Nachfolge geregelt: Fabian Minder übernimmt

Christoph Wyder (rechts) hat die Wyder Gartenbau AG an seinen langjährigen Weggefährten Fabian Minder verkauft | Der Landanzeiger

Die Wyder Gartenbau AG wechselt den Besitzer. Inhaber Christoph Wyder hat das Geschäft rückwirkend per 1. Januar 2020 an seinen langjährigen Wegbegleiter Fabian Minder verkauft. Christoph Wyder bleibt im Verwaltungsrat und in der Geschäftsleitung und wird weiterhin tatkräftig im Tagesgeschäft mitarbeiten.

Die Wyder Gartenbau AG in Oberentfelden hat den Besitzer gewechselt. Christoph Wyder (54), der vor fast 30 Jahren in die Fussstapfen seines Vaters und Firmengründers Hugo Wyder trat, übergibt das erfolgreiche Unternehmen rückwirkend per 1. Januar dieses Jahres an seinen langjährigen Wegbegleiter Fabian Minder (35). Er ist neuer Hauptaktionär, Präsident des Verwaltungsrates und hat nun auch den Vorsitz der Geschäftsleitung inne. Christoph Wyder verbleibt im Verwaltungsrat und in der Geschäftsleitung und wird in den nächsten Jahren weiterhin tatkräftig im Tagesgeschäft mitarbeiten. «Fabian Minder ist schon seit einigen Jahren mein Wunschnachfolger für unser Unternehmen », sagt Christoph Wyder. «Es freut mich sehr, dass er sich zu diesem Schritt entschieden hat und wir meine Nachfolge im Unternehmen frühzeitig regeln konnten.»

Gartenarchitekt und Betriebswirtschafter
Fabian Minder ist Gartenarchitekt, Betriebswirtschafter SIU und seit vielen Jahren Mitglied der Geschäftsleitung der Wyder Gartenbau AG. Das Unternehmen kennt er bestens, hat er hier doch bereits seine Lehre als Landschaftsgärtner absolviert und sich später kontinuierlich weitergebildet. «Ich freue mich, die Nachfolge von Christoph Wyder als Vorsitzender der Geschäftsleitung anzutreten und dabei weiterhin auf die bewährte Führungscrew mit Martin Mosimann, Othmar Ebneter, Raphael Bertschi und Christoph Wyder zählen zu können», sagt Fabian Minder. «Es erfüllt mich mit Stolz, das Traditionsunternehmen in die Zukunft zu führen.»

Vom Garten zur Oase
Die Wyder Gartenbau AG bietet einen Strauss an Top- Dienstleistungen rund um das Thema Garten. Das Angebot reicht von der anspruchsvollen Gartenplanung und Gartenarchitektur über den Gartenbau und die Gartenpflege bis hin zu Schwimmteichen und Naturpools.

«Die Bedeutung des Gartens hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert », weiss Christoph Wyder. «Früher nutzten viele Menschen ihren Garten, um Gemüse, Kräuter und Blumen anzupflanzen. Heute ist der Garten Teil des Wohnraums und dient der Erholung und Lebensfreude.» So wie die Ansprüche an den Garten, hat sich auch der Beruf des Gartenbauers gewandelt.

Gehörten früher vor allem Bau und Unterhalt zu den Hauptaufgaben, so übernimmt der professionelle Gartenbauer heute auch die Planung und Ausarbeitung der gesamten Gartenanlage mit den Elementen Holz, Beton, Stahl, Licht, Stein und Erde. «Heute erwartet man zu Recht von uns, dass wir Wände und Mauern bauen, Wege und Plätze anlegen, für Schatten und Badespass sorgen, Aussicht oder Privatsphäre umsetzen können», sagt Fabian Minder. «Wir unternehmen alles, dass der Garten Freude bereitet.»

Rund 70 Mitarbeitende
Die Wyder Gartenbau AG wurde 1955 von Hugo Wyder gegründet und 1991 von Christoph Wyder übernommen. Das Unternehmen beschäftigt rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 55 Vollzeitstellen. Die Wyder Gartenbau AG bildet zurzeit acht Lernende zu Landschaftsgärtnerinnen oder Landschaftsgärtnern aus.

Wyder Gartenbau AG

Industriestrasse 20
5036 Oberentfelden
Telefon 062 724 84 80
info@wyder-gartenbau.ch
www.wyder-gartenbau.ch

Baureportage Schulhaus Muhen

Das neue Schulhaus Muhen | Der Landanzeiger

Vorbei ist die Zeit, wo die Schule Muhen vor allem eine grosse Baustelle war. Das neue Schulhaus, die Doppelturnhalle und der neue Doppelkindergarten sind fertig. Für 23 Millionen Franken entstanden sie in zweieinhalbjähriger Bauzeit. Wegen der Corona- Krise kann das grosse, viertägige Einweihungsfest im Juni jedoch nicht stattfinden.

Als das Sieger-Projekt der Stoos Architekten AG aus Brugg mit dem Namen «Mamma Mmmuh!» vor drei Jahren der Bevölkerung vorgestellt wurde, bezeichnete es Gemeindeammann Andreas Urech als «Jahrhundertbauwerk». Der Spatenstich zu den Ersatzneubauten der Schule Muhen erfolgte im August 2017. Da waren das 70-jährige Primarschulhaus und die alte Turnhalle bereits abgerissen. In zweieinhalbjähriger Bauzeit entstanden zwei neue Gebäude: ein neuer Doppelkindergarten und ein grösserer Schulkomplex mit einer Doppelturnhalle unten und darüber den Schulräumen.

«Mamma Mmmuh!»: Visualisierung der Stoos Architekten AG aus Brugg | Der Landanzeiger
«Mamma Mmmuh!»: Visualisierung der Stoos Architekten AG aus Brugg aus dem Jahre 2016
Das fertige Schulhaus mit Schulhausplatz in echt | Der Landanzeiger
Das fertige Schulhaus mit Schulhausplatz in echt

Ursprünglich sollten die Ersatzneubauten im Juli 2019 eröffnet werden. «Dass dieses Wunschdatum nicht erreichbar sein wird, wussten wir schon seit Vorliegen des Bauprojekts», erklärt Andreas Urech, «schlussendlich betrug die Verzögerung gegenüber dem geplanten Termin von Ende Dezember 2019 rund zwei Monate, was unter dem Strich betrachtet nicht so schlecht ist.» Seit Ende Februar dieses Jahres sind sämtliche Gebäude möbliert und betriebsbereit. Ende März fand unter den Vorschriften der Corona-Pandemie der Umzug des Schulmaterials der Lehrer statt.

