«S’Müllers vom Chalt» sind die Besten

«S’Müllers vom Chalt» sind die Besten | Der Landanzeiger

Die Generationengemeinschaft Müller aus Staffelbach gewinnt den Hauptpreis im Rennen um den Titel «Aargauer Bäuerin oder Bauer des Jahres».

Die Gewinnerinnen und Gewinner des Landwirtschaftlichen Unternehmenspreises wurden am Buure-Sunntig in der Vianco Arena in Brunegg präsentiert. Neben dem Hauptpreis «Aargauer Bäuerin oder Bauer des Jahres» wurden Landwirtinnen und Landwirte in der Kategorie «Aargauer Jungbäuerin oder Jungbauer des Jahres» gekürt, sowie mit einem Publikumspreis ausgezeichnet.

Generationengemeinschaft machte das Rennen
Den Hauptpreis als «Aargauer Bäuerin oder Bauer des Jahres» gewann die Generationengemeinschaft Müller aus Staffelbach. Margreth und Rudolf Müller, Chantal und Michael Müller sowie Katja Müller strahlten um die Wette, als sie von Landwirtschaftsdirektor Markus Dieth auf der Bühne der Vianco Arena ihren Preis in Empfang nehmen konnten.

Die Generationengemeinschaft Müller hat ihren Bauernhof in Staffelbach enorm vielfältig aufgestellt. Nebst den klassischen landwirtschaftlichen Betriebszweigen mit Schweinezucht, Rindermast und -aufzucht sowie Futter- und Ackerbau betreibt sie eine Pferdepension, einen Rebberg, eine Bergwirtschaft und eine Schreinerei. Regierungsrat Markus Dieth, der in der Jury des Landwirtschaftlichen Unternehmenspreises sass, war von der Kandidatur begeistert: «Die Generationengemeinschaft Müller hat gleich bei mehreren wichtigen Kriterien gepunktet. Sie bewirtschaftet einen äusserst vielseitigen Betrieb, hat eine ausgezeichnete Nase für den Markt, beweist Mut für Neues und überzeugt nicht zuletzt mit einer starken Kommunikation.»

Starke Konkurrenz auf dem Podest
Den zweiten Platz in der Hauptkategorie belegte die Betriebsgemeinschaft schorenplus aus Mühlau, die Milch und Eier produziert, sowie Acker- und Futterbau betreibt. Tomaten- und Gurkenproduzent Ruedi Meier aus Rütihof belegte den dritten Platz.
Die Jury betonte, wie eng das Rennen der acht Finalistinnen und Finalisten um die Spitzenplätze war. Markus Dieth: «Ich bin beeindruckt! Es sind alles bäuerliche Unternehmerinnen und Unternehmer, die ein klare Vorstellung davon haben, wie sie ihre Betriebe weiterentwickeln wollen.»

Doppelsieg für Natalie und Lukas Neuhaus
Natalie und Lukas Neuhaus aus Stetten im Reusstal räumten gleich zweimal ab: Sie gewannen den Preis als «Aargauer Jungbäuerin oder Jungbauer des Jahres», der von der Jury vergeben wird. Zudem sicherten sie sich den Publikumspreis, der von der Aargauischen Kantonalbank gesponsert ist. Am Online-Voting auf www.landwirtschaft. ag beteiligten sich 3200 Personen.

Ende Monat ist der «Frohsinn» weg

Ende Monat ist der «Frohsinn» weg | Der Landanzeiger

Seit Montag wird am ehemaligen Restaurant Frohsinn gebaggert. Bis am ersten Advent wird der «Schandfleck», wie er im Dorf genannt wird, verschwunden sein. Danach ist der Platz frei für eine neue Gestaltung des Dorfzentrums. Für den Ammann war der Start zum Frohsinn-Abriss ein emotionaler Moment.

Als Peter Stadler vor 24 Jahren Hirschthaler Gemeindeammann wurde, versprach er der Bevölkerung, dass das leerstehende ehemalige Restaurant, der «Schandfleck Frohsinn», wie er schon damals im Dorf genannt wurde, abgerissen würde. «Es wurde knapp» sagte Stadler am Montag beim Start der Abrissarbeiten. Der Ammann ist nur noch bis Ende Jahr im Amt. Der «Frohsinn» steht immer noch. Aber nicht mehr lange. Jetzt ist die Abbruchbewilligung da und am Montag starteten die Abbrucharbeiten.

