Spannende Filmabende unter freiem Himmel

OpenAir Kino Aarau | Der Landanzeiger

Das stimmungsvolle und abwechslungsreiche Aarauer OpenAir Kino gibt es dieses Jahr wieder vom 16. Juli bis 31. August auf der Pferderennbahn im Schachen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Einem schönen Kinoabend steht also nichts im Weg.

Emotionale Momente voller Witz, Spannung und Romantik – die vielfältigen Filmwelten ziehen die Zuschauer immer wieder in ihren Bann. Die Open Air Kino Saison 2020 startet in Aarau am Donnerstag, 16. Juli mit dem Film «Das perfekte Geheimnis» auf der Pferderennbahn in Aarau. Die Filmabende finden bei jedem Wetter statt – ausser bei Sturm. Gestartet wird jeweils um 18.30 Uhr mit der Öffnung der OpenAir Restauration. Die Abendkasse öffnet um 19 Uhr und die Vorführungen beginnen mit dem Eindunkeln.

Neu: ermässigte Tickets ausschliesslich online Tickets kosten regulär 16 Franken – mit der Coop Supercard 12 Franken. Vergünstigte Tickets, unter Angabe der Coop Supercard, sind neu nur noch online erhältlich und in einer limitierten Anzahl. Über Ticketcorner und an der Abendkasse ist die Coop-Vergünstigung nicht möglich.

Empfehlung des OpenAir-Kino-Betreibers
«Mindful» ist eine kostenlose Check-in-App, mit oder ohne Kontaktdatenpflicht! So kann mitgeholfen werden, die COVID-19-Pandemie in der Schweiz zu kontrollieren und eine zweite Welle zu verhindern. Viele Unternehmen aus der Gastro-, Unterhaltungs- und Freizeit-Szene haben sich bereits für die digitale Check-in-Lösung entschieden. Um sich anzumelden, lädt der Gast einmalig die «Mindful App» herunter. Nach Öffnen der App erfolgt keine Registrierung mit persönlichen Daten. Der Gast akzeptiert lediglich, später eine Push-Nachricht zu erhalten, falls sich in seinem Umfeld ein positiv getesteter Kunde aufgehalten hat: 100% anonym

Nach 35 Jahren nimmt Irene Schmid Abschied

Irene Schmid | Der Landanzeiger

Was wäre die Altstadt ohne das Chrämerlädeli? Irene Schmid wünscht sich eine Nachfolge, die das Geschäft mit Herzblut weiterführt. Für die Attraktivität der Altstadt und für die zahlreichen Kunden, die das charmante Lädeli vermissen würden.

Man mag es sich fast nicht vorstellen – das Chrämerlädeli ohne Irene Schmid. Unermüdlich trug sie mit ihrer Herzlichkeit und ihrem Elan dazu bei, dass die Pelzgasse belebt wird – auch optisch. Glückwunschkarten mit den Stichworten Glück, Liebe und Dankbarkeit fallen den Passanten auf. Im Ladeninneren geht’s im gleichen Stil weiter … Glücksbringer, Schmuck, Schreibwaren und vieles mehr erwartet die Kundschaft. Viele kommen seit ihrer Kindheit vorbei und Irene Schmid konnte stets dabei helfen, das Passende zu finden. Damit soll auf keinen Fall Schluss sein! Frau Schmid wünsch sich eine Nachfolge für das Chrämerladeli, die wie sie mit viel Herzblut dabei ist und natürlich ihre eigenen Ideen einbringen will. Bereits Ende Juni plant Irene Schmid, sich mit schönen Erinnerungen und viel Dankbarkeit zurückzuziehen.

«Für die Attraktivität unserer Altstadt ist es immens wichtig, dass solche Geschäfte bestehen bleiben. Aarau ist eine vielseitige Einkaufsstadt. Das soll unbedingt so bleiben», meint Danièle Turkier, Geschäftsführerin von Aarau Standortmarketing. Höchst erfreulich ist, dass Vermieter Daniel Hauri Hand bietet und Irene Schmid das Lokal länger als vereinbart zur Verfügung stellt.  Auch ihm ist es ein Anliegen, dass der Pelzgasse das charmante Lädeli erhalten bleibt und wünscht sich eine gleichgesinnte Nachfolge für das Chrämerlädeli. 

Irene Schmid danken wir für ihren grossen Einsatz all die Jahre. Sie hat mit ihrer Art und ihrem Angebot die Stadt reicher gemacht – und damit eine gute Grundlage für eine Weiterführung des Geschäfts gesorgt. Interessierte melden sich direkt bei ihr im Laden. Wir hoffen!

Die Region entdecken

Stand Up Paddle an der Aare | Der Landanzeiger

Das schöne Wetter und die gelockerten Corona-Massnahmen fordern dazu auf, sich draussen aufzuhalten und motivieren zu Bewegung und Sport. In der Region gibt es viele Erlebnisorte, die oft vergessen werden oder, die man gar nicht kennt – jetzt erst recht!

Familien-Tag im Wildpark Roggenhausen
Im Wildpark Roggenhausen Aarau lassen sich Hasen, Ponys, Ziegen, Schafe, Wildschweine, Hirsche, Steinböcke und viele andere Tiere aus nächster Nähe beobachten. Seit über 100 Jahren ist der Wildpark eines der beliebtesten Ausflugsziele der Region. Besonders schön präsentiert sich das Tal im Frühling. Aktuell gibt es zahlreiche Jungtieren zu bestaunen. Wer Glück hat, trifft auch auch Murmelis, die zwischen den Steinen hervorlugen. Das Restaurant Roggenhausen ist wieder geöffnet. Wer es lieber naturnaher wünscht: Auf dem Älpli bei den Steinböcken und dem Spycher gibt es zwei Feuerstellen mit Rost sowie Tischen. www.roggenhausen.ch.

