12 von 30 Bankfilialen bleiben

12 von 30 Bankfilialen bleiben | Der Landanzeiger

Im Landanzeiger-Gebiet werden die NAB-Filialen in Buchs, Unterentfelden und Unterkulm am 22. November geschlossen, auch die Credit Suisse in Aarau geht an ihrem momentanen Standort zu und das per 30. November.

Seit 25. August steht fest, dass die Neue Aargauer Bank (NAB) als Marke verschwindet. Die Credit Suisse (CS) integriert die Regionalbank vollständig in den Mutterkonzern. Nun ist klar, welche Standorte im Aargau verschwinden. Neben den vier Filialen der CS in Aarau, Zofingen, Baden und Rheinfelden werden die heutigen NAB-Filialen Buchs, Unterentfelden, Unterkulm, Fislisbach, Möhlin, Mutschellen, Nussbaumen, Rothrist, Seengen, Sins, Spreitenbach, Villmergen, Wettingen und Bad Zurzach aufgelöst.

80 Prozent der CS-Belegschaft kommt aus der NAB
Wie viele Angestellte ihre Stelle verlieren, ist offen. «80 Prozent der künftigen CS-Belegschaft im Aargau wird aus NAB-Mitarbeitern bestehen», sagt Roberto Belci, der neue Chef der Credit Suisse Region Aargau gegenüber der «Aargauer Zeitung». Er nominierte auch die künftige Führungscrew der CS-Region Aargau. 17 der 20 Manager kommen von der ehemaligen NAB.

Auch bezüglich ihrer zahlreichen Sponsoring-Engagements schafft die CS Region Aargau Klarheit. Etliche Verträge sollen kurz vor der Verlängerung stehen oder eben erst verlängert worden sein, so wie das Sponsoring beim FC Aarau. Hingegen wird auf die Durchführung des NAB-Awards verzichtet. Dieser hätte wenige Tage vor dem Verschwinden des Namens NAB stattgefunden.

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Produktionsjubiläum für den Nissan LEAF

Produktionsjubiläum für den Nissan LEAF | Der Landanzeiger

Vom Nissan LEAF, dem ersten in Grossserie gebauten vollelektrischen Fahrzeug der Welt, ist jetzt das 500’000. Exemplar gefertigt worden. Das Jubiläumsmodell ist im britischen Sunderland vom Band gelaufen, wo Nissan den Elektro-Pionier seit 2013 herstellt und bislang mehr als 175.000 Einheiten produziert hat.

Seine Marktpremiere feierte der LEAF vor fast genau zehn Jahren. Seitdem wurde er nicht nur in Europa, in Japan und sogar weltweit zum Auto des Jahres gewählt; er hat auch das Vertrauen der Kunden in aller Welt gewonnen. Wie auch das von Maria Jansen aus Norwegen, die sich bereits 2018 für ihren ersten LEAF entschied und nun die Schlüssel für das Jubiläumsmodell entgegengenommen hat. «Mein Mann und ich fahren schon seit zwei Jahren den LEAF und sind begeistert», sagt sie. «Nun sind wir die stolzen Besitzer des 500’000. LEAF, der mit der zusätzlichen Reichweite und den weiter verbesserten Technologien unsere Bedürfnisse perfekt erfüllt.»

Zu den Technologien, die Sicherheit, Komfort und Kontrolle steigern, zählen beispielsweise das preisgekrönte Fahrerassistenzsystem ProPILOT, das den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug regelt und den LEAF in der Mitte der Fahrspur hält, sowie den e-Pedal-Modus für komfortables Ein-Pedal-Fahren.

Zusammengenommen mehr als 14,8 Milliarden Kilometer haben die LEAF Fahrer in aller Welt seit 2010 zurückgelegt. Dabei haben sie gemeinsam nicht nur 2,4 Milliarden Kilogramm CO2 eingespart, sondern auch zur Verbesserung der Luftqualität beigetragen.

Ein Kulturgut bleibt Safenwil erhalten

Ein Kulturgut bleibt Safenwil erhalten | Der Landanzeiger

Lang ist es her, seit im Jahre 1928 – kurz vor der Weltwirtschaftskrise – in Detroit ein besonderes Luxusauto der Marke Packard das Werk verliess. Die Firma gibt es nicht mehr, die Produktion wurde 1958 eingestellt. Doch dieses eine Auto existiert noch. Es steht im Eigentum des Feuerwehrvereins Safenwil und erstrahlt seit Kurzem wieder im hellsten Glanz.

Ende der vierziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts hatte die Feuerwehr Safenwil Bedarf an einem Pikettfahrzeug. Der Zofinger Jakob Hauser war damals auf dem Gebiet von Carrosseriearbeiten und Wagenbau eine gute Adresse. Der eingangs erwähnte Packard war damals in seinem Besitz und konnte die Bedürfnisse der Feuerwehrkommission Safenwil erfüllen. Diese, beziehungsweise die Gemeinde Safenwil, kaufte das Auto für 2392 Franken und liess es für rund 16‘000 Franken zu einem Feuerwehrfahrzeug umbauen. «Beim Umbau wurden vor allem die gepolsterten Sitze durch Holzbänke ersetzt, um acht Feuerwehrangehörigen für einen Ersteinsatz Platz zu bieten», weiss Andy Siegenthaler, ehemaliger Feuerwehroffizier in Safenwil, jahrelanger Oldtimer-Spezialist der Emil Frey AG und Mitglied des Feuerwehrvereins Safenwil (FWVS), zu berichten. Das Fahrzeug war rund 15 Jahre für die Feuerwehr Safenwil im Einsatz und wurde so um das Jahr 1964 herum ausgemustert.