Peter Stadler oblag die Ehre, sich in den Bagger zu setzen und vom «Frohsinn» einen «ersten Biss» zu nehmen. Bis Ende Monat wird vom Restaurant, das seit den 1980er-Jahren nicht mehr bewirtschaftet wird, nichts mehr zu sehen sein. Auch benachbarte Liegenschaften werden verschwinden müssen und Raum schaffen für eine grossflächige, neue Zentrums-Gestaltung. In einem aktuell laufenden Planungswettbewerb wird sich zeigen, wie Hirschthals Dorfzentrum in Zukunft aussehen wird. Gemeinderat Markus Goldenberger rechnet mit einem Baustart im Jahr 2024. Im Grossbereich des «Frohsinns» entstehen neue Gewerbe- und Wohnbauten. Die Rede ist von 80 neuen Wohnungen.

Obwohl dem «Frohsinn» niemand im Dorf gross nachtrauert, auch Peter Stadler nicht, erinnerte der abtretende Ammann in einer emotionalen Rede an die bewegte Geschichte des Hauses: «Das ist ein historischer Moment für unser Dorf», hielt er fest. «Der Frohsinn war einst das wichtigste und auch das grösste Gebäude unseres Dorfes, es diente bis 1871 als Schulhaus, viele kannten es noch als Wirtschaft und Bäckerei. Mit dem Abriss verliert Hirschthal historische Bausubstanz.»

Miteinander statt gegeneinander

Miteinander statt gegeneinander | Der Landanzeiger

Sushikurier Aarau (Sushi e piú) und Jaisli Beck spannen zusammen: Neu wird in der Jaisli-Filiale im City-Märt hochwertiges Sushi vom Sushikurier Aarau angeboten.

Täglich ab 7 Uhr kann man bei Jaisli Beck im City Märt nicht nur das Gipfeli oder das Sandwich kaufen, sondern neu auch frische Sushis. Nein, die Jaisli-Backstube musste dafür nicht extra umfunktioniert werden, denn das Sushi wird jeden Morgen frisch aus Hunzenschwil geliefert. Jaisli Beck und der Sushikurier Aarau haben sich für dieses Projekt zusammengetan. «Marco Bella vom Sushikurier Aarau und ich kennen uns schon lange. Zu einer Zusammenarbeit ist es bisher aber noch nie gekommen, auch wenn diese Idee schon lange in unseren Köpfen schwebte», sagt Marc Jaisli.

Um das Angebot bekannt zu machen, aber den Leuten auch das Sushi näherzubringen, haben Marc Jaisli und Marco Bella vergangene Woche zwei Probier-Tage im City Märt durchgeführt. Die ersten Rückmeldungen sind sehr gut. «Das Interesse besteht definitiv. Nun muss sich bloss noch der Gedanke verankern, dass es es beim Beck auch Sushi gibt», sagt Marco Bella. Die Sushis gibt es sowohl mit Fisch, mit Fleisch als auch vegetarisch.

Eine Win-win-Situation
Backwaren und Sushi – konkurrenzieren würden sich die Angebote nicht, da sind sich Marc Jaisli und Marco Bella sicher. Im Gegenteil, das zusätzliche Angebot sorgt für mehr Kundschaft, wovon schliesslich beide profitieren. Eine Win-win-Situation also. «Es ist eben ein Miteinander und kein Gegeneinander», sagen sie.

Ein halbes Jahr haben Marc Jaisli und Marco Bella an der Idee gefeilt. Qualität hat sowohl für Jaisli Beck als auch für den Sushikurier einen enorm hohen Stellenwert. So haben die beiden das Sushi extra in einem Labor auf seine Bakterienvermehrung prüfen lassen. Das Ergebnis: sogar mehr als tadellos. Die groben Rahmenbedingungen stehen, genügend Spielraum, dass sich das Projekt entwickeln kann, gibt es aber auch. Ob das Angebot nach der dreimonatigen Testphase auf die Filialen in der Telli oder in Buchs ausgeweitet wird, steht noch nicht fest. Wie sich das Projekt weiterentwickeln wird, wird sich zeigen.

