Bundesrat bewilligt den Heliport-Umbau

Bundesrat bewilligt den Heliport-Umbau | Der Landanzeiger

Der Bundesrat hat die Anpassung des Objektblatts für den Heliport Holziken genehmigt. In den Objektblättern setzt der Bund generelle Vorgaben für die Infrastruktur und den Betrieb der Flugplätze fest. Auf die Anträge der Gemeinden und direkten Nachbarn wurde nur teilweise eingegangen.

Auf dem Heliport Holziken ist für den Bau eines neuen Hangars und Helikopterstandplatzes die Erweiterung des Flugplatzperimeters vorgesehen. Deshalb musste das Objektblatt für den Heliport Holziken angepasst werden. Ausserdem wurde das Gebiet für Lärmbelastung neu definiert, schreibt das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) in einer Mitteilung. «Wird das Projekt wie geplant realisiert, entfallen künftig Schwebeflüge zwischen den beiden Standplätzen, was die Lärmsituation im Nahbereich des Heliports sowie die Sicherheit verbessert», sagt Christian Schubert, Stv. Leiter Kommunikation des BAZL auf Anfrage des Landanzeigers.

Mehr Flüge möglich
Der private Heliport in Holziken besteht seit 45 Jahren und liegt in der Landwirtschaftszone, zwischen Holziken und Uerkheim. Jährlich kommt es zu rund 300 Flugbewegungen. Gemäss dem geltenden Betriebsreglement sind in Holziken rund dreimal mehr Flugbewegungen möglich, als zurzeit stattfinden, wie aus dem aktuellen Objektblatt für den Heliport Holziken hervorgeht.

Das bisher gültige Objektblatt zum Heliport Holziken stammt vom Dezember 2014. Für die Ausarbeitung des neuen Objektblatts wurde, nach einer Konsultation der in der Raumordnungskonferenz des Bundes (ROK) vertretenen Stellen, von Februar bis April die Anhörung der betroffenen Kantone und Gemeinden durchgeführt. Zudem wurde der Entwurf der Bevölkerung im März/ April zur Mitwirkung unterbreitet.

Den Anträgen des Bundesamts für Energie und des Bundesamts für Landwirtschaft wurde entsprochen, dem Antrag des Bundesamts für Umwelt, das die adäquate Berücksichtigung der Anliegen der Gemeinden Kölliken, Muhen und Safenwil forderte, wurde nur teilweise entsprochen.

Da derzeit keine Änderung des Betriebsreglements für den Heliport Holziken vorgesehen ist, forderte der Kanton Aargau die schriftliche Festsetzung im Objektblatt, dass beim Bau des neuen Hangars der südliche Helikopterstandplatz «H2» aufgehoben wird. Diesem Antrag wurde entsprochen.

Die Anträge der Gemeinde Kölliken, Muhen und Safenwil, die sich vor allem für eine Beschränkung der Flugbewegungen und des Lärms stark machten, wurde nicht stattgegeben, da diese Punkte im Betriebsreglement und nicht im Objektblatt verankert sind. Die Heliport-Standortgemeinde Holziken hat keine Anträge gestellt.

Die Grosszahl an Anträgen stellten hingegen einige der direkten Anwohner des Heliports. Der Antrag, dem Heliport die Betriebsbewilligung zu entziehen, wurde ebenso verworfen, wie fast alle weiteren Anträge, die nicht Gegenstand der Anpassung des Objektblatts waren.

Baugesuch folgt noch
Die Zusage des Bundesrats für das neue Objektblatt rund um den Heliport Holziken ist nicht gleichbedeutend mit der Baubewilligung. Die Betreiber des Heliports müssen eine ordentliche Baueingabe machen, was aber noch nicht erfolgt ist.

Sich, dem Denkmalschutz und der Gemeinde eine Freude bereitet

Sich, dem Denkmalschutz und der Gemeinde eine Freude bereitet | Der Landanzeiger

Die Kirchleerber Béatrice Meili und Rolf Baumann liessen drei geschichtsträchtige Gebäude als Ensemble unter Denkmalschutz stellen.

Höchst selten kommt es vor, dass Privatleute ihr Haus freiwillig unter Schutz stellen wollen. Die Kirchleerber Gemeinderätin Béatrice Meili und ihr Partner Rolf Baumann sind solch seltene Leute. Die Liebhaber historischer Bauernhäuser haben bereits zwei uralte Spycher vor der Zerstörung bewahrt. Beide standen noch vor ein paar Jahren in Reitnau. Weil sie ausgedient hatten und im Weg standen, wollten die jeweiligen Eigentümer sie abreissen.

