Baustart für neuen Informatik-Standort

Baustart für neuen Informatik-Standort | Der Landanzeiger

Die Zusammenführung der verschiedenen Organisationsgruppen der Informatik Aargau von heute vier auf einen Standort optimiert Betriebsabläufe und intensiviert die aufgaben- und projektbezogene Zusammenarbeit. Zudem ergeben sich Mietkosteneinsparungen von jährlich über 650’000 Franken. Für den Neubau wurden rund 11 Millionen Franken gesprochen.

Die Abteilung Informatik Aargau sorgt für eine leistungsfähige und moderne Informatik in der kantonalen Verwaltung und für ihre Kundinnen und Kunden. Bislang war die Abteilung auf vier Mietstandorte in Aarau verteilt. Mit dem Zusammenzug der Abteilung im kantonseigenen Bildungszentrum Unterentfelden erhalten die Mitarbeitenden moderne Arbeitsplätze an einem gut erschlossenen Standort.

Der feierliche Startschuss zum Bau der neuen Räumlichkeiten erfolgte am Freitag, 22. Oktober mit einem symbolischen Hammerschlag: Regierungsrat Markus Dieth, Vorsteher des Departements Finanzen und Ressourcen, und Patricia Kettner, Leiterin Steuerungsausschuss des Projekts und Generalsekretärin des Departements Finanzen und Ressourcen, beteiligten sich am notwendigen Rückbau des alten Bestands und schlugen eine alte Trennwand ein.

Baustart für neuen Informatik-Standort | Der Landanzeiger
Sind glücklich über die neue Zusammenarbeit (von links): Fritz Zanzerl, Leiter Informatik Aargau, Erina Guzzi, Vorsitzende der Geschäftsleitung der Schweizerische Bauschule Aarau AG und Urs Heimgartner, Leiter Immobilien Aargau.

180 Arbeitsplätze an einem Standort
In Unterentfelden werden den rund 180 Informatikerinnen und Informatikern auf rund 2600 m2 attraktive und zeitgemässe Büroräumlichkeiten zur Verfügung stehen. Das Umbau- und Umzugsprojekt geschieht unter Einbezug der Mitarbeitenden der Abteilung Informatik Aargau. Mit der partizipativen Projektentwicklung konnte die absehbare Umfeldentwicklung aufgenommen werden. So ist die Informatik Aargau in der Lage, den Nutzerinnen und Nutzern auch in Zukunft die notwendigen Mittel für ein effizientes Arbeiten bereitzustellen. «Die neuen Räume in Unterentfelden erfüllen alle Anforderungen an eine moderne Arbeitswelt. Offene, freundliche Räume ermöglichen eine teamübergreifende Zusammenarbeit, unterstützen zeitgemässe Arbeitsformen und schaffen ein kreatives Umfeld», so Regierungsrat Markus Dieth.

Gemeinsamer Standort schafft Synergien
Regierungsrat Markus Dieth: «Beim Umbau und der Nutzungsanpassung legen wir grossen Wert auf eine wirtschaftliche und energiesparende Ausführung. Durch den Zusammenzug der Informatik Aargau von heute vier Standorten an einen können zahlreiche Synergien genutzt, die Zusammenarbeit verbessert und die Effizienz erhöht werden.» Das Projekt richtet sich zudem nach der Strategie des Kantons «Eigentum vor Miete»: Durch den Umzug an einen kantonseigenen Standort können Mietkosten von jährlich 670’000 Franken eingespart werden. Die Sanierungsarbeiten sind eng abgestimmt mit der Schweizerischen Bauschule Aarau AG, die ebenfalls im Bildungszentrum ansässig ist. Der Lehrbetrieb wird nicht beeinträchtigt.

Einzug der Abteilung Informatik Aargau im Herbst 2022
Für das Projekt hat der Grosse Rat einen Verpflichtungskredit von rund 11 Millionen Franken gesprochen. Die Fertigstellung der neuen modernen Arbeitsplätze und der Zusammenzug der Informatik Aargau am Standort Unterentfelden ist im Herbst 2022 geplant.

