Uerke soll wieder etwas mehr Freiraum erhalten

Suhre in Unterentfelden | Der Landanzeiger

Das Renaturierungsprojekt der Uerke, über das am 14. Juni in Unterentfelden an der Urne abgestimmt wird, hat eine lange Vorgeschichte.

Das Projekt startete im Jahr 2006, als die Gemeindeversammlung für die beiden Gewerbebetriebe Bösner und Trüeb AG der Umzonung eines Stücks Landwirtschaftszone in die Gewerbezone zustimmte. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger beschlossen damals ebenfalls, dass im Gegenzug ein kleines Stück Land von gut 25 Aren mit einer Uferschutzzone überlagert wird.

Die heutige Eigentümerin des neu erstellten Bürogebäudes, die Quellmatten AG, hat dieses Stück Land vor kurzem erworben mit dem Ziel, dass der Wille der Bevölkerung nun endlich umgesetzt werde. Sie wollten das angrenzende Grundstück naturnah gestalten. Für die Planung übernahm der Natur- und Vogelschutzverein Unterentfelden den Lead. Das vorliegende Projekt sieht nun vor, dass die Uerke aufgeweitet wird, das heisst, der Bach soll wieder mehr Raum erhalten. «Damit soll für die Bevölkerung am Siedlungsrand ein attraktiver Naherholungsraum geschaffen werden», sagt Thomas Hersche, Präsident des Natur- und Vogelschutzvereins Unterentfelden. «So wir gleichzeitig die Biodiversität gefördert.»

Durch das Entfernen einiger grosser Bäume dringt mehr Licht zum Gewässer und das Element Wasser wird besser wahrnehmbar. Mit der Realisierung dieses Vorhabens müssen gleichzeitig der Weg entlang der Uerke sowie eine darin liegende Gasleitung verlegt werden.

Bund, Kanton und Sponsoren zahlen viel
An das Projekt mit Gesamtkosten von total 122’000 Franken steuern Bund und Kanton namhafte Beiträge bei, so dass der Gemeinde noch maximal 26’000 Franken Restkosten verbleiben. Bereits gesprochene Sponsorenbeiträge der Stifung umweltengAGement, des Biologischen Gartenbauvereins und des Natur- und Vogelschutzvereins Unterentfelden werden diesen Betrag noch stark reduzieren.

«Die Gemeinde kommt wohl nicht mehr so schnell zu einem so guten Kosten-Nutzen-Verhältnis», sagt Thomas Hersche, Präsident des Natur- und Vogelschutzvereins Unterentfelden.

Schweizer Meister 2020 werden in Gränichen gekürt – aber voraussichtlich ohne Zuschauer

Nino Schurter (Mitte) vor Lukas Flückiger (links) und Florian Vogel | Der Landanzeiger

Diese Meldung überrascht positiv und konnte in dieser Form nicht erwartet werden: Der Racing-Club Gränichen plant vom 24. bis 26. Juli dieses Jahres die Durchführung der Mountainbike-Schweizer-Meisterschaften im Gebiet der Kiesgrube Moortel. Die Rennen finden (Stand Dienstagmittag, 2. Juni) unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Schutzkonzepte des Bundesamts für Gesundheit sowie von Swiss Cycling werden eingehalten.

Geplant ist, dass am Freitag die Rennen der Hobby-Kategorien stattfinden, am Samstag die Rennen des Nachwuchses und am Sonntag soll die Elite ihre Meister in der Gränicher Kiesgrube küren. Die Organisatoren sehen vor dass, die jeweiligen Kategorien eine halbe Stunde auf der Rennstrecke trainieren können, im Anschluss das Rennen absolvieren, die Siegerehrung durchführen und danach das Gelände wieder verlassen.

Wichtig für Weltcup-, EM- und WM-Qualifikation
Die Schweizer Meisterschaften in Gränichen sollen durchgeführt werden, damit die Fahrer die Möglichkeiten haben, sich für den Weltcup (geplanter Start der Serie im August), die EM oder die WM zu qualifizieren.

Die Rennen in Gränichen werden mit dem absoluten Minimum an Infrastruktur und Helfern durchgeführt. Es soll nicht einmal eine Festwirtschaft, geschweige denn eine Festhütte geben.

Nebst der Schweizer Meisterschaft versuchen die Verantwortlichen noch weitere Rennen des Proffix Swiss Bike Cups durchzuführen. So dass doch noch eine kleine Rennserie stattfinden kann. Momentan hat Leukerbad für die Organisation der Rennen vom 18./19. Juli bereits zugesagt. Mit Savognin sei man in Verhandlung für die Rennen vom 8./9. August, heisst es aus Bikerkreisen. Die Vorbereitungen der Rennen in Basel vom 5./6. September und in Lugano vom 27. September sind laut der Webseite der Organisatoren in vollem Gang. 

Keine Dividende für ZT-Aktionäre – das Sparen geht weiter

VR Rolf Freiermuth, VR-Vize-präsident Martin Werfeli, VR Felix Schönle, VR-Präsidentin Corina Eichenberger, Finanzchef Markus Müller, der neue VR Roger Wernli und Geschäftsführerin Sabine Galindo (von links) | Der Landanzeiger

Die 102. Generalversammlung der ZT Medien AG, zu der auch der Landanzeiger gehört, fand schriftlich statt. Gewählt wurde mit Roger Wernli (Buchs) ein neuer Verwaltungsrat.

Seit längerem sind die Medienhäuser mit sinkenden Auflagezahlen und rückläufigen Werbeeinnahmen konfrontiert. Auf der Gewinnerseite stehen die Anbieter von Suchmaschinen und sozialen Netzwerken, die selbst keine journalistischen Inhalte produzieren.

«Mit diesen Entwicklungen sieht sich auch die ZT Medien AG konfrontiert», heisst es in deren neustem Geschäftsbericht. Wiederum seien fünf Prozent des Umsatzes aus dem traditionellen Geschäftsbereich abgeflossen. So präsentiert sich die Ertragslage des regionalen Medienunternehmens, das nebst dem «Zofinger Tagblatt» auch den «Landanzeiger» herausgibt, auch im Geschäftsjahr 2019 als unbefriedigend.

Massives Sparpaket geschnürt
Angesichts der schwierigen Situation hat Geschäftsführerin Sabine Galindo letztes Jahr ein massives Sparpaket geschnürt. Dieses hat im letzten Quartal 2019 bereits zu deutlichen Kosteneinsparungen geführt und wird sich auch im laufenden Geschäftsjahr in den Zahlen niederschlagen.