Unterwegs in der Aue an der Aare 
Zwischen Aarau und Wildegg erstreckt sich mit 317 Hektaren das grösste Auengebiet im Auenschutzpark Aargau. Einmalig für das Aaretal ist das ausgeprägte System grundwassergespeister Bäche – Giessen genannt. Viele weitere Erlebnis-Wanderungen findet man unter www.aargautourismus.ch

Naturparadies Schafmatt
Ein abwechslungsreicher Rundgang führt über den Jurahöhenweg zur Schafmatt. Von der Barmelweid steigt der Weg stetig hoch auf den Jurarücken und mündet in den offiziellen Jurahöhenweg. Das Naturfreundehaus bietet in wunderbarer Landschaft eingebettet Gelegenheit für eine Rast, Unterkunft- und Ferienmöglichkeiten in der Natur. 

Aktuell: Vorübergehend ist an Sonn- und Feiertagen nur bei schönem Wetter am Selbstbedienungsfenster wieder geöffnet. Die Gaststube bleibt geschlossen. Getränkekarte wie gewohnt, Speisen wurden auf abgepackte Snacks umgestellt. Die Abstandsregeln müssen eingehalten werden und verschiedene Gästegruppen dürfen sich nicht durchmischen. Weitere Informationen: www.schafmatt.ch

Erlebnis Rolling Rock, Wiederöffnung am 8. Juni
Das Aarauer Rolling Rock Skate- & Sportcenter sucht in der Schweiz seinesgleichen. Nebst der Skate-Anlage für Skateboards, Freestyle-Scooters und Freestyle-Skates bietet das Freestylesport-Mekka eine Vielzahl anderer Sportarten wie Breakdance, Klettern, Trampolinspringen, Inline-Hockey oder Stand Up Paddle an. Ein Besuch ist für Gross und Klein ein unvergessliches Erlebnis. www.rolling-rock.ch.

Informationen zu Freizeit- und Erlebnisangeboten in der Region gibt es auf der Homepage www.aarauinfo.ch. 

«Das Wirken des Stadtteilvereins wird enorm geschätzt»

Thomas Bürgisser und Regina Jäggi | Der Landanzeiger

Regina Jäggi war der letzte Gemeindeammann von Rohr, bevor 2010 mit Aarau fusioniert wurde. Anschliessend war sie Aarauer Stadträtin. Heute schreibt sie Artikel für das «SprachRohr», dem Informationsblatt des Stadtteilvereins. Thomas Bürgisser ist seit der Gründung des Vereins Präsident und hat den Stadtteilverein über all die Jahre intensiv begleitet. Die beiden schauen auf 10 Jahre Stadtteilverein zurück, äussern sich zum Zukunftraum und erzählen von ihren Wünschen für den Verein.

In diesem Jahr feiern wir das Zehnjährige des Stadtteilvereins Rohr. Was waren damals die Beweggründe für die Gründung des Vereins?
Regina Jäggi: Als Gemeindeammann war es mir ein grosses Anliegen, dass die Kultur und die Traditionen nach einer Fusion mit Aarau nicht ganz verloren gehen. Deshalb wurden alle Vereine eingeladen, sich dazu zu äussern. Nach drei intensiven Sitzungen war klar, der Verein «Schönes Rohr» wurde zum Stadtteilverein.

Herr Bürgisser, Sie sind der Präsident des Stadtteilvereins. Wie sieht die Bilanz 10 Jahre später aus?
Thomas Bürgisser: Sehr erfreulich. Wir stellen fest, dass sich die Vernetzung untereinander bestens bewährt. Das zeigt sich auch am enormen Aufmarsch an den Anlässen. Das Wirken des Stadtteilvereins wird von der Bevölkerung enorm geschätzt.

Wenn Sie zurückblicken, welches waren für Sie die erfolgreichsten Projekte einerseits und die grösste Herausforderung andererseits?
Thomas Bürgisser: Eindeutig das Dorffest im Jahre 2012, das war Herausforderung und Erfolg zugleich. Aber auch unsere beiden Anlässe, das Jazzmatinée im Spätsommer und das Neujahrskonzert «Klassik in Rohr» sind jeweils ein Highlight. Das «SprachRohr», das jeweils drei Mal im Jahr erscheint und die Finanzierung aller Anlässe fordert den Verein ebenfalls.

Frau Jäggi, wie wichtig ist der Stadtteilverein für die Einwohner im Stadtteil Aarau Rohr?
Regina Jäggi: Der Stadtteilverein hat einen sehr hohen Stellenwert bei der Bevölkerung und zwar nicht nur bei den Alt-Rohrerinnen und -Rohrern. Das Angebot ist für alle Menschen gedacht. Auch die Entwicklung im Vorstand zeigt Erfreuliches, denn da sind nicht nur die «Alteingesessenen» sondern auch junge Zugezogene und «Aarauer».

Welche Aktivitäten vom Verein schätzen Sie besonders?
Regina Jäggi: Persönlich liegen mir der Weihnachtsbaumverkauf und die «Zopftour» am Herzen, an denen ich seit Jahren mithelfe. Jedoch hat jeder Anlass sein besonderes Ambiente, deshalb ist es schwierig eine Auswahl zu treffen.

