, Reck, Boden und Pferdpauschen in den Angriff. Langenegger turnte sich, wie schon die ganze Saison, sehr souverän und ohne grosse Fehler durchs Programm. Zudem hatte er auch keine Stürze zu verzeichnen, eine der grossen Stärken von Florian. Das ist insofern sehr wichtig, weil Stürze jeweils sehr hohe Abzüge bei den Noten ergeben.

Mit einer Schlussnote von 78.532 Punkten verlor Florian Langenegger nur 4 Punkte auf den Sieger Eddy Yusof und rangierte sich auf dem sensationellen 8. Rang von 18 Turnern. Somit liess er viele bereits arrivierte Turner hinter sich. Was für eine Leistung des noch jungen Turners!

Automobiles Lebensgefühl in die Neuzeit transferiert

Automobiles Lebensgefühl in die Neuzeit transferiert | Der Landanzeiger

Volkswagen Nutzfahrzeuge stellte in einer Weltpremiere eine vollständig neue Generation des Multivan vor. Konzeptionell macht der Van einen riesigen Sprung: Erstmals gehört ein Plug-in-Hybrid zum Antriebsprogramm. Darüber hinaus ist eine neue Evolutionsstufe vernetzter Assistenz-, Bedien- und Infotainmentsysteme an Bord. Ein neues Interieur-Konzept macht den Multivan noch vielseitiger.

Volkswagen Nutzfahrzeuge leitet mit der Weltpremiere des neuen Multivan den Aufbruch in eine neue Epoche der Marke und der Mobilität ein. Dabei fächert sich das Bulli-Spektrum künftig in drei Säulen auf: die Baureihen Multivan, Transporter 6.1 und den 2022 startenden ID.BUZZ. Der «T6.1» bleibt der Spezialist für den gewerblichen Einsatz und die Basis der Reisemobil-Ikone California. Mit dem Lifestyle-Van ID.BUZZ und dem urbanen Transporter ID.BUZZ Cargo werden zwei rein elektrische Modelle neue Segmente erobern. Der neue, bis zu siebensitzige Multivan übernimmt indes mehr denn je die Schlüsselfunktion des variablen Allrounders.

Der auf Familien und sportlich aktive Menschen zugeschnittene Multivan passt mit seinem neu entwickelten Sitz- und Laderaumsystem in unzählige Mobilitätsszenarien. Darüber hinaus empfiehlt sich der Van mit seinem jetzt loungeartigen Interieur ebenso als hochwertiges Shuttle. Dies gilt umso mehr, da auch die neue Generation parallel zum Grundmodell als verlängerte Version mit einem nochmals grösseren Laderaum debütiert (bis zu 4053 Liter Gepäckraumvolumen). Fortan gibt es im Fond nur noch leicht verstell- und herausnehmbare Einzelsitze, sodass nun zum Beispiel teure Bikes im Innenraum mitreisen können. Souverän blieb auch die maximale Innenhöhe; in Verbindung mit dem neuen Panoramadach vergrösserte sie sich sogar.

Eine Brücke in die digitale Welt schlägt der Multivan mit seiner ebenfalls vollständig neu entwickelten Instrumententafel und der hier integrierten Displaylandschaft. Serienmässig ist sie mit dem «Digital Cockpit» (digitale Instrumente) sowie dem Infotainmentsystem «Ready 2 Discover» ausgestattet. Über eine Online-Control-Unit holt das System serienmässig verschiedenste Online-Services und -Funktionen an Bord. Als Function on Demand können die Besitzer des Multivan zudem auch nachträglich die Navigationsfunktion des «Ready 2 Discover» freischalten.

Ein Novum der Baureihe ist das Plug-in-Hybridsystem. Der 160 kW / 218 PS starke Hightech-Antrieb bringt das lokal emissionsfreie Fahren mit sehr grossen Reichweiten und einem niedrigen Gesamtverbrauch in Einklang.

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Brücke in die digitale Welt.

