Beste Werbung für «100 Jahre WaldAargau»

Beste Werbung für «100 Jahre WaldAargau» | Der Landanzeiger

Der Wald kam in die Stadt. Zwischen der Aargauischen Kantonalbank und dem Bahnhofplatz hat das Organisationskomitee «100 Jahre WaldAargau» eine Waldoase hingezaubert und machte Werbung für das grosse Jubiläum im nächsten Jahr. Alles ganz nach dem Motto «Wald ganz nah erleben».

WaldAargau feiert 2022 das 100-jährige Bestehen des Verbands Aargauer Waldeigentümer. Für die Jubiläumsaktivitäten wurde ein 14-köpfiges Organisationskomitee unter der Leitung von Vreni Friker (Oberentfelden) eingesetzt. Die verschiedenen Jubiläumsaktivitäten finden unter dem Motto «Wald ganz nah erleben» statt. Dafür wurde in Aarau nun die Werbetrommel gerührt.

Schulklassen können sich bereits anmelden
Der Hauptevent sind die Aargauer Waldtage vom 15. bis 21. August 2022 in Unterentfelden. An den Waldtagen gibt es einen Waldparcours mit 30 verschiedenen Posten. Besucher werden unter anderem Trümmersuchhunde bei ihrer Arbeit sehen, oder Pferde beim Holzrücken. Jäger werden die Waldtiere erklärten und vieles mehr. Die Organisatoren erwarten rund 200 Schulklassen mit 4000 Kindern aus dem Aargau im Wald. Jede Schulklasse kann sich für drei Posten entweder am Vormittag oder am Nachmittag anmelden. Den jeweils andern Halbtag können die Klassen zum Beispiel im nahe gelegenen Tierpark Roggenhausen verbringen. Interessierte Schulklassen können sich bereits jetzt anmelden.

Integriert in die Waldtage ist der Aargauer Holzerwettkampf am Freitag und Samstag. Es ist mit rund 200 Wettkämpfern der schweizweit grösste Wettkampf dieser Art. Teilnehmen werden die Mitglieder der Schweizerischen Holzhauerei Nationalmannschaft. Sie gaben bereits am Samstag eine eindrückliche Kostprobe ihres Könnens ab und zeigten Ausschnitte aus dem vielseitigen Wettkampfprogramm. Diese beinhalteten das Kettenwechseln an der Motorsäge und das abschneiden von 30 Ästen auf Zeit. Das schnellste Dreierteam benötigte nur 36 Sekunden für alles zusammen.

Beste Werbung für «100 Jahre WaldAargau» | Der Landanzeiger
Stellte selbstgemachte Holzkunst aus: Matthias Gehrig aus Biberstein.
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Entasten im Eiltempo: Mitglieder der Schweizer Nationalmannschaft zeigten Ausschnitte aus dem Holzerwettkampf.

«Bis bald, im Wald»
Skulptor Matthias Gehrig (Biberstein) und Lukas Senn (Rothrist) und andere Kettensägenkünstler werden an den Waldtagen 2022 ebenfalls in Aktion zu sehen sein, wie sie aus Baumstämmen mit der Motorsäge Skulpturen schnitzen. Diese werden im Anschluss vor Ort versteigert.

Auf dem Bahnhofplatz gab es aber auch sanfte Klänge: Kurt Ott und Leon Müller, einer seiner Schüler und Forstwartlehrling, umrahmten den Anlass mit dem Alphorn. Vreni Friker dankt allen Beteiligten und verabschiedet sich mit den Worten: «Auf bald, im Wald.»

www.waldganznaherleben.ch

Kanton übernimmt Lead beim Hochwasserprojekt

Kanton übernimmt Lead beim Hochwasserprojekt | Der Landanzeiger

In Uerkheim wurde die Infoveranstaltung zum neuen Hochwasserschutzprojekt gut besucht. Das Thema ist am 26. November an der Gmeind traktandiert.

