Abgewählter Ammann geht per sofort

Abgewählter Ammann geht per sofort | Der Landanzeiger

Er hätte noch bis Ende Jahr im Amt bleiben sollen. Doch der Schöftler Ammann Rolf Buchser legt eine Woche nach seiner Abwahl sein Amt per sofort nieder. «Vor allem aus gesundheitlichen Gründen», wie die Gemeinde am Montag mitteilte. Nach 24 Jahren im Dienst der Gemeinde endet die Ära Buchser abrupt. Vize Thomas Buchschacher übernimmt bis Jahresende die Geschäfte des Gemeindeammanns.

Am späteren Montagnachmittag gab die Gemeinde Schöftland in Form einer Pressemitteilung mit dem Titel «Veränderungen im Gemeinderat» die sofortige Demission von Gemeindeammann Rolf Buchser bekannt. Dieser war acht Tage zuvor als Gemeindeammann nicht mehr wiedergewählt worden. Auch die Wahl zum Gemeinderat schaffte Buchser nicht mehr. Hauptgrund dafür dürfte das umstrittene Dossier «Hegmatte» gewesen sein.

Noch bis Ende Jahr hätte die Amtszeit von Rolf Buchser gedauert. Die Gemeinde bedauert es in ihrer Mitteilung «ausserordentlich», dass er nach 24 Jahren im Dienst der Gemeinde «vor allem aus gesundheitlichen Gründen, aber auch unter Berücksichtigung des Wahlergebnisses vom 26. September» am Montag dieser Woche vorzeitig aus dem Rat ausscheidet.

Die sofortige Demission ist von der Gemeindeabteilung des Departements des Innern des Kanton Aargau abgesegnet worden. Die Geschäfte des Gemeindeammanns übernimmt bis Ende Jahr Rolf Buchsers ordentlicher Stellvertreter, der Vizeammann Thomas Buchschacher. Dieser wird auch die nächste Gemeindeversammlung vom 29. November leiten.


Über zwei Jahrzehnte im Dienst der Gemeinde

Der Gemeinderat zeigt in seiner Mitteilung grosses Verständnis für die vorliegende Situation und den daraus resultierenden Entscheid und wünscht Rolf Buchser «alles Gute und beste Gesundheit ».

Verdankt wird vor allem «sein beachtliches Engagement für und rund um die Gemeinde Schöftland, seinen Einsatz zum Wohle der Gemeinschaft, vor allem auch zur Schaffung und zum Erhalt eines gesunden Finanzhaushaltes, seine Arbeit in verschiedenen Kommissionen und der Gemeindebehörde, verbunden mit dem dafür nötigen Respekt und dem gebührenden Mass an verdienter Wertschätzung.»

Angefangen hatte Rolf Buchsers Dienst für die Gemeinde Schöftland vor 24 Jahren als Mitglied der Planungskommission. «Bis zur heutigen Beendigung seiner Tätigkeit als Gemeinderatsmitglied und Gemeindeammann hat sich Rolf Buchser über 24 Jahre lang in den Dienst der Gemeinde gestellt und dabei viele wichtige und zukunftsweisende Entwicklungsschritte eingeleitet, bei der Ausführung eng begleitet, respektive geführt und umgesetzt», heisst es in der Mitteilung, und weiter: «Die Gemeinde Schöftland, wie sich diese heute, als zentrale Gemeinde und Anlaufstelle für die Region Suhrental, präsentiert, ist stark geprägt vom unermüdlichen Wirken von Gemeindeammann Rolf Buchser. Der Gemeinderat dankt nochmals in aller Form für die langjährige Zusammenarbeit und die überaus geschätzte Arbeit.»

Rolf Buchser legt auch sein Amt als Präsident des Regionalverbands Suhrental (RVS) ab, den er seit 2014 präsidierte. «Der RVS bedauert dies ausserordentlich », teilt der Verband mit. Diese grosse Wertschätzung seitens Gemeinderat und Regionalverband dürfte Balsam sein für Rolf Buchser.


