Die Fusion zur «KVAargau» ist vom Tisch

KVA Buchs keine Fusion | Der Landanzeiger

Die Kehrichtverwertungsanlagen (KVA) Buchs und Turgi verzichten auf eine Fusion. Detaillierte Abklärungen haben ergeben, dass eine betriebliche Zusammenlegung zu wenige Vorteile mit sich bringen würde. Das Kooperationsprojekt KVAargau ist damit beendet.

Seit 2018 prüfen die KVA Buchs und die KVA Turgi eine strategische Zusammenarbeit. 2019 wurde entschieden, im Fall eines Zusammengehens weiterhin an beiden Standorten eine Kehrichtverwertungsanlage zu betreiben. Jetzt ist auch die zweite Projektphase abgeschlossen. Darin wurde geprüft, in welcher Form die Anlagen künftig unter einem gemeinsamen organisatorischen Dach betrieben werden könnten. Das Ergebnis der Analyse von verschiedenen Varianten lautet: Eine betriebliche Zusammenlegung hätte zu wenige Vorteile gegenüber den heutigen Organisationsformen, das schreiben die Verantwortlichen in einer Mitteilung. Die Projektleitung hat sich darauf geeinigt, auf weitere Abklärungen zu verzichten. Die Vorstände der beiden Gemeindeverbände als Trägerschaften der KVAs haben den Projektabschluss genehmigt.

Anlage kann länger betrieben werden
Die KVA Buchs gewann im Projektverlauf zudem neue Erkenntnisse über den Erneuerungsbedarf für eine ihrer Ofenlinien. Diese kann länger als ursprünglich geplant weiterbetrieben werden. Das bedeutet, dass die Anlagenerneuerungen in Buchs und Turgi – Auslöser des Projekts KVAargau – zeitlich weiter auseinanderliegen, als zu Projektbeginn bekannt war. Für die Investitionen hat dies zur Folge, dass im Beschaffungswesen kein Synergieund damit kein Sparpotenzial besteht.

Kostenoptimierung auch ohne Zusammenlegung möglich
Bei den Betriebskosten hätte vor allem auf der obersten Führungsebene gespart werden können (nur noch eine statt zwei Geschäftsleitungen). Eine Kostenoptimierung ist allerdings auch ohne Zusammenlegung möglich, indem die beiden Anlagen ihre bisherige Zusammenarbeit intensivieren.

Schon heute kooperierten die KVA Buchs und die KVA Turgi, etwa bei der Annahme von Importkehricht aus dem süddeutschen Raum. Die Verantwortlichen streben nun punktuell weitere gemeinsame Projekte an. «Die wertvollen Erkenntnisse aus dem Projekt KVAargau und das gute Einvernehmen werden auch in Zukunft genutzt», sagen die Präsidenten der Gemeindeverbände der KVA Buchs, Christoph Wasser, und der KVA Turgi, Roger Huber.

Wenn selbst Nachbarwehren zum Dank auffahren

Grosse Wertschätzung für den scheidenden Kommandanten: Über 25 Einsatzfahrzeuge und ihre Besatzungen aus allen benachbarten Feuerwehren kamen zur Verabschiedung von Köllikens langjährigem Kommandanten Thomas «Tom» Huber | Der Landanzeiger

Trotz Corona organisierte die Feuerwehr Kölliken ihre alljährliche Hauptübung. Die zweite Verabschiedung von Kommandant Thomas Huber und die Einweihung des neuen Tanklöschfahrzeugs wurden gigantisch gefeiert.

Eigentlich hätte die Feuerwehr Kölliken anlässlich der Hauptübung 2020 zeigen wollen, was sie als gutausgebildete Feuerwehr alles so kann. Covid-19 hat dieses Vorhaben der Feuerwehr Kölliken aber zunichte gemacht. Aber nur einen Teil davon. Mit Besucherlisten, Gästesektoren und Maskenpflicht konnten die Vorgaben des BAGs erfüllt werden. Das war wichtig, denn ausfallen lassen, kam für die Feuerwehr nicht in Frage. Zwei zu wichtige Schwerpunkte standen auf dem Programm.

Was dann aber geschah, sucht seinesgleichen. Der neu zum Vizekommandanten beförderte Oberleutnant Roland Müller amtete als kompetenter Einsatzleiter und unterhaltsamer Moderator zugleich. Kurz nach seinem Befehl «Die Hauptübung ist eröffnet», fuhren angeführt vom neuen Kölliker Tanklöschfahrzeug rund 25 Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge aus allen umliegenden Organisationen mit Blaulicht und Sirenen auf den Dorfplatz.

Der abtretenden Kommandet Thomas Huber traute auf der Plattform des Hubretters, der extra vom AKW Gösgen nach Kölliken kam, seinen Augen nicht. Als die Sirenen verstummten bedankte sich Roland Müller bei den anwesenden Feuerwehren und richtete das Wort an an Thomas Huber: «Dass hier alle aufgefahren sind, ist eine besondere Wertschätzung an dich und deine geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren. Wir danken dir alle dafür.» Ein lange anhaltender Applaus von den Mannschaften und den Gästen bekräftigte die Worte von Müller.

Tief berührt verfolgen der neue Kommandant Fabian Bircher (links) und der abgretende Thomas Huber das Geschehen aus dem Hubretter.

Nachfolger sind bestimmt
Thomas Huber kann am 31. Dezember auf insgesamt 27 Jahre und 5 Monate Feuerwehrdienst zurückblicken. Köllikens Gemeindeammann Mario Schegner sagte: «Gemäss seinem Dienstbüechlein leistete Thomas in dieser langen Zeit rund 250 Einsätze, 700 Übungen und zusätzliche Kurse und WBKs.» Schegner bedankte sich beim scheidenden Kommandanten im Namen der Gemeinde für seinen unermüdlichen Einsatz auch in schwierigen Zeiten, die glücklicherweise Geschichte sind. Auch wenn er sich noch so Mühe gab, der abtretenden Kommandat konnte seine Emotionen nicht verstecken und wischte mehrfach die eine oder andere Träne ab. Er können seinen Ruhestand beruhigt angehen, sagte Huber, denn mit Fabian Bircher, als neuen Kommandanten, und Roland Müller, als neuen Vize, würden zwei äusserst fähige Männer die zukünftige Führung der Feuerwehr Kölliken übernehmen.

Dankbarkeit von allen Seiten
Dankbar zeigte sich auch die Firma Tony Brändle AG aus Wängi, vertreten durch Claudia Brändle und Chömi Hunziker. Die Spezialisten der Firma konnten in diesem Jahr zwei baugleiche Tanklöschfahrzeuge an Safenwil und Kölliken liefern. Der Gemeinderat Roland Frey rühmte in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit der zwei Feuerwehren, der Firma Brändle und der Beschaffungskommission. Feierlich erfolgte die Schlüsselübergabe.

Der abtretenden Kommandant Thomas Huber (links) geht als «Major Tom» in die Geschichte der Feuerwehr Kölliken ein.

