Eine Legende ist zurück auf der Strasse

Eine Legende ist zurück auf der Strasse | Der Landanzeiger

Weltpremiere im Testzentrum Balocco in Norditalien: Die neue Alfa Romeo Giulia GTA und die noch extremere Alfa Romeo Giulia GTAm lassen eine automobile Legende und einen Meilenstein in der Historie der Marke wieder aufleben. Beide Modelle sind eine Hommage an die Alfa Romeo Giulia GTA von 1965 und markieren eine authentische Rückkehr zu den Wurzeln der vor 111 Jahren gegründeten Marke. Alfa Romeo Giulia GTA und Alfa Romeo Giulia GTAm verkörpern die einzigartige Fähigkeit der Marke, Stil und Sportlichkeit zu kombinieren. Der ideale Ort für die Premiere der beiden Modelle: das Testgelände von Balocco, auf halbem Weg zwischen Turin und Mailand. Genau hier standen früher die Werkstätten des Alfa Romeo Rennteams Autodelta, in denen unter anderem in den 1960er Jahren die Alfa Romeo Giulia GTA entstand, eines der erfolgreichsten Rennautos in der Geschichte der Marke. Das eindrucksvolle Gelände, das vor 60 Jahren gebaut wurde und heute auf einer Fläche von sechs Quadratkilometern 27 verschiedene Teststrecken mit einer Gesamtlänge von rund 80 Kilometern bietet, ist die Basis für den Entwicklungsprozess und die Testfahrten von allen Alfa Romeo Fahrzeugmodellen.

Der neue Nissan Qashqai im Showroom in Hunzenschwil

Der neue Nissan Qashqai | Der Landanzeiger

Als eine der ersten Garagen in der Schweiz kann Auto Germann in Hunzenschwil den neuen Nissan Qashqai live zeigen.

Zum Abschluss der Frühlings-Präsentationswochen hatte Auto Germann noch ein ganz besonderes Highlight im Showroom. Denn was Patrick Germann bereits angekündigt hatte, wurde Tatsache: Am Samstag, 15. Mai machte der brandneue Nissan Qashqai auf seiner Schweizer-Roadtour Halt in Hunzenschwil. Damit wurde er zum ersten Mal live präsentiert. Patrick Germann sagte dazu: «Es macht uns stolz, dass wir eine der ersten Garagen in der Schweiz waren, die den Qashqai live zeigen durften. Er sieht auch wirklich gut aus und er ist vollbepackt mit neuesten Technologien.» Kunden können aus zwei Motorisierungen und fünf hochwertigen Ausstattungslinien wählen. Das innovative Design, die fortschrittlichen, intelligenten Technologien, jede Menge Komfort und die Effizienz eines Mild-Hybrid-Antriebs, wahlweise als 4×2 mit Handschaltung oder Automat oder als 4×4 mit Automatikgetriebe machen den Neuen zu einem ganz besonderen Angebot.


Etwas warten steigert die Vorfreude

Für eine Probefahrt mit dem ultimativen Crossover mit Mild-Hybrid-Antrieb muss man sich jedoch noch bis Anfang Juli gedulden! Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Was aber bereits geht: «Man kann den Qashqai, auch die limitierte Qashqai Premiere Edition, gleich bei uns in Hunzenschwil bestellen. Es gibt eine begrenzte Anzahl Fahrzeuge, aus denen Sie auswählen können», so Patrick Germann. Der neue Nissan Qashqai ist ab sofort zu Preisen ab 28’500 Franken bestellbar.


Auto Germann

Hauptstrasse 37
5502 Hunzenschwil
Telefon 062 889 22 22
autogermann.ch

Vom Kindergarten zum Biergarten?

Vom Kindergarten zum Biergarten? | Der Landanzeiger

Ein Baugesuch im Landanzeiger sorgt für Aufsehen: Der ehemalige Gasthof Waldeck, zuletzt als Schulraum genutzt, soll wiederbelebt werden. Das Gesuch um eine «Zwischennutzung» liegt derzeit bei der Gemeinde auf. Regionale Bierbrauer wollen in der Waldeck unter anderem eine Gartenwirtschaft betreiben.

Der Gasthof Waldeck hat schon vieles erlebt. Jahrzehntelang war er eine geschätzte Dorfwirtschaft mit gutbürgerlicher Küche. Im grossen Saal ging schon manches Lotto, Jahreskonzert oder Turnerabend über die Bühne. Vor rund fünf Jahren wollte der Kanton Aargau hier eine Asylunterkunft einrichten. Das gab ziemlichen Wirbel im Dorf. Eine Mahnwache mit 500 Fackeln schaffte es national in die Schlagzeilen. Es war dann der Besitzer der Liegenschaft, der dem Kanton einen Korb gab. Die Gemeinde Muhen mietete die Waldeck per 1. Januar 2017 dann gleich selber. Aus der Waldeck wurde ein Schulhausprovisorium, bis das neue Schulhaus eingeweiht werden konnte. Dann wurde es still um die Waldeck.

Bis heute. Nun soll im altehrwürdigen Gasthof wieder neues Leben einkehren. Vor einer Woche wurde im Landanzeiger das Baugesuch publiziert für eine neue Zwischennutzung. Die Hoperia GmbH aus Oberentfelden will in der Waldeck eine Bar, ein Bistro, einen Shop und eine Gartenwirtschaft betreiben. Daniel Heer von der Hoperia bestätigt, dass ihm vom Vermieter eine Zwischennutzung bis mindestens Ende 2022 zugesichert wurde: «Einfach gesagt, könnten wir in der Waldeck bleiben, bis sie abgerissen wird und der Vermieter den geplanten Neubau realisiert. »

Die Oberentfelder Hoperia ist in Muhen gut vernetzt. Sie gehört mit der «IG Bierheilige » und der einheimischen Brauerei «Noboob» zum Team, das die 1. Suhrentaler Bierwanderung organisiert hat. Leider kann sie auch in diesem Jahr nicht stattfinden, wie vor ein paar Tagen bekannt wurde. «Auch deshalb wäre es gut, wenn wir anstatt an der Bierwanderung nun halt stationär hier in der Waldeck die Vielfalt des Bieres aus unserer Region zeigen könnten», so Daniel Heer.

Und der Gasthof Waldeck würde auch wieder ein Stück weit zurück zu seinen Wurzeln finden.