Lange in einer Scheune gestanden
Weitere 15 Jahre lang fristete der Packard ein kümmerliches Dasein in einer alten Safenwiler Scheune. Für das Dorffest in Safenwil im Jahre 1981 wurde das Gefährt von ehemaligen Mitarbeitern der Emil Frey AG – viele davon auch Angehörige der Feuerwehr Safenwil – in Fronarbeit fachmännisch restauriert. Seither sind bald 40 Jahre ins Land gezogen und der Zustand des Packards verschlechterte sich in dieser Zeitspanne wieder zusehends. Hie und da durfte sich das Vehikel bei Jugendfesten und Hochzeiten sehen lassen. Für solche Ausfahrten konnte einfach eine Garagennummer der Emil Frey AG beantragt werden. Aus Versicherungsgründen ist dies heute nicht mehr möglich. Und das Fahrzeug durch die Motorfahrzeugkontrolle zu bringen, wurde mit der Zeit immer schwieriger. Hätte sich der ehemalige Feuerwehrangehörige Toni Grieder nicht jahrelang um die notwendigsten Unterhaltsarbeiten gekümmert, wäre der Packard vermutlich früher oder später auf einem Autofriedhof gelandet.

Ein Kulturgut bleibt Safenwil erhalten | Der Landanzeiger
Das bescheidene Armaturenbrett und die gewöhnungsbedürftigen Hebel und Griffe verlangen den Fahrern alles ab
Ein Kulturgut bleibt Safenwil erhalten | Der Landanzeiger
Der Innenausbau mit Holzbänken musste acht Feuerwehrangehörigen Platz bieten

Viel Handarbeit
Die Verantwortlichen des im Jahre 2000 gegründeten Feuerwehrvereins, in dessen Eigentum und Obhut sich der Oldtimer heute befindet, haben den Ernst der Lage erkannt und letztes Jahr einen Grundsatzentscheid getroffen. Die Generalversammlung gab grünes Licht für eine umfassende Restaurierung bei der spezialisierten Garage Ackermann in Dotzigen, um den Packard wieder verkehrstauglich zu machen. Dank des jahrelangen haushälterischen Umganges mit den Finanzen konnte der FWVS die Kosten im fünfstelligen Bereich selber aufbringen. «Ein solches Feuerwehrfahrzeug, das Schraube für Schraube von Hand zusammengebaut wurde, ist ein seltenes Kulturgut, das zu verlieren nicht zu verantworten ist», mahnt Siegenthaler eindringlich. Etliche Sponsoren haben den Wert des Oldtimers ebenfalls erkannt und grosszügige Beiträge an die Umbau- und zukünftigen Unterhaltskosten geleistet. Den Protagonisten Siegenthaler und Grieder sowie der Weitsicht des Vereinsvorstandes ist es zu verdanken, dass das Schmuckstück der Nachwelt erhalten bleibt. Damit ist es aber nicht getan.

Ab in die Fahrschule
Um Standschäden zu vermeiden, muss das Fahrzeug bewegt werden. Dafür müssen begeisterte und engagierte Mitglieder des Feuerwehrvereins das schwierige Fahren mit dem Oldtimer lernen. Andy Siegenthaler wird sich zusammen mit Toni Grieder als Fahrlehrer um die Ausbildung kümmern. Sofern es die Corona-Situation zulässt, wird der Packard am nächsten Jugendfestumzug der Gemeinde Safenwil am Samstag, 26. Juni 2021, zu bewundern sein.

Bolliger holt Gold im Para-Cycling

Bolliger holt Gold im Para-Cycling | Der Landanzeiger

Der VC Pfaffnau-Roggliswil führte die Para-Cycling Strassen-Schweizermeisterschaften durch. Zum ersten Mal konnte auch eine Schweizermeisterschaft (SM) im Rad-Strassenrennen der PluSport-Athleten «Standings» ausgetragen werden. Dabei konnte sich der Bottenwiler Lokalmatador Roger Bolliger durchsetzen.

16 Runden bei den Frauen, 20 Runden bei den Männern. Alle Teilnehmer mussten alle Runden absolvieren, auch bei Überrundungen. Schon früh zeichnete sich der Kampf ums Podium ab. Fabio Bernasconi attackierte gleich zu Beginn des Rennens und diktierte das Tempo. Alleine im Wind war aber der Effort zu gross, er liess sich von den Verfolgern Kamel Vauclair und Laurent Garnier einholen und arbeitete fortan mit ihnen zusammen. Roger Bolliger hingegen, der einer tieferen Startklasse angehört (tieferer Faktor), fuhr von Beginn weg sein Tempo. Zur Rennhälfte lag der Bottenwiler in der virtuellen Rangliste (faktorisierte Zeiten) knapp 20 Sekunden vor dem Trio Bernasconi, Vauclair und Garnier. Nach 20 Runden kam es zum Schlusssprint des Trios – Bernasconi setzte sich vor Vauclair und Garnier durch. Zu dieser Zeit hatte Bolliger noch 1,5 Runden zu absolvieren und ab dann wurde es ein Rennen gegen die Uhr. Sein Vorsprung schmolz und die vorgelegte Zeit von Bernasconi rückte näher. Das Publikum feuerte Roger auf den letzten Metern kräftig an und zählte den verbleibenden Vorsprung wie einen Countdown zurück. 5, 4, 3, 2, und…? Mit einer einzigen Sekunde Vorsprung überquerte Bolliger das Ziel und konnte sich den Titel schnappen

Rund 300’000 Franken Gewinn

Rund 300’000 Franken Gewinn | Der Landanzeiger

Bereits über ein Jahr ist vergangen, seit das 76. Eidgenössische Turnfest 2019 in Aarau stattgefunden hat. Anlässlich der Generalversammlung des Trägervereins wurde ein Reingewinn von knapp 300’000 Franken präsentiert, welcher nun zu 100 Prozent dem Sport zugutekommt.