«Nach dem Jahrhundert-Hochwasser von 8. Juli 2017 sassen wir mit dem Kanton an den Tisch und beschlossen neue Wege», sagte Ammann Herbert Räbmatter, als er am Donnerstag die Infoveranstaltung zum Gmeindstraktandum «Sicherstellung des Hochwasserschutzes» eröffnete. Diese Wege führten nicht nur zu einem neuen Hochwasserprojekt, sondern auch zu einer neuen Federführung: Der Kanton hat den Lead übernommen. 2,35 Millionen Franken soll die Gemeindeversammlung am 26. November für das neue Projekt sprechen. Den Rest der Gesamtkosten von 9,76 Millionen Franken zahlen Bund, Kanton und Gebäudeversicherung.

Vorsorglich Land gekauft
Auf der Höhe der ehemaligen Rosengärtnerei Koller soll quer über den Talboden ein Damm gebaut werden, der ein Rückhaltebecken formt und 150’000 Kubikmeter Wasser aufhalten kann. Die Kantonsstrasse muss dazu ein Stück den Hang hinauf versetzt werden. Zudem müssen Brücken wie jene bei der Bergstrasse, der Hinterhubelstrasse, der Bachstrasse und bei der Metzgerei sowie die Metzgerei selber aus- oder neugebaut werden. Mehrere Parzellen Richtung Bottenwil, die durch das Rückhaltebecken überflutet würden, hat die Gemeinde in den letzten Jahren erworben. Die restlichen Parzellen gehören Landwirten, ihr Ausfall würde bei einer Überschwemmung entschädigt.

Gelingts im 3. Versuch?
Es steht viel auf dem Spiel. Nach der Ablehnung der beiden Vorgängerprojekte an der Urne ist es überaus wichtig, dass das dritte Projekt durchkommt. Nicht nur würde der Wille der Bewohner hinsichtlich des Hochwasserschutzes infrage gestellt – auch macht die Aargauische Gebäudeversicherung Hausbesitzern Druck. Einzelne mussten an ihren Liegenschaften bereits eigene Verbauungen anbringen. Entsprechend gross war das Interesse an der Veranstaltung. Um die 80 Personen hörten den Ausführungen von Gemeinderat und dem kantonalen Projektleiter Sebastian Hackl zu und stellten mehrere Fragen. Dabei spielte das Geld immer wieder eine Frage.

Der heutige Steuerfuss von 119 Prozent werde nicht erhöht, betonte Räbmatter. Es gäbe während dieser Dauer eine maximale Verschuldung von 500 Franken pro Einwohner. Nach Bauende des Projekts ab 2027 werde man die Projektkosten durch die Abschreibungen unvermeidlich spüren. «Unsere Kostenrechnung zeigt aber, dass wir das stemmen können.»

Neue Ofenlinie erst um 2035 nötig

Neue Ofenlinie erst um 2035 nötig | Der Landanzeiger

Die KVA Buchs passt ihre strategische Investitionsplanung an: Weil die Ofenlinie 1 so gut läuft, muss sie erst etwa zehn Jahre später als geplant ersetzt werden. Die Abgeordneten des Gemeindeverbandes genehmigten die entsprechende Anpassung der Vorfinanzierung und tiefere Verbrennungstarife.

Industrie und Gewerbe haben von Januar bis Oktober 2½ Prozent weniger Abfall in die Kehrichtverwertungsanlage KVA Buchs geliefert als in der Vorjahresperiode. Entsprechend ging auch die in diesem Zeitraum verbrannte Kehrichtmenge mit rund 112’600 Tonnen etwas zurück (–2,9%). Umgekehrt nahm der Bedarf an Fernwärme um 15 Prozent und damit deutlich zu, was hauptsächlich auf den Ausbau der Nutzung der Verbrennungsenergie zurückzuführen ist: Im Oktober konnte nach mehrjähriger Planungs- und Bauzeit die Mittelland Molkerei von Emmi in Suhr an eine neue Dampfleitung der Fernwärme Wynenfeld AG (FEWAG, eine Tochtergesellschaft des Gemeindeverbands für Kehrichtbeseitigung Region Aarau-Lenzburg GEKAL) angeschlossen werden. Der GEKAL selbst baut auf der KVA eine neue Heizzentrale. Sie formt den Dampf in Heisswasser um und wird ab Mitte Dezember Haushalte in den umliegenden Gemeinden mit Komfortwärme versorgen.