Sehr zentral und doch im Grünen

Sehr zentral und doch im Grünen | Der Landanzeiger

Die hegibau ag aus Rothrist realisiert aktuell die Überbauung «Risigasse» in Kölliken. Diese besteht aus zwei Wohnhäusern. Im Angebot sind 15 Mietwohnungen von klein bis ganz gross. Der Bezug ist auf Ende 2021 geplant.

Im April 2020 erfolgte der Startschuss zum Bau der idyllisch gelegenen Überbauung an der Risigasse. Die zwei Wohnhäuser grenzen direkt an die Landwirtschaftszone und sind dennoch keinesfalls abgelegen. Der Bahnhof Kölliken sowie das Zentrum befinden sich ganz in der Nähe und die Badi ist zu Fuss in zwei Minuten erreichbar. Die 15 Mietwohnungen werden auf den 1. November dieses Jahres vermietet.

«Grosse, moderne und lichtdurchflutete Wohnungen»
Die hegibau ag aus Rothrist investiert auf dem 2700 Quadratmeter grossen Areal rund acht Millionen Franken. «Unser Markenzeichen sind grosse Wohnungen, grösser als üblich, die hell, modern und lichtdurchflutet sind», erklärt Salvatore Schirinzi, CEO der hegibau ag. Er und sein Team schätzen Kölliken als eine sehr attraktive Wohngemeinde, die zentral im Mittelland liegt und umgeben ist von schönen Naherholungsgebieten und grosszügigen Waldflächen. Das aktive Dorfleben lädt zum Sport oder Musizieren ein, gleichzeitig kann man auch die Ruhe geniessen. Deshalb schätzen junge Leute, Familien und Senioren Kölliken gleichermassen als Wohngemeinde.

Gehobener Ausbaustandard
Die Überbauung «Risigasse» punktet mit einem gehobenen Ausbaustandard. Angefangen von einer hochwärmegedämmten Aussenhülle und kontrollierten Wohnungslüftungen in allen Räumen mit Wärmerückgewinnung. Eine energieeffiziente Gasheizung wärmt behaglich über eine Fussbodenheizung.

Sehr zentral und doch im Grünen | Der Landanzeiger
Modernster Ausbaustandard im Innern: hell und offen – hohe Wohnqualität.

Technik vom Feinsten
In Sachen Technik und Elektronik bleiben kaum Wünsche offen: Beleuchtungskörper von den Kellerräumen bis auf Balkon und Terrasse, LED-Einbauspots in Küche und Eingang, Sonnerie mit Audio- und Video-Gegensprechanlage und Türöffner sowie Multimediasteckdosen für TV, Radio, LAN und Telefon.

Die Küche: ein Traum!
Die hegibau ag legte grossen Wert auf hochwertige Küchen in allen 15 Mietwohnungen. Eingebaut wurden hochwertige Siemens-Geräte oder gleichwertige Produkte, die mindestens ein A-Label vorweisen. Die Oberfläche der Küchenfront ist aus Kunstharz, die Arbeitsplatte aus Granit und die Rückwandverkleidung aus Glas. Weitere Qualitätsmerkmale in der Küche sind das Glaskeramikkochfeld, der hochliegende Backofen aus Edelstahl, Dampfgarer oder Mikrowelle, Dampfabzug mit Umluftbetrieb sowie ein wassersparender Geschirrspüler.

Hochwertige Bodenbeläge
Eichenriemenparkett wurde verlegt im Entreé, im Wohn- und Esszimmer, in der Küche und den Schlafräumen. Im Badezimmer und im Reduit wurden Feinsteinzeug-Plattenbeläge verlegt. Das gleiche Material wurde ebenfalls eingesetzt auf den Sitzplätzen, Balkonen und Attika-Terrassen.

Ab 1370 Franken pro Monat
Die Mietpreise belaufen sich wie folgt: Die 2½-Zimmer-Wohnungen gibt es ab 1370 Franken, die 3½-Zimmer-Wohnungen ab 1650 Franken und die 4½-Zimmer- Wohnungen ab 2000 Franken. Erstvermietung per 1. November. «Wir konnten bereits rund 40 Prozent der Wohnungen vermieten», freut sich Salvatore Schirinzi , der CEO der hegibau ag, welche die Überbauung «Risigasse » realisiert hat.


hegibau ag

Rössliweg 29b
4852 Rothrist
Telefon 062 785 11 10
hegibau@hegibau.ch

Detailierte Infos zum Mietobjekt

Wieder Spuren an den Händen

Wieder Spuren an den Händen | Der Landanzeiger

Die Radballer des VC Schöftland sind zurück im Training. Das «Mätchlen» bleibt in den Vereinstrainings aber weiterhin verboten, nur der Nachwuchs darf «richtig» ran.

«Ich spüre meine Schultern und Oberarme, ja, ich habe Muskelkater», sagt Freddy Schenk und lacht, «und wir alle haben Blasen an den Händen.» Der Präsident und Nationalliga-A-Spieler des VC Schöftland bestritt vor wenigen Tagen mit den Aktivteams sein erstes Radball-Training seit letztem Dezember. Ein wenig anders als gewohnt, mit Maske und stets mit 1,5 Metern Abstand zu seinen Vereinskollegen. «Es ist speziell, aber machbar und es tut gut, wieder auf dem Velo zu sitzen und mit den anderen zu trainieren», sagt Freddy Schenk. Die vorwiegend technischen Übungen passen die Schöftler so an, dass sie ins Schwitzen geraten, aber einander nicht zu nahekommen. Und dass sie trotz hoher Intensität die Luft einteilen können. «Krasse Ausdauersequenzen machen mit der Maske keinen Sinn. Und wir legen mehr Pausen ein als normal, um durchatmen zu können. Alles andere wäre kaum gesund », sagt Freddy Schenk.

Mit dem Nachwuchs schon länger wieder in der Halle
Letztlich sind er und seine Kollegen «einfach nur froh, wieder zusammen Sport machen zu können». Dass sie sich nicht mehr nur in den eigenen vier Wänden oder draussen individuell fit halten müssen. «Für die Grundkondition und die Kraft konnte man mit Youtube- Tutorials, Vitaparcours oder Apps ja immer irgendwas tun», betont Freddy Schenk, «aber das Radball-technische fehlte schon.» Das «Mätchlen» bleibt in den Vereinstrainings weiterhin verboten, nur der Nachwuchs darf «richtig» ran. Freddy Schenk und Michael Baumann amten dort auch als Trainer und sind deshalb seit gut einem Monat wieder in der Halle anzutreffen. «Aber endlich auch selber wieder aufs Velo steigen und spielen zu können, ist cool», so Schenk.