Knapp 70’000 Turnerinnen und Turner und rund 200’000 Besucherinnen und Besucher waren bei der 76. Austragung des Eidgenössischen Turnfestes im Juni 2019 in Aarau mit dabei. 2349 Vereine haben sich in total 108 Disziplinen gemessen. Bereits vor der Ermittlung des Reingewinnes von 299’178 Franken konnte den rund 4100 Helfern den maximal versprochenen Helferslohn von 8 Franken pro Stunde ausbezahlt werden. «Es ist natürlich doppelt erfreulich, dass nach der erfolgreichen organisatorischen Durchführung nun auch der finanzielle Abschluss positiv ausfällt», fasst der damalige OK Präsident und Regierungsrat, Alex Hürzeler, zusammen. Die Hälfte des Reingewinnes geht gemäss Vertrag an den Schweizerischen Turnverband. 100’000 Franken bekommt der Aargauische Turnverband zu Gunsten des neuen Turnzentrums in Lenzburg und 50’000 Franken gehen zu Gunsten von Sportprojekten an die Stadt Aarau. Das 77. Eidgenössischen Turnfest findet 2025 in Lausanne 2025 statt.

Kreisel Herberge beim Bahnhof in Teufenthal wurde eingeweiht

Kreisel Herberge beim Bahnhof in Teufenthal wurde eingeweiht | Der Landanzeiger

In Teufenthal wurden die beiden Kantonsstrassen K 242 und K 250 saniert und die Kreuzung in einen Kreisel umgebaut. Die Einmündung Schmittengasse wurde verbreitet und neugestaltet. Die Bahnübergänge sind nun gemäss den Vorschriften des Bundesamtes für Verkehr gesichert. Die Anlage wurde im Beisein von Gemeindevertretern und Regierungsrat Stephan Attiger eingeweiht.

Der wichtige Verkehrsknotenpunkt in Teufenthal wurde seit März des letzten Jahres umgebaut. Zentrales Element ist der neue Kreisel. Dieser konnte nur realisiert werden, nachdem zwei Gebäude, unter anderem die ehemalige Post, abgebrochen wurden. Durch den Kreisel wird ein besserer Verkehrsflusses erreicht, um die Wartezeiten zu verkürzen. Im Weiteren wurde zwischen dem Strassenrand und dem Trassee der Bahn (Aargau Verkehr AG) Platz geschaffen, um einen gesicherten Übergang für Fussgänger zu schaffen.

Auch in den öffentlichen Verkehr wurde investiert
Die Aargau Verkehr AG hat an den Bahnanlagen umfangreiche Modernisierungen vorgenommen und in zusätzliche Sicherheit investiert. Die drei Bahnübergänge Schmittengasse, Bahnhofareal/Perronbereich und Injecta-Areal sind jetzt gemäss den Vorschriften des Bundesamts für Verkehr (BAV) gesichert. Beim Übergang zum Bahnhofareal konnte auf der Kreiselseite für die Zufussgehenden ein Warteraum geschaffen werden.

Die Bushaltestelle beim Bahnhofsgebäude wurde an den Kreisel verlegt. Damit wird die Fahrzeit der Busse verkürzt. Dadurch kann die Fahrplanstabilität verbessert werden. Im Weiteren entspricht die neuen Haltestelle den Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes. Für die wartenden Fahrgäste gibt es ein Buswartehaus und Sitzgelegenheiten.

Umfassende Arbeiten unter Boden
Nebst dem Strassen- und Bahnbau wurde in die unterirdische Infrastruktur investiert. So wurde die Eindolung des Dorfbachs mittels einer neuen Betondecke instand gestellt. Die Gemeinde hat ihr Leitungsnetz ergänzt und saniert, sowie eine neue Strassenbeleuchtung montiert. Alle Arbeiten wurden innerhalb von 20 Monaten erledigt. Dank guter Planung und tollem Einsatz aller Beteiligten konnte die Behinderung des Verkehrs auf ein Minimum reduziert werden. Während insgesamt drei Monaten wurde der Verkehr einspurig geführt und mit einer Lichtsignalanlage gesteuert. Dank einer «Schnellbauphase», in welcher während 72 Stunden ohne Unterbruch gearbeitet wurde, musste der Bahnbetrieb nur für knapp eine Woche eingestellt werden.

Das Holz ist in 206 Minuten nachgewachsen

Das Holz ist in 206 Minuten nachgewachsen | Der Landanzeiger

Zwischen Suhr und Hunzenschwil entsteht die erste Wildtierbrücke aus Holz in der Schweiz. 850 m3 Holz, 22’000 Schrauben, 220’000 Nägel und 312 Metallschuhe wurden verbaut. Die Bogenkonstruktion aus Schweizer Holz ermöglicht den Wildtieren bald die sichere Überquerung der Autobahn. Der Landanzeiger war bei der Baustellenbesichtigung dabei.

Weil Verkehrswege die Lebensräume der wildlebenden Tiere durchtrennen, legte das Bundesamt für Umwelt Wildtierkorridore von überregionaler Bedeutung fest. Der Korridor «AG6» verbindet das Juragebiet mit dem Mittelland und führt zwischen Gränichen und Suhr über die Autobahn. Bald ermöglicht eine 50 Meter breite Bogenkonstruktion den Wildtieren die sichere Überquerung der Autobahn. Das Spezielle daran: Die Konstruktion ist erstmals aus Holz.

Dass dies etwas Spezielles ist, zeigt die Tatsache, dass rund 70 Personen aus der regionalen, kantonalen und nationalen Politik sowie der Bau- und Holzbranche der Einladung von Pro Holz Aargau und den Firmen Timbatec und Häring sowie dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) zur Baustellenbesichtigung Folge leisteten und sich die Holzkonstruktion des rund 13,9 Millionen Franken teuren Bauwerks näher anschauen wollten.

In den Kurzvorträgen vor und nach der Führung wurde deutlich, dass alle Beteiligten sehr stolz sind, dass dieses Bauwerk grösstenteils aus Holz realisiert wurde. «Wir hoffen, diese Holzbrücke ist erst der Anfang», sagt Daniel Wehrli (Küttigen), Präsident von Pro Holz Aargau. Er hofft, dass auch der geplante Wildtierübergang über die T5 aus Holz gefertigt wird.

