Der Land­an­zei­ger unter­stützt die amt­li­chen Gemein­den mit einer zeit­ge­mäs­sen Home­page

Amt­li­che Publi­ka­tio­nen in Print­me­di­en wer­den durch Gegen­lei­stun­gen hono­riert

Amtliche Publikationen im Landanzeiger sind sinnvoll

6. Juni 2019 | News

Momen­tan wird in ver­schie­de­nen Gemein­den dis­ku­tiert, ob die amt­li­chen Publi­ka­tio­nen noch in den Print­me­di­en erschei­nen sol­len. Auch der Land­an­zei­ger wird immer wie­der damit kon­fron­tiert. War­um eine sol­che Publi­ka­ti­on immer noch Sinn macht, möch­te der Land­an­zei­ger mit die­sen Zei­len auf­zei­gen.

Nicht weni­ge Zeit­ge­nos­sen haben eine fal­sche Vor­stel­lung über die amt­li­chen Publi­ka­tio­nen, wel­che im Land­an­zei­ger erschei­nen. So sind immer wie­der Mär­chen zu hören, dass der Land­an­zei­ger durch die Gemein­den finan­ziert wer­de.

Amt­li­che Publi­ka­tio­nen mit Gemein­dera­batt von 20 Pro­zen­ten
Die Aar­gau­er Gemein­den haben in der Gemein­de­ord­nung fest­ge­legt, wo die amt­li­chen Infor­ma­tio­nen publi­ziert wer­den. In der Regi­on ist das in der Regel der Land­an­zei­ger. Das macht Sinn, da die­se Wochen­zei­tung in alle Haus­hal­tun­gen gelangt (auch sol­che mit Stopp­kle­ber). Die Gemein­den sind dabei völ­lig frei, was sie wann und wie gross publi­zie­ren wol­len. Des­halb steht das Argu­ment der hohen Kosten abso­lut ohne Fun­da­ment da. Es gibt Gemein­den, die aus Kosten­grün­den nur das Nötig­ste aus­schrei­ben. Das ist für den Land­an­zei­ger ok so. Berech­net wer­den die amt­li­chen Publi­ka­ti­on beim Land­an­zei­ger zum gün­stig­sten Schwarz­weiss-Tarif, obschon mit far­bi­gen Gemein­de­bal­ken und Wap­pen gear­bei­tet wird.

Gemein­de-Home­pages in Ehren, aber der Land­an­zei­ger geht wei­ter
Als neue Dienst­lei­stung hat der Land­an­zei­ger nun auch digi­ta­le Zusatz­lei­stun­gen für die Gemein­den und deren Ein­woh­ner geschaf­fen. Auf der Land­an­zei­ger-Home­page sind unter den Rubri­ken «Amt­li­ches» und «Bau­en und Woh­nen» alle amt­li­chen Publi­ka­tio­nen der Gemein­den im Gross­raum Aar­au sehr leser­lich auf­ge­führt und gleich auf­be­rei­tet zum Wei­ter­lei­ten an Drucker oder sozia­le Medi­en. Die Archi­vie­rung nimmt der Land­an­zei­ger somit den Gemein­den ab. Die­se Publi­ka­tio­nen wer­den nicht gelöscht, sind somit nach Jah­ren noch bequem ein­seh­bar (auch Bau­ge­su­che und Bau­be­wil­li­gun­gen). Auch für die Todes­an­zei­gen besteht auf der LA-Home­page eine eige­ne Rubrik, die von allen ein­seh­bar ist.

Wenn in gewis­sen Gemein­den die amt­li­chen Publi­ka­tio­nen nur online publi­ziert wer­den, brau­chen sie Auf­be­rei­tung, War­tung und Archi­vie­rung, Soft­ware und Per­so­nal. Die­se Kosten wer­den dann meist dem Infor­ma­tik-Bud­get bela­stet. Damit ver­schwin­den die­se Auf­wän­de aus den Kom­mu­ni­ka­ti­ons­bud­gets der Gemein­den und wer­den als Ein­spa­rung gefei­ert.

Wer nur online kom­mu­ni­ziert, ver­liert den Kon­takt zu den Ein­woh­nern
Online ist in erster Linie eine Such­ma­schi­ne, das zufäl­li­ge Ent­decken von loka­len News aus den Gemein­den, wie beim Blät­tern und Lesen einer Lokal­zei­tung, ent­fällt. Wer die gros­sen Nut­zer­zah­len von Goog­le, Face­book, 20 Minu­ten, Blick usw. vor Augen hat, ver­gisst leicht, dass der Gross­teil unse­rer Gemein­den im Land­an­zei­ger-Gebiet weni­ger als 1000 Zugrif­fe auf ihre Web­sei­te pro Monat ver­zeich­nen.

