BUGA 2022

Eröffnung BUGA 2022 in Buchs | Der Landanzeiger

Die Verantwortlichen der Gewerbeausstellung in Buchs ziehen ein positives Fazit ihrer dreitägigen Gewerbeschau. OK-Präsident Daniel Bachmann gibt bekannt, dass es seine letzte Ausstellung als Verantwortlicher war.

«Der riesige Aufwand rund um die Gewerbeausstellung und das Jubiläum 101 Jahr Gewerbeverein Buchs, hat sich gelohnt. Es war völlig genial», sagt OK-Präsident Daniel Bachmann. Er habe nur positive Rückmeldungen von Ausstellern und Besuchern erhalten. «Natürlich hat das Wetter uns in die Karten gespielt, aber es waren auch viele andere Faktoren, die zum Gelingen beitrugen.» Der Mix der Aussteller, das Unterhaltungsprogramm, die Gastronomie und natürlich die vielen Besucher hätten die Buga zu einem richtigen Volksfest werden lassen. «Richtig lässig», fand Bachmann auch, dass die Oberstufe von Buchs am Samstagmorgen der Buga ihre Aufwartung machte und sich auf dem Buga-Trail für mögliche Lehrstellen interessierte.

Mehrere Aussteller betonten explizit, dass sie sich an der Ausstellung Zeit nehmen konnten, Besucher zu informieren oder zu beraten, ohne dass der Verkauf im Zentrum stand. Wann die nächste Buga stattfinden soll, haben die Verantwortlichen noch nicht bestimmt.

Daniel Bachmann könnte sich aber gut vorstellen, dass der Fünfjahresrhythmus beibehalten wird und die nächste Buga 2027 stattfinden könnte. «Aber nicht mehr mit mir als OK-Präsident», betont er. «Nun braucht es neue Leute und neue Ideen im OK.» Nach der Buga, ist vor der Buga.

Tag der offenen Tür in Staffelbach

Hauri AG Staffelbach und Fischer Kies + Beton AG | Der Landanzeiger

Beat Fischer und Frank Hauri haben auf ihren beiden Firmengeländen in Staffelbach einen Tag der offenen Tür organisiert und weitere 18 Gastaussteller eingeladen. Daraus wurde eine interessante Gewerbeschau, die durchaus Nachahmer in anderen Gemeinden finden dürfte.

Die Vorlaufzeit war kurz, die Idee gut. Frank Hauri und Beat Fischer lancierten vor knapp einem halben Jahr die Idee, in Staffelbach einen gemeinsamen Tag der offenen Tür durchzuführen. Dies aber nicht nur in ihren zwei Betrieben, sondern zusammen mit weiteren Gastausstellerinnen und Gastausstellern.

18 Unternehmen zeigten sich begeistert von der Idee und sorgten mit ihren Ständen dafür, dass die Besucher auf den Firmengeländen der Fischer Kies + Beton AG und der Hauri AG Staffelbach einen fast kompletten Einblick in das in Staffelbach beheimatete Gewerbe erhielten.

Die Besucher kamen dann auch in Scharen und zeigten sich erfreut über die Ausstellung, das Angebot und die Grosszügigkeit der Aussteller. Nebst vielen kleinen Geschenken, die abgegeben wurden, konnten sich die Besuchenden auch kostenlos verpflegen.

Trotz kurzer Vorlaufzeit ist der Anlass gut organisiert und reibungslos verlaufen, dies dank einem kleinen, speditiven OK unter der Leitung von Romina Lüscher und Olivia Hauri, beide von der Hauri AG Staffelbach. Auch die Aussteller lobten das Konzept der eintägigen Ausstellung. «Man spürt förmlich, dass sich die Leute riesig freuen, dass etwas organisiert wird und man sich wieder treffen kann», sagt Beat Plüss stellvertretend für mehrere Aussteller. «Wir hatten auch viele gute Gespräche mit den Besuchern.»