Gewerbeausstellung «KÖGA 2022» wurde an GV heiss diskutiert

Gewerbeausstellung «KÖGA 2022» wurde an GV heiss diskutiert | Der Landanzeiger

Mit einem Jahr Unterbruch fand eine Generalversammlung des Gewerbevereins Kölliken-Uerkental mit Präsentation der Jahresrechnungen, Budget, Wahlen und Ausblick auf geplante Anlässe statt.

Monika Hochuli wurde nicht nur in den Vorstand, sondern gleich auch einstimmig zur Präsidentin des Gewerbevereins Kölliken-Uerkental gewählt. In Abwesenheit stimmten die 34 Stimmberechtigten Sarah Maurer als neue Vorstandsbeisitzerin zu, die offizielle Wahl wird an der nächsten Generalversammlung am 11. Mai 2022 nachgeholt. Raphael Bossard (Aktuar), Simon Steiner (Finanzen) und Jörg Werfeli (Anläss) wurden in Globo mit einem kräftigen Applaus in ihren Ämtern bestätigt, ebenso die beiden Revisoren.

Gewerbeausstellung «KÖGA 2022» wurde an GV heiss diskutiert | Der Landanzeiger
Vier der acht neu aufgenommenen Mitglieder wohnten der Generalversammlung bei: Roger Baumann, Mischa Bysäth, Beatrice Bigler und Markus Wittig.

Mitgliederbestand mit Tendenz nach oben
Acht neue Mitglieder hiessen die Gewerbler willkommen: Roger Baumann, Sanrep GmbH, Beatrice Bigler, Treuhand GmbH, Mischa Bysäth, Camping Generation, Gery Maurer, Restaurant Sonne, Sarah Maurer Treuhand, Simone Walser, SMI&YOU, Daniele Greco, Concordia Versicherungen und Markus Wittig, Optiker «Neue Brille», Safenwil. Drei Unternehmen sind aus dem Gewerbeverein ausgetreten.

Bilanz coronabedingten Schwankungen unterworfen
Die Jahresrechnungen der letzten zwei Geschäftsjahre wurden einstimmig gut geheissen. Aufgrund von Corona fanden keine Anlässe statt, so dass sich das Vereinskapital erhöhte. Aus gleichem Grund wurde den Mitgliedern der Beitrag für 2020/2021 erlassen. Anlass zur Diskussion gab der Verwendungszweck des im Budget 2021/2022 aufgeführten Spendenbetrags.

Kommende Anlässe
Am 6. November findet die traditionelle «Putzete» des Büeblihofweihers mit Grillbuffet und Plausch statt. Als heissen Diskussionspunkt entwickelte sich der Planungsstand der vom 14. bis 16. Oktober 2022 in der Turnhalle und auf dem Schulhausareal stattfindenden Gewerbeausstellung KÖGA. Laut Claudia Sommerhalder und Klaus Reihlen vom Organisationsteam sind aktuell 60 Prozent der Fläche vermietet. Noch halten sich die Mitglieder des Gewerbevereins zurück – wie sich die Corona-Situation im nächsten Jahr entwickelt, kann niemand wissen. Die Gewerbereise 2021 fand im Übrigen bereits im September mit geselligen Spielen und reichhaltigem Apéro an verschiedenen Rastplätzen im Kölliker Wald statt.

Die grösste PV-Anlage der Region Aarau eingeweiht

Die grösste PV-Anlage der Region Aarau eingeweiht | Der Landanzeiger

Die Weinkellereien Aarau legen grossen Wert auf Nachhaltigkeit. Diese basiert auf drei Säulen: Ökologie, Ökonomie und Soziales. Somit zählt auch die CO2-Neutralität eine wichtige Rolle. Bis zum 150-Jahr-Jubiläum im Jahr 2023 soll das ganze Gebäude CO2-neutral sein, so die Mission. Ein grosser Schritt bis dahin wurde durch die Einweihung der grössten Photovoltaik-Anlage der Region Aarau gemacht. Auf den Dächern der Weinkellereien Aarau an der Rohrerstrasse wurde auf 3664 Quadratmetern knapp 1000 PV-Module installiert. Diese decken rund 50 Prozent des Strombedarfs der Weinkellereien ab. Oder in anderen Worten: 3,7 Millionen CO2-neutral abgefüllte Weinflaschen. Pro Jahr werden so rund 55 Tonnen CO2 eingespart, was rund 4533 gepflanzten Buchen entspricht.

