Maienzug Aarau 2022 Bilder | Der Landanzeiger
Niemand liess sich vom Regen den Maienzug 2022 vermiesen.
Maienzug 2022

Aarau trotzte dem Regen

Endlich, endlich konnten ihn die Aarauerinnen und Aarauer wieder feiern – ihren geliebten Maienzug. Das dieser 2022 in seiner gewohnten, traditionellen Form und nicht wie in den vergangenen Jahren als «light»-Version gefeiert werden konnte, freute die Maienzügler so sehr, dass sie auch der Regen nicht vom Feiern abgehalten hat. Hauptsache Maienzug! 

Die Maienzügler trotzen nicht einfach nur dem Regen, sie versuchen ihn gar zu ignorieren. So wehte am Morgen bereits die Schweizer Fahne auf der Stadtkirche, was bedeutet: Schönwetterprogramm. Das Bankett wurde demzufolge nicht in der Turnhalle im Schachen durchgeführt, sondern auf der Schanz.

Um dem Regen noch besser auszuweichen, wurde das Bankett auf 13 Uhr verschoben. Sowohl das Bankett bei Schönwetter, wie auch das bei Schlechtwetter waren bereits im voraus ausverkauft. 

Dass man den mutigen Schritt gemacht hat und trotz teils starkem Regen am Morgen das Schönwetterprogramm beschlossen hat, wurde von der Aarauer Bevölkerung sehr geschätzt.

Grosser Jubel erhielt Stadträtin und Maienzugskommissionspräsidentin Silvia Dell’Aquila für diesen Entscheid. Sie selbst richtete das Wort, noch vor der Rede von Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker, an die Maienzüglerinnen und Maienzügler auf der Schanz: «Nach zwei Jahren Unterbruch, wollten wir unbedingt draussen mit Ihnen allen hier feiern. Es ist eine riesen, riesen Freude! Schön sind Sie alle hier!»

Ein riesiger Dank richtete Sie an all jene, die zum Gelingen des Banketts auf der Schanz beigetragen haben. Speziell dem Gasthof zum Schützen und ihrem ganzen Team, die in diesem Jahr zum ersten Mal für das Bankett zuständig waren und bei den Mitarbeitenden des Werkhofs, die dafür sorgten, dass die Tische und Bänke möglichst trocken waren. Dem Schützen-Team und dem Werkhof wurde auch von den Bankettbesuchenden ein riesiges Dankeschön mit viel Jubel und Geklatsche ausgedrückt.

Text & Bilder: Sarah Künzli
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