Ein Teil der anfallenden Wärme wird in Buchs in Elektrizität umgewandelt (–1,2% weniger als in der Vorjahresperiode). Dieses Geschäft lohnt sich in jüngster Zeit besonders, sind doch die Strompreise seit August stark gestiegen. Darauf machte Harald Wanger, der Geschäftsleiter der KVA Buchs, an der Abgeordnetenversammlung des GEKAL am Mittwoch in Kirchleerau aufmerksam.

Frühzeitiger Ersatz nicht sinnvoll
Im Hinblick auf langfristige strategische Grossinvestitionen legt der GEKAL jedes Jahr Geld zur Seite. Diese sogenannte Vorfinanzierung wird nun verlängert – und der Grund dafür ist ein erfreulicher: Statt die 1994 in Betrieb genommene Ofenlinie 1 und die Turbine zur Stromerzeugung wie ursprünglich geplant bereits um 2025/26 zu ersetzen, hat sich inzwischen herausgestellt, dass beide zentralen Anlagenelemente saniert bzw. optimiert und somit vorläufig weiterbetrieben werden können. «Ein frühzeitiger Ersatz ist aus betriebswirtschaftlicher und technischer Sicht nicht sinnvoll», sagt Finanzchef Rolf Messmer. Die Sanierung der Ofenlinie kostet einen Bruchteil eines Ersatzes, der nun erst um 2035 vorgesehen ist. Die AV genehmigte die Aufstockung der Vorfinanzierung von aktuell 23,3 auf 45 Mio. Franken.

Gemeinden zahlen erneut weniger
Die Investitionsplanung – das Investitionsvolumen bis 2035 beträgt inkl. Ersatz der Ofenlinie 1 gut 144 Mio. Franken – ist Teil der Finanzplanung. Diese geht auf der Ertragsseite unter anderem von einer Erhöhung der budgetierten Auslastung der KVA von 125’000 auf 130’000 Tonnen Kehricht pro Jahr und von höheren Energieerträgen durch Effizienzsteigerungsmassnahmen aus. Auf der Aufwandseite steigen etwa die Unterhaltskosten leicht, und Umweltauflagen verteuern die Entsorgung der Verbrennungsrückstände. Unter dem Strich ermöglicht die überarbeitete Strategie- und Finanzplanung, dass die Verbrennungsgebühren per 2022 erneut gesenkt werden können. Verbandsgemeinden zahlen ab nächstem Jahr pro Tonne Kehricht noch 85 statt wie bisher 105 Franken. Die letzte Tarifsenkung um 10 Franken datiert von 2020. Eine Erhöhung zeichnet sich erst 2034 ab, wenn die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) jeweils für die Hälfte der jährlich produzierten Strommenge ausläuft. 2017 sorgte dieses Förderinstrument des Bundes beim GEKAL für die vorletzte Gebührenanpassung nach unten.

Unbedenkliche Dioxinwerte in der Luft
Die Geschäftsleitung sprach an der Versammlung auch die Medienberichterstattung über die Dioxinproblematik in Zusammenhang mit KVAs an. Es geht um einen aktuellen Fall in Lausanne, überschrittene Prüfwerte des giftiges Stoffs in den 1990er-Jahren in der Umgebung der KVA Turgi und erkrankte Tiere auf Bauernhöfen in der Nähe der KVA Buchs in den 1970er-Jahren. Eine Bodenanalyse von 1992 hatte in Buchs unbedenkliche Werte gezeigt. Die Abteilung für Umwelt des Kantons Aargau will 2022 neue Analysen durchführen. Harald Wanger bekräftigt, die KVA Buchs habe die gesetzlichen Vorgaben für die Rauchgasreinigung stets eingehalten. Der Grenzwert für Dioxine und Furane gemäss Luftreinhalteverordnung von 0,1 Nanogramm pro Kubikmeter sei etwa 2019 bei einer Messung von 0,004 ng/m³ massiv unterschritten worden. Dies gelte auch für andere Schadstoffe wie Quecksilber, Kadmium, Blei und Zink.