Die grösste PV-Anlage der Region Aarau eingeweiht | Der Landanzeiger
Stadtrat Werner Schib
Die grösste PV-Anlage der Region Aarau eingeweiht | Der Landanzeiger
Geschäftsleiter Ulrich Stucky

Stadtrat ist stolz auf Weinkellereien
Stadtrat Werner Schib sprach an der Einweihung seinen grossen Dank aus: «Es freut mich, ein ortsansässiges Unternehmen zu haben, das bezüglich erneuerbarer Energieproduktion schon so weit ist und den Wandel auch lebt.» Und doch gesteht er lachend: «Es wurmt mich aber auch ein bisschen, dass sich die grösste Photovoltaik-Anlage von Aarau nicht auf einem städtischen Dach befindet.» Er versichert aber, dass seitens Stadt in nächster Zeit einiges passieren wird hin zur Klimaneutralität und hin zu erneuerbaren Energien. So ist im nächsten Jahr ein Betrag von 600’000 Franken budgetiert um beispielsweise die Dächer von Schulhäusern und des Werkhofs mit Photovoltaik-Anlagen auszurüsten.

Neue Ziele stecken
Mit der Einweihung der Photovoltaik- Anlage ist für die Weinkellereien Aarau aber noch längst nicht Schluss. In einem zweiten Schritt sollen auch die restlichen 50 Prozent des Strombedarfs von der Sonne kommen. Das heisst, die Energie, die trotz vollbelegtem Dach nicht selbst erzeugt werden kann, wird am Strommarkt von anderen Solarproduzenten beschafft. Zudem strebt die Weinkellereien die Zertifizierung ISO 14001 für Umwelt und Nachhaltihkeit an. Das übergeordnete Ziel dieser Zertifizierung ist es, den Umweltschutz zu fördern, Umweltauswirkungen zu reduzieren und damit Umweltziele richtig umzusetzen – und dies im Einklang mit wirtschaftlichen, sozialen und politischen Erfordernissen.

Die Weinkellereien erarbeiten bereits jetzt neue Ziele und strebt bis 2030 die CO2-Neutralität auch bei der Mobilität Stadtrat Werner Schib Geschäftsleiter Ulrich Stucky an.

SPAR total renoviert und vergrössert

SPAR total renoviert und vergrössert | Der Landanzeiger

Nach dem sechswöchigen Totalumbau öffnet in Schöftland ein grosszügiger neuer SPAR mit separater Weinabteilung inklusive Degustations-Raum seine Pforten. Dank der Integration des ehemaligen Radio/TV-Geschäfts im selben Gebäude konnte der SPAR Supermarkt an der Holzikerstrasse merklich vergrössert werden. Nun präsentiert er sich als freundliches, lichtdurchflutetes Geschäft, das hohen ökologischen Ansprüchen genügt.

SPAR-Marktleiterin Michid Honegger zeigt sich besonders stolz über die neue Wein- und Getränkeabteilung, die in den neuen Räumlichkeiten eingerichtet werden konnte. In diesem neu geschaffenen Rayon finden nicht nur Weinliebhaber erlesene Tropfen aus dem In- und Ausland, sondern auch Geniesser besonderer Craft-Biere und Spirituosen kommen auf ihre Rechnung.