Rennen um Nachfolge

Ebenfalls am Montagnachmittag, nur wenige Stunden vor der Bekanntgabe von Buchsers sofortiger Demission, meldete die SVP Ortssektion, dass sie ihre Gemeinderätin Trudy Müller als Kandidatin für das Amt des Vizeammanns in den zweiten Wahlgang schickt und als Nachfolger von Rolf Buchser den FDP-Gemeinderat Thomas Buchschacher bei der Ammann- Wahl unterstützt. Dieses «bürgerliche Bündnis» tritt bei der Ammann- Wahl an gegen Anja Gestmann (SP) und bei der Vizeammann-Wahl gegen Andres Wälty (parteilos). Der zweite Wahlgang vom 28. November wird damit noch spannender.

Dies alles ändert eine Sache nicht: Wer auch immer Nachfolger wird von Rolf Buchser und wie auch immer der neue Gemeinderat aufgestellt ist. Das Dossier «Hegmatte» liegt als Knacknuss immer noch im Schloss Schöftland auf dem Tisch des Gemeinderates.

Die neue Tiertafel hilft, wenn Herrchen kein Futter mehr kaufen kann

Die neue Tiertafel hilft | Der Landanzeiger

Angelina Pulver hat in Uerkheim eine «Tiertafel» gegründet. Armutsbetroffene können dort fürs Haustier einkaufen.

Die vier Hunde sind aufgeregt. In diesem Uerkner Ladenlokal gibt es lauter Sachen, die sie kennen. Hundekissen, Leinen, Ballis und ein ganzes Regal voll Futter. Sie beschnüffeln alles, selbst die Säcke mit Katzenstreu, und springen an ihrem Frauchen Angelina Pulver hoch. Doch diese lässt sich nicht erweichen. Die Leckerli und Spielzeuge sind nicht für sie bestimmt. Alles, was die Hunde so aufmerksam beäugen, wurde gespendet. Auch Katzentüren sind darunter, Transportkörbe und Tierbücher. Gedacht sind sie für Menschen, die finanziell abgerutscht sind und kein Geld mehr für ihr Haustier haben. Am 1. September hat Angelina Pulver die Tiertafel Aargau gegründet. Vorbild ist der Verein Schweizer Tiertafel, der seit 2017 existiert. Zwar ist ihre tiertafel-ag.ch diesem nicht angeschlossen. Da sie die gespendeten Produkte in einem gemieteten Lokal anbietet, zahlen die Kunden ein kleines Entgelt. Die Schweizer Tiertafel gibt alles gratis ab. Aber der nationale Verein steht ihr mit Rat beiseite.


Tiere als Psychologen

Angelina Pulver ist 46. Sie wohnt mit Mann und Tochter in der Nähe des Uerkner Kirchleins, gegenüber den tierischen Mitbewohnern im Haus sind die drei Menschen aber in der Minderzahl. Neben den Hunden sind da noch Katzen, Schildkröten, Hasen und Rennmäuse. Tiere machen glücklich. In Deutschland, wo es Tiertafeln schon seit mehreren Jahren gibt, haben Freiwillige die Wirkung des Tiers als Psychologen schon längst erkannt. Wenn sich der Mensch in einer Krise befindet, dient ihm sein Haustier als Stütze. Dieses weggeben zu müssen, würde den ohnehin angeschlagenen Zustand noch verschlimmern. Dann schwappte die Idee hinüber in die Schweiz.

Nach dem Vorbild der Schweizer Tiertafel kann auch bei Angelina Pulver fast gratis einkaufen, wer eine Bestätigung vom Sozialamt hat. 2 Franken zahlt man pauschal pro Woche, 6 Franken pro Monat. Auch Personen, die keine Sozialhilfe beziehen, dürfen in der Aargauer Tiertafel an der Bergstrasse 1 einkaufen. Sie erhalten die Produkte nicht zu einem Pauschalpreis, sondern zahlen pro Produkt einen herabgesetzten Preis.

