Traumhafte Terrassenwohnungen im Gibel in Muhen

Traumhafte Terrassenwohnungen im Gibel in Muhen | Der Landanzeiger

In Muhen am Gibel entstanden vier grosszügige Terrassenwohnungen. Die schönen 4½-Zimmer-Wohnungen mit rund 150 Quadratmeter Brutto- Grundfläche und Westhanglage bieten einen schönen Ausblick auf das Suhrental. Noch zu haben ist einzig im Haus B das Obergeschoss.

Das Bauland im Gibel mit einer Grösse von 1560 Quadratmetern wurde durch die Herren Hans Roza, Christian Keppler und Kurt Sandmeier für 1’000’000 Franken am 17. August 2017 von der Gemeinde Muhen gekauft.

Das Grundstück wurde in zwei Parzellen aufgeteilt. Das untere Land, der Gibel 33, umfasst 842 Quadratmeter; das obere, der Rebenweg 17, 718 Quadratmeter. Auf beiden Parzellen wurden je zwei Terrassenhäuser geplant.

Im März 2018 wurde das Baugesuch eingereicht, welches nach kleineren Einsprachen am 12. Juli 2018 bewilligt wurde.

Von Anfang an war klar, dass Hans Roza die untere Wohnung am Rebenweg 17 für sich beansprucht. Dieses Jahr im August hat Herr Roza glücklich sein neues Zuhause bezogen.

Beide Immobilien der unteren Parzelle am Gibel 33 konnten an den selben Interessenten verkauft werden. Die Wohnungen sind ab Oktober 2020 bezugsbereit.

Das oberste Terrassenhaus wartet noch auf einen Besitzer. Die 4½ Wohnung hat eine Bruttogeschossfläche von 159 Quadratmeter, eine Terrasse von 68 Quadratmeter und eine Doppelgarage. Alles ist rollstuhlgängig und erreichbar mit Lift. Die Aussicht über das Schwabistal ins Suhrental und in den Jura ist atemberaubend.

Traumhafte Terrassenwohnungen im Gibel in Muhen | Der Landanzeiger
Die Terrassen im Gibel sind perfekt nach südwesten ausgerichtet
Traumhafte Terrassenwohnungen im Gibel in Muhen | Der Landanzeiger
Alle Wohnungen haben einen qualitativ hohen Ausbaustandard

Weitere Infos zur freien Wohnung: Massivbau, Beton, Backstein, Ausendämmung, separate WP-Heizung pro Wohneinheit, qualitaitv hoher Ausbaustandard.

Leutwyler & Sandmeier Architekten

Obere Dorfstrasse 6
5034 Suhr
Telefon 062 842 63 42
www.l-und-s.ch

Das Projekt «Auberge» hat überzeugt

Die Visualisierung des Siegerprojekts «Auberge»: rechts das neue Pflegeheim, links kommt später das neue Wohnheim | Der Landanzeiger

«Im Projekt zum Neubau des Pflegeheims Herosé muss vieles berücksichtigt werden. Die Bewohner und ihre Angehörigen, die Funktionalität und der Arbeitsprozess, die Nachbarschaft und das Quartier, das Herzoghaus unter Denkmalschutz und der Park mit dem Teich und den Bäumen. All das musste Hand in Hand geplant werden », schildert Stadträtin Angelica Cavegn die Herausforderungen.

Das Projekt «Auberge» konnte die Jury im Projektwettbewerb überzeugen. Für das Siegerprojekt verantwortlich sind die Büros Arge Meier Gadient Architekten mit Rogger Ambauen, die bereits das Buchser Alterszentrum Suhrhard gebaut haben.

Mit Schwimmbad und Dementgarten
Überzeugt hat das fünfstöckige, Z-förmige Gebäude durch seinen Grundriss. Es entstehen Rundläufe entlang der kranzförmigen Zimmeranordnung. Zusammen mit den geschickt gesetzten grösseren und kleineren Kernen entstehen auf der Station verschiedene Spazierwege, die nie in einer Sackgasse enden. Aufgelockert wird das ganze mit Ausblicken durch Aufenthaltsräume mit Logien und Sitznischen. «Viele Flächen sind flexibel nutzbar und nicht schon durch den Grundriss fix definiert », sagt Stadtbaumeister Jan Hlavica.

Auch Rupert Studer, Leiter der städtischen Abteilung Pflegeheime, sieht darin einen grossen Vorteil: «Wir brauchen Individualität. Wir wissen zwar was heute ist und können erahnen, was in zehn Jahren sein wird. Aber wie es in 20, 40, 50 Jahren aussieht wissen wir nicht. Das Siegerprojekt bietet die Möglichkeit genau darauf zu reagieren», sagt er. Im Erdgeschoss sind die öffentlichen und gemeinschaftlichen Nutzungen angeordnet. Dort befindet sich auch der eingeschossige Anbau für ein kleines Schwimmbad. Auch ein seperater Dementgarten soll errichtet werden.

Grossteil des Parks bleibt erhalten
Die Holz-Beton-Hybridkostruktion wird von der Jury bezüglich grauer Energie als gut eingestuft. Das Projekt überzeugte die Jury auch durch seine Platzierung der Baukörper. Das neue Pflegeheim wird nordöstlich anstelle der heutigen Alterssiedlung gebaut. Die Anzahl der Pflegeplätze bleibt gleich. Trotzdem sind die Baukörper sehr kompakt, weshalb das Projekt deutlich unter dem Durchschnitt liegende Flächen- und Volumenkennwerte aufweist.

So kann auch der öffentliche Park in der Mitte des Areals weitgehend erhalten bleiben. Der Teich aus dem 19. Jahrhundert wird etwas verkleinert und einige grosse Buchen im Norden des Parks müssen für den Bau weichen, werden aber durch gleichwertige Bäume ersetzt. «Es ist ein Altersheim, aber es hat einen wohnlichen Charakter», fasst Jan Hlavica zusammen. «Der Neubau weist eine Eigenständigkeit als Körper auf, ist aber eingebunden in die ganze Situation auf dem Areal. Mit dem Bau des neuen Pflegeheims soll voraussichtlich nach der Volksabstimmung über den Baukredit 2022 im Jahr 2023 begonnen werden.

Ausstellung noch heute offen
Alle zwölf Projekte, die es in die engere Wahl geschafft haben, können noch bis Donnerstag, 2.7.2020, von 16 bis 19 Uhr an der Bleichemattstrasse 43 betrachtet werden.

Tannwiese Oberentfelden: Rund die Hälfte aller Wohnungen ist schon verkauft

Erfüllen Bedürfnisse jeden Alters: Die 16 neuen Eigentumswohungen im Mehrfamilienhaus «Tannwiese» in Oberentfelden | Der Landanzeiger

Seit geraumer Zeit ist der Bagger wieder auf anderen Baustellen im Einsatz. Dafür ragt nun ein Kran in den Himmel. Ein Zeichen, dass der Rohbau begonnen hat. Fast täglich kann nun beobachtet werden, das wächst, was einmal ein elegantes Mehrfamilienhaus werden wird. Gleichzeitig mit den Bauarbeiten schreitet auch der Verkauf der sechzehn Eigentumswohnungen voran. Bezug wird voraussichtlich im Herbst 2021 sein.