Trotz Kosteneinsparungen von rund 2,4 Millionen Franken resultierte 2019 ein Betriebsverlust von rund 1,1 Millionen Franken. «Das Ergebnis ist immer noch klar ungenügend», heisst es im Geschäftsbericht, aber immerhin konnte es gegenüber Vorjahr (minus 1,7 Millio-nen) substantiell verbessert werden. Auf Stufe Konzernergebnis beträgt der Verlust 0,8 Millionen Franken (Vorjahr 1,5 Millionen). Trotz dieser Zahlen präsentiere sich die Bilanz kerngesund. «Die Liquidität ist immer noch sehr hoch und das Nettoumlaufvermögen beträgt 13 Millionen Franken.» Verzinsliche Schulden gebe es keine.

Direkt präsentieren konnte der ZT-Verwaltungsrat den Geschäftsbericht den Aktionärinnen und Aktionären nicht; wegen der Corona-Krise fand die Generalversammlung schriftlich statt. Abgestimmt haben 84 Aktionärinnen und Aktionäre mit 674 Aktienstimmen (56 Prozent des Aktienkapitals). Sie stimmten sämtlichen Traktanden zu, grossmehrheitlich auch dem Verzicht auf eine Dividende. In Anbetracht des Verlustes und der sehr ungewissen Entwicklung der Geschäftstätigkeiten hatte der Verwaltungsrat entschieden, einen entsprechenden Antrag zu stellen. «Aufgrund der Corona-bedingten Rückgänge von Aufträgen hat das Unternehmen zudem einen Antrag auf Kurzarbeit gestellt. Auch diese Tatsache rechtfertigt den Verzicht auf die Ausschüttung einer Dividende», heisst es dazu im Geschäftsbericht.

Roger Wernli neu im VR
Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurde Roger Wernli (50) aus Buchs. Er ist Gründer, Eigentümer und CEO der Digitalagentur Previon Plus AG. Unter anderem ist Wernli auch Initiant und Veranstalter des Digital Day Aargau. 

Nach 35 Jahren nimmt Irene Schmid Abschied

Irene Schmid | Der Landanzeiger

Was wäre die Altstadt ohne das Chrämerlädeli? Irene Schmid wünscht sich eine Nachfolge, die das Geschäft mit Herzblut weiterführt. Für die Attraktivität der Altstadt und für die zahlreichen Kunden, die das charmante Lädeli vermissen würden.

Man mag es sich fast nicht vorstellen – das Chrämerlädeli ohne Irene Schmid. Unermüdlich trug sie mit ihrer Herzlichkeit und ihrem Elan dazu bei, dass die Pelzgasse belebt wird – auch optisch. Glückwunschkarten mit den Stichworten Glück, Liebe und Dankbarkeit fallen den Passanten auf. Im Ladeninneren geht’s im gleichen Stil weiter … Glücksbringer, Schmuck, Schreibwaren und vieles mehr erwartet die Kundschaft. Viele kommen seit ihrer Kindheit vorbei und Irene Schmid konnte stets dabei helfen, das Passende zu finden. Damit soll auf keinen Fall Schluss sein! Frau Schmid wünsch sich eine Nachfolge für das Chrämerladeli, die wie sie mit viel Herzblut dabei ist und natürlich ihre eigenen Ideen einbringen will. Bereits Ende Juni plant Irene Schmid, sich mit schönen Erinnerungen und viel Dankbarkeit zurückzuziehen.

«Für die Attraktivität unserer Altstadt ist es immens wichtig, dass solche Geschäfte bestehen bleiben. Aarau ist eine vielseitige Einkaufsstadt. Das soll unbedingt so bleiben», meint Danièle Turkier, Geschäftsführerin von Aarau Standortmarketing. Höchst erfreulich ist, dass Vermieter Daniel Hauri Hand bietet und Irene Schmid das Lokal länger als vereinbart zur Verfügung stellt.  Auch ihm ist es ein Anliegen, dass der Pelzgasse das charmante Lädeli erhalten bleibt und wünscht sich eine gleichgesinnte Nachfolge für das Chrämerlädeli. 

Irene Schmid danken wir für ihren grossen Einsatz all die Jahre. Sie hat mit ihrer Art und ihrem Angebot die Stadt reicher gemacht – und damit eine gute Grundlage für eine Weiterführung des Geschäfts gesorgt. Interessierte melden sich direkt bei ihr im Laden. Wir hoffen!

Die Region entdecken

Stand Up Paddle an der Aare | Der Landanzeiger

Das schöne Wetter und die gelockerten Corona-Massnahmen fordern dazu auf, sich draussen aufzuhalten und motivieren zu Bewegung und Sport. In der Region gibt es viele Erlebnisorte, die oft vergessen werden oder, die man gar nicht kennt – jetzt erst recht!

Familien-Tag im Wildpark Roggenhausen
Im Wildpark Roggenhausen Aarau lassen sich Hasen, Ponys, Ziegen, Schafe, Wildschweine, Hirsche, Steinböcke und viele andere Tiere aus nächster Nähe beobachten. Seit über 100 Jahren ist der Wildpark eines der beliebtesten Ausflugsziele der Region. Besonders schön präsentiert sich das Tal im Frühling. Aktuell gibt es zahlreiche Jungtieren zu bestaunen. Wer Glück hat, trifft auch auch Murmelis, die zwischen den Steinen hervorlugen. Das Restaurant Roggenhausen ist wieder geöffnet. Wer es lieber naturnaher wünscht: Auf dem Älpli bei den Steinböcken und dem Spycher gibt es zwei Feuerstellen mit Rost sowie Tischen. www.roggenhausen.ch.

Unterwegs in der Aue an der Aare 
Zwischen Aarau und Wildegg erstreckt sich mit 317 Hektaren das grösste Auengebiet im Auenschutzpark Aargau. Einmalig für das Aaretal ist das ausgeprägte System grundwassergespeister Bäche – Giessen genannt. Viele weitere Erlebnis-Wanderungen findet man unter www.aargautourismus.ch

Naturparadies Schafmatt
Ein abwechslungsreicher Rundgang führt über den Jurahöhenweg zur Schafmatt. Von der Barmelweid steigt der Weg stetig hoch auf den Jurarücken und mündet in den offiziellen Jurahöhenweg. Das Naturfreundehaus bietet in wunderbarer Landschaft eingebettet Gelegenheit für eine Rast, Unterkunft- und Ferienmöglichkeiten in der Natur. 