Im Untergeschoss konnte zudem ein Raum für Degustationen eingerichtet werden, wo die Kundschaft ausgewählte Weine auch vor Ort probieren kann. Im Onlineshop «winesandmore» werden besondere Angebote als «Weine der Woche» präsentiert. Zudem hat die Kundschaft dadurch die Möglichkeit, die Weine, Biere und Spirituosen aus dem SPAR-Sortiment zu bestellen und direkt nach Hause liefern zu lassen. Nicht nur die Weinabteilung wurde neu gestaltet und merklich vergrössert, auch das Angebot an Früchten und Gemüse konnte dank der dazugewonnenen Einkaufsfläche ausgedehnt werden. In der Abteilung SPAR Natural gibt es jetzt ein noch breiteres Sortiment für den gesunden und nachhaltigen Lebensstil, und an der neuen Bean Tree Café-Station kann man von frühmorgens bis abends einen frisch gebrühten Kaffee in Selbstbedienung geniessen.

Neben einem gut bestückten Produktesortiment aus der Region mit besonderen Spezialitäten wie Ruedertaler Hofglace, Mehl, Eiern oder Fleischspezialitäten von der Metzgerei Zemp finden auch immer wieder Produkte aus ferneren Gefilden Eingang ins Angebot des SPAR Supermarkts in Schöftland. Die Kundschaft schätzt es sehr, mit Anregungen und Wünschen beim Verkaufsteam stets auf offene Ohren zu stossen und dadurch auch Nischenprodukte in ihrem SPAR vorzufinden.

SPAR Supermarkt

Holzikerstrasse 8
5040 Schöftland
Montag bis Freitag: 6.30 bis 20.00 Uhr
Samstag: 6.30 bis 18.00 Uhr

Gratis-Licht- und Batterietest

Gratis-Licht- und Batterietest | Der Landanzeiger

Am Donnerstag, 4. November findet zum fünfzehnten Mal schweizweit der «Tag des Lichts» statt. Der TCS Aargau organisiert an diesem Tag einen regionalen Anlass im TCS Zentrum Birr und kontrolliert kostenlos das Licht und die Batterie.

Der Winter und damit die dunklen Tage stehen bevor. Je kürzer die Tage, desto wichtiger ist «sehen und gesehen werden » im Strassenverkehr. Der TCS organisiert deshalb im TCS-Zentrum Birr am Donnerstag, 4. November, von 8 bis 17 Uhr bewusst einen Tag des Lichts. An diesem Tag kann man sich das Licht am Auto von TCS-Experten prüfen lassen. Geprüft werden Scheinwerfer, Blinker, Stand- sowie Brems- und Nebellichter. Dieser Service kann gratis und ohne Voranmeldung in Anspruch genommen werden.
Der TCS überprüft mittels Batterietester die Tauglichkeit der Batterie. Auf Wunsch werden mangelhafte Batterien durch die TCS-Patrouilleure sehr kostengünstig ersetzt. Batterieeinbau ist gratis.

Gratis Seh- und Hörtests
Weitere Programmpunkte des Tages des Lichts betreffen die Gratis Hör- und Sehtests. Die Sehschärfe der Augen misst die Firma Augentreff Schneider AG aus Lenzburg. Den Gehörtest übernimmt die Firma Wolff Hörcenter, ebenfalls aus Lenzburg. Die Kontrollen dauern nur wenige Minuten und sind ebenfalls gratis.
Für Fragen rund um die Wintertauglichkeit Ihres Fahrzeuges stehen Ihnen TCS-Experten sowie die Patrouilleure zur Verfügung. Diese freuen sich auf Ihren Besuch! Selbstverständlich gibt’s auch einen Gratiskaffee.

Wechsel vom Vater zum Sohn

Wechsel vom Vater zum Sohn | Der Landanzeiger

Die Papeterie und Foto Dietiker AG an der Hauptstrasse in Muhen hat einen neuen Geschäftsführer: Christian Dietiker übernimmt das beliebte Geschäft von seinem Vater Hanspeter. «Ein Glücksfall», freut sich dieser. Was so einfach klingt, war alles andere als selbstverständlich, denn der heute 36-jährige Sohn arbeitet erst seit wenigen Jahren im Betrieb seines Vaters.