«Das Holz, das hier für die Brücke über die A1 verbaut wurde, ist im Schweizer Wald in 3 Stunden und 26 Minuten wieder nachgewachsen», sagt Jürg Felber von der Firma Häring aus Eiken. 25 seiner Mitarbeiter montierten in nur 15 Nächten die 156 verleimten Bogenbinder unfallfrei, von denen einer 1,6 Tonnen wiegt und eine Spannweite von 17 Metern aufweist. Zurzeit läuft die Fertigstellung des weiteren Aufbaus und die Abdichtung. Später folgen noch die landschaftsplanerischen Massnahmen. Die Eröffnung der Brücke ist für den Frühling 2021 geplant.

Das Holz ist in 206 Minuten nachgewachsen | Der Landanzeiger
Bewunderten das Bauwerk (von links): Lorenzo Cascioni (Vize-Direktor ASTRA), Sylvia Flückiger
(Präsidentin Lignum Schweiz), Edith Saner, (Grossratspräsidentin), Daniel Wehrli (Präsident Pro
Holz Aargau), Simon Meier (Projektleiter Timbatec) und Urs Hüsser (Hüsser Leimbau AG)

General Electric bricht sein Versprechen

General Electric bricht sein Versprechen | Der Landanzeiger

Der Regierungsrat kämpft zusammen mit dem Bundesrat für die Erhaltung der von einer Verlagerung nach Frankreich bedrohten General Electric-Arbeitsplätze im Aargau. Er ist enttäuscht, dass General Electric (GE) die 2018 und 2019 gemachten Zusicherungen bezüglich Arbeitsplatz- und Stellenerhalt nicht mehr einhalten will.

«Wir sind enttäuscht, dass die GE-Führung die im Zusammenhang mit dem Standort Oberentfelden gemachten Versprechen bezüglich Stellenerhalt nun nicht mehr einhalten will», erklärt Regierungsrat Urs Hofmann im Namen des Aargauer Gesamtregierungsrats.

Oberentfelden gut ausgelastet
Im Mai 2018 hatte GE angekündigt, 500 Stellen von Oberentfelden nach Birr zu verlagern und im Februar 2019 wurde kommuniziert, dass der Standort Oberentfelden sehr gut ausgelastet sei und GE vorläufig auf einen Umzug verzichte. Der Regierungsrat und die Bundesräte Johann Schneider-Ammann und Guy Parmelin haben in den letzten Jahren intensive Kontakte mit der GE-Führung gepflegt und sich mehrfach für den Erhalt der GE-Standorte und -Arbeitsplätze im Aargau eingesetzt. Umso grösser ist die Enttäuschung, dass die 2018 und 2019 gemachten Zusicherungen zur Erhaltung der Arbeitsplätze im Aargau nun nicht mehr gelten sollen und der GE-Standort Oberentfelden nach Frankreich verlegt werden soll.

Der Regierungsrat fordert das GE-Management auf, auf die in Aussicht genommene Verlegung der Arbeitsplätze nach Frankreich zu verzichten. Dies umso mehr, als Qualität und Produktivität des Standorts Oberentfelden gut seien beziehungsweise besser als in anderen Werken; weitere Pluspunkte seien das über einen langen Zeitraum aufgebaute Knowhow sowie das Potenzial an Fachkräften.

Für den Regierungsrat ist es somit auch in betriebswirtschaftlicher Hinsicht unverständlich, dass der Standort Oberentfelden beziehungsweise Birr geschlossen werden soll. Noch vor der Sommerpause 2020 wurde intensiv am Umzug von Oberentfelden nach Birr gearbeitet. Auch sieht der Regierungsrat ernsthafte Reputations- und Glaubwürdigkeitsrisiken für GE aufgrund der bisher abgegebenen Zusicherungen zur Erhaltung des Standorts Oberentfelden beziehungsweise Birr mit über 550 Arbeitsplätzen (436 Angestellte und 126 temporär Angestellte).

Gespräche mit GE geführt
Der Regierungsrat steht bei seinen Bemühungen, die GE-Standorte und -Arbeitsplätze im Aargau zu erhalten, in engem Kontakt mit Bundesrat Guy Parmelin. Unter anderem fand in dieser Woche ein Gespräch zwischen dem Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), Landammann Markus Dieth und Vertretern der GE-Führung statt. Der Aargauer Regierungsrat und Bundesrat Parmelin erwarten, dass GE ernsthaft nach Lösungen sucht, um möglichst viele Stellen der Produktionsbetriebe in der Schweiz beziehungsweise im Aargau zu erhalten.

Bronze nach Wechselbad der Gefühle

Bronze nach Wechselbad der Gefühle | Der Landanzeiger

Das Topteam der Schützengesellschaft Aarau hat an der Schweizer Gruppenmeisterschaft 300 m Gewehr in Emmen erneut Bronze im Feld A geholt. Bei den Sturmgewehrschützen erreichte die SG Lauffohr Rang 5.

Trotz Covid-19 feierte der Aargauer Schiesssportverband (AGSV) in der Schweizer Gruppenmeisterschaft einen schönen Erfolg. Landesweit starteten 957 Fünfergruppen in die erste Hauptrunde. Für den von Zürich nach Emmen verlegten Finaltag qualifizierten sich 64 Gruppen in drei Kategorien. Vier Aargauer Gruppen gelang diese Qualifikation.

Als sicherer Wert erwies sich einmal mehr das Quintett der SG Aarau im Feld A mit Sportgewehren. Allerdings geriet Medaillenanwärter aus dem Aargau schon in der ersten Runde ins Zittern. Doch Hansjörg Schmied (196 Punkte) und Rafael Bereuter (198) schossen erstklassig, womit das Team vom 14. auf den 7. Platz vorrückte, was für den Vorstoss in Runde 2 genügte. In diesem Durchgang trumpfte die SG Aarau mit dem Spitzenresultat von 972 Punkten gross auf. «Sofort abhaken und sich auf den Final konzentrieren», lautete gemäss Teamchef Jörg Fankhauser die Devise. Weil in jeder Runde bei null begonnen wird, war dies für einen erfolgreichen Medaillenkampf zentral.