Neubau für 48,5 Millionen Franken beantragt

Visualisierung des Neubaus des Amts für Verbraucherschutz in Unterentfelden | Der Landanzeiger

Das über 100-jährige Laborgebäude des Amts für Verbraucherschutz befindet sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Eine Sanierung im laufenden Betrieb ist weder betrieblich noch wirtschaftlich zweckmässig. Projektiert ist deshalb ein Neubau des Amts für Verbraucherschutz in Unterentfelden. Für dieses Bauvorhaben wird eine öffentliche Anhörung durchgeführt.

Das im Departement Gesundheit und Soziales angesiedelte Amt für Verbraucherschutz (AVS) schützt durch risikobasierte Inspektionen und gezielte Untersuchungen die Bevölkerung vor gesundheitsgefährdenden Lebensmitteln, Chemikalien und Organismen. Auch stellt es die artgerechte Haltung und Gesundheit der Tiere im Kanton Aargau sicher.

Das AVS ist gegenwärtig in den beiden kantonseigenen Gebäuden am Kunsthausweg 24 (Laboratorium) und im Calame-Haus (Büros) an der Oberen Vorstadt 14 in Aarau untergebracht. Das über 100-jährige Laborgebäude ist stark sanierungsbedürftig. Eine Sanierung im laufenden Betrieb ist weder betrieblich noch wirtschaftlich zweckmässig.

Die Tätigkeiten von Inspektion und Untersuchung sind eng miteinander verknüpft und erfordern einen regen Austausch von Inspektions- und Laborpersonal. Darum hat der Regierungsrat im Dezember 2017 entschieden, das AVS unter einem Dach zusammenzuführen.

Mit dem Grundstück des Bildungszentrums in Unterentfelden wurde eine Lösung für den Neubau im Eigentum des Kantons gefunden, die sofort geplant und zeitnah realisiert werden kann. Auf Basis einer Machbarkeitsstudie hat der Regierungsrat beim Grossen Rat einen Projektierungskredit über 4,7 Millionen Franken beantragt, der im August 2019 ohne Gegenstimmen gutgeheissen wurde.

Das im Detail erstellte Vorprojekt weist Erstellungskosten von 43,9 Millionen Franken aus. Unter Einbezug der Vorlaufkosten von 160’000 Franken und einer Kostenermittlungstoleranz von 10 Prozent wird dem Grossen Rat ein Baukredit von total 48,46 Millionen Franken beantragt. Für dieses Bauvorhaben wird vorgängig, gestützt auf § 66 der Kantonsverfassung, eine öffentliche Anhörung durchgeführt.

Darum lohnt sich ein Reifenhotel

Fachmännische Betreuung und Einlagerung: Reifenhotels bringen den Automobilisten viele Vorteile | Der Landanzeiger

Jetzt ist Reifenwechselzeit! Für viele Automobilistinnen und Automobilisten stellt sich dabei die Frage nach einem Reifenhotel, um die Pneus einzulagern. Die Garagisten des Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) zeigen die Vorteile.

Die Temperaturen werden kühler, die ersten Schneeflocken sind bereits gefallen. Die Zeit ist gekommen, um die Winterreifen zu montieren. Doch wohin mit den Sommerreifen? Wieder mit nach Hause nehmen und in der Garage oder im Keller einlagern? Oder sie gegen eine Gebühr ins Reifenhotel des AGVS-Garagisten einchecken? Das sind Fragen, die sich die Automobilisten in diesen Tagen stellen müssen.

Grundsätzlich gilt: Reifen sollten an einem kühlen, trockenen, sauberen und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützten Ort gelagert werden. Das verhindert, dass sie schneller altern. Werden Reifen bewegt, sind sie gleichmässig belastet und bleiben geschmeidig. «Bei unbenutzten und falsch gelagerten Reifen kann es im Laufe der Zeit zu Verformungen kommen», sagt Markus Peter, beim AGVS verantwortlich für Technik & Umwelt. «Gleichzeitig können einzelne Bereiche des Pneus austrocknen und brüchig werden.» Kontakt mit Öl, Fett, Lösungsmitteln oder Benzin mögen sie in ihrem Winter- und Sommerlager zudem überhaupt nicht.

Ebenfalls wichtig bei der Lagerung ist die richtige Position: Dabei wird unterschieden, ob die Reifen mit oder ohne Felgen überwintern respektive übersommern. Bei einem kompletten Radsatz mit Felgen werden die Räder waagerecht übereinander gestapelt, ohne Felgen sollten die Reifen hochkant nebeneinander gestellt werden.

Garagisten, die ein Reifenhotel betreiben, garantieren für eine fachmännische Betreuung und dank speziellen Regalsystemen für eine optimale Einlagerung. Zudem wird der Reifensatz vor der Einlagerung gereinigt und kontrolliert. «Bei der Zustandskontrolle werden die Profiltiefe und der Luftdruck geprüft und der Gummi auf Schäden abgesucht », erklärt der AGVS-Experte. So wird sichergestellt, dass die Automobilisten mit funktionstüchtigen Reifen unterwegs sind. Müssen sie ersetzt werden, erhalten die Kunden frühzeitig Bescheid.

«Die Einlagerung in einem Reifenhotel hat noch weitere Vorteile», sagt Markus Peter. «Die Automobilisten müssen sich keine Gedanken bezüglich Platz machen und das Tragen, Heben sowie Transportieren der schweren Reifen fallen weg.» Viele AGVS-Garagisten bieten inzwischen auch einen Hol- und Bringservice für das Auto und spezielle Reifenwechseltage an, um die Autofahrerinnen und -fahrer zu entlasten. «Damit können sie der Reifenwechselzeit entspannt entgegensehen», betont Markus Peter.

Umweltschutz fängt beim Automobilisten an

Der AutoEnergieCheck wird massgeblich von EnergieSchweiz | Der Landanzeiger

CO2 sparen und trotzdem mit dem Auto unterwegs sein? Das ist kein Widerspruch! Die AGVS-Garagisten unterstützen die Schweizer Automobilisten aktiv beim Umweltschutz: Gemeinsam konnten sie mit dem AutoEnergieCheck bereits über 92’000 Tonnen CO2 einsparen. Das wirkt sich auch positiv aufs Portemonnaie aus.

Klima und Umweltschutz sind in aller Munde. Gleichzeitig erfreut sich das Auto in der Schweiz – auch wegen Corona – grosser Beliebtheit und die Schweizerinnen und Schweizer legen immer mehr Kilometer zurück. Ein Widerspruch? Nein, denn Umweltschutz und CO2 sparen fängt beim einzelnen Automobilisten an. «Wer möglichst effizient und klimaschonend fährt, leistet bereits einen Beitrag. Das ist mit einigen einfachen Massnahmen möglich», sagt Markus Peter, der beim AGVS für die Bereiche Technik und Umwelt zuständig ist. «Alles was es dazu braucht, ist die Eigenverantwortung und Selbstdisziplin jedes einzelnen Automobilisten.»