Herr Bürgisser, wie sieht die momentane Situation bei den Anlässen aus? Können Sie die Events, die Sie für diesen Sommer organisiert haben, überhaupt durchgeführt werden?
Thomas Bürgisser: Leider mussten wir alle Events bis Ende Juni absagen. Ob die Feier unter den Linden am 1. August und das Jazzmatinée vom 30. August stattfinden werden, wird Ende Juni entschieden.

Wäre auch etwas zum Zehnjährigen geplant gewesen?
Thomas Bürgisser: Ja, es hätte im Juni ein Fest im kleinen Rahmen gegeben. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Auch an der diesjährigen GV, die abgesagt wurde, hätte es einen Rückblick auf die letzten 10 Jahre gegeben.

Der Zusammenschluss zwischen Aarau und Rohr wird oft im Projekt Zukunftsraum erwähnt. Wie haben Sie den Zusammenschluss und die Folgejahre erlebt?
Thomas Bürgisser: Durch den Zusammenschluss ging ein Ruck durch einen Teil der Bevölkerung, indem man sich speziell darauf besonnen hat, Traditionen weiterzuführen, unabhängig von denjenigen der Stadt. Alte Rohrer Traditionen stehen jedoch nicht im Wettbewerb mit Aarauer Traditionen. Ich bin der festen Überzeugung, dass auch -heute einer Fusion mit der Stadt Aarau -zugestimmt würde.

Regina Jäggi: Das glaube ich auch. Damals haben über 84% der Bevölkerung von beiden Gemeinden ein JA in die Urne gelegt und so würde auch heute noch abgestimmt werden. Im grossen Ganzen war der Zusammenschluss eine positive Erfahrung, man tauschte sich auf Augenhöhe aus und hatte Verständnis für die Anliegen beider Seiten. Es war ja ein Novum für die Stadt wie für die Gemeinde und so gab es ein paar Stolpersteine, die jedoch ausgeräumt werden konnten. Ideal war sicher, dass ich anschliessend noch acht Jahre im Stadtrat mein Wissen um die ehemalige Gemeinde einbringen konnte.

Frau Jäggi, Sie gehören zur Resonanzgruppe im Projekt Zukunftsraum. Aktuell wird die Einführung von Stadtteilkommissionen mit einem eigenen kleinen Budget vorgeschlagen. Was halten Sie von diesem Vorschlag?
Regina Jäggi: Eine Stadtteilkommission ist eine gute Sache, da sich die Bevölkerung aktiv einbringen kann. Die Einwohnerinnen und Einwohner der verschiedenen Stadtteile haben einen direkteren Bezug zur Politik und können sich mit ihren Anliegen an eine vom Stadtrat gewählte Kommission wenden und fühlen sich so besser vertreten.

Wie schätzen Sie beiden das Projekt Zukunftsraum ein?
Regina Jäggi: Ich gebe dem Projekt eine grosse Chance, denn alle beteiligten Gemeinden konnten sich von Beginn her aktiv in den gesamten Prozess einbringen. Es fanden immer Diskussionen und Lösungsfindungen auf paritätischer Ebene statt, was zu einem guten Endergebnis für die kommenden Abstimmungen führte. Die heutigen, wie künftigen Aufgaben der Gemeinden verlangen ein starkes Miteinander und können in grösseren Organisationseinheiten gezielter angegangen werden.

Thomas Bürgisser: Auch ich habe mich mit dem Projekt sehr auseinander gesetzt, viel darüber gelesen und Veranstaltungen besucht. Es erstaunt mich, dass einige Menschen so verschlossen, so nicht offen für Neues sind. Es wird immer noch zu stark das eigene «Gärtli» gepflegt und gehegt. Ich wünsche mir eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem Projekt.

Nun aber wieder zurück zum Stadtteilverein. Was für Projekte stehen dort als Nächstes an?
Thomas Bürgisser: Mein Ziel ist es, 500 Mitglieder im Verein zählen zu dürfen.Im Moment sind es über 450. Da möchte ich in irgendeiner Form Mitgliederwerbung machen. Wie die aussehen könnte, wird im Vorstand bald diskutiert werden

Und Sie Frau Jäggi, was wünschen Sie dem Stadtteilverein?
Regina Jäggi: Ich wünsche dem Stadtteilverein, dass er weiterhin spürt, wo die Bedürfnisse der Bevölkerung liegen und sein Programm laufend anpasst, wie das bis anhin geschehen ist. Das Wichtigste jedoch ist, dass die Menschen auch weiterhin so mitmachen.

Herzlichen Dank und dem Stadtteilverein weiterhin alles Gute!

Nutzung zusätzlicher Aussenfläche ermöglicht

Mittlerweile haben sich die Tische im Aussenbereich der Restaurants wieder gefüllt | Der Landanzeiger

Die Stadt Aarau unterstützt Gastro- Betriebe während der Corona-Lage mit einer weiteren Massnahme. Ihnen steht bei Bedarf und ausreichenden Platzverhältnissen ab Montag mehr Aussenraum für die Bewirtschaftung zur Verfügung.

«Die Stadt Aarau möchte den Gastrobetrieben mit der Möglichkeit der vergrösserten Nutzfläche entgegenkommen. Profitieren sollen Aarauer Betriebe, welche gemäss Bundesratsentscheid am 11. Mai ihr Gastrolokal öffnen dürfen, die bewilligte Anzahl Sitzplätze aber aufgrund der weiter bestehenden Abstandsregeln nicht ausschöpfen können.