Im Mehrfamilienhaus Tannwiese in Oberentfelden werden zurzeit 16 Eigentumswohnungen gebaut. Die grosszügigen 2.5-, 3.5- oder 4.5-Zimmer-Wohnungen erfüllen unterschiedlichste Bedürfnisse jeden Alters. Sie richten sich an Menschen mit kompromisslosen Qualitätsansprüchen, einem Auge für die Ästhetik puristischer Gestaltung sowie einem Sinn für zukunftsweisende Technologie und nachhaltiges Bauen. Alle Wohnungen verfügen über durchdachte Grundrisse mit grosszügigen Loggien, welche jeweils nahtlos in das Wohnzimmer und die offene Küche übergehen. Im Weiteren zeichnen sich alle Appartements durch raumhohe Fenster aus, die grosszügig Tageslicht in die Zimmer lassen sowie einen hochwertigen Ausbau mit natürlichen Materialien und erstklassigen Haushaltsgeräten. Das Doppelschalenmauerwerk mit seiner hervorragenden Dämmeigenschaft und der praktisch unterhaltslosen Beständigkeit setzt ein markantes Zeichen für wertiges, nachhaltiges Bauen.

Aufgrund der attraktiven Fernsicht – teilweise mit Blick auf die Alpen oder den Jura – fühlt man sich gleich zu Hause. Die direkte Umgebung ist grösstenteils eben, attraktiv gestaltet und nimmt Rücksicht auf die Privatsphäre der Gartenwohnungen. An heissen Sommertagen bietet sich der berankte Pavillon als lauschiges, schattiges Plätzchen an. Das elegante Gebäude mit zeitloser Klinkerfassade verteilt sich auf zwei unterschiedliche Niveaus und fügt sich damit nahtlos in das sanft abfallende Terrain ein.

Passt toll ins Quartier: Die 16 neuen Eigentumswohnungen im Mehrfamilienhaus «Tannwiese» in Oberentfelden | Der Landanzeiger
Passt toll ins Quartier: Die 16 neuen Eigentumswohnungen im Mehrfamilienhaus «Tannwiese» in Oberentfelden

Zukunftsweisende Technologie
Die Technologie der Betonkernaktivierung (TABS) nutzt für die Wärmeverteilung die Fähigkeit des Gebäudes, über die Decken thermische Energie zu speichern. In der kalten Jahreszeit können die Wohnungen dadurch energieeffizient und ohne Zugluft beheizt und im Sommer – bei Bedarf – gekühlt werden. Beim Projekt Tannwiese sind Sie dadurch mit einem Bein bereits in der Welt von Morgen.

Ruhige Lage, Fernsicht, kurze Wege
Unser Projekt entsteht im Quartier «am Holz», welches sich ungefähr in der Mitte zwischen Unter- und Oberentfelden befindet. Die Lage ist sonnig und dank der Tempo-30-Zone äusserst ruhig. Aufgrund der Hanglage bietet sich von allen Etagen aus eine attraktive Fernsicht. Von der «Tannwiese» aus ist die Tram-Haltestelle «Oberdorf » zu Fuss in etwa drei Minuten erreichbar. Von hier aus erreicht man den Bahnhof Aarau in sechs Minuten. Die Züge verkehren im Sieben-Minuten- Takt. Aber auch die Autobahnanbindung ist ideal. In wenigen Minuten ist man auf der A1 (Aarau-West). Der Wohnort im Quartier «am Holz» bietet im Weiteren zu Fuss erreichbare Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten wie die Migros- und Coop-Filialen oder das Frei- und Hallenbad Entfelden. Abgerundet wird die hervorragende Infrastruktur durch die nahegelegenen Schulhäuser und Kindergärten.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Gerne beraten wir Sie persönlich und freuen uns jetzt schon auf Ihren Anruf.

Beratung und Verkauf

REVE Immobilien AG
Telefon 062 558 75 00
www.tannwiese-oberentfelden.ch

Die AKB Suhr erstrahlt in neuem Glanz

Der AKB-Standort Suhr wurde den neusten Bedürfnissen der Kunden angepasst | Der Landanzeiger

Die Aargauische Kantonalbank treibt die Umgestaltung ihrer Geschäftsstellen weiter voran. So präsentiert sich die Niederlassung in Suhr seit dieser Woche im neuen Kleid des Zwei-Zonen-Konzepts, das das Beste aus der digitalen Welt und der persönlichen Beratung vor Ort verbindet.

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) investiert in ihr Geschäftsstellennetz. Nachdem im ersten Quartal bereits die Niederlassungen in Oberentfelden und Seengen nach neusten Standards umgebaut wurden, erstrahlt nun auch die Niederlassung in Suhr in neuem Glanz.

«Das moderne Erscheinungsbild und die zeitgemässe Infrastruktur schaffen ideale Voraussetzungen für ein aussergewöhnliches Beratungserlebnis », freut sich Marco Garani, Niederlassungsleiter der AKB Suhr.

In der Kundenzone befinden sich unter anderem ein Learning Desk für das Kennenlernen der «Digitalen AKB», ein Cash Desk für erweiterte Geldtransaktionen sowie ein Self-Service-Bereich für schnelle und effiziente Ein- und Auszahlungen. In der Beratungszone finden qualifizierte Beratungen in einer diskreten Umgebung, welche mit modernsten technischen Hilfsmitteln ausgestattet ist, statt.

Das Team der Niederlassung Suhr lädt Interessierte herzlich ein, sich die interaktive Geschäftsstelle anzuschauen. Persönlich oder digital: Bei der Aargauischen Kantonalbank haben die Kundinnen und Kunden die Wahl, welche Produkte und Dienstleistungen sie auf welchem Kanal in Anspruch nehmen.

Restaurant Haltestelle wird abgerissen

Restaurant Haltestelle, Schöftland | Der Landanzeiger

Ja, sie war in früheren Jahren wichtig für Schöftland. Zum einen prägte die Haltestelle zusammen mit anderen Bauten das Ortsbild, zum andern war sie bei den Gästen und den verschiedenen Schöftler Vereinen höchst beliebt.

«Eis go zieh», gemütlich im schönen Gartenrestaurant sitzen, oder eine Kegelpartie wird es nicht mehr geben. Nach gut zwölf Jahren, in denen das stattliche Haus aus dem Jahre 1837 leer stand, wurde es nun anfangs Woche eingezäunt. Im Laufe dieser Woche wird das Haus komplett ausgeräumt.

Wie ein Arbeiter auf der Baustelle sagte, muss zudem zuerst der im Haus verbaute Eternit fachmännisch entsorgt werden. Erst danach kann mit dem Abbruch begonnen werden. Was dereinst passiert mit dem gewonnen Platz, kann noch nicht gesagt werden. Es gibt verschiedene Projekte. Welches am Ende realisiert wird, steht noch nicht fest.

Ausbau des Wärmenetzes für Aarau Rohr und Buchs

Zur Erreichung der Klimaziele 2050 plant die Eniwa AG lokale, ökologische Wärmeverbunde in Aarau und den umliegenden Gemeinden | Der Landanzeiger

Der Verwaltungsrat der Eniwa AG bewilligte den Baukredit für den Wärmeverbund Aarau/Rohr/Buchs. In einer ersten Phase wurden rund elf Millionen Franken für den Grundausbau gesprochen.