Letzte Bauarbeiten laufen
«Zur Zeit wird noch an der Zufahrt in das Schulareal ab der Schulstrasse und beim Allwetterplatz zwischen Neubau und dem Schulhaus Gibel (alte Bezeichnung ‹Nord›) gearbeitet. Nach Fertigstellung der Fundationsschicht des Allwetterplatzes werden Ende Juli noch die Kunststoffbeläge der Laufbahn und des Allwetterplatzes eingebracht», erklärt Muhens Bauverwalter Heinz Hauptlin.

Gemeindeammann rechnet mit einer «finanziellen Punktlandung»
Werden die Baukosten durch die Bauverzögerung und Projektänderungen die budgetierten 23 Millionen Franken überschreiten? Dazu sagt Andreas Urech: «Aktuell sieht es ziemlich nach einer Punktlandung aus. Natürlich liegen noch nicht alle Endrechnungen vor. Aber man darf davon ausgehen, dass die 23 Millionen reichen, auch unter Berücksichtigung der zusätzlichen Investitionen wie zum Beispiel der neuen Photovoltaikanlage sowie der kompletten Neuanschaffung des Mobiliars für die Doppelturnhalle.»

Impressionen aus der Bauzeit der Schule Muhen

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Schulstart am 11. Mai
Ursprünglich war geplant, den Schulbetrieb nach den Frühlingsferien zu starten. An dieser letzten kleinen Verzögerung ist das Coronavirus schuld. Nun erfolgt der erste Schultag im neuen Schulhaus am Montag, 11. Mai, zeitgleich mit dem Ende des Lockdown des Bundes. «Leider nicht mit einem würdigen Dorffest», wie Gemeindeammann Andreas Urech bedauert, «aber gerade in diesen Tagen ist das ein schönes Zeichen, dass das Schulhaus seinem Bestimmungszweck zugeführt werden kann.»

Kein Fest, oder doch?
«Es wird bestimmt noch ein Fest geben für die Bevölkerung », verspricht Andreas Urech. Wann genau, und in welchem Rahmen, darüber wird das OK des Dorffestes Anfangs Juni beraten.

Texte: KF | Bilder: Raphael Nadler, Kaspar Flückiger

Kaspar Flückiger, Redaktor | Der Landanzeiger
«Gedanken»

Kaspar Flückiger hat sich die neue Schule angesehen

Landanzeiger-Redaktor Kaspar Flückiger hat sich am vergangenen Sonntag die neue Schule in Muhen vor Ort angesehen und sich seine Gedanken dazu gemacht.

Lesen Sie hier seine Kolumne dazu …

Neues Schulensemble bildet ein Gegenüber zur Kirche

Bericht des Architekten: Stoos Architekten AG, Brugg

Städtebau und Architektur
Die Gliederung und räumliche Strukturierung der Schulanlage Muhen geschieht mit der präzisen Setzung von zwei Ersatzneubauten. In der gesamtheitlichen Betrachtung der gewachsenen Strukturen versucht das Projekt vorhandene räumliche und landschaftliche Qualitäten klarer zur Geltung zu bringen und kräftiger erlebbar zu machen. Präzise Kiesflächen mit Linden und Baumreihen strukturieren die gebildeten Freiräume und setzen innerhalb der Gesamtanlage räumliche Akzente in Bezug zu den bestehenden und den neuen Bauten.

Die neuen Räumlichkeiten der Primarschule sind auf der Doppelturn-/Mehrzweckhalle angeordnet. Die Setzung des kompakten, zweigeschossigen Baukörpers mit seiner Längsseite entlang des westlichen Randes des Bearbeitungsperimeters präzisiert einerseits den durch die Schulbauten gerahmten geschützten inneren bis an die Suhre reichenden Freiraum. Zum anderen lässt der Ersatzneubau mehr Raum zum begrenzenden Trassee der Eisenbahn und erzielt somit das Potenzial zu einer neuen Gewichtung und Wertung der Ostseite der Schulanlage.

In der nordwestlichen Ecke des Baukörpers liegt der Eingang zum Sporthallenbereich. Der in der nördlichen Erweiterung liegende, neue Allwetterplatz nimmt die Fluchten des Schulhauses Nord auf und schafft den Anschluss zum neugestalteten, gedeckten Pausenbereich der Oberstufe.

Die neue Doppelturnhalle unter den Schulräumen | Der Landanzeiger
Die neue Doppelturnhalle unter den Schulräumen

Die Zufahrt für Anlieferungen erfolgt durch einen Stich von der Schulstrasse auf das Schulareal und bei grösseren Anlässen ausserhalb der Schulzeiten kann der Platz beim Sporthallenzugang auch als temporärer Parkplatz genutzt werden.

Die Schulanlage erstreckt sich westlich entlang der Hauptstrasse und der Wynental-/ Suhrentalbahn (WSB). Die bisherige rückwärtige Haltung zur Verkehrslinie wird aufgelöst. Mit der ostseitigen Haupterschliessung der Unterstufe bzw. der im Süden liegenden Kindergartennutzungen erhält die Ostseite ein Gesicht. Fussläufig über die südöstlich gelegene Unterführung zu erreichen, bildet der eingeschossige Neubau Kindergarten zusammen mit dem bestehenden Kindergarten ein kleines unabhängiges Ensemble innerhalb des Ganzen.

Im heterogenen Umfeld orientiert sich die Architektur der neuen Gebäude an einem gefassten Charakter, wie er dem alten Schulhaus Ost zugrunde liegt. Die einfachen Baukörper zeigen in ihren Fassaden ein ruhiges, repetitives Abbild der inneren, flexiblen Struktur. Das Spiel mit horizontalen und vertikalen Elementen bestimmt ihren Ausdruck. Die Gitterstruktur der vertikalen Lüftungsflügel gliedert den hohen Öffnungsgrad. Im Schulhaus führen hori- Ein Schulzimmer im neuen Schulhaus Breite Bilder: Roger Frei, Zürich zontale Bänder in die Betonung der Eingangsbereiche. Im Kindergarten entwickeln sich diese in den Abschluss der überhohen Unterrichtsräume. Die nach aussen verschieden in Erscheinung tretenden Aufbauten mit seitlichem Lichteinfall artikulieren die innere Struktur der Lernlandschaften.

