Ruedi Bolliger schaut zu den Fingerhüten

Mit viel Engagement sorgt Ruedi Bolliger seit 40 Jahren für blühende Fingerhüte | Der Landanzeiger

Es gibt bekanntlich viele verschiedene Freizeitbeschäftigungen. Der in Staffelbach lebende Ruedi Bolliger ist vor bald 40 Jahren mehr durch Zufall in ein sehr arbeitsintensives Hobby hineingerutscht.

«Zusammen mit meiner Frau bin ich gerne im Wald unterwegs» so Bolliger. Eines seiner beliebtesten Orte im Staffelbacher Wald ist der Ankenberg, der von seinem Zuhause aus schnell zu erreichen ist. Er hatte in der Vergangenheit immer dazu geschaut, dass das kleine Weglein durch den Wald, dass Richtung Ankenberg führt, frei bleibt. Ganz zu Beginn hatten Bolliger einen Kampf mit den Brombeersträuchen. Als diese weg waren, kam der nackte Waldboden zum Vorschein und schon ein Jahr später wuchsen und blühten die ersten Fingerhüte. Jahrelang hatten die Samen der schönen Fingerhüte unter den Brombeersträuchen gelegen und keine Chance zum Keimen gehabt. Erst als das Licht den Waldboden erreichte konnte sie wieder wachsen und blühen.

Der Kampf dauert an
Vom nun einfallenden Licht profitieren neben den Fingerhüten aber auch die Birken, das Gras und der Adlerfarn. Die wollten schnell das Szepter übernehmen. Ruedi Bolliger wehrt sich seit 40 Jahren mit viel freiwilliger Arbeit gegen dieses Vorhaben. Den Lohn seiner Bemühungen kann man im Gebiet Ankenberg sehen. Herrlich sieht das Waldstück aus mit den zum Teil bis zu 150 Zentimeter hohen Fingerhüten. Nachdenklich sagte Bolliger: «Ich bin jetzt 76. Wenn ich diese Arbeit einmal nicht mehr machen kann, wird man zwei Jahre später keine Fingerhüte mehr finden.» Ohne die Arbeit, die der Natur liebende Rentner mit seiner Sichel leistet, wird das wohl so sein.

GARTEN für Aarau

Dieser romantische Garten in Rombach erhält bald Besuch von motivierten Gärtnerinnen und Gärtnern | Der Landanzeiger

Im Jahr 2019 durfte Garten für Aarau mit grandioser Unterstützung der Stadt Aarau, den Läden und Restaurants der Altstadt und unseren Vereinsmitgliedern und Helfern die Stadt mit dem Projekt Pflanzpate 2019 begrünen und essbares Allerlei in Pflanzkisten aufstellen.

Dieses Jahr wird der Verein das Projekt Pflanzpate in der Altstadt nicht umsetzen, denn es warten bereits mehrere Projekte auf die motivierten Mitglieder: Einerseits konnte, dank der engagierten Vereinsmitglieder und der Unterstützung der Quartierentwicklung, die Umsetzung zweier Hochbeete im Aeschbachquartier realisieret werden. Andererseits darf ein permakulturelles Projekt in einem Privatgarten im Schiebeschachen angepackt werden!

Und damit nicht genug: Es darf ein Privatgarten gestaltet werden
Neu darf der Verein Garten für Aarau einen grossen Privatgarten in Rombach gestalten – die Euphorie ist gross! Ohne Hilfe wird es der Verein jedoch nicht schaffen: Es wird deshalb um alles gebeten was man so benötigt für die Gartenarbeit: Von der Regentonne über Rächen, Haken, Schaufeln, Arbeitshandschuhe, Eimern, Giesskannen bis hin zu Motorsäge, Rasenmäher und natürlich motivierte Helfer! Der Verein freut sich über jede Kontaktaufnahme für Material und Gartenfreunde an info@gartenfueraarau.ch oder via unserer Facebook- und Instagram-Seiten.