Balken für Balken wurden die Spycher bereits 2017 sorgfältig abgebaut. Der eine steht nun seit drei Jahren hinter ihrem Haus in Kirchleerau, ebenfalls ein ehemaliges Bauernhaus aus dem Jahr 1802. Der andere liegt noch in Einzelteilen in Gontenschwil und wartet auf die Wiederaufbaubewilligung. Abbau, Restaurierung und Aufbau im Kirchleerber Hintergarten waren kein Zuckerschlecken. Geduld, starke Nerven und professionelle Hilfe waren nötig. Die Früchte dieser Arbeit lassen sich sehen. Noch mehr, seit auch das dritte geschichtsträchtige Gebäude auf dem Grundstück, die alte Scheune, frisch restauriert ist.

Denkmalpflege voll des Lobes
Drei Häuser aus dem 19. Jahrhundert, alle mit modernen Funktionen. Der Spycher kann gemietet werden und auf Wunsch kocht Béatrice Meili ein passendes Menü dazu. Viele der Feiernden sind Hochzeitsgesellschaften, denn ein Raum im alten Bauernhaus ist schon seit geraumer Zeit ein offizielles Trauzimmer des Regionalen Zivilstandsamts Schöftland. In der restaurierten Scheune finden grössere Gruppen Platz.

«Nachdem wir so viel Herzblut in dieses Projekt gesteckt hatten, wollten wir sichergehen, dass diese Gebäude so bestehen bleiben», sagt Beatrice Meili. Das Zauberwort: Denkmalschutz. Die Denkmalpfleger liessen zum Termin nicht lange bitten. Vor allem das Dach des Wohnhauses faszinierte sie. «Die ganze Dachkonstruktion ist typologisch eine ausgesprochene Rarität», steht denn auch im Bericht der Denkmalpflege.

Gemeinsam kam man zum Schluss: Die drei Gebäude sollen als Ensemble geschützt werden. Im November 2020 reichten sie einen Antrag auf kantonale Unterschutzstellung des Gebäudeensembles Wohnhaus-Scheune-Spycher ein. Eine Expertenkommission kam ins Schwärmen: Dem Spycher komme «aufgrund seines guten Erhaltungszustands und Seltenheitswerts über die Region hinaus erhebliche Bedeutung» zu, heisst es im Bericht.

Teile des Bauerndorfs bleiben erhalten
Bisher hatte Kirchleerau mit der Kirche und dem Zehntenhaus nur zwei geschützte Objekte. Mit dem Bauernhaus- Ensemble ist nun gesichert, dass ein Stück des ursprünglichen Bauerndorfs erhalten bleibt.

«Einsätze werden vielseitiger und unbekannter»

«Einsätze werden vielseitiger und unbekannter» | Der Landanzeiger

Die Regiowehr Suhrental ist in Schöftland, Holziken, Hirschthal und Staffelbach für die Brandbekämpfung zuständig. David Rickenbach ist seit zwei Jahren ihr Kommandant. Im Interview erklärt der 35-Jährige aus Hirschthal, weshalb sein Feuer für die Feuerwehr schon mehr als sein halbes Leben lang brennt – und was die Herausforderungen an eine zeitgemässe Feuerwehr sind.

Landanzeiger: Anfang 2019 haben Sie das Kommando der Regiowehr Suhrental übernommen. Wie lautet Ihr persönliches Fazit nach zweieinhalb Jahren an der Spitze?
David Rickenbach: Ich bin sehr zufrieden und stolz, wie sich die Regiowehr Suhrental in dieser Zeit weiterentwickelt hat. Mit den neuen Fahrzeugen und dem zusätzlichen Material konnten wir auch im Bezug auf die Ausbildung und das Knowhow der Mannschaft einen grossen Schritt vorwärts machen. Aufgrund der Pandemie wurde vermehrt in Kleingruppen ausgebildet, wovon jedes Mitglied der Feuerwehr stark profitieren konnte. Innerhalb der Mannschaft und auch des Kaders besteht eine super Kameradschaft, das erlebe ich sowohl bei den Übungen als auch bei den Einsätzen. Mit gutem Gewissen kann ich sagen; wir sind für kommende Einsätze gut ausgebildet, ausgerüstet und vorbereitet!