Ein Schulzimmer im neuen Schulhaus Breite | Der Landanzeiger
Ein Schulzimmer im neuen Schulhaus Breite
Die neue Schulanlage ist so angelegt, dass die Kinder im Laufe ihres Heranwachsens vom im Süden gelegenen Kindergarten Schritt für Schritt immer weiter Richtung Norden gehen, bis sie mit dem Sekundarschulhaus die oberste Altersklasse erreicht haben.
Jann Stoos, Architekt

Entlang des Bahntrassees reihen sich in verschiedenen Freiraumtiefen das Gemeindehaus, das ehrwürdige Schulhaus Ost, der Neubau des Primarschulhauses mit Sporthalle und der neue Kindergarten im Süden und bilden gemeinsam einen Freiraum. Es entsteht ein zusammenhängender Ort und das Schulensemble bildet ein Gegenüber zur Kirche.

Freiraum
Die neue Schulanlage ist so angelegt, dass die Kinder im Laufe ihres Heranwachsens vom im Süden gelegenen Kindergarten Schritt für Schritt immer weiter Richtung Norden gehen, bis sie mit dem Sekundarschulhaus die oberste Altersklasse erreicht haben. Diese Entwicklung begleiten die Freiräume, so dass die Kinder je nach ihrem Bedürfnis und ihrem Entwicklungsstand immer in ihrer nahen Umgebung auf sie abgestimmte Anregungen finden. Die Übergänge vom Angebot für den Kindergarten bis hin zur Oberstufe sind fliessend und überlappen sich, so dass den unterschiedlichen Kindercharakteren ein möglichst vielfältiges Spielund Aufenthaltsangebot zur Verfügung steht. Durch die Setzung markanter Baumkörper und -reihen, wird der Pausenraum übergeordnet zusammengefasst und das Schulhaus Ost in seiner Erscheinung gestärkt.

Während der Kindergarten in ein lichtes, zum Spiel einladendes Wäldchen eingebettet ist, zeichnen sich die Pausenräume der Primar- und Oberstufe durch flexibel nutz- und bespielbare Hartbelagsflächen aus. Die geschnittenen Linden stehen in Kiesfeldern, Sitzmöglichkeiten sowie Spiel- und Kletterelemente laden zum Spielen ein und bieten Nischen an. Zur Bahn hin übernimmt ein breiter Heckenkörper sowie das Pausendach des Schulhauses Ost, die räumliche und funktionale Abschirmung.

Der zwischen Turnhallengebäude und Sekundarschulhaus aufgespannte Allwetterplatz besteht zur Hälfte aus einem Kunststoffbelag, eingebettet in einen allen Zwecken offenstehenden Asphaltbelag. Niveauunterschiede werden akzentuiert und bieten als Sitzstufen auch Aufenthaltsqualitäten. Eine Ahornreihe entlang vom Neubau bildet den Übergang vom bebauten Areal zur offenen Sport- und Spielwiese.

Raum- und Nutzungskonzept
Grosszügige, überdachte Eingangsbereiche laden ein, das neue Primarschulhaus mit den Turnhallen zu betreten. Die Zugänge im Nordwesten und Südosten des Gebäudekörpers liegen diagonal entgegengesetzt und lassen eine betriebliche Trennung ohne Beeinträchtigung zwischen Schul- und Sportnutzungen sowie öffentlichen Anlässen zu. Multifunktional ausgebildet, schaffen die Eingangshallen räumliche Bezüge zu ihrer jeweiligen Nutzung. Das Foyer der Turnhalle ist als Galerie auf beide Hallenbereiche ausgebildet. Das Foyer der Unterstufe lädt ein zum Verweilen, Lernen, Essen und gewährt Einblick in den doppelthohen Mehrzweckraum, der auch als Bühne zu den Hallen dienen kann und vom gedeckten Pausenplatz zu überblicken und belichtet ist. Die Schulsozialarbeit und das Büro des Hauswarts liegen an der Westfassade auf die grosse Spielwiese gerichtet, neben dem von aussen zugänglichen Geräteraum.

Hell und offen präsentieren sich die Räume vor den Schulzimmern | Der Landanzeiger
Hell und offen präsentieren sich die Räume vor den Schulzimmern

Treppenanlagen
Die breiten Treppenanlagen in der Verlängerung der Eingangshallen verbinden die drei Geschosse des Gebäudes untereinander. Die unterteilbare Doppelturnhalle mit angegliederter Bühne im Untergeschoss ist von Osten und Westen her belichtet und von den angrenzenden Pausen-, Sport- und Aufenthaltsbereichen auf dem Schulgelände einsehbar. Die Grundrisskonzeption mit der Küche, sechs Garderoben, Sanitäranlagen, Lager- und Technikräumen trägt den unterschiedlichen Nutzerbedürfnissen (Schule, Vereine, Veranstaltungen) in hohem Mass Rechnung. Die Bühne erhält über ein hoch liegendes Fensterband auf der Ostseite Tageslicht und liegt direkt am Fuss der südlichen Vertikalerschliessung. So entsteht ein multifunktional nutzbarer Raum, der ausserhalb von Vereinsbelegungen oder kulturellen Anlässen insbesondere auch der Schule als erweiterter Unterrichtsraum zur Verfügung steht. Die Garderoben sind über einen Aussenzugang, der auf der Seite zum Kindergarten angeordnet ist, direkt von den Aussensportanlagen her zugänglich.

Obergeschoss
Das Obergeschoss dient als reines Schulgeschoss. Das Lehrerzimmer und der Musikraum sind zweiseitig belichtet und liegen den zwei Aufgängen direkt gegenüber. Die nach Osten oder Westen orientierten Klassenzimmer profitieren von unterschiedlichen Ausblicken und Weitsichten. Die vorgelagerten Gruppenräume sind jeweils von zwei Unterrichtsräumen und von der Lernhalle zugänglich. Sie gliedern und bilden die mittlere Raumfigur. Die Unterscheidung der Raumhöhe durch Aufbauten mit seitlich einfallenden Oberlichtern in der mittleren Raumstruktur, schafft atmosphärisch unterschiedliche Bereiche innerhalb der konzentrierten aber offen gestalteten Lernlandschaft. Es ist ein grosszügiger, möblierbarer und somit vielseitig nutzbarer Raum, der Offenheit für Bewegung und verschiedene Lehr- und Lernbedürfnisse bietet.

