Schulhausaufstockung auf konstruktivem Weg

Schulhausaufstockung auf konstruktivem Weg | Der Landanzeiger

Der Grund für die Verzögerung ist einfach erklärt. Der neue Schulvorstand, dem die strategische Führung der Kreisschule Entfelden obliegt und der aus den früheren Organen Kreisschulrat sowie Schulpflege hervorging, musste sich zuerst organisieren. Er nahm seine Arbeit zu Beginn dieses Jahres auf, unter anderem auch das Geschäft der Schulhausaufstockung. Obschon eine saubere Übergabe durch die vorangehenden Behörden erfolgte, hatte das neue siebenköpfige Gremium zunächst seine interne Rollenverteilung und die strategischen Aufgaben zu definieren.

Seit Juli stehen die Arbeiten rund um das Aufstockungsprojekt wieder im Zentrum. Um das Vorhaben zeitlich wieder auf Kurs zu bringen und bestmögliche Voraussetzungen für dessen Realisierung zu schaffen, installierte der Vorstand einen Bauausschuss mit Vertreterinnen und Vertretern aus den beiden Verbandsgemeinden Ober- und Unterentfelden. Zudem wurde ein geeignetes Abwicklungsmodell für die zuverlässige Realisierung des Bauprojekts ermittelt. Die Rahmenbedingungen beinhalten im Wesentlichen drei Punkte: die räumlichen Anforderungen eines zeitgemässen Schulbetriebs, die bauliche Umsetzung und Fertigstellung innerhalb des geplanten Zeithorizonts sowie die Einhaltung des genehmigten Baukredits.

Unter Berücksichtigung zunehmender Planungsunsicherheiten aufgrund des aktuellen Weltgeschehens entstand ein innovatives Abwicklungsmodell.

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So soll das aufgestockte Schulhaus künftig aussehen.

So bringt der Bauunternehmer entsprechend den vordefinierten Anforderungen Vorschläge für die Umsetzung ein. Dieser «Design-Build-Ansatz» integriert die Planungs- und Bauprozesse mit dem Hauptfokus auf die Zielkosten. Weiter beauftragte der Schulvorstand eine Bauherrenvertretung. Sie soll die fachliche Unterstützung für einen bedürfnisgerechten und effizienten Prozessverlauf sicherstellen. Dies betrifft die Ausarbeitung der notwendigen Grundlagen und die Vorbereitung der Ausschreibung in Zusammenarbeit mit der Schulleitung.

Der Rückstand ist somit wieder aufgeholt. Der Schulvorstand ist zufrieden mit den Entwicklungen und sieht einer fristgerechten Realisierung der dringend notwendigen Schulhausaufstockung zuversichtlich entgegen.

Weiterführende Informationen

Aarau feiert «50 Jahre Einwohnerrat»

Aarau feiert «50 Jahre Einwohnerrat» | Der Landanzeiger
Einwohnerratspräsident Christian Oehler und Regierungsrat Dieter Egli.
Aarau feiert «50 Jahre Einwohnerrat» | Der Landanzeiger
Referent Daniel Kübler und Stadtarchivar Raoul Richner bei der Jubiläumsfeier.

«Ihr Amt ist anspruchsvoll und verpflichtend, es verlangt grossen Einsatz und sorgfältige, gründliche Arbeit. Bleiben wir uns bewusst, dass in der heutigen Welt die Macht, Autorität und die Ehre nicht mehr auf dem Amt ruht, sondern einzig auf der Fähigkeit und der echten Leistung», liest Einwohnerratspräsident Christian Oehler aus dem Protokoll der allerersten Einwohnerratssitzung am 22. Januar 1970. Und auch damals schon waren Themen wie das erhöhte Verkehrsaufkommen, Bevölkerungswachstum aber auch der Zukunftsraum Thema im Rat. So liest Christian Oehler weiter aus dem Protokoll: «Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den umliegenden Gemeinde und der Region muss wesentlich gestärkt werden oder wir kommen meines Erachtens auf weitere Sicht nicht darum herum, selbst eine Zusammenlegung mit einzelnen Gemeinden in Erwägung zu ziehen.»