Chocolats Kaufmann ist Swiss Bakery Champion

Chocolats Kaufmann ist Swiss Bakery Champion | Der Landanzeiger

Chocolats Kaufmann holte sich an der Swiss Bakery Trophy sechs Goldmedaillen, zweimal Silber und einmal Bronze für ihre Produkte. Zudem holten sich die Kaufmanns den Gesamtsieg und wurden zum «Swiss Bakery Champion» gekürt.

«Es ist ein grosser Erfolg, den wir sehr schätzen, von dem wir aber auch überrascht wurden», erzählen Jürg und Nadin Kaufmann. Ihr Betrieb, Chocolats Kaufmann, hat an der Swiss Bakery Trophy den Champion-Titel geholt. Zwei Jahre nach Eröffnung von «Chocolats Kaufmann» in Buchs haben sie 2016 zum ersten Mal am Wettbewerb teilgenommen und wurden sogleich kantonale Champions. Nachdem es bei der nächsten Durchführung 2018 nicht gereicht hatte, waren die Motivation und die Spannung in diesem Jahr umso grösser. Reicht es wohl für den kantonalen Titel? Es reichte sogar für den Gesamtsieg und den Titel «Swiss Bakery Champion».

Eine Bestätigung
An der Swiss Bakery Trophy wurden in diesem Jahr insgesamt 1300 Produkte eingereicht und durch eine Jury von 180 Spezialisten und 120 Konsumenten getestet und bewertet. Dabei gab es die Kategorien Bäckerei, Konditorei, Confiserie und Snacks. Der Preis «Bernhard Aebersold» belohnt zudem das kreativste Produkt. Swiss Bakery Champion wird derjenige mit dem besten Durchschnitt. Und diesen Sieg holte sich Chocolats Kaufmann. «Wir sind sehr stolz auf den ‹Schweizermeistertitel›, haben doch namhafte Bäckereien teilgenommen wie auch der kürzlich gekürte Weltkonditor des Jahres. 152 Betriebe wurden mit Medaillen ausgezeichnet. Dies bestätigt uns in unserer Arbeit und motiviert uns, diesen Weg weiterzugehen», sagt Jürg Kaufmann. «Wir bemühen uns, unseren Kunden spezielle, aber keine verrückten Produkte anzubieten», sagt Nadin Kaufmann lächelnd. Die Qualität spielt dabei eine grosse Rolle: Viel wird von Grund auf produziert, auf gute, regionale Rohstoffe wird geachtet. Neben qualitativ hochwertigen Produkten gehört aber auch das Zwischenmenschliche zum Erfolgsrezept von Chocolats Kaufmann. «Wir können streng und auch pingelig sein, pflegen aber gleichzeitig ein erfüllendes und kollegiales Arbeitsverhältnis mit unseren Mitarbeitenden. Der Kundenkontakt ist uns sehr wichtig und wir versuchen, so oft wie möglich im Laden mitzuhelfen. Die Zufriedenheit der Kunden ist unsere gemeinsame Motivation.»

Stetig weiterentwickeln
Die in Buchs aufgewachsene Nadin Bührer und der Aarauer Jürg Kaufmann lernten sich 2001 kennen. Nadin absolvierte damals die Ausbildung als Bäckerin-Konditorin, danach eine Zusatzlehre als Konditorin-Confiseurin, bei der sie als Kantonsbeste abschnitt. Jürg hatte bereits einen erfolgreichen Abschluss als Konditor-Confiseur. Später absolvierte er die Berufsprüfung und krönte dann seine Ausbildung mit der höheren Fachprüfung (Meisterprüfung). Es folgten für beide viele lehrreiche und spannende Jahre in unterschiedlichen Betrieben. Nadin und Jürg verbrachten zwei Jahre in Vancouver Kanada, um von Thomas Haas, dem Meister der Patisserie, zu lernen. Er erweiterte ihren Horizont bezüglich Backkunst und förderte ihr Auge für aussergewöhnliche Kreationen. Trotz einem herausfordernden Marktumfeld liessen sich die beiden nicht von ihrer Vision abbringen und eröffneten im Jahr 2014 die Confiserie «Chocolats Kaufmann». Im vergangenen Herbst folgte eine zweite Filiale im Aarauer Aeschbachquartier.