Sparpotenzial bis zu 200 Liter Treibstoff
Diese erhalten dabei Hilfe von den AGVS-Garagisten: Denn die Garagenbetriebe bieten mit dem AutoEnergie- Check (AEC) eine vom Bundesamt für Energie (BFE) unterstützte Dienstleistung an – und leisten damit gemeinsam mit den Automobilisten einen Beitrag an den Umweltschutz. Gleichzeitig schonen sie das Portemonnaie der Autofahrerinnen und -fahrer: Das durchschnittliche Sparpotenzial des Checks beträgt bis zu 200 Liter Treibstoff oder 300 Franken pro Auto und Jahr. «Seit Beginn des AEC im Jahr 2012 haben die beteiligten AGVS-Garagisten mehr als 83’000 AEC durchgeführt und ihren Kunden damit Einsparungen von bis zu 92’000 Tonnen CO2 ermöglicht», freut sich Markus Peter.

Check dauert rund 20 Minuten
Immer mehr Garagisten lassen sich für den AEC zertifizieren und können so diese sinnvolle Dienstleistung anbieten. Rund 200 Garagisten aus der ganzen Schweiz führen den etwa 20-minütigen Check regelmässig durch. Dieser umfasst eine Checkliste, wie selbst bei noch jungen Fahrzeugen mit einfachen Mitteln grosse Einsparungen erreicht werden können. «Dazu zählen beispielsweise Kontrolle und Anpassung des Reifendrucks, der richtige Einsatz der Klimaanlage und der elektrischen Verbraucher oder der Verzicht auf unnötigen Ballast», sagt Markus Peter. Ausserdem berät der Garagist seine Kunden in einem abschliessenden Gespräch über weiteres Sparpotenzial beim Fahren und übergibt ihnen das persönliche AEC-Zertifikat. «CO2 und damit Geld sparen kann so einfach sein. Sprechen Sie Ihren Garagisten bei Ihrem nächsten Garagenbesuch unbedingt auf den AEC an und betrachten Sie den Check als Investition in den Umweltschutz und Ihr Portemonnaie», rät Markus Peter.

Dreimal Gold für Aline Seitz

Aline Seitz (links) und Michelle Andres | Der Landanzeiger

An den Bahnrad-Schweizermeistermeisterschaften in Genf sicherte sich die Buchserin Aline Seitz (23) vom RC Gränichen bei allen Disziplinen die Goldmedaille.

Die Bahn des Velodroms in Genf ist mit 166 m viel kürzer, dafür auch viel steiler im Vergleich zu Grenchen mit 250 m. Dies nutze Aline Seitz beim ersten Rennen, dem Scratch. Gleich zu Beginn des Rennens setzte sich die Buchserin an die Spitze des Feldes. Sie versuchte das Tempo hoch zu halten, um ihre Gegnerinnen müde zu machen. Zwei Runden vor Schluss attackierte sie. Sie sprintete die zwei Runden voll durch und sicherte sich den Schweizermeistertitel.

Beim Ausscheidungsrennen positionierte sich Aline Seitz zuerst im Mittelfeld. Je weniger Fahrerinnen im Feld waren, desto gefährlicher wurde es da. Sie liess sich ganz kurz zurückfallen und mit einem beherzten Sprint setzte sie sich an die Spitze. Als nur noch sie und eine italienische Fahrerin im Rennen waren, realisierte die, dass sie bereits den zweiten SM-Titel gewonnen hatte.

Doch das Rennen war noch nicht fertig. Beide Fahrerinnen fuhren ganz oben auf der steilen Bahn. Jede lauerte auf den Angriff der Gegnerin. Kurz nach der zweiten Kurve stach Aline hinunter und liess der Italienerin keine Chance und gewann auch dieses Rennen.

Das letzte Rennen, das Punktefahren ging über 120 Runden. Da Coronabedingt wenig Frauen am Start waren, wurde es ein sehr taktisches Rennen. Die Buchserin sicherte die ersten fünf von zwölf Sprints, was ihr einen kleinen Vorsprung verschaffte. Jetzt galt es, Kräfte zu sparen und die Gegnerinnen im Auge zu behalten. Keine liess die andere davonziehen. So war das Rennen bis zum Schluss offen. Aline liess auch mit ihrem letzten Angriff keine Zweifel aufkommen, dass sie diesen Titel holen wollte. So sicherte sie sich die dritte Goldmedaille an diesem Tag. « Ich habe mich heute sehr gut gefühlt und wusste, dass etwas drin liegen wird.»

Erfolgreiche Karriere mit einem Sieg beendet

Ein Abschluss nach Mass: Kathrin Stirnemann siegt bei ihrem letzten Rennen im Cross Country in Hochdorf vor Teamkollegin Alessandra Keller (links) und Linda Intergand | Der Landanzeiger

Kathrin Stirnemann beendet ihre Karriere als Profi-Sportlerin. An der Europameisterschaft im Tessin bestritt sie ihr letztes internationales Mountainbike- Rennen. Zum Abschluss ihrer Karriere siegte sie noch einmal am Swiss Bike Cup Finale in Hochdorf. Trotz Rücktritt bleibt die Gränicherin dem Sport aber weiterhin erhalten.

«Es war der perfekte Abschluss im Tessin », sagt Kathrin Stirnemann nach dem Rennen. «Ich habe einen sehr guten Tag erwischt und es ist alles aufgegangen. » Mit einem 14. Rang beendet die 31-jährige Gränicherin ihre erfolgreiche Profi-Karriere.

Bereits mit 5 Jahren bestritt Kathrin ihr erstes Rennen. «Das war am ‹Pföderirönne› in Gränichen. Ich musste gegen die Buben antreten und wurde Dritte». Es war der Start einer beeindruckenden Radsportkarriere. «Wir hatten das Glück, Eltern zu haben, die mich und meinen Bruder Matthias bei unseren Träumen immer unterstützt haben», blickt sie zurück. Den Weg geebnet hat Vater Beat Stirnemann, als dieser beim RC Gränichen einen Trainingsstützpunkt aufbaute.

Mit 18 Jahren – im Jahr 2007 – gelang Kathrin Stirnemann der Start in die aktive Karriere mit dem Gewinn der Junioren- Europameisterschaften. Zwei Weltmeister-Titel und drei Europameister- Titel in der Disziplin Eliminator sollten bei der Elite folgen, 2014 gewann sie zudem den Gesamtweltcup. Den Top 10 Platzierungen im Cross Country, sowohl im Weltcup wie auch an der EM und WM, folgte 2015 der Titel als Schweizermeisterin und Stirnemann holte die Silbermedaille an den European Games in Baku. Besonders stolz macht sie auch die Wahl zur «Aargauer Sportlerin des Jahres» im Jahre 2017; jüngst folgte 2020 die Silbermedaille in der Disziplin Elektro-Mountainbike an der WM in Leogang.

Erfolgreich unterwegs: Stirnemann wurde 2014 und 2017 Weltmeisterin | Der Landanzeiger
Erfolgreich unterwegs: Stirnemann wurde 2014 und 2017 Weltmeisterin.
Das E-Bike hat es ihr angetan: An der WM gabs gleich auf Anhieb Silber für Stirnemann | Der Landanzeiger
Das E-Bike hat es ihr angetan: An der WM gabs gleich auf Anhieb Silber für Stirnemann.