«Einsätze werden vielseitiger und unbekannter» | Der Landanzeiger

Landanzeiger: Sie waren zuvor schon viele Jahre aktiv in der Feuerwehr dabei, genau seit 2003. Woher kommt dieses Feuer für die Feuerwehr?
David Rickenbach: Mein Vater hatte früher bereits Feuerwehrdienst in der Regiowehr Suhrental geleistet. So war ich schon als Teenager bei manchen Übungen als Figurant dabei und fand die Arbeit der Feuerwehr natürlich faszinierend. Im Vergleich zu heute gab es damals noch keine Jugendfeuerwehr, wo man hätte mitmachen können. Als ich dann bei Chocolat Frey meine Ausbildung zum Laboranten begann, wurden Mitglieder für die Betriebsfeuerwehr gesucht. Seit diesem Zeitpunkt bin ich mit zwei Jahren Unterbruch in der Feuerwehr aktiv.

«Einsätze werden vielseitiger und unbekannter» | Der Landanzeiger

Landanzeiger: In den letzten Jahren brannten im Sommer die Kornfelder, in diesem Sommer kämpften Sie gegen das Hochwasser. Wird die Feuerwehr immer mehr zur Wasserwehr?
David Rickenbach: Die Anzahl der klassischen Brände haben in der Vergangenheit sicherlich deutlich abgenommen, das Belegen auch die Statistiken der Gebäudeversicherungen. Generell werden die Ereignisse und die Einsatzbewältigung aber intensiver, häufiger und anspruchsvoller. Dies hat sehr stark mit den wetterbedingten Alarmen zu tun, wie zum Beispiel dem Wintersturm zu Beginn des Jahres oder die Hochwasser diesen Sommer. Es ist eine Herausforderung und Chance zugleich, denn die Einsätze werden vielseitiger und auch unbekannter.

Landanzeiger: Die Regiowehr Suhrental ist in Schöftland, Holziken, Hirschthal und Staffelbach für die Brandbekämpfung zuständig. Wie schnell nach einem Alarm schaffen sie es in die hinterste Ecke Ihres Gebietes?
David Rickenbach: Unser Einsatzgebiet als Ortsfeuerwehr beträgt rund 21 Quadratkilometer und beheimatet 8916 Einwohner. Dabei ist es eine Challange, innerhalb von 10 Minuten ab Alarm beispielsweise in Staffelbach auf dem «Chalt» oder in Hirschthal zuhinterst im Tal zu sein. Mittels Alarmübungen wird diese Leistungsnorm auch regelmässig geprüft. Mit der Pandemie und der damit verbundenen Homeoffice-Situation konnten wir aber auch von einer besseren Tagesverfügbarkeit der Feuerwehrfrauen und -männer profitieren. Zurzeit können wir diese Zeiten gut erfüllen.

«Einsätze werden vielseitiger und unbekannter» | Der Landanzeiger
Das Team der Regiowehr Suhrental an einer Übung.

Landanzeiger: Was sind die Brandherde der Zukunft, welche Herausforderungen beschäftigen Sie derzeit am meisten?
David Rickenbach: Themen wie Flur- und Waldbrände, aber auch die Elektromobilität waren Bestandteile und Ausbildungsschwerpunkte in den letzten Jahren. Zusätzlich wird auch der Umwelt- und persönliche Gesundheitsschutz während den Einsätzen immer stärker gewichtet. Nach einem Löschangriff in einem brennenden Gebäude gilt die Ausrüstung als kontaminiert und muss fachgerecht gereinigt werden. Dies ist zum Beispiel auf neuartige Baumaterialien zurückzuführen, welche in den Rauchgasen eine krebserregende Wirkung haben. Früher wo nur Holz brannte, ist man nach dem Einsatz direkt nach Hause gegangen und die Reinigung der Ausrüstung war kein grosses Thema.

