Cyrille Scher­wey (rechts) in vollem Ein­satz für sein Team (Bild: Nad­ja Hard)

1. Liga, Ost: Argovia Stars – EHC Uzwil 3:4 (2:0, 1:2, 0:2)

Argovia Stars kämpfen um den Ligaerhalt

14. Feb­ru­ar 2019 | Sport

Das Ziel der Argovia Stars, einen Play­of­frang zu erre­ichen, kon­nte nach der Auswärt­snieder­lage in Frauen­feld lei­der nicht mehr erre­icht wer­den. Im let­zten Spiel der Qual­i­fika­tion ging es für die Argovia Stars entsprechend am ver­gan­genen Sam­stag auf der KEBA darum, gegen den Tabel­len­ri­valen EHC Uzwil ein gutes Spiel abzuliefern, um dann mit ein­er eben­solchen Form in die Qual­i­mas­ter­round ein­steigen zu kön­nen. 187 Zuschauer fan­den sich auf der KEBA ein, um dem Spiel beizu­wohnen.

Sehr starkes Start­drit­tel
Die Platzher­ren starteten erfreulich stark in die Par­tie. Durch ihr diszi­plin­iertes Defen­sivspiel und weit­ge­hende Kon­trolle der neu­tralen Zone stell­ten sie die Gäste aus der Ostschweiz vor grosse Prob­leme und liessen kaum Chan­cen zu. Im Offen­sivspiel kon­nten sich die Aar­gauer hinge­gen einige gute Möglichkeit­en erar­beit­en und waren vor­ab im Pow­er­play sehr sou­verän. Die ersten bei­den Überzahlsi­t­u­a­tio­nen kon­nten gle­ich in eine 2:0-Führung umge­set­zt wer­den. In der 11. Minute reüssierte Sim­men auf Pässe von Fop­ma und Scher­wey und in der 13. Minute war es Scher­wey nach Vor­lage von Sim­men, der ein­net­zen kon­nte. Lei­der liess die Effizient in der Chan­ce­nauswer­tung bei numerischem Gle­ich­stand zu wün­schen übrig, weshalb es zur Drit­telspause beim in Anbe­tra­cht der vie­len Torschüsse zu knap­pen 2:0 blieb.

Harte Gan­gart im Mit­te­lab­schnitt
Dass die Uzwiler rech­ner­isch noch Möglichkeit­en hat­ten, durch einen Sieg die Play­offs zu erre­ichen, bracht­en sie dadurch zum Aus­druck, dass sie ab Wieder­auf­nahme des Spieles began­nen, immer mehr das Kör­per­spiel zu suchen. Mit teil­weise rüden Aktio­nen und pro­voka­tiv­en Gehäs­sigkeit­en sucht­en sie, die Argovia Stars aus dem Konzept zu brin­gen, was ihnen teil­weise auch gelang. Bis zur 32. Minute kon­nten die St. Galler das Spiel aus­gle­ichen. Als es dann ein­er der Gäste in der 35. Minute mit der Härte deut­lich über­trieb und nach ein­er 2+2 Minuten Strafe noch zusät­zlich eine 10 Minuten- sowie eine Spiel­d­auerdiszi­pli­narstrafe erhielt, kon­nten die Aarestädter das Pow­er­play zur erneuten Führung nutzen, indem Fop­ma (Sim­men, Gus­set) in der 38. Minute zum Erfolg kam, was mit dem Pausen­stand von 3:2 gle­ichbe­deu­tend war.

Bit­teres Ende
Auch im Schluss­drit­tel ging es rup­pig weit­er. Die Argovia Stars kämpften stark und gaben vollen Ein­satz, kon­nten aber nicht ver­hin­dern, dass in der 54. Minute der Aus­gle­ich fiel. Das Spiel wurde nun sehr span­nend und es ging aus­geglichen hin und her. Als schon klar schien, dass die Par­tie in die Ver­längerung gehen würde, fiel völ­lig uner­wartet nach einem ungeschick­ten Scheiben­ver­lust im Drit­tel der Uzwiler durch einen schnellen Gegen­stoss 4 Sekun­den vor schluss der Siegestr­e­f­fer für die Ostschweiz­er. Trotz grosssem Kampf und vollem Ein­satz war die Ent­täuschung bei den Argovia Stars in Anbe­tra­cht der vie­len vergebe­nen Möglichkeit­en und des unglück­lichen Spielver­laufes natür­lich gross.

Mit intak­ter Moral zum Lig­aer­halt
Nun geht es für die Argovia Stars in der Qual­i­mas­ter­round darum, sich den Lig­aer­halt zu sich­ern. Das erste Spiel find­et bere­its am heuti­gen Don­ner­stagstatt, wenn um 20.00 Uhr auf der KEBA der SC Rhein­tal zu Gast sein wird. Es wäre eine super Sache, wenn viele Zuschauer kom­men wür­den, um der Mannschaft beizuste­hen.

CWE