Den Anstoss zum Projekt gab eine Anfrage der Einwohnergemeinde Buchs für die Versorgung des geplanten Schulhausneubaus Risiacher. Da Eniwa per 1. Januar 2019 einen kleinen, bereits bestehenden Wärmeverbund in Aarau Rohr (Hauptstrasse 60) von der Stadt Aarau übernommen hatte, können nun Synergien genutzt werden. Neben der Versorgung des Schulhauses Risiacher und des bestehenden Verbundes in Aarau Rohr, soll das neue Netz mit dem bestehenden Wärmeverbund im Telli zusammengeschlossen werden. Dies ermöglicht das Einspeisen von zusätzlicher Wärmeenergie aus der Kehrichtverbrennungsanlage Buchs in das Wärmenetz der Stadt Aarau. Des Weiteren kann durch den Zusammenschluss Wärmeenergie zwischen den Netzen in beide Richtungen transportiert werden, woraus eine gegenseitige Redundanz resultiert.

Start des Projekts im Januar 2021
Zurzeit laufen Interessensumfragen im geplanten Versorgungsperimeter. Das Interesse für einen Anschluss an den Wärmeverbund kann auch zu einem späteren Zeitpunkt, beispielsweise bei einem anstehenden Heizungsersatz, jederzeit bei Eniwa angemeldet werden. Eniwa plant, im Januar 2021 mit der etappenweisen Ausführung des Projektes zu starten. Ab Herbst 2021 soll die Inbetriebnahme der ersten Etappe in Buchs und somit die Versorgung des Schulhauses Risiacher erfolgen. Weitere geplante Etappen sind Aarau Rohr West, Inbetriebnahme ab 2023 und Aarau Rohr Ost, Inbetriebnahme ab 2025.

411 Tonnen Abbruchmaterial entfernt

Die Sanierung der Station Milchgasse läuft seit drei Monaten | Der Landanzeiger

Die Bauarbeiten zur Sanierung der Station Milchgasse des Pflegeheims Golatti sind seit bald drei Monaten im Gange. Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden beinahe alle Innenwände und eine Vielzahl an Decken entfernt sowie insgesamt 411 Tonnen Abbruchmaterial von Hand hinausgetragen.

Der Baumeister startet Mitte Mai 2020 mit dem Einbau der neuen Geschossdecken. Bis im Sommer sollen mehrheitlich Bauarbeiten im Innern vorgenommen werden, anschliessend folgt die Renovation der Fassaden. Die sanierten Häuser sind voraussichtlich im 3. Quartal 2021 für die Bewohner bezugsbereit.

Baureportage Schulhaus Muhen

Das neue Schulhaus Muhen | Der Landanzeiger

Vorbei ist die Zeit, wo die Schule Muhen vor allem eine grosse Baustelle war. Das neue Schulhaus, die Doppelturnhalle und der neue Doppelkindergarten sind fertig. Für 23 Millionen Franken entstanden sie in zweieinhalbjähriger Bauzeit. Wegen der Corona- Krise kann das grosse, viertägige Einweihungsfest im Juni jedoch nicht stattfinden.

Als das Sieger-Projekt der Stoos Architekten AG aus Brugg mit dem Namen «Mamma Mmmuh!» vor drei Jahren der Bevölkerung vorgestellt wurde, bezeichnete es Gemeindeammann Andreas Urech als «Jahrhundertbauwerk». Der Spatenstich zu den Ersatzneubauten der Schule Muhen erfolgte im August 2017. Da waren das 70-jährige Primarschulhaus und die alte Turnhalle bereits abgerissen. In zweieinhalbjähriger Bauzeit entstanden zwei neue Gebäude: ein neuer Doppelkindergarten und ein grösserer Schulkomplex mit einer Doppelturnhalle unten und darüber den Schulräumen.

«Mamma Mmmuh!»: Visualisierung der Stoos Architekten AG aus Brugg | Der Landanzeiger
«Mamma Mmmuh!»: Visualisierung der Stoos Architekten AG aus Brugg aus dem Jahre 2016
Das fertige Schulhaus mit Schulhausplatz in echt | Der Landanzeiger
Das fertige Schulhaus mit Schulhausplatz in echt

Ursprünglich sollten die Ersatzneubauten im Juli 2019 eröffnet werden. «Dass dieses Wunschdatum nicht erreichbar sein wird, wussten wir schon seit Vorliegen des Bauprojekts», erklärt Andreas Urech, «schlussendlich betrug die Verzögerung gegenüber dem geplanten Termin von Ende Dezember 2019 rund zwei Monate, was unter dem Strich betrachtet nicht so schlecht ist.» Seit Ende Februar dieses Jahres sind sämtliche Gebäude möbliert und betriebsbereit. Ende März fand unter den Vorschriften der Corona-Pandemie der Umzug des Schulmaterials der Lehrer statt.

Letzte Bauarbeiten laufen
«Zur Zeit wird noch an der Zufahrt in das Schulareal ab der Schulstrasse und beim Allwetterplatz zwischen Neubau und dem Schulhaus Gibel (alte Bezeichnung ‹Nord›) gearbeitet. Nach Fertigstellung der Fundationsschicht des Allwetterplatzes werden Ende Juli noch die Kunststoffbeläge der Laufbahn und des Allwetterplatzes eingebracht», erklärt Muhens Bauverwalter Heinz Hauptlin.

Gemeindeammann rechnet mit einer «finanziellen Punktlandung»
Werden die Baukosten durch die Bauverzögerung und Projektänderungen die budgetierten 23 Millionen Franken überschreiten? Dazu sagt Andreas Urech: «Aktuell sieht es ziemlich nach einer Punktlandung aus. Natürlich liegen noch nicht alle Endrechnungen vor. Aber man darf davon ausgehen, dass die 23 Millionen reichen, auch unter Berücksichtigung der zusätzlichen Investitionen wie zum Beispiel der neuen Photovoltaikanlage sowie der kompletten Neuanschaffung des Mobiliars für die Doppelturnhalle.»

Impressionen aus der Bauzeit der Schule Muhen

→ Bilder anklicken für grössere Ansicht

Schulstart am 11. Mai
Ursprünglich war geplant, den Schulbetrieb nach den Frühlingsferien zu starten. An dieser letzten kleinen Verzögerung ist das Coronavirus schuld. Nun erfolgt der erste Schultag im neuen Schulhaus am Montag, 11. Mai, zeitgleich mit dem Ende des Lockdown des Bundes. «Leider nicht mit einem würdigen Dorffest», wie Gemeindeammann Andreas Urech bedauert, «aber gerade in diesen Tagen ist das ein schönes Zeichen, dass das Schulhaus seinem Bestimmungszweck zugeführt werden kann.»

Kein Fest, oder doch?
«Es wird bestimmt noch ein Fest geben für die Bevölkerung », verspricht Andreas Urech. Wann genau, und in welchem Rahmen, darüber wird das OK des Dorffestes Anfangs Juni beraten.

Texte: KF | Bilder: Raphael Nadler, Kaspar Flückiger

Kaspar Flückiger, Redaktor | Der Landanzeiger
«Gedanken»

Kaspar Flückiger hat sich die neue Schule angesehen

Landanzeiger-Redaktor Kaspar Flückiger hat sich am vergangenen Sonntag die neue Schule in Muhen vor Ort angesehen und sich seine Gedanken dazu gemacht.

Lesen Sie hier seine Kolumne dazu …

Neues Schulensemble bildet ein Gegenüber zur Kirche

Bericht des Architekten: Stoos Architekten AG, Brugg

Städtebau und Architektur
Die Gliederung und räumliche Strukturierung der Schulanlage Muhen geschieht mit der präzisen Setzung von zwei Ersatzneubauten. In der gesamtheitlichen Betrachtung der gewachsenen Strukturen versucht das Projekt vorhandene räumliche und landschaftliche Qualitäten klarer zur Geltung zu bringen und kräftiger erlebbar zu machen. Präzise Kiesflächen mit Linden und Baumreihen strukturieren die gebildeten Freiräume und setzen innerhalb der Gesamtanlage räumliche Akzente in Bezug zu den bestehenden und den neuen Bauten.