Nachfolge geregelt: Fabian Minder übernimmt

Christoph Wyder (rechts) hat die Wyder Gartenbau AG an seinen langjährigen Weggefährten Fabian Minder verkauft | Der Landanzeiger

Die Wyder Gartenbau AG wechselt den Besitzer. Inhaber Christoph Wyder hat das Geschäft rückwirkend per 1. Januar 2020 an seinen langjährigen Wegbegleiter Fabian Minder verkauft. Christoph Wyder bleibt im Verwaltungsrat und in der Geschäftsleitung und wird weiterhin tatkräftig im Tagesgeschäft mitarbeiten.

Die Wyder Gartenbau AG in Oberentfelden hat den Besitzer gewechselt. Christoph Wyder (54), der vor fast 30 Jahren in die Fussstapfen seines Vaters und Firmengründers Hugo Wyder trat, übergibt das erfolgreiche Unternehmen rückwirkend per 1. Januar dieses Jahres an seinen langjährigen Wegbegleiter Fabian Minder (35). Er ist neuer Hauptaktionär, Präsident des Verwaltungsrates und hat nun auch den Vorsitz der Geschäftsleitung inne. Christoph Wyder verbleibt im Verwaltungsrat und in der Geschäftsleitung und wird in den nächsten Jahren weiterhin tatkräftig im Tagesgeschäft mitarbeiten. «Fabian Minder ist schon seit einigen Jahren mein Wunschnachfolger für unser Unternehmen », sagt Christoph Wyder. «Es freut mich sehr, dass er sich zu diesem Schritt entschieden hat und wir meine Nachfolge im Unternehmen frühzeitig regeln konnten.»

Gartenarchitekt und Betriebswirtschafter
Fabian Minder ist Gartenarchitekt, Betriebswirtschafter SIU und seit vielen Jahren Mitglied der Geschäftsleitung der Wyder Gartenbau AG. Das Unternehmen kennt er bestens, hat er hier doch bereits seine Lehre als Landschaftsgärtner absolviert und sich später kontinuierlich weitergebildet. «Ich freue mich, die Nachfolge von Christoph Wyder als Vorsitzender der Geschäftsleitung anzutreten und dabei weiterhin auf die bewährte Führungscrew mit Martin Mosimann, Othmar Ebneter, Raphael Bertschi und Christoph Wyder zählen zu können», sagt Fabian Minder. «Es erfüllt mich mit Stolz, das Traditionsunternehmen in die Zukunft zu führen.»

Vom Garten zur Oase
Die Wyder Gartenbau AG bietet einen Strauss an Top- Dienstleistungen rund um das Thema Garten. Das Angebot reicht von der anspruchsvollen Gartenplanung und Gartenarchitektur über den Gartenbau und die Gartenpflege bis hin zu Schwimmteichen und Naturpools.

«Die Bedeutung des Gartens hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert », weiss Christoph Wyder. «Früher nutzten viele Menschen ihren Garten, um Gemüse, Kräuter und Blumen anzupflanzen. Heute ist der Garten Teil des Wohnraums und dient der Erholung und Lebensfreude.» So wie die Ansprüche an den Garten, hat sich auch der Beruf des Gartenbauers gewandelt.

Gehörten früher vor allem Bau und Unterhalt zu den Hauptaufgaben, so übernimmt der professionelle Gartenbauer heute auch die Planung und Ausarbeitung der gesamten Gartenanlage mit den Elementen Holz, Beton, Stahl, Licht, Stein und Erde. «Heute erwartet man zu Recht von uns, dass wir Wände und Mauern bauen, Wege und Plätze anlegen, für Schatten und Badespass sorgen, Aussicht oder Privatsphäre umsetzen können», sagt Fabian Minder. «Wir unternehmen alles, dass der Garten Freude bereitet.»