Unter den vielen Gästen waren auch Vertreter anderer Gewerbevereine und des Regionalverbandes Suhrental auszumachen. Ihnen dürfte diese Form der «kleinen Gwärbi» bestimmt Inputs für eigene mögliche Ausstellungen gegeben haben. Stand heute würden beide Initianten den Tag der offenen Türe erneut in dieser Form durchführen. «Der Aufwand hat sich gelohnt, es ist eine gute Sache geworden», sagt Frank Hauri abschliessend

Sozialpreis 2022

Verdienter Jubel beim Theater Gaga, Psy4Asyl und beim Sprachmobil. Diese drei Projekte mit freiwillig Engagierten wurden mit dem achten Sozialpreis von benevol Aargau und den Aargauer Landeskirchen ausgezeichnet.

Der im Jahr 2004 erstmals vergebene Sozialpreis honoriert Freiwilligenarbeit im Kanton Aargau. Wie bereits vor zwei Jahren, wurden auch dieses Mal 26 Projekte eingereicht. Sie zeigen: Freiwilliges soziales Engagement ist im Aargau weit verbreitet und vielfältig.

So war es für die sechsköpfige Jury aus Vertretungen der Landeskirchen, der Freiwilligenfachstelle benevol Aargau, dem Frauenhaus Aargau-Solothurn und Pro Senectute Aargau keine einfache Aufgabe, aus der Fülle der Bewerbungen drei Siegerprojekte zu küren.

Das Fazit der Jury machte zwei Drittel der Bewertung aus. Das zusätzliche Drittel resultierte aus dem öffentlichen Online-Voting, bei dem über 3000 Stimmen abgegeben wurden.

Die drei Gewinner-Projekte
Auf dem Podest landeten das Sprachmobil, Psy4Asyl und auf dem ersten Rang das Theater Gaga. Das ist eine Theatergruppe bestehend aus Menschen mit und ohne psychische Krankheiten. Jeannine Theiler ist Initiantin und Vereinspräsidentin von Theater Gaga. Zur Motivation für ihr freiwilliges Engagement sagt sie: «Es geht darum, den Menschen die Möglichkeit zu bieten, mit ihren individuellen Ressourcen und Stärken bei einem Theaterprojekt mitzuwirken.»

7000 Franken beträgt ihr Preisgeld; eine finanzielle Unterstützung, die auch dazu beitragen wird, dass die nächsten Aufführungen von Theater Gaga Anfang Juni 2023 über die Bühne gehen können.

Mit dem zweiten Platz beziehungsweise 5000 Franken wurde Psy4Asyl belohnt. Seit 2016 bis heute trägt das Netzwerk von ehrenamtlich tätigen Fachleuten aus dem psychosozialen Bereich dazu bei, dass die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen und offiziellen Strukturen für Geflüchtete mit und ohne psychische Beeinträchtigungen im Aargau verbessert werden. Durch die Arbeit des Vereins wird die Wirkung von präventiven, gesundheitsfördernden Ansätzen, Therapie und Weiterbildung erkennbar.

Einen Check über 3000 Franken für den dritten Platz erhielt das Sprachmobil, das Geflüchteten einen Raum gibt, in dem sie in ungezwungenem Rahmen ohne Leistungsdruck die deutsche Sprache und einheimische Kultur kennenlernen können. Auf die Frage, nach seiner Reaktion, als er vom Preisgewinn erfuhr, meinte Sprachmobil- Erfinder Billy Meyer: «Das hat sich sehr gut angefühlt, da ich diesen Preis als Wertschätzung für die engagierte Arbeit der Freiwilligen unseres Vereins und auch als Wertschätzung für meine persönliche Arbeit verstehe. Für uns ist die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit wichtig, weil wir, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, ausschliesslich von privaten Spendengeldern und von Stiftungen leben.»

Einen Anerkennungspreis von je 1500 Franken bekamen der Verein Discuss-it, der die politische Teilhabe junger Menschen stärkt sowie der Kindertreff «OpenHouse» in Suhr.