KVA Buchs steht fünf Tage lang still

Weil die Mittelspannungs-Schaltanlage umgebaut werden muss, kann die KVA Buchs vom 6. bis 10. Dezember keinen Abfall verbrennen. Kehrichtanlieferungen von Industrie- und Gewerbekunden sowie Privatpersonen sind in dieser Zeit deshalb nicht möglich. Davon nicht betroffen ist die ordentliche Kehrichtabfuhr in den 83 Verbandsgemeinden.


Eine saubere Sache

Eine saubere Sache | Der Landanzeiger

Saubere Sache: Der Nissan LEAF e+ erzielt fünf von fünf Sternen im aktuellen Umweltranking von Green NCAP. Die Bestwertung würdigt die Vorreiterrolle des Elektropioniers in Bezug auf Luftreinhaltung, Treibhausgasemissionen und Energieeffizienz.

Mit ihren unabhängigen Tests fördert Green NCAP die Entwicklung sauberer, energieeffizienter und umweltfreundlicher Autos. Die untersuchten Fahrzeuge werden in mehreren Praxis- und Labortests nach strengen Standards auf Herz und Nieren geprüft.

Der mit einer 62-kWh-Batterie vorfahrende Nissan LEAF e+ überzeugt in allen drei Kategorien – und erhält zweimal sogar die höchste Punktzahl: So gibt es für die Luftqualität zehn von zehn möglichen Punkten, besser geht es nicht. Bei der Energieeffizienz erzielt der lokal emissionsfreie Stromer 9,9 von zehn Punkten. Green NCAP lobt insbesondere das innovative e-Pedal, mit dem sich der LEAF nahezu ausschliesslich mit dem Gaspedal fahren lässt. Wird der Fuss gelupft, verzögert das Fahrzeug dank Bremsenergierückgewinnung sofort – und das bis zum Stillstand.«Als erstes Elektroauto für den Massenmarkt steht der Nissan LEAF seit seiner Einführung 2010 für nachhaltige, emissionsfreie Mobilität, für die sich inzwischen Hunderttausende Kunden auf der ganzen Welt entschieden haben», erklärt Marco Fioravanti, Region Vice President für Produktplanung in der Nissan AMIEO-Region (Afrika, Naher Osten, Indien, Europa und Ozeanien).

Reichweitenstarkes Topmodell
Der aktuelle Nissan LEAF e+ verbindet als Topmodell den effizienten Elektroantrieb mit hohen Reichweiten und intelligenten Fahrerassistenzsystemen. In Verbindung mit der auf 62 kWh erstarkten Lithium-Ionen-Batterie fährt das Elektroauto bis zu 385 Kilometer (kombinierter WLTP-Zyklus) weit mit nur einer Akkuladung. Das innovative e-Pedal garantiert ein stressfreies Fahrerlebnis.

Im B- und im ECO-Modus sind Autofahrer besonders effizient unterwegs: Neben einer effektiven regenerativen Bremsung wird auch die Leistungsentfaltung optimiert, um möglichst viel Energie einzusparen – und so auch längere Strecken ohne Probleme zu meistern.

Ausgeprägte Dynamik mit individuellen Sonderausstattungen

Ausgeprägte Dynamik mit individuellen Sonderausstattungen | Der Landanzeiger

Die ausdrucksstarke Verbindung von preisgekröntem Design und begeisternder Performance, wie sie den Lexus LC als Coupé und Convertible auszeichnet, lässt sich durch Perfektionierungen am Fahrwerk jetzt noch intensiver erleben, in der Agilität wie im Komfort.

Für die neusten Modelle LC und LC Convertible intensiviert Lexus den einzigartigen Fahrcharakter durch Modifikationen im Hinblick auf ein dynamischeres Verhalten. Die Aufhängung ist vorn und hinten auf einen intensiveren Kontakt mit der Strasse wie auch auf ein präziseres Lenkgefühl feingetunt worden. Die Fahrwerksmodifikationen resultieren in einem geschärften Handling und einer noch engeren Verbindung zwischen Fahrer und Fahrzeug.

Perfektion in Agilität und Komfort
Die Abstimmungen in der Modus-Wahl sind in den neusten Modellen auf eine breitere Spreizung ausgelegt. Der Normal- Modus bietet einen noch ausgeprägteren Fahrkomfort, während der Modus S+ den dynamischen Charakter deutlicher spüren lässt.