Das Reisen wird fehlen
«Dank dem Sport bin ich weit herum gekommen», sagt Stirnemann. «Die Reisen und die zahlreichen Begegnungen mit anderen Sportlern, die Freundschaften, die entstanden sind, das bedeutet mir sehr viel und wird mir nun bestimmt fehlen.» Die Entscheidung zurückzutreten, fiel ihr nicht leicht, auch wenn sie sich schon länger mit dem Gedanken «was kommt danach», beschäftigt hat. «Ich bin sehr mit dem Sport verbunden, er hat mir so viel gegeben und deshalb soll es auch nach der aktiven Zeit in diesem Bereich weitergehen», sagt die Fahrerin des RC Gränichen.

Nach der Winterpause will sie ihre Erfahrungen im Umfeld des Mountainbike-Sports einbringen und die Ausbildung zur Berufstrainerin angehen. Verhandlungen mit Marken und Teams über ihre künftige Tätigkeit seien am Laufen, «spruchreif ist das aber noch nicht». Den Radsport will sie nicht einfach an den Nagel hängen, sondern noch mindestens eine Saison als E-Mountainbikerin anhängen – allerdings nicht als Profi.

E-Bike boomt
«Es ist eine sehr junge Disziplin, aber extrem am ‹Boomen›. E-Bikes sind zudem genau so anspruchsvoll wie gewöhnliche Bikes, zumal sie mit ihren 20 Kilo doppelt so schwer sind, wie gewöhnliche Velos», hält Stirnemann fest. Die Unterstützung durch den Motor sei zudem beschränkt.

Verspätetes Geburtstagsgeschenk
Am vergangenen Donnerstag musste Kathrin Stirnemann das Feiern an ihrem 31. Geburtstag wegen einer Erkältung und noch ausstehendem Testresultat absagen, aber am Sonntag machte sie sich das schönste Geschenk gleich selbst. Sie gewann das Finale des Proffix Swiss Bike Cups in Hochdorf, das in einem Shorttrack ausgefahren wurde.

Stirnemann startete fulminant und führte das kleine Feld aus dem Station. Bereits in der ersten von vier Runden bildete sich ein starkes Führungstrio mit Alessandra Keller, Linda Intergand und Kathrin Stirnemann, welches von keiner Fahrerin mehr eingeholt wurde. Keller drückte in der dritten Runde aufs Tempo, Stirnemann konnte knapp folgen, Indergand verlor einige Meter. Am höchsten Punkt hatte Keller dann einige Sekunden Vorsprung. Doch Stirnemann kämpfte weiter, fuhr die technisch schwierigen Aufwärtswitchback etwas flüssiger und holte Meter um Meter auf. Im letzten kurzen Teeraufstieg nahm sie sehr viel Schwung aus dem Trail mit und war oben fast an Keller dran. Die letzte Abfahrt und dann noch eine knappe halbe Runde auf der Tartanrundbahn. Stirnemann nahm volles Risiko und übersprintete auf den letzten Metern ihre Teamkollegin Keller. Am Ende der Zielgeraden wurden die beiden vom Teamstaff in Empfang genommen, ein Goldregen und die Champagnerdusche rundeten diesen unvergesslichen Moment ab.

Und dann nochmals zu oberst auf dem Podest stehen, zusammen mit zwei jahrelangen Wegbegleiterinnen sorgte für Hühnerhaut und einen totales Glücksgefühl. «Es ist ein unglaublich schöner Abschluss, besser hätte ich das Drehbuch auch nicht schreiben können», sagt Kathrin Stirnemann. «Ich danke allen, die immer an mich geglaubt und mich unterstützt haben. Die Abschlussfeier holen wir irgendwann noch nach!»

Der abgesagte Rüeblimärt ist ihnen nicht Wurst

Gemeinsame Idee für die Rüeblimärt-Woche: Marc Jaisli (links) vom Jaisli Beck und Daniel Berchtold von der Metzgerei Berchtold spannen zusammen | Der Landanzeiger

Weil der Rüeblimärt dieses Jahr nicht stattfindet, kamen zwei Cousins auf eine gute Idee: Marc Jaisli vom Jaisli- Beck und Daniel Berchtold von der Metzgerei Berchtold produzieren ihre Rüeblimärt-Klassiker trotzdem und verkaufen sie in der Woche vom 2. bis 7. November gemeinsam in beiden Geschäften.

Die Rüebli-Bratwürste der Metzgerei Berchtold aus Muhen sind am Aarauer Rüeblimärt jeweils der Renner. Das Gleiche gilt für das Rüebli-Brot vom Jaisli-Beck. In diesem Jahr kann der Rüeblimärt jedoch aus den bekannten Gründen nicht stattfinden. Dennoch möchten die beiden Betriebe ihre beliebten Rüebli-Produkte unters Volk bringen. Also setzte sich Daniel Berchtold von der Metzgerei Berchtold mit seinem Cousin Marc Jaisli vom Jaisli Beck an einen Tisch und die beiden entwarfen eine gemeinsame Aktion: «Wir werden unsere Rüeblimärt- Klassiker eine ganze Woche lang in beiden Betrieben verkaufen», erklären sie, «das heisst, dass Berchtolds Rüebli-Bratwurst und die Rüebli-Lyonerwurst in allen Jaisli Beck-Filialen erhältlich sind und es im Gegenzug Jaislis Rüeblibrot und den Rüebli-Halbmond auch in der Metzgerei Berchtold in Muhen gibt.»

Grillstand am Rüeblimärt-Mittwoch
Diese gemeinsame Aktion läuft in der Woche des geplanten Aarauer Rüeblimärts, also vom Montag, 2. November bis und mit Samstag, 7. November. Am eigentlichen Rüeblimärt-Tag, am Mittwoch, 4. November, gibt es in der Metzgerei Berchtold für die Kunden gratis einen Jaisli-Rüebli-Muffin. Vor der Metzgerei an der Hauptstrasse 36 in Muhen steht an diesem Tag zudem ein Grillstand, an dem die Rüebli-Bratwurst angeboten wird.

Es ist nicht das erste Mal, dass die beiden Firmen zusammenarbeiten. Das gesamte Brotsortiment der Metzgerei Berchtold stammt seit vielen Jahren vom Jaisli-Beck, so auch das beliebte Landanzeiger-Brot. Im Gegenzug bezieht der Jaisli-Beck alle Fleischwaren für seine Produkte von der Metzgerei Berchtold.

Die beiden Cousins – die Mutter von Marc Jaisli und die Mutter von Daniel Berchtold sind Schwestern – zeigen mit ihrer Aktion, dass ihnen der Aarauer Rüeblimärt nicht Wurst ist.