Viel weiterwachsen soll der Betrieb der Kaufmanns aber nicht, es soll familiär und persönlich bleiben. Sich aber stetig weiterentwickeln, nie stehen bleiben, das ist das Ziel, das Jürg und Nadin Kaufmann verfolgen.

Chocolats Kaufmann

Aarauerstrasse 29
5033 Buchs
oder
Buchserstrasse 9/11
5000 Aarau
www.chocolatskaufmann.ch
info@chocolatskaufmann.ch

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Die Höhenflüge des Tizian Bolliger

Die Höhenflüge des Tizian Bolliger | Der Landanzeiger

Der 10-jährige Staffelbacher Nachwuchsmotocrosser Tizian Bolliger kann auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken.

Wer Tizian Bolliger ohne Rennkluft sieht, kann sich kaum vorstellen welche Kraft, Kondition, und welch fahrerisches Können in dem 10-jährigen Buben steckt. Schon im vergangenen Jahr war er mit seiner HPS 65ccm KTM in verschiedenen Rennen äusserst erfolgreich. In dieser, seiner zweiten Saison in der 65ccm Klasse hat er richtig nachgelegt. Gleich in drei verschiedenen Meisterschaften am Start, hat er Laufsiege, Tagessiege und haufenweise Pokale herausgefahren. Am Ende der Saison holte er sich den 1. Rang bei SJMCC, bei der von der FMS organisierten Meisterschaft wurde Tizian Bolliger gesamt Dritter und den 3. Gesamtrang erkämpfte sich der junge Sportler in der MXRS Meisterschaft.

«Wir sind ein Familienbetrieb», sagte Stefan Bolliger der Vater von Tizian: «An 15 Wocheneden sind wir zu Rennen unterwegs, dazu kommen Trainings in Italien und Niederbipp. Ich bin Trainer, Mentor und für die Hardware zuständig und die Mama sozusagen für die Software», so Vater Bolliger. Will heissen die Wäsche machen, kochen und zwischendurch auch einmal Tizian trösten, wenn es nicht ganz so läuft, wie er gerne hätte. Hätte der Zehnjährige einen Wunsch frei für die kommende Saison, wäre dies der Gewinn der FMS-Meisterschaft. Seine Familie und er werden alles daran setzen, dass die gelingt.

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Tizian Bolliger hat grosse Ziele.

Moor AG: Der Qualität verpflichtet

Moor AG: Der Qualität verpflichtet | Der Landanzeiger

Im Strassen- und Tiefbau hat die Moor AG einen guten Namen. Das hat Gründe. Die zu nennen fällt leicht: das Einhalten der Termine, die vernünftigen Preise, die Budgettreue. Und über allem die Qualität der geleisteten Arbeit.

Als Hansruedi Moor sein Unternehmen für Strassen- und Tiefbau am 1. März 1971 gründet, ist die Welt noch eine andere. Das Frauenstimmrecht wird einen Monat zuvor mittels Volksabstimmung eingeführt. Schweizer Fussballmeister werden die Grasshoppers aus Zürich, die den FC Basel in einem Entscheidungsspiel 4:3 besiegen, nachdem beide Clubs am Ende der Meisterschaft je 42 Punkte auf dem Konto haben. Es gibt keine Computer in den Büros, keine Smartphones, kein Internet und die TV-Geräte sind so gross wie Kühlschränke.
Eigentlich blickt Hansruedi Moor lieber nach vorne als zurück, wenn er sich aber an damals erinnert, so vor allem an die Tatsache, dass im Bauwesen fast alles auf Vertrauen und Handschlag beruht. Sein Fazit: «Durch den vermehrten Eingriff der Justiz in die Baubranchen verliert der Sach- und Fachverstand ständig an Bedeutung. Für ein Bauwerk, das erst auf dem Papier existiert, ist der offerierte Preis oft der einzige und somit wichtigste Grund für die Vergabe von Aufträgen. Zu diesem Zeitpunkt aber sind viele wichtige Punkte noch unbekannt, wie zum Beispiel Qualität, Termine und Endpreis. Dieser Blindflug bei der Arbeitsvergabe bleibt für mich als Baufachmann mit langjähriger Erfahrung unverständlich. Oft vergessen werden auch die Folgekosten, die bei einem Bauwerk mit einer geplanten Lebensdauer von 50 bis 100 Jahre ganz erheblich sein können.»