Der Kindergarten wurde gleich neben dem neuen Schulhaus gebaut | Der Landanzeiger
Der Kindergarten wurde gleich neben dem neuen Schulhaus gebaut

Kindergarten
Die zwei Kindergartenabteilungen erhalten ihr eigenes Haus. Innerhalb der gesamten Anlage schaffen die Nähe und der Bezug des neuen Kindergartens zum bestehenden Kindergarten eine kleine, überschaubare Umgebung für die jüngsten Nutzer. Der Zugang erfolgt von Osten über den gedeckten Eingangsbereich in den gemeinsamen durchgehenden Garderoben- und Erschliessungsraum beider Abteilungen. Die luftigen, überhohen und sehr flexibel bespielbaren Unterrichtsräume sind zweiseitig belichtet und verbunden mit einem Gruppenraum. Niedrige, als Sitzbänkchen ausgebildete Brüstungen unterstützen den Aussenraumbezug. Vom gemeinsamen, mittleren Bereich gelangt man in den durch das Ensemble gebildeten geschützten Freiraum.

Texte: Jann Stoss, Maja Stoss, Urs Daunwalder
Bilder: Stoss Architekten, Roger Frei, Zürich

→ Zur Projekt-Seite bei Stoos Architekten

Stoos Architekten AG

Baslerstrasse 40
5200 Brugg
Telefon 056 442 19 64
info@stoosarchitekten.ch
www.stoosarchitekten.ch

40 Jahre Kompetenz in der Haustechnik

Zwei smarte Jungunternehmer: Markus Müller und Aleksander Stankovski | Der Landanezeiger

Der Lebensnerv der Suter + Häfeli AG aus Muhen, damals wie heute, sind Eigenschaften wie Qualität, Service und Zuverlässigkeit. Einige glückliche Fügungen komplettieren die Firmengeschichte, des in der Region bekannten KMU.

Gegründet wurde das Unternehmen am 5. Mai 1980 aus einer Abspaltung der Ammann & Schmid AG, Aarau. Das Unternehmen gliederte damals den Bereich Sanitär in eine separate Gesellschaft aus. So entstand die Suter + Häfeli AG, mit Sitz in Aarau.

1989 übernimmt der Müheler Werner Lüscher im Zuge einer Nachfolgeregelung, die Suter + Häfeli AG. 1990 verlegt er den Firmenstandort von Aarau nach Muhen an die Tannackerstrasse 30 und erweitert in der Folge das Angebot mit den Bereichen Heizung und Lüftung. Weitsichtig leitete er 30 Jahre lang das Unternehmen. Unterstützung bekam er von seiner Frau Arlette Lüscher, die zusammen mit ihm, die administrativen Arbeiten erledigte.

2019 übernehmen die heutigen Inhaber Aleksander Stankovski und Markus Müller von Werner Lüscher, die Suter + Häfeli AG. Beide sind langjährige Mitarbeiter und mit dem Unternehmen tief verbunden. Den top ausgebildeten Jungunternehmern stehen 19 erfahrene Fachkräfte zur Seite. Sie bieten Kunden umfassende Dienstleistungen an – bei Neu- und Umbauten – in den Bereichen Heizung, Lüftung, Klima und Sanitär.

Smart und kompetent. Aleksander Stankovski und Markus Müller leiten die Suter + Häfeli AG mit einer hohen Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden, Kunden und Geschäftspartner. Sie bilden sich laufend weiter und passen sich Marktveränderungen rasch an. Kurzum: Auf die beiden kann man sich in jeder Situation verlassen.

Retroperspektive: Trotz Wirtschaftsund Finanzkrisen, trotz aktuellem Ausnahmezustand; in all den Jahren bildet das Unternehmen regelmässig Lehrlinge aus. Verzeichnet eine tiefe Mitarbeiter- Fluktuation. Muss nie aus wirtschaftlichen Gründen Mitarbeiter entlassen. Darf auf treue Stammkunden zählen und ist «gesund» gewachsen. Das ist ein beachtlicher 40-jähriger Leistungsausweis, der auf bestem Weg ist, weitergeführt zu werden.

Suter + Häfeli AG

Tannacker 30
5037 Muhen
Telefon 062 723 02 63 & 062 723 04 54
info@suter-haefeli.ch
www.suter-haefeli.ch

Huplant: «Gerade noch rechtzeitig!»

Geschäftsführer Adrian Huber zeigt das Kundenzählsystem bei Huplant | Der Landanzeiger

Darauf haben Gartenfreunde lange warten müssen: Am Montagmorgen durfte auch das Gartencenter Huplant wieder öffnen. Sehr zu Freude von Kunden und Mitarbeitenden. Die Regale sind voll, die Blütenpracht umwerfend. Vor allem Setzlinge sind derzeit gefragt, aber auch Geranien.

Montagmorgen, 7.45 Uhr. Eine Viertelstunde vor der Eröffnung warten rund zwei Dutzend Kundinnen und Kunden vor dem grossen Haupteingang von Huplant. Geschäftsführer Adrian Huber misst eigenhändig die vom Bund geforderten zwei Meter und klebt Markierungen an den Boden. So stimmt die Distanz der wartenden Kunden.

Als um acht Uhr die Türen aufgehen, ist dies für Adrian Huber und das 40-köpfige Huplant-Team ein schöner Moment. «Die Eröffnung kommt gerade noch rechtzeitig!», sagt der Geschäftsführer erleichtert. Wahrscheinlich sei der fürs Geschäft so wichtige Monat April nicht mehr aufzuholen. Geholfen habe laut Huber der Online-Shop, den man quasi aus dem Nichts aufgebaut hat und der so gut angelaufen ist, dass man ihn weiterlaufen lassen wird.

Kurz vor der Wiedereröffnung von Huplant am Montagmorgen | Der Landanzeiger
Kurz vor der Wiedereröffnung am Montagmorgen

Höchstens 400 Kunden
Eine Stunde nach der Wiedereröffnung strömten schon weit über 100 Kunden ins Gartencenter. Adrian Huber kann die Zahlen auf einer App auf dem Smartphone ablesen. Ein System am Eingang und Ausgang zählt die Kunden, die hinein- und wieder hinausgehen. «Wir lassen höchstens 400 Kunden gleichzeitig in unser Gartencenter, obwohl es von der Fläche her 700 sein dürften», erklärt er.

Auch Huplant muss die Bestimmungen des Bundes penibel umsetzen: Auf die 2-Meter- Distanz weisen unzählige Plakate hin. Die Kassen erhielten Plexiglasabtrennungen zwischen Kassiererin und Kundin. Am Eingang sorgen rote und grüne Ampeln für einen Eintritt im «Tröpfchensystem».

Die Regale bei Huplant sind mehr als voll. Zusätzlich dienen auch die Produktionshallen als Verkaufsflächen. Getreu dem Huplant-Motto «Kaufen, wo es wächst», kann man in den riesigen Bio-Produktionshallen die Blumentöpfe tatsächlich von dort gleich mitnehmen, wo sie gewachsen sind.