Aktuell: Vorübergehend ist an Sonn- und Feiertagen nur bei schönem Wetter am Selbstbedienungsfenster wieder geöffnet. Die Gaststube bleibt geschlossen. Getränkekarte wie gewohnt, Speisen wurden auf abgepackte Snacks umgestellt. Die Abstandsregeln müssen eingehalten werden und verschiedene Gästegruppen dürfen sich nicht durchmischen. Weitere Informationen: www.schafmatt.ch

Erlebnis Rolling Rock, Wiederöffnung am 8. Juni
Das Aarauer Rolling Rock Skate- & Sportcenter sucht in der Schweiz seinesgleichen. Nebst der Skate-Anlage für Skateboards, Freestyle-Scooters und Freestyle-Skates bietet das Freestylesport-Mekka eine Vielzahl anderer Sportarten wie Breakdance, Klettern, Trampolinspringen, Inline-Hockey oder Stand Up Paddle an. Ein Besuch ist für Gross und Klein ein unvergessliches Erlebnis. www.rolling-rock.ch.

Informationen zu Freizeit- und Erlebnisangeboten in der Region gibt es auf der Homepage www.aarauinfo.ch. 

Schöftler Schulbänke für Sansibar

Stefan Rüdlinger | Der Landanzeiger

Eine junge Gruppe aus Schöftland und Holziken hat letztes Jahr den Verein «kila kitu fresh» gegründet. Dieser bietet im August, September und Oktober erstmals drei Workcamps an mit jungen Schweizer Handwerkern, die in Sansibar zusammen mit einheimischen Handwerken Schulbänke zimmern, Dächer ausbessern und das Stromnetz reparieren.

Bei seinem ersten Besuch in Sansibar vor zwei Jahren hat Stefan Rüdlinger gesehen, wie rund 100 Schülerinnen und Schüler in einem Raum auf dem Boden sitzend unterrichtet werden. Schnell wurde ihm klar, den öffentlichen Schulen in Sansibar fehlt es an einfachen Sitz- und Schreibmöglichkeiten, Dächer sind undicht und es regnet auf die elektrischen Anlagen. Dies ist ein untragbarer Zustand.

Der 25-jährige Schöftler war nicht ganz zufällig auf der afrikanischen Insel. «Ich suchte eine Herausforderung, wo ich mit meinem Handwerk etwas Nützliches tun kann», erklärt Rüdlinger seine Motivation. Er kam in Kontakt mit Theres Bärtschi von der internationalen Nichtregierungsorganisation Service Civil Organisation (SCI). Jedes Jahr bietet SCI weltweit rund 1000 Workshops in 90 Ländern an.

Workcamp in Sansibar für junge Schweizer Handwerker
Für den Schöftler war klar, dass er auf Sansibar einen solchen Workshop auf die Beine stellen möchte mit jungen Handwerkern aus der Schweiz und aus Sansibar als aktive Teilnehmende. Ziel ist, dass die Infrastruktur von öffentlichen Schulen Sansibars verbessert wird. Dafür hat er den Prototyp eines Schulbanks gezimmert, welcher im Workshop gebaut werden soll. 21 davon braucht es pro Klassenzimmer. «Es geht aber nicht nur um Schulbänke», betont Stefan Rüdlinger, «wir reparieren auch, wo nötig, die Dächer der Schulen und verbessern das Stromnetz.»

Im letzten Jahr wurde sein Projekt konkret. «Mit meinem Bruder und Jurastudenten Robert, der Freundin und Pädagogikstudentin Catja und dem Freund und Verleger Enrico gründeten wir den Verein «kila kitu fresh», mit dem Ziel, die interkulturelle Bildung in Sansibar zu verbessern.» Auf Swahili bedeutet «kila kitu fresh» umgangssprachlich «alles wird gut».

Das Workcamp durfte er vor einem Jahr an der Berufsschule Lenzburg den Abschlussklassen vorstellen. «Viele junge Handwerker suchen für die Zeit nach der Abschlussprüfung und vor dem Militär eine solche oder ähnliche Herausforderung», erklärt Rüdlinger.

Und tatsächlich meldeten sich genügend junge Handwerker aus der Schweiz für das Workcamp. Dank der Hilfe von SCI und einer Freiwilligenorganisation vor Ort in Sansibar werden auch junge einheimische Handwerker am Camp mitmachen. Aktuell ist Stefan Rüdlinger mit den Planungsarbeiten voll beschäftigt. Wegen des Coronavirus muss der Juli-Workshop in den Oktober verschoben werden.

Seine ehrenamtliche Arbeit leistet der Schöftler neben seinem 80%-Pensum als Zimmermann bei der Zubler AG Holzbau in Hunzenschwil.

Eine «Karma-Investition»
Angesprochen auf die Frage, ob er mit seiner ehrenamtlichen Tätigkeit irgendwann mal Geld verdienen möchte, antwortet Stefan Rüdlinger kurz und bündig: «Es ist für mich eine Karma-Investition!»

Unterstützung per Crowdfunding 
Der Verein «kila kitu fresh» setzt sich ein für die interkulturelle Bildung in Sansibar. Auf der Afrikanischen Insel wird der Verein im August, September und Oktober Workshops anbieten. 
Infos unter www.kilakitufresh.com
Wer das Projekt finanziell unterstützen möchte, kann dies tun unter: www.crowdify.net/kila-kitu-fresh 

Schon über 30 Häuschen vermietet

Weihnachtsmarkt Aarau | Der Landanzeiger

Der Aarauer Stadtrat hat Vreni und Luigi Langone aus Sarmenstorf bewilligt, den 4. Weihnachtsmarkt am Graben zwischen Holzmarkt und Fischlibrunnen vom 27. November bis 13. Dezember durchzuführen. Die Reaktion blieb nicht aus: über 30 Holzhäuschen sind vermietet und es dürften noch mehr werden.

Die Veranstalter sind überzeugt, dass mit einem kompakten Weihnachtsmarkt, links und rechts mit dekorierten, einheitlichen Holzhäuschen und einem beleuchteten Mitteldurchgang sowohl das Interesse von Ausstellern wie auch Qualität und Attraktivität für die Besucher massgeblich gesteigert werden können.

Der diesjährige Aarauer Weihnachtsmarkt wird erneut ab Night-Shopping bis zum ersten Sonntagsverkauf dauern und er soll dank der kompakten Anordnung am Graben schöner und wieder grösser werden. Die Aussteller haben die Möglichkeit, über die ganze Dauer oder in drei wählbaren Etappen präsent zu sein. Der Markt findet, ausser am Montag, täglich von 11 bis 21 Uhr statt, wobei die Gastro-Stände freiwillig eine Stunde länger geöffnet sein können.