Optimistisch in die Zukunft
Nichts destotrotz: Moor beklagt sich nicht. Das passt nicht zu ihm. Und entspricht nicht der Philosophie seiner Firma. Fakt ist: Das Unternehmen hat allen Grund optimistisch in die Zukunft zu schauen.
Seit 2001 ist Bruno Moor als Mitglied der Geschäftsleitung in 2. Generation mit in der Verantwortung. Lauter erfahrene Baufachleute stehen an der Spitze des Betriebes: ein eidg. dipl. Bauingenieur, ein eidg. dipl. Baumeister und ein Bauführer/Tiefbau. Zusammen vereinen sie eine aussergewöhnliche Kompetenz im Kraftwerkbau (inkl. Kernkraft), Brücken-, Hoch-, Landschafts- und Strassenbau. Ein moderner Maschinenpark und 30 motivierte Mitarbeiter sorgen für die sprichwörtliche MOOR-Qualität. Viele der Angestellten arbeiten schon seit Jahren für die MOOR AG. Das schafft ein Klima des Vertrauens, man kennt sich, kann sich aufeinander verlassen. Das macht die Zusammenarbeit angenehmer, effektiver und das Resultat noch besser. Es ist der Geschäftsleitung ein grosses Anliegen, allen Mitarbeitenden zu danken: «Sie setzen sich ein für unsere Kundinnen und Kunden. Dank ihnen können wir die Qualität liefern und die Abgabetermine einhalten, die wir offerieren und für die wir geradestehen.» Bruno Moor ergänzt: «Die Zufriedenheit der Auftraggeber steht auf der Prioritätenliste zuoberst.» Es geht stetig aufwärts. Über die vergangenen 50 Jahre verzeichnet die Firma MOOR ein kontinuierliches und gesundes Wachstum. «Wir haben für die Auslastung unseres Maschinenparks eine vernünftige Grösse erreicht », sagt der Seniorchef.

Im Aargau zuhause, in der Region aktiv
Die MOOR AG ist vor allem in der Region unterwegs. Durchschnittlich in einem Umkreis von rund 15 Kilometern. Hansruedi Moor erklärt: «Das macht uns agil und schafft eine Nähe, die uns noch mehr in die Pflicht nimmt, sauber und korrekt zu arbeiten.» Seinen ersten Bagger ersteigert Moor für gerademal 13’000.– Franken. «Eine Occasions-Maschine, die ihre Arbeit dank guter Pflege für lange Zeit pflichttreu erledigte», erinnert sich Moor. Auf seinen ersten Grossauftrag ist er noch heute stolz: Die Bachverbauung im Wildpark Roggenhausen, die seit nunmehr bald 50 Jahren allen Widrigkeiten der Natur trotzt und bei Starkregen verhindert, dass Schlamm und Dreck nach Wöschnau fliessen. Ein Zeitzeuge, der auf eindrückliche Art und Weise für das Credo der Firma steht: Sicherheit und Langlebigkeit dank Qualität.
Im Strassen- und Tiefbau sind infolge des ständigen Preisdrucks bekannte Firmen vom Markt verschwunden. Dass die MOOR AG mit ihrer ganzen Angebotspallette gut unterwegs ist und mit berechtigtem Optimismus in die Zukunft schaut, hat vor allem einen Grund: Alle, die bei der MOOR AG in der Pflicht stehen, sind der Qualität verpflichtet. «Und Qualität zahlt sich am Ende aus. Immer!», sagt Hansruedi Moor zum Schluss. Er spricht aus Erfahrung.