Huplant-Mitarbeiterin weist Kunden die Richtung zum Einpflanzen | Der Landanzeiger
Huplant-Mitarbeiterin weist Kunden die Richtung zum Einpflanzen

Auf der Suche nach einem neuen Boden?

Für jeden Raum den passenden Boden von Keppler Muhen | Der Landanzeiger

Egal welcher Boden auf der Wunschliste steht. Bei Keppler Innendekorationen in Muhen finden die Kunden eine umfangreiche Auswahl. Wer möchte, kann Muster probeweise mit nach Hause nehmen.

Böden sind jahrelange Wegbegleiter. Sie schaffen in Räumen Behaglichkeit oder kühle Distanz. Die Auswahl ist gross. Eine gute Beratung in Anspruch zu nehmen, lohnt sich. Denn ein Boden sollte mit Liebe zum Detail ausgesucht werden, weil er die Besitzer viele, viele Jahre erfreuen soll. Bei den Kepplers nimmt man sich die nötige Zeit und beantwortet alle Fragen. Vom verarbeiteten Material, zur Herkunft der Hölzer bis hin zur richtigen Pflege.

Die Boden-Spezialisten aus der Region
Das grosse Sortiment der Kepplers umfasst Böden aus Parkett, Kork, Vinyl, Holz, Kunststoff, Novilon, Laminat oder Teppich, in vielen Farben, Formen und Ausführungen. Hier finden die Kunden für jeden Raum und jeden Anspruch den richtigen Bodenbelag.

Der Name Keppler steht für eine hervorragende Beratung und eine fachmännische Verlegung aller Bodenbeläge. Alte Parkett- oder Holzböden, werden mit den neuesten Maschinen fast staubfrei abgeschliffen und behandelt. Bei Bedarf werden sogar die Möbel aus dem Raum getragen und danach wieder hineingestellt. Auch das ist typisch für das dienstleistungsorientierte Familienunternehmen.

Sich beraten lassen und ein Angebot einholen sind die besten Garanten, damit der passende Boden zu Füssen liegt.

Wichtiger Hinweis
Die Boutique der Keppler AG ist aufgrund der Anweisungen des Bundes geschlossen. Hier wird ein Heimlieferservice angeboten. Die Bodenleger, die Näherei und die Montage dürfen jedoch weiterarbeiten. Selbstverständlich halten sie die Hygienevorgaben strikte ein, wenn sie bei Kunden oder in einem Neubau tätig sind.

Keppler AG

Inneneinrichtungen
Schulstrasse 1
5037 Muhen
Telefon 062 723 23 10
info@kepplerag.ch
www.keplerag.ch
facebook.com/kepplerag

Auch in schwierigen Zeiten ein verlässlicher Partner

60 Jahre Gebr. Faes AG, Oberkulm | Der Landanzeiger

Die Gebr. Faes AG wurde 1960 gegründet. Heute führen Serge und Karin Faes die Geschicke, des in der Region bekannten Bau- und Generalunternehmens, zu dem auch mehrere Immobilien und deren Bewirtschaftung sowie eine KiTa in Schöftland gehören. Insgesamt beschäftigt das Familienunternehmen 40 Mitarbeitende und bildet Lehrlinge aus. Der Lockdown und dessen Auswirkungen werden in der Firmenchronik unverkennbare Spuren hinterlassen.

Interview: Iris Affolter

Serge Faes. Sie hatten ab Mai verschiedene Aktivitäten zum 60-jährigen Firmenjubiläum geplant.
Das ist richtig. Wir hoffen, einiges in der 2. Jahreshälfte nachholen zu können. Im Moment geht es uns allen primär darum, alles zu tun, um unsere Arbeitsplätze zu erhalten.

Karin Faes. Wie schützen Sie Ihre Mitarbeitenden, die arbeiten dürfen?
Auch während des Lockdown haben wir immer gearbeitet. In der Verwaltung konnte auf Wunsch ins Homeoffice gewechselt werden, auf den Baustellen und in der KiTa werden die Vorgaben des BAG strikte eingehalten.

Serge Faes. Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage in den nächsten Monaten?
Bei vielen Betrieben aus allen Branchen geht es um den Erhalt von Arbeitsplätzen in der Region. Niemand entlässt leichtfertig Angestellte. Dennoch liest man jeden Tag davon. Als regional tätiges Familienunternehmen sind wir uns, unserer Verantwortung bewusst. Unsere Mitarbeitenden wohnen in der Region und arbeiten oft Jahrzehnte lang bei uns. Das verbindet uns mit unseren Mitarbeitenden und umgekehrt. Deshalb müssen wir jetzt alle zusammenhalten.

Sie setzen also auf regionale Solidarität?
Ja, denn auch für uns ist es sehr wichtig, dass wir von Gemeinden und privaten Auftraggebern in der Region berücksichtig werden. Das Grundvertrauen, dass wir es gemeinsam schaffen, ist wichtig.

Karin Faes. Wie bereiten Sie sich auf die kommenden Monate vor?
Wir wollen unseren Mitarbeitern die Sicherheit geben, dass wir um jeden Arbeitsplatz und um jeden Auftrag kämpfen. Wir lösen Reserven auf, arbeiten länger und engagieren uns als Familie wo immer möglich. Persönlich werde ich mein politisches Engagement, als Vorstand des Gemeindeverbandes aargauSüd impuls, verstärken und für die FDP Schöftland im Herbst für den Grossen Rat kandidieren.

Karin Faes. Was ist Ihnen wichtig in dieser ausserordentlichen Zeit?
Wir haben eine unglaubliche Solidarität mit unseren Mitarbeitenden, KiTa-Familien, Mietern und Geschäftspartner gespürt. Das nehme ich mit in die nächsten Monate. Denn die eigentliche Herausforderung wird es sein, auch im Sommer und Herbst nicht nachzulassen. Ich teile die Meinung des Bundesrates; wir befinden uns in einem Marathon. Aber zusammen werden wir es schaffen. Davon bin ich überzeugt.

Serge und Karin Faes. Was wünschen Sie sich für das Gewerbe in der Region?
Wir sind sicher, dass in dieser Krise vielen Menschen bewusst wurde, dass wir selbst die Region verkörpern bzw. sind. Unser Verhalten entscheidet, ob der Coiffeur um die Ecke, der Bäcker, das Restaurant oder der Handwerker in der Region, diese schwierige Zeit wirtschaftlich überstehen. Denn sie alle sind auch Arbeitgeber von Nachbarn, Verwandten oder Ausbildner von Lernenden. Wir wünschen uns, dass bei einer weiteren Lockerung des Lockdown, das vielfältige Angebot im Dorf/Region genutzt wird, damit unsere Dörfer mit einer Vielfallt an Geschäften, Cafés und Betrieben für uns alle attraktiv bleiben.