Mitreissende Musik, mutige Worte
Mit ihrem mitreissenden Gesang brachten die «Schloss-Singers» der Stiftung Schloss Biberstein tüchtig Schwung in die Sozialpreis-Verleihung 2022. Die vom Chor für Erwachsene mit und ohne geistige Behinderung mit viel Herzblut vorgetragenen Gesangseinlagen, unter der Begleitung von Carol Simon am Klavier, ernteten langanhaltenden Applaus des Publikums.

Eine besondere Wertschätzung widerfuhr dem Anlass vom 20. Oktober im Bullingerhaus in Aarau durch die Anwesenheit der höchsten Aargauerin. Grossratspräsidentin Elisabeth Burgener würdigt in ihrem Grusswort an die rund 100 Anwesenden das Engagement der vielen Freiwilligen – beeindruckende rund 40% der Bevölkerung – die durch ihre Arbeit und ihre Unterstützung garantieren, dass das Gemeinwesen überhaupt funktioniere, «Ich danke Ihnen, dass Sie hier sind, dass Sie unterstützen und mithelfen.

Gerade auch in denjenigen Bereichen, die der Staat und die öffentliche Hand nicht mehr alleine abdecken können und wollen.» Durch freiwillige Tätigkeit werde unsere Gesellschaft reicher, sowohl In der Gesellschaft wie auch im sozialen Bereich und in der Politik: «Wir alle und der Kanton Aargau können von Ihrer Arbeit und Ihrem Einsatz profitieren. Es geht nicht ohne Sie», sagt Grossratspräsidentin Elisabeth Burgener abschliessend.

Das war die «Köga» 2022

Köga 2022 Eröffnung | Der Landanzeiger

OK-Präsident Klaus Reihlen ist mit dem Verlauf der Kölliker Gewerbeausstellung zufrieden. Dank gutem Wetter und geschickt gewähltem Datum ist die «Köga» mit rund 5000 Besuchern zu einem eigentlichen Dorffest geworden.

Drei Tage mit guter, harmonischer und friedlicher Stimmung. So beschreibt OK-Präsident Klaus Reihlen die Kölliker Gewerbeausstellung. Aussteller wie Besucher seien sehr zufrieden mit dem Event. «Der Besucherstrom ist von der Eröffnung am Freitag um 16 Uhr bis zum Schluss am Sonntag um 17 Uhr nie abgerissen», erzählt Reihlen. Dazu beigetragen hat neben dem Wetter auch das gewählte Datum sowie die Tatsache, dass es für die 54 Aussteller nicht einzelne Stände gab, sondern sie sich zu viert bis sechst in grösseren Räumen organisiert haben.

Anders als an der letzten «Köga», die vor sieben Jahren stattgefunden hat, lag das Datum nun erstmals nicht zwischen den beiden Herbstferienwochen, sondern am Ferienende. Während der «Köga» gab es ein breites Rahmenprogramm sowie verschiedene gastronomische Angebote. «Die Köga hat sich zu einem eigentlichen Treffpunkt für die Kölliker entwickelt, es war fast wie an einem Dorffest», zieht er Bilanz. Bis zur nächsten «Köga» wird es nun nicht wieder sieben Jahre dauern, sagt Klaus Reihen, auch wenn der Wunsch geäussert worden sei, schon nächstes Jahr wieder eine durchzuführen. Da Organisation und Aufbau zusätzlich zur regulären Arbeitszeit stattfinden, sei dies aber in einem so kurzen Rhythmus nicht stemmbar, sagt Reihlen. «Ich denke, ein Fünfjahres-Rhythmus wäre ideal für Kölliken.»

