Ein Maienzug für die Geschichtsbücher

Maienzug 2020 grossartige Blumendekos | Der Landanzeiger

Ja, der Maienzug in seiner gewohnten Form wurde abgesagt. Aber nein, so ganz kann und will Aarau nicht auf den schönsten Tag im Jahr verzichten.

Der Maienzug 2020 war anders, er wird so oder so in die Geschichte eingehen aber auch er war wunderschön. Grosser Anziehungspunkt waren die wunderbar geschmückten Brunnen. So viel geschmückt wie in diesem Jahr, wurde noch nie. Aber auch traditionelle weisse Kleider und Blumenkränze waren an diesem Freitag viel zu sehen.

Wer das Bankettessen nicht in einem privaten Rahmen einnehmen wollte, traf sich in einem Restaurant oder nahm an einem der angebotenen Bankette teil. Der Maienzug 2020 war in seiner aussergewöhnlichen Art schön zu erleben. Doch es sind sich alle einig: Man freut sich auf 2021, um dann hoffentlich wieder einen stinknormalen Maienzug zu erleben.

Acker pflügen einmal anders

Motocross Training bei Hängärtner Suhr | Der Landanzeiger

Über 70 Motocross-Fahrer aus der halben Schweiz nutzen die Möglichkeit, auf dem Gelände neben dem Kompostierplatz Hängärtner in Suhr zu trainieren. Es herrscht eine Stimmung wie an einem richtigen Rennen.

Bis vor kurzer Zeit wuchs auf dem 1,6 ha grossen Feld neben dem Kompostierplatz der Firma Hängärtner in Suhr noch Gerste. Nach der Ernte fahren zum ersten Mal in diesem Jahr die «Pflüge» auf. Sandro Hängärtner und sein Vater Heino luden ihre Motocross-Kollegen zum ersten von drei «Fiirobe- Trainings» auf dem offenen Feld ein.

Gekommen sind über 70 Lizenzierte und Unlizenzierte, Hobbyfahrer und Einsteiger. Sie alle nutzen die Möglichkeit für ein dreistündiges Training zwischen der Bahnlinie und der Autobahn an der Grenze zwischen Oberentfelden und Suhr.

Wenig Trainingsmöglichkeiten
Wer sich im Wagenpark umsieht, trifft auf Autonummern aus der halben Schweiz. «Solche Trainingsmöglichkeiten gibt es nur ganz wenige in unserer Region», weiss Sandro Hängärtner, der früher selber Rennen fuhr, so wie sein Vater auch.

«Eine Supersache habt ihr hier wieder organisiert », lobt ihn ein Fahrer aus der Zentralschweiz in einer Trainingspause. Auch er gehört zu denen, die sonst weite Wege ins Ausland auf sich nehmen, um Trainings absolvieren zu können.

Für die Zuschauer und Betreuer hat Vater Heino und Renate Hängärtner mit vielen fleissigen Helferinnen und Helfern eine Festhütte direkt an der Rennstrecke aufgestellt. Für Speis und Trank ist reichlich gesorgt. Das Publikum ist bunt gemischt. Vom kleinen Dreikäsehoch – mit guten Gehörschutz ausgestattet – und dem Plüschteddy unter dem Arm, über den Fachmann bis hin zur mitfiebernden Mutter, alles ist vor Ort. Tolle Sprungeinlagen werden gewürdigt, Fahrfehler kritisch beäugt und bei Stürzen wird mitgelitten.

Eine grosse Familie Nach drei Stunden ist wieder Ruhe auf dem Feld. Die Motorräder – egal ob zwei-, drei- oder vierrädrig, wieder versorgt und die Fahrer abgekämpft. Nach einer ersten Grobreinigung wird der Rest von Staub und Dreck mit etwas Kühlem heruntergespült. Im Festzelt wird gelacht und die einzelnen Zweikämpfe eifrig diskutiert. Der jüngste Trainingsteilnehmer ist längst im Bett, als die letzten Motocrosser das Gelände verlassen. Man freut sich schon heute auf ein Wiedersehen, egal ob in Suhr oder sonst wo auf einer Trainings- oder Rennstrecke.