Weil eine Freundin von ihr bis nach Luzern reiste, um günstigeres Hundefutter zu kaufen, entstand die Idee mit der Aargauer Tiertafel. Es sei ein Glücksfall, dass sie das Ladenlokal im Keller des ehemaligen Restaurants Eintracht gefunden habe. Der Bus hält gleich in der Nähe, man braucht also nicht mit dem Auto anzufahren.


Auf einen Kaffee vorbeischauen

Mittwochs und samstags, jeweils zwischen 14 und 17 Uhr, ist die Aargauer Tiertafel geöffnet. «Die Kunden tröpfeln langsam rein», sagt die Gründerin. Alle, die seit der Eröffnung bei ihr einkaufen kamen, erfuhren übers Sozialamt von ihr. Oft treten auch schwere Schicksale und viele Sorgen über ihre Schwelle. Armut aufgrund Erkrankung, einer zu kleinen Rente oder falschen Entscheiden vor Jahren. «Dafür gibt es im Laden einen Bistrotisch und eine Kaffeemaschine», sagt Angelina Pulver. Sie sei für die Menschen genauso da, wie für ihr Tier. Gar nicht tropfenweise trafen die Spenden in der Tiertafel in Uerkheim ein. Ein paar Mails an Hersteller und Vertreiber, ein Aufruf auf Facebook – und es «hagelte » Futter, Hundedecken und Katzenbürsten.

Eniwa erhöht den Preis für Gas

Eniwa erhöht den Preis für Gas | Der Landanzeiger

Aufgrund geopolitischer und konjunktureller Entwicklungen sind die Energiepreise am Grosshandelsmarkt im Laufe der letzten Monate markant angestiegen. Der Beschaffungspreis für Eniwa stieg um ein Mehrfaches, was sich auf die Endkundenpreise auswirkt. Per 1. Oktober 2021 sind diese um 2.37 Rp./kWh gestiegen.

Seit Jahren bewegt sich der Erdgaspreis in Europa auf sehr tiefem Niveau. Mit Beginn des laufenden Jahres beobachten wir nun an den internationalen Grosshandels-Energiemärkten wieder stark steigende Preise. Grund dafür ist unter anderem die europaweit anhaltend hohe Nachfrage aufgrund der kühlen Witterung im ersten Halbjahr und des Ausstiegs aus Kohle und Nuklear. Diese Entwicklung macht eine Korrektur der Erdgas-/Biogaspreise für nötig. Eine Veränderung der Marktpreise wirkt sich zeitlich verzögert auf die Gaspreise aus. Eniwa beobachtet die Entwicklung weiterhin sorgfältig und reagiert auf Veränderungen. Per 1. Oktober 2021 ist der Arbeitspreis für Erdgas/Biogas um 2.37 Rp./kWh (inkl. MwSt.) gestiegen. Dies wirkt sich folgendermassen auf die Endpreise der Eniwa Naturgas Produkte aus (inkl. MwSt.):
Für ein Einfamilienhaus mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 20ʼ000 Kilowattstunden pro Jahr steigen die monatlichen Kosten um 39.50 Franken. Der Grundpreis und die CO2-Abgabe bleiben unverändert. So auch der standardmässige Biogasanteil von 20 Prozent. Das seit 1. Oktober 2021 gültige Preisblatt sowie weitere Informationen zur Preisentwicklung ist auf der Website von Eniwa zu finden: www.eniwa.ch/naturgas.