Die neuen Räumlichkeiten der Primarschule sind auf der Doppelturn-/Mehrzweckhalle angeordnet. Die Setzung des kompakten, zweigeschossigen Baukörpers mit seiner Längsseite entlang des westlichen Randes des Bearbeitungsperimeters präzisiert einerseits den durch die Schulbauten gerahmten geschützten inneren bis an die Suhre reichenden Freiraum. Zum anderen lässt der Ersatzneubau mehr Raum zum begrenzenden Trassee der Eisenbahn und erzielt somit das Potenzial zu einer neuen Gewichtung und Wertung der Ostseite der Schulanlage.

In der nordwestlichen Ecke des Baukörpers liegt der Eingang zum Sporthallenbereich. Der in der nördlichen Erweiterung liegende, neue Allwetterplatz nimmt die Fluchten des Schulhauses Nord auf und schafft den Anschluss zum neugestalteten, gedeckten Pausenbereich der Oberstufe.

Die neue Doppelturnhalle unter den Schulräumen | Der Landanzeiger
Die neue Doppelturnhalle unter den Schulräumen

Die Zufahrt für Anlieferungen erfolgt durch einen Stich von der Schulstrasse auf das Schulareal und bei grösseren Anlässen ausserhalb der Schulzeiten kann der Platz beim Sporthallenzugang auch als temporärer Parkplatz genutzt werden.

Die Schulanlage erstreckt sich westlich entlang der Hauptstrasse und der Wynental-/ Suhrentalbahn (WSB). Die bisherige rückwärtige Haltung zur Verkehrslinie wird aufgelöst. Mit der ostseitigen Haupterschliessung der Unterstufe bzw. der im Süden liegenden Kindergartennutzungen erhält die Ostseite ein Gesicht. Fussläufig über die südöstlich gelegene Unterführung zu erreichen, bildet der eingeschossige Neubau Kindergarten zusammen mit dem bestehenden Kindergarten ein kleines unabhängiges Ensemble innerhalb des Ganzen.

Im heterogenen Umfeld orientiert sich die Architektur der neuen Gebäude an einem gefassten Charakter, wie er dem alten Schulhaus Ost zugrunde liegt. Die einfachen Baukörper zeigen in ihren Fassaden ein ruhiges, repetitives Abbild der inneren, flexiblen Struktur. Das Spiel mit horizontalen und vertikalen Elementen bestimmt ihren Ausdruck. Die Gitterstruktur der vertikalen Lüftungsflügel gliedert den hohen Öffnungsgrad. Im Schulhaus führen hori- Ein Schulzimmer im neuen Schulhaus Breite Bilder: Roger Frei, Zürich zontale Bänder in die Betonung der Eingangsbereiche. Im Kindergarten entwickeln sich diese in den Abschluss der überhohen Unterrichtsräume. Die nach aussen verschieden in Erscheinung tretenden Aufbauten mit seitlichem Lichteinfall artikulieren die innere Struktur der Lernlandschaften.

Ein Schulzimmer im neuen Schulhaus Breite | Der Landanzeiger
Ein Schulzimmer im neuen Schulhaus Breite
Die neue Schulanlage ist so angelegt, dass die Kinder im Laufe ihres Heranwachsens vom im Süden gelegenen Kindergarten Schritt für Schritt immer weiter Richtung Norden gehen, bis sie mit dem Sekundarschulhaus die oberste Altersklasse erreicht haben.
Jann Stoos, Architekt

Entlang des Bahntrassees reihen sich in verschiedenen Freiraumtiefen das Gemeindehaus, das ehrwürdige Schulhaus Ost, der Neubau des Primarschulhauses mit Sporthalle und der neue Kindergarten im Süden und bilden gemeinsam einen Freiraum. Es entsteht ein zusammenhängender Ort und das Schulensemble bildet ein Gegenüber zur Kirche.

Freiraum
Die neue Schulanlage ist so angelegt, dass die Kinder im Laufe ihres Heranwachsens vom im Süden gelegenen Kindergarten Schritt für Schritt immer weiter Richtung Norden gehen, bis sie mit dem Sekundarschulhaus die oberste Altersklasse erreicht haben. Diese Entwicklung begleiten die Freiräume, so dass die Kinder je nach ihrem Bedürfnis und ihrem Entwicklungsstand immer in ihrer nahen Umgebung auf sie abgestimmte Anregungen finden. Die Übergänge vom Angebot für den Kindergarten bis hin zur Oberstufe sind fliessend und überlappen sich, so dass den unterschiedlichen Kindercharakteren ein möglichst vielfältiges Spielund Aufenthaltsangebot zur Verfügung steht. Durch die Setzung markanter Baumkörper und -reihen, wird der Pausenraum übergeordnet zusammengefasst und das Schulhaus Ost in seiner Erscheinung gestärkt.

Während der Kindergarten in ein lichtes, zum Spiel einladendes Wäldchen eingebettet ist, zeichnen sich die Pausenräume der Primar- und Oberstufe durch flexibel nutz- und bespielbare Hartbelagsflächen aus. Die geschnittenen Linden stehen in Kiesfeldern, Sitzmöglichkeiten sowie Spiel- und Kletterelemente laden zum Spielen ein und bieten Nischen an. Zur Bahn hin übernimmt ein breiter Heckenkörper sowie das Pausendach des Schulhauses Ost, die räumliche und funktionale Abschirmung.

Der zwischen Turnhallengebäude und Sekundarschulhaus aufgespannte Allwetterplatz besteht zur Hälfte aus einem Kunststoffbelag, eingebettet in einen allen Zwecken offenstehenden Asphaltbelag. Niveauunterschiede werden akzentuiert und bieten als Sitzstufen auch Aufenthaltsqualitäten. Eine Ahornreihe entlang vom Neubau bildet den Übergang vom bebauten Areal zur offenen Sport- und Spielwiese.

Raum- und Nutzungskonzept
Grosszügige, überdachte Eingangsbereiche laden ein, das neue Primarschulhaus mit den Turnhallen zu betreten. Die Zugänge im Nordwesten und Südosten des Gebäudekörpers liegen diagonal entgegengesetzt und lassen eine betriebliche Trennung ohne Beeinträchtigung zwischen Schul- und Sportnutzungen sowie öffentlichen Anlässen zu. Multifunktional ausgebildet, schaffen die Eingangshallen räumliche Bezüge zu ihrer jeweiligen Nutzung. Das Foyer der Turnhalle ist als Galerie auf beide Hallenbereiche ausgebildet. Das Foyer der Unterstufe lädt ein zum Verweilen, Lernen, Essen und gewährt Einblick in den doppelthohen Mehrzweckraum, der auch als Bühne zu den Hallen dienen kann und vom gedeckten Pausenplatz zu überblicken und belichtet ist. Die Schulsozialarbeit und das Büro des Hauswarts liegen an der Westfassade auf die grosse Spielwiese gerichtet, neben dem von aussen zugänglichen Geräteraum.

