Imposante Kulisse: Kathrin Stirne­mann der Heim-WM  (Bild: zVg)

Kathrin Stirne­mann an der Heim-WM in Lenz­er­hei­de «nur» 28.

«Aber dann zog jemand den Stecker»

13. Sep­tem­ber 2018 | Sport

Für die Gränicherin Kathrin Stirne­mann lief das WM-Ren­nen lei­der nicht wie erhofft. Der 28. Rang an der Heim-WM in Lenz­er­hei­de ist für sie eine Ent­täuschung: «Nach dem U-23 Welt­meis­ter­ti­tel von mein­er Teamkol­le­gin Alessan­dra Keller am Fre­itag kon­nte ich nicht gut schlafen, zu viel Adren­a­lin und Freude – ich freute mich so sehr auf mein Ren­nen an diesem Event. Ich startete eher ver­hal­ten, hielt mich etwas zurück. In der Rennhälfte lag ich so um den 20. Platz und fühlte mich blendend. Ich drehte etwas am Gas­griff, kon­nte mich einige Plätze nach vorne arbeit­en.

Aber dann zog jemand den Steck­er – ich bin echt nur noch ges­tanden, kam nicht mehr aus dem Loch raus. Schade. Ich habe schon manche Titelkämpfe erlebt, aber was hier abging, war für uns Fahrer unbeschreib­lich. Die Schweiz – Land der Moun­tain­bik­er!» Am Dien­stag startete Stirne­mann zusam­men mit Alessan­dra Keller am Swiss Epic: 5 Tage – 322 km – 12’300 Höhen­meter. Ihr Brud­er Matthias ste­ht zusam­men mit dem WM-13. Andri Frischknecht eben­falls am Start. Bei­de Paare gehören in ihren Kat­e­gorien zu den Favoriten.

ZVG