Bei der Bevöl­ke­rung ab 60 Jah­ren spielt der loka­le Nach­rich­ten­kon­sum über online kaum bis gar kei­ne Rol­le. Es stellt sich hier die Fra­ge, wie ernst man die­se Alters­grup­pe in der Gemein­de­kom­mu­ni­ka­ti­on zukünf­tig noch nimmt.

Gemein­den pro­fi­tie­ren vom Land­an­zei­ger
Gemein­den, in denen der Land­an­zei­ger amt­li­ches Publi­ka­ti­ons­or­gan ist, wer­den redak­tio­nell sehr gross­zü­gig unter­stützt. So kön­nen die­se so ziem­lich alles im Text­teil gra­tis publi­zie­ren und der Land­an­zei­ger berich­tet auch aus die­sen Gemein­den und das in der Regel nicht nega­tiv. Aus­ser­dem ist der Land­an­zei­ger sehr ver­eins­freund­lich.

Steigt eine Gemein­de bei den amt­li­chen Publi­ka­tio­nen aus, muss natür­lich auch der Land­an­zei­ger punk­to Publi­ka­tio­nen über die Bücher. Auf dem Spiel ste­hen dann die Ver­tei­lung in alle Haus­hal­tun­gen, die Bericht­erstat­tun­gen sowie die Gra­tis­ein­sen­dun­gen.

Kom­mu­ni­ka­ti­on über die Gemein­de­gren­ze hin­aus
Gera­de für Ver­an­stal­tun­gen, Ver­ei­ne und Fir­men ist es ein gros­ser Vor­teil, dass die Bericht­erstat­tung im Land­an­zei­ger auch die Nach­bar­ge­mein­den erreicht. Wie vie­le Besu­cher und Kun­den kom­men jeweils in die Gemein­de, dank der flä­chen­decken­den Prä­senz des Land­an­zei­gers mit sei­nen mehr als 50’000 Exem­pla­ren in der gan­zen Regi­on?

Ein zwei­ter Blick auf ande­re Gemein­den lohnt
Es gibt bereits eini­ge Gemein­den im Aar­gau, wel­che ihre amt­li­chen Publi­ka­tio­nen nicht mehr in der Lokal­zei­tung publi­zie­ren und damit auch einen Gross­teil der bis­he­ri­gen kosten­lo­sen, redak­tio­nel­len Bericht­erstat­tung für ihr Dorf auf­ge­ge­ben haben. Es lohnt sich ein­mal genau­er hin­zu­schau­en, wie vie­le Son­der­pu­bli­ka­tio­nen und zusätz­li­che Infofly­er in die­sen Gemein­den nun plötz­lich pro­du­ziert und ver­teilt wer­den, weil man die Leu­te online ein­fach zu wenig akti­vie­ren kann für das Dorf.

Info-Blät­ter sind oft teu­rer als eine Publi­ka­ti­on
Eini­ge Gemein­den geben unre­gel­mäs­sig oder regle­mäs­sig ein eige­nes Info­blatt her­aus. Die­se Kosten wer­den meist von der Bevöl­ke­rung kaum hin­ter­fragt, dürf­ten aber höher lie­gen als eine gün­sti­ge Publi­ka­ti­on in der Zei­tung, denn die­se müs­sen bekannt­lich nicht nur her­ge­stellt, son­dern auch noch ver­teilt wer­den.

Amt­li­che Gemein­den wer­den stark bevor­zugt
Der Land­an­zei­ger schätzt eine enge Zusam­men­ar­beit mit Gemein­den und Insti­tu­tio­nen. Es soll aber eine Part­ner­schaft sein. Wer nicht bereit ist, den Land­an­zei­ger bei den amt­li­chen Publi­ka­tio­nen zu unter­stüt­zen, darf auch kei­ne redak­tio­nel­le Unter­stüt­zung erwar­ten. Man muss immer wis­sen, in wes­sen Boot man sitzt! Wer durch die Strei­chung der amt­li­chen Publi­ka­tio­nen im Land­an­zei­ger Geld spa­ren will, spart ein­deu­tig am fal­schen Ort. Letzt­lich spart man so kaum etwas; die Infor­ma­tio­nen aus der Gemein­de kom­men nicht an die Ein­woh­ner und redak­tio­nell wird man auch nicht mehr unter­stützt. Wol­len wir zurück in die Zeit, als es noch kei­ne Zei­tun­gen gab? Wohl kaum!

Der Land­an­zei­ger
Ver­lags­lei­tung
Mar­kus Schenk