Wenn das Herz schneller schlägt

Maienzug 2019

Ein wunderbarer Vorabend, das Schönwetterprogramm am Maienzug, die weissen Kleider, der Blumenschmuck und dann noch das Einläuten der Sommerferien. Das alles macht den Maienzug für alle Aarauerinnen und Aarauer zum schönsten Tag im Jahr.

«Am ersten Freitag im Juli ist ein Aarauer ein Aarauer. Ob er dann gerade in Haiti ist, als Reporter oder im Studio 10 in Leutschenbach als Tagesschau-Moderator. Am ersten Freitag im Juli ist er immer Aarauer», sagt Florian Inhauser nach dem Umzug an der Morgenfeier im Telliring treffend.

Vor allem das Schönwetterprogramm, hat einmal mehr dafür gesorgt, dass alle, die Aarau im Herzen tragen, an den Maienzug kommen. Alle Jahre wieder ist der Maienzug für sie der schönste Tag im Jahr.

2019 gab es einige Neuerungen: So wurde am Bankett erstmals ein feines Vegi-Menü serviert. Wer sich einen Gemüsestrudel aussuchte, der teilte auch gerne mit seinen neugierigen, fleischessenden Nachbarn. So hörte man da und dort immer wieder: «Nächstes Jahr nehme ich auch das Vegi-Menü.»

Auch das Abendprogramm mit Tanz auf der Schanz schien gut anzukommen. Man sah dort viele «Maienzügler», die ansonsten schon nach Hause gegangen wären. Nun freut sich jeder Aarauer darauf, dass es im 2020 wieder einen ersten Freitag im Juli gibt.

Spektakel im Glutofen

Bergrennen Reitnau 2019 | Der Landanzeiger

Schon früh am Sonntagmorgen war klar, dass dies für alle eine harte Sache werden wird. Es war schon heiss, als der Starter Walter Gigli die ersten Rennfahrer zu ihren Trainingsläufen auf die Strecke schickte.

Am Ende waren es wieder die üblichen Verdächtigen die die drei schnellsten Zeiten fuhren: Eric Berguerand brannte mit 47.22 Sekunden für die 1.6 Kilometer lange Strecke erneut einen Streckenrekord in den Reitnauer Teer. Der Oberdiessbacher Marcel Steiner erkämpfte sich den 2. Platz und 3. wurde Thomas Amweg, der vor den Augen seines Vaters Fredy (die Reitnauer Rennsport-Legende schlechthin) erstmals die 50-Sekunden-Marke unterbot.

Einige der Piloten übertrieben ein bisschen. Sie crashten ihre Rennwagen und sie benötigen wohl mehr als eine Nachtschicht, um diese wieder renntauglich hinzukriegen.

Der aus Italien angereiste Stargast Loris Rosati bot eine Supershow. Blitzartig war er der Liebling der Zuschauer.

Thomas Kohler zog ein positives Fazit. «Wenn es einem Veranstalter gelingt, einen Renntag bei so schweren Bedingungen für die Piloten, die Funktionäre, den Staff, die mitmachenden Vereine und die Zuschauer problemlos über die Bühne zu bringen, dann leuchten auch bei ihm am Abend die Augen. Für mich ist wichtig, dass sich keiner der Crashpiloten verletzt hat, auch sonst alles rund lief und besonders gefreut habe ich mich über die Frage unseres Stargastes ob er im kommenden Jahr wieder nach Reitnau kommen darf!»

Was für ein Eröffnungsfest!

Eröffnungsfest Aeschbachquartier | Der Landanzeiger

Am vergangenen Samstag fand das grosse Eröffnungsfest des Aeschbachquartiers und der Aeschbachhalle statt. Zum Eröffnungsfest haben die Betreiberin der Aeschbachhalle, Geschäftsmieterinnen und -mieter, Gastgeberin Mobimo, Partner und Freunde des Quartiers ein abwechslungsreiches Programm für Gross und Klein zusammengestellt. Aeschbach-Trail, BMX- und Tanz- Shows, Comedy mit «Pasta del Amore» und eine ganze Menge Musik in und um die Aeschbachhalle. Was für ein Fest und was für ein tolles Willkommensgeschenk eines Quartiers.