Kontakt

Jaisli Beck

– Buchs Kaiserpark
– Aarau Telli-Center
– Aarau City-Märt
www.jaisli-beck.ch

Kontakt

Berchtold Fleisch AG

Hauptstrasse 36
5037 Muhen
Telefon 062 723 24 30
www.metzgerei-berchtold.ch

Dreifaches Jubiläum im Ammann Center

Freuen sich vor dem Ammann Center mit corona-konformem Abstand, von links: Martin Wernli (Wernli AG Küche Bad), Gastgeber Marc Ammann (Ammann & Co. AG Schuhfabrik) und Bruno Huwiler (Spar Supermarkt) | Der Landanzeiger

Gleich drei Firmen im Ammann Center feiern in diesem Jahr Jubiläum: 50 Jahre Nuovo Style, 25 Jahre Wernli AG Küchen/Bäder und 20 Jahre Spar Supermarkt. Gefeiert wird dies mit zahlreichen Herbst-Aktionen am Freitag und Samstag, 30. und 31. Oktober mit allen 21 Geschäften, die im Ammann Center zu Hause sind.

20% Rabatt am Freitag und Samstag bei Nuovo Style
Wenn eine Firma die letzten 50 Jahre in einer turbulenten Branche überlebt hat, dann ist das ein gutes Zeichen. Alle Stürme der letzten 50 Jahre überstanden hat das Entfelder Modefachgeschäft Nuovo Style, das kürzlich mit seinen Kunden das 50jährige Bestehen gefeiert hat. Seit 25 Jahren ist Nuovo Style im Ammann Center. Die wichtigen «Must-haves» der Saison sind die stylischen Woll- und Daunenmäntel mit den dazu passenden Sneakers und Bottinen. Bei Nuovo Style gibt es bekannte Modelabels wie Cinque, Closed, Parajumpers, Oui, Alberto, Napapijri und natürlich: Ammann Schuhe!

Spar – ein beliebter Einkaufsort
Seit 20 Jahren erfüllt der Spar Supermarkt im Ammann Center eine wichtige Funktion als kompetenter Nahversorger. Er bietet der Bevölkerung von Oberentfelden und Umgebung Gelegenheit, Lebensmittel des täglichen Bedarfs ohne lange Anfahrtswege schnell und günstig einzukaufen.

Seit 10 Jahren führt Bruno Huwiler sehr erfolgreich den Spar Supermarkt. Zusammen mit seinem aufgestellten Team sorgt er dafür, dass man wirklich hier alles findet: frisches Obst und Gemüse, frische gesunde Lebensmittel und ein grosses Weinsortiment. Für Kontakt Ammann Center Muhenstrasse 11 5036 Oberentfelden www.ammanncenter.ch stressfreies Einkaufen sorgen die langen Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 7.00 bis 20.00 Uhr kann man hier bequem die Einkäufe tätigen.

Wernli AG – Räume, die unter die Haut gehen
Bei der Wernli AG findet der Kunde die ideale und auf ihn zugeschnittene Lösung, wenn es um Küchen, Bäder und Hauswirtschaftsräume geht. Martin Wernli weiss, wovon er spricht, wenn es um Projekte rund um Küchen und Bäder geht. Seit 1981 bewegt er sich in der Branche. 1998 gründete er die Wernli AG. Als Inhaber, Geschäftsführer und passionierter Planer engagiert sich Martin Wernli persönlich und steht für seine Projekte gerade. «Die Dienstleistung für unsere Kunden steht im Vordergrund », erklärt er. Ihm ist das Zwischenmenschliche wichtig. Ob für Private oder für Generalunternehmer, Eigentumsoder Mietwohnungsbereich: Die Wernli AG ist der richtige Partner, wenn es um Küchen, Bäder und Hauswirtschaftsräume geht. Von preiswert bis luxuriös.

Ammann Center begrüsst zum Jubiläum neue Mieterin
Die pflegeprivat gmbh, die krankenkassenanerkannte Spitexorganisation von Branka Wernli zieht ins Ammann Center ein und erbringt professionelle Dienstleistungen in Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft. Psychiatrie-Pflege und Palliative-Care ergänzen das Angebot.

Kontakt

Ammann Center

Muhenstrasse 11
5036 Oberentfelden
www.ammancenter.ch

Wieviel Aargau geht mit der NAB verloren?

CS Credit Suisse Marktgebietsleiter Aargau | Der Landanzeiger

Ende November geht die Neue Aargauer Bank (NAB) in den Mutterkonzern Credit Suisse über. Die bisher grösste Regionalbank im Aargau verschwindet. Von den heute dreissig NAB-Filialen im Aargau werden nur zwölf weiterhin bestehen. Die Credit Suisse bleibe im Aargau aber stark verankert, betonen die Verantwortlichen. Der Landanzeiger hat bei den Marktgebietsleitern im Erscheinungsgebiet nachgefragt.

Roger Keller, Sie sind Marktgebietsleiter für das Private Banking der Region Aarau, Lenzburg, Seetal, Wynental. Wie unterscheidet sich der Aarauer Privatkunde vom Wynentaler Kunden?
Roger Keller: Grundsätzlich haben Bankkunden in Aarau und im Wynental sehr ähnliche Bedürfnisse. Sie erwarten eine kompetente Ansprechperson und umfassende digitale Dienstleistungen. Das Wynental hat natürlich einen eher lokaleren Charakter als die Stadt Aarau. Die Bevölkerung schätzt es, wenn sie ihre Ansprechpersonen persönlich kennen und erwarten von ihnen auch ein regionales Engagement.

Die Neue Aargauer Bank ist für ihre vorteilhaften Konditionen für Hypotheken bekannt, bleibt das so?
Roger Keller: Vorweg: Alle bestehenden Hypothekarverträge werden von der CS per 27. November 1:1 übernommen. Wir werden weiterhin eine persönliche und umfassende Hypotheken-Beratung zu attraktiven Konditionen anbieten.

Der Zins vom Sparbuch ist tief, jene der Hypotheken auch, welche Entwicklung erwarten Sie hier?
Roger Keller: Wir gehen davon aus, dass die Zinsen weiterhin anhaltend tief bleiben; darum gibt es attraktive Anlagemöglichkeiten mit höheren Rendite-Chancen. Für jene, die den Traum vom Eigenheim realisieren wollen, bleibt die Finanzierung sehr attraktiv und kann auf Wunsch auch langfristig fixiert werden.

Der Hauptsitz der Credit Suisse ist in Zürich. Werden nun alle wichtigen Entscheidungen dort getroffen?
Roger Keller: Nein, die operativen Entscheide werden weiterhin im Aargau getroffen. Das gilt nicht nur für das Privatkundengeschäft, sondern auch für das Private Banking und das Firmenkundengeschäft, das mit regionalen Teams lokal vor Ort ist. Unsere Berater haben die gleichen Kompetenzen wie bisher. Wir betreiben zum Beispiel im Aargau drei Hypocenter, welche unsere Kredite bearbeiten.

Fausto Giardina, Sie sind Marktgebietsleiter Private Banking Aarau/ Suhretal, welche Rückmeldungen haben Sie erhalten, als bekannt wurde, dass die NAB verschwindet? Ich gehe davon aus, nicht nur wohl wollende?
Fausto Giardina: Wir haben Verständnis, dass unsere Kunden etwas verunsichert sind. Die gelebte Kundennähe der NAB werden wir in der CS Region Aargau weiter pflegen. Die bewährten Führungskräfte und Mitarbeitenden sorgen für Kontinuität, wir sind regional präsent und die nächstliegende Geschäftsstelle ist in gut 15 Autominuten erreichbar. Die meisten Kunden geben der neuen Organisation eine Chance, die wir mit Elan packen werden.

