Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren nach Eisenbahngesetz (EBG)

Neubau Haltestelle Unterentfelden Oberdorf, Perronerhöhung und Ersatz Wartehalle

Betroffene Gemeinde
5035 Unterentfelden

Gesuchstellerin
Aargau Verkehr AG (AVA), Hintere Bahnhofstrasse 85, 5001 Aarau

Gegenstand
Die Haltestelle Unterentfelden Oberdorf wird von P14 – P18 auf einer Länge von 120 Meter auf P32 angehoben und gemäss BehiG (Behindertengleichstellungsgesetz) ausgeführt. Das sehr nahe am Perron stehende Gebäude, welches im Besitz der Gemeinde Unterentfelden war, wurde bereits abgerissen. Der Personenunterstand sowie der Veloständer inklusive der Möblierung werden ersetzt. Mittels einer Rampe wird auch der Anschluss an die Oberdorfstrasse behindertengerecht erstellt. Der bestehende Bahnübergang wird um rund 11 Meter in Richtung Schöftland verschoben und mit einer Umlaufsperre mit einem sicheren Bereich zwischen Gleis und Strasse versehen.
Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen.

Verfahren
Das Verfahren richtet sich nach dem Eisenbahngesetz (Art. 18 ff EBG; SR 742.101), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für Eisenbahnanlagen (VPVE; SR 742.142.1) und nach dem Bundesgesetz über Enteignung (EntG; SR 711). Leitbehörde ist das Bundesamt für Verkehr (BAV).

Öffentliche Auflage
Die Planunterlagen können vom 28. September 2020 bis
27. Oktober 2020 zu den ordentlichen Schalteröffnungszeiten bei folgender Stelle eingesehen werden:
• Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 15, 5035 Unterentfelden

Aussteckung
Die durch das geplante Werk bewirkten Veränderungen werden während der Auflagefrist im Gelände ausgesteckt und die Hochbauten werden profiliert.

Einsprachen
Einsprache kann erheben, wer nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.101) und dem EntG Partei ist.
Einsprachen müssen schriftlich und im Doppel innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen II, 3003 Bern eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen (Art. 18f Abs. 1 EBG). Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (vgl. Art. 18f Abs 2. EBG in Verbindung mit Art. 35-37 EntG). Für nachträgliche Forderungen gilt Art. 41 EntG.
Einwände betreffend die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim BAV vorzubringen.

Aarau, 21. September 2020
Namens des Bundesamts für Verkehr (BAV)
Kanton Aargau, Departement Bau, Verkehr und Umwelt,
Abteilung für Baubewilligungen

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