Stadt­prä­si­dent Hans­pe­ter Hil­fi­ker

Inter­view mit Stadt­prä­si­dent Hans­pe­ter Hil­fi­ker

«Aarau hat sich zu einer in jeder Hinsicht attraktiven Stadt weiterentwickelt»

20. Sep­tem­ber 2018 | News

Der Land­an­zei­ger: Herr Hil­fi­ker, Sie sind seit die­sem Jahr Stadt­prä­si­dent von Aar­au. Wie gefällt Ihnen Ihr Amt bis­her?

Hans­pe­ter Hil­fi­ker: Mir gefällt das Amt des Stadt­prä­si­den­ten sehr gut. Es bie­tet vie­le span­nen­de Begeg­nun­gen aus allen Lebens­be­rei­chen sowie ein aus­ser­or­dent­lich brei­tes Spek­trum an inter­es­san­ten The­men und Fra­ge­stel­lun­gen.

Der Land­an­zei­ger: Sta­di­on, BNO, Teil-ände­rung Nut­zungs­pla­nung Tor­feld Süd. Wel­che The­men beschäf­ti­gen Aar­au aktu­ell sonst noch?

Die erwähn­ten Fra­gen rund um die Nut­zungs­pla­nung und die Anpas­sun­gen des Sta­di­on­pro­jekts haben uns in den letz­ten Mona­ten tat­säch­lich stark beschäf­tigt. Wei­te­re wich­ti­ge The­men sind die Umset­zung des neu­en Kin­der­be­treu­ungs­ge­set­zes (KiBeG), dann – Dank der posi­ti­ven Abstim­mung im Juni – die Vor­be­rei­tun­gen zur Rea­li­sie­rung der Reit­hal­le, oder – wie jedes Jahr – das Bud­get und der Finanz­plan für die kom­men­den Jah­re.

Der Land­an­zei­ger: War­um soll­te man die Stadt Aar­au unbe­dingt besu­chen oder gar hier­hin zie­hen?

Ich den­ke, Aar­au hat sich in den letz­ten Jah­ren zu einer in jeder Hin­sicht attrak­ti­ven Stadt wei­ter­ent­wickelt. Aar­au ist Stand­ort aus­ge­zeich­ne­ter Arbeits­plät­ze und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen, ist ver­kehrs­tech­nisch bestens erschlos­sen und bie­tet sei­ner Bevöl­ke­rung brei­te Ein­kaufs-, Kul­tur- und Sport­an­ge­bo­te. Der neu­er­li­che fünf­te Platz im Stand­ortran­king der Bilanz ist für uns Bestä­ti­gung die­ser posi­ti­ven Ent­wick­lung.

Der Land­an­zei­ger: Wel­ches ist Ihr Lieb­lings­ort in Aar­au und war­um?

Mit dem neu­en Amt ist mir das Rat­haus zu einem Lieb­lings­ort gewor­den. Neben den moti­vier­ten und qua­li­fi­zier­ten Mit­ar­bei­ten­den steht das Rat­haus mit sei­ner urba­nen Stadt­sei­te und mit den Aus­blicken in den Schach­en, ins Aare­tal und in den Jura für die Viel­falt unse­rer Stadt.

Der Land­an­zei­ger: Wel­chen Men­schen sind Sie beson­ders dank­bar für ihren Ein­satz für Aar­au?

Allen, die sich in Aar­au für unse­re Stadt und unse­re Regi­on ein­set­zen. Dazu gehö­ren die vie­len frei­wil­li­gen oder im Miliz­sy­stem arbei­ten­den Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­ger, v. a. in unse­ren poli­ti­schen sowie in den Frei­zeit-Berei­chen. Dazu zäh­len aber auch die unzäh­li­gen Schu­len, Unter­neh­men und wei­te­ren, auch öffent­li­chen Insti­tu­tio­nen, die mit pro­fes­sio­nel­ler Arbeit unse­re Stadt vor­an­brin­gen.

Der Land­an­zei­ger: Nun steht der Bach­fi­schet vor der Tür. Was bedeu­tet Ihnen die­se Tra­di­ti­on?

Der Bach­fi­schet ist für mich eine wun­der­schö­ne, uralte Tra­di­ti­on, die bis heu­te gelebt wird. Für eine Stadt ist gera­de der bewuss­te aber auch unkom­pli­zier­te Umgang mit ihren Tra­di­tio­nen eine wich­ti­ge Vor­aus­set­zung, um sich nach­hal­tig zu ent­wickeln. Bach­fi­schet und Mai­en­zug sind in Aar­au wich­ti­ge Anker für jung und alt.

Der Land­an­zei­ger: Herr Hil­fi­ker, herz­li­chen Dank für das Inter­view.

Inter­view: Sarah Künz­li

Das Haus zum Schloss­gar­ten dien­te 1798 als erster Schwei­zer Regie­rungs­sitz  (Bild: Sarah Künz­li)