Die Klimaziele erreichen

Die Schweiz hat sich verpflichtet, bis 2030 ihren Treibhausgasausstoss gegenüber 1990 zu halbieren. Ab dem Jahr 2050 soll die Schweiz kein Treibhausgas mehr ausstossen. Eniwa unterstützt diese Ziele und nimmt die Kundinnen und Kunden mit auf den Weg zur Klimaneutralität. Dem Standardprodukt «Eniwa Naturgas» werden deshalb 20 Prozent Biogas beigemischt. Ausserdem werden zwei Wahlprodukte angeboten:

– «Eniwa Naturgas 2030»: besteht zu 50 Prozent aus Biogas und entspricht damit dem Ziel, den CO2-Ausstoss bis ins Jahr 2030 halbiert zu haben.
– «Eniwa Naturgas 2050»: besteht zu 100 Prozent aus Biogas und spiegelt das Klimaziel für das Jahr 2050 wider: Netto-Null-CO2.

Nebst den beiden Wahlprodukten bietet Eniwa den Kundinnen und Kunden auch die Möglichkeit, den Biogasanteil im Standardprodukt «Eniwa Naturgas» individuell zu erhöhen. Eniwa produziert das Biogas in eigenen Anlagen (im luzernischen Inwil und im aargauischen Reinach) oder bezieht es aus definierten Anlagen. Auch die CO2-Kompensation für den Erdgas-Anteil am Gasprodukt ist dank der Partnerschaft von Eniwa und «myclimate» nach wie vor möglich.

Eniwa erhöht den Preis für Gas | Der Landanzeiger

Holziken im Fokus des Dressursports

Holziken im Fokus des Dressursports | Der Landanzeiger

Bei der vierten Auflage der Holziker Herbst-Dressurtage boten die sieben zum ZKV-Championat 2022 zählenden Konkurrenzen sehr schönen Pferdesport.

Während drei Tagen stand die Reitanlage Holziken im Fokus des Dressursports. Pferde und Reiter setzten sich im Aussen-Sandviereck gut in Szene. Viele Paare erreichten hohe Wertungsnoten. Allen voran Lisa Astfalck, die beide Starts in Siege ummünzte: Den erst sechsjährigen braunen Hannoveranerwallach Zinedine II führte sie im M22 überlegen an die Spitze der Rangliste, mit der Turnierhöchstwertung von 72,36 Prozentpunkten. Auch im schweren St. Georg, dem sportlichen Höhepunkt der vom Reitverein Holziken organisierten Dressurtage, holte die elegante Reiterin aus Auw AG die Siegerschleife. Im Sattel von Bruno Banani, ihrem achtjährigen westfälischen Dunkelfuchs, gelang ihr ein präzises, schwungvolles Programm, welches das Richtertrio mit 71,23 Prozent belohnte. Alexandra Zurbrügg mit Daily Romance (70,66) und Lars Bürgler mit First Passion (69,34) klassierten sich auf den weiteren Podestplätzen. Der Kölliker zeigte sich nach dem Auftritt mit seinem Nachwuchspferd sehr zufrieden.

Alle drei M-Prüfungen fanden im Rahmen der ZKV-Kategorie RSM statt. In den höheren M-Prüfungen wurden die Starterfelder durch viele Abmeldungen etwas dezimiert. Sabrina Rietiker mit dem Holsteiner Cuantano SL im M24 und Ueli Bertschi auf seinem bewährten Oldenburger Sir Sandor im M28 reihten sich hier in die Siegerlisten ein. Die beiden Prüfungen der Kategorie RZKV sahen grosse Leistungsdichte und spannende Entscheidungen. Das L14 wurde von Sabine Meier auf der Oldenburgerstute Shari Ann mit 69,85 Prozent gewonnen, knapp vor Sarina Thommen, die mit Indira HBO PSZD CH 69,56 Prozent totalisierte – und sich auch im L16 auf Rang zwei klassierte, diesmal hinter Sarah Luterbacher mit dem sechsjährigen Hannoveraner- Rappen Dancing in the Dark.

Der Sonntag stand im Zeichen von zwei Prüfungen der ZKV-Kategorie Reiterbrevet. Im GA02 ritt Aurelia Antonilli mit dem Falbpony Cookie’n’Cream mit beeindruckenden 71,56 Prozent zum Sieg, vor Sabine Weiss, die auf der CH-Stute Lavida II mit 70,08 Prozent ebenfalls eine Glanzwertung erreichte. Sandra Suter sicherte sich auf Feingold im GA04 die letzte Siegerdecke des Turniers.