Am Night-Shopping und Eröffnungstag, 27. November, ist der Markt von 15 bis 22 Uhr offen. Wie alle Jahre gibt es wieder ein Kinderkarussell und verschiedene Verpflegungs- und Glühweinstände. Auch für musikalische Unterhaltung ist gesorgt und die Veranstalter investieren in eine besonders schöne Beleuchtung.

Die bereits gebuchte Zahl von Ausstellungs- und Verkaufsständen sorgt bei den Organisatoren für Freude und Motivation.

Potential für zusätzliche Stände
«Wir haben die Möglichkeit und den Platz, zusätzliche Anbieter aufzunehmen», freut sich Bauchef Luigi Langone. Das Ziel mit 40 Ständen dürfte bald erreicht sein und Langones sind zuversichtlich, dass der erfreuliche Trend zusätzliche Marktfahrer zur Teilnahme motivieren wird. «Wir möchten ein möglichst vielfältiges Sortiment erreichen und das bestehende Angebot auch qualitativ ergänzen», wünscht sich Vreni Langone. Kunsthandwerk, Basteleien, kreativer Schmuck oder Weihnachtsartikel. «Damit auch Anbieter mit kleinem Budget teilnehmen können und auch um einen Anreiz zu schaffen den Markt öfters zu besuchen, bieten wir die Möglichkeit an, ein Tageshäuschen zu mieten», führt Vreni Langone aus. Bis Ende Mai wollten Vreni und Luigi Langone die Aussteller beisammen haben. Dieses Ziel wurde erreicht und jetzt bleibt Zeit für zusätzliche Anmeldungen und für den gestalterischen Feinschliff. «Die Unterstützung durch den Stadtrat ist für uns auch Pflicht für Qualität und Attraktivität», hält Vreni Langone fest. Bei der Umsetzung des Planes für einen zweiwöchigen Aarauer Weihnachtsmarkt haben sich Vreni und Luigi Langone fünf Jahre Zeit gegeben. Die Sterne stehen günstig und sie werden auch das Bild zur Adventszeit in Aarau prägen.

Infos und Anmeldeunterlagen gibt es auf der Homepage www.langone.ch oder über Telefon 079 700 22 25.

Recyclingplastik-Häuser aus Buchs für Menschen in Not

Hightechzentrum Aargau | Der Landanzeiger

Mit Unterstützung des Hightech Zentrum Aargau hat das Buchser KMU Boxs AG aus gemischtem Recyclingplastik ein modulares Leichtbausystem entwickelt. Dieses soll in Krisengebieten eingesetzt werden.

Das Hightech Zentrum Aargau (HTZ) half der Boxs AG auch bei der Lancierung eines Folgeprojekts, das vom Forschungsfonds Aargau finanziert wird. Im Zentrum steht hier die Herstellung von Prototypen für einen Feldtest in einem Flüchtlingslager in Jordanien.

Die Boxs AG aus Buchs ist nicht die einzige Firma, die vom HTZ unterstützt wird. In diesen Tagen erschien der Geschäftsbericht 2019 des HTZ. Das Hightech Zentrum Aargau AG kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurückblicken. Rund 350 neue Projekte mit Kunden – mehrheitlich Aargauer KMU – wurden in Angriff genommen. Erstmals wurden über 100 Koopera-tionsprojekte realisiert.

«Auch im siebten Jahr seit ihrer Gründung hat die Hightech Zentrum Aargau AG geliefert und die Mission Innova-tion erfüllt», zieht Verwaltungsratspräsident Anton Lauber Bilanz und ergänzt: «Seit dem Start 2013 haben wir mit 700 Unternehmen im Kanton Innovationsprojekte umgesetzt.» In dieser Zeitspanne wurden mehr als 400 Vorhaben mit -einer Schweizer Hochschule als Forschungspartner realisiert.

Dabei wurde ein direktes Projektvolumen von mehr als 51 Millionen Franken ausgelöst. Die Unternehmen haben ein Vielfaches davon in die weitere Entwicklung, Produktion und Vermarktung ihrer Erzeugnisse oder Dienstleistungen investiert.

Festtage für die Fans der Erdbeere

Erdbeerfelder | Der Landanzeiger

Seit einigen Tagen sind die Erdbeerfelder in unserer Region geöffnet. Die beliebten roten und süssen Früchte sind dieses Jahr etwas früher reif als in vergangenen Jahren. Unser Bild stammt aus Muhen. Mancherorts kann man sich auf Feldern für «Selbstpflücker» jede Erdbeere selber aussuchen. Das ist auch ein tolles Erlebnis für die ganze Familie. Andernorts bieten Verkaufszelte direkt beim Feld frisch geerntete Früchte in Schalen an. Die Erdbeersaison ist kurz – jetzt hat sie so richtig begonnen. 

10 Minuten Ladezeit für 119 km

Ford Mustang Mach-E | Der Landanzeiger

Aktuelle von Ford realisierte Tests zeigen, dass der neue, vollelektrische Ford Mustang Mach-E beim Aufladen an einem IONITY-Schnell-Ladepunkt innerhalb von etwa zehn Minuten eine durchschnittliche WLTP-Reichweite von 119 km erzielt*.

Die Praxistests ergaben beim Schnelladen eine Erhöhung der Reichweite von bis zu 26 Kilometern im Vergleich zu vorausgegangenen, computer-simulierten Ergebnissen. Dies entspricht einer Verbesserung von nahezu 30 Prozent. Die Angaben beziehen sich auf das Modell mit optionaler «Extended Range»- Batterie und Heck-Antrieb.

Der Ford Mustang Mach-E AWD mit «Extended Range»-Batterie und Allrad-Antrieb durch den Dual-Elektromotor erzielt innerhalb von zehn Minuten eine geschätzte WLTP-Reichweite von 107 Kilometern. Beide Versionen lassen sich innerhalb von 45 Minuten auf 80 Prozent der Batterie-Kapazität aufladen, ausgehend von einer zehnprozentigen Restladung der Batterie.

Die Ford Mustang Mach-E Versionen mit «Standard Range»-Batterien erreichen bei einer Ladezeit von zehn Minuten an einem IONITY-Schnell-Ladepunkt eine durchschnittliche Reichweite von 91 Kilometern, die Ladezeit von zehn auf 80 Prozent Batteriekapazität beträgt jeweils 38 Minuten.