Moor AG

Strassen- und Tiefbau
Korbackerweg 21
5502 Hunzenschwil
Telefon 062 897 41 81
info@moorag.ch
www.moorag.ch

Aargauer McDonald’s unterstützen 16 junge Sporttalente

Aargauer McDonald’s unterstützen 16 junge Sporttalente | Der Landanzeiger

McDonald’s Schweiz engagiert sich mit der Stiftung Schweizer Sporthilfe für junge Athletinnen und Athleten und ihre Familien. Nach dem Motto «Together for Gold» fördert jedes McDonald’s-Restaurant mindestens eine Nachwuchssportlerin oder einen -sportler aus seiner Region – aktuell sind es 175 Sporttalente. Im Kanton Aargau unterstützen 14 Restaurants die talentierten Athletinnen und Athleten sowohl als Fans als auch finanziell.

Die Aargauer McDonald’s-Lizenznehmer sind sich einig: «Als Familienrestaurant ist uns die lokale Verankerung sehr wichtig: So bieten wir unseren grossen und kleinen Gästen bei jedem Besuch freudvolle Momente – und deshalb engagieren wir uns auch tatkräftig für unsere Nachwuchstalente in der Region.»

Starke Partnerschaft mit der Schweizer Sporthilfe
Mit «Together for Gold» ist McDonald’s seit 2015 Gold-Partner der Stiftung Schweizer Sporthilfe. «Mit Freude haben wir die enge Partnerschaft mit der Schweizer Sporthilfe zugunsten von Nachwuchsathletinnen und -athleten bis 2025 verlängert. Mit dem Ausbau unseres Engagements können wir noch mehr junge Talente auf ihrem Weg an die Spitze begleiten und ihre Familien unterstützen», so Aglaë Strachwitz, Managing Director McDonald’s Schweiz. Und Dominique Gisin, Delegierte des Stiftungsrats der Schweizer Sporthilfe, ergänzt: «Mit McDonald’s als langjährigem Partner erhalten junge Schweizer Sporttalente finanziell sowie emotional wertvolle Unterstützung. Es freut mich sehr, dass in dieser anhaltend herausfordernden Zeit McDonald’s ein solch starkes Zeichen für diese jungen Talente setzt.»

480 Talente unterstützt
Eine Sporthilfe-Patenschaft umfasst eine Unterstützung von 2500 Franken pro Jahr, wovon 2200 Franken den Athletinnen und Athleten direkt zugutekommen und 300 Franken für deren Ausbildung und Beratung eingesetzt wird. Seit Programmstart 2015 haben die McDonald’s-Restaurants fast 1000 Patenschaftsverträge unterzeichnet und dadurch mehr als 480 junge Sporttalente teilweise während mehrerer Jahre unterstützt. Bisher wurden rund 2.9 Millionen Franken in die Förderung der Nachwuchsathletinnen und -athleten der Schweizer Sporthilfe investiert. Zusätzlich zu dieser finanziellen Unterstützung stehen die Restaurantteams den Sporttalenten auch als Fans zur Seite und bieten ihnen Plattformen, um ihre Fangemeinde weiter auszubauen. Nebst den Sporthilfe-Patenschaften unterstützen ausgewählte Restaurants Schweizer Fussball-, Hockey oder andere Sportclubs in ihrer Region.


Diese Aargauer Sporttalente werden unterstützt

McDonald’s Aarau: Robin Affentranger, Schwimmen (im 3. Jahr); McDonald’s Kölliken: Lukas Baroke, Leichtathletik (im 2. Jahr); McDonald’s Suhr: Lia Schuhmacher, Kunstturnen (neu); McDonald’s Lenzburg: Janis Simmen, Tennis (im 3. Jahr) und Siri Suter, Orientierungslauf (im 4. Jahr); McDonald’s Oftringen: Yanik Bucher, Ringen (im 2. Jahr); McDonald’s Reinach: Simon Gautschi, Judo (im 3. Jahr); McDonald’s Schafisheim: Sanna Hotz, Orientierungslauf (neu); McDonald’s Shoppi Tivoli: Fadri Bernet, MTB (im 3. Jahr); McDonald’s Spreitenbach: Lorina Seiler, Kunstturnen (im 2. Jahr); McDonald’s Baden: Oksana Duperrex, Karate (im 3. Jahr); McDonald’s Baden- Dättwil: Davide Krättli, Kunstturnen (neu); McDonald’s Bremgarten: Loris Marty, Kunstturnen (im 2. Jahr); McDonald’s Hendschiken: Yves Bütikofer, MTB (neu); McDonald’s Kaiseraugst: Timo Schweizer, Judo (im 2. Jahr) und Shirley Lang, Leichtathletik (neu).


