Aarauer Neujahrsblätter | Der landanzeiger
Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker, Verena Naegele, Mitglied der Redaktionskommission, Christine Egerszegi, Präsidentin des Vereins ARTA und Martin Tschannen, Präsident der Redaktionskommission, präsentieren die diesjährigen Neujahrsblätter.
Aarauer Neujahrsblätter 2022

Aarauer Neujahrsblätter: Im Mittelpunkt steht das Thema «Bauen»

Im Mittelpunkt der Aarauer Neujahrsblätter 2022 steht das Thema «Bauen». Am vergangenen Donnerstag fand die Buchvernissage in der Mensa der Alten Kantonsschule statt.

Beim WSB Bahnhof, beim KSA, bei der Kettenbrücke, bei den Telliblöcken an der Delfterstrasse und kürzlich auch noch bei der Alten Reithalle. In Aarau wird gebaut. Viel gebaut. Für die Redaktionskommission der Neujahrsblätter der passende Moment, um sich mit An-, Aus-, Neu-, Rück und Umbauen – gestern, heute und morgen – zu befassen. Am vergangenen Donnerstag fand die Vernissage in der Mensa der Alten Kantonsschule statt. «Diesen Ort haben wir für die Vernissage ausgewählt, weil der 150 Jahre alte Park ebenfalls in den Neujahrsblättern 2022 thematisiert wird», erklärt der Präsident der Redaktionskommission Martin Tschannen.

Verschiedene Facetten
Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker ist jeweils einer der ersten, der die Aarauer Neujahrsblätter zu Gesicht bekommt. Im Gespräch mit Martin Tschannen sagt er: «Die Auswahl der Themen hat mir sehr gut gefallen. Es ist schön, dass man verschiedene Facetten der Baubereiche beleuchtet.» Grosses Thema ist die Alte Reithalle, die vor einem Monat eröffnet werden konnte. Auch an der Vernissage war sie Thema. Im Gespräch mit Redaktionskommissionsmitglied Verena Naegele freute sich Christine Egerszegi, die Präsidentin von ARTA Alte Reithalle Tuchlaube Aarau über zwei Wochen ausverkaufte Veranstaltungen. Sie verriet aber auch, dass es noch so einige Kinderkrankheiten zu bewältigen gäbe. So zum Beispiel das zu kleine Foyer oder die (noch) fehlenden Wegweiser zur Alten Reithalle.

Bauen, Jubiläen und die Chronik der Stadt Aarau
Auch das Projekt «Pont Neuf» und die Aarenau-Siedlung im Scheibenschachen werden in den Neujahrsblättern 2022 genauer beleuchtet. Ein weiteres Kapitel erzählt die Geschichte der Baumeisterfamilie De Maddalena. Zudem sind im ganzen Buch Porträts verteilt von Menschen, die in irgendeiner Art und Weise bauen. Gebaut wird aber auch im Tierreich. So befasst sich ein Kapitel mit dem Bauen der Bienen. Natürlich darf die Chronik der Stadt Aarau nicht fehlen. Anlässlich seines 250. Geburtstag ist auch Heinrich Zschokke ein Kapitel gewidmet wie auch der christkatholischen Kirchgemeinde Aarau, die 2022 ihr 150-jähriges Bestehen feiert.

Nie wieder Einsprachen
«Wenn eine Fee kommen würde und sie dir drei Wünsche zum Thema Bauen erfüllen will, was würdest du dir wünschen? », fragte Martin Tschannen den Stadtpräsidenten zum Abschluss. Hanspeter Hilfiker antwortete: «Ich wünsche mir eine breit akzeptierte Regelung für den Verkehrszugang zum Kantonsspital. Als Zweites wünsche ich mir, dass der Kanton in unserem Sinne positiv über die Vordere Vorstadt entscheidet, damit wir auch da schnell eine Regelung finden», zählt er auf. «Und zu guter Letzt wünsche ich mir, dass nie wieder Einsprachen für Gebäude gibt, die wir bauen wollen.» Die Aarauer Neujahrsblätter 2022 sind in den Aarauer Buchhandlungen und bei aarau info erhältlich.

Text & Bild: Sarah Künzli
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