Rund 70 Mitarbeitende
Die Wyder Gartenbau AG wurde 1955 von Hugo Wyder gegründet und 1991 von Christoph Wyder übernommen. Das Unternehmen beschäftigt rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 55 Vollzeitstellen. Die Wyder Gartenbau AG bildet zurzeit acht Lernende zu Landschaftsgärtnerinnen oder Landschaftsgärtnern aus.

Wyder Gartenbau AG

Industriestrasse 20
5036 Oberentfelden
Telefon 062 724 84 80
info@wyder-gartenbau.ch
www.wyder-gartenbau.ch

Huplant: «Gerade noch rechtzeitig!»

Geschäftsführer Adrian Huber zeigt das Kundenzählsystem bei Huplant | Der Landanzeiger

Darauf haben Gartenfreunde lange warten müssen: Am Montagmorgen durfte auch das Gartencenter Huplant wieder öffnen. Sehr zu Freude von Kunden und Mitarbeitenden. Die Regale sind voll, die Blütenpracht umwerfend. Vor allem Setzlinge sind derzeit gefragt, aber auch Geranien.

Montagmorgen, 7.45 Uhr. Eine Viertelstunde vor der Eröffnung warten rund zwei Dutzend Kundinnen und Kunden vor dem grossen Haupteingang von Huplant. Geschäftsführer Adrian Huber misst eigenhändig die vom Bund geforderten zwei Meter und klebt Markierungen an den Boden. So stimmt die Distanz der wartenden Kunden.

Als um acht Uhr die Türen aufgehen, ist dies für Adrian Huber und das 40-köpfige Huplant-Team ein schöner Moment. «Die Eröffnung kommt gerade noch rechtzeitig!», sagt der Geschäftsführer erleichtert. Wahrscheinlich sei der fürs Geschäft so wichtige Monat April nicht mehr aufzuholen. Geholfen habe laut Huber der Online-Shop, den man quasi aus dem Nichts aufgebaut hat und der so gut angelaufen ist, dass man ihn weiterlaufen lassen wird.

Kurz vor der Wiedereröffnung von Huplant am Montagmorgen | Der Landanzeiger
Kurz vor der Wiedereröffnung am Montagmorgen

Höchstens 400 Kunden
Eine Stunde nach der Wiedereröffnung strömten schon weit über 100 Kunden ins Gartencenter. Adrian Huber kann die Zahlen auf einer App auf dem Smartphone ablesen. Ein System am Eingang und Ausgang zählt die Kunden, die hinein- und wieder hinausgehen. «Wir lassen höchstens 400 Kunden gleichzeitig in unser Gartencenter, obwohl es von der Fläche her 700 sein dürften», erklärt er.

Auch Huplant muss die Bestimmungen des Bundes penibel umsetzen: Auf die 2-Meter- Distanz weisen unzählige Plakate hin. Die Kassen erhielten Plexiglasabtrennungen zwischen Kassiererin und Kundin. Am Eingang sorgen rote und grüne Ampeln für einen Eintritt im «Tröpfchensystem».

Die Regale bei Huplant sind mehr als voll. Zusätzlich dienen auch die Produktionshallen als Verkaufsflächen. Getreu dem Huplant-Motto «Kaufen, wo es wächst», kann man in den riesigen Bio-Produktionshallen die Blumentöpfe tatsächlich von dort gleich mitnehmen, wo sie gewachsen sind.

Huplant-Mitarbeiterin weist Kunden die Richtung zum Einpflanzen | Der Landanzeiger
Huplant-Mitarbeiterin weist Kunden die Richtung zum Einpflanzen

Holzterrassen-Reinigung

Dem Holzboden die Schönheit zurückgeben | Der Landanzeiger

Das nasskalte Wetter der vergangenen Monate hat den meisten Holzterrassen zugesetzt. Bewitterung und Benutzung haben das Holz ausgelaugt und «ergrauen» lassen. Mit einer professionellen Reinigung und Pflege-Behandlung erhält der Holzboden wieder seine ursprüngliche Farbe und den schönen Glanz zurück.