Gibt es für die Kunden spürbare Veränderungen der Dienstleistungen dadurch, dass die NAB zur CS wird?
Fausto Giardina: Unsere Kundinnen und Kunden müssen nichts unternehmen, denn alle Verträge und Vereinbarungen gehen per 27. November in die CS-Region Aargau über. Bis zum Abschluss der vollständigen Integration im Frühling 2021 bleiben auch die aktuellen Produkte unverändert. Durch die Integration in die CS geniessen unsere Kunden noch mehr Vorteile durch Zugang zu weiteren Dienstleistungen zu attraktiven Konditionen.

Die Zahl der Geschäftsstellen lichtet sich und die klassischen Schalter fehlen. Geht diese Entwicklung nicht am Bedürfnis der Kunden vorbei?
Fausto Giardina: Die CS betreibt im Kanton Aargau 12 Geschäftsstellen – 10 davon sind alle mit Schalter ausgestattet. Richtig ist, dass sich die Zahl der Geschäftsstellen reduziert.

Durch die immer stärkere Nutzung digitaler Lösungen und bargeldloser Bezahlmöglichkeiten sinken die Kundenfrequenzen in den Geschäftsstellen. Gleichzeitig werden die telefonischen Kontakte viel häufiger genutzt. Kundinnen und Kunden haben die Wahl, sich so beraten zu lassen, wie sie es wünschen.

Geht durch die neue Organisation nicht Kundennähe verloren?
Fausto Giardina: Nein, die Regionalität und Kontinuität bleiben bestehen, denn die neue Organisation besteht aus einer bewährten Crew, die mit den Kundenbedürfnissen vertraut ist und persönlich darauf eingeht. Die Organisation mit den regionalen Marktgebietsleitern zeigt, dass die CS-Region Aargau sehr stark auf die regionalen Eigenheiten im Aargau ausgerichtet ist.

Hans Nauer, Sie sind der Leiter Firmenkunden Aarau, Lenzburg und Zofingen. Die NAB-Regionalstudie, gewissermassen der «Zustandsbericht über den Kanton Aargau», wird jeweils mit einer gewissen Spannung erwartet, wie sieht deren Zukunft aus?
Hans Nauer: Die diesjährige Regionalstudie widmet sich dem aktuellen Thema der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Sie wird Anfang Dezember von der Verfasserin und den Exponenten der CS-Region Aargau vorgestellt.

Corona hat auch Auswirkungen auf die Aargauer Wirtschaft. Können Sie uns einen Überblick geben, wie es um die Firmen in Ihrer Region steht?
Hans Nauer: Durch die rasche Auszahlung der Covid-19-Überbrückungskredite haben wir im Frühling viele KMUs in der Region unterstützt. Die aktuellen Marktbedingungen sind anspruchsvoll, wobei diese je nach Branche sehr unterschiedlich sind. Die wirtschaftlichen Aussichten hängen stark von der weiteren Entwicklung der Pandemie und den damit verbundenen Massnahmen und Einschränkungen ab.

Es ist zu erwarten, dass sich die wirtschaftliche Lage noch zuspitzt. Wie bereitet sich Ihre Bank darauf vor?
Hans Nauer: Unsere Beraterinnen und Berater sind in engem Kundenkontakt und kennen die aktuellen Herausforderungen der Unternehmen. Wir unterstützen diese bei einem erfolgsversprechenden Geschäftsmodell rasch mit massgeschneiderten Lösungen. Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass wir unserer Kundschaft als Partnerin mit Rat und Tat wie z. B. einem vorübergehenden Verzicht der Amortisation zur Seite stehen.

Viele Menschen im Kanton befürchten, dass mit dem Verschwinden der NAB auch viel Aargau verlorengeht. Was sagen Sie dazu?
Hans Nauer: Die KMUs werden auch in Zukunft von bewährten und erfahrenen NAB- und CS-Beratern betreut, die seit Jahren in der Region verwurzelt sind. Dies schafft die so wichtige regionale Nähe und sorgt für Kontinuität.

Ein Beispiel der starken Verbundenheit mit den Aargauer Firmen- und Geschäftskunden ist die kürzliche Verlängerung der Partnerschaft mit dem Aargauischen Gewerbeverband (AGV) bis 2022. Zudem werden wir die sehr wichtigen Beziehungen mit den lokalen Gewerbeverbänden weiter intensiv pflegen.

Alex Wilson ehrt Aargauer Leichtathletiktalente

Sprintstar Alex Wilson ehrt (von links): Lina Huber (BTV Aarau Athletics), Florian Steffen (SATUS Rothrist), Emma Huber (BTV Aarau Athletics), Angela Freda (TV Zofingen) und Maël Brunner (LAR Satus Oberentfelden) | Der Landanzeiger

Der UBS Kids Cup, das grösste Nachwuchssportprojekt der Schweiz, konnte coronabedingt in diesem Jahr nicht in vollem Umfang durchgeführt werden. So musste beispielsweise der traditionelle Schweizer Final im Stadion Letzigrund in Zürich mit den landesweit besten Athletinnen und Athleten im Alter zwischen 7 und 15 Jahren im September abgesagt werden.

Dennoch wurden fünf Aargauer Leichtathletiktalente für ihre Leistungen geehrt. Sie belegten alle in der Bestenliste ihrer Alterskategorie den ersten Platz. Sie wurden im Stadion Trinermatten in Zofingen als Schweizer Meisterinnen und Meister anlässlich einer lokal organisierten Siegerehrung vom Schweizer Sprintstar Alex Wilson ausgezeichnet. Denn für eines steht der UBS Kids Cup auch in dieser ausserordentlichen Saison – für grosse Emotionen.

Flavia Landolfi und Jesse haben gewonnen

Das Siegerbild von Flavia Landolfi zusammen mit Jesse | Der Landanzeiger

Die Kölliker Profitänzerin Flavia Landolfi und der Berner Sänger Jesse sind die Sieger der diesjährigen Staffel von «Darf ich bitten?». Mit ihrer Performance holte er sich nicht nur die meisten Stimmen der Zuschauer, sondern rührte die Jury sogar zu Tränen.

Mit ihren insgesamt drei Tänzen holte sich das Tanzpaar im Finale nicht nur die meisten Punkte der Zuschauer, sondern auch die von der Jury. Mit insgesamt 258 Punkten standen sie am Ende des Abends mit einem riesigen Abstand zu ihren Konkurrenten als Sieger fest. «Wir schweben immer noch auf Wolke sieben», sagt Flavia Landolfi auch Tage nach dem grossen Finale. «Es war für uns unglaublich schön, an dieser Show teilzunehmen und sie am Ende gar zu gewinnen.» Es sei eine riesige Anerkennung für ihre Leistung und eine Entschädigung für die vielen schweisstreibenden Trainingsstunden.