Landanzeiger: Sie sind ehemaliger Pressesprecher der Armee und haben jetzt viel vor mit der Regiowehr Suhrental. Wie viele Männer und Frauen zählt die Regiowehr aktuell und wie würden Sie Ihr Team beschreiben?
David Rickenbach: Die Mannschaft hat einen Bestand von 100 aktiven Angehörigen der Feuerwehr. Neben der klassischen Feuerwehr betreiben wir auch eine Herznotfallgruppe zur Unterstützung des Rettungsdienstes, welche auch Mitglieder hat, die keinen Feuerwehrdienst absolvieren. Auch wir durchleben aktuell einen Generationenwechsel, rund die Hälfte der Mannschaft leistet seit fünf oder weniger Jahren Feuerwehrdienst. Die aktuelle Herausforderung ist nicht der generelle Bestand, sondern die Nachhaltigkeit. Aufgrund von regelmässigem Wohnortwechsel, verlassen uns viele junge Mitglieder nach wenigen Jahren. Dazu kommt dann auch die fehlende Einsatzerfahrung, welche wir Versuchen mit Ausbildung am Feuer oder Brandsimulationsanlagen zu kompensieren.

Landanzeiger: Braucht die Regiowehr Suhrental Verstärkung? Sie dürfen hier einen Gratis-Werbespot platzieren!
David Rickenbach: Wir freuen uns immer über neue Mitglieder, die Freude haben, in einem Team einen Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung zu leisten. Feuerwehrdienst macht Spass und ist auch eine gute Chance neue Kontakte zu knüpfen. Momentan sind wir vor allem in der Verkehrsabteilung unterbesetzt, und können somit auch jene rekrutieren, die nicht an vorderster Front am Feuer stehen wollen. Es ist also auch im Alter von 35 Jahren nicht zu spät, mit dem Feuerwehrdienst zu beginnen.

Landanzeiger: Vielen Dank für das Interview und Ihnen und Ihrem Team herzlichen Dank für Ihre Arbeit!


Steckbrief David Rickenbach
Name: Rickenbach
Vorname: David
Wohnort: Hirschthal
Jahrgang: 1986
Beruf: Sales Manager Prozessanalytik
Familie: ledig
In der Region wohnhaft seit: 1992
Freizeit/Vereine: Golf, Reisen, Schlagzeug, 21st Century Chorus


Erfolgreiches Geschäftsjahr für den TCS Aargau

Erfolgreiches Geschäftsjahr für den TCS Aargau | Der Landanzeiger

Der TCS Aargau hat ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr hinter sich. Das ist nicht selbstverständlich, denn auch Corona war beim TCS deutlich spürbar. Doch der TCS Aargau geht gestärkt ins Jubiläumsjahr (125 Jahre), welches auch in Aarau vom 20. bis 22. August in der Markthalle ausgiebig gefeiert wird.

Das vergangene Geschäftsjahr des TCS Aargau stand ganz im Zeichen des Präsidentenwechsels. Dass die Amtsübernahme per 1. Oktober 2020 erfolgte, zeigt das ausserordentliche Betriebsjahr 2020. Die Delegiertenversammlung (DV) konnte nicht wie geplant am 15. Mai und auch nicht am 25. September 2020 in physischer Form abgehalten werden. Erstmals in der Vereinsgeschichte waren sie gezwungen, die ungewöhnliche Form einer schriftlichen Abstimmung anzuwenden. Die offizielle Verabschiedung des langjährigen Präsidenten Thierry Burkart wird nun anlässlich der nächsten DV am 20. August in Aarau nachgeholt. Sie findet im Kultur- und Kongresshaus, in Anwesenheit von Markus Dieth (Regierungsrat) und Peter Goetschi (TCS Zentralpräsident), statt.

Für Verkehrssicherheit
Als «Anwalt der Mobilität» war unsere Sektion wie gewohnt im Bereich der Politik und der Verkehrssicherheit engagiert. Der TCS setzte sich in Zusammenarbeit mit den Schulgemeinden, den Regionalpolizeien und mit Unterstützung der Aargauischen Gebäudeversicherung für die Erhöhung der Sicherheit der Schulkinder ein. Rund 17’800 Trikis und Leuchtwesten wurden kostenlos an Kindergärtner und Primarschüler abgegeben. Leider mussten die geplanten Aktionen für die Helmchecks infolge Covid nach drei besuchten Standorten eingestellt werden.