Als Grundlage für eine mögliche erweiterte Nutzung gelten die bestehenden Bewilligungen (Baubewilligung und Bewilligung der Gewerbepolizei mit erlaubter Platzzahl). Erweiterungen können dort umgesetzt werden, wo genügend Platz vorhanden ist. Eine Zustimmung der Nutzerinnen und Nutzer der betroffenen Nachbarsliegenschaften ist jeweils erforderlich.

Nun darf man gespannt darauf sein, wie die kreativen Aarauer Gastrobetriebe von diesem Angebot Gebrauch machen. Am besten nimmt man einen Augenschein vor Ort. Natürlich immer unter Einhaltung der vorgeschriebenen Massnahmen.

aarau info öffnet schrittweise

aarau info fährt seine Angebote peu à peu hoch | Der Landanzeiger

Seit letztem Dienstag hat aarau info stundenweise geöffnet. Man möchte mit einem angepassten Angebot präsent sein. aarau info bedient die Kunden gemäss den erforderlichen Hygienebedingungen und bedankt sich bei der Kundschaft, dass diese eingehalten werden.

«Eventtickets können wir leider noch keine verkaufen und auch die Gästescharen werden noch ausbleiben», meint die Geschäftsführerin Danièle Turkier. «Aber wir bieten sonst einiges, was die Leute nach der Einkaufs-Abstinenz sicher wieder benötigen und gerne werden auch Fragen über Aarau beantwortet oder was einem sonst gerade beschäftigt.» aarau info wird vorläufig von Dienstag bis Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet sein. Damit können die aktuellen Bedürfnisse abgedeckt werden. Die Mitarbeiterinnen arbeiten weiterhin von zu Hause aus. Telefonisch erreichen kann man sie während den Bürozeiten unter der Nummer 062 834 10 34.

Genuss-Produkte
Seit gut einem Jahr bietet aarau info regionalen Produzenten eine Plattform. Gluschtiges aus Aarau, wie beispielsweise den Honigwein von Biene Aarau, den Bachfisch welcher vom Töpferhaus produziert wird, die Giebel- Wurst oder Gewürze von Chalira findet man im Tourismusbüro aarau info. Auch die feine, traditionelle Brändlibombe steht im Angebot. Und wer seiner Oma oder einer entfernten Freundin ein Kartengruss aus Aarau senden möchte, findet ein grosses Sortiment an Gruss- und Postkarten mit ausgewählten Sujets.

Alltags-Produkte
Wer in den letzten Wochen seine Wohnung oder das Haus entrümpelt hat, benötigt vielleicht Kehrichtsäcke und Sperrgutmarken, welche auch im Tourismusbüro aarau info erhältlich sind.

Stadtführungen Aarau: jetzt planen – später geniessen
Sobald mit dem Programm an öffentlichen und privaten Führungen wieder gestartet werden darf, ist aarau info ein sorgsamer Umgang mit den Gästen wichtig. Gutscheine für Führungen können bereits bezogen werden. Man darf sich auch einfach nur nach den Möglichkeiten erkundigen.

Am Samstag ist wieder Markt

So kann am kommenden Samstag ein Marktstand aussehen | Der Landanzeiger

Für Viele gehört der Gemüsemarkt zum Fixpunkt im Wochenkalender. Man «blangt» darauf, wieder beim Lieblingsgemüse-, Brot- oder Blumenstand einkaufen zu dürfen. Nun ist es soweit – ein ausgeklügeltes Hygienekonzept macht den Start am kommenden Samstag möglich.

Bodenmarkierungen, definierte Abstände für Besucher und Marktfahrer und Einlass mit Tröpfchensystem sind auch für den Aarauer Gemüsemarkt unerlässlich, wenn er wieder geöffnet werden soll. Die Abteilung Sicherheit, Sektion Bewilligungen und Gewerbe hat mit Hochdruck ein ausgeklügeltes Konzept erarbeitet.

Am vergangenen Montag wurde es den Marktfahrern vorgestellt. Es gibt Bestimmungen, an denen es nichts zu rütteln gibt: Zwei Meter Abstand zwischen den Marktständen und den Besuchern, der kontrollierte Einlass mit Tröpfchensystem und die Absperrung des Marktgeländes. Das Anbringen von Plexiglasscheiben wird dort umgesetzt wo möglich, ansonsten muss ein grösserer Abstand gewährt werden.

An die Besucher wird appelliert, dass man sich nicht selbst bedient und regelmässig das bereitgestellte Desinfektionsmittel benützt. Die elektronische Zahlung wird dringend empfohlen. Die Zahlungsdienstleistung Twint kann eine einfache und schnell umsetzbare Variante für die Marktfahrer und die Besucher sein. Alle sind aufgefordert, sich entsprechend vorzubereiten.

Durch die Abstandsregelung wird mehr Platz benötigt. Aus diesem Grund wird der Markt auf die Laurenzenvorstadt und den Schlossplatz ausgeweitet. Für die Besucher bestimmt ein besonderes Erlebnis! Natürlich darf dabei der Aufwand für die Organisation und für jeden einzelnen Marktfahrer nicht vergessen gehen. Danke, dass die Aarauer ihren geliebten Markt wieder haben!

