Ein­woh­ner­rats­sit­zung Don­ners­tag-Abend, 19.00 Uhr, im Gemein­de­saal

Buchs diskutiert nochmals über den «Zukunftsraum Aarau»

20. Juni 2018 | News

Die heu­ti­ge Ein­woh­ner­rats­sit­zung ver­spricht Span­nung: Eine Moti­on von sechs über­par­tei­li­chen Ein­woh­ner­rä­ten ver­langt, dass in Buchs das Stimm­volk über das Fusi­ons­pro­jekt «Zukunfts­raum Aar­au» per Abstim­mung ent­schei­den kann. Wei­te­re Geschäf­te sind unter ande­rem drei Ein­bür­ge­run­gen und eine Moti­on, wonach für sol­che Ein­bür­ge­run­gen nicht mehr der Ein­woh­ner­rat, son­dern der Gemein­de­rat zustän­dig ist.

Mit­te Mai hat sich eine über­par­tei­li­che Inter­es­sen­grup­pe zusam­men­ge­schlos­sen, um mit einer Peti­ti­on eine Volks­ab­stim­mung über den Bei­tritt der Gemein­de Buchs zum «Zukunfts­raum Aar­au» zu ver­lan­gen. Um dem Anlie­gen den nöti­gen Nach­druck zu ver­lei­hen, haben nun sechs Ein­woh­ner­rä­tin­nen und Ein­woh­ner­rä­te der CVP, SP, glp, EVP, Grü­ne und Sey­lan Elbas (par­tei­los) gleich­zei­tig die Ein­rei­chung einer ent­spre­chen­den Moti­on an der heu­ti­gen Ein­woh­ner­rats­sit­zung vom 21. Juni ange­kün­digt.

Die Motio­nä­rin­nen und Motio­nä­re gehen davon aus, dass ein Ver­zicht auf eine Teil­nah­me beim «Zukunfts­raum Aar­au» lang­fri­stig nega­ti­ve Kon­se­quen­zen für die Ent­wick­lung der Gemein­de haben wird.

Des­halb set­zen sie sich mit dem Vor­stoss dafür ein, dass das Buch­ser Stimm­volk sel­ber über eine Teil­nah­me an die­sem weg­wei­sen­den Pro­jekt ent­schei­den kann.

Die wei­te­ren Geschäf­te

Eine Moti­on von Hei­di Nie­der­mann und Tho­mas Mei­er ver­langt eine Ände­rung der Gemein­de­ord­nung.

Nicht mehr der Ein­woh­ner­rat soll über Ein­bür­ge­run­gen ent­schei­den, son­dern der Gemein­de­rat. «Wir ver­tre­ten die Ansicht, dass nur ein Gre­mi­um mit vol­ler Akten­ein­sicht über ein Gesuch ent­schei­den soll», begrün­den die Motio­nä­re. Joel Blunier (EVP) ver­langt in sei­ner Moti­on den Start des Pilot­pro­jek­tes «Arbeit statt Sozi­al­hil­fe», bei dem Sozi­al­hil­fe­emp­fän­ger zu gemein­nüt­zi­gen Arbeits­ein­sät­zen in der Gemein­de auf­ge­bo­ten wer­den kön­nen. Als Vor­bild nennt Blunier die guten Erfah­run­gen eines ähn­li­chen Pro­jek­tes in Brugg.

In einem Postu­lat ver­lan­gen Mar­tin Gysi (EVP) und Reto Bian­chi (GLP) Mass­nah­men gegen den zuneh­men­den orts­frem­den Quar­tier­ver­kehr.

Wei­te­re Trak­tan­den sind der umfas­sen­de Rechen­schafts­be­richt und die Jah­res­rech­nung 2017 der Gemein­de, drei Ein­bür­ge­run­gen, ein Kre­dit­be­geh­ren für die Sanie­rung der Bach­stras­se, sowie die Inpflicht­nah­me von Ein­woh­ner­rat Fabio Toma anstel­le des zurück­ge­tre­te­nen Remo Mül­ler.

KF