Mit aktuellen und informativen Beiträgen konnte der Kontakt zu den Mitgliedern mittels Touring-Magazins gepflegt werden. Neben weiteren Aktivitäten im Bereich der Verkehrssicherheit möchten wir auch die bewährte Zusammenarbeit mit unseren externen Partnern und Firmen wie SRK, Pro Senectute, Regionalpolizeien, Kantonspolizei Aargau oder dem Zivilschutz explizit erwähnen und verdanken.
Die Zahlen des TCS Fahrzentrums in Frick entwickelten sich erfreulich. Es konnte gar eine Zunahme der Teilnehmerzahlen verbucht werden – trotz pandemiebedingt wesentlich reduzierten Öffnungszeiten im Vergleich zum Vorjahr. Es wurden rund 5950 Teilnehmende an 579 Kursen weitergebildet. Die ausgebaute, attraktive Piste ist so begehrt, dass sie auch an Wochenenden befahren wird.
Die beschränkten Reisebestimmungen führten auch in der Kontaktstelle zu einem Rückgang der BesucherInnen. Auch das Technische Zentrum spürte die Auswirkungen der Pandemie. Trotzdem wurden rund 9500 Fahrzeugprüfungen durchgeführt. Im Zuge der Erweiterung des Eingangsbereichs am Standort Birr, wurden das Auslagemobiliar und die Sitzgelegenheiten modernisiert sowie eine freundlichere Beleuchtung installiert.

Finanziell gesunde Basis
Die TCS Sektion Aargau steht heute finanziell auf einer sehr gesunden Basis. Wir sind stolz, dass unsere Sektion 2020 um 1,57% auf über 120’000 Mitglieder hat anwachsen dürfen! Dabei hat die Sparte Camping überdurchschnittlich zugelegt. Der TCS geht gestärkt aus der Corona-Krisenzeit. Der TCS hat seine Verlässlichkeit, Stabilität und Flexibilität eindrücklich beweisen können. Ein spezieller Danke geht an die Vorstände der Untersektionen, des Camping Clubs und der Motorradgruppe für die zielgerichtete Zusammenarbeit und unseren langjährigen Partnern, mit welchen wir uns gemeinsam für eine sichere, funktionierende Mobilität einsetzen.ür den TCS Aargau

Der Opel Astra fährt in eine neue Ära

Der Opel Astra fährt in eine neue Ära | Der Landanzeiger

Opel präsentiert die sechste, komplett neu entwickelte Astra-Generation. Die Erfolgsgeschichte des Opel-Bestsellers begann vor 30 Jahren mit der Nachfolge des legendären Kadett. Mit dem neuen Astra schlägt der deutsche Hersteller nun das nächste Kapitel auf – erstmals gibt es das Kompaktklassemodell auch elektrifiziert. Opel wird den neuen Astra in zwei Leistungsstufen als Plug-in-Hybrid anbieten. Dazu kommen Versionen mit hocheffizienten Benzin- und Dieselmotoren in Kombination mit besonders reibungsarmen 6-Gang-Schalt- und 8-Gang-Automatikgetrieben. Der neue Opel Astra ist zudem ein Design-Statement der Marke: Dynamischer als jemals zuvor, mit klarer, aufregender Linienführung ohne überflüssige Schnörkel und mit dem neuen Markengesicht – dem Opel Vizor. Mit der nächsten Kompaktklasse-Generation zeigt Opel: Der Astra fährt in eine neue Ära.

Der neue Opel Astra startet in diesem Jahr als sportlicher Fünftürer mit coupéhafter Linienführung und noch mehr Platz als beim Vorgängermodell. Die neue Generation wurde am Opel-Stammsitz in Rüsselsheim designt, entwickelt und wird auch dort ab Herbst produziert. Opel Astra – entworfen und gefertigt mit höchster Präzision, made in Germany. Der Newcomer bringt – ähnlich wie schon sein Vorgänger bei dessen Markteinführung 2015 – Innovationen in die Kompaktklasse, die Kunden bislang nur von teuren Fahrzeugen kannten. So debütiert der Astra mit der jüngsten Version des adaptiven Intelli-Lux LED® Pixel Lichts. Das Lichtsystem stammt direkt aus dem Opel-Flaggschiff Insignia und ist mit 168 LED-Elementen führend in der Kompakt- und Mittelklasse.

Ein Zeitensprung hat im Innenraum der neuen Generation des Astra stattgefunden. Mit dem volldigitalen Pure Panel verschwinden alle Analoganzeigen. Stattdessen bietet die neue Mensch-Maschine-Schnittstelle (Human- Machine-Interface) mit einer frischen, modernen Optik ein intuitives Bedienerlebnis. Dafür nutzen die Passagiere im neuen Astra einen extra breiten Touchscreen – wie ihr vertrautes Smartphone. Die Opel-Entwickler haben dabei grossen Wert darauf gelegt, dass der Fahrer alle notwenigen Informationen und alle sinnvollen Bedienangebote erhält, jedoch weder mit überflüssigen Daten noch Funktionalitäten belastet wird. Darüber hinaus lassen sich wichtige Einstellungen wie die Klimatisierung weiterhin mit wenigen Schaltern direkt anwählen. Noch nie war ein Opel so intuitiv und perfekt zu bedienen wie der neue Astra.