52 Jahre ist dies nun her. Waren es damals nur die «Herren Einwohnerräte» überwiegt aktuell die Anzahl Frauen im Rat knapp.

Jubiläumsbroschüre veröffentlicht
Neben Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker bedankte sich auch Regierungsrat Dieter Egli für das grosse Engagement der Einwohnerrätinnen und Einwohnerräte. «In den letzten 50 Jahren hat sich das System bewährt. Aarau ist eine moderne und attraktive Stadt für Jung und Alt. Und würden es die Aarauerinnen und Aarauer nicht so empfinden, würden sie es den Einwohnerrat spüren lassen.»

Mit einem Referat zu Gast war Daniel Kübler, Direktionsmitglied und Abteilungsleiter Allgemeine Demokratieforschung am Zentrum für Demokratie Aarau. Er wagte einen Ausblick auf den Einwohnerrat in 50 Jahren und stellte die These auf, dass die Versammlungsdemokratie zurückkehren wird, aber in einer anderen, ergänzenden Form. Zum Schluss der Veranstaltung stellte Stadtarchivar Raoul Richner die Broschüre zum Jubiläum vor. Darin zu finden sind Portraits von ehemaligen und aktuellen Ratsmitgliedern, die beschreiben wie sie den Einwohnerrat erlebten. Zudem ist auch ein Gesamtverzeichnis aller Einwohnerräte zu finden sowie weitere Fakten und Zahlen.


Hier geht es direkt zur Publikation «50 Jahre Einwohnerrat Aarau»

Primarschulen prüfen vertiefte Zusammenarbeit

Die Gemeinde Uerkheim erhielt von der Gemeindeversammlung den Auftrag, eine Zusammenarbeit im Primarschulbereich mit den umliegenden Gemeinden zu prüfen. Im Mai dieses Jahres fand auf Einladung der Gemeinde Uerkheim ein erstes Treffen mit den Verantwortlichen aus Bottenwil und Zofingen statt.

Primarschulen prüfen vertiefte Zusammenarbeit | Der Landanzeiger
Nun wird geprüft, ob die drei Schulen enger zusammenarbeiten können.

«Auch die weiteren Vorgespräche verliefen sehr positiv», heisst es in einer gemeinsamen Medienmitteilung der drei Exekutiven. «Insbesondere war man sich einig, dass es bei der Zusammenarbeit eine Vertragslösung geben soll, bei der die Schulen von Bottenwil und Uerkheim in die Schule Zofingen integriert werden, jedoch einen eigenen Schulstandort im Dorf behalten.»

Profitieren von besseren Konditionen für Lehrmittel
Die Gesamtgemeinderäte von Bottenwil und Uerkheim sowie der Zofinger Stadtrat haben das Geschäft geprüft und einen Grundsatzentscheid zur vertieften Prüfung des Vorhabens gefällt. Durch die organisatorische Zusammenführung der Schulen sollen Synergien genutzt werden. Dies primär auf der Stufe der Schulleitung und Verwaltung, aber nicht nur. «So könnten Bottenwil und Uerkheim beispielsweise vom Zofinger IT-Konzept und von besseren Konditionen für Anschaffungen von Lehrmitteln profitieren», heisst es in der Mitteilung. Zudem sei zu erwarten, dass der Übertritt in die Oberstufe vereinfacht wird. Die Oberstufenschülerinnen und -schüler von Bottenwil und Uerkheim besuchen bereits seit Längerem die Schule in Zofingen.