Mehr Leistung, weniger Emissionen, weniger Verbrauch

Mehr Leistung, weniger Emissionen, weniger Verbrauch | Der Landanzeiger

Der einzigartige Benzinmotor Skyactiv-X SPCCI (Spark Controlled Compression Ignition) wurde optimiert und kommt in Europa auf den neuesten Modellen des Mazda3 des Mazda CX-30 zum Einsatz und bietet damit noch mehr Leistung und mehr Wirtschaftlichkeit.

Die Leistung des verbesserten 2,0-Liter-Benzinmotors Skyactiv-X wurde noch einmal erhöht und liefert nun mehr Schub und Drehmoment. Ergebnis: Die Höchstleistung steigt bei 6.000 r/min von 180 PS auf 186 PS (137 kW) und das maximale Drehmoment bei 4.000 r/min von 224 Nm auf 240 Nm. Verbesserungen gibt es auch beim Benzinverbrauch von 0,4 Liter auf 100 Kilometer und eine Reduzierung des CO2-Ausstosses um 12 Gramm pro Kilometer beim CX-30 e-SKYACTIV X AWD AT.

Die Preise bleiben unverändert gegenüber den 2020er Modellen. Mazda3 und CX-30 sind ab 27’990 Franken, respektive ab 29’650 Franken im Verkauf.

«Fötzele» für das Sommerlager

«Fötzele» für das Sommerlager | Der Landanzeiger

Die Pfadi Adler Aarau unterstützten am Samstag den Werkhof in dem sie auf «Fötzeli»-Tour gingen. Damit haben sie nicht nur der Natur einen Gefallen getan, sondern auch gleich ihre Lagerkasse aufgestockt.

Noch ein paar wenige Tage Geduld und dann kann das Sommerlager (SoLa) der Pfadi Adler Aarau losgehen. Für das Lager geht es für über 30 Kinder in den Kanton Schwyz in das Gebiet Hoch-Ybrig. «In diesem Jahr nehmen aber viel mehr Kinder am SoLa teil, als noch in den letzten Jahren», sagt Kerstin Casper, in der Pfadi als Meriana bekannt. «Zudem wollen wir während dem SoLa eine Holzkonstruktion bauen, um für das Bundeslager (BuLa) im nächsten Jahr zu üben. Dafür brauchen wir einen Zustupf in die Lagerkasse.» So wurde kurz vor Beginn des Lagers eine «Fötzele-Finanzaktion» gestartet. «Die Abfallsammlung steht für all das, was die Pfadi vertritt: Die Liebe zur Natur und der Schutz der Umwelt.»

«Fötzele» für das Sommerlager | Der Landanzeiger
Pro 10 Gramm gesammelter Müll gab es aus der Verwandtschaft und Bekanntschaft eine Spende.
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Je mehr Müll, desto mehr Geld
Doch wie lässt sich mit einer Abfallsammelaktion Geld verdienen? Indem man es wie einen Spendenlauf organisiert. «Die Kinder werden von der Familie, Verwandten und Bekannten gesponsert. Entweder gibt es einen Pauschalbetrag oder es gibt einen Geldbetrag pro 10 Gramm der gesammelt wird», erklärt Kerstin Casper. Unterstützt wurden die Pfadigruppen auch vom Werkhof. «Wir haben uns über die Anfrage der Pfadi sehr gefreut und haben unsere Hilfe gerne angeboten», sagt Markus Vogel, stellvertretender Leiter des Werkhofs. So wurden die Kinder mit Warnwesten ausgerüstet, Greifzangen wurden zur Verfügung gestellt und Handschuhe angezogen. Vier Kinder durften zudem mit dem Werkhof auf Abfalleimer-Tour gehen. Die restlichen Kinder, aufgeteilt in fünf Gruppen, verteilten sich über die ganze Stadt und begannen den liegengebliebenen Abfall zu sammeln. «Jetzt streiten wir uns schon um Müll», sagt eines der Kinder während der Tour lachend. Möglichst viel Abfall aufzulesen, lohnt sich eben. So kamen innerhalb von gut zwei Stunden knapp 20 Kilo Abfall zusammen. Und weil der Werkhof dankbar für die Unterstützung der Pfadi ist, rundeten sie den verdienten Geldbetrag auch gerne auf.