Hell und offen präsentieren sich die Räume vor den Schulzimmern | Der Landanzeiger
Hell und offen präsentieren sich die Räume vor den Schulzimmern

Treppenanlagen
Die breiten Treppenanlagen in der Verlängerung der Eingangshallen verbinden die drei Geschosse des Gebäudes untereinander. Die unterteilbare Doppelturnhalle mit angegliederter Bühne im Untergeschoss ist von Osten und Westen her belichtet und von den angrenzenden Pausen-, Sport- und Aufenthaltsbereichen auf dem Schulgelände einsehbar. Die Grundrisskonzeption mit der Küche, sechs Garderoben, Sanitäranlagen, Lager- und Technikräumen trägt den unterschiedlichen Nutzerbedürfnissen (Schule, Vereine, Veranstaltungen) in hohem Mass Rechnung. Die Bühne erhält über ein hoch liegendes Fensterband auf der Ostseite Tageslicht und liegt direkt am Fuss der südlichen Vertikalerschliessung. So entsteht ein multifunktional nutzbarer Raum, der ausserhalb von Vereinsbelegungen oder kulturellen Anlässen insbesondere auch der Schule als erweiterter Unterrichtsraum zur Verfügung steht. Die Garderoben sind über einen Aussenzugang, der auf der Seite zum Kindergarten angeordnet ist, direkt von den Aussensportanlagen her zugänglich.

Obergeschoss
Das Obergeschoss dient als reines Schulgeschoss. Das Lehrerzimmer und der Musikraum sind zweiseitig belichtet und liegen den zwei Aufgängen direkt gegenüber. Die nach Osten oder Westen orientierten Klassenzimmer profitieren von unterschiedlichen Ausblicken und Weitsichten. Die vorgelagerten Gruppenräume sind jeweils von zwei Unterrichtsräumen und von der Lernhalle zugänglich. Sie gliedern und bilden die mittlere Raumfigur. Die Unterscheidung der Raumhöhe durch Aufbauten mit seitlich einfallenden Oberlichtern in der mittleren Raumstruktur, schafft atmosphärisch unterschiedliche Bereiche innerhalb der konzentrierten aber offen gestalteten Lernlandschaft. Es ist ein grosszügiger, möblierbarer und somit vielseitig nutzbarer Raum, der Offenheit für Bewegung und verschiedene Lehr- und Lernbedürfnisse bietet.

Der Kindergarten wurde gleich neben dem neuen Schulhaus gebaut | Der Landanzeiger
Der Kindergarten wurde gleich neben dem neuen Schulhaus gebaut

Kindergarten
Die zwei Kindergartenabteilungen erhalten ihr eigenes Haus. Innerhalb der gesamten Anlage schaffen die Nähe und der Bezug des neuen Kindergartens zum bestehenden Kindergarten eine kleine, überschaubare Umgebung für die jüngsten Nutzer. Der Zugang erfolgt von Osten über den gedeckten Eingangsbereich in den gemeinsamen durchgehenden Garderoben- und Erschliessungsraum beider Abteilungen. Die luftigen, überhohen und sehr flexibel bespielbaren Unterrichtsräume sind zweiseitig belichtet und verbunden mit einem Gruppenraum. Niedrige, als Sitzbänkchen ausgebildete Brüstungen unterstützen den Aussenraumbezug. Vom gemeinsamen, mittleren Bereich gelangt man in den durch das Ensemble gebildeten geschützten Freiraum.

Texte: Jann Stoss, Maja Stoss, Urs Daunwalder
Bilder: Stoss Architekten, Roger Frei, Zürich

→ Zur Projekt-Seite bei Stoos Architekten

Stoos Architekten AG

Baslerstrasse 40
5200 Brugg
Telefon 056 442 19 64
info@stoosarchitekten.ch
www.stoosarchitekten.ch

40 Jahre Kompetenz in der Haustechnik

Zwei smarte Jungunternehmer: Markus Müller und Aleksander Stankovski | Der Landanezeiger

Der Lebensnerv der Suter + Häfeli AG aus Muhen, damals wie heute, sind Eigenschaften wie Qualität, Service und Zuverlässigkeit. Einige glückliche Fügungen komplettieren die Firmengeschichte, des in der Region bekannten KMU.

Gegründet wurde das Unternehmen am 5. Mai 1980 aus einer Abspaltung der Ammann & Schmid AG, Aarau. Das Unternehmen gliederte damals den Bereich Sanitär in eine separate Gesellschaft aus. So entstand die Suter + Häfeli AG, mit Sitz in Aarau.

1989 übernimmt der Müheler Werner Lüscher im Zuge einer Nachfolgeregelung, die Suter + Häfeli AG. 1990 verlegt er den Firmenstandort von Aarau nach Muhen an die Tannackerstrasse 30 und erweitert in der Folge das Angebot mit den Bereichen Heizung und Lüftung. Weitsichtig leitete er 30 Jahre lang das Unternehmen. Unterstützung bekam er von seiner Frau Arlette Lüscher, die zusammen mit ihm, die administrativen Arbeiten erledigte.

2019 übernehmen die heutigen Inhaber Aleksander Stankovski und Markus Müller von Werner Lüscher, die Suter + Häfeli AG. Beide sind langjährige Mitarbeiter und mit dem Unternehmen tief verbunden. Den top ausgebildeten Jungunternehmern stehen 19 erfahrene Fachkräfte zur Seite. Sie bieten Kunden umfassende Dienstleistungen an – bei Neu- und Umbauten – in den Bereichen Heizung, Lüftung, Klima und Sanitär.

Smart und kompetent. Aleksander Stankovski und Markus Müller leiten die Suter + Häfeli AG mit einer hohen Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden, Kunden und Geschäftspartner. Sie bilden sich laufend weiter und passen sich Marktveränderungen rasch an. Kurzum: Auf die beiden kann man sich in jeder Situation verlassen.

Retroperspektive: Trotz Wirtschaftsund Finanzkrisen, trotz aktuellem Ausnahmezustand; in all den Jahren bildet das Unternehmen regelmässig Lehrlinge aus. Verzeichnet eine tiefe Mitarbeiter- Fluktuation. Muss nie aus wirtschaftlichen Gründen Mitarbeiter entlassen. Darf auf treue Stammkunden zählen und ist «gesund» gewachsen. Das ist ein beachtlicher 40-jähriger Leistungsausweis, der auf bestem Weg ist, weitergeführt zu werden.

Suter + Häfeli AG

Tannacker 30
5037 Muhen
Telefon 062 723 02 63 & 062 723 04 54
info@suter-haefeli.ch
www.suter-haefeli.ch

Auch in schwierigen Zeiten ein verlässlicher Partner

60 Jahre Gebr. Faes AG, Oberkulm | Der Landanzeiger

Die Gebr. Faes AG wurde 1960 gegründet. Heute führen Serge und Karin Faes die Geschicke, des in der Region bekannten Bau- und Generalunternehmens, zu dem auch mehrere Immobilien und deren Bewirtschaftung sowie eine KiTa in Schöftland gehören. Insgesamt beschäftigt das Familienunternehmen 40 Mitarbeitende und bildet Lehrlinge aus. Der Lockdown und dessen Auswirkungen werden in der Firmenchronik unverkennbare Spuren hinterlassen.

Interview: Iris Affolter

Serge Faes. Sie hatten ab Mai verschiedene Aktivitäten zum 60-jährigen Firmenjubiläum geplant.
Das ist richtig. Wir hoffen, einiges in der 2. Jahreshälfte nachholen zu können. Im Moment geht es uns allen primär darum, alles zu tun, um unsere Arbeitsplätze zu erhalten.