Emotionales Finale
Den Höhepunkt hatte das Tanzpaar für die Finalkür aufgespart. Den letzten Tanz performte Jesse zu seinem eigenen Lied «Schnufe». Sein Auftritt rührte sogar die Jury zu Tränen. «Es war sehr emotional», sagt Flavia Landolfi, «Jesse sang in diesem Song über seine im letzten Jahr gescheiterte Ehe.» Juror Fabio Quattrocchi konnte seine Tränen nicht zurückhalten. «Durch diesen Tanz konnte ich all meine Emotionen auf dem Parkett ablegen», sagt Jesse. «Das hat sich unglaublich gut angefühlt.» Auch «10vor10»-Moderatorin Bigna Silberschmidt überzeugte beim Publikum mit ihren Tänzen. Dank vieler Stimmen holte sie sich den zweiten Platz in der Sendung. Der Basler Akrobat Jason Brügger landete auf dem dritten Platz, und Ex-Miss Schweiz Karina Berger schaffte es mit dem vierten Rang knapp nicht auf das Podest.

Corona bedingt konnte das Siegerpaar den Erfolg nicht sehr ausgiebig feiern. «Kurz anstossen mit der Familie, lag gerade noch drin», erzählt Flavia Landolfi, «danach mussten wir zu zweit feiern.»

Jesse wird weiter tanzen
«Einerseits bin ich traurig, dass es vorbei ist. Ich werde das Tanzen sehr vermissen und habe in meinem Tanzcoach Flavia Landolfi eine gute Freundin gefunden», sagt Jesse abschliessend. Obwohl die Show vorbei sei, wolle er das Tanzen nicht ganz aufgeben. «Nun arbeite ich aber zuerst an seinem Mundart-Album weiter», sagt Jesse, «und pflege meine Blasen an den Füssen.» Anders Flavia Landolfi, sie sass am Montag bereits wieder am Arbeitsplatz und schmiedet neue Tanzpläne. «Nun steht das Turniertanzen wieder im Vordergrund, auch wenn wir aufgrund von Corona noch nicht wissen, wie es weiter geht.» Eines steht fest: Im Jahr 2021 verzichtet SRF auf eine weitere Staffel von «Darf ich bitten?»

Weitere Bilder von Flavia Landolfi und Jesse

Ein Maienzug für die Geschichtsbücher

Maienzug 2020 grossartige Blumendekos | Der Landanzeiger

Ja, der Maienzug in seiner gewohnten Form wurde abgesagt. Aber nein, so ganz kann und will Aarau nicht auf den schönsten Tag im Jahr verzichten.

Der Maienzug 2020 war anders, er wird so oder so in die Geschichte eingehen aber auch er war wunderschön. Grosser Anziehungspunkt waren die wunderbar geschmückten Brunnen. So viel geschmückt wie in diesem Jahr, wurde noch nie. Aber auch traditionelle weisse Kleider und Blumenkränze waren an diesem Freitag viel zu sehen.

Wer das Bankettessen nicht in einem privaten Rahmen einnehmen wollte, traf sich in einem Restaurant oder nahm an einem der angebotenen Bankette teil. Der Maienzug 2020 war in seiner aussergewöhnlichen Art schön zu erleben. Doch es sind sich alle einig: Man freut sich auf 2021, um dann hoffentlich wieder einen stinknormalen Maienzug zu erleben.

Das Projekt «Auberge» hat überzeugt

Die Visualisierung des Siegerprojekts «Auberge»: rechts das neue Pflegeheim, links kommt später das neue Wohnheim | Der Landanzeiger

«Im Projekt zum Neubau des Pflegeheims Herosé muss vieles berücksichtigt werden. Die Bewohner und ihre Angehörigen, die Funktionalität und der Arbeitsprozess, die Nachbarschaft und das Quartier, das Herzoghaus unter Denkmalschutz und der Park mit dem Teich und den Bäumen. All das musste Hand in Hand geplant werden », schildert Stadträtin Angelica Cavegn die Herausforderungen.

Das Projekt «Auberge» konnte die Jury im Projektwettbewerb überzeugen. Für das Siegerprojekt verantwortlich sind die Büros Arge Meier Gadient Architekten mit Rogger Ambauen, die bereits das Buchser Alterszentrum Suhrhard gebaut haben.

Mit Schwimmbad und Dementgarten
Überzeugt hat das fünfstöckige, Z-förmige Gebäude durch seinen Grundriss. Es entstehen Rundläufe entlang der kranzförmigen Zimmeranordnung. Zusammen mit den geschickt gesetzten grösseren und kleineren Kernen entstehen auf der Station verschiedene Spazierwege, die nie in einer Sackgasse enden. Aufgelockert wird das ganze mit Ausblicken durch Aufenthaltsräume mit Logien und Sitznischen. «Viele Flächen sind flexibel nutzbar und nicht schon durch den Grundriss fix definiert », sagt Stadtbaumeister Jan Hlavica.

Auch Rupert Studer, Leiter der städtischen Abteilung Pflegeheime, sieht darin einen grossen Vorteil: «Wir brauchen Individualität. Wir wissen zwar was heute ist und können erahnen, was in zehn Jahren sein wird. Aber wie es in 20, 40, 50 Jahren aussieht wissen wir nicht. Das Siegerprojekt bietet die Möglichkeit genau darauf zu reagieren», sagt er. Im Erdgeschoss sind die öffentlichen und gemeinschaftlichen Nutzungen angeordnet. Dort befindet sich auch der eingeschossige Anbau für ein kleines Schwimmbad. Auch ein seperater Dementgarten soll errichtet werden.

Grossteil des Parks bleibt erhalten
Die Holz-Beton-Hybridkostruktion wird von der Jury bezüglich grauer Energie als gut eingestuft. Das Projekt überzeugte die Jury auch durch seine Platzierung der Baukörper. Das neue Pflegeheim wird nordöstlich anstelle der heutigen Alterssiedlung gebaut. Die Anzahl der Pflegeplätze bleibt gleich. Trotzdem sind die Baukörper sehr kompakt, weshalb das Projekt deutlich unter dem Durchschnitt liegende Flächen- und Volumenkennwerte aufweist.

So kann auch der öffentliche Park in der Mitte des Areals weitgehend erhalten bleiben. Der Teich aus dem 19. Jahrhundert wird etwas verkleinert und einige grosse Buchen im Norden des Parks müssen für den Bau weichen, werden aber durch gleichwertige Bäume ersetzt. «Es ist ein Altersheim, aber es hat einen wohnlichen Charakter», fasst Jan Hlavica zusammen. «Der Neubau weist eine Eigenständigkeit als Körper auf, ist aber eingebunden in die ganze Situation auf dem Areal. Mit dem Bau des neuen Pflegeheims soll voraussichtlich nach der Volksabstimmung über den Baukredit 2022 im Jahr 2023 begonnen werden.

Ausstellung noch heute offen
Alle zwölf Projekte, die es in die engere Wahl geschafft haben, können noch bis Donnerstag, 2.7.2020, von 16 bis 19 Uhr an der Bleichemattstrasse 43 betrachtet werden.