«Höchstes Ziel» verfehlt
Im Final der besten vier Teams liefs nicht mehr perfekt. 962 Punkte waren für das Aarauer Quintett zwar immer noch eine gute Leistung, «aber unser höchstes Ziel haben wir nicht erreicht», kommentierte Jörg Fankhauser die Bronzemedaille. Gold ging überraschend an Schwanden vor Höri. Titelverteidiger Tafers verfehlte das Podest um fünf Punkte.

Massive Steuereinbussen wegen Corona

Massive Steuereinbussen wegen Corona | Der Landanzeiger

Mit einem gleichbleibenden Steuerfuss von 108 Prozent und einem Gesamtumsatz von rund 37.7 Mio. Franken weist das Budget 2021 der Gemeinde Buchs einen Aufwandüberschuss von 576‘400 Franken aus.

Das Budget 2021 zeigt auf der Einnahmenseite die ersten Auswirkungen von Corona. Aufgrund der Prognosen des Kanton wurden die Steuereinnahmen der natürlichen und juristischen Personen gemäss kantonaler Weisung nach unten korrigiert. Das Minus bei den Steuererträgen beträgt insgesamt rund 440’000 Franken (250’000 natürliche Personen, 190’000 juristische Personen). Dieser Minderertrag führt, trotz Sparbemühungen, massgeblich zum negativen Gesamtergebnis.

Trotz des deutlichen Aufwandüberschusses bleibt der Steuerfuss bei 108 Prozent. Die Unsicherheiten, verursacht durch die Corona-Pandemie, sind zum jetzigen Zeitpunkt auf Aufwandund Ertragsseite so gross, dass eine Steuerfusserhöhung nicht gerechtfertigt ist. Zur Abfederung eines allfällig negativen Jahresergebnisses 2021 stehen kumulierte Ergebnisse aus den beiden Vorjahren zur Verfügung.

Kosten steigen – Finanzausgleich auch
In vielen Bereichen konnten die für das Jahr 2021 geplanten Ausgaben auf Vorjahresniveau oder tiefer eingesetzt werden. In drei Bereichen steigen die Kosten wiederum ausserordentlich an. Die Ausgaben im Bildungsbereich steigen aufgrund Änderungen im Rahmen des neuen Lehrplanes sowie den leicht tieferen Betriebskosten der Kreisschule Aarau-Buchs netto um rund 183’000 Franken. Ebenfalls steigend sind die Kosten im Rahmen der Leistungsvereinbarung mit dem Spitex-Verein Buchs. Der Gemeindebeitrag steigt um 90’000 Franken auf neu 620’000 Franken. Ausserdem ist eine weitere Kostensteigerung im Bereich soziale Sicherheit zu verzeichnen.

Erfreulicherweise werden auch in diesem Jahr einige Mehrbelastungen durch den höheren Beitrag aus dem innerkantonalen Finanz- und Lastenausgleich teilkompensiert. So steigt die Gesamtentschädigung auf neu 1.522 Mio. Franken (Budget 2020, 1.408 Mio. Franken), was Mehreinnahmen von 114’000 Franken entspricht. Die Hauptgründe für die höheren Beiträge liegen in der sehr tiefen Steuerkraft im Vergleich zu anderen Aargauer Gemeinden und den sehr hohen Ausgaben im Bereich soziale Sicherheit.

Grosser «Brocken» für Schulbau und Strassen
Das hohe Investitionsvolumen in mehreren Teilbereichen zeigt sich auch im aktuellen Aufgaben- und Finanzplan der Gemeinde Buchs. Die Planjahre 2021 bis 2024 weisen einen Investitionsbedarf, vornehmlich im Bereich Schulbau und Strassen, von rund 24,4 Mio. Franken aus. Der Löwenanteil betrifft weiterhin der Neubau des Schulhauses Risiacher, welches ab dem Schuljahr 2022/2023 der Nutzerin übergeben werden soll. Die Investitions- Tranche beträgt im kommenden Jahr 10,25 Mio. Franken. Begleitet wird diese Grossinvestition von zahlreichen dekretsmässigen Beiträgen an die Sanierung der Kantonsstrassen sowie einem Sanierungsprojekt rund um die Abdankungshalle des Friedhofs. Bei den spezialfinanzierten Betrieben Wasserwerk und Abfallbeseitigung zeigt sich ein ähnliches Bild wie in den Vorjahren.

Für das kommende Jahr wird beim Wasserwerk ein Ertragsüberschuss von 277’200 Franken erwartet und bei der Abfallbeseitigung resultiert ein Plus von 106’600 Franken. Beide Betriebe stehen damit auf finanziell solidem Boden was die eigenständige Finanzierung der anstehenden Investitionen massgeblich unterstützt. Eine andere Ausgangslage zeichnet sich bei der Abwasserbeseitigung ab. Aufgrund der höheren Abschreibungen, resultierend aus den bisher getätigten Investitionen, sowie des leicht höheren Beitrags an den regionalen Abwasserverband steigt das Defizit. Für das Jahr 2021 wird mit einem Minus von 116’100 Franken gerechnet, welches durch das vorhandene Eigenkapital gedeckt wird.

Den neuen High-Speed-Flyer jetzt bei elfar probefahren

Den neuen High-Speed-Flyer jetzt bei elfar probefahren | Der Landanzeiger

Bei der elfar GmbH in Unterentfelden stehen die ersten Modelle des nächstjährigen Flyer-Modells bereit: Das Upstreet 6 ist ein High-Speed
E-Bike (bis 45 km/h), speziell konzipiert für Pendler im urbanen Umfeld. Am Samstag, 19. September kann das Upstreet 6 bei elfar einen ganzen Tag lang zur Probe gefahren werden.