GARTEN für Aarau

Dieser romantische Garten in Rombach erhält bald Besuch von motivierten Gärtnerinnen und Gärtnern | Der Landanzeiger

Im Jahr 2019 durfte Garten für Aarau mit grandioser Unterstützung der Stadt Aarau, den Läden und Restaurants der Altstadt und unseren Vereinsmitgliedern und Helfern die Stadt mit dem Projekt Pflanzpate 2019 begrünen und essbares Allerlei in Pflanzkisten aufstellen.

Dieses Jahr wird der Verein das Projekt Pflanzpate in der Altstadt nicht umsetzen, denn es warten bereits mehrere Projekte auf die motivierten Mitglieder: Einerseits konnte, dank der engagierten Vereinsmitglieder und der Unterstützung der Quartierentwicklung, die Umsetzung zweier Hochbeete im Aeschbachquartier realisieret werden. Andererseits darf ein permakulturelles Projekt in einem Privatgarten im Schiebeschachen angepackt werden!

Und damit nicht genug: Es darf ein Privatgarten gestaltet werden
Neu darf der Verein Garten für Aarau einen grossen Privatgarten in Rombach gestalten – die Euphorie ist gross! Ohne Hilfe wird es der Verein jedoch nicht schaffen: Es wird deshalb um alles gebeten was man so benötigt für die Gartenarbeit: Von der Regentonne über Rächen, Haken, Schaufeln, Arbeitshandschuhe, Eimern, Giesskannen bis hin zu Motorsäge, Rasenmäher und natürlich motivierte Helfer! Der Verein freut sich über jede Kontaktaufnahme für Material und Gartenfreunde an info@gartenfueraarau.ch oder via unserer Facebook- und Instagram-Seiten.

Live Chat-Onlineschalter

Mit dem Live Chat erhält die Aarauer Bevölkerung ein neue Dienstleistung | Der Landanzeiger

Die Dienstleistungen des Stadtbüros Aarau können ab sofort in einem Live- Chat auf der städtischen Webseite www.aarau.ch in Anspruch genommen werden. Die Stadt Aarau bietet die zusätzliche digitale Dienstleistung unabhängig vom Corona-Virus an.

aarau info hat bei Nadine Marra, Leiterin Stadtbüro Aarau persönlich nachgefragt:

Frau Marra, eine gute Idee mit dem Live Chat-Onlineschalter! Was hat die Stadt bewogen, diese neue Leistung einzuführen?
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unsere Online-Dienste stetig zu optimieren. Mit dem Live Chat-Onlineschalter können wir virtuell mit den Kundinnen und Kunden kommunizieren und dabei trotzdem gleichzeitig einen persönlichen Kontakt pflegen.

Was denken Sie, zu welchen Themen wird diese Art der Beratung vor allem genützt?
In einer ersten Phase steht der Live Chat-Onlineschalter für die Dienstleistungen des Stadtbüros zur Verfügung. Das heisst, der Live-Schalter kann bspw. für Anfragen in den Bereichen Einwohnerkontrolle wie An- und Abmeldungen und Umzüge, Einbürgerungen, Hundekontrolle, aber auch für Fragen allgemeiner Natur genützt werden. Der Vorteil der Live-Beratung ist, dass Dokumente ohne physischen Besuch im Stadtbüro ausgetauscht und Formulare, Informationen auf Webseiten etc. direkt gezeigt werden können.

Von welcher Zielgruppe?
Unsere Zielgruppe sind vorab die Einwohner und Einwohnerinnen der Stadt Aarau, aber natürlich generell alle Personen, die wie bspw. im Zusammenhang mit dem Fundbüro mit dem Stadtbüro Kontakt haben.

Mussten die MitarbeiterInnen speziell geschult werden dafür?
Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind kundenorientiert und beraten täglich am Schalter und am Telefon. Wir sind zur Anwendung des Services aber selbstverständlich noch zusätzlich geschult worden.

Der Live Chat-Onlineschalter wird nach dem Lockdown weiterhin angeboten. Glauben Sie, dass er dann auch noch genützt wird?
Ja, auf jeden Fall. Der Live Chat-Onlineschalter bietet allgemein eine tolle Dienstleistung, die nach ersten Erfahrungen voraussichtlich auch auf andere Bereiche der Stadtverwaltung ausgedehnt werden soll.

Aarauerinnen und Aarauer werden zudem gebeten, die aufgrund der ausserordentlichen Lage angepassten Öffnungszeiten des Stadtbüros zu beachten:

  • Montag bis Freitag, 8.00 bis 11.30 Uhr | 14.00 bis 17.00 Uhr
  • Samstag, 9.30 bis 11.30 Uhr (jeden 1. und 3. Samstag im Monat);
  • Live-Chat von Montag bis Freitag, 8.00 bis 11.30 Uhr | 14.00 bis 17.00 Uhr.

Weitere Informationen sind auf www.aarau.ch erhältlich.

Digitaler Lärm für die Rettung von Lebensmitteln in der Nachbarschaft

Madame Frigo in Aarau | Der Landanzeiger

Trotz Corona geht der Kampf gegen Food Waste weiter und ist über die sozialen Medien stärker wie nie zuvor. In dieser Woche ist die Kühlschrank-Community um das Pionierprojekt Madame Frigo, unterstützt von Engagement Migros, Teil eines digitalen Spektakels.

Gerade durch Hamster-Käufe, die schwankende Lust am Kochen oder die bevorzugte Unterstützung von Lieblings- Restaurants über lokale Hilfs- Plattformen haben viele von uns gerade zu viel eingekauft. Damit diese Lebensmittel vor der Tonne gerettet werden, stehen in vielen Schweizer Städten öffentliche Kühlschränke von Madame Frigo zur Verfügung. Sie dienen als Austauschplattform für Alles, was man selbst zu viel hat, ein anderer aber gerne noch verwendet.