Auf die Nachfrage, warum Bottenwil mit an Bord ist bei diesen Abklärungen, sagt Gemeindeammann Silvan Bärtschi: «Uerkheim war der Initiator und ist auf uns zugekommen. Wir sind grundsätzlich immer offen, neue Lösungen zu prüfen.» Die Schule Bottenwil sei klein, das habe Vor-, aber auch Nachteile. «Wir wollten herausfinden, wie unsere Schule – eingebettet in eine grössere Struktur – aussehen könnte», sagt er. Als mögliche Vorteile für Bottenwil nennt der Gemeindeammann das grosse Know-how der Schule Zofingen, von dem die kleine Schule profitieren könnte. Zudem erhoffe man sich in einer grösseren Organisation eine breitere organisatorische und qualitative Abstützung und eine bessere Abstimmung beim Übertritt an die Oberstufe. «Unsere Schule wäre zudem nicht auf sich alleine gestellt», ergänzt Bärtschi.

Das letzte Wort haben der Einwohnerrat und das Volk
Eine erste Sitzung im Rahmen der angestrebten vertieften Prüfung fand am 1. November statt. Dabei wurden verschiedene Themen wie Schulraum, Schulgelder oder die Leitung von Zofingen aus behandelt und analysiert. «Ziel ist, dass wir ein Normkonzept erarbeiten. Damit gehen wir dann in die drei Exekutiven», sagt der Zofinger Stadtrat Lukas Fankhauser, zuständig für das Ressort Schule. Dieser Prozess dürfte laut Fankhauser eineinhalb bis zweieinhalb Jahre dauern. Geben die Exekutiven ihr Einverständnis, wird ein Gemeindevertrag ausgearbeitet, der dann vom Zofinger Einwohnerrat und den beiden Gemeindeversammlungen genehmigt werden muss.

Die Gemeinde Muhen als Wohnort

Die Gemeinde Muhen als Wohnort | Der Landanzeiger

Die Bahnlinie der regionalen Bahn «AAR» nach Aarau oder Schöftland sowie der Autobahnanschluss an die A1 ausserhalb des Dorfes garantieren den Einwohnern und Besuchern ein schnelles und zeitlich optimales Vorwärtskommen und bieten Pendlern aus Aarau oder den Grossstädten ein ruhiges und erholsames Zuhause. Schöne Spazierstunden im Müheler Wald oder das Erkunden des Naherholungsgebietes entlang der Suhre mit dem Fahrrad garantieren Erholung pur. In wenigen Autominuten ist zudem die 18-Loch-Anlage des Golfclubs Entfelden erreichbar.

Alpha Immobilien verkauft 6 sehr grosszügige und moderne Einfamilienhäuser
Diese traumhaften Häuser liegen am Südhang des Schwabistals in Muhen und bieten eine wunderschöne Aussicht in Richtung Jurasüdfuss. Die ruhige, familienfreundliche Lage mit unverbaubarer Aussicht spricht für dieses schöne Projekt.

Die 6 Häuser zeichnen sich durch eine moderne, geradlinige und zeitgerechte Architektur aus. Jedes Haus profitiert von einem nicht einsichtbaren Sitzplatz, der die Privatsphäre schützt und viel Erholungsraum und Platz zum Entspannen bietet.

Die Häuser können mit 5½ Zimmern oder 6½ Zimmern ausgebaut werden, ganz nach den Vorstellungen und Bedürfnissen der zukünftigen Eigentümer. Teilweise können die Häuser direkt von der Tiefgarage erreicht werden.

Die Gemeinde Muhen als Wohnort | Der Landanzeiger
Wohnbereich mit Blick in Richtung Jurasüdfuss

Die Wohn- und Schlafräume sind geräumig bemessen und bestechen durch einen hohen Ausbaustandard.

Die Gemeinde Muhen als Wohnort | Der Landanzeiger
Küche und grosszügiger Essbereich

Das grosse Wohn-Esszimmer inkl. offener Küche geniesst eine lichtvolle Atmosphäre mit den raumhohen Fenstern und dem direkten Zugang auf den Sitzplatz und in den Garten. Der grosszügige Wohn- und Essbereich lässt den zukünftigen Bewohnern viel Raum, um gemütliche Stunden mit der Familie oder mit Gästen zu verbringen.