Geschärftes Design und innovative Technologien

Geschärftes Design und innovative Technologien | Der Landanzeiger

Im Modellportfolio von Audi spielt der A8 seit 1994 als Nachfolger des Audi V8 die Rolle der Speerspitze der Marke im Segment der Luxuslimousinen. Der Audi A8 ist Sinnbild und Pionier für den Status und das Prestige der Marke. Die vierte Generation der Luxuslimousine, die Audi 2017 vorgestellt hat, hob sie in puncto Leistung, Optik und Ausstattung auf ein neues Niveau. Als erstes Serienmodell zeigte der A8 bei seinem Launch die künftige Designsprache und prägt damit bis heute wesentlich das progressive Gesicht der Marke.

Das geschärfte Design gepaart mit etablierten Technologien und herausragendem Komfort im Fondbereich definieren das Premiumverständnis von Audi in diesem Segment. Dabei repräsentiert die Limousine die Symbiose aus souveränem Fahrkomfort und sportivem Handling und deckt damit die komplette Bandbreite des Fahrerlebnisses ab. Dank der Präzision in allen Details und vielen intelligenten Funktionen steht der neue A8 als hochwertiger Technologieträger für nutzerzentrierte und souveräne Mobilität.

Noch mehr Prestige und Souveränität
Der Audi A8 ist eine Limousine, die Status repräsentiert und Souveränität ausstrahlt – dank der Überarbeitung wirkt sein Exterieur noch repräsentativer, souveräner und athletischer. Die Basis des Singleframe-Grills ist breiter geworden, verchromte Winkel, die von unten nach oben immer grösser werden, zieren sein Gitter. Die seitlichen Lufteinlässe sind aufrechter angeordnet und ebenso neu gezeichnet wie die Scheinwerfer, deren unterer Abschluss im äusseren Bereich eine markante Kontur erzeugt. In Summe steigern die neu gestalteten und exakt orchestrierten Designelemente im Frontbereich deutlich Präsenz und Souveränität des A8 und schärfen das Profil des Top- Modells der Marke.

Emil Frey AG: Damals, heute und bestimmt auch morgen

Emil Frey AG: Damals, heute und bestimmt auch morgen | Der Landanzeiger

Wir schlagen hier und heute ein Stück Schweizer Wirtschaftsgeschichte auf. Nicht ohne den Schritt zur Gegenwart und in Richtung Zukunft. Willkommen beim Autocenter Safenwil, das auf ein 70-jähriges Bestehen zurückblicken kann.

Die heutige Emil Frey AG könnte wahrlich angeben, tut sie aber nicht und zollt damit sympathisch jener Zeit Tribut, als Firmengründer Emil Frey mit seinem Sohn Walter auf der Treppe der «Austini» in Safenwil stand, wie der neue Arbeitgeber Überlieferungen zufolge damals in der regionalen Bevölkerung fast liebevoll genannt wurde, und von seinen Visionen erzählte.

Blick zurück
Der Begriff «Austini» kommt selbstverständlich von Austin, der allerersten britischen Automarke, die damals in den Anfangstagen von Safenwil aus vertrieben wurde. Heute sitzen wir Geschäftsführer André Steiner gegenüber, der im Gespräch mit viel Respekt und auch Stolz die Firmengeschichte kurz Revue passieren und sie sehr schön aufleben lässt.