Adlerinnen weiter ungeschlagen

Adlerinnen weiter ungeschlagen | Der Landanzeiger

Die Damen 1 des Team Aarau gingen eine Woche nach dem Heimsieg gegen die Red Ants Winterthur auch auswärts gegen die Zürich Oberland Pumas als Siegerinnen vom Platz. Die Aarauerinnen gewannen im zweiten Spiel der 1.-Liga-Grossfeld-Saison nach einem Zwei-Tore-Rückstand knapp mit 4:3. Gegen die bärenstarke Zürcher Torhüterin fanden die Adlerinnen erst im Mittelabschnitt ein Rezept. Ebenfalls siegreich waren die Herren 1 auswärts in Bern gegen die Bern Capitals Ost. Beim 6:3-Erfolg holten sich die Adler mit einer engagierten Mannschaftsleistung ohne zu glänzen die Saisonpunkte 4 bis 6. Die Entscheidung fiel auch in diesem Spiel erst kurz vor Schluss.

Neben den beiden Fanionteams ist eine weitere Mannschaft noch ungeschlagen: Die Junioren U21. Die ältesten Grossfeldjunioren des Vereins gingen auswärts gegen Eschenbach früh mit 2:0 in Führung, gaben den Vorsprung in der körperintensiven Partie aber noch vor der ersten Pause aus den Händen. Optimal lief es im Mitteldrittel, das die Aarauer vorentscheidend mit 4:0 für sich entscheiden konnten. Am Ende gewannen die Adler mit 9:3 und sicherten sich den dritten Sieg im dritten Spiel. Leider noch ohne Sieg und ohne Punkte stehen die Junioren U18 da. Gegen Floorball Uri setzte es vor eigenem Publikum eine 3:6-Niederlage. Besser lief es den Herren 3, die ebenfalls zu Hause zweimal als Sieger vom Feld gingen und auf eine erfolgreiche Woche zurückblicken. Die Kleinfeld-Adler holten an den ersten beiden Runden vier von möglichen acht Punkten und klassieren sich damit in der erweiterten Spitzengruppe der 5. Liga Gruppe 5. Auch die Junioren U16 knüpften (resultatmässig) da an, wo sie an der letzten Runde aufgehört hatten und schlugen Unihockey Fricktal mit 4:1. Bei den acht Partien der Kleinfeld-Junioren bekamen die Fans gleich 127 Team Aarau- Tore zu bestaunen. Die Junioren C1 (29:1 + 14:4), die Junioren C2 (21:1 + 19:0) und die Junioren D2 (19:1, 15:3) feierten allesamt Kantersiege, einzig die Junioren D1 (5:17, 5:11) mussten zweimal als Verlierer vom Platz.

Die neue Werkstatt und der Showroom begeisterten

Die neue Werkstatt und der Showroom begeisterten | Der Landanzeiger

Die Sonnen Garage Moosleerau GmbH erlebte einen Besucheransturm am Tag der offenen Tür.

Der warme Herbsttag meinte es gut, die Sonne lockte viele Automobilisten und Familien in die gleichnamige Moosleerauer Garage. Während in Showroom und Erweiterungsbau der Werkstatt die Gäste in den Fahrzeugen mit Rennsimulatoren ihre Fahrfähigkeiten testeten, vergnügten sich die Jüngsten auf der Hüpfburg in Form eines überdimensionalen Off-Roaders. Inhaber der Sonnen Garage Moosleerau Antonio Russo und seine Frau Stefanie waren vom Besucherstrom überwältigt. Die «Quiz»-Fragen rund um die Automobilindustrie wurden heiss wie Auspuffrohre diskutiert und die ausgefüllten Fragebögen schnell retourniert. Spezialisiert ist die Garage auf die Modelle der Marken VW, Audi, Seat und Skoda mit Verbrennungsmotor, Elektro- oder Plug-in-Hybrid-Antrieb. Eine der acht Fragen lautete denn auch, woher die Marke Skoda kommt und welches das Gründungsjahr des Automobilhersteller war. 179 Fragebögen wurden abgegeben, unter den richtigen Antworten werden fünf Radwechsel verlost.