«Seit Einführung der Corona-Massnahmen verzeichnen wir eine verstärkte Nutzung der Gemeinschaftskühlschränke », sagt Jana Huwyler, die das Projekt 2014 zusammen mit drei weiteren Studentinnen gestartet hat. Madame Frigo leistet damit einen besonderen Beitrag zur sozialen Interaktion in der Nachbarschaft, und das, wenn es sein muss, auch ganz ohne persönlichen Kontakt.

Gammeln war früher, jetzt wird gehandelt
Als Teil der Kampagne #MoveTheDate ist Madame Frigo rund um den 8. Mai verstärkt im Einsatz, wenn es darum geht, den Schweizer «Overshoot Day» zu verschieben – den Tag, an dem unsere Ressourcen für das Jahr 2020 bereits verbraucht sind. Eine Reduktion von Food Waste kann diese Ressourcen schonen und ist vor allem durch eine bessere Wertschätzung von Lebensmitteln möglich. Deshalb wird Madame Frigo in dieser Woche an allen Kühlschrank-Standorten aktiv.

Aufgrund der aktuellen Situation können die Aktionen zur Aufmerksamkeitserregung nicht wie geplant auf der Strasse stattfinden. Dafür wird das Team und seine freiwilligen HelferInnen in den sozialen Medien laut. Vom digitalen Flashmob über Homehacks zur Resteverwertung aus Allem, was Kühlschrank und Kammer hergeben bis hin zur gemeinsamen Koch-Challenge auf Instagram und Facebook ist die Botschaft: Mit viel Mut und guten Ideen können wir zusammen Grosses erreichen.

Deshalb ruft die Madame Frigo Community im Rahmen der Initiative von #MoveTheDate Switzerland mit vielen weiteren engagierten Partnern dazu auf, mitzumachen, Aktionen und Videos zu teilen, einander zu unterstützen und sich gemeinsam stark zu machen – für einen nachhaltigeren Umgang mit unserem Planeten. Jeder Move zählt!

Derzeit stehen 37 Kühlschränke in 14 Städten. In Aarau ist der Madame Frigo Kühlschrank in der Kirchgasse/Übergang Adelbändli platziert.

Stadtmuseum: digital und analog

Das Stadtmuseum ist bereit, «ROBOZÄN - Neue Zeiten für Industrie, Arbeit und Konsum» erwartet seine Besucher | Der Landanzeiger

Am 12. Mai öffnet das Stadtmuseum Aarau wieder seine Tore. Das Stadtmuseum freut sich darauf, dass es sein Publikum in Zukunft nicht mehr nur digital, sondern auch wieder «analog» vor Ort begrüssen darf. Der Museumsleiter Marc Griesshammer zeigt sich überzeugt, dass man gestärkt aus der Krise hervorgeht und sich auch neue Chancen bieten.

Wie erlebten Sie und das Museumsteam die 6 Wochen hinter geschlossenen Türen?
Marc Griesshammer: Wie die allermeisten Menschen auch, von zu Hause aus, im Homeoffice. Vor Ort war lediglich der Hausdienst, welcher Reparaturund Instandhaltungsarbeiten vornehmen konnte und jeweils am Nachmittag jemand vom Sekretariat. Alle andern waren zu Hause mit Inventar-, Recherche-, Administrations- und digitaler Vermittlungsarbeit beschäftigt. So entstand beispielsweise das digitale Vermittlungsangebot stadtmuseum@home, welches sehr erfolgreich läuft. Damit konnten wir mit einem Teil unseres Publikums in Kontakt bleiben und sogar neue Kreise auf uns aufmerksam machen.

Wie geht es nun los? Alles wie vorher?
Marc Griesshammer: Unsere Wechselausstellung ROBOZÄN wurde erst kurz vor dem Lockdown eröffnet, die wartet jetzt quasi auf einen zweiten Neustart. Ein verfrühtes Ende fand «Kern exakt200», wo noch ein Kapitel im Foyer nicht gezeigt wurde. Und auch eine Plakatausstellung zur Firma Trüb mussten wir absagen. Das holen wir aber beides spätestens nächstes Jahr nach.

Was bleibt sind unsere digitalen Angebote. Hier entstanden in den letzten Wochen tolle Angebote, welche auch in Zukunft dem Publikum zur Verfügung stehen sollen.

Und für das Publikum, was ändert sich da?
Marc Griesshammer: Auch bei uns werden die aktuellen Schutzmassnahmen gelten. Daher zwei Meter Abstand, keine Gruppen und zum Teil nur eine bestimmte Anzahl an Personen pro Raum. Das hat insbesondere im alten Turm Konsequenzen, wo wir die obersten beiden Stockwerke nicht gleich von Anfang an wieder zugänglich machen können; da sind die Treppen und Räume schlicht zu eng und unübersichtlich. Dafür werden wir das Publikum im Foyer mit einem kooperativen Projekt überraschen. Dafür sind wir im Gespräch mit Peter Kelting vom Theater Tuchlaube, um auch andere Akteure der Aarauer Kulturszene mit einzubeziehen.

Neues Angebot für UnternehmerInnen

Das «online Kaffee» richtet sich an UnternehmerInnen und den lokalen Handel. Gastreferent am Donnerstag, 30. April ist Andreas Huber, Immunologe | Der Landanzeiger

Das Interesse war gross: beim ersten «online Kaffee» haben sich Unternehmerinnen und Unternehmer verschiedenster Branchen eingeklickt. Das Bedürfnis eines virtuellen Austauschs kristallisierte sich bei einer Umfrage von Aarau Standortmarketing heraus.