Die Flyer AG aus Huttwil im Emmental gilt als Schweizer E-Bike-Pionierin seit 1995. Auch die elfar GmbH in Unterentfelden hat viel Erfahrung auf dem Gebiet der Elektromobilität von zwei bis vier Rädern und ist seit 17 Jahren rein elektrisch unterwegs. «Uns hat die Qualität von Flyer von Anfang an überzeugt und deshalb setzen wir seit über zehn Jahren auf E-Bikes von Flyer», erklärt Jonas Moser, der Geschäftsführer von elfar GmbH.

Upstreet 6 – für den schnellen Arbeitsweg
Am Samstag, 19. September stehen bei elfar die neuen Flyer-Modelle zum Probefahren bereit. Das Upstreet 6 kann während der Öffnungszeiten von 9.00 bis 16.00 Uhr ausprobiert werden.

Das Upstreet 6 definiert Alltagsmobilität neu: effizient, aktiv und nachhaltig. Konzipiert für Pendler, ist dieses High-Speed-E-Bike ausschliesslich mit einer Tretunterstützung bis 45 km/h erhältlich. Kraftvoll und beinahe lautlos entfaltet der ausgesprochen leise Nabenmotor seine Power mit 825 W und sorgt für ein dynamisches Dahingleiten. Dynamik vermittelt das Upstreet 6 auch im Erscheinungsbild mit einer klaren Linienführung und Detaillösungen wie das perfekt in den Vorbau integrierte FIT D1 Display. Der auf grosse Reichweiten ausgelegte, vollintegrierte Flyer FIB Akku mit 810 Wh Leistung sorgt auf längeren Pendlerstrecken oder Umwegen konstant für volle Power. Im Long-Life Modus lädt der Akku nur bis 80% und bei 20% Akku-Kapazität wird der Fahrer informiert, die Batterie wieder aufzuladen. So kann die Lebensdauer des Akkus maximiert werden.

Noch nie hat der Arbeitsweg so viel Spass bereitet.



Zwei neue Lehrlinge bei elfar GmbH
Anfang August haben gleich zwei neue Lehrlinge ihre Ausbildung zum Fahrradmechaniker EFZ bei der elfar GmbH begonnen: Tim Pufahl, 15-jährig, aus Aarau (links) und Dario Härdi, 16-jährig, aus Moosleerau (rechts).

Den neuen High-Speed-Flyer jetzt bei elfar probefahren | Der Landanzeiger
Den neuen High-Speed-Flyer jetzt bei elfar probefahren | Der Landanzeiger

elfar GmbH

Feuerwehrweg 1
5035 Unterentfelden
Telefon 062 723 91 48
www.elfar.ch

Öffnungszeiten
Di bis Fr, 9.00 bis 11.30 Uhr,
13.30 bis 18.30 Uhr
Sa, 9.00 bis 16.00 Uhr

Neuer Präsident für den SC Schöftland

Neuer Präsident für den SC Schöftland | Der Landanzeiger

An der gutbesuchten Generalversammlung des SC Schöftland wurden die zwei langjährige Vorstandsmitglieder Ruedi Gmür und Andi Jurt verabschiedet und zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Die 109. Generalversammlung des Sportclub Schöftland fand Anfang September im Cinema 8 unter Einhaltung der Corona-Vorgaben statt. Die 100 Mitglieder genehmigten die Pflichttraktanden Protokoll, Jahresrechnung 2019/20, Budget 2020/21, Mitgliederbeiträge und die Abnahme der Saisonberichte ohne Bemerkungen.

Ruedi Gmür tritt nach 12-jähriger Vorstandstätigkeit, davon die vier letzten Jahre als Präsident, zurück. Auch Andi Jurt tritt nach 11 Jahren als Sportchef und Beisitzer im Vorstand kürzer. Beide haben hervorragende Arbeit zum Wohle des Sportclub Schöftland geleistet und wurden mit einem Geschenk verabschiedet und zu Ehrenmitgliedern gemacht.

Neuer Präsident für den SC Schöftland | Der Landanzeiger
Neue Ehrenmitglieder (von links): Ruedi Gmür und Andi Jurt erhalten von Reto Dambach ein Geschenk für ihre treuen Dienste

Vorstand aufgestockt
Neu wurden Heinz Wölfli als Präsident, Mauro Caputo als Leiter Nachwuchs und Markus Mahler als Beisitzer in den Vorstand gewählt. Dieser besteht neu aus folgenden zehn Mitgliedern: Heinz Wölfli (Präsident), Philipp Andris (Vize-Präsident), Roger Hunziker (Leiter Spielbetrieb), Christian Rohr (Leiter Finanzen), Manuel Moor (Sportchef), Dominic Bäni (Leiter Marketing), Philipp Bachmann (Leiter Veranstaltungen), Reto Dambach (Beisitzer), Mauro Caputo (Leiter Nachwuchs) und Markus Mahler (Beisitzer). Das Sekretariat wird von Brigitte Hauri geführt.

Der Sportclub Schöftland hat zurzeit rund 380 Mitglieder, diese spielen in sechs Aktiv- und acht Juniorenmannschaften. Dazu kommt noch eine grosse Fussballschule mit über 60 Kindern. Die erste Mannschaft spielt in der 2. Liga interregional. «Wir sind stolz, so vielen fussballbegeisterten Aktiven und Junioren eine sinnvolle Freizeitgestaltung bieten zu können», sagt der neue Präsident Heinz Wölfli. «Dies ist nur dank der hervorragenden Infrastruktur auf der Sportanlage Rütimatten möglich.»

www.scschoeftland.ch

Die Produktion ist angelaufen

Die Produktion ist angelaufen | Der Landanzeiger

Der sehnlichst erwartete GR Yaris ist seit dem 26. August in Produktion. Gebaut wird er im Werk Motomachi, nicht weit von wo der LFA geboren wurde. Die ersten europäischen Auslieferungen werden für November erwartet.