Die Besucher nutzten den Tag der Offenen Tür – oder besser ausgedrückt, den Tag der Offenen Tore – vor allem zum Plausch. Schweinebraten, Trutenbrust oder Vegi aus «Russos Smoker» waren beliebt, vor allem während der Mittagszeit. Die Gäste genossen die Köstlichkeiten im Stehen oder an den aufgestellten Tischen und Bänken zwischen den Bretterstapeln der Hunziker Holzbau AG. Ob sich die Besucher auch nach dem neuen Kalibrierungssystem für Radar- und Kamerasysteme erkundigten? Neben den Occasionen oder Neuwagen war das die Attraktion im Erweiterungsbau der Werkstatt der Sonnen Garage Moosleerau.

Herrliche Grilladen zaubert das Team von «Russo‘s Smoker» am Tag der offenen Tür der Sonnen Garage Moosleerau.
Vor dem Rennsimulator bildeten sich lange Schlangen, jeder wollte seine Fähigkeiten auf einer elektronischen Formel 1 Rennstrecke testen.
Die Besucher nutzten den Tag der offenen Tür vor allem zum Plausch.
Auch im Showroom der Sonnen Garage Moosleerau war ein Rennsimulator aufgebaut.

Sonnen Garage GmbH

Luzernerstrasse 145
5054 Moosleerau
www.sonnen-garage.ch

Toyota kündigt den neuen Aygo X an

Toyota kündigt den neuen Aygo X an | Der Landanzeiger

Toyota bestätigt den völlig neuen Aygo X – so heisst der kommende Crossover im Kleinwagensegment. Das «X» als «Cross» interpretiert, markiert das neue Modell eine Ergänzung des wachsenden Toyota Angebots an Crossover- Produkten. Ebenso wird mit dem X das charakteristische Erscheinungsbild der 2014 lancierten zweiten Aygo Generation weitergeführt. Seit 2005 ist der Aygo das erschwinglichste Toyota Modell, geschätzt wegen seines jugendlichen Fun-Charakters.

Mit dem neuen Aygo X entschied sich Toyota für ein rein hauseigenes Projekt. Das neue Modell wurde im Entwicklungszentrum von Toyota Motor Europe geplant, entwickelt, gestaltet und zur Produktionsreife gebracht. Der neueste Kompakte von Toyota basiert auf der erfolgreichen GA-B Plattform der Toyota New Global Architecture, wie sie erstmals mit dem neuen Yaris lanciert wurde – dem Auto des Jahres 2021 in Europa –, vor kurzem ergänzt mit dem neuen Yaris Cross.

Entwickelt in Europa für europäische Kunden, wurden für den Aygo X gegenwärtige und zukünftige Lebensumstände vor allem in städtischen und stadtnahen Zonen Europas berücksichtigt. So ist ein kompakter, selbstbewusst auftretender Crossover entstanden, wie er im A-Segment einzigartig ist. Produziert wird der Aygo X in Kolin, bei Toyota Motor Manufacturing Tschechien.

Der neue Aygo X wird im kommenden November offiziell präsentiert.

«Gesundheitspraxis Maria Russo mal anders»

Gesundheitspraxis Maria Russo mal anders | Der Landanzeiger

Maria Russo führt seit nunmehr 20 Jahren erfolgreich eine Gesundheitspraxis in Kölliken. Die Naturheilpraktikerin mit eidgenössischem Diplom für traditionelle Europäische Naturheilkunde und ihr Team helfen vielen Menschen zu einem besseren Leben.