Das erste «online Kaffee» vom vergangenen Donnerstagmorgen hat Anklang gefunden. Die Initiatorinnen Danièle Turkier, Aarau Standortmarketing und Emilie Etesi, amplilabs haben es nicht anders erwartet. «Gerade in der aktuellen Situation ist ein Austausch unter Gleichgesinnten unglaublich wichtig – wir wollen mit dem «online Kaffee» eine einfache Möglichkeit dafür anbieten », meint Danièle Turkier. Für die Teilnahme klicken sich Interessierte zum angegebenen Zeitpunkt auf mit genannten Zoom-Link ein und nehmen somit unkompliziert via Computer oder Tablet teil.

Austausch ist gewünscht
Aarau Standortmarketing ist es ein Anliegen, seinen Partnern und Mitgliedern wo immer möglich zur Seite zu stehen. Mit einer breiten Umfrage wurden deshalb Aarauer Detaillisten, Dienstleister und Gastrobetriebe angefragt, in welcher Form eine Unterstützung gewünscht ist. Das Echo war eindeutig: der Austausch unter Gleichgesinnten wird als besonders wichtig gewertet, um zu erfahren wie es anderen in dieser Situation ergeht und um sich nicht ganz so allein zu fühlen in dieser, für Viele schwere, Zeit.

Weiterbildung inklusive
Eine Besonderheit des «online Kaffee» bildet jeweils ein Themenblock, welcher als Weiterbildung konsumiert werden kann. Beim ersten virtuellen Treffen war dies: «Soziale Medien: Basic Dos & Don’ts». Die Aarauer Social Media Spezialistin Sara Fischer zeigte den Teilnehmenden die Dos and Don’ts auf Facebook und Instagram und vermittelte somit, wie man mit deren Einsatz näher an die Kundschaft kommt und diese zielgerichtet erreicht.

Das «online Kaffee» soll sich etablieren und alle zwei Wochen, jeweils am Donnerstagmorgen um 9 Uhr angeboten werden. Der nächste Termin ist der 30. April. Interessierte können sich per mail@aarauinfo.ch anmelden. Der Link für die Teilnahme wird anschliessend zugestellt. Aarau Standortmarketing freut sich auf weitere Besucher. Die Teilnahme ist kostenlos.

Bei Fragen oder für weitere Informationen steht Ihnen das Team von aarau info gerne zur Verfügung.

Kontakt

aarau info
Metzgergasse 2
5000 Aarau
Tel. 062 834 10 34
info@aarauinfo.ch
www.aarauinfo.ch

Ändert sich vielleicht etwas?

Spittelgarten in Aarau | Der Landanzeiger

Die Güselwehr Aarau hat ihre Aktivitäten auf Grund der aktuellen Seuchenlage eingestellt. Dank allem, was sonst auch noch ruht, bekommt man viel Zeit, sich zu überlegen, was sich ändern könnte nach Aufgabe der vielen Restriktionen im Alltag. 

Ich stelle mir vor, dass sich viel uns bis anhin Gewohntes nicht wieder neu zur Regel wird, denn durch die momentane Situation lernen alle, dass es anders auch geht. Das uns jetzt aufgezwungene auf-Distanz-gehen führt naheliegend auf neue oder vergessen gegangene -Zuneigungen. Diese neue Nähe wird räumlich andernorts umgesetzt werden. Somit ändern sich die Verhaltensregeln in ungewohntem, uns noch unbekanntem Masse. 

Vielleicht ist es unter anderem plötzlich auch nicht mehr so cool und attraktiv, den Feierabend bei jedem Wetter im Freien abzuhalten. Dann wären die altbekannten Hotspots ganz einfach nicht mehr oder anders genutzt. Somit gäbe es logischerweise weniger Abfall auf Strassen und Plätzen. Der Werkhof und die Güselwehr Aarau könnten sich wichtigeren Dingen annehmen. 

Ein Traum? Wir werden sehen.

Demokratie im digitalen Zeitalter

Aarauer Demokratietage | Der Landanzeiger

An den Aarauer Demokratietagen (ADT) im März 2020 werden verschiedene Aspekte der digitalen Demokratie aufgegriffen. Nach einem Referat und einer Podiumsdiskussion mit prominenten Gästen am 26. März stehen an der Tagung vom 27. März «digitalisierte Städte» und «Digita-les Lernen und Politische Bildung» auf dem Programm.

Den Auftakt macht der deutsche Medienwissenschaftler und populäre Buchautor Bernhard Pörksen mit dem Hauptvortrag über «Zwischen Fakt und Fake – die Macht der Lüge im digitalen Zeitalter» am Donnerstagabend (26. März). Ins Zentrum stellt er die Frage, ob Lügen und Falschinforma-tionen im digitalen Zeitalter zulasten von Fakten an Bedeutung gewonnen haben und inwieweit sich eine derartige Tendenz schädlich auf den (direkt-)demokratischen Willensbildungsprozess auswirkt. Pörksens Thesen werden anschliessend im Rahmen eines von der Fernsehjournalistin Patrizia Laeri moderierten Podiums mit Daniel Graf (Campaigner), Uwe Serdült (Leitung Digital-Democracy-Projekte Zentrum für Demokratie Aarau), Béatrice Wertli Meierhans (Präsidentin CVP Bern) und Laura Zimmermann (Co-Präsidentin Operation Libero) diskutiert.