Frey Bodenbeläge in Kölliken ist spezialisiert auf die Pflege von Holzterrassen: Nach einer gründlichen Entfernung vom Schmutz, wird der Boden sorgfältig entgraut und danach mit einem schützenden Öl behandelt. Das verwendete, umweltneutrale Spezialöl ist besonders wichtig; es gibt einerseits dem Holz seine wunderbare Farbe und Elastizität zurück. Anderseits schützt es vor dem Ausbleichen und hemmt den Wuchs von Pilz, Algen, Moos und Flechten.

Verwitterter, ausgegrauter Holzboden auf Terasse und Balkon | Der Landanzeiger
Ein verwitterter, ausgegrauter Holzboden braucht jetzt Pflege

Gerne erstellt Ihnen die H. Frey AG eine Offerte für die Reinigung und Behandlung Ihrer Holzterrasse. Selbstverständlich erhalten Sie auch eine erstklassige Beratung, falls Sie ein komplett neues Terrassendeck brauchen oder Ihre Terrasse restaurieren wollen. Eine grosse Auswahl an Echtholz- oder Compositeprodukten (WPC) stehen Ihnen zur Auswahl.

Kontakt

H. Frey AG
Hauptstrasse 60
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Der Gartengestaltung keine Grenzen gesetzt

Schaufelbühl Gartengestaltung | Der Landanzeiger

Gerade die momentan schwierige Zeit macht einem bewusst, wie wichtig ein schönes Zuhause ist. In einem schönen Garten kann man sich geborgen fühlen, kann man Energie tanken, kann man abschalten.

Der Gartengestaltung sind eigentlich keine Grenzen gesetzt – abgesehen vom finanziellen Rahmen und dem vorhandenen Platz. Wo Platz fehlt, sind innovative Ideen gefragt. Ein kleiner Garten kann im besten Fall die Fortführung des Wohnzimmers sein. Da in kleinen Gärten der Blick nicht in die Ferne schweifen kann, soll er z. B. auf eine spezielle Kübelpflanze, einen Brunnen oder eine Skulptur gelenkt werden.

Mit einer gezielten Beleuchtung werden Akzente gesetzt. Weniger ist oft mehr: und zwar hinsichtlich der eingesetzten Baustoffe wie auch der Bepflanzung. Schaufelbühl Gartenbau ist darauf spezialisiert, Gärten nach Wünschen der Kunden individuell zu gestalten. Wenn Sie Ihren Garten in eine Wohlfühloase, einen Rückzugsort verwandeln möchten, kann eine persönliche Beratung Sie diesem Ziel näherbringen!

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Schaufelbühl AG
Köllikerstrasse 66
5036 Oberentfelden

Telefon 062 723 52 52
info@blumen-schaufelbuehl.ch
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Nachhaltiges Gärtnern liegt im Trend

Nachhaltiges Gärtnern "Bienenhotel" | Der Landanezeiger

Der Wunsch nach pflegeleichten Gärten hat dazu geführt, dass sich heutzutage viele Gärten wie immergrüne Wüsten oder sogar wie Schotterhalden präsentieren. In solchen «Gärten» wachsen – wenn überhaupt – Pflanzen ohne Mehrwert, ohne Nektar und Pollen, ohne Samen und Früchte. Die Folge ist, dass Vögel, Insekten und Kleinsäugetiere wie Igel und Eichhörnchen kein Futter mehr finden und immer seltener werden.

Dabei haben diese Tiere wichtige Funktionen im Kreislauf der Natur zu erfüllen. Vor allem ohne die bestäubenden Insekten sieht es auch um unsere Nahrung auf Dauer schlecht aus: Obst und Gemüse fallen ohne Bestäubung nicht nur weniger üppig, sondern auch weniger schmackhaft aus.