Joel Roth gewinnt EM-Gold

Joel Roth gewinnt EM-Gold | Der Landanzeiger

Der Kölliker Mountainbiker Joel Roth gewinnt im serbischen Novi Sad erneut EM-Gold in der U23- Kategorie und verteidigt seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich. Nun gehört er zum Favoritenkreis auf eine WM-Medaille.

Es waren keine einfachen Bedingungen beim U23-EM-Rennen im serbischen Novi Sad. Mit hohen Temperaturen und einem etwas spezielleren Parcours hatten die Fahrer zu kämpfen. «Die Strecke war sehr schnell und die Aufstiege recht flach», erklärte Joel Roth, «weil viele Fahrer ähnlich stark sind, habe ich versucht, vorne das Tempo möglichst hochzuhalten, damit mich niemand überholen kann. In der letzten Runde habe ich dann Vollgas gegeben.» Der Plan ging auf. Immer mehr Athleten mussten abreissen lassen, bis am Ende noch eine Vierer- Spitzengruppe übrig war.

Von der Spitze aus liess Joel Roth nichts anbrennen und gewann knapp vor dem Italiener Juri Zanotti, dem Deutschen David List und Teamkollege Alexandre Balmer, der undankbarer Vierter wurde.

Zwei unterschiedliche Titel, aber beide schön
Damit konnte Joel Roth, der in seinem letzten U23-Jahr steht, seinen Europameister-Titel vom Vorjahr eindrücklich wiederholen. «Letztes Jahr an der Heim-EM in Monteceneri war es eine ganz andere Strecke, es waren erstmals wieder Zuschauer dabei und es hatte richtig viele Schweizer Fans», sagte der 22-Jährige, «es war imposant.» Der Titel vom Samstag in Novi Sad sei anders, aber deshalb nicht minder schön: «Ich habe schon einen gewissen Druck verspürt. Es ist cool, dass mein Plan aufgegangen ist und ich mit dem Sieg den Titel von 2020 bestätigen konnte.»

Jetzt geht es für den Kölliker in den nächsten beiden Wochen darum, gut zu trainieren und sich vollständig zu erholen, bevor es an der Weltmeisterschaft im Val di Sole (It) erneut um Edelmetall geht – wieder mit Joel Roth als einem der Mitfavoriten.

Übrigens überzeugten nicht nur Joel Roth und Alexandre Balmer. Mit Dario Lillo (6.) und Fabio Püntener (8.) beendeten zwei weitere Schweizer das Rennen unter den Top 10.

Entfelden mit Heimsieg

Entfelden mit Heimsieg | Der Landanzeiger

Im Freundschaftscup feierte der Tennisclub Entfelden einen grandiosen 4:2 Heimsieg gegen den Gast aus Zofingen.

Der Tennisclub Zofingen trat selbstbewusst in Entfelden auf, konnte aber nur zwei Matches für sich entscheiden, das Damendoppel und ein Mixed. Im Einzel unterlag René Senn überraschend dem Entfelder Captain Peter Lohm, der die Partie souverän mit 6:2, 6:1 gewann. Im Herrendoppel siegten Mathias Ammann und Hanspeter Aeschlimann in zwei Sätzen mit 6:2 und 6:3.

Die Zofinger, Meinrad Bernhard und Alfred Weigel, verzweifelten trotz genialer Schläge ein ums andere Mal an der Entfelder «Mauer» am Netz. Im Allgemeinen zeichneten sich die Begegnungen durch lange und spannende Ballwechsel aus. Peter Lohm sprach von einem triumphalen Sieg durch sein hervorragend eingestelltes Team. Der Zofinger Captain Edi Lüthi konnte den Entfeldern zu ihrem Erfolg nur gratulieren: «Heute hatten wir keine Chance». Die sechs Matches waren eine Sache, das vom Küchenteam servierte Nachtessen eine schmackhaftere. Das Soziale spielt im Freundschaftscup eine ebenso grosse Rolle wie die Filzkugel und liess Ball- oder Punktverluste schnell vergessen.