Während die Schöftler U15-Spieler sogar eine Heimrunde erleben durften, haben Baumann/Schenk, das Schöftler Fanionteam, seit letztem September keinen Ernstkampf mehr bestritten. Der Schweizer Cup 2021 wurde bereits gestrichen. Für die Meisterschaft ist angedacht, dass die Saison 2021 der Erwachsenen nach den Sommerferien startet und mit verkürztem Modus ausgetragen wird – wenn es die epidemiologische Lage dann zulässt. Bis dahin freuen sich die Schöftler zumindest darüber, dass ihr Nachwuchs Meisterschaftspartien bestreiten darf. Und darüber, dass sie trotz Corona-Pandemie und Zwangspausen keine Mitglieder verloren haben.

Hohe Alltagstauglichkeit bei vollelektrischem Antrieb

Hohe Alltagstauglichkeit bei vollelektrischem Antrieb | Der Landanzeiger

Als vollelektrischer Crossover nimmt der Kia e-Niro eine einzigartige Position auf dem Markt ein. Er überzeugt durch intelligentes Packaging, grosse Zweckmässigkeit und eine hohe Reichweite. Käufer profitieren zudem von verschiedenen bordeigenen EV-Technologien, neuen Sicherheitsfunktionen und einem herausragenden Aussen- und Innendesign.

Aussendesign
Der in den Kia-Design-Zentren konzipierte e-Niro kombiniert die Zweckmässigkeit und Ästhetik eines Crossovers in einer schlanken, aerodynamischen Karosserie mit Oberflächen von subtiler Eleganz. Das Fahrzeug zeigt, dass Käufer von Elektrofahrzeugen nicht auf emotional ansprechendes Design und hohe Alltagstauglichkeit verzichten müssen, wenn sie mehr Effizienz auf der Strasse benötigen. Der geschlossene Tigernasengrill ist im neu gestalteten vorderen Stossfänger untergebracht. Damit gewinnt das Fahrzeug nicht nur an Aerodynamik, sondern unterstreicht auch die Zugehörigkeit zur Modellfamilie. Der e-Niro fährt mit 17-Zoll-Leichtmetallfelgen im Diamantschliff-Design mit Zwei-Ton-Lackierung vor, hinter denen das intelligente regenerative Bremssystem von Kia untergebracht ist. Der Stossfänger am Heck besitzt ähnliche blaue Akzente wie die Front des Fahrzeugs. Für die LED-Heckleuchten wird auf eine kühne und schnell erkennbare Lichtsignatur zurückgegriffen.

Modernes Interieur
Im Innenraum des Kia e-Niro trifft modernes Design auf ein hohes Platzangebot und Technologien, die den emissionsfreien Antriebsstrang ergänzen. Die neue Mittelkonsole fällt sofort ins Auge: Durch den vollelektrischen Antrieb entfällt der Bedarf für Gangschaltung und Getriebekulisse. Die neue Shift-by-Wire-Schaltung nutzt erstmals einen Drehknopf zur Steuerung des Getriebes. Der Drehknopf sitzt auf einer eigenen äusserst ergonomischen Konsole, die sich vom Fusse der mittleren Armlehne aus erstreckt. Neben der Getriebesteuerung sind auch die Regler für die elektronische Feststellbremse samt «Auto-Hold»-Funktion, die Sitzheizung und -belüftung, die Lenkradheizung sowie der Fahrmoduswähler, die Parksensoren und der Abstandswarner auf der Konsole untergebracht. Da Letztere ohne Kardantunnel auskommt, konnten die Designer bei Kia einen grösseren Stauraum am Fusse der Mittelkonsole vorsehen.

Endlich wieder ein angenehmer Frühling

Endlich wieder ein angenehmer Frühling | Der Landanzeiger

Den Turnerinnen des Getu Uerkheim stehen trotz coronabedingt abgesagter Turnfest-Saison zwei ereignisreiche Monate bevor.

Zum zweiten Mal in Folge müssen die Turnerinnen und Turner ohne Saison- Höhepunkt auskommen. Erneut wurden auch die für diesen Sommer geplanten Turnfeste frühzeitig abgesagt. «Für ein Turnerherz ist das natürlich nicht schön, aber man muss es akzeptieren », sagt Désirée Prinz, Technische Leiterin des Getu Uerkheim. Die 35-Jährige kann den Entscheid nachvollziehen, weil die Breitensport-Vereine in grösseren Gruppen an den Geräten turnen und das Verletzungsrisiko nach der langen Pause zu hoch ist. «Es braucht Zeit, bis die Elemente für den Wettkampf sitzen», erklärt Prinz. «Bei uns sind Turnfeste zweitrangig, unser Fokus liegt beim Einzelgeräteturnen », sagt Prinz. Aus diesem Grund nehmen die Uerkner Geräteturnerinnen nur dann an einem Turnfest teil, wenn ihre Disziplin auch angeboten wird. Weil das in diesem Jahr nicht der Fall war, hätte es für sie ohnehin keinen Turnfest-Einsatz gegeben. Deutlich stärker ins Gewicht fällt die Absage der Schweizer Meisterschaften im Geräteturnen. «Nach 2020 müssen wir zum zweiten Mal in Folge auf unseren absoluten Saisonhöhepunkt verzichten », bedauert Prinz.

Mit Trainingswoche auf die Meisterschaften vorbereitet
Umso grösser ist die Motivation für die restlichen Wettkämpfe. Bereits am 8. Mai geht die Saison mit dem Grätu-Cup in Gränichen los, anschliessend folgen die Aargauer Meisterschaften in Neuenhof und Muri sowie der neu lancierte Aargauer Cup. Diese Events finden ohne Zuschauer und nur für unter 20-Jährige statt. Weil ein grosser Teil der Turnerinnen des Getu Uerkheim diese Altersgrenze noch nicht erreicht hat, können sie eine mehr oder weniger normale Saison bestreiten. «Das ist sehr toll, damit haben sie ein fixes Ziel vor Augen», freut sich Désirée Prinz. Gemeinsam mit ihrem Leiterteam bereiteten sich die Uerknerinnen während einer Trainingswoche in Zuchwil auf die Ernstkämpfe vor. «Es wird interessant zu sehen sein, wo wir stehen. Auch wenn wir uns nach wie vor langsam an die Geräte herantasten, werden wir unser Bestes geben», versichert Prinz. Die Sachbearbeiterin spricht dank den Lockerungen von einem «angenehmen Frühling». Noch im Januar präsentierte sich die Situation komplett anders: Wegen der Einschränkungen mussten sich die Uerkner Geräteturnerinnen individuell und fernab der Halle fit halten. «Wir haben bewusst keine Zoom- Trainingslektionen angeboten, die Mitglieder aber animiert, rauszugehen und sich zu bewegen oder Kraftübungen zu absolvieren», erzählt Prinz.