2020 rückt ein Trend vermehrt in den Fokus, der den «Gartenwüsten» entgegenwirkt: das nachhaltige Gärtnern. Immer mehr Gartenbesitzer und Hobbygärtner reagieren auf Herausforderungen wie Klimawandel und Insektensterben. Sie möchten im eigenen Garten einen Beitrag leisten, um die Lebensbedingungen für Mensch und Tier wieder zu verbessern.

Nachhaltiges Gärtnern: Ein wilder Garten mit Holzliegestuhl | Der Landanzeiger
Ein naturnaher Garten erfreut Mensch und Tier gleichermassen

«Die Mission B von SRF hat einiges ausgelöst», glaubt Othmar Ziswiler, Leiter Gärtnerischer Detailhandel von JardinSuisse. «Die Bevölkerung ist nun darauf sensibilisiert, weniger oder kein Gift einzusetzen und manche Bereiche im Garten weitgehend der Natur zu überlassen.» Wer bienenfreundliche Pflanzen mit einem hohen Gehalt an Nektar oder Pollen und einer langen Blütezeit wählt, vielleicht Insektenhotels und tierfreundliche Nistkästen aufstellt, erhöht den Naturschutz in seinem Garten schon mal deutlich. Zudem dienen Ast- oder Laubhaufen Igeln und vielen Kleintieren als Unterschlupfmöglichkeit. Eine Hecke aus einheimischen Sträuchern wiederum nutzen Vögel nicht nur als Unterschlupf- und Nistmöglichkeit, sondern auch als Nahrungsquelle.

Nachhaltiges Gärtnern sollte aber mehr umfassen als «nur» die Biodiversität. Zum Beispiel können Hobbygärtner auch darauf achten, im Garten Ressourcen zu schonen und Abfälle zu vermeiden. So lässt sich etwa Wasser sparen, indem man Regenwasser in Fässern sammelt. Küchenabfälle, die im Kompost landen, lassen sich in nährstoffreichen Humus verwandeln. Und Pflanzgefässe müssen nicht aus Plastik sein, sondern können aus Ton oder Weidengeflecht bestehen.

Der Herbst ist da und das Laub auch … wohin damit?

Das Laub liegen lassen oder räumen? | Der Landanzeiger

Gärtner empfehlen, das Herbstlaub im Garten liegen zu lassen, denn es liefert den Wintertieren überlebenswichtige Nahrung. Jedoch nicht auf dem Rasen, der sollte unbedingt Laubfrei gehalten werden, sonst drohen im nächsten Jahr gelbe Stellen. Das Laub soll an gewissen Stellen, beispielsweise auf Blumenrabatten und unter Sträuchern, bewusst liegen gelassen werden.

Der Herbst ist eine sehr schöne Jahreszeit: Die Bäume leuchten in bunten Farben und man geniesst die letzten warmen Tage des Jahres im Garten – wenn da nur das ganze Laub nicht wäre, das nach den ersten kalten Nächten in Massen zu Boden fällt und viele Gärtner schier zur Verzweiflung bringt. Aber keine Sorge: Es gibt genügend Möglichkeiten, die Blätter sinnvoll zu verwenden. Laub lässt sich sehr vielfältig im Garten einsetzen und hat nur auf Wegen und Rasenflächen nichts verloren.

Der Rasen muss sauber sein
Im eigenen Garten muss das Laub vor allem vom Rasen entfernt werden. Nässe und Lichtmangel würden den Winter über sonst zu Fäulnis und gelben Flecken führen. Ein Tipp: Wer keine Lust hat, das ganze Laub zusammenzurechen, kann seinen Rasenmäher benutzen – mit oder ohne Fangkorb. Das ist nicht so anstrengend und hat auch sonst seine Vorteile. Dieses perfekt zerkleinerte Material können Sie verwenden, um es als Kompost oder Frostschutz zu verwenden. Der Vorteil ist, dass es durch die Zerkleinerung auch schneller verrottet als unzerkleinert.