Karin Faes. Wie schützen Sie Ihre Mitarbeitenden, die arbeiten dürfen?
Auch während des Lockdown haben wir immer gearbeitet. In der Verwaltung konnte auf Wunsch ins Homeoffice gewechselt werden, auf den Baustellen und in der KiTa werden die Vorgaben des BAG strikte eingehalten.

Serge Faes. Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage in den nächsten Monaten?
Bei vielen Betrieben aus allen Branchen geht es um den Erhalt von Arbeitsplätzen in der Region. Niemand entlässt leichtfertig Angestellte. Dennoch liest man jeden Tag davon. Als regional tätiges Familienunternehmen sind wir uns, unserer Verantwortung bewusst. Unsere Mitarbeitenden wohnen in der Region und arbeiten oft Jahrzehnte lang bei uns. Das verbindet uns mit unseren Mitarbeitenden und umgekehrt. Deshalb müssen wir jetzt alle zusammenhalten.

Sie setzen also auf regionale Solidarität?
Ja, denn auch für uns ist es sehr wichtig, dass wir von Gemeinden und privaten Auftraggebern in der Region berücksichtig werden. Das Grundvertrauen, dass wir es gemeinsam schaffen, ist wichtig.

Karin Faes. Wie bereiten Sie sich auf die kommenden Monate vor?
Wir wollen unseren Mitarbeitern die Sicherheit geben, dass wir um jeden Arbeitsplatz und um jeden Auftrag kämpfen. Wir lösen Reserven auf, arbeiten länger und engagieren uns als Familie wo immer möglich. Persönlich werde ich mein politisches Engagement, als Vorstand des Gemeindeverbandes aargauSüd impuls, verstärken und für die FDP Schöftland im Herbst für den Grossen Rat kandidieren.

Karin Faes. Was ist Ihnen wichtig in dieser ausserordentlichen Zeit?
Wir haben eine unglaubliche Solidarität mit unseren Mitarbeitenden, KiTa-Familien, Mietern und Geschäftspartner gespürt. Das nehme ich mit in die nächsten Monate. Denn die eigentliche Herausforderung wird es sein, auch im Sommer und Herbst nicht nachzulassen. Ich teile die Meinung des Bundesrates; wir befinden uns in einem Marathon. Aber zusammen werden wir es schaffen. Davon bin ich überzeugt.

Serge und Karin Faes. Was wünschen Sie sich für das Gewerbe in der Region?
Wir sind sicher, dass in dieser Krise vielen Menschen bewusst wurde, dass wir selbst die Region verkörpern bzw. sind. Unser Verhalten entscheidet, ob der Coiffeur um die Ecke, der Bäcker, das Restaurant oder der Handwerker in der Region, diese schwierige Zeit wirtschaftlich überstehen. Denn sie alle sind auch Arbeitgeber von Nachbarn, Verwandten oder Ausbildner von Lernenden. Wir wünschen uns, dass bei einer weiteren Lockerung des Lockdown, das vielfältige Angebot im Dorf/Region genutzt wird, damit unsere Dörfer mit einer Vielfallt an Geschäften, Cafés und Betrieben für uns alle attraktiv bleiben.

Kontakt

Gebr. Faes AG
Grosssteinengasse 4
5727 Oberkulm
Telefon 062 768 50 20
info@faesag.ch
www.faesag.ch

Ihr Spezialist für Holzbau jeglicher Art

Reto Lehmann von Lehmann Holzbau | Der Landanzeiger

Der diplomierte Holzbau-Vorarbeiter Reto Lehmann hat im Sommer des letzten Jahres am Dreisteinweg 9 in Schöftland seine eigene Zimmerei eröffnet.

Der diplomierte Holzbau Vorarbeiter Reto Lehmann und sein Team können vom kleinen Gartenhaus bis zur Industriehalle alles realisieren. «Es macht mir grosse Freude, bei Projekten von der Beratung über die Planung bis hin zur Realisierung immer dabei zu sein», sagt Reto Lehmann. «Ich liebe meinen Beruf, denn dem Baustoff Holz sind kaum Grenzen gesetzt.» Das Motto seines Unternehmens: «Wir realisieren alle Ihre Wünsche, schnell, kompetent und hochwertig.»

Nach der Lehre als Zimmermann EFZ bei der Burgherr Moosersäge AG in Hintermoos liess sich Reto Lehmann zum Dipl. Holzbau-Vorarbeiter ausbilden. Vor der Gründung seiner eigenen Firma arbeitete er in einer Grosszimmerei im Kanton Bern. Zwischendurch weilte er mehrere Monate in Craivoa (Rumänien), wo er in einem caritativen Projekt den Holzbau eines Altersheims und eines Kindergartens leitete.

Der 27-jährige Zimmermann hat sich selbstständig gemacht, weil er seine Kunden gerne von der Idee bis zum fertigen Bauwerk begleitet und dafür auch die Verantwortung tragen will. Er und sein Team fertigen alle Holzbauten, Tragwerke, Konstruktionen und Elemente persönlich in der eigenen Zimmerei an. «Wir verbinden Tradition mit Moderne und legen grossen Wert auf sorgfältige, termin- und fachgerechte Ausführung aller Arbeiten», sagt Reto Lehmann. «Lassen auch Sie sich von der Faszination Holz inspirieren und von uns beraten. Wir setzen auch Ihr Projekt mit Freude und Leidenschaft und dem topmodernen Werkstoff Holz um.»

Kontakt

Holzbau Lehmann
Reto Lehmann
Dreisteinweg 9
5040 Schöftland

Telefon 079 278 00 06
info@holzbau-lehmann.ch
www.holzbau-lehmann.ch

Selber bauen oder Altbau kaufen?

Selber bauen oder Altbau kaufen? | Der Landanzeiger

Neu- oder Altbau? Beide Varianten haben beim Traum einer eigenen Immobilie ihre Vor- und Nachteile. Wir zeigen in einer kurzen Übersicht was die Kernpunkte der beiden Möglichkeiten sind, die es zu berücksichtigen gilt.

Ein grosser Vorteil zu Gunsten des Neubaus ist sicherlich die Tatsache, dass das Haus nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen errichtet werden kann. Geringfügige Einschränkungen können sich beim Neubau fast ausschliesslich durch den Bebauungsplan des Grundstücks ergeben. Bei einem Neubau kann auf neueste Technologien zurückgegriffen werden. Dadurch wird energieeffizienter gebaut. Durch moderne Fenster und Heizungsanlagen, gute Wärmedämmung und innovative Baustoffe lassen sich deutliche Kosteneinsparungen erzielen, da im Vergleich zum Altbau teils deutlich weniger Energie zum Heizen benötigt wird.

Dank dieser neuen technologischen Standards sind Sanierungen und Reparaturen für eine längere Zeit nicht erforderlich. Auch in Bezug auf Komfort und Bequemlichkeit hat ein Neubau die Nase vorn. Denn gegenüber so manchem Altbau sind Wände, Fenster und Dach in aller Regel gut gedämmt. Bei einem Neubau wird allerdings oft ausgeführt, dass man ständig in Kontakt mit Handwerkern, Architekt oder Baufirmen stehen, diese überwachen und dafür viel Zeit investieren muss. Es ist eine laufende Absprache erforderlich, und auch die relevanten Meilensteine müssen mit Bauherren erläutert und von diesem abgesegnet werden.

Und ein Neubau ist im Vergleich zu einem Altbau die kostspieligere Investition. Ein Albtraum ist eine Insolvenz des Bauträgers. Denn muss dieser Konkurs anmelden, so geht das im Rahmen von Vorauszahlungen geleistete Geld verloren.

Ein Altbau hat neben dem geringeren Preis den Vorteil, dass die Planungsund Bauphasen weg fallen und meist ein sofortiger Einzug möglich ist. Eine etwaige Doppelbelastung durch Mietzahlung und Kreditraten entfällt. Darüber hinaus lässt sich der Altbau besichtigen. Der Käufer kann sich demnach in aller Ruhe vom Zustand der Immobilie überzeugen und sich bei Bedarf die Meinung eines Sachverständigen einholen. Dies ist sinnvoll, um später nicht von unerwarteten Kosten überrascht zu werden.

Für viele Menschen ist zudem klar: Egal wie praktisch ein Neubau auch sein mag, der Charme eines Altbaus lässt sich nicht übertreffen. Wer sich für einen Altbau entscheidet, wird in vielen Fällen mit einem grösseren Grundstück und einer grosszügigeren Bebauung belohnt. Bei einem Altbau fallen auch keine Kosten der öffentlichen Erschliessung an. Der aktuelle Zustand stellt häufig den grössten Nachteil bei einem Altbau dar. Denn oft sind Heizungsanlage, Dach, Dämmung, Elektroinstallationen, Stromleitungen, Fassade sowie Rohrleitungsnetz stark in die Jahre gekommen. Deshalb muss der Käufer in zahlreichen Fällen viel Geld in die Instandsetzung und Modernisierung des Anwesens stecken. Das Traumhaus könnte sich so als Fass ohne Boden erweisen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter: https://www.hausbau-portal.net

Jetzt droht ein juristisches Hickhack

Die Holziker Stimmberechtigten haben an der Gmeind entschieden, dass das Glockengeläut weiterhin auch in der Nacht zu hören sein soll. Der Investor, der den Stein ins Rollen gebracht hat, kündigt nun an, rechtliche Schritte «durch alle gerichtlichen Instanzen » durchziehen zu wollen, wenn es sein müsse.

«So wie es ist, soll es bleiben » tönt es auf der einen Seite. Die anderen poltern über die «Ewiggestrigen ». So geschehen vor und während der Gemeindeversammlung in Holziken. Ursprünglich hat der Gemeinderat das Begehren der «Neue Wohnbau AG» gutgeheissen. Diese beantragte, dass das Glockengeläut auf dem Dach des alten Schulhauses während der gesetzlichen Ruhezeiten abgestellt wird. Die Investorin aus Baar (ZG) erstellt in unmittelbarer Nähe 42 Eigentumswohnungen. Gut die Hälfte davon ist reserviert oder verkauft, die Bauarbeiten haben bereits begonnen.

Nachdem sich in der Bevölkerung Widerstand formiert hat, liess der Gemeinderat an der «Gmeind» eine Konsultativabstimmung durchführen, nach deren Ausgang er sich richten werde (wir berichteten). Das Votum war eindeutig: 114 HolzikerInnen waren gegen eine Abschaltung, nur 52 dafür.

Josef Scherrer, dem die Neue Wohnbau AG gehört, sagt dazu: «Ich bin gewillt, alle rechtlichen Mittel zu nutzen, um die Abschaltung des Glockengeläuts während der im Polizeireglement festgelegten Ruhezeiten von 23 Uhr bis 06 Uhr durchzusetzen.» Scherrer sieht sich im Recht.

Scherrer: «Rechtliche Schritte»
Neben dem verbindlichen Reglement, gäbe es auch einen positiven Gemeinderatsbeschluss und ein Gutachten «das eindeutig besagt, dass die Immissionen zu hoch sind und wie jeder andere Lärm zu behandeln seien», sagt Josef Scherrer weiter. Zur Erinnerung: beim Glockenturm in Holziken handelt es sich nicht um eine Kirche und selbst bei einer Kirche gehört die Zeitangabe zum «weltlichen Geläut». Eine Abschaltung würde keine religiösen Bräuche verletzen. Der Gemeinderat kann in der Sache von sich aus entscheiden. «Ich habe nichts zu verbergen, alle Dokumente können eingesehen werden», erklärt Scherrer weiter und unterstreicht, dass er Wünschen der Gemeinde bezüglich Besucherparkplätzen oder einem Durchgangsrecht entgegengekommen sei. Er warte nun die schriftliche Bestätigung des Gemeinderates ab und werde alle rechtlichen Schritte ausschöpfen, «wenn es sein muss, durch alle Instanzen ». Scherrer betont aber auch: «Ich bin an einer einvernehmlichen Lösung für alle Holziker und Holzikerinnen und auch für die zukünftigen Einwohner interessiert». Er bleibe weiterhin offen für Gespräche. Wer weiss, vielleicht ergibt sich ja doch noch eine bessere Lösung als ein juristisches und vor allem teures Hickhack.

Holzbauten sind im Trend und eine Frage des politischen Willens

Regierungsrat Markus Dieth mit Daniel Wehrli | Der Landanzeiger

Rund 50 Aargauer Grossrätinnen und Grossräte liessen sich bei einem Polit- Apéro von Pro Holz Aargau über die wirtschaftliche Nutzung von einheimischem Holz informieren.

Am Aargauer Polit-Apéro referierte Marc Steiner, Richter am Bundesverwaltungsgericht, vor rund 50 Grossrätinnen und Grossräten. Titel des Referats war: «Der Einsatz von (eigenem) Holz ist eine Frage des politischen Willens».

Der Kanton als Bauherr versteckt sich nach wie vor hinter dem neoliberalen Dogma der Welthandelsorganisation (WTO) der 90-er Jahre. Das neoliberale Dogma der 90-er Jahre lautete: «Marktöffnung, Wettbewerb, Preis und sonst nichts!»

Mit der nationalen Revision des Gesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen wurde das neoliberale Dogma der 90-er Jahre gestürzt. Marc Steiner, führt aus: «Das neue Beschaffungsdogma lautet »Innovation, Qualität und Nachhaltigkeit».

Daniel Wehrli, Grossrat und Präsident von Pro Holz Aargau bringt es am Schluss auf den Punkt: «Um dem Holzbau zum Durchbruch zur verhelfen, braucht es jetzt eine Anpassung der Vollzugspraxis bei den öffentlichen Bauherren!» Eigentlich sollten die Förderer der ökologischen Bauweise mit Holz leichtes Spiel haben. Holz ist nicht nur schön, sondern auch besonders nachhaltig. Der Werkstoff Holz liegt voll im Trend.

Umso erfreulicher ist es, dass in unseren Wäldern mehr Holz nachwächst als wir verbrauchen. Holz ist vollständig wiederverwertbar und schont am Ende der Kreislaufkette die Umwelt.

Pro Holz Aargau

Pro Holz Aargau fördert als regionales Holznetzwerk die Nutzung des Holzes als ökologischer Bau- und Werkstoff sowie als Energieträger. Die Trägerverbände sind WaldAargau; Aargauischer Försterverband; Holzindustrie Schweiz Sektion Nordwest; Holzbau Schweiz Sektion Aargau; Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten Sektion Aargau; Bauernverband Aargau.

Regulierungen beeinflussen Gebäudeunterhalt und Sanierungen

Bei Liegenschaften obliegt der Eigentümerschaft eine Unterhaltspflicht | Der Landanzeiger

Eigentum führt zu Freiheiten, aber auch zu Verpflichtungen. Bei Liegenschaften obliegt der Eigentümerschaft die Unterhaltspflicht. Gebäude dürfen nicht vernachlässigt werden. Wohnliegenschaften sollten instand gehalten und erneuert werden, ihre Nutzung darf nicht Schäden zur Folge haben.

Eine wesentliche regulatorische Verpflichtung ist die Werkeigentümerhaftung. Diese ist in Artikel 58 Abs. 1 des Obligationenrechts (OR) geregelt. Sie besagt, dass für Schäden, die aus mangelhaftem Unterhalt des Gebäudes resultieren, der Eigentümer der Anlage haftet.

Ein Eigentümer muss also beispielsweise Wege, die zu seinem Haus führen, von Schnee und Eis befreien. Wenn ein Postbote oder Besucher aufgrund von Schneeglätte stürzt und sich verletzt, kann er den Eigentümer haftbar machen.

Auch die Sicherung von Schwimmbecken oder Teichen, in die Kinder fallen könnten, gehört zur aus der Werkeigentümerhaftung resultierenden Pflicht. Der Grundeigentümer haftet auch, wenn Kinder sein Grundstück unbefugt betreten.

Die Werkeigentümerhaftung ist eine Kausalhaftung. Die Eigentümerschaft haftet für durch mangelhaftes Werk verursachten Schaden auch dann, wenn sie kein Verschulden trifft.

Umweltschutz ruft nach Kontrollen
Die Werkeigentümerhaftung ist bei weitem nicht die einzige Verpflichtung, die der Staat Eigentümerschaften auferlegt. Zahlreiche Regulierungen sind Folge von in den letzten Jahren kontinuierlich verschärften Umweltschutzbestimmungen.

Wenn beispielsweise ausgeschüttete Chemikalien Boden oder Grundwasser verschmutzen, haftet der Hauseigentümer.

Die Luftreinhalteverordnung verlangt von Wohneigentümern, dass sie Öl-, Gas- und Holzfeuerungen regelmässig kontrollieren lassen und behördlichen Beanstandungen Taten folgen lassen.

Auch auf die Nachbarschaft muss Rücksicht genommen werden. So kann es sein, dass ein Eigentümer, der in seinem Garten eine Kompostieranlage hat, diese unter Umständen entfernen muss, wenn sich der Nachbar durch den Kompost hervorgerufene Geruchsemissionen belästigt fühlt.

Grosse Renovationen sorgfältig planen
Erheblichen Einfluss aufs Renovationsverhalten von Hauseigentümern dürften Regulierungen im Bereich Energie haben. Die Vorschriftendichte nimmt laufend zu.

Im Mai 2017 haben die Stimmberechtigten der Schweiz der Energiestrategie 2050 des Bundesrats zugestimmt. Entsprechende Ausführungsbestimmungen haben Einschränkungen für Hauseigentümer zur Folge, zum Teil aber auch Erleichterungen. Eine Vielzahl von Gesetzen und Verordnungen sind anzupassen, unter anderem die Liegenschaftskostenverordnung. Die revidierte Verordnung tritt am 1. Januar 2020 in Kraft.

Neu kann, wer eine Liegenschaft kauft und das bestehende Grundstück abreisst, Rückbaukosten künftig vom steuerbaren Einkommen abziehen. Voraussetzung ist, dass innerhalb einer angemessenen Frist auf dem gleichen Grundstück ein neues Gebäude erstellt wird, das gleich genutzt wird, wie das vorherige.

Ferner wird die Abzugsfähigkeit von Investitionen, die energiesparenden und umweltschonenden Zwecken dienen, zeitlich ausgeweitet. In Zukunft können die Kosten für diese Investitionen auf die kommende Steuerperiode übertragen werden, wenn sie im Jahr der Sanierung das steuerbare Einkommen übersteigen. Mit dieser neuen Abzugsmöglichkeit sollen vor allem Gesamtsanierungen gefördert werden.

In einem Artikel der Zeitung «Der Schweizerische Hauseigentümer » wird geraten, grössere Sanierungen allenfalls ab 2020 zu planen (www. hev-schweiz.ch). Auf jeden Fall ist die Inanspruchnahme einer umfassenden Beratung für energetische Sanierungen zu empfehlen.

Investitionsfördernd, investitionshemmend
Welche Auswirkungen spezifische Gesetzesänderungen auf Renovation und Umbau jeweils haben, ist nicht immer einfach vorherzusagen. Während die bereits genannte Energiestrategie 2050 vom Stimmvolk gutgeheissen wurde, gerät der Beitrag der Kantone an die Energiestrategie ins Stocken. Die Kantone müssten die von den kantonalen Energiedirektoren verabschiedeten Mustervorschriften im Energiebereich, MuKEn 14, bis 2020 in die kantonalen Energiegesetze einfliessen lassen. Bereits sind in zwei Kantonen, Solothurn und Bern, entsprechenden Anpassungen ans Energiesetz an der Urne gescheitert.

Insbesondere die neue Vorschrift, dass Hauseigentümer bestehende Öl- und Gasheizungen grundsätzlich durch Systeme auf der Basis erneuerbarer Energien ersetzen müssen, stösst auf Ablehnung. Sie wird als Eingriff in die Eigentumsfreiheit von Wohneigentümern wahrgenommen.

Viele glauben, die Bestimmungen in den Mustervorschriften der Kantone seien investitionsfördernd. Andere vertreten die Meinung, die erheblichen behördlichen Interventionen würden Sanierungen hinauszögern, weil neu eher Heizungskomponenten ausgetauscht, anstatt dass Gesamtsanierungen ins Auge gefasst würden.

Attraktiver Wohnraum im Gibel

Spatenstich für vier Terrassenhäuser im Gibel in Muhen | Der Landanzeiger

Zuhinterst im Gibel in Muhen entstehen in nächster Zeit vier Terrassenhäuser an sehr attraktiver, sonniger Lage. Hinter dem Projekt stehen alles Gewerbetreibende aus der Region.

Einer unter ihnen ist auch Projektleiter und Architekt Kurt Sandmeier. Für den Bau verantwortlich ist dann die Firma Grundmann aus Suhr. Den Aushub erldigt die Uerkheimer Firma Heiniger. 

Die schönen 4 1/2-Zimmer-Wohnungen mit ca. 150 m2 BGFund Westhanglage bieten einen schönen Ausblick auf das Suhrental.
Drei der vier Wohneinheiten in diesen Terrassenhäusern sind bereits reserviert. Ein Hausteil, nämlich der oberste kann noch erworben werden.

Wer sich dafür interessiert, kann sich bei Kurt Sandmeier melden (Tel. 062 842 63 42). Wie Architekt Kurt Sandmeier gegenüber dem Landanzeiger erklärte, rechnet er mit einer Bauzeit von total einem Jahr. 

Die besondere Herausforderung war eine ideale Zufahrt. Da zwei Häuser in einem Bau integriert wurden, wurde dies nun ideal gelöst. Das Bauland konnte von der Bauherrschaft von der Gemeinde Muhen erworben werden.

Die Baulage ist schlicht hervorragend. Am Sonnenhang ist Weitsicht gewährleistet. Zudem ist die Lage zuhinterst im Gibel sehr ruhig. Mit diesen Bauten wird sinnvollerweise wieder eine Baulücke geschlossen.

Weitere Details zu den Terrassenwohnungen finden Sie auf der Webseite des Architekten: Leutwyler & Sandmeier Architekten