Beeindruckende Disziplin und eine grosse Freude
Erfreulicherweise blieben die Leistungseinbussen in einem überschaubaren Rahmen, was die Turnerinnen im Training zusätzlich anspornte. «Ich muss sie nicht laufend darum bitten, etwas zu erledigen, sie machen das von alleine. So haben wir schnell wieder ein ansprechendes Niveau erreicht», lobt Désirée Prinz.

Premiere der ersten «Digital Auto Show Aargau»

Premiere der ersten «Digital Auto Show Aargau» | Der Landanzeiger

Noch bis 16. Mai 2021 ist die Website www.digital-auto-show.ch mit der neuen digitalen Auto- Ausstellung des AGVS online.

Weshalb lancierte der AGVS eine «Digitale Auto Ausstellung»?
Martin Sollberger (Präsident AGVS, Sektion Aargau): Damit bieten wir unseren Mitgliedern eine Alternative zu den bisherigen physischen Ausstellungen, die wir seit letztem Jahr nicht mehr durchführen konnten.

Wer macht mit?
Chris Regez (Messeleiter): Über 20 Garagen aus dem ganzen Kanton Aargau.

Was ist auf der neuen Auto-Plattform zu sehen?
Martin Sollberger: Die Aussteller präsentieren 200 Fahrzeuge von über 25 Automarken.

Wie präsentieren sich die Aussteller?
Chris Regez: Sie zeigen eine Auswahl ihrer Neuwagen sowie Garagenporträts mit Fotos und Videos. Ausserdem kann man sich Podcasts anhören und Blogs lesen und mit den Garagen Kontakt aufnehmen.

Gibt es auch einen Wettbewerb?
Martin Sollberger: Jeden Tag kann man am Glücksrad drehen und Tagespreise gewinnen – wie zum Beispiel feines Magenbrot, welches das echte Messefeeling neu aufleben lässt. Am Ende wird unter allen Teilnehmenden der Hauptpreis verlost: 4 Pirelli Sommer- oder Winterreifen bis max. 18 Zoll im Wert von 1200 Franken.



«Digital Auto Show Aargau»
1. bis 16. Mai 2021
Öffnungszeiten: 24 Stunden täglich
Online-Messe-Location:
www.digital-auto-show.ch


Neuer Kooperativer Kindergarten in Entfelden

Kooperativer Kindergarten in Entfelden | Der Landanzeiger

In Unterentfelden plant die Stiftung Schürmatt mit der Schule Entfelden ab August 2021 die Eröffnung einer kooperativen Kindergartenklasse. Absicht ist es, eine Klasse der Heilpädagogischen Schule Aarau in kooperativer Form im Schulhaus Feld zu unterrichten.

Das Projekt wurde in den letzten Monaten stark vorangetrieben und die wichtigsten Eckpunkte für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gemeinsam ausgearbeitet: Die neue Klasse mit sechs bis acht Kindern soll neben der Kindergartenklasse Feld 3 in aneinanergrenzenden Räumen geführt werden. Im Modell der Kooperativen Klassen ist es wichtig, dass die beiden Klassen eng zusammenarbeiten. Regelmässige gemeinsame Aktivitäten, seien dies offene Spielsituationen oder auch geführte Sequenzen wie der Turnunterricht, sind fester Bestandteil des Stundenplanes. Das Modell der Kooperativen Klassen kennt die Stiftung Schürmatt seit vielen Jahren. Es wird bereits in drei weiteren Kindergärten (Aarau Rohr, Gontenschwil und Holziken) und einer Unterstufenklasse (Densbüren) erfolgreich umgesetzt.

Umgang mit Vielfalt
Die Schule Entfelden ist sich sicher, dass das Kooperative Schulmodell einer grossen Schule wie Entfelden viele Chancen und Vorteile eröffnet. Dies kann auch Werner Sprenger, Direktor der Stiftung Schürmatt, aufgrund der bereits gewonnen Erkenntnissen bestätigen: «Zum einen bietet diese Art der Schule für Kinder mit einer kognitiven Beeinträchtigung sehr viel Entwicklungspotential. Aber auch die Schülerinnen und Schüler der Regelschule profitieren. Denn der tägliche Umgang mit Behinderung und Vielfalt stärkt den sozialen Zusammenhalt, fördert das Bewusstsein für Selbstwirksamkeit und bereitet auf das spätere Leben vor.»

Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit ist wichtig
Der Schulbus der Stiftung Schürmatt wird die Kindergartenkinder mit kognitiver Beeinträchtigung aus der Umgebung von Aarau – einige auch aus Oberund Unterentfelden – zum Kindergarten fahren und nach Schulschluss wieder abholen. Die neue Klasse wird von einer Heilpädagogin oder einem Heilpädagogen mit Unterstützung von pädagogischen Mitarbeitenden unterrichtet. Auch auf Leitungsebene wird eine enge Zusammenarbeit installiert. Werner Sprenger betont: «Aus Erfahrung wissen wir, dass eine enge Zusammenarbeit mit der Schulleitung der Regelschule sehr wichtig für die erfolgreiche Etablierung des kooperativen Modells ist.» Die Aufgleisung des Projektes wurde in den letzten Monaten stark vorangetrieben. Trotzdem müssen noch einige Details geklärt werden.

Mehr Teilhabe und Integration
Die Schulpflege und die Schulleitung von Entfelden stehen dem Vorhaben sehr offen gegenüber. Sie sind überzeugt, dass die Erweiterung des Angebots ein Mehrwert für alle ist. Auch die Stiftung Schürmatt freut sich, mit einer innovativen und offenen Schule zusammenarbeiten zu können. Es ist ein erklärtes Ziel, laufend weitere Klassen auszulagern und damit einen Beitrag zu leisten zugunsten einer engeren Verflechtung von Regelschule und Sonderschule und letztlich zur Integration von Menschen mit einer Beeinträchtigung.