Hanspeter Dietiker ist glücklich, dass er sein Lebenswerk dem Sohn weitergeben kann. «Damit habe ich nicht gerechnet», erklärt er. Denn sein Sohn Christian hatte viele Jahre lang ganz andere berufliche Pläne, begann als Sportartikelverkäufer, arbeitete für verschiedene grössere Händler und machte Karriere. Erfüllend und glücklich war Christian Dietiker mit seiner beruflichen Laufbahn allerdings nicht. Eine Neuorientierung und Ratschläge aus seinem Freundeskreis brachten ihn schliesslich in den elterlichen Betrieb. «Vor rund sieben Jahren stieg er bei mir ein, begann eine Ausbildung als Papeterist und lernte alles über die Fotografie», erzählt Hanspeter Dietiker, der nebst seiner Rolle als Vater plötzlich auch «Chef» seines Sohnes wurde. «Wir haben es gut miteinander – hatten wir immer schon!», erklärt der Vater.

Fotografie mit Herzblut
Schon als Kind nahm er seinen Sohn mit auf Hochzeiten zum Fotografieren. Denn Foto Dietiker ist seit jeher und bis heute bekannt für wunderschöne Hochzeitsreportagen. Hanspeter Dietiker schätzt, dass er in seiner Laufbahn rund 300 Hochzeitsfotobücher produziert hat.

Ohne Zweifel, in der Fotografie steckt sein Herzblut. Seit er 18-jährig ist, fotografiert der gebürtige Müheler leidenschaftlich. Ähnlich wie später bei seinem Sohn, nahm auch seine berufliche Biografie einen Umweg. Sie begann mit einer Lehre als Lebensmittelverkäufer. «Nachdem gleich zwei meiner Vorgesetzten durch gesundheitliche Schicksalsschläge ausfielen, fand ich, dieser Job ist längerfristig nicht gesund», erzählt Hanspeter Dietiker. Er stieg aus, machte sich selbständig und richtete in Untermuhen ein kleines aber feines Fotostudio ein. Im Jahr 1984 bot sich ihm die Chance, das Geschäft an der Hauptstrasse 55 zu übernehmen, wo vormals der Denner beheimatet war – und noch früher die Bäckerei Aeberhard. «Das Jahr 1984 war auch sonst speziell, weil ich da nicht nur mein Geschäft eröffnet haben, wir haben auch geheiratet – und unser Sohn Christian war da auch schon unterwegs», erklärt Hanspeter Dietiker. Seine Frau Lisa führte ein paar hundert Meter weiter jahrelang den Coiffeursalon Lisa.

Zweites Standbein Papeterie
Mit der Eröffnung im Jahr 1984 wurde Dietikers Fotogeschäft durch eine Papeterie ergänzt. Nach einem Umbau 1995 konnte das Schreibwaren-Sortiment vergrössert werden. «Dass wir ein zweites Standbein haben, hat sich in all den Jahren bewährt», erklärt Hanspeter Dietiker. Mal boomte die eine Branche, mal kriselte die andere. «Wir hatten gute Jahre mit der Fotografie», erzählt Dietiker. Kunden aus nah und fern liessen bei ihm ihre Filme entwickeln. Das Geschäft lief gut, bis die digitalen Fotoapparate vor rund 20 Jahren auf den Markt kamen. Heute ist Dietikers Fotostudio nach wie vor sehr gefragt, zum Beispiel für Einzel-, Paar, oder Familien-Portraitbilder, Industriefotografie und Bildrahmungen. Geblieben ist die Hochzeitsfotografie.

Wechsel vom Vater zum Sohn | Der Landanzeiger
Hanspeter Dietiker im Jahr 1995, als sein Geschäft im grösseren Stil umgebaut und erweitert wurde.

In Zukunft wird Christian Dietiker die Brautpaare ins schönste Licht rücken. Als neuer Geschäftsführer der Papeterie und Foto Dietiker AG wird er das bewährte neunköpfige Team führen. Hanspeter Dietiker wird sich immer mehr aus dem Geschäftsleben zurückziehen. Jedenfalls hat er dies vor.

