IG Pro Oberentfelden gegründet | Der Landanzeiger
Die IG Pro Oberentfelden (von links): Hermann Rüfenacht, Dieter Ammann, Marianne Fuchs-Holliger, Michael Wiesendanger, Simon Oeschger-Dumont, Roland Haldimann, Reto Keller, Guido Kyburz-Dönz und Präsident Franz Udo Fuchs-Holliger.
Oberentfelden

IG Pro Oberentfelden gegründet

Die Gruppierung, die im Herbst des letzten Jahres in Oberentfelden das Referendum gegen den Zukunftsraum Aarau ergriff, hat sich nun zur «IG Pro Oberentfelden» formiert. Der Verein wolle in der Gemeinde Verantwortung übernehmen, sagen die Verantwortlichen.

«Wir treten ein für eine eigenständige und unabhängige Gemeinde Oberentfelden», sagt Franz Udo Fuchs, der Präsident des neu gegründeten Vereins IG Pro Oberentfelden. Er und seine Mitstreiter waren es, die nach dem Ja zum Zukunftsraum Aarau an der Gmeind vom 2. September 2020 in Oberentfelden, das Referendum ergriffen und innerhalb kürzester Zeit über 1000 Unterschriften gegen die Fusion sammelten. Am 13. Dezember des letzten Jahres wurde der Zukunftsraum Aarau dann an der Urne in Oberentfelden deutlich bachab geschickt.

«Mit dem Erhalt der Eigenständigkeit der Gemeinde muss von unserer Seite nun auch Verantwortung übernommen werden», sagt Fuchs weiter. Deshalb habe man im Juni die «IG Pro Oberentfelden» gegründet. Es stünden viele interessante Projekte in der Gemeinde an, «deshalb ist es wichtig, dass auch eine unabhängige IG Pro Oberentfelden die Bedürfnisse der Bevölkerung in die Verfahren einbringen kann». Als Beispiel nennt Fuchs die Dorfgestaltung, die Verkehrssituation, die Schule Entfelden, aber auch bei der Neugestaltung der Überbauung «Aarau West» wolle die IG mitreden. Ob sie für die bevorstehenden Gemeinderatswahlen einen oder mehrere Kandidaten stellen, entscheidet die IG heute Donnerstagabend.

Text & Bild: RAN
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