Die Aufbaubewegungen um die Längs- und die Querachse sind reduziert worden, was ein ausgewogeneres Handling und das Gefühl ergibt, mit dem Fahrzeug eins zu sein. Bei den Modellen mit Lexus Dynamic Handling ist dies durch besonders ausgeprägte Agilität und unmittelbare Fahrzeugverbundenheit spürbar. Zur Sicherheit ist eine neue Schaltsperre gegen versehentliches Wechseln von N zu D oder R eingebaut. Im Weiteren sind auch die Vordersitze modifiziert worden, indem Sitzkissen und -lehne ein tieferes, komfortableres Sitzgefühl vermitteln.

Schwarzes Aussendesign-Package für Lexus LC Convertible
Im Rahmen der neuen Sonderausstattungen ist für den LC Convertible ein Design-Package mit schwarzen Akzenten erhältlich – sie finden sich am charakteristischen Lexus Grill ebenso wie an den Einfassungen der Scheinwerfer und der Heckleuchten. Der so veredelte Lexus LC macht seine Exklusivität aus jedem Blickwinkel deutlich erkennbar.

Ausgeprägte Dynamik mit individuellen Sonderausstattungen | Der Landanzeiger
Ausgeprägtere Dynamik intensiviert den Fahrcharakter.
Ausgeprägte Dynamik mit individuellen Sonderausstattungen | Der Landanzeiger
Geschmiedete 21-Zoll-Alufelgen neu in der Sport-Version.

Geschmiedete 21-Zoll-Felgen
Eine faszinierende Verbindung von Stärke und Eleganz vermitteln die geschmiedeten 5-Doppelspeichen-Alufelgen – sie sind ein Teil der Sonderausstattungen für den LC Convertible und diesem exklusiv vorbehalten.

Inspiriert von der Regatta Edition
Das verführerische Design des neusten LC Convertible kommt am prachtvollsten zur Geltung mit dem exklusiven Marina White Interieur aus dem Sonderausstattungs-Programm, inspiriert von jenem der LC Regatta Edition. Das blaue Dach in Verbindung mit dem weiss-blauen Interieur erinnert an die Ambiance von Luxusbooten.

Die Innenpartien der vorderen Fenstersäulen sind in Weiss gehalten, während sich Armaturentafel und Türpanels in einem schönen Kontrast von oberem Dunkelblau und unterem Weiss präsentieren. Die Vordersitze ihrerseits sind mit einem weissen, perforierten Semi-Anilin-Leder bezogen.

www.lexus.ch

Solider Start, aber noch Luft nach oben

Solider Start, aber noch Luft nach oben | Der Landanzeiger

Die Oberentfelder Männer starten mit zwei Siegen aus vier Spielen in die neue Nationalliga A Saison. Damit sind sie auf Kurs in Richtung Final4-Turnier, auch wenn noch Steigerungspotenzial vorhanden ist.

Zwei Siege aus vier Partien. Das ist ein solider Start in die neue Saison. Vor allem gemessen daran, dass Oberentfelden bereits gegen die drei nominell stärksten Teams der Liga gespielt hat. Nämlich gegen Diepoldsau, Schweizer Meister Elgg-Ettenhausen und Widnau. Entsprechend ist Trainer Koni Keller mit dem Auftakt seiner Mannschaft zufrieden. «Wir haben uns mit jeder Partie steigern können. Wir hatten hin und wieder ein Blackout und müssen auch im Zuspiel noch etwas genauer werden. Es ist also definitiv noch Steigerungspotenzial vorhanden, aber wir sind auf Kurs für das Final4-Turnier», analysierte Keller den Saisonauftakt seiner Equipe.

Diepoldsau zu stark
Am ersten Spieltag duellierten sich die Oberentfelder, die im letzten Sommer überraschend den Schweizer Meistertitel geholt hatten, mit den Rheintaler Equipen aus Diepoldsau und Widnau. Gegen Widnau konnten die Jungs von Koni Keller nach verlorenem Startsatz letztlich doch noch einen souveränen Sieg (3:1) feiern. Gegen Diepoldsau hielten sie in den ersten beiden Sätzen gut mit, verloren jedoch beide knapp. Der dritte Durchgang war dann eine klare Angelegenheit für Diepoldsau, das sich den Schweizer Meistertitel zum Ziel gesetzt hat. «Gegen Diepoldsau sind wir gut gestartet, aber letztlich waren sie überzeugter und genauer. Darum haben sie verdient gewonnen», fasste Keller die Partie zusammen.