Am 26. August 2020 lief der erste GR Yaris im Werk Motomachi in Toyota City Japan vom Band. Vollständig neu aufgebaut, ist die Fertigungsstätte ganz auf die speziellen Anforderungen der GR Yaris Produktion ausgerichtet.

Fertigungsanlagen neu eingerichtet
Die Herstellung von so sportlichen Fahrzeugen hat den Produktionsingenieuren die Gelegenheit gegeben, die Fertigungsanlagen neu einzurichten und ganz auf den GR Yaris abzustimmen. Zudem hat Toyota Gazoo Racing mit der «GR Factory» einen speziell für die Fertigung von GR Sportmodellen bestimmten Prozess geschaffen. Diese Factory umfasst mehrere unterschiedliche Montagezellen, die durch automatisch gesteuerte Transportfahrzeuge verbunden sind, sowie Karosserie- und Komponenten-Montagelinien ohne Fliessbänder. Dieser Prozessablauf ermöglicht die Herstellung aussergewöhnlich steifer Aufbauten – essenziell für Sportfahrzeuge – sowie eine Fertigung mit höchster Präzision. Beides ist in normalen Grossserien-Anlagen in diesem Ausmass kaum möglich.

Getreu dem Prinzip optimaler Mitarbeiterförderung hat Toyota Gazoo Racing in diesem Werk hochqualifizierte Techniker aus dem ganzen Toyota Konzern vereint. Als «Takumi» bezeichnet, sind diese Teammitglieder bekannt für ihre aussergewöhnlichen handwerklichen Fähigkeiten. Das neue GR Werk dient dazu auch als Weiterbildungsstätte zur Förderung handwerklicher und technischer Fähigkeiten für Mitarbeiter anderer Toyota Produktionsstandorte.

Ein einzigartiges Sportfahrzeug
Geboren mit WRC-Genen, ist der GR Yaris ein einzigartiges Sportfahrzeug, aufgebaut auf einer neuen Plattform und ausgerüstet mit einem neuen 1.6-Liter-3-Zylinder-Turbomotor, der 261 PS und 360 Nm abgibt, die über das spezielle GR-FOUR System alle vier Räder antreiben – direkt vom Rennsport inspiriert und mit einem Fahrzeuggewicht von lediglich 1288 kg.

Nach dem erfolgreichen Online-Reservierungs- Launch im März 2020 werden die ersten Auslieferungen prioritär an diese Frühbesteller Ende 2020/Anfang 2021 erfolgen.

Ein Schritt näher an der grossen Forst-Fusion

Ein Schritt näher an der grossen Forst-Fusion | Der Landanzeiger

Im Sommer 2021 sollen die Ortsbürger der zehn beteiligten Gemeinden über die grosse Fusion entscheiden. Gibt es Ja, würde der neue Forstbetrieb am 1. Januar 2022 starten. Zuvor geht es noch ums Geld.

Die Arbeitsgruppe Forstbetrieb Suhrental-Ruedertal hat die Gemeinderäte und Kommissionsmitglieder von elf Gemeinden (Schmiedrued war zum letzten Mal dabei) auf den aktuellsten Stand gebracht bezüglich der Fusion der Forstbetriebe Muhen-Hirschthal-Holziken, Oberes Suhrental und Leerau-Rued. Sie zeigte auf, wie der künftige Forstbetrieb finanziert werden soll. Über 50 Prozent sollen aus dem Holzertrag kommen. Die Beiträge für Jungwaldpflege, die Beförsterung und den Naturschutz machen 14 Prozent aus. 20 Prozent steuern Erträge aus Dienstleistungen für Dritte bei. Weitere 13 Prozent sollen die Sockelbeiträge der Gemeinden beisteuern. Diese berechnen sich anhand von Waldfläche und Einwohnerzahl und sollen den Unterhalt von 150 Kilometern Waldstrassen, den Holzschlag, den Bodenschutz und Bildungsanlässe finanzieren. Leistungen, die darüber hinausgehen, werden den Gemeinden separat in Rechnung gestellt – analog den Leistungen für Dritte.

Überhaupt würden diese Leistungen für Dritte immer wichtiger, sagte Martin Blattner vom Forstbetrieb Jura. Dieser Forstbetrieb besteht seit 1. Januar dieses Jahres und umfasst die Ortsbürgergemeinden Küttigen, Erlinsbach und Densbüren. Mit 1709 Hektaren ist er etwas kleiner als der Forstbetrieb, der per 1. Januar 2022 im Suhren- und im Ruedertal entstehen soll. Er steht aber vor den gleichen Herausforderungen: erfolgreich arbeiten trotz sinkender Holzpreise.

Im neuen Forstbetrieb werden Gemeinden vereint, die zwischen 163 und 4431 Einwohner haben und Waldflächen zwischen 7 und 224 Hektaren einbringen. Die Gemeinden bezahlen pro Hektare Wald 121 Franken und pro Einwohner 14 Franken an den Sockelbeitrag. «So können wir berücksichtigen, dass ein grosser Wald mehr Arbeit gibt, eine grosse Einwohnerzahl aber auch den Wald stärker beansprucht», erklärte Projektverfasser Theo Kern. Glücklich sind damit noch nicht alle Gemeinden. Sie sind nun aufgefordert, bis Ende Oktober zur Finanzierung des Forstbetriebs ein Feedback zu geben.

Traumhafte Terrassenwohnungen im Gibel in Muhen

Traumhafte Terrassenwohnungen im Gibel in Muhen | Der Landanzeiger

In Muhen am Gibel entstanden vier grosszügige Terrassenwohnungen. Die schönen 4½-Zimmer-Wohnungen mit rund 150 Quadratmeter Brutto- Grundfläche und Westhanglage bieten einen schönen Ausblick auf das Suhrental. Noch zu haben ist einzig im Haus B das Obergeschoss.