«Gute Geister» haben Badi vorbereitet

«Gute Geister» haben Badi vorbereitet | Der Landanzeiger

Am 15. Mai wird die Badi Bottenwil eröffnet. Ein erster Rundgang an einem Tag, der nicht zum Baden einlud zeigt, eine der beliebtesten Badis der Region hat viele Freunde. Auch solche, die bereits im Vorfeld der Saison mitanpacken.

Normalerweise wird in der letzten April- und der ersten Maiwoche die Badi in Bottenwil auf Vordermann gebracht. Zumindest war dies in den vergangenen Jahren so. Am Samstagmorgen stand der Berichterstatter aber vor verschlossenen Türen. Hatte die Putztruppe etwa ob der nicht gerade einladenden Wetterprognose klein beigegeben? Telefonisch nachgefragt bei Beat «Böbu» Hügli vom Schwimmbadverein Bottenwil, stand dieser schon zwei Minuten später am Badi-Tor und gewährte Einlass.

Viele Arbeiten sind schon erledigt
Die Erklärung von Hügli, warum niemand von der Putztruppe anwesend ist, war einfach und einleuchtend zugleich. «Früher waren wir jeweils an einem festgelegten Tag richtig im Einsatz, 20 bis 30 Personen, zum Teil Vereinsmitglieder, zum andern Teil Freiwillige, die einfach helfen wollten», sagt Hügli. Wie er uns bei einem Rundgang sodann zeigte, sind die meisten Arbeiten jedoch schon erledigt. Alle Hecken sind gestutzt, die Gartenplatten im Gastrobereich gereinigt, dies gilt auch für die WC-Anlagen. Die beiden Schwimmbecken sind ebenfalls gereinigt und zum Teil frisch gestrichen, und auch der Rasen und die Bäume sehen gepflegt aus. «Wir sind in der glücklichen Lage, dass einige der Helfer pensioniert sind. Ihnen ist es wichtig, etwas machen zu können», sagt Böbu Hügli, «andere wiederum wurden von Corona ausgebremst. Sie denken sich, besser in der Badi arbeiten, als sich die Decke auf den Kopf fallen zu lassen.»

Plansch- und Kinderbecken wurden sicherer gemacht
Trotz allen bereits erledigten Arbeiten gibt es doch noch einiges zu tun. Die Gartenwirtschaft muss noch eingerichtet werden, die Werbetafeln der Sponsoren müssen installiert werden. Auch die Badi-Uhr fehlt noch, und das Schilfdach des Unterstandes ist auch noch nicht gemacht. Hingegen sind das Planschbecken und das Kinderbecken nun mit rutschfester Farbe gestrichen und zusätzlich wurden zwei neue Geländer für einen sicheren Einstieg montiert. Das Wasser läuft bereits ein. Laut Hügli dauert es zehn bis zwölf Tage, bis beide Becken gefüllt sind. Zu hoffen bleibt, dass zum Eröffnungstag am 15. Mai tolles Badewetter herrscht. Dies wäre die schönste Belohnung für alle, die sich mit viel Arbeit für die Badi eingesetzt haben. Beat Hügli ist überzeugt, dass das erarbeitete Schutzkonzept vom vergangenen Jahr auch in diesem Jahr wieder funktioniert. «Berechnet auf die Wasserfläche und die Liegefläche können wir pro Tag total 340 Kindern und Erwachsenen Einlass gewähren», erklärt er. Plätze können nicht vorreserviert werden. Martha Graber und ihr Restaurant- und Kiosk-Team stehen bereits in den Startlöchern. Ist die Fahne gehisst, ist die Badi offen.

www.badi-bottenwil.ch

Endlich wieder Wettkämpfe

Endlich wieder Wettkämpfe | Der Landanzeiger

Nach zwei Jahren ohne Wettkampf ging es für zwei junge Schlossrueder und acht Kunstturner vom Satus ORO (Oftringen- Rothrist-Oberentfelden) Schlag auf Schlag: Sie starteten an zwei Wochenenden in Folge mit Erfolg in Wiedlisbach und Malters an Mittelländischen Nachwuchsmeisterschaften.

Die beiden Schlossrueder Programm- 1-Turner Fabio Herb und Nicola Hunziker erturnten sich in Malters (LU) genau die gleichen Plätze wie eine Woche zuvor in Wiedlisbach: den 6. Rang für Nicola und Rang 7 für Fabio. Damit gehören beide nun zur erweiterten Spitze im Programm 1.

Mit acht Turnern nahm die Kunstturnerriege Satus ORO (Oftringen-Rothrist- Oberentfelden) im Luzerner Turnzentrum in Malters teil. Obwohl nicht alle Turner eine Auszeichnung ergattern konnten, stimmt der eingeschlagene Weg. Im Einführungsprogramm gingen vier Turner an den Start. Manuel Widmer, Liano Giorgi, Joel Walther und Roméo Sorbara, mussten sich in einem starken Wettkampf gegen 71 Turner behaupten. Joel Walther erturnte sich eine Auszeichnung. Nico Giorgi, Gabriel Spiewok, Ben Görner und Elia Palomba griffen im Programm 1 ins Geschehen ein. Mit sauber geturnten Übungen und gepflanzten Landungen gab es Auszeichnungen für Nico, Elia und auch für Ben. Somit passt der eingeschlagene Weg.

Endlich wieder Wettkämpfe | Der Landanzeiger
Fabio Herb (links) und Nicola Hunziker vom STV Schlossrued.

Nur perfekt ist gut genug

Nur perfekt ist gut genug | Der Landanzeiger

Der Kunstturner Noe Seifert, Mitglied des Satus Oberentfelden-Rothrist-Oftringen, ist halbwegs zufrieden mit seinem Auftritt bei der Kunstturn-EM in Basel. Obwohl er nur sehr kurz war.