«Mustang Mach E-Kunden lieben die offene Strasse. Weniger Zeit für das Aufladen bedeutet mehr Zeit für das Fahrvergnügen», sagt Mark Kaufman, Global Director, Electric Vehicles, Ford Motor Company. «Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, das Aufladen maximal zu beschleunigen und wir arbeiten weiterhin mit zahlreichen Anbietern zusammen, um noch mehr Ladepunkte mittels FordPass zugänglich zu machen und das Aufladen zu erleichtern».

Auf Probefahrt mit den neuen Modellen Golf und T-Roc Cabrio

Der neue Golf und das T-Roc Cabriolet | Der Landanzeiger

Zur Wiedereröffnung der Showrooms präsentieren die Volkswagen Partner gleich zwei Neuheiten: das T-Roc Cabriolet, das die Stärken eines SUVs mit dem Fahrgefühl eines Cabriolets verbindet, sowie den neuen Golf, der technologisch einen neuen Standard in der Kompaktklasse setzt. Sowohl bei der Beratung wie auch bei der Probefahrt kommen die Hygiene- und Distanzregeln des Bundes zum Einsatz.

Es ist ein weiterer Schritt zurück zur Normalität: Ab sofort sind die Verkaufsflächen der Schweizer Volkswagen Partner wieder geöffnet. Ein vom Bundesrat abgesegnetes Schutzkonzept stellt sicher, dass die Hygiene- und Distanzregeln eingehalten werden. So trennt beispielsweise beim Beratungsgespräch neu eine Plexiglasscheibe Kunden und Verkäufer. Und die Probefahrten erfolgen grundsätzlich kontaktlos, mit vorheriger Desinfizierung des Autos.

Eine solche Probefahrt lohnt sich jetzt besonders. Denn gleich zwei neue Modelle stehen bei den Händlern bereit: der neue Golf und das T-Roc Cabriolet.

Der Golf der achten Generation
kommt dynamischer und moderner daher denn je, was er unter anderem den markant gezeichneten, serienmässigen LED-Leuchten vorne und hinten verdankt. Technologisch macht er einen riesigen Sprung: Er ist ständig online, lässt sich neu per Gleiten, Wischen sowie per Sprachsteuerung bedienen und verfügt über die grösste Auswahl an Assistenzsystemen in seiner Klasse. Auch bei den Motoren setzt der neue Golf auf hochmoderne Technik und eine breite Palette – nebst Benzin-, Diesel- und Erdgasantrieb sind im Laufe des Jahres fünf Hybridmotoren erhältlich. Der neue Golf startet preislich ab CHF 29’450.– (1.0 TSI mit 81 kW / 110 PS).

T-Roc Cabrio mit Stoffverdeck
Das wichtigste Feature beim T-Roc Cabriolet ist sein Stoffverdeck, das sich innerhalb von neun Sekunden vollautomatisch öffnen lässt. Der 2+2-Sitzer vereint die Vorteile eines SUV mit dem Freiheitsgefühl eines Cabrios und überzeugt mit einem eigenständigen, emotionalen Auftritt. Das T-Roc Cabriolet ist permanent online und optional mit einem digitalen Cockpit verfügbar. Motorenseitig stehen für den Fronttriebler ein 1,0-Liter-Dreizylindermotor mit 115 PS und ein stärkerer 1,5-Liter-Vierzylinder mit 150 PS zur Auswahl. Das neue T-Roc Cabriolet ist ab CHF 36’150.– erhältlich (1.0 TSI mit 85 kW / PS).

Aktuell bietet Volkswagen Schweiz auf alle sofort verfügbaren Neuwagen und Occasionen ein Aktionsleasing von 0,9 Prozent an. Ein Besuch im VW Showroom lohnt sich somit auf jeden Fall.

VW-News auf einen Blick
– Die Showrooms der Schweizer Volkswagen Partner sind ab sofort wieder geöffnet
– Umfassendes Schutzkonzept ermöglicht kontaktlose Beratung
– Der neue Golf und das T-Roc Cabriolet stehen zur Probefahrt bereit. 0,9-%-Leasing auf alle sofort verfügbaren Neuwagen und Occasionen 

FC Aarau: Es wird trainiert – und bald gespielt?

Konditionstrainer Norbert Fischer | Der Landanzeiger

Es ist eine ereignisreiche Woche, die für den FC Aarau zu Ende geht. Am Montag stiegen die Profis ins Mannschaftstraining ein, am Dienstag feierte der FC Aarau Geburtstag, zwei Abschiede und einen neuen Präsidenten. Und am Freitag entscheiden die Clubs der Super- und Challenge League über die Fortführung der Meisterschaft.

118 Jahre alt wurde der FC Aarau am vergangenen Dienstag, bereits am Montag jährte sich der Aufstieg aus dem Jahr 2013 und am Mittwoch der Cupsieg aus dem Jahr 1985. Auch in diesem Jahr ist die laufende Maiwoche ereignisreich: Anfang Woche standen die Spieler der 1. Mannschaft erstmals nach zwei Monaten Zwangspause wieder auf dem Trainingsplatz, Alfred Schmid und Roger Geissberger traten aus dem Verwaltungsrat der FC Aarau AG zurück, Philipp Bonorand ist seither designierter Präsident und am kommenden Freitag entscheiden die Clubbosse, ob und in welcher Form diese Saison überhaupt zu Ende gespielt wird. Die Chancen stehen gut, dass bereits am 19. Juni das erste der ver-bleibenden 13 Spiele stattfindet. Somit können fast alle Entscheidungen sportlich herbeigeführt werden; nur einen Absteiger aus der Challenge League wird es keinen geben, weil die Promotion League abgebrochen wurde und es damit auch keinen Aufsteiger gibt.

Alle Mann an Bord
Zurück zum Trainingsstart beim FC Aarau. Gemeinsame Trainings waren angesichts des landesweiten «Lockdowns» zwischen Mitte März und Mitte Mai verboten, sodass sich die Spieler individuell fit gehalten haben. Beim Neubeginn waren alle Kaderspieler anwesend, wobei mit Flavio Caserta, Ersan Hajdari, Silvan Schwegler und Gentrim Uka aktuell auch vier U-18-Nachwuchstalente zur Trainingsgruppe des Aarauer Fanionteams zählen. Alle Trainingseinheiten finden unter verstärkten Hygienemassnahmen statt. Dazu gehören tägliche Gesundheitschecks für alle Spieler, limitierte Zutritts- und Aufenthaltsberechtigungen im Stadion Brügglifeld, sowie das Einhalten des Mindestabstandes, zum Beispiel durch die Nutzung der Garderoben bei den KEBA-Trainingsplätzen. Auch Zaungäste und Besucher sind keine zugelassen.