Das dicke, grosse Buch aus 1988 mit den historisch belegten Annalen dieser Firma mag etwas Patina angesetzt haben in all den Jahren, aber der Spirit vor Ort hat nichts an Vitalität eingebüsst. Im Gegenteil. Besucherinnen und Besucher im heutigen Autocenter direkt an der A1 spüren unmittelbar, dass sie hier an einem ganz besonderen, geschichtsträchtigen Ort sind. «Damals», erzählt André Steiner, «war ja hier bloss ein Feldweg, als Emil angefangen hat – mit einem Vertriebsvertrag von Austin Motors UK in der Tasche». Anmerkung am Rande: Emil Frey eröffnete 1924 seine erste Werkstatt in Zürich und kam erst Jahre später ins Mittelland, um an seiner Vision des nationalen Autovertriebes für die Zukunft zu arbeiten.

Von sechs auf über 800
Ziel von Emil Frey war, ein schweizerisches Logistikzentrum für Fahrzeugimport aufzubauen. Den nationalen Knotenpunkt ermittelte er mit einem Massstab in dem er vom Bodensee zum Genfersee und Basel bis Chiasso je eine Gerade zog, der Schnittpunkt war in Olten. Somit war der Grossraum im Mittelland gesetzt, in welchem dereinst dieses Autocenter entstehen sollte. André Steiner: «Emil Frey war ein Visionär, schwärmte seinem Sohn Walter schon vor der Entstehung der National 1 vor, was in seinem Kopf vorging.»

1951 nahm die Vision schliesslich Formen an, mit dem Kauf eines Industriegebäudes und 11’500 m2 Bauland startet die Emil Frey AG mit den ersten Mitarbeitenden in Safenwil. Nach Überlieferung, hat die Gemeinde Safenwil nach dem Eintrag im Grundbuch die Bitte vorgetragen, man möge doch mindesten 6 Leute aus dem Dorf beschäftigen. Diese Zusage an die Gemeinde bereitete Emil Frey keine Mühe, denn die individuelle Mobilität war im Wachstum begriffen. Heute, nur um den Unterschied zu damals zu verdeutlichen, sind über 800 Arbeitnehmer beschäftigt. Über 50 Lernende werden in elf Berufsbildern bei der Emil Frey AG in Safenwil ausgebildet. Langjährige und sehr, sehr treue Mitarbeitende bilden das eigentliche Kapital und Rückgrat der Firma.

Wichtige soziale Funktion
«Wir beschäftigen Nationalitäten aus aller Herren Ländern und sind in der Region auch bekannt dafür, dass wir Geflüchteten eine Chance geben, hier beruflich Fuss zu fassen», erzählt André Steiner und unterstreicht damit die Tatsache, dass gerade das handwerkliche Gewerbe oft für die Integration von Menschen aus anderen Ländern mitverantwortlich zeichnet. So können heute viele ehemalige Geflüchtete, die bei der Emil Frey als Reifenpraktiker oder Schlosser begonnen haben, in der Zwischenzeit den Lebensunterhalt selber bestreiten. «Eine gute und solide Ausbildung von jungen Leuten liegt uns ganz generell sehr am Herzen», betont der seit 2003 amtierende Geschäftsführer. «Das zeichnet uns auch regional aus».

Am Anfang war ein Feldweg
Und einmalig ist beziehungsweise war sie schon immer, die Faszination für Autos, die auch heute noch so wunderbar spürbar ist in Safenwil. Und spürbar ist nach wie vor auch ein familiärer Groove, der trotz des imposanten Wachstums immer erhalten werden konnte. Der Spirit des Firmengründers ist ebenso allgegenwärtig wie das Wissen um dessen Verdienste. Man halte sich folgendes Bild vor Augen: Ganz am Anfang, vor über 70 Jahren, sinnierte Emil Frey an einem Feldweg über die dannzumal in den Köpfen im Entstehen begriffene neue Nationalstrasse, die heutige A1. Und heute befindet sich direkt an dieser A1 in Safenwil eine nach ihm benannte Emil-Frey-Strasse. Dies allein unterstreicht den schier unermesslichen Wert, den die Mobilitätsideen von damals bis in die heutige Zeit prägen und noch lange prägen werden, wenn auch diese Zeilen hier von Patina gezeichnet sind. Das Autocenter der Emil Frey in Safenwil, steht für Kompetenz, Vielseitigkeit und Faszination, auch in der neuen Welt der Elektrifizierung – das spürt man vor Ort mit jeder Faser.