Herbstlaub als Winterschutz
Fällt das Laub auf Beete und zwischen Pflanzen, kann man die Blätter ruhig liegen lassen. Unzählige kleine Helfer zersetzen die Blätter und dadurch werden Nährstoffe für die Pflanzen frei, die so wieder in den Kreislauf eingespeist werden können. Laub eignet sich auch zum Schutz empfindlicher Pflanzen gegen Frost. Häufeln Sie einfach die Blätter um beispielsweise Rosen an. Damit der Wind sie nicht wegbläst, legen Sie ein paar Fichtenzweige darüber – fertig ist der perfekte Winterschutz.

Ab in den Kompost
Laubkompost ist die eleganteste Art, Laub zu beseitigen. Sammeln Sie die Blätter aus dem Garten ein und lassen diese leicht antrocknen. Anschliessend zerkleinern Sie sie mit einem Häcksler oder Rasenmäher. Geben Sie nun eine etwa 30 cm starke Laubschicht in den Kompostbehälter, darauf kommt eine Hand voll Steinmehl, eine Schicht Erde mit etwas Hornmehl, dann wieder eine Laubschicht und immer so weiter. Im Frühjahr wird der Kompost umgeschichtet und zum Herbst können Sie Kompost in bester Qualität auf den Beeten ausbringen. Aufpassen müssen Sie nur bei den Blättern von Eichen, Platanen, Pappeln, Buchen und Kastanien. Ausser Eichen- und Walnusslaub sind alle Blätter für diese Art der Kompostierung geeignet.

Laubspeicher aus Maschendraht
Sind die Beete bereits mit Laub abgedeckt und alle Kompostbehälter voll? Dann kaufen Sie einfach ein paar Meter Maschendraht von der Rolle und verbinden Sie Anfang und Ende mit einem Stück Blumendraht. So entstehen mit wenig Aufwand geräumige Drahtkörbe, die als Laubspeicher dienen. Durch das Gewicht und die langsame Verrottung sackt die Füllung langsam ab, so dass bald nach der ersten Füllung wieder Platz für neue Blätter ist.

Die bekannteste Bank der Schweiz wird 80

Die Landi Bank wird 80 Jahre alt | Der Landanzeiger

Die wohl bekannteste Sitzbank der Schweiz feiert dieses Jahr ihr 80-jähriges Jubiläum: die Landi Bank. Die Landi Bank wurde von Charles Hoch und Alfred Altherr für die Schweizer Landesausstellung 1939 entworfen.

Sie prägt bis heute viele Stadt- und Ortsbilder in der Schweiz. Zur Feier des Jubiläums lanciert das Unternehmen Burri public elements, welches die Landi Bank bis heute herstellt, zwei Neuauflagen des Schweizer Sitzklassikers.

Wer an Parkanlagen in der Schweiz denkt, an Promenaden, an Haltestellen, Aussichtspunkte oder Bahnhöfe, der denkt sie mit: die Landi Bank. Mit ihrer typischen Form ist sie seit 80 Jahren aus dem öffentlichen Raum in Land- und Ortschaften der Schweiz nicht wegzudenken.

Die Landi Bank im Bauhausstil ist jenes Original, welches für die Schweizer Landesausstellung 1939 entwickelt wurde. Sie wird seit 1939 bei Burri in Handwerksarbeit und in einer grossen Vielfalt mit verschiedenen Farben, Formen und Holzarten hergestellt.

Angepasst an die Grösse der Menschen von heute und die veränderten Bedürfnisse im öffentlichen Raum, ergänzen neue Typologien die ursprüngliche Version des Klassikers. Nun feiert die Landi Bank ihr 80-Jahr-Jubiläum.