Souveräner Abschluss gegen Aufsteiger Jona
Am Sonntag kam es dann zur Neuauflage des Finalspiels der vergangenen Feldsaison und der Hallensaison 2019/20 zwischen Oberentfelden und Elgg-Ettenhausen. Und was Koni Keller dabei zu sehen bekam, hat ihn gefreut. «Das Niveau in diesem Spiel war wirklich gut», so der Oberentfelder Trainer. Weniger Freude hatte er dagegen am Ausgang der Partie. Denn obwohl sich Elgg-Ettenhausens Angreifer Dario Hofer Ende des vierten Satzes verletzte und nicht mehr mittun konnte, konnten die Oberentfelder daraus kein Kapital schlagen. Sie verloren die umkämpfte Partie mit 1:3 Sätzen.

Immerhin: Den Abschluss des zweiten Spieltags konnten die Oberentfelder dann aber siegreich gestalten. Gegen die Aufsteiger aus Jona liessen sie überhaupt gar nichts anbrennen und feierten einen diskussionslosen 3:0-Erfolg. «Die zwei Punkte gegen Jona fielen uns relativ einfach in den Schoss», so Keller. Sein Team steht nach der ersten von insgesamt drei Doppelrunden auf Rang drei in der Tabelle und ist damit auf Kurs ans Final4-Turnier. Weiter geht’s in zwei Wochen. Dann wartet die nächste Doppelrunde, wobei am Sonntag, 5. Dezember ab 12 Uhr am Erlenweg in Oberentfelden gespielt wird.

Medaillen und Rekorde

Medaillen und Rekorde | Der Landanzeiger

Das Elite-Team des Schwimmclub Aarefisch reiste mit 14 Athletinnen und Athleten an die Kurzbahn- Schweizermeisterschaft vom vergangenen Wochenende in Sursee und sicherte sich zwei Bronzemedaillen und 10 Aargauer-Rekorde.

Acht der zehn kantonalen Bestleistungen gingen auf das Konto von Anna Vismara und Dario Wickihalter, beide in Topform. Die erst 16-jährige Athletin schwamm die 50 m Delfin in 27.02 und 100 m Delfin in 1:00.32. Diese auch national bemerkenswerten Zeiten sind nebst Aargauer Rekord auch Regionalrekord Zentralschweiz West und reichten jeweils zur Bronzemedaille. Im längeren Rückenrennen verfehlte Vismara das Podest nur knapp und wurde 4. in 1:01.24. Auch bei Dario Wickihalter lief es hervorragend. Der 18-jährige Schwimmer kann vier Aargauer Rekorde auf seinem Konto verbuchen. Über 200 m Freistil in 1:48.37 reichte dies zu Rang 4, über 50 m Freistil in 22.72 zu Rang 5. Auch über 100 m Freistil und 100 m Delfin schwamm Wickihalter in die Top Ten.

Bei den Herren verpasste Rückenspezialist Robin Affentranger zweimal knapp das Podest. Er belegte in 200m Rücken den 4. Platz und klassierte sich auf den 5. Rang in 100m Rücken. Open Water Schweizermeister Federico Salghetti-Drioli verbuchte ebenfalls einen 5. Rang über 1500m Freistil.

An einer Schweizermeisterschaft mit sehr hohem Niveau war es für das grosse Aarefisch-Team erfolgreiche Tage in Sursee – es gab viele Bestzeiten, zahlreiche Finalplätze und insgesamt 16 Top Ten-Platzierungen. Unter den 49 gemeldeten Vereinen aus der ganzen Schweiz belegte der Schwimmclub Aarefisch damit in der Mannschaftswertung den 8. Platz.

Das Trainer-Duo Dirk Thölking und Ruedi Klauenbösch zeigte sich sehr zufrieden mit den Leistungen.