Ein grosser Balkon im Obergeschoss rundet das Grundrisskonzept optimal ab. Das Raumkonzept ist mit einem hohen Ausbaustandard versehen. Individuelle Ausbauwünsche lassen sich bei allen Objekten aktuell noch gut verwirklichen. Die Materialisierung ist hochwertig und zeitgemäss. So können Nasszellen, Küche oder Bodenbeläge durch den zukünftigen Eigentümer mitbestimmt werden.

Die Wohnflächen sind hell und geräumig gestaltet, was auch das Arbeiten im Homeoffice positiv beeinflusst.

Die Technik besticht durch die eigene Wärmepumpe. Zusätzlich stehen für jedes Haus 2–3 Garagenplätze in der Tiefgarage zur Verfügung.

Uns von Alpha Immobilien und dem Baukonsortium stehen die Bedürfnisse der zukünftigen Eigentümer an zentraler Stelle. Für den Ausbau werden grösstenteils lokale und regionale Firmen berücksichtigt. Dabei ist der Baubeginn für das Frühjahr 2023 geplant.

Die Qualität der verbauten Materialien sowie die Nachhaltigkeit der ausgeführten Arbeiten stehen dabei im Fokus. Die ortsansässigen Bauherren sowie die beteiligten Handwerker garantieren hierbei für einen hohen Qualitätsstandard.

Wir von Alpha Immobilien nehmen uns gerne Zeit für Sie und vereinbaren gerne einen Besprechungstermin mit Ihnen. Rufen Sie uns an, oder teilen Sie uns Ihr Interesse via Mail mit, denn bei uns finden Ihre Träume ein Zuhause!

Alpha Immobilien KB GmbH

Aarauerstrasse 11
5036 Oberentfelden
Telefon 062 724 00 20
info@alpha-immobilien.ch

50 Jahre Widmer Haustechnik AG Gränichen

50 Jahre Widmer Haustechnik AG Gränichen | Der Landanzeiger

Gegründet wurde die Firma am 1. August 1972 in Oberentfelden durch Beat Widmer und seine Frau Marlise. 1976 erfolgte der Umzug nach Gränichen. Dank qualitätsbewusster Arbeit konnte ein treuer und zufriedener Kundenstamm aufgebaut werden.

Nachdem die Nachfolge klar war, wurde im 2011 die Einzelfirma Beat Widmer in die Aktiengesellschaft «Widmer Haustechnik AG» umgewandelt. Gleichzeitig übernahm Reto Widmer die operative Leitung der Firma von seinem Vater Beat Widmer. Reto absolvierte die Ausbildungen zum Heizungs- und Sanitärinstallateur und trat 2001 in die Firma ein, wo er sich in allen Bereichen weiterbilden konnte. 2016 übernahm er den elterlichen Betrieb.

50 Jahre Widmer Haustechnik AG Gränichen | Der Landanzeiger
Von links: Reto Widmer, Marlise Widmer, Beat Widmer

Widmer Haustechnik AG zeichnet sich durch Qualität/Service und Kundennähe aus. Der breit gefächerte Tätigkeitsbereich umfasst jegliche Sanitär- und Heizungsbereiche wie Neu- und Umbauten im Wohn- und Industriebereich, Heizungssanierungen (Wärmepumpen, Gas- und Ölheizungen), Brennerservice und Feuerungskontrolle durch zertifizierte Mitarbeiter.

Zurzeit beschäftigt das Unternehmen acht Personen mit Fachausbildung sowie zwei Lehrlinge. Reto Widmer ist es wichtig, den Teamgeist und das Quali- tätsdenken der Mitarbeitenden, welche teils seit vielen Jahren im familiären Betrieb mitarbeiten, hochzuhalten. «Bei unserer Kundschaft bedanken wir uns für das langjährige Vertrauen in unser Unternehmen. Das ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr und freut uns daher umso mehr. Gerne sind wir auch in Zukunft für Sie da», sagt Reto Widmer.