Impressionen von der «Köga» 2022

«Wir rocken den MAG 2022»

Metzgerei Strässle MAG 2022 | Der Landanzeiger

An den Marktständen werden für Produkte geworben, die Menschen schlängeln sich den Graben entlang, Bekannte werden freudig begrüsst, angeregte Gespräche finden statt. Es riecht nach Magenbrot, Erdnüssen und Strässle-Bratwürsten. Glänzende Kinderaugen beim Eniwa-«Chöcherlistand », vom Weinzelt her hört man die Gläser beim Anstossen klingen. Endlich ist wieder MAG!

«In 85 Jahren, in denen es den MAG gibt, konnte er nur viermal nicht stattfinden. 1939 durch den Krieg, im 1970, weil der Vorstand eine Auszeit brauchte und in den letzten beiden Jahren durch Corona. Somit ist es der 81. MAG», sagt Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker bei seiner MAG-Eröffnungsrede am Donnerstag und spricht dem MAG-Verein ein Kompliment aus: «Ich möchte dem MAG-Verein gratulieren, dass sie den Mut hatten, so einen Traditionsanlass in professionelle Hände zu legen.»

2019 fand der Markt Aarauer Gewerbetreibender zum letzten Mal statt. 2020 hat die Kein Ding GmbH mit Marktleiter Mike Zettel die Organisation übernommen, nun – 2022 – konnte er sie zum ersten Mal durchführen «Wir haben lange warten müssen, um uns zum ersten Mal zu beweisen. Jetzt wollen wir den MAG rocken», freut sich Mike Zettel. Ein MAG für Aarau «Wenn wir so einen Traditionsanlass übernehmen, ist uns wichtig, einen MAG für Aarau zu gestalten. Er soll für uns keine Geldmaschinerie sein», stellt Mike Zettel zudem klar.

Verändert hat sich der MAG deshalb nur im Detail. Das Schlossplatz- und das Weinzelt wurden verlängert und bekamen einen Print aufgedruckt. Die Entfluchtungen wurden etwas geändert, wie auch die Administration und der Webauftritt.

Die MAG-Bühne stand in diesem Jahr nicht mehr in der Markthalle, sondern auf dem Schlossplatz, hinter dem Schlossplatzzelt. Ob letzteres die richtige Lösung sei? Darum drehten sich während dem MAG viele Diskussionen. Zwar froh, dass man sich nun in der Markthalle wieder in einer normalen Lautstärke unterhalten konnte, war vielen die Konzertbühne auf dem Schlossplatz zu versteckt. Aber genau um solche und weitere Fragen zu klären, haben Mike Zettel und sein Team nun Zeit bis zum nächsten 82. MAG, das sie «rocken» dürfen.

Die Liebegg einen ganzen Tag hautnah erlebt

Liebegger-Tag 2022 | Der Landanzeiger

Am Sonntag, 18. September, öffnete das Landwirtschaftliche Zentrum Liebegg seine Türen. Der beliebte Liebegger Tag bot auch dieses Mal wieder abwechslungsreiche Attraktionen für die ganze Familie.

Neben Traktoren, Drohnen und dem Rüebligraben gab es viel Spannendes rund um die Land- und Hauswirtschaft zu erleben und zu entdecken. Das Kinderland mit Streichelzoo und Trampitraktoren gehörten für die kleinen Besucher zu den absoluten Highlights.

Beim Säulirennen feuerten die Besucherinnen und Besucher die grunzenden Wettläufer mit riesigem Applaus an. Für das leibliche Wohl war am Liebegger Tag natürlich ebenfalls gesorgt: Vielfältige Verpflegungsmöglichkeiten luden zum Geniessen und Verweilen ein.

Gegen 6000 Besucherinnen und Besucher aus der Region haben sich bei herrlichem Herbstwetter von der Landwirtschaft faszinieren lassen.

In der Bilder-Galerie haben wir Ihnen einige Eindrücke der Veranstaltung bereitgestellt.

ESAF Pratteln

ESAF Pratteln | Der Landanzeiger

Bilder vom ESAF, dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Pratteln. Den Bericht zum Sieg des Köllikers Tobias Widmer finden Sie hier.