Kontakt

Gebr. Faes AG
Grosssteinengasse 4
5727 Oberkulm
Telefon 062 768 50 20
info@faesag.ch
www.faesag.ch

Holzterrassen-Reinigung

Dem Holzboden die Schönheit zurückgeben | Der Landanzeiger

Das nasskalte Wetter der vergangenen Monate hat den meisten Holzterrassen zugesetzt. Bewitterung und Benutzung haben das Holz ausgelaugt und «ergrauen» lassen. Mit einer professionellen Reinigung und Pflege-Behandlung erhält der Holzboden wieder seine ursprüngliche Farbe und den schönen Glanz zurück.

Frey Bodenbeläge in Kölliken ist spezialisiert auf die Pflege von Holzterrassen: Nach einer gründlichen Entfernung vom Schmutz, wird der Boden sorgfältig entgraut und danach mit einem schützenden Öl behandelt. Das verwendete, umweltneutrale Spezialöl ist besonders wichtig; es gibt einerseits dem Holz seine wunderbare Farbe und Elastizität zurück. Anderseits schützt es vor dem Ausbleichen und hemmt den Wuchs von Pilz, Algen, Moos und Flechten.

Verwitterter, ausgegrauter Holzboden auf Terasse und Balkon | Der Landanzeiger
Ein verwitterter, ausgegrauter Holzboden braucht jetzt Pflege

Gerne erstellt Ihnen die H. Frey AG eine Offerte für die Reinigung und Behandlung Ihrer Holzterrasse. Selbstverständlich erhalten Sie auch eine erstklassige Beratung, falls Sie ein komplett neues Terrassendeck brauchen oder Ihre Terrasse restaurieren wollen. Eine grosse Auswahl an Echtholz- oder Compositeprodukten (WPC) stehen Ihnen zur Auswahl.

Kontakt

H. Frey AG
Hauptstrasse 60
5742 Kölliken
Telefon 062 723 65 33
Fax 062 723 66 15
info@frey-bodenbelaege.ch
www.frey-bodenbelaege.ch

Ihr Spezialist für Holzbau jeglicher Art

Reto Lehmann von Lehmann Holzbau | Der Landanzeiger

Der diplomierte Holzbau-Vorarbeiter Reto Lehmann hat im Sommer des letzten Jahres am Dreisteinweg 9 in Schöftland seine eigene Zimmerei eröffnet.

Der diplomierte Holzbau Vorarbeiter Reto Lehmann und sein Team können vom kleinen Gartenhaus bis zur Industriehalle alles realisieren. «Es macht mir grosse Freude, bei Projekten von der Beratung über die Planung bis hin zur Realisierung immer dabei zu sein», sagt Reto Lehmann. «Ich liebe meinen Beruf, denn dem Baustoff Holz sind kaum Grenzen gesetzt.» Das Motto seines Unternehmens: «Wir realisieren alle Ihre Wünsche, schnell, kompetent und hochwertig.»

Nach der Lehre als Zimmermann EFZ bei der Burgherr Moosersäge AG in Hintermoos liess sich Reto Lehmann zum Dipl. Holzbau-Vorarbeiter ausbilden. Vor der Gründung seiner eigenen Firma arbeitete er in einer Grosszimmerei im Kanton Bern. Zwischendurch weilte er mehrere Monate in Craivoa (Rumänien), wo er in einem caritativen Projekt den Holzbau eines Altersheims und eines Kindergartens leitete.

Der 27-jährige Zimmermann hat sich selbstständig gemacht, weil er seine Kunden gerne von der Idee bis zum fertigen Bauwerk begleitet und dafür auch die Verantwortung tragen will. Er und sein Team fertigen alle Holzbauten, Tragwerke, Konstruktionen und Elemente persönlich in der eigenen Zimmerei an. «Wir verbinden Tradition mit Moderne und legen grossen Wert auf sorgfältige, termin- und fachgerechte Ausführung aller Arbeiten», sagt Reto Lehmann. «Lassen auch Sie sich von der Faszination Holz inspirieren und von uns beraten. Wir setzen auch Ihr Projekt mit Freude und Leidenschaft und dem topmodernen Werkstoff Holz um.»

Kontakt

Holzbau Lehmann
Reto Lehmann
Dreisteinweg 9
5040 Schöftland

Telefon 079 278 00 06
info@holzbau-lehmann.ch
www.holzbau-lehmann.ch

Selber bauen oder Altbau kaufen?

Selber bauen oder Altbau kaufen? | Der Landanzeiger

Neu- oder Altbau? Beide Varianten haben beim Traum einer eigenen Immobilie ihre Vor- und Nachteile. Wir zeigen in einer kurzen Übersicht was die Kernpunkte der beiden Möglichkeiten sind, die es zu berücksichtigen gilt.

Ein grosser Vorteil zu Gunsten des Neubaus ist sicherlich die Tatsache, dass das Haus nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen errichtet werden kann. Geringfügige Einschränkungen können sich beim Neubau fast ausschliesslich durch den Bebauungsplan des Grundstücks ergeben. Bei einem Neubau kann auf neueste Technologien zurückgegriffen werden. Dadurch wird energieeffizienter gebaut. Durch moderne Fenster und Heizungsanlagen, gute Wärmedämmung und innovative Baustoffe lassen sich deutliche Kosteneinsparungen erzielen, da im Vergleich zum Altbau teils deutlich weniger Energie zum Heizen benötigt wird.

Dank dieser neuen technologischen Standards sind Sanierungen und Reparaturen für eine längere Zeit nicht erforderlich. Auch in Bezug auf Komfort und Bequemlichkeit hat ein Neubau die Nase vorn. Denn gegenüber so manchem Altbau sind Wände, Fenster und Dach in aller Regel gut gedämmt. Bei einem Neubau wird allerdings oft ausgeführt, dass man ständig in Kontakt mit Handwerkern, Architekt oder Baufirmen stehen, diese überwachen und dafür viel Zeit investieren muss. Es ist eine laufende Absprache erforderlich, und auch die relevanten Meilensteine müssen mit Bauherren erläutert und von diesem abgesegnet werden.

Und ein Neubau ist im Vergleich zu einem Altbau die kostspieligere Investition. Ein Albtraum ist eine Insolvenz des Bauträgers. Denn muss dieser Konkurs anmelden, so geht das im Rahmen von Vorauszahlungen geleistete Geld verloren.