Feierlicher Spatenstich für die neue AMAG Academy in Lupfig

Feierlicher Spatenstich für die neue AMAG Academy in Lupfig | Der Landanzeiger

Jahr für Jahr bilden sich in der Academy in Schinznach-Bad rund 9000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den verschiedenen Markenpartnerbetrieben weiter. Weil das 34 Jahre alte Gebäude den Anforderungen nicht mehr genügt und den Markenpartnern auch zukünftig eine optimale Lernumgebung geboten werden soll, wird in Lupfig ein Neubau realisiert.

Am 31. Oktober hat in feierlichem Rahmen der Spatenstich für dieses wichtige Projekt der AMAG Import AG stattgefunden. Olivier Wittmann, Managing Director AMAG Import AG, Oliver Stegmann, Director of Group Aftersales, Manuela Rüegg, ab 1. Januar 2023 Head of AMAG Academy, und Gerhard Wittwer, Partner im Büro ERP Architekten AG, machten damit den ersten Schritt für den Baubeginn. Aller Voraussicht nach kann der Betrieb in der neuen AMAG Import Academy Anfang 2024 aufgenommen werden. Olivier Wittmann: «Unsere Kundinnen und Kunden erwarten jederzeit eine erstklassige Beratung im Verkauf und höchste Kompetenz im Service und in der Werkstatt. Unsere Academy sorgt dafür, dass unsere Expertinnen und Experten stets auf dem neusten Stand des Wissens sind.»

Feierlicher Spatenstich für die neue AMAG Academy in Lupfig | Der Landanzeiger
So sieht der neue AMAG-Aus- und Weiterbildungsstandort in Lupfig künftig aus.

Auf neustem Wissensstand
Der Neubau der Academy ist für die AMAG Import AG von strategischer Wichtigkeit. Denn die Automobilindustrie steht vor einem grossen Wandel: Neue Antriebstechnologien, die digitale Vernetzung und neue Mobilitätsformen in immer kürzeren Zeitabständen fordern die Mitarbeitenden. Gleichzeitig werden immer mehr Spezialisten für die neuen Technologien benötigt. Trotz Online-Kursen und Lernen am Arbeitsplatz besteht auch zukünftig der Bedarf für einen zentralen Ort, an dem praxisorientierte Trainings an Fahrzeugen sowohl für Werkstatt- wie auch Verkaufspersonal stattfinden können. Auch Kurse mit Rollenspielen für alle Personen mit Kundenkontakt werden vor Ort durchgeführt. Zugleich bietet die Academy eine Plattform für den Erfahrungsaustausch unter Kolleginnen und Kollegen sowie Experten. Die Academy bietet vermehrt Schulungen und Weiterbildungen für Mitarbeitende der AMAG Import AG und weiterer Gruppengesellschaften an.

In Lupfig wird ein viergeschossiger Neubau erstellt. Auf den oberirdischen Geschossen werden ein Grossraumbüro mit 20 Arbeitsplätzen, 5 Schulungs- räume, 3 Gruppenräume sowie 8 Praxis- und Theorieräume entstehen. Im Untergeschoss hat es Parkplätze, Lagerräume und Platz für die Haustechnik. Die Academy soll Vorbildfunktion haben: Mit modernen und umweltfreundlichen Lösungen werden innovative und kreative Akzente in der Aus- und Weiterbildung gesetzt.