Philipp Bonorand neuer Präsident
Was für den Gränicher Alfred Schmid und den Seengener Roger Geissberger galt, trifft auch auf den Aarauer Philipp Bonorand zu. Von je her ein grosser Fan des FC Aarau, engagiert er sich mit viel Herzblut für den Stadtclub. Er gehörte in den Jahren 2000 bis 2008 unter anderem in den Bereichen IT und Kommunikation der erweiterten Geschäftsleitung des FC Aarau an. In den vergangenen Jahren entwickelte er sich zum erfolgreichen Geschäftsmann und ist heute Inhaber der Vital AG in Oberentfelden und der Multiforsa AG in Auw. Der 39-jährige Bonorand übernimmt einen finanziell gesunden Club, der nie über seine Verhältnisse gelebt hat. Mit dem Darlehensangebot des Bundesrates, sagt Bonorand, werde man sich deshalb momentan nicht -näher auseinandersetzen müssen. «Die FC Aarau AG verfügt zurzeit noch über genügend liquide Mittel. Zudem erscheint mir aufgrund der bisher bekannten Bedingungen ein solches Darlehen sehr gefährlich, insbesondere wegen der verlangten Solidarhaftung zwischen den partizipierenden Clubs und die Forderung einer Reduktion der Lohnsumme um 20 Prozent.» In Anbetracht der bescheidenen Lohnstruktur in der Challenge League sei diese Bedingung «etwas gar populistisch motiviert.»

Damit der FCA auch weiterhin auf gesunden Beinen stehen kann, sollten aber langsam wieder Zuschauer ins Brügglifeld pilgern dürfen, hält Bonorand abschliessend fest. Aktuell liegt der Schnitt bei stattlichen 3294 Zuschauern pro Heimspiel. Der Bundesrat informierte am Mittwoch (nach Redaktionsschluss) darüber, ob an Sportveranstaltungen bereits im Juli wieder Zuschauer zugelassen werden könnten. Gute Nachrichten für die Clubs, sofern diese sich am Freitag für ein Weiterspielen aussprechen. 

Der Fiat Panda wird 40 Jahre alt

Fiat Panda wird 40 | Der Landanzeiger

Der Fiat Panda, der 1980 auf dem Genfer Autosalon präsentiert wurde und mit mehr als 7,5 Millionen produzierten Einheiten immer noch führend in seiner Kategorie ist, feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Als Evolution und Synthese der ruhmreichen Fiat 126 und 127 wurde der allererste Panda vom berühmten italienischen Designer Giorgietto Giugiaro entworfen. Aussen kompakt, innen geräumig, verfügt diese kleine Kombilimousine über zwei Türen und eine Heckklappe. Der Antrieb erfolgt über die Vorderräder. Ein einfaches technisches Schema, das der Funktionalität Rechnung trägt und durch die optimale Nutzung des zur Verfügung stehenden Raumes für viel Platz in der Kabine sorgt.

Das Aushängeschild des Fiat Panda ist die Wesentlichkeit seines Designs. Gros-se, umlaufende Stossfänger, eine seitliche Schutzleiste und die grossflächige Verglasung charakterisieren das Aussendesign. Die flache Windschutzscheibe verbürgt sich, wie die anderen Fenster auch, für viel Helligkeit. Der wesentliche, aber äusserst funktionale Innenraum ist aus einfachen und robusten Materialien verarbeitet und vollständig abwaschbar. Auf nur 3,38 m Länge bietet der Fiat Panda Platz für fünf Personen und ein hohes Mass an Vielseitigkeit im Innenraum. Davon zeugt u. a. der Rücksitz, der sieben verschiedene Verstellmöglichkeiten aufweist und selbst in eine Hängematte, eine Wiege oder ein geräumiges Bett verwandelt werden kann.

Meistverkaufte Citycar in Europa
«Der Fiat Panda ist seit 40 Jahren erfolgreich und seit sechs Jahren das beliebteste Auto in Italien. Es ist seit 2003 auch das meistverkaufte Citycar in Europa. Fast 7,5 Millionen Einheiten wurden verkauft, von denen fünf Millionen noch im Umlauf sind», erklärt Luca Napolitano, Fiat Brand Manager für die EMEA-Region. «Es ist auch das Fahrzeug aller Rekorde. Es war das erste allradgetriebene Citycar, der erste Kleinwagen mit Automatikgetriebe, das erste Sport Utility Vehicle für die Stadt und das erste Fahrzeug, das den Mount Everest bezwungen hat.

Hybridversion von Fiat Panda
Das Jahr 2020 markiert einen weiteren Meilenstein in der Geschichte von Fiat. Mit der Einführung der neuen Hybridversionen des Fiat Panda beginnt die Marke mit der Elektrifizierung ihrer Fahrzeuge, die ab dem Sommer mit der Produktion des neuen Fiat 500 in Turin fortgesetzt wird. Dieses zu 100 % elektrische Modell wird eine wichtige Rolle in der E-Mobilitätsstrategie von FCA spielen. Im Jahr 2020 bietet die Gruppe eine Reihe von Produkten und Dienstleistungen an, die für ein umfassendes nachhaltiges Mobilitätserlebnis stehen.

Seit mehr als 40 Jahren repräsentiert er die tägliche Beziehung zum Automobil – und die ist direkter und freier. Zu den Geheimnissen seiner Beliebtheit zählen die Aussenmasse, der Innenraum, der sich an alle Transportbedürfnisse anpassen lässt, die grosse Auswahl an Motoren und die vielen Farbkombinationen. Heute ist der Fiat Panda Hybrid bereit, die urbane Mobilität zu revolutionieren, indem er den neuen Bedürfnissen der «Panda People», einer zukunftsorientierten und ökologisch immer nachhaltiger ausgerichteten Weltgemeinschaft, gerecht wird.

HSC-Spieler Manuel Zehnder ist Newcomer des Jahres

HSC-Talent Manuel Zehnder | Der Landanzeiger

Grosse Ehre für das HSC-Suhr-AarauTalent Manuel Zehnder. Der 20-Jährige wurde von einem Handballfachgremium zum Newcomer des Jahres 2020 gekürt. Diese Auszeichnung geht zum dritten mal in vier Jahren an einen Spieler des HSC.