Papeterie und Foto Dietiker AG

Hauptstrasse 55
5037 Muhen
Telefon 062 723 15 85
pap.foto.dietiker@bluewin.ch
www.papeterie-dietiker.ch

Noch ausgereifter und sportlicher

Noch ausgereifter und sportlicher | Der Landanzeiger

Das mutige Styling – eine Mischung aus Crossover-Robustheit und sportlicher Anziehungskraft – hat den Juke zu einer Design-Ikone gemacht. Radikale Änderungen an Optik und Proportionen standen daher gar nicht erst zur Debatte, doch die Designer haben trotzdem einige Veränderungen umgesetzt. An der Front fallen die neuen Scheinwerfer mit Xenon-Licht und LED-Tagfahrleuchten, der neue Kühlergrill und die robustere Gestaltung unterhalb des Stossfängers ins Auge. Die Aussenspiegel verfügen über LED-Blinkleuchten und – je nach Ausstattung – über die Kameras für den Around View Monitor. Die aggressivere Ausformung des Heckstossfängers harmoniert mit den neuen bumerangförmigen Rückleuchten mit LED-Lichtleittechnik, die bei Nacht für einen unverwechselbaren Auftritt sorgen.
Die Farbpalette umfasst jetzt zehn Aussenlackierungen, darunter die drei neuen Farbtöne Sunlight Yellow Metallic, Ink Blue Metallic und Solid Red. Komplettiert werden die Änderungen am Aussendesign durch neue Räder: 16-Zoll-Stahl- und Leichtmetallfelgen für das Basisniveau Visia sowie verschiedene 17-Zoll-Leichtmetallräder für Acenta und Tekna. Zudem werden neue 18-Zoll-Leichtmetallfelgen mit farblichen Einsätzen angeboten, mit denen Kunden ihrem Fahrzeug eine persönliche Note verleihen können. Zusätzliche Individualisierungsmöglichkeiten versprechen die neuen umfangreichen Personalisierungspakete, zu denen beispielsweise weitere farbige Einsätze für die Räder sowie kontrastierende Farben für Aussenspiegelkappen, Seitenschweller, Dachspoiler und Türgriffe gehören.

Personalisierung im Innenraum
So wie das Aussendesign den Juke von allen anderen Fahrzeugen unterscheidet, so eigenständig ist auch die Gestaltung des Interieurs, etwa mit der von Motorrädern inspirierten Mittelkonsole. Auch hier würden grundlegende stilistische Änderungen den einzigartigen Juke Charakter verwässern. Stattdessen haben die Nissan Designer Wege gefunden, den Innenraum mit Hilfe neuer Interieurthemen noch gewagter und dynamischer zu gestalten. In der Standardversion ist der Innenraum in einem hochwertigen, technisch wirkenden Grau gehalten. Optional lassen sich die Mittelkonsole, die Türinnenverkleidungen und andere Komponenten in Rot, Weiss, Schwarz oder sogar in Gelb ausführen. Je nach Modellvariante gibt es zwei Stoffbezüge für die Sitze – Komfort oder Sport – sowie eine Lederausstattung für die Topversion.

Zweckmässigkeit
Die praktischen Talente des Juke wurden ebenfalls deutlich verbessert. Durch Änderungen an der Form des Kofferraums ist es gelungen, das Ladevolumen des Gepäckabteils in den Frontantriebsmodellen um eindrucksvolle 40 Prozent auf nunmehr 354 Liter zu erhöhen. Damit bietet der Juke Platz genug für einen grossen und einen mittleren Koffer oder sogar für einen Kinderwagen. Zusätzliche Flexibilität ermöglichen die flach umlegbaren Rücksitze und der zweistufige Ladeboden im Kofferraum.