Neues Service Center
Zusätzlich zur Academy entsteht im selben Gebäudekomplex ein neues «Technisches Service Center» (TSC), das die alten Räume, die sich heute ebenfalls in Schinznach-Bad befinden, ersetzen wird. Im TSC werden komplexe technische Probleme an einzelnen Fahrzeugen gelöst. Für die Vielzahl an neuen Technologien (wie z. B. Elektromobilität, Lichttechnologien, Assistenzsysteme und selbstfahrende Fahrzeuge) benötigt man eine entsprechend moderne Infrastruktur. Synergie zwischen TSC und Academy ergeben sich dadurch, dass Spezialwerkzeuge und Hilfsmittel gemeinsam genutzt werden können. Ebenso ist der Knowhow-Transfer zwischen Expertinnen und Experten des TSC, des Product-Supports und des technischen Trainings der Academy enorm wichtig. So können Fälle, die häufig im TSC auftreten und gelöst werden, direkt in die technischen Trainings integriert werden. Synergien mit der Academy ergeben sich unter anderem auch mit der Kantine, dem Café und verschiedenen, gemeinsam genutzten Räumen.

Die Academy in Lupfig ist Teil eines umfassenden Bauprojektes auf dem dortigen Areal der AMAG Gruppe. Weitere Realisierungen werden in den nächsten Jahren folgen.

Satus: Endlich wieder «gemeinsam» auf der Bühne

Satus: Endlich wieder «gemeinsam» auf der Bühne | Der Landanzeiger

Eine graue Hausmauer, der Putz ist nicht mehr ganz so schön. Der Hauseingang mit vielen Klingelschildern, darüber ein Balkon, Wäsche hängt draussen und eine Satelitenschüssel mit der Aufschrift «Satus Gränichen – Mehr Empfängnis» ist zu sehen. Es ist ein imposantes Bühnenbild, das den Zuschauenden an der Abendunterhaltung des Satus Gränichen präsentiert wird. Und es ist eine lustige Geschichte, die ihnen erzählt wird. Während dem ganzen Abend erhalten die Zuschauenden einen Einblick in das Geschehen im Wohnblock an der Gränicherstrasse 69. Die Spitex kommt zu Besuch, um sich um Herrn Müller im Erdgeschoss zu kümmern, Familie Stefanovic raucht auf dem Balkon Shisha und Erna Künzli beobachtet aus dem Fenster das Geschehen auf der Strasse. Und sie alle leiden unter dem Haustyrannen Jean-Jaques Müller, der kurz vor der «Einweisung» ins Altersheim steht. «GEMEINsam» wie das Motto des Turnerabends gelingt es den Bewohnern des Wohnblocks ihn nicht nur vor dem Altersheim zu bewahren, sondern auch sein Herz zu erwärmen und den Haussegen aufrecht zu erhalten.

Satus: Endlich wieder «gemeinsam» auf der Bühne | Der Landanzeiger
Die Sanität Gränichen war Gastverein am Turnerabend.
Satus: Endlich wieder «gemeinsam» auf der Bühne | Der Landanzeiger
Als «Harndrang Boys» zu rockigem Sound sorgten die Männer für beson- ders viele Lacher.
Satus: Endlich wieder «gemeinsam» auf der Bühne | Der Landanzeiger
Love is in the Air: Erna Künzli gelang es schliesslich das Herz des Haustyrannen Jean-Jaques zu erwärmen.

Per QR-Code mitbestimmen
Der Satus Gränichen geht mit der Zeit. So konnte das Publikum die Geschichte auf der Mehrzweckhallen-Bühne mitgestalten. Per QR-Code konnten sie beispielsweise bestimmen, ob zuerst die Turner ihre Beach Party oder die Frauen ihre «Schwiizerörgeli» Party durchführen sollten, welche Tischreihe vor der Pause Brot verkosten durfte oder wie lange Herr Müller die durchsichtigen Strumpfhosen tragen musste.