Das Bauland im Gibel mit einer Grösse von 1560 Quadratmetern wurde durch die Herren Hans Roza, Christian Keppler und Kurt Sandmeier für 1’000’000 Franken am 17. August 2017 von der Gemeinde Muhen gekauft.

Das Grundstück wurde in zwei Parzellen aufgeteilt. Das untere Land, der Gibel 33, umfasst 842 Quadratmeter; das obere, der Rebenweg 17, 718 Quadratmeter. Auf beiden Parzellen wurden je zwei Terrassenhäuser geplant.

Im März 2018 wurde das Baugesuch eingereicht, welches nach kleineren Einsprachen am 12. Juli 2018 bewilligt wurde.

Von Anfang an war klar, dass Hans Roza die untere Wohnung am Rebenweg 17 für sich beansprucht. Dieses Jahr im August hat Herr Roza glücklich sein neues Zuhause bezogen.

Beide Immobilien der unteren Parzelle am Gibel 33 konnten an den selben Interessenten verkauft werden. Die Wohnungen sind ab Oktober 2020 bezugsbereit.

Das oberste Terrassenhaus wartet noch auf einen Besitzer. Die 4½ Wohnung hat eine Bruttogeschossfläche von 159 Quadratmeter, eine Terrasse von 68 Quadratmeter und eine Doppelgarage. Alles ist rollstuhlgängig und erreichbar mit Lift. Die Aussicht über das Schwabistal ins Suhrental und in den Jura ist atemberaubend.

Traumhafte Terrassenwohnungen im Gibel in Muhen | Der Landanzeiger
Die Terrassen im Gibel sind perfekt nach südwesten ausgerichtet
Traumhafte Terrassenwohnungen im Gibel in Muhen | Der Landanzeiger
Alle Wohnungen haben einen qualitativ hohen Ausbaustandard

Weitere Infos zur freien Wohnung: Massivbau, Beton, Backstein, Ausendämmung, separate WP-Heizung pro Wohneinheit, qualitaitv hoher Ausbaustandard.

Leutwyler & Sandmeier Architekten

Obere Dorfstrasse 6
5034 Suhr
Telefon 062 842 63 42
www.l-und-s.ch

Marco Brivio: Vertrauen und Sicherheit für den Wohlstand

Marco Brivio: Vertrauen und Sicherheit für den Wohlstand | Der Landanzeiger

Marco Brivio (52) hat seine Wurzeln im Tessin und lebt seit Jahrzenten mit seiner Familie in der Region. Als Unternehmer in der Immobilienbranche und Präsident des örtlichen Gewerbevereins kennt er die Anliegen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Er setzt auf Vertrauen und Sicherheit.

Zu koordinieren, vermitteln und verhandeln ist sich Marco Brivio gewohnt. Als Immobilientreuhänder ist ihm die Zufriedenheit von Besitzern und Mietern, Verkäufern und Käufern genauso wichtig wie von Unternehmern und Arbeitnehmern bei seinem Engagement als Präsident des Gewerbevereins Muhen. «Erfolgreiche Unternehmer und Arbeitgeber sowie zufriedene Menschen und Arbeitnehmer sind die Voraussetzung zum Wohlstand in unserem Land», ist Brivio überzeugt. Arbeiten und damit Eigenverantwortung übernehmen, müsse sich lohnen. Dies sei der einzige Weg, wie Wohlstand und Lebensqualität auch in Zukunft Bestand hätten. «Eigenverantwortung ist die Möglichkeit, wie wir als Bürgerinnen und Bürger unser Leben in die Hand nehmen, selbstverantwortlich bleiben und selber über uns bestimmen». Dafür müsse man etwas tun und sich einsetzen. «Ein wichtiger Partner dafür ist auch die Politik, deshalb will ich mich im Aargauer Grossen Rat einbringen».

Mehr Handwerker statt Akademiker
Marco Brivio ist zunehmend überzeugt, dass eine solide handwerkliche Grundausbildung ein optimales Fundament für die Zukunft ist. «Als Gewerbevereinspräsident ist es mir ein Anliegen, die Handwerkerberufe den Schülern, die auf Lehrstellensuche sind, näher zu bringen». Aus diesem Grund findet in Muhen regelmässig ein Lehrlingstag statt. Denn es sei wichtig, dass die zukünftigen Lehrlinge wissen, welches Potential das Gewerbe im Dorf bieten könne.

Dorf- und Stadtkerne stärken
«Nur dort wo die Wirtschaft pulsiert, Leben die Dörfer und Städte», glaubt Marco Brivio. In vielen Gemeinden droht der Dorfkern zu verkümmern. Mit dem Strukturwandel der Gesellschaft und der Verdrängung der Unternehmen wie Handwerks- und Gewerbebetriebe aus den Ortsmitten verfallen viele Dorfund Stadtkerne. Die Voraussetzungen für die Schaffung von Vielfalt durch Gewerbebetriebe wie Gastronomie oder Detailhandel müssten in der Politik ständig auf der Traktandenliste sein und verbessert werden.

Es braucht Unternehmer statt Unterlasser
Das Leben von Marco Brivio war immer schon von Mitwirkung und Beteiligung geprägt. «Ich schätze den Kontakt zu Menschen und lebe die Mitgliedschaft in verschiedenen Organisationen und Verbände.» Um gute Lösungen zu finden braucht es Wissen und die Bereitschaft zur Diskussion. Deshalb sei das politische System in unserem Land so wertvoll. «Es ist möglich zu debattieren, die verschiedenen Ansichten darzulegen und zu streiten.» Am Schluss resultierten meistens gute Lösungen. Es braucht auch Unternehmer mit Ideen und Visionen, Mut und Bereitschaft etwas zu riskieren. «Deshalb ist die politische Arbeit keine Farce, sondern ein wichtiger Beitrag zur Stärkung unseres Landes, unseres Kantons und der Gemeinden».

Marco Brivio: Vertrauen und Sicherheit für den Wohlstand | Der Landanzeiger

Mehr Informationen
über Marco Brivio gibt es unter
www.marco-brivio.ch