Die KSA Bau­pro­jek­te, die noch neben dem KSA-Neu­bau geplant und rea­li­siert wer­den. Blau umrahmt ist das Bau­feld für den Neu­bau (Bild: zVg)

Bau­pro­jek­te Kan­tons­spi­tal Aar­au

Auf dem KSA-Areal wird schon vor dem Neubau gebaut

19. Dezem­ber 2018 | News

Nein, wie der KSA-Neu­bau aus­se­hen wird, kön­nen wir Ihnen noch nicht -beschrei­ben. Wel­ches der drei Total­un­ter­neh­men mit wel­chem Pro­jekt den Neu­bau rea­li­sie­ren wird, ent­schei­det der Ver­wal­tungs­rat erst am 4. April. Wenn alles ide­al läuft kann der KSA-Neu­bau dann 2023 in Betrieb genom­men wer­den. Trotz­dem wird auf dem KSA-Are­al schon heu­te -fleis­sig gebaut.

Seit dem Juli 2018 wird am Haus 17, der Spi­tal­phar­ma­zie und der Logi­stik gebaut. Neue Anfor­de­run­gen und Ansprü­che an die Spi­tal­phar­ma­zie, die Medi­ka­men­ten­pro­zes­se und die Pro­duk­ti­on haben sich wesent­lich geän­dert und machen die Sanie­rung nötig. Zudem wird das Zen­tral­la­ger opti­miert und moder­ni­siert. Die Bau­ko­sten belau­fen sich dabei auf 22,3 Mil­lio­nen Fran­ken. Die Kosten für die­se Sanie­rung sind im Gegen­satz zu ande­ren Bau­vor­ha­ben in den 600 Mil­lio­nen für den Neu­bau nicht ent­hal­ten.

Eben­falls seit Juli 2018 wird am Neu­bau des The­ra­pie­zen­trums gear­bei­tet. Die­ses befin­det sich gleich beim Park­haus und den Park­plät­zen an der Tell­stras­se. Beim The­ra­pie­zen­trum hat man sich für einen defi­ni­ti­ven Bau anstel­le eines Pro­vi­so­ri­ums ent­schie­den. Die Bau­ko­sten von 7,8 Mil­lio­nen sind im 600-Mil­lio­nen-Betrag des Neu­baus ent­hal­ten.

Gan­zes Büro­ge­bäu­de wird ver­scho­ben

Für den Neu­bau muss das Bau­feld geräumt wer­den. Des­we­gen wird das gan­ze Büro­ge­bäu­de (Haus Nr. 46) für 1,5 Mil­lio­nen ver­scho­ben. Im Mai 2019 soll das Gebäu­de wie­der in Betrieb genom­men wer­den.

Neu­es Labor-/Pa­tho­lo­gie­ge­bäu­de

Wei­ter geht es im März mit dem Neu­bau des Labor­ge­bäu­des (Haus Nr. 2). Das Insti­tut für Labor­me­di­zin ist heu­te auf sie­ben ver­schie­de­ne Häu­ser auf­ge­teilt. Mit dem Neu­bau wird alles zusam­men­ge­führt. Zuvor wird dafür die ehe­ma­li­ge Gara­ge Reb­mann bei der Bava­ria-Kreu­zung im Janu­ar abge­bro­chen. Die Bau­ko­sten belau­fen sich auf 36,6 Mil­lio­nen Fran­ken.

Das KSA braucht ein zusätz­li­ches Herz­ka­the­ter­la­bor, um die Nach­fra­ge bewäl­ti­gen zu kön­nen. Die Kli­nik für Nephrolo­gie betreibt heu­te neben der Hämo­dia­ly­se­sta­ti­on im Haus 1 auch sechs Dia­ly­se­plät­ze im Haus 6. Das Haus 6 liegt jedoch im Bau­feld für den Neu­bau und wird des­halb 2019 zurück­ge­baut. Die Ana­ly­se hat erge­ben, dass es die beste Lösung ist, einen zwei­ge­schos­si­gen Modul­bau zu rea­li­sie­ren, in wel­chem das Herz­ka­the­ter­la­bor und die Dia­ly­se­sta­ti­on unter­ge­bracht wer­den kön­nen. Der Bau soll 2,88 Mil­lio­nen Fran­ken kosten.

Ein ein­zi­ges Pro­vi­so­ri­um

Das ein­zi­ge Pro­vi­so­ri­um, das dann wäh­rend der Bau­pha­se des KSA-Neu­baus genutzt wird, ist das Per­so­nal­re­stau­rant «Le Clou». Es wird auf der Nord­sei­te von Haus 1 zu ste­hen kom­men. Die Bau­ko­sten von 6 Mil­lio­nen Fran­ken ist in den Gesamt­ko­sten des Neu­baus ent­hal­ten. Das wahr­schein­lich klein­ste Pro­jekt ist die Schä­fer­wie­se, die von Bau­schutt befreit wird. Der Kan­ton über­nimmt dabei die Kosten von rund 400’000 Fran­ken. Das ist aber bei der gan­zen Finan­zie­rung das ein­zi­ge, was der Kan­ton über­nimmt. Denn gemäss KGV finan­zie­ren und unter­hal­ten die Spi­tä­ler ihre Lie­gen­schaf­ten und Gerä­te sel­ber. Das heisst, das KSA muss sei­ne Inve­sti­tio­nen sel­ber finan­zie­ren.

SAH