Neben vielen Lachern wurde natürlich auch gestaunt, ob den Künsten am Barren, Boden, Reck und Trampolin. Zudem wurden viele Choreografien getanzt. Ganz besonderer Blickfang war die Nummer «Alptraum» von den Turnern und der VGT-Turnerinnen. Im Schwarzlicht zeigten sie eine atemberaubende Show. Besondere Lacher gab es beim Auftritt der Männer, die zu Rockmusik tanzend zeigten, wie unangenehm es ist, dringend auf die Toilette zu müssen. Besonders «Jöö» war der Auftritt der Kleinsten bei ihrem Pyjamaparty-Tanz. Der Satus Gränichen durfte bei seiner Abendunterhaltung auch einen Gast auf der Bühne begrüssen: die Sanität Gränichen nutzte den Auftritt, um für weitere Vereinsmitglieder zu werben.

Viel Gelächter, grosses Staunen und endlich wieder einen «GEMEINsamen» Abend miteinander verbringen. Das freute auch Christian Hohl, der für den Turnerabend verantwortlich war. «Wir sind überwältigt von der Stimmung hier in der Mehrzweckhalle», bedankte er sich beim Publikum und ging dankend in die Knie.

Neuer Trainer, neues Glück – Boris Smiljanic startet mit einem Sieg

Neuer Trainer, neues Glück – Boris Smiljanic startet mit einem Sieg | Der Landanzeiger

Vor genau einer Woche wurde im Brügglifeld der neue Cheftrainer vorgestellt, nur wenige Tage nach der Trennung vom alten Trainer Stephan Keller. Boris Smiljanic heisst der Mann, der dem FC Aarau zur Kehrtwende im Aufstiegskampf verhelfen soll. Der 46-Jährige war als Spieler für Wettingen, GC und Basel im Einsatz und startete seine Trainerkarriere 2012 in der Nachwuchsabteilung des Grasshopper Club Zürich, wo er während mehreren Jahren für die U21-Auswahl verantwortlich war. Von 2017 bis 2019 führte er den FC Schaffhausen als Cheftrainer bis auf Rang 2 in der Challenge League. Zuletzt war Smiljanic als Assistenzcoach beim FC Basel engagiert.

«Überall wo ich arbeite, will ich das Beste für meinen Arbeitgeber leisten, das ist hier auch so. Ich habe richtig Bock auf diese Aufgabe», sagte Smiljanic an seinem ersten Medientermin in Aarau und liess durchblicken, die Wende durch das Wecken von Emotionen herbeiführen zu wollen. Möglicherweise ging genau das in den letzten Wochen verloren, sagen viele im Umfeld des Stadtclubs.

Das Aarauer Spiel war in dieser Saison fast immer engagiert und zielorientiert − aber auch zunehmend ideenlos und fehleranfällig. Der neue Trainer vermochte in den wenigen Tagen vor dem Spiel gegen den Yverdon FC freilich noch keine taktische Handschrift zu hinterlassen − aber der von den Spielern gewünschte Trainerwechsel scheint neue Energien geweckt zu haben. Die euphorische Startphase mit dem 1:0 nach 22 Minuten − ausgerechnet durch den viel gescholtenen Olivier Jäckle, aber auch das stete Aufbäumen nach den beiden Gegentreffern, führten letztlich zum 3:2-Sieg gegen den Leader der Challenge League. Geblieben sind aber die oft haarsträubenden Fehler in der Defensive, die künftig zu vermeiden sind, wenn man den Aufstieg noch bewerkstelligen will. Bereits am kommenden Sonntag wartet schon wieder der Tabellenführer auf die Aarauer. Diesmal ist es der FC Wil, der die Waadtländer auf dieser Position abgelöst hat. Bei einer Niederlage des FCA rücken die direkten Aufstiegsplätze bis zu 11 Punkte in die Ferne, bei einem Sieg sind es im besten Fall nur 5 Punkte Rückstand. Auf Boris Smiljanic wartet also schon bei seinem zweiten Einsatz ein vorentscheidendes Spiel. Anpfiff in Wil ist am Sonntag, 13. November um 14.15 Uhr.