Ausstattung
Zur Serienausstattung des neuen Juke zählen LED-Tagfahrleuchten, ein CD-Radio mit AUX-Anschluss, eine Schaltanzeige für einen effizienteren Fahrstil sowie eine Reifendruckkontrolle. Im 1.5 dCi Visia Plus und im 1.6 Visia Plus kommen Leichtmetallfelgen, Klimaanlage, Bordcomputer und ein höhenverstellbarer Fahrersitz hinzu. Ab der Ausstattungslinie Acenta verfügt der Juke zusätzlich über Nebelscheinwerfer, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, eine Klimaautomatik, eine Freisprecheinrichtung und Audio Streaming über Bluetooth, Geschwindigkeitsregelanlage und -begrenzer und das Nissan Dynamic Control System. Letzteres wurde weiter verbessert und bietet die Wahl zwischen den drei Fahrmodi Normal, Sport und Eco sowie zusätzliche Fahrinformationen und Fahrzeugeinstellungen. In der Topversion Tekna gehören elektrisch einklappbare Aussenspiegel, Licht- und Regensensor, das Zugangssystem i-Key mit Start-Stopp-Knopf, die jüngste Generation von Nissan Connect, eine Rückfahrkamera sowie der Around View Monitor und das Nissan Safety Shield zum Lieferumfang. Das neue Nissan Connect ermöglicht per Smartphone-Einbindung den Zugang zu einer Vielzahl von Apps – von sozialen Netzwerken bis hin zu Internet- Radiostationen. Sie ergänzen die Google-Dienste, mit denen sich beispielsweise Wettervorhersagen aufrufen und viele interessante Orte finden lassen, etwa Tankstellen, Hotels und Restaurants. Durch die Send-to-Car Funktion ist es zudem möglich, die Reiseroute schon zuhause am Computer zu planen und an das Nissan Connect System zu senden. Bluetooth Audio Streaming sowie AUX- und USBAnschlüsse gehören ebenfalls zum Systemumfang.

360-Grad-Rundumsicht
Auf dem Bildschirm lässt sich auch eine 360-Grad-Rumumsicht um das Fahrzeug aus der Helikopterperspektive anzeigen, die der Nissan Around View Monitor erzeugt. Einparken und Manövrieren auf engem Raum wird damit noch einfacher. Die Kameras des Systems sowie weitere Sensoren liefern auch die Informationen für das Nissan Safety Shield, das durch optische und akustische Warnungen zur Unfallvermeidung beiträgt. Das einzigartige Sicherheitspaket besteht aus dem Totwinkel-Assistent, einem Spurhalte- Assistenten (Lane Departure Warning) und der Bewegungserkennung (Moving Object Detection).
Als besonders hochwertiges Ausstattungsmerkmal ist in beiden Linien Acenta und Tekna zudem künftig ein grosses Panorama-Glasschiebedach erhältlich, das nur den Innenraum in helles Tageslicht taucht, sondern die Passagiere auch mit frischer Luft verwöhnt. Beim Öffnen schiebt sich das Glasdach über den hinteren Teil des Daches, sodass die Kopffreiheit an Bord des Juke nicht eingeschränkt wird. Mit 964 Millimeter Breite und 837 Millimeter Länge deckt das neue Glasdach zwei Drittel des Dachbereichs ab. Der Teil des Dachs, der sich öffnen lässt, misst 693 Millimeter in der Breite und 301 Millimeter in der Länge.

Doppelsieg im Tellibunker

Doppelsieg im Tellibunker | Der Landanzeiger

Der Basketballclub Alte Kanti Aarau (BC AKA) holte sich zwei wichtige Siege auf der nationalen Bühne. Sowohl die erste Damenmannschaft (NLA) wie auch die erste Herrenmannschaft (1LN) setzten sich zu Hause gegen die Gegner durch und ergatterten nach einem schwierigen Saisonstart die ersten Siege.

Die Herren starteten gegen SAV Vacallo Basket gut und führten nach dem ersten Viertel 23:14. Aarau war nach den ersten beiden Niederlagen in der Meisterschaft, sowie dem Aus im Cup, trotz einigen verletzungsbedingten Abwesenheiten gewillt, den ersten Saisonsieg einzufahren. Im zweiten Viertel erwachte der Gegner aus dem Tessin und machte aus dem Rückstand eine Führung bis zur Halbzeit. Während sich die beiden Teams im dritten Viertel einen ständigen Schlagabtausch boten, wendeten die Aarauer das Spiel sechs Minuten vor Spielende klar zu ihren Gunsten. Vacallo brach mit fortlaufender Spieldauer ein und so gewann der BC AKA am Ende klar mit 90:67.

