Feder­i­co Sal­ghet­ti-Drio­li vom Schwimm­club Aare­fisch, Aar­au (Bild: zVg)

Schwim­men

Aarefisch-Schwimmer holt im Open Water drei SM-Titel

4. Sep­tem­ber 2019 | Sport

Bei besten Bedin­gun­gen konn­ten die Open Water Schwei­zer­mei­ster­schaf­ten mit Rekord­teil­neh­mer­zah­len (41 Ver­ei­ne aus der Schweiz, Deutsch­land, Frank­reich, Lich­ten­stein und Ita­li­en mit bei­na­he 180 Schwim­me­rin­nen und Schwim­mern) in Kreuz­lin­gen durch­ge­führt wer­den.

Der Schwimm­club Aare­fisch, Aar­au stell­te mit neun Her­ren und acht Damen das zweit­gröss­te Team die­ser natio­na­len Mei­ster­schaft und unter­strich damit sei­ne Ambi­tio­nen in die­ser olym­pi­schen Dis­zi­plin.

Trotz der grös­se­ren Kon­kur­renz als im Vor­jahr gewann Feder­i­co Sal­ghet­ti-Drio­li wie letz­tes Jahr bei der Eli­te die Schwei­zer Mei­ster­ti­tel über drei, fünf und zehn Kilo­me­ter, bei den Män­nern als Dop­pel­sieg jeweils vor sei­nen Klub­ka­me­ra­den David Rad­am (5 km) und Micha Box­ler (10 km). Der inter­na­tio­nal erfah­re­ne 19-jäh­ri­ge Sal­ghet­ti-Drio­li (Welt­cup, JEM, JWM) mein­te zu sei­nen Ren­nen: «Über fünf Kilo­me­ter gab es im Ver­gleich zu inter­na­tio­na­len Ren­nen kaum Schlä­ge unter den Teil­neh­mern. Nach 2,5 Kilo­me­ter bin ich von der Grup­pe weg­ge­schwom­men und kam allei­ne ins Ziel. Das Ren­nen über zehn Kilo­me­ter ging früh­mor­gens bei Nebel los, was die Ori­en­tie­rung schwie­rig mach­te.

Ich schwamm bis fünf Kilo­me­ter an den Füs­sen eines Mit­kon­kur­ren­ten, danach erhöh­te ich die Pace. Das 10-km-Ren­nen war das här­te­ste wegen dem Nebel, aber auch weil es men­tal nicht leicht war, so lan­ge allein zu schwim­men.»

Zur stär­ker wer­den­den Kon­kur­renz im eige­nen Team sag­te er: «David Rad­am und Micha Box­ler haben sich super ent­wickelt. Sie haben den Wil­len für den gros­sen Ein­satz, den es fürs Lang­strecken­schwim­men braucht.»

Auch bei den Damen war der Aare­fisch mit Sami­ra Arnold, 2 x Sil­ber und Nora Wick, Bron­ze bei der Eli­te immer in den Top 3 ver­tre­ten. In der Mixed­staf­fel fehl­ten dem Aare­fisch nur 2,5 Sekun­den zu einer wei­te­ren Gold­me­dail­le. Die 17 Medail­len bedeu­te­ten Rang drei in der Medail­len­wer­tung.

ZVG