Der HSC Suhr Aarau kann wenige Tage nach Wiederaufnahme des Mannschaftstrainings bereit einen ersten Erfolg verbuchen. Rückraumspieler Manuel Zehnder (20) wurde zum «Newcomer» des Jahres gewählt. Zehnder hat sich gegen 16 weitere Nominierte durchgesetzt. Die Bekanntgabe der Auszeichnung erfolgt normalerweise an den Swiss Handball Awards. Aufgrund von Corona erfolgte die Wahl auf digitalem Weg durchgeführt, wie auch die Bekanntgabe der Sieger.

Manuel Zehnder spielt seit jeher beim HSC. 2017 debütierte er in der ersten Mannschaft und erhielt im August 2019 sein erstes Aufgebot für die A-Nationalmannschaft. Der Rückraumspieler erzielte in der abgebrochenen Saison 78 Treffer in 27 Meisterschafts- und Cupspielen.

Das Gremium der vom Fachmagazin «Handballworld» durchgeführten Wahl setzt sich aus Verbandsfunktionären, Nationaltrainern, Handballjournalisten und je drei Vertretern der Klubs der höchsten Frauen- und Männerliga der Schweiz zusammen.

Manuel Zehnder erhält seine Auszeichnung, wie alle anderen Awards-Gewinner in diesem Jahr auch, im Rahmen eines Heimspiels der neuen Saison.

In den vergangenen vier Spielzeiten wurden dreimal HSC-Spieler zum Newcomer des Jahres gekürt. Tim Aufdenblatten wurde 2017 geehrt, Timothy Reichmuth 2018 und nun geht die Auszeichnung an Manuel Zehnder.

«Das Wirken des Stadtteilvereins wird enorm geschätzt»

Thomas Bürgisser und Regina Jäggi | Der Landanzeiger

Regina Jäggi war der letzte Gemeindeammann von Rohr, bevor 2010 mit Aarau fusioniert wurde. Anschliessend war sie Aarauer Stadträtin. Heute schreibt sie Artikel für das «SprachRohr», dem Informationsblatt des Stadtteilvereins. Thomas Bürgisser ist seit der Gründung des Vereins Präsident und hat den Stadtteilverein über all die Jahre intensiv begleitet. Die beiden schauen auf 10 Jahre Stadtteilverein zurück, äussern sich zum Zukunftraum und erzählen von ihren Wünschen für den Verein.

In diesem Jahr feiern wir das Zehnjährige des Stadtteilvereins Rohr. Was waren damals die Beweggründe für die Gründung des Vereins?
Regina Jäggi: Als Gemeindeammann war es mir ein grosses Anliegen, dass die Kultur und die Traditionen nach einer Fusion mit Aarau nicht ganz verloren gehen. Deshalb wurden alle Vereine eingeladen, sich dazu zu äussern. Nach drei intensiven Sitzungen war klar, der Verein «Schönes Rohr» wurde zum Stadtteilverein.

Herr Bürgisser, Sie sind der Präsident des Stadtteilvereins. Wie sieht die Bilanz 10 Jahre später aus?
Thomas Bürgisser: Sehr erfreulich. Wir stellen fest, dass sich die Vernetzung untereinander bestens bewährt. Das zeigt sich auch am enormen Aufmarsch an den Anlässen. Das Wirken des Stadtteilvereins wird von der Bevölkerung enorm geschätzt.

Wenn Sie zurückblicken, welches waren für Sie die erfolgreichsten Projekte einerseits und die grösste Herausforderung andererseits?
Thomas Bürgisser: Eindeutig das Dorffest im Jahre 2012, das war Herausforderung und Erfolg zugleich. Aber auch unsere beiden Anlässe, das Jazzmatinée im Spätsommer und das Neujahrskonzert «Klassik in Rohr» sind jeweils ein Highlight. Das «SprachRohr», das jeweils drei Mal im Jahr erscheint und die Finanzierung aller Anlässe fordert den Verein ebenfalls.

Frau Jäggi, wie wichtig ist der Stadtteilverein für die Einwohner im Stadtteil Aarau Rohr?
Regina Jäggi: Der Stadtteilverein hat einen sehr hohen Stellenwert bei der Bevölkerung und zwar nicht nur bei den Alt-Rohrerinnen und -Rohrern. Das Angebot ist für alle Menschen gedacht. Auch die Entwicklung im Vorstand zeigt Erfreuliches, denn da sind nicht nur die «Alteingesessenen» sondern auch junge Zugezogene und «Aarauer».

Welche Aktivitäten vom Verein schätzen Sie besonders?
Regina Jäggi: Persönlich liegen mir der Weihnachtsbaumverkauf und die «Zopftour» am Herzen, an denen ich seit Jahren mithelfe. Jedoch hat jeder Anlass sein besonderes Ambiente, deshalb ist es schwierig eine Auswahl zu treffen.

Herr Bürgisser, wie sieht die momentane Situation bei den Anlässen aus? Können Sie die Events, die Sie für diesen Sommer organisiert haben, überhaupt durchgeführt werden?
Thomas Bürgisser: Leider mussten wir alle Events bis Ende Juni absagen. Ob die Feier unter den Linden am 1. August und das Jazzmatinée vom 30. August stattfinden werden, wird Ende Juni entschieden.

Wäre auch etwas zum Zehnjährigen geplant gewesen?
Thomas Bürgisser: Ja, es hätte im Juni ein Fest im kleinen Rahmen gegeben. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Auch an der diesjährigen GV, die abgesagt wurde, hätte es einen Rückblick auf die letzten 10 Jahre gegeben.

Der Zusammenschluss zwischen Aarau und Rohr wird oft im Projekt Zukunftsraum erwähnt. Wie haben Sie den Zusammenschluss und die Folgejahre erlebt?
Thomas Bürgisser: Durch den Zusammenschluss ging ein Ruck durch einen Teil der Bevölkerung, indem man sich speziell darauf besonnen hat, Traditionen weiterzuführen, unabhängig von denjenigen der Stadt. Alte Rohrer Traditionen stehen jedoch nicht im Wettbewerb mit Aarauer Traditionen. Ich bin der festen Überzeugung, dass auch -heute einer Fusion mit der Stadt Aarau -zugestimmt würde.

Regina Jäggi: Das glaube ich auch. Damals haben über 84% der Bevölkerung von beiden Gemeinden ein JA in die Urne gelegt und so würde auch heute noch abgestimmt werden. Im grossen Ganzen war der Zusammenschluss eine positive Erfahrung, man tauschte sich auf Augenhöhe aus und hatte Verständnis für die Anliegen beider Seiten. Es war ja ein Novum für die Stadt wie für die Gemeinde und so gab es ein paar Stolpersteine, die jedoch ausgeräumt werden konnten. Ideal war sicher, dass ich anschliessend noch acht Jahre im Stadtrat mein Wissen um die ehemalige Gemeinde einbringen konnte.