Kaum haben die Europameisterschaften der Kunstturner in Basel begonnen, sind sie für Noe Seifert bereits wieder zu Ende. Der 22-Jährige verpasste am zweiten EM-Tag anlässlich der Qualifikation sowohl am Barren als auch am Pauschenpferd den Einzug in die Gerätefinals vom Wochenende. Das Ergebnis kommt nicht ganz unerwartet: Weil bei den Männern die Dichte an den kontinentalen Titelkämpfen in der St. Jakobshalle sehr hoch ist, war für Seifert schon im Vorfeld klar, dass es von ihm einen Exploit für den Finaleinzug brauchen würde. So hält sich bei ihm die Enttäuschung über das vorzeitige Aus denn auch in Grenzen.

Schmerzender Rücken und einige Wackler
Am meisten ärgert Noe Seifert der verpatzte Auftritt am Barren. In seine Übung schlichen sich mehrere kleine Fehler ein, weshalb am Ende mit 11,466 Zählern nur der 85. Rang bei 93 Gestarteten resultierte. Auch am Tag danach rätselt Seifert, wieso ihm seine Darbietung derart missriet. «Beim Podiumstraining am Dienstag schmerzte mein Rücken. Diese spürte ich auch während des Wettkampfs am Barren, das hatte sicher einen Einfluss», vermutet er. Ebenso wenig zur Stärkung seines Selbstvertrauens beigetragen hat das Wissen aus dem Training, dass der Abgang beim Barren noch nicht genug sitzt. Zusammengefasst bedeutet das: «Mir ist es einfach nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe», sagt Noe Seifert, der sich damit in illustrer Gesellschaft befindet: Auch der Brite Joe Fraser, Weltmeister und Olympiasieger am Barren, blieb in der Qualifikation hängen.

Deutlich zufriedener zeigt sich Noe Seifert mit dem Abschneiden am Pauschenpferd. Das Mitglied des Satus Oberentfelden-Rothrist-Oftringen turnte sein Programm solide und wurde mit 13,666 Punkten und dem starken 13. Rang belohnt. Als bester Schweizer fehlten Seifert nur vier Zehntel auf den achten und letzten Finalplatz. «Ein paar Wackler konnte ich nicht vermeiden. Das gibt dann die entsprechenden Abzüge. Auf diesem Niveau verträgt es solche Fehler nicht», sagt er.

Nach der Heim-EM ist vor Olympia in Tokio
Obwohl die Heim-EM für den Athleten Noe Seifert beendet ist, bleibt er als Zuschauer bis am Sonntag in Basel und feuert Giulia Steingruber, Pablo Brägger, Christian Baumann und Benjamin Gischard bei deren Finaleinsätzen an. Danach folgen ein paar Ferientage, ehe die Vorbereitungen für die Olympischen Sommerspiele in Tokio beginnen. In drei internen Qualifikationswettkämpfen des Schweizerischen Turnverbands will sich Seifert bis Mitte Juni einen Platz im Olympia-Mehrkampfteam sichern. «Nun heisst es trainieren und Übungen wiederholen, bis sie perfekt sitzen», sagt Noe Seifert.

«Wir tun alles, um bereit zu sein»

Wir tun alles, um bereit zu sein | Der Landanzeiger

Die Faustballer des STV Oberentfelden hoffen, dass die Saison am 1. Mai in irgendeiner Form starten kann.

Nach all den Absagen und Verschiebungen von Sportveranstaltungen und Meisterschaften reibt man sich die Augen, wenn man die Nachricht von Swiss Faustball liest. Der nationale Verband ruft auf seiner Homepage «alle Mannschaften dringend dazu auf, das Training unter Beachtung der Schutzmassnahmen seriös auf den Start am 1. Mai auszurichten». Während die Corona- Zwangspause in vielen Sportarten andauert, scheint der Optimismus bei den Faustballern gross – oder täuscht dies? Koni Keller, Trainer des STV Oberentfelden, grinst, wenn er auf den geplanten Meisterschaftsstart vom 1. Mai angesprochen wird. Er sagt: «Ich habe leider keinen direkten Draht zum Bundesrat und aktuell sind wir von Lockerungen leider weit entfernt. Aber ja, wir hoffen, es klappt mit dem Saisonstart und wir tun alles, was möglich ist, um bereit zu sein.»

Auf dem Trockenplatz wird kräftig geschwitzt
«Alles» bedeutet beim STV Oberentfelden derzeit ein leicht reduziertes Training. Einmal pro Woche treffen sich die NLA-Faustballer, um auf dem Trockenplatz gemeinsam zu schwitzen. Der Rasen, der sonst für die Übungseinheiten zur Verfügung steht, wird aktuell saniert. An Schlagtrainings ist auf dem harten Terrain noch nicht zu denken. «Grundlagentrainings und technische Basics sind aber gut möglich und Faustball, wo kaum Körperkontakt stattfindet, ist auch mit Schutzmassnahmen und Abstand umsetzbar », sagt Koni Keller. Der 62-Jährige verbindet derzeit auf dem Hartplatz Konditionsübungen mit Technikelementen, analog zu Trainings in der Halle in den Wintermonaten. «In dieser Kombination mühen sich die Jungs zwar ab, haben als Zückerchen aber immerhin den Ball in den Händen», so der 119-fache ehemalige Nationalspieler, der vor seiner siebten Spielzeit mit den Entfeldern steht, wenn man die Hallen- und Feldsaisons zusammenzählt.

Teamsportler wollen gemeinsam trainieren
Nebst dem Mannschaftstraining absolvieren die Spieler individuelle Fitnessprogramme – mittlerweile eher etwas widerwillig, was Koni Koller versteht: «Faustballer sind Teamsportler. Auf Dauer ist es ihnen zu langweilig, alleine zu trainieren. Sich in einer Mannschaft abzustrampeln, ist schon etwas ganz anderes, weil der neben dir auch pumpt und schnauft und man sich so automatisch gegenseitig motiviert. » Nach Ostern, so hoffen die Oberentfelder, geht es endlich wieder auf den Rasen, wo die Trainings praktisch normal stattfinden können. Ob das auch für die Meisterschaft gilt, ist fraglich. An den NLA-Spieltagen, wie sie aktuell ab 1. Mai noch geplant sind, würden sich jeweils deutlich mehr als 15 Personen begegnen. Und dass die Restriktionen im Breitensport, zu dem im Faustball auch die nationalen Ligen zählen, gelockert werden, ist mit Blick auf die aktuellen Covid-19-Kennzahlen eher unrealistisch. Vonseiten des Faustball-Verbandes heisst es, dass entsprechende Spiel-Varianten ausgearbeitet wurden, je nachdem, ob der Bundesrat am 16. April Verschärfungen, den Status quo oder Lockerungen bekanntgibt.

