
Mit Besen und Brass: Viel Applaus für den Musikverein Bottenwil
Bereits vor dem Konzert konnten sich die Besucherinnen und Besucher ein feines Nachtessen schmecken lassen und sodann mit wohl gefülltem Magen der Musik lauschen. Diese hatte viel zu bieten: Die ersten Töne wurden bereits mit einigem an Forte gespielt, der klassisch-britische Marsch «The Cossack» sorgte dafür, dass auch diejenigen, die nach dem Essen etwas der Müdigkeit verfallen waren, voll mit dabei waren.
Nach diesen ersten Tönen ging es sanfter weiter und nach dem Euphoniumsolo im Stück «Memory» verstanden alle, weshalb dieses Instrument auch als Cello der Blasmusik bekannt ist. Ebenfalls für Emotionen sorgte das Stück «Rood», die Ballade mit ihren eingängigen Läufen spiegelt das Auf und Ab unserer menschlichen Emotionen wider. Mit derselben Intensität dankte daraufhin der Präsident Philipp Bachmann allen Helferinnen und Helfern, die das Konzert ermöglicht haben.
Nach einer Pause, in welcher jeder und jede ihr Glück mit den Lösli bei der Tombola versuchen konnte, überraschte der Musikverein Bottenwil mit einer ganz neuen Art der Musik: Einer Rhythmussession mit Besen. Mit je einem Schrubber in der Hand wischten und klopften vier als Putzkräfte getarnte Musikantinnen und Musikanten musikalische Rhythmen, die für Beifall sorgten.
Danach knüpfte der Musikverein mit dem berühmten Stück «Africa» von Toto genau dort an, wo er aufgehört hatte. Spätestens mit der Zugabe «Colonel Bogey March» hatten alle Besucherinnen und Besucher einen hartnäckigen Ohrwurm, den sie entweder nach Hause nahmen oder noch bei einem Stück Torte vom Kuchenbuffet vor sich hin summten. Rahel Walti

Bild: Rahel Walti

Bild: Rahel Walti