Ein Altbau hat neben dem geringeren Preis den Vorteil, dass die Planungsund Bauphasen weg fallen und meist ein sofortiger Einzug möglich ist. Eine etwaige Doppelbelastung durch Mietzahlung und Kreditraten entfällt. Darüber hinaus lässt sich der Altbau besichtigen. Der Käufer kann sich demnach in aller Ruhe vom Zustand der Immobilie überzeugen und sich bei Bedarf die Meinung eines Sachverständigen einholen. Dies ist sinnvoll, um später nicht von unerwarteten Kosten überrascht zu werden.

Für viele Menschen ist zudem klar: Egal wie praktisch ein Neubau auch sein mag, der Charme eines Altbaus lässt sich nicht übertreffen. Wer sich für einen Altbau entscheidet, wird in vielen Fällen mit einem grösseren Grundstück und einer grosszügigeren Bebauung belohnt. Bei einem Altbau fallen auch keine Kosten der öffentlichen Erschliessung an. Der aktuelle Zustand stellt häufig den grössten Nachteil bei einem Altbau dar. Denn oft sind Heizungsanlage, Dach, Dämmung, Elektroinstallationen, Stromleitungen, Fassade sowie Rohrleitungsnetz stark in die Jahre gekommen. Deshalb muss der Käufer in zahlreichen Fällen viel Geld in die Instandsetzung und Modernisierung des Anwesens stecken. Das Traumhaus könnte sich so als Fass ohne Boden erweisen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter: https://www.hausbau-portal.net

Der Gartengestaltung keine Grenzen gesetzt

Schaufelbühl Gartengestaltung | Der Landanzeiger

Gerade die momentan schwierige Zeit macht einem bewusst, wie wichtig ein schönes Zuhause ist. In einem schönen Garten kann man sich geborgen fühlen, kann man Energie tanken, kann man abschalten.

Der Gartengestaltung sind eigentlich keine Grenzen gesetzt – abgesehen vom finanziellen Rahmen und dem vorhandenen Platz. Wo Platz fehlt, sind innovative Ideen gefragt. Ein kleiner Garten kann im besten Fall die Fortführung des Wohnzimmers sein. Da in kleinen Gärten der Blick nicht in die Ferne schweifen kann, soll er z. B. auf eine spezielle Kübelpflanze, einen Brunnen oder eine Skulptur gelenkt werden.

Mit einer gezielten Beleuchtung werden Akzente gesetzt. Weniger ist oft mehr: und zwar hinsichtlich der eingesetzten Baustoffe wie auch der Bepflanzung. Schaufelbühl Gartenbau ist darauf spezialisiert, Gärten nach Wünschen der Kunden individuell zu gestalten. Wenn Sie Ihren Garten in eine Wohlfühloase, einen Rückzugsort verwandeln möchten, kann eine persönliche Beratung Sie diesem Ziel näherbringen!

Kontakt

Schaufelbühl AG
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Coronavirus: Auch Aargauer Baumeister helfen mit

Aargauer Baumeister helfen gegen Corona | Der Landanzeiger

Die zunehmende Ausbreitung des Coronavirus stellt die Bauunternehmungen vor grosse Herausforderungen. Der baumeister verband aargau unterstützt die Strategie des Schweizerischen Baumeisterverbandes und des Bundesrates in der Bekämpfung und Ausbreitung des Coronavirus. Die Einhaltung der Schutzmassnahmen und die Sicherheit des Baustellenpersonals haben oberste Priorität.

Die Aargauer Baumeister nehmen die Situation mit dem Coronavirus sehr ernst und setzen weitreichende Massnahmen um, um den Schutz aller Beteiligten auf der Baustelle und die Eindämmung des Virus gemäss Vorgaben des Bundes sicherzustellen. Die Umsetzung erfordert von allen Beteiligten ein hohes Mass an Verantwortungsbereitschaft und verlangt ein konsequentes Handeln. Es ist sehr wichtig, dass baustellenspezifische Massnahmen umgesetzt und überprüft werden.

Empfehlungen an die Mitglieder
Der baumeister verband aargau empfiehlt seinen Mitgliedern, dass bei schwierigen Umsetzungssituationen mit dem Bauherrn zusammen weitergehende Massnahmen getroffen und diese dokumentiert werden. Der baumeister verband aargau dankt den Mitgliedern für die Einhaltung der empfohlenen Massnahmen, um die Mitarbeitenden zu schützen.

Die Verantwortlichen des Verbandes setzen sich mit aller Kraft dafür ein, dass Beschäftigungseinbrüche mit Soforthilfemassnahmen seitens Kanton kompensiert werden, um Entlassungen zu vermeiden. Die Massnahmen müssen schnell und zielgerecht wirken.

Kurzarbeit ja oder nein?
Die Kurzarbeit ist ein wichtiges Instrument für Betriebe, die wegen gesetzlicher Regelungen oder fehlenden Personals die Arbeit nicht mehr weiterführen können. Der baumeister verband aargau weist ausdrücklich darauf hin, dass die Löhne nur etwa 30 bis 40 Prozent aller Kosten darstellen und deshalb auch unbürokratisch Bankkredite gesprochen werden müssen. Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht sieht der baumeister verband aargau von einer vollständigen Schliessung der Baustellen ab. Er unterstützt die Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus. Die dauerhafte Einhaltung der Schutzmassnahmen und die Sicherheit des Baustellenpersonals haben oberste Priorität.

Nachhaltiges Gärtnern liegt im Trend

Nachhaltiges Gärtnern "Bienenhotel" | Der Landanezeiger

Der Wunsch nach pflegeleichten Gärten hat dazu geführt, dass sich heutzutage viele Gärten wie immergrüne Wüsten oder sogar wie Schotterhalden präsentieren. In solchen «Gärten» wachsen – wenn überhaupt – Pflanzen ohne Mehrwert, ohne Nektar und Pollen, ohne Samen und Früchte. Die Folge ist, dass Vögel, Insekten und Kleinsäugetiere wie Igel und Eichhörnchen kein Futter mehr finden und immer seltener werden.

Dabei haben diese Tiere wichtige Funktionen im Kreislauf der Natur zu erfüllen. Vor allem ohne die bestäubenden Insekten sieht es auch um unsere Nahrung auf Dauer schlecht aus: Obst und Gemüse fallen ohne Bestäubung nicht nur weniger üppig, sondern auch weniger schmackhaft aus.

2020 rückt ein Trend vermehrt in den Fokus, der den «Gartenwüsten» entgegenwirkt: das nachhaltige Gärtnern. Immer mehr Gartenbesitzer und Hobbygärtner reagieren auf Herausforderungen wie Klimawandel und Insektensterben. Sie möchten im eigenen Garten einen Beitrag leisten, um die Lebensbedingungen für Mensch und Tier wieder zu verbessern.