Instrumente sind ihre grosse Leidenschaft

Pianos und Klaviere bei Lüscher Musik Oftringen | Der Landanzeiger

Die Lüscher Musik AG gehört zu den führenden Musikhäusern der Schweiz. Seit drei Jahrzehnten reisen vom Profi bis zum Anfänger aus der ganzen Schweiz und dem benachbarten Ausland an die Baslerstrasse 27 nach Oftringen.

Als Ende 1989 die Familie Lüscher das Musikhaus an der Baslerstrasse 27 in Oftringen übernahm, dachte wohl niemand daran, dass 30 Jahre später Musikbegeisterte aus der ganzen Schweiz und dem benachbarten Ausland die Lüscher Musik AG aufsuchen, um sich beraten zu lassen, Unterricht zu nehmen oder neue Instrumente zu kaufen.

Gitarren bei Lüscher Musik Oftringen | Der Landanzeiger
Ein Paradies für Gitarreros

Die Auswahl, die Beratung und der Service über all die Jahre haben dazu geführt, dass die Lüscher Musik AG eines der führenden Musikhäuser der Schweiz geworden ist. Im Bereich der Zungeninstrumente (Akkordeon, steirische Harmonika, etc.) bietet die Lüscher Musik AG sogar europaweit eine Auswahl, wie sie selten anderswo zu finden ist.

Musikinstrumente zum Schulanfang
Der Schulanfang steht vor der Tür und dies bedeutet auch, für zahlreiche Kinder ihr Lieblingsinstrument zu spielen. Damit dies auch über längere Zeit ein Erfolg wird, ist die Auswahl des richtigen Musikinstrumentes wichtig. Es muss kein teures sein, aber auch nicht billiger Ramsch, weil so bestimmt keine Freude aufkommt. Das erfahrene Team der Lüscher Musik AG weiss genau, worauf geschaut werden muss.

Wir kümmern uns um alle Instrumente
Sie haben ein gebrauchtes Musikinstrument, welches einen Service braucht oder möchten Ihr Klavier stimmen oder revidieren lassen? Die Werkstatt in Oftringen ist für fast alle Herausforderungen im Instrumentenbereich gewappnet. Und die beiden Klavierbauer betreuen mittlerweile gegen 1000 Klaviere und Flügel.

Schlagzeuge bei Lüscher Musik Oftringen | Der Landanzeiger
Schlaginstrumente in grosser Auswahl zum Ausprobieren

Nie zu spät, ein Instrument zu lernen
In der «hauseigenen» Musikschule besuchen aktuell rund 140 Personen den Musikunterricht für diverse Musikinstrumente. Das Durchschnittsalter dieser Musikschülerinnen und Musikschüler liegt bei etwa 50 Jahren! Ein grosser Teil ist im Pensionsalter und die Seniorinnen und Senioren zwischen 70 und 80 Jahren lernen immer öfter noch ein Musikinstrument spielen.

Wollen Sie auch? Dann melden Sie sich für eine gratis Probelektion mit Ihrem Lieblingsinstrument an. Sie müssen kein Instrument besitzen, um zu schnuppern. Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Lüscher Musik AG

Baslerstrasse 27
4665 Oftringen
Telefon: 062 797 50 88
www.lueschermusik.ch

Roger Lüscher von Lüscher Musik Oftringen | Der Landanzeiger
Roger Lüscher und sein Team freuen sich auf Sie

Oberentfelden mit einem Auftakt nach Mass

Oberentfelden Faustballes mit Auftakt nach Mass | Der Landanzeiger

Zum Start in die neue Nationalliga A Meisterschaft bringen die Männer des STV Oberentfelden gleich zwei Siege ins Trockene. Damit führen sie die Tabelle nach dem ersten Spieltag an. 

Zwei Spiele, zwei Siege und ein Satzverhältnis von 6:0. Besser hätte der Saisonstart für die Oberentfelder Faustballer nicht verlaufen können. Am Dienstagabend beim Vorbereitungsturnier auf der heimischen Anlage war Trainer Koni Keller noch nicht ganz zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Das änderte sich jedoch am ersten Spieltag: «Das war ein richtig guter Auftakt », lobte der Trainer. 

Doch der Reihe nach. Im ersten Spiel der neuen und wegen Corona verkürzten Spielzeit, trafen die Oberentfelder auf das Team aus Walzenhausen. Die Appenzeller liefen im Vergleich zur letzten Saison wieder mit Angreifer Cyrill Schreiber auf – seines Zeichens langjähriger Nationalspieler der Schweiz. Doch davon liessen sich die Jungs von Koni Keller nicht aus der Ruhe bringen. Tim Egolf und David Hollenstein im Angriff, sowie Ramon Hochstrasser, Captain Reto Hunziker und Nicolas Voit in der Abwehr kamen gut ins Spiel und liessen in den ersten beiden Sätzen nichts anbrennen. Mit 11:7 und 11:9 gingen diese an die Oberentfelder. 

Gelungenes Debüt von Häfeli 
Der dritte Satz war dann allerdings etwas umkämpfter. «Walzenhausen spielte in diesem Satz besser und nutzte den Rückenwind gut. Wir spielten weniger präzise. Dieser Satz hätte auch kippen können », so Keller. Tat er aber nicht. Beim Stande von 8:9 aus Sicht der Oberentfelder gelangen ihnen gleich drei Punkte in Folge zum 11:9 und damit zum 3:0-Auftaktsieg gegen Walzenhausen. Für das zweite Spiel des Tages gegen Wigoltingen nahm Trainer Keller zwei Wechsel vor. In der Abwehr kam Manuel Mosimann an Stelle von Ramon Hochstrasser zum Zug und im Angriff gab Neuzugang Robin Häfeli sein Debüt an der Seite von Tim Egolf. Auch diese Konstellation funktionierte auf Anhieb. In den ersten beiden Sätzen waren die Oberentfelder absolut ungefährdet und deklassierten den Schweizer Meister der Jahre 2016 bis 2018 mit 11:4 und 11:2. Erst im dritten Durchgang war das Spielgeschehen etwas offener. «Im dritten Satz fehlte bei uns die letzte Konsequenz und die Körperspannung war nicht in allen Situationen auf dem richtigen Level», so Keller. Doch als es in die entscheidende Phase ging, waren die Oberentfelder wieder auf der Höhe. Mit 11:8 sicherten sie sich auch Durchgang drei und feierten damit den zweiten 3:0-Erfolg. 

Heimspiel am Samstag 
«Ich bin sehr zufrieden, wie meine Mannschaft gespielt hat. Auch Robin Häfeli hat seine Aufgabe am Service bei seinem Debüt sehr gut gelöst. Es waren aber zwei starke Spiele der gesamten Mannschaft», bilanzierte Trainer Koni Keller. Nach dem erfolgreichen Saisonstart geht es für die Oberentfelder Schlag auf Schlag weiter. Bereits am Samstag warten die nächsten beiden Spiele. Und zwar auf der heimischen Anlage am Erlenweg in Oberentfelden (16 Uhr). Die Gegner heissen dann Widnau und Elgg-Ettenhausen. «Ich schätze die Qualität dieser beiden Gegner stärker ein als in der ersten Runde. Ich bin überzeugt, dass wir erneut vier Punkte holen können, wenn wir unsere Leistung abrufen können », so Keller.