Frau Russo, die Naturheilkunde bietet ein breites Spektrum, welches sind Ihre Kerngebiete?
Maria Russo: In den rund 20 Jahren, die ich und mein Team in der Gesundheitspraxis tätig sind, haben wir uns spezialisiert auf Phytotherapie (Pflanzenheilkunde), Darmsanierung, Ausleitungsverfahren, Irisdiagnose, manuelle Lymphdrainage und viele weitere Naturheilmethoden. Damit helfen wir unseren Patienten auf natürliche Art zu einem besseren Leben.

Seit 20 Jahren sind Sie nun in Kölliken. Ihr Start in der Schweiz verlief aber nicht ganz nach Wunsch.

Maria Russo: Es war nicht einfach, ich kam mit 21 Jahren aus Argentinien in die Schweiz. Damals war ich bereits verheiratet und ein Jahr später kam mein Sohn zur Welt. Die schweizerdeutsche Sprache war ein grosses Problem und dazu habe ich meine grosse Familie zu Hause vermisst. In Argentinien hatte ich bereits vier Jahre Biochemie, an der Universität in Corrientes, studiert und kam in die Schweiz ohne Geld und ohne die Sprache zu sprechen. Während zehn Jahren arbeitete ich in verschiedenen Fabriken und sparte Geld, um mein grosses Ziel verwirklichen zu können: Eine Ausbildung in der Naturheilkunde abzuschliessen. In all diesen Aufbaujahren habe ich zusätzlich meinen Sohn intensiv unterstützt und ihm ermöglicht, dass er seinen Traum «Studium zum Arzt» erreichen konnte. Heute ist er ein anerkannter und erfolgreicher Arzt.

«Wir glauben daran, das Beste aus der Naturheilkunde anzubieten. Deswegen führen wir verschiedene Arten von Dienstleistungen in unserer Gesundheitspraxis aus, betreffend die Naturheilkunde.»

Maria Russo

Was machen Sie jetzt, wenn Sie keinen Tag der offenen Tür anbieten können?
Maria Russo: Ich steige in den jetzigen Zug ein und fahre mit. Das heisst, wir nutzen alle digitalen Möglichkeiten, die uns geboten werden. Am Freitag, 22. Oktober 2021 um 20.00 Uhr findet mein Online-Vortrag statt, zum Thema «Der Darm – Sitz der Gesundheit». Haben Sie Interesse, dabei zu sein, das würde mich sehr freuen. Um an dieser Zoom-Sitzung teilzunehmen, brauchen Sie eine Meeting-ID und ein Passwort. Das stelle ich Ihnen gerne per E-Mail zu; wenn Sie sich anmelden auf die E-Mail-Adresse: info@mariarusso.com, Stichwort Zoom-Sitzung, wird Ihnen ein Platz kostenlos reserviert. Auch Bekannte, Verwandte und Freunde sind ebenfalls herzlich eingeladen. So haben wir Zeit füreinander – analog zum «Tag der offenen Tür» .

Sie sind ein sehr positiver Mensch. Wie wollen Sie Ihre Patienten, aber auch andere Menschen motivieren, wieder positiver zu werden?
Maria Russo: Für uns alle waren diese zwei Jahre rund um Corona nicht einfach. Aber das Leben geht weiter. Momentan ist es, wie wenn man am Bahnhof steht und der Zug fährt ein, entweder man steigt in den Zug oder bleibt allein zurück. Wir müssen offen sein für Neues und das Beste aus dieser Situation machen.

Welche Auswirkungen hat die neue Situation für Sie und Ihr Team?
Maria Russo: Früher hatten wir jeweils im Frühling und im Herbst einen «Tag der offenen Tür». Das war immer populär und es kamen sehr viele Leute. Die Patienten müssen wissen, dass wir einen guten Kontakt zu vielen Naturheilpraktikern und Ärzten pflegen und auch gerne mit ihnen zusammenarbeiten. Den persönlichen Kontakt sowie die persönlichen Gespräche vermisse ich sehr.