Frau Jäggi, Sie gehören zur Resonanzgruppe im Projekt Zukunftsraum. Aktuell wird die Einführung von Stadtteilkommissionen mit einem eigenen kleinen Budget vorgeschlagen. Was halten Sie von diesem Vorschlag?
Regina Jäggi: Eine Stadtteilkommission ist eine gute Sache, da sich die Bevölkerung aktiv einbringen kann. Die Einwohnerinnen und Einwohner der verschiedenen Stadtteile haben einen direkteren Bezug zur Politik und können sich mit ihren Anliegen an eine vom Stadtrat gewählte Kommission wenden und fühlen sich so besser vertreten.

Wie schätzen Sie beiden das Projekt Zukunftsraum ein?
Regina Jäggi: Ich gebe dem Projekt eine grosse Chance, denn alle beteiligten Gemeinden konnten sich von Beginn her aktiv in den gesamten Prozess einbringen. Es fanden immer Diskussionen und Lösungsfindungen auf paritätischer Ebene statt, was zu einem guten Endergebnis für die kommenden Abstimmungen führte. Die heutigen, wie künftigen Aufgaben der Gemeinden verlangen ein starkes Miteinander und können in grösseren Organisationseinheiten gezielter angegangen werden.

Thomas Bürgisser: Auch ich habe mich mit dem Projekt sehr auseinander gesetzt, viel darüber gelesen und Veranstaltungen besucht. Es erstaunt mich, dass einige Menschen so verschlossen, so nicht offen für Neues sind. Es wird immer noch zu stark das eigene «Gärtli» gepflegt und gehegt. Ich wünsche mir eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem Projekt.

Nun aber wieder zurück zum Stadtteilverein. Was für Projekte stehen dort als Nächstes an?
Thomas Bürgisser: Mein Ziel ist es, 500 Mitglieder im Verein zählen zu dürfen.Im Moment sind es über 450. Da möchte ich in irgendeiner Form Mitgliederwerbung machen. Wie die aussehen könnte, wird im Vorstand bald diskutiert werden

Und Sie Frau Jäggi, was wünschen Sie dem Stadtteilverein?
Regina Jäggi: Ich wünsche dem Stadtteilverein, dass er weiterhin spürt, wo die Bedürfnisse der Bevölkerung liegen und sein Programm laufend anpasst, wie das bis anhin geschehen ist. Das Wichtigste jedoch ist, dass die Menschen auch weiterhin so mitmachen.

Herzlichen Dank und dem Stadtteilverein weiterhin alles Gute!

179 Eingaben: Gegenwind für Teiländerung

Gegenwind für Teiländerung | Der Landanzeiger

Der Planungsprozess zur «Teiländerung Nutzungsplanung Mühleareal/Hegmatte» nimmt wieder Fahrt auf: Die Auswertung der schriftlichen Eingaben aus der öffentlichen Mitwirkung ist abgeschlossen. 179 Eingaben sind eingegangen. Auch im weiteren Verfahren soll die Bevölkerung aktiv eingebunden werden.

Der Entwurf der Teiländerung Nutzungsplanung wurde der Bevölkerung von Schöftland am 11. November des letzten Jahres an einem öffentlichen Infoabend vorgestellt und vom 22. November 2019 bis 21. Februar 2020 für die öffentliche Mitwirkung aufgelegt. In dieser Zeit gingen bei der Gemeinde 179 Eingaben ein, wie der Gemeinderat Schöftland, Aargau Verkehr und der Kanton Aargau in einem gemeinsamen Schreiben mitteilen. Die 139 ablehnenden Eingaben (136 davon sind weitgehend identische Schreiben) begründen ihre Kritik mit dem Grundsatz des schonenden Umgangs mit dem Boden und der Befürchtung einer hohen Lärmbelastung durch die Bahn. Zudem könne, so die Projektgegnerschaft, auch im Ortszentrum eine gute Lösung für die Anlagen gefunden werden, heisst es im Schreiben weiter.

Bei den 35 zustimmenden Eingaben (29 davon sind fast identische Schreiben) stehen die Aufwertung des Ortszentrums und die hochwertige Innenentwicklung im Vordergrund. Den Bau der Bahninfrastrukturanlagen im Mühle-areal schliessen sie grundsätzlich aus, weil diese das wertvolle Ortsbild der Gemeinde beeinträchtigen und sich das zentral gelegene Areal für eine hochwertige Innenentwicklung eignet. Die Naturschutzzone in unmittelbarer Nähe zum Zentrum würdigen alle Parteien als Mehrwert für Mensch und Natur.

Der Kanton hat sich in seiner Vorprüfung deutlich für den Bau der Depot- und Werkstattanlagen in der Hegmatte sowie die hochwertige Entwicklung des Mühleareals für Wohnzwecke ausgesprochen und begrüsst deshalb die vorgeschlagene Teiländerung Nutzungsplanung.

Zuerst entscheidet Schöftland, dann der Grosse Rat
Da die Zentrumsentwicklung für die Gemeinde von grosser Bedeutung ist, soll darüber zunächst auf kommunaler Ebene entschieden werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Erst anschliessend wird im kantonalen Richtplan der Standort des Bahndepots festgelegt. Diesem in der Mitwirkung geforderten Vorgehen haben auch die zuständigen kantonalen Stellen und die grossrätliche Kommission zugestimmt.

In die weitere Planung einfliessen wird auch die vorgesehene Beurteilung durch die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK), die sich zu den Auswirkungen des Vorhabens auf das Ortsbild von nationaler Bedeutung äussern wird. Die Gemeindeversammlung vom 26. Juni und die von der Initiative «Überlagerung der Hegmatte mit einer Landschaftsschutzzone» verlangte ausserordentliche Gemeinversammlung müssen aufgrund der Corona-Bestimmungen abgesagt beziehungsweise verschoben werden.

Im August laden der Gemeinderat, der Kanton und die AVA alle Schöftlerinnen und Schöftler zur Informationsveranstaltung mit öffentlichem Dialog ein. Mit einem Modell wird dabei die Entwicklung anschaulich dargestellt.

Abstimmung im Frühling 2021
Die öffentliche Auflage der Teiländerung Mühleareal/Hegmatte ist im Oktober geplant. An einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung im Frühling 2021 soll die Vorlage zur Abstimmung kommen, heisst es in der Mitteilung von Gemeinden, Aargau Verkehr und dem Kanton Aargau abschliessend.