Abteilung Informatik neu an einem Standort | Der Landanzeiger
Schlüsselübergabe erfolgt: Die Abteilung Informatik des Kantons Aargau zieht ins sanierte Bildungs- und Verwaltungszentrum in Unterentfelden ein.
Unterentfelden: Einweihung des neuen Bildungs- und Verwaltungszentrums (BVZ)

Abteilung Informatik neu an einem Standort

Nach einem knappen Jahr sind die Sanierungsarbeiten am kantonseigenen Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ) in Unterentfelden abgeschlossen. Bezogen werden die instandgesetzten Räumlichkeiten von den Mitarbeitenden der Abteilung Informatik des Kantons Aargau. Gestern Mittwoch fand die offizielle Schlüsselübergabe im Rahmen einer kleinen Einweihungsfeier statt.

Die Abteilung Informatik Aargau sorgt für eine leistungsfähige und moderne Informatik in der kantonalen Verwaltung und für ihre Kundinnen und Kunden. Bislang war die Abteilung auf vier Mietstandorte in Aarau verteilt. Mit der Zusammenführung der Abteilung im kantonseigenen Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ) in Unterentfelden erhalten alle Informatikerinnen und Informatiker attraktive und zeitgemässe Büroräumlichkeiten an einem gut erschlossenen Standort.

Jährliche Einsparungen von Mietkosten von Fr. 670’000.–
Das Projekt, das sich nach der Immobilienstrategie des Kantons «Eigentum vor Miete» richtet, hat rund 11 Millionen Franken gekostet. Die Abteilung Informatik Aargau ist jetzt unter einem Dach vereint in modernen und zeitgerechten Büros. «Durch die Konzentration der Organisationseinheiten an einem kantonseigenen Standort können jährlich Mietkosten von rund 670’000 Franken gespart werden», erklärt Dr. Markus Dieth, Regierungsrat und Vorsteher des Departements Finanzen und Ressourcen, dem die Abteilung Informatik angegliedert ist.

Mit dem neuen Standort setzt der Kanton einen wichtigen Impuls, um die Digitalisierung und Modernisierung der Kantonsverwaltung weiter voranzutreiben. «Durch den Zusammenzug können zahlreiche Synergien genutzt und die Effizienz gesteigert werden. Die Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Aargau profitieren von einem einfachen Zugang zu unserem vielfältigen digitalen Dienstleistungsangebot, das wir laufend erweitern», so Regierungsrat Dieth weiter.

Neues Selbstverständnis und zeitgemässe Arbeitsplätze
Fritz Zanzerl, Leiter der Informatikabteilung Aargau, verspricht sich vom neuen Standort deutliche Vorteile für seine Mitarbeitenden: «Bis jetzt hatten wir an jedem Standort eine eigene Standortkultur. Jetzt werden wir als Team stärker zusammenwachsen und eine einheitliche Kultur entwickeln. Dadurch werden wir als Dienstleister stärker und robuster gegenüber unterschiedlichen Dynamiken in unserem Umfeld.» Die neuen Arbeitsplätze erfüllen sämtliche Anforderungen an eine moderne Arbeitswelt. Offene Räume unterstützen die teamübergreifende Zusammenarbeit. «Die Mitarbeitenden können sich jederzeit so organisieren, dass sie ohne Hürden im Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen stehen und so noch effizienter an komplexen Projekten arbeiten können. Dadurch fördern wir das interdisziplinäre Denken und auch den Zusammenhalt», so Zanzerl weiter.

Nachhaltiges Bauen als Standard
Die kantonalen Immobilien und deren Umgebung sollen bezüglich Nachhaltigkeit eine Vorbildrolle einnehmen. Zentrale Themenbereiche sind dabei unter anderem die Optimierung des Energieverbrauchs und der Einsatz erneuerbarer Energien und Baustoffe.

«Auch bei der Sanierung des Bildungs- und Verwaltungszentrums in Unterentfelden haben Überlegungen zur Nachhaltigkeit eine wesentliche Rolle gespielt», sagt Urs Heimgartner, Leiter Immobilien Aargau. «Mit dem Glasersatz haben wir bei der Fassade die Wärmedämmung verbessert. Und bei der bestehenden Photovoltaik haben wir den Lebenszyklus der Anlage mittels technischer Anpassungen verlängert, damit sie auch weiterhin einen wichtigen Beitrag an die Betriebsenergie leistet. Zudem haben wir zur bedarfs- und nutzungsgerechten Förderung der E-Mobilität eine öffentlich zugängliche Elektroladestation installiert.»

Regierungsrat Markus Dieth freut sich über die nachhaltige Umsetzung des Bauprojekts in Unterentfelden: «Damit zeigt sich einmal mehr, dass der Kanton bei der Bewirtschaftung seiner Immobilien sowohl ökonomische als auch ökologische und gesellschaftliche Aspekte berücksichtigt.»

Text und Bild: RAN
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