Zum Jubiläum: eine neue Version des Klassikers «Wir freuen uns sehr auf das Jubiläumsjahr der Landi Bank», sagt Inhaber Martin Burri. Anlässlich des Jubiläums der Landi Bank bringt das Unternehmen aus dem zürcherischen Glattbrugg die Urform der Design-Ikone auf den Markt. Die Landi Classic 1939 entspricht in Geometrie und Ausstattung dem Original von 1939. Sie ist bei Burri nun wieder erhältlich.

Private Kunden können sie in Zürich zudem bei Bogen33, Viadukt*3 und bei H100 probesitzen und kaufen. «Zusätzlich zur Landi Classic gibt es eine auf 80 Stück limitierte Jubiläums- Sonderausgabe», so Martin Burri. Diese zeichnet sich durch hochwertig geöltes einheimisches Lärchenholz sowie eine spezielle Fussplatte aus und ist gemäss dem Unternehmen als Liebhaberobjekt auf designaffine Menschen ausgerichtet.

«Wir erstellen und pflegen kleine und grosse Gärten»

Andi Schumacher Gartenbau Geschäftsleitung | Der Landanzeiger

Andi Schumacher hat seinen Gartenbaubetrieb vor zehn Jahren gegründet. Heute beschäftigt der Rohrer 33 Mitarbeiter, bildet drei Lehrlinge aus, hat einen stolzen Fuhrpark, realisiert Grossprojekte wie die Umgebungsarbeiten des Aarauer Swissgrid-Gebäudes oder des Oberentfelder Römerparks, aber auch kleinere Aufträge in privaten Gärten. Das 10-Jahre-Jubiläum wird diesen Samstag im Werkareal in Küttigen gefeiert.

Die Andi Schumacher Gartenbau GmbH darf mit berechtigtem Stolz auf die zehn ersten Betriebsjahre blicken. Die florierende Unternehmung ist stetig gewachsen. Die grünen Fahrzeuge des Rohrer Gartenbauers sind in der Gegend omnipräsent. «Die absolute Zufriedenheit der Kunden ist mein oberstes Ziel und gleichzeitig Antrieb und Motivation», sagt Andi Schumacher.

Dank des gut ausgebildeten Personals (33 Mitarbeiter, davon drei Lehrlinge) und einer modernen Infrastruktur ist der junge Betrieb in der Lage, grosse und kleine Projekte termingerecht und in maximaler Qualität auszuführen.

Der Fuhrpark ist auf eine stattliche Grösse angewachsen. Vom 1-Tonnen- bis zum 22-Tonnen-Bagger steht Andi Schumachers Team alles zur Verfügung. Dank dieses grossen Fuhrparks wurde jüngst die Sparte Erdbau und Rückbau in die neue Firma Andi Schumacher Tiefbau überführt.

Swissgrid und Römerpark
Bei folgenden bekannten Grossprojekten leistete die Andi Schumacher Gartenbau die Umgebungsarbeiten: Überbauung Römerpark in Oberentfelden, Swissgrid-Gebäude in Aarau, Überbauung Lindenweg Aarau Rohr, Überbauung Quellengarten Aarau Rohr und Überbauung Keiserpark Buchs.

Die Kernkompetenz liegt in der Erstellung von Neuanlagen und in der Neugestaltung von bestehenden Aussenraumprojekten, sowie in der Unterhaltspflege von Grünanlagen und Gärten. Beim «Buchenhof», dem Kantonsgebäude in Aarau, pflegen Andi Schumachers Gartenbauerinnen und Gartenbauer die Umgebung.

Nach zehn arbeitsreichen und intensiven Jahren darf Andi Schumacher zusammen mit seinen Weggefährten, mit seinen Kunden und Lieferanten, mit seinem tollen Team und seinen Freunden auf das Jubiläum anstossen. Das Fest steigt am Samstag im Werkhof an der Benkenstrasse 51 in Küttigen. Beachten Sie die untenstehenden Infos zum Tag der offenen Tür.