Gesundheitspraxis Maria Russo

Kirchgasse 11
5742 Kölliken
Telefon 062 724 17 42
info@mariarusso.com
www.mariarusso.com

«Herberge» ist wieder offen für alle

«Herberge» ist wieder offen für alle | Der Landanzeiger

Lange war sie geschlossen, nun öffnet die «Herberge» im Zentrum Teufenthals wieder. Seit August ist das Hotel wieder offen, jetzt auch eines von zwei Restaurants. Im Gegensatz zu früher, als die «Herberge» vor allem das gehobenen Gästesegment anvisierte, möchte der Wirt Behzad Afshar, der seit 30 Jahren in der Schweiz lebt, die «Herberge» wieder für jedes Budget und für alle Gäste attraktiv machen.

Wenn sogar die italienischen Handwerker von der Pizza in der «Herberge» schwärmen und sagen, sie sei «besser als in Italien», dann freut dies den Wirt Behzad Afshar und seinen italienischen Pizzaiolo und Koch Vincenzo Ciaramella. Rund 20 Pizzen werden vom Pizzaiolo, der zuvor im Zürcher «Santa Lucia» kochte, im Holzofen nach neapolitanischem Rezept zubereitet. Natürlich hat Vincenzo Ciaramella die italienische Küche im Blut. Doch auf der Speisekarte stehen nicht nur Pizza und italienische Spezialitäten, sondern auch Fleisch- und Vegi- Gerichte, sowie regionale und saisonale Teller. «Eine unserer Spezialitäten ist der heisse Stein mit einem schönen Steak darauf», erklärt der Wirt, der weiss, was die Kunden mögen.

Das Restaurant in der «Herberge» feiert aktuell Wiedereröffnung. Wer das Inserat auf der Gastrotipp-Seite des Landanzeigers ausschneidet, erhält zum Menu ein Gratis-Softgetränk. Sieben Tage die Woche ist das Restaurant offen. Täglich gibt es mindestens zwei Menüs zu einem günstigen Preis: Salat, Menü und Getränk gibt es für 19.90 Franken.


Ideal für grössere Anlässe

Weil die «Herberge» aus einem Hotel und zwei Restaurants besteht, kann der Wirt, der zugleich auch Hotelier ist, auch grössere Anlässe wie Hochzeiten, Firmen- oder Familienfeiern anbieten. «Viele Gäste möchten nach einem Fest nicht noch Autofahren, da sind sie froh, wenn wir auch eine Hotellerie haben», erklärt Behzad Afshar. Der gebürtige Iraner ist vor 30 Jahren in die Schweiz eingewandert und ist gelernter Elektronik- Ingenieur mit jahrelanger Erfahrung in der Gastronomie.

Dank Afshar und seinem Team mit Koch Vincenzo Ciaramella und Sue Renée Valsecchi, die im Service, Hotelreception und der Hauswirtschaft tätig ist, dank ihnen also kehrt in der traditionsreichen «Herberge» neues Leben ein. Nach dem Absprung der früheren Pächterin Aargau Hotels waren das Hotel und die beiden Restaurants zwei Jahre lang mehr oder weniger geschlossen. Vor elf Monaten hat Behzad Afshar den Betrieb übernommen. Der Start war wegen Corona schwierig, denn kaum eröffnet, musste er im Dezember 2020 wieder schliessen. Jetzt möchte das hochmotivierte «Herberge »-Team endlich so richtig starten. «Wir sind ein Restaurant für alle mit guter Qualität, tollem Service und mit einer Speisekarte mit preiswerten Menüs für jedes Budget», fasst Behzad Afshar zusammen.


Hotel Herberge & Pizzeria Albergo

Wynentalerstrasse 9a
5723 Teufenthal
Telefon 062 768 90 30
www.hotel-herberge.ch

Öffnungszeiten
7 Tage/Woche
8.00 bis 20.00 Uhr
Warme Küche von 10.00 bis 14.00 Uhr und von 17.00 bis 22.00 Uhr.