Im Anschluss bewiesen sich die NLA-Damen gegen den Favoriten Genève Elite Basket. Genf gehörte in den letzten zwei Saisons neben Meister Fribourg zu den Topteams der Liga. Im Gegensatz zur letzten Niederlage traten die Aarauer Damen von Beginn an fokussierter auf. So konnten sie sich im ersten Viertel eine Führung von 16:9 erstspielen. Im zweiten und dritten Viertel kämpft sich Genf zurück und übernahm die Oberhand. Doch im letzten Viertel bewies der BC AKA Stärke und Wille, das Blatt nochmals zu wenden. Trotz eines Rückstands von zehn Punkten gelang es Aarau in den letzten Minuten einen Vorsprung herauszuspielen und diesen bis zum Ende zu behalten. Die Damen des BC AKA gewannen am Ende 64:59.

Am Wochenende vom 30./31. Oktober stehen die beiden Mannschaften bereits auswärts im Einsatz. Die Herren spielen in der Meisterschaft gegen den BC Solothurn, die Damen wollen im Cup gegen Villars Basket eine Runde weiter kommen.

Europacup-Abenteuer geht weiter

Europacup-Abenteuer geht weiter | Der Landanzeiger

Der HSC Suhr Aarau unterliegt dem UHK Krems mit 27:29, feiert aber das Resultat wie einen Sieg. Denn der HSC ist Dank den mehr erzielten Auswärtstoren im EHF-European Cup eine Runde weiter.

«Es ist unglaublich, was hier passiert ist, ich muss das alles erst verarbeiten», sagt ein überglücklicher HSC-Trainer Aleksandar Stevic kurz nach Spielschluss. Seine Mannschaft hat zwar mit 27:29 verloren und ist doch europäisch eine Runde weiter.

Rückblick: Am Sonntag vor einer Woche gewinnt der HSC Suhr Aarau zu Hause gegen den UHK Krems mit 25:23. Am Tag danach tritt der langjährige Erfolgstrainer Misha Kaufmann ab und wechselt per sofort in die 2. Bundesliga. Mit Aleksandar Stevic wird beim HSC der neue Trainer vorgestellt. Zwei Tage danach das erste Spiel in Genf. Suhr Aarau gewinnt 41:18 gegen den Aufsteiger. Weiterreise per Schlafbus ins zehn Stunden entfernte Krems (AUT). Das Rückspiel im Europacup steht an.

Die letzten Sekunden dieses Spiels hätten nicht spannender sein können. 15 Sekunden sind noch zu spielen, der HSC liegt mit drei Toren zurück und ist faktisch aus dem Europacup ausgeschieden. Gian Attenhofer spielt aber den Fliegerpass auf Manuel Zehnder und der verkürzt auf 26:28. Jetzt ist der HSC wieder weiter. Allerdings schafft es der UHK Krems dank Jakob Jochmann, wieder auf drei Tore davonzuziehen. Jetzt ist der HSC virtuell draussen. Weil HSC-Torhüter Jannis Scheidiger und Rückraumspieler Manuel Zehnder aber blitzschnell reagieren, gelingt das Unmögliche: Zehnder trifft mit seinem 14. Tor (!) an diesem Abend ins verwaiste Kremser Tor. Dann schrillt die Schlusssirene. Der HSC ist der glückliche Sieger und eine Runde weiter.

Für die zwei Spiele (27.11/4.12.) der 3. Runde des EHF European Cups wurde dem HSC Suhr Aarau der RK Jeruzalem Ormoz aus Slowenien zugelost. Das erste Spiel findet in Aarau statt. Doch das ist momentan nicht wichtig, denn die HSC-Spieler haben keine Zeit, die turbulenten Tage zu verdauen und den Erfolg zu geniessen. Gestern Mittwoch spielten sie bereits eine weitere Meisterschaftspartie, auswärts gegen den HC Kriens-Luzern (Spielende nach Redaktionsschluss).

Nun folgt eine Nationalmannschaftspause, in der sich die Spieler erholen können. Am 10. November trifft der HSC auswärts auf St. Otmar St. Gallen und am 14. November zu Hause auf Wacker Thun.