Nachhaltiges Gärtnern: Ein wilder Garten mit Holzliegestuhl | Der Landanzeiger
Ein naturnaher Garten erfreut Mensch und Tier gleichermassen

«Die Mission B von SRF hat einiges ausgelöst», glaubt Othmar Ziswiler, Leiter Gärtnerischer Detailhandel von JardinSuisse. «Die Bevölkerung ist nun darauf sensibilisiert, weniger oder kein Gift einzusetzen und manche Bereiche im Garten weitgehend der Natur zu überlassen.» Wer bienenfreundliche Pflanzen mit einem hohen Gehalt an Nektar oder Pollen und einer langen Blütezeit wählt, vielleicht Insektenhotels und tierfreundliche Nistkästen aufstellt, erhöht den Naturschutz in seinem Garten schon mal deutlich. Zudem dienen Ast- oder Laubhaufen Igeln und vielen Kleintieren als Unterschlupfmöglichkeit. Eine Hecke aus einheimischen Sträuchern wiederum nutzen Vögel nicht nur als Unterschlupf- und Nistmöglichkeit, sondern auch als Nahrungsquelle.

Nachhaltiges Gärtnern sollte aber mehr umfassen als «nur» die Biodiversität. Zum Beispiel können Hobbygärtner auch darauf achten, im Garten Ressourcen zu schonen und Abfälle zu vermeiden. So lässt sich etwa Wasser sparen, indem man Regenwasser in Fässern sammelt. Küchenabfälle, die im Kompost landen, lassen sich in nährstoffreichen Humus verwandeln. Und Pflanzgefässe müssen nicht aus Plastik sein, sondern können aus Ton oder Weidengeflecht bestehen.

Jetzt droht ein juristisches Hickhack

Die Holziker Stimmberechtigten haben an der Gmeind entschieden, dass das Glockengeläut weiterhin auch in der Nacht zu hören sein soll. Der Investor, der den Stein ins Rollen gebracht hat, kündigt nun an, rechtliche Schritte «durch alle gerichtlichen Instanzen » durchziehen zu wollen, wenn es sein müsse.

«So wie es ist, soll es bleiben » tönt es auf der einen Seite. Die anderen poltern über die «Ewiggestrigen ». So geschehen vor und während der Gemeindeversammlung in Holziken. Ursprünglich hat der Gemeinderat das Begehren der «Neue Wohnbau AG» gutgeheissen. Diese beantragte, dass das Glockengeläut auf dem Dach des alten Schulhauses während der gesetzlichen Ruhezeiten abgestellt wird. Die Investorin aus Baar (ZG) erstellt in unmittelbarer Nähe 42 Eigentumswohnungen. Gut die Hälfte davon ist reserviert oder verkauft, die Bauarbeiten haben bereits begonnen.

Nachdem sich in der Bevölkerung Widerstand formiert hat, liess der Gemeinderat an der «Gmeind» eine Konsultativabstimmung durchführen, nach deren Ausgang er sich richten werde (wir berichteten). Das Votum war eindeutig: 114 HolzikerInnen waren gegen eine Abschaltung, nur 52 dafür.

Josef Scherrer, dem die Neue Wohnbau AG gehört, sagt dazu: «Ich bin gewillt, alle rechtlichen Mittel zu nutzen, um die Abschaltung des Glockengeläuts während der im Polizeireglement festgelegten Ruhezeiten von 23 Uhr bis 06 Uhr durchzusetzen.» Scherrer sieht sich im Recht.

Scherrer: «Rechtliche Schritte»
Neben dem verbindlichen Reglement, gäbe es auch einen positiven Gemeinderatsbeschluss und ein Gutachten «das eindeutig besagt, dass die Immissionen zu hoch sind und wie jeder andere Lärm zu behandeln seien», sagt Josef Scherrer weiter. Zur Erinnerung: beim Glockenturm in Holziken handelt es sich nicht um eine Kirche und selbst bei einer Kirche gehört die Zeitangabe zum «weltlichen Geläut». Eine Abschaltung würde keine religiösen Bräuche verletzen. Der Gemeinderat kann in der Sache von sich aus entscheiden. «Ich habe nichts zu verbergen, alle Dokumente können eingesehen werden», erklärt Scherrer weiter und unterstreicht, dass er Wünschen der Gemeinde bezüglich Besucherparkplätzen oder einem Durchgangsrecht entgegengekommen sei. Er warte nun die schriftliche Bestätigung des Gemeinderates ab und werde alle rechtlichen Schritte ausschöpfen, «wenn es sein muss, durch alle Instanzen ». Scherrer betont aber auch: «Ich bin an einer einvernehmlichen Lösung für alle Holziker und Holzikerinnen und auch für die zukünftigen Einwohner interessiert». Er bleibe weiterhin offen für Gespräche. Wer weiss, vielleicht ergibt sich ja doch noch eine bessere Lösung als ein juristisches und vor allem teures Hickhack.

Der Herbst ist da und das Laub auch … wohin damit?

Das Laub liegen lassen oder räumen? | Der Landanzeiger

Gärtner empfehlen, das Herbstlaub im Garten liegen zu lassen, denn es liefert den Wintertieren überlebenswichtige Nahrung. Jedoch nicht auf dem Rasen, der sollte unbedingt Laubfrei gehalten werden, sonst drohen im nächsten Jahr gelbe Stellen. Das Laub soll an gewissen Stellen, beispielsweise auf Blumenrabatten und unter Sträuchern, bewusst liegen gelassen werden.

Der Herbst ist eine sehr schöne Jahreszeit: Die Bäume leuchten in bunten Farben und man geniesst die letzten warmen Tage des Jahres im Garten – wenn da nur das ganze Laub nicht wäre, das nach den ersten kalten Nächten in Massen zu Boden fällt und viele Gärtner schier zur Verzweiflung bringt. Aber keine Sorge: Es gibt genügend Möglichkeiten, die Blätter sinnvoll zu verwenden. Laub lässt sich sehr vielfältig im Garten einsetzen und hat nur auf Wegen und Rasenflächen nichts verloren.

Der Rasen muss sauber sein
Im eigenen Garten muss das Laub vor allem vom Rasen entfernt werden. Nässe und Lichtmangel würden den Winter über sonst zu Fäulnis und gelben Flecken führen. Ein Tipp: Wer keine Lust hat, das ganze Laub zusammenzurechen, kann seinen Rasenmäher benutzen – mit oder ohne