15-Personen-Regel als grosses Fragezeichen
Auch Koni Keller hat sich Gedanken gemacht und zieht zum Beispiel einzelne Partien statt Spieltage in Erwägung – insbesondere, wenn die 15-Personen- Regel bestehen bleibt. «Das würde trotzdem heissen, dass die Kader der beiden aufeinandertreffenden Mannschaften beschränkt sind, weil ja auch Schieds- und Linienrichter, Trainer und Betreuer zu den 15 erlaubten Leuten gezählt werden müssten», so Keller. Einzelspiele würden zudem die Anzahl Fahrten an die Matches erhöhen und einen komplizierteren Spielplan bedeuten. «Weil wir alle aber unbedingt wieder spielen wollen, wären wir bereit, den Mehraufwand zu betreiben», sagt der Trainer. Nach der verkürzten Feldsaison 2020 und der ausgefallenen Hallensaison letzten Winter sei der Hunger nach Ernstkämpfen gross. «Ich bastle zwar noch am Kader, aber die, die dabei sind, werden Vollgas geben, sobald sie wieder dürfen», sagt Koni Keller.

Niederlage im letzten Spiel vor den Playoffs

Niederlage im letzten Spiel vor den Playoffs | Der Landanzeiger

Vorletztes Wochenende ergatterten sich die Aarauer Spielerinnen vom Basketballclub Alte Kanti Aarau (BC AKA) den zweiten Saisonsieg und bestritten vergangenen Samstag das letzte Meisterschaftsspiel gegen Hélios Basket. Die 68:88-Niederlage widerspiegelt nicht den gesamten Spielverlauf, insbesondere im Angriff konnten die Aarauerinnen ihr Spiel erfreulicherweise verbessern.

Der BC AKA legte einen guten Start an den Tag – und dies, obwohl das Aarauer Kader dezimiert auftreten musste. Aufgrund gesundheitlichen Gründen konnte Dijana Milenkovic nicht am letzten Auswärtsspiel der regulären Saison teilnehmen. Im Angriff funktionierten die Aarauer Spielzüge um einiges besser als in den Spielen zuvor. Die Verteidigungswand von Hélios konnte besser gelesen werden und einige wichtige Punkte vielen dadurch in den ersten Spielminuten. Aarau ging in den ersten zehn Spielminuten leicht in Vorsprung (21:22). Einzig in der Verteidigung fand man keine gute Lösung gegen die grossen Innenspielerinnen von Hélios. Rund 18 offensive Rebounds erkämpfte sich die Heimmannschaft aufgrund kleiner defensiver Fehler der Aarauerinnen.
Im zweiten Viertel agierte die NLA-Mannschaft des BC AKA sehr diszipliniert und konnte dadurch zwischenzeitlich einen Vorsprung von acht Punkten erspielen (30:38). Kurz vor der Halbzeit riss der Faden leicht und Hélios konnte die Führung in die zweite Halbzeit mitnehmen (44:40).

19:0-Run von Hélios
Im dritten Viertel nutzte Hélios die kleinen Fehler der Aarauerinnen gnadenlos aus (61:48). Doch der BC AKA liess sich dies nicht gefallen und konnte fünf Minuten vor Spielende bis auf einen Punkt aufholen. In den letzten Minuten glitt die Kontrolle über den Ball den Aarauerinnen komplett aus der Hand und ermöglichte der Heimmannschaft einen 19-0 Lauf. Trotz starken Aktionen und besserer Wurfquoten musste sich der BC AKA in den letzten Minuten geschlagen geben.

SBLW Nächste Phase: Playoffs
Bereits anfangs Saison war klar, dass alle acht NLA-Damenmannschaften für die Playoff Viertelfinale qualifiziert sind. So trifft der letztplatzierte BC Alte Kanti Aarau (2 Siege) auf das erstklassierte Team BCF Elfic Fribourg (21 Siege). «Das letzte Spiel gegen Hélios gibt Zuversicht auf die kommenden Playoffspiele, auch wenn es schwer wird», so der Head Coach Velko Evgenievksi nach dem Spiel letzten Samstag. Im Viertelfinale gilt der Modus «Best-of- Three». So spielte der BC AKA gestern auswärts das erste Spiel dieser Viertelserie. Morgen empfängt der BC AKA dann für das zweite Spiel der Serie Fribourg zu Hause in der Tellihalle (ohne Zuschauer, live auf Youtube). Je nach Punktestand wird ein weiteres Spiel am Sonntag auswärts in Fribourg angesetzt.

Welches Navi lohnt sich und wo wird es sicher platziert?

Welches Navi lohnt sich und wo wird es sicher platziert? | Der Landanzeiger

Für eine sichere Fahrt ist unter anderem entscheidend, wo das Navigationsgerät im Auto angebracht ist. Die Garagisten des Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) unterstützen Automobilistinnen und Automobilisten bei Auswahl, Kauf und Montage von Navigationssystemen.

Wer für sein Fahrzeug ein neues Navigationsgerät kaufen möchte, der soll auf eine im Markt etablierte Marke zurückgreifen. Diese bieten eine optimale Bedienbarkeit und automatische Updates an. «Ein Navi funktioniert nur so gut, wie aktuell sein Kartenmaterial ist», erklärt Markus Peter, beim Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) verantwortlich für Technik & Umwelt.
Die Geräte sollten gerade im Hinblick auf Reisen ins Ausland offline nutzbar sein, damit die Roaming-Kosten nicht in die Höhe schnellen. «Vorteilhaft für Nutzer rein elektrischer Fahrzeuge ist, wenn das Navi auch Ladestationen anzeigt. » Eine nützliche Zusatzfunktion sei ausserdem eine integrierte Freisprechanlage, sofern diese nicht schon im Auto eingebaut ist.

