(Bild: zVg)

Nach dem Rück­tritt des Prä­si­den­ten des AFV, Hans Aemi­seg­ger

AFV: Gezielte Intrigen enden im Präsidentenrücktritt!

11. April 2019 | News

Der Prä­si­dent des Aar­gaui­schen Fuss­ball­ver­ban­des Hans Aemi­seg­ger wur­de seit Wochen von der gröss­ten Tages­zei­tung des Kan­tons in einer wah­ren Schlamm­schlacht noch und noch attackiert und dif­fa­miert. Schliess­lich mün­de­ten die per­sön­li­chen Angrif­fe in der Kün­di­gung des Prä­si­den­ten. Der Land­an­zei­ger wur­de an die Pres­se­kon­fe­renz von der amtie­ren­den Geschäfts­lei­tung wohl bewusst nicht ein­ge­la­den, denn er kennt den Schöft­ler Fuss­bal­ler offen­bar zu gut und was vie­le nicht wis­sen: Chef­re­dak­tor Mar­kus Schenk war einst Mit­glied und Juni­or beim SC Schöft­land.

Hans Aemi­seg­ger wird einen Tag nach der Pres­se­kon­fe­renz, die in sei­nem Rück­tritt mün­de­te, in der gröss­ten Tages­zei­tung als Täter hin­ge­stellt. Star­ker Tabak! Ein ehren­amt­li­cher Prä­si­dent wird wie ein Kri­mi­nel­ler an den Pran­ger gestellt. Dabei hat er an der besag­ten Pres­se­kon­fe­renz die Vor­wür­fe sei­ner Geg­ner klar wider­legt.
Der Land­an­zei­ger legt hier die effek­ti­ven Tat­sa­chen auf den Tisch, damit sich die Leser von der Wahr­heit ein Bild machen kön­nen.

Kün­di­gung Wid­mer
Es ent­spricht nicht der Tat­sa­che, dass der AFV Jürg Wid­mer gekün­digt hat. Die­ser hat nach Unstim­mig­kei­ten mit dem Ver­band selbst sei­ne Kün­di­gung ein­ge­reicht.

Ver­ga­be des Image­films «Kicker Talents»
Dass gemäss einer Zei­tungs­mel­dung der Prä­si­dent des AFV in Eigen­re­gie einen Wer­be­film an sei­nen Sohn ver­ge­ben hat, ent­spricht nicht den Tat­sa­chen. Der Prä­si­dent hat in die­sem Fall nicht eigen­mäch­tig gehan­delt und die Fir­ma gehört nicht sei­nem Sohn. Er hat dort eine klei­ne Min­der­heits­be­tei­li­gung, was aber den Vor­stands­mit­glie­dern klar war. Der Betrag war nur AFV-Ver­trau­ten bekannt. Hier wur­den offen­sicht­lich bewusst Unter­la­gen an eine Tages- und eine Bou­le­vard­zei­tung zuge­spielt, um Aemi­seg­ger zu scha­den. Der Film ist übri­gens sehr gut und nomi­ni­niert für die besten Wer­be­fil­me sei­ner Kate­go­rie. Der Film hat dem AFV über­dies Spon­sor­gel­der in fünf­stel­li­ger Höhe ein­ge­bracht.

 

Weg­gang Grüt­ter
Der ehe­ma­li­ge Lehr­ling wünsch­te eine 100 %-Anstel­lung beim AFV. Die­se konn­te ihm der Ver­band aus wirt­schaft­li­chen Grün­den nicht geben. Ende Janu­ar 2019 hat die­ser dann gekün­digt, weil er einen 100 %-Job beim FC Aar­au bekam.

Kün­di­gung des Geschäfts­füh­rers und sei­nes Mit­ar­bei­ters
Nicht Aemi­seg­ger hat die Kün­di­gun­gen der Geschäfts­stel­len­mit­ar­bei­ter pro­vo­ziert. Die­se haben zur Über­ra­schung Aemi­seg­gers selbst gekün­digt. Dass es gewis­se Unstim­mig­kei­ten gab, ist klar, doch die Dif­fe­ren­zen recht­fer­tig­te nie eine Kün­di­gung. Sie hät­ten am run­den Tisch gelöst wer­den kön­nen. Die Öffent­licht­keit wur­de aber da offen­sicht­lich gesucht, um den Vor­stand des AFV zu desta­bi­li­sie­ren.

Aemi­seg­ger hät­te eine aus­ser­or­dent­li­che Gene­ral­ver­samm­lung durch­aus begrüsst. Dass er jetzt das Hand­tuch warf, hat mit der Medi­en-Schlamm­schlacht zu tun, der er bis zu einer all­fäl­li­gen Ver­samm­lung auch mit Rück­sicht auf sein Umfeld nicht mehr aus­ge­setzt wer­den woll­te.

Der AFV steht vor einem Scher­ben­hau­fen, ohne dass er das sel­ber merkt. Er wird sich nun neu for­mie­ren. Eine schwa­che Spit­ze ist wohl das Ziel der Draht­zie­her. Aemi­seg­ger hat viel Posi­ti­ves bewirkt, das nun ver­ges­sen wird.

MS