Die wissenschaftliche Tagung am Freitag, 27. März, greift zwei spezifische Gesichtspunkte aus den zahlreichen Fragen heraus, die sich für die Demokratie im digitalen Zeitalter stellen. 

Am Vormittag behandeln PolitikwissenschaftlerInnen und RechtswissenschaftlerInnen in zwei Panels Erscheinungsformen und rechtliche Einordnung der so genannten Plattform-Wirtschaft oder Sharing Economy, die sich insbesondere in urbanen Regionen verbreitet. In den Blick genommen werden die Dienste Airbnb und Uber, welche die Städte zunehmend in digitalisierte Städte beziehungsweise Smart Cities verwandeln. Im ersten Panel werden aus politikwissenschaftlicher Sicht Fallstudien vorgestellt, anhand derer sich die Möglichkeiten und Probleme der aktuellen Plattform-Ökonomie aufzeigen lassen. Die dabei ebenfalls angesprochenen Regulierungsansätze diskutieren ExpertInnen im zweiten Panel aus rechtlicher Sicht. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob und inwieweit Gemeinden auf die weltweit operierenden Anbieter der Plattform-Wirtschaft regulatorisch zugreifen dürfen.

So farbig waren der Black Friday und das Night Shopping

Am 29. November trafen zwei Top- Ereignisse zusammen: der Black Friday und das Night Shopping. Entsprechend hoch war auch die Anzahl der shoppingbegeisterten Besucherinnen und Besucher, die von den zahlreichen Schnäppchenangeboten der City- Märt-Geschäfte profitierten. Die von so viel Leben erfüllte Mall erstrahlte auch erstmals in dieser Saison im war- Die Adventszeit im City-Märt ist eingeläutet. Ein Event ist dabei schon Tradition: Am Mittwoch, 27. November fand das Lebkuchen-Herzen-Verzieren bei Jaisli-Beck statt. Dabei haben sich die Kleinen einmal mehr als grosse Confiseure erwiesen. Der Lebkuchen-Event von Jaisli-Beck in der Mall wird alljährlich von den Jaisli-Lernenden durchgeführt und ist schon zur liebgewordenen Tradition im Aarauer Weihnachtsprogramm geworden. lingen und dem gemeinsamen Mittagessen im Traditionshaus Café Sommer steht Zeit zur freien Verfügung. Der Besuch des Reutlinger Weihnachtsmarktes ist ein besonderes Erlebnis und zahlreiche Geschäfte in unmittelbarer Nähe laden zudem zum Bummeln und Einkaufen ein. Um ca. 20.15 Uhr trifft der Bus wieder in Aarau ein. Für Informationen besuchen Sie www. aarauinfo.ch/weihnachtsmarkt-reutlingen. Für telefonische Auskünfte wählen Sie: 062 834 10 34. Eine Anmeldung ist noch bis am 10. Dezember möglich. men Lichterglanz der Weihnachtsbeleuchtung. Der 29. November 2019 war aber weit mehr als eine Schnäppchenjagd, sondern vor allem auch ein toller Event. Ab 20.30 Uhr versetzte der Rock-Enten-Chor die Mall in Party- Stimmung, und an der Bäcker-Bar traf man sich auf ein Gratis-Getränk. Kurzum: Ein Abend zum Freuen und Geniessen.

Aarau erhält einen öffentlichen Kühlschrank

Madame Frigo in Aarau | Der Landanzeiger

Was in Bern an neun Standorten und in zahlreichen anderen Schweizer Städten funktioniert, hält nun auch in Aarau Einzug. Der öffentliche Kühlschrank, mit Standort in der Kirchgasse, soll helfen wertvolle Lebensmittel vor dem Wegwerfen zu schützen.

Pro Person landen in der Schweiz im Schnitt jeden Tag 320 Gramm Lebensmittel im Müll. Für beinahe die Hälfte dieser Menge sind Privathaushalte verantwortlich. Um möglichst viele Lebensmittel zu retten, haben zwei Studentinnen 2014 das Projekt Madame Frigo ins Leben gerufen: Gemeinschaftskühlschränke welche allen Interessierten als Austauschplattformen zur Verfügung stehen. Hier kann man jederzeit geniessbare Lebensmittel, die die nicht mehr konsumiert werden, ins Kühlfach legen. Und natürlich auch selbst Produkte mit nach Hause nehmen.

Für die Kühlschränke ist jeweils eine Privatperson aus dem Quartier verantwortlich. «Dieses freiwillige Engagement macht das Projekt erst möglich», betonen die Verantwortlichen. Ein eigenes kreiertes Kühlschrankhäuschen mit integriertem Fach für Nicht-Kühlprodukte machen die Madame Frigo-Standorte sofort sichtbar. Der Aarauer Kühlschrank steht neben der «Garasch» an der Kirchgasse in Richtung Adelbändli.

Was in den Kühlschrank darf ist vor Ort beschrieben: erlaubt sind neben Obst, Gemüse und Brot auch nicht-alkoholische Getränke sowie Produkte, die höchstens das Mindesthaltbarkeitsdatum, nicht aber das Verbrauchsdatum erreicht haben. Fleisch, Fisch, alkoholische Getränke, Gekochtes und bereits geöffnete Lebensmittel gehören nicht in den neuen Aarauer Gemeinschaftskühlschrank. Weitere Informationen sind auf www.madamefrigo.ch erhältlich.