Display: nicht zu gross
Beim Kaufentscheid spielt ebenfalls die Displaygrösse eine Rolle. Erhältlich sind Monitore im Format 4:3 oder 16:9. Eine möglichst grosse Anzeige ist verlockend, um die Informationen ideal ablesen zu können. Zu gross darf das Display aber auch nicht sein. Die Gesetzgebung schreibt vor, dass Lenkerinnen und Lenker die Fahrbahn frei überblicken müssen. Präziser (und etwas komplizierter) formuliert: Bei einer Augenhöhe von 0,75 Meter über der Sitzfläche muss man die Fahrbahn ausserhalb eines Halbkreises von 12 Meter Radius frei überblicken können. Das Sichtfeld kann in der Praxis überprüft werden, in dem man sich auf eine entsprechend entfernte Strassenmarkierung konzentriert. «Oder man stellt beispielsweise einen Bobby Car so vor das parkierte Fahrzeug, dass man es durch die Scheibe gerade noch sehen kann. Einige erschrecken, wie spät der Bobby Car in ihrem Sichtfeld auftaucht», sagt Markus Peter. Er legt die Faustregel nahe, das Gerät nach «gesundem Menschenverstand zu montieren».

Gerät soll leicht bedienbar sein
Das Anbringen des Navis mitten im Sichtfeld ist verboten. Im oberen und unteren Bereich wird es toleriert, wenn es nicht die Sicht versperrt. «Einerseits darf das Sichtfeld nicht eingeschränkt werden, andererseits muss das Gerät leicht zugänglich, also bedienbar sein. Das schränkt die Platzierungsmöglichkeiten ein.» Die beste Platzierung sei auf dem Armaturenbrett rechts vom Lenkrad.
Die AGVS-Garagisten helfen nicht nur bei der Platzierung und Aktualisierung des Kartenmaterials, sie geben auch vor dem Kaufentscheid fundiert Auskunft. Zudem finden sie eine elegante Lösung für das Stromkabel, sodass es nicht zwischen Armaturenbrett und 12-Volt-Anschluss in der Luft hängt. Nicht zuletzt helfen die Experten, die Freisprechanlage mit dem Smartphone zu verbinden. Einer sicheren Fahrt steht somit nichts im Weg.
Zu beherzigen gilt noch Folgendes: Wenn das Auto auf einem Aussenparkplatz abgestellt wird, sollte das Navigationsgerät entfernt werden. So wird es vor Sonnenlicht und Diebstahl geschützt.

Ein Kaltstart gäbe viele Verletzte

Ein Kaltstart gäbe viele Verletzte | Der Landanzeiger

Wie funktioniert ein Training im American Football ohne Körperkontakt? Ein Besuch bei den Argovia Pirates im ersten Training nach dem Sport-Lockdown.

Tacklen, den Gegner angreifen, zu Boden bringen, in die Mangel nehmen – dies ist eine Komponente im American Football, die viele Männer überhaupt zu diesem Sport zieht. Nun ist Körperkontakt im Breitensport aktuell aber verboten. Trotzdem trainieren die Argovia Pirates wieder gemeinsam als Mannschaft, auf ihrem Platz in Buchs. Zwei 15er-Gruppen liess Headcoach Chris Humbel via virtuellem Teamplanbuch aufmarschieren, eine dritte wäre möglich. Mit Masken trafen die Footballer ein.
Das letzte NLB-Meisterschaftsspiel bestritten die Argovia Pirates im Juli 2019. Danach sorgten Lockdowns und Sportanlagenschliessungen mehrmals für lange Trainingsunterbrüche. «Viele haben sich seit Monaten nicht gesehen», sagt Vereinspräsident Viktor Gegeckas, «vom sozialen Aspekt her ging durch Corona schon sehr viel verloren, was sonst das Vereinsleben ausmacht. » Trotzdem sind er und der Staff guten Mutes, dass bis zum Saisonstart eine schlagkräftige Piraten-Truppe beisammen sein wird. Rund 50 Spieler versucht man zu akquirieren, auch mit einem Probetraining am letzten März-Wochenende.

Nicht alle sind nach dem Lockdown gleich fit
Das erste Meisterschaftsspiel könnte Ende Juli oder Anfang August sein, schätzt Gegeckas, sodass die Saison im Oktober zu Ende wäre. «Wir brauchen zwei, noch besser drei Monate Zeit, in der wir wieder normal und mit Körperkontakt trainieren dürfen. Tacklen will gelernt sein, von null auf hundert funktioniert nicht, wenn es darum geht, den Gegner zu Boden zu bringen oder sich zu wehren, sonst haben wir zu viele Verletzungen.»
Bis zu entsprechenden Lockerungen der Corona-Einschränkungen feilt Coach Chris Humbel mit seinen Jungs an Kondition, Kraft, Ausdauer und Schnellkraft. «Ich sehe, wer sich in den letzten Monaten fit hielt, und wem ich vielleicht Hausaufgaben geben muss», sagt er. Sein Grinsen ist trotz Maske zu erahnen. Obwohl es an jenem Abend 5 Grad kalt ist, kommen die Piraten bei koordinativen Laufübungen ins Schwitzen, schwatzen und lachen zuerst noch bei Liegestützen, Sprints und Burpees, später ist nur lautes Schnaufen und das eine oder andere Fluchwort zu hören. Humbels Frage nach einer Stunde, «möget der no?», ist rhetorisch. Im ersten Training nach einer gefühlten Ewigkeit geben alle mehr, als sie bei Homeworkouts geben würden. «Es ist dieses gegenseitige Pushen, das fehlt, wenn du nicht mit dem ganzen Team trainieren kannst», sagt Viktor Gegeckas.
In den letzten gut 30 Minuten des zweistündigen Trainings erfolgen Übungen mit Ball: angetäuschte Zweikämpfe, Wurf- und Fangübungen kombiniert mit Laufwegen und Sprints. «Endlich mal wieder einen Ball in den Händen zu halten, ist geil», findet einer, «dann fang ihn doch auch richtig», scherzt ein anderer.

Teamspirit kann sich endlich wieder entwickeln
Die Piraten absolvieren ihr gesamtes Training mit Maske und in ihrer fixen 15er-Gruppe und bleiben meist mehr auf Distanz, als nötig wäre. «Klar würde ich lieber Übungen machen, in denen es zu Körperkontakten kommt, aber das geht nicht», sagt Humbel, «es gibt aber einiges, was wir tun können, bis wir wieder richtig ran dürfen. Hauptsache, wir sehen uns alle, das ist wichtig für den Teamspirit.» Sich später auf dem Feld aufeinander verlassen zu können, den gegenseitigen Respekt in Vertrauen umzuwandeln, sei ein Prozess. «Diese Saison kann eine Art grosser Teamevent werden», meinte Humbel bei seiner Ansprache vor dem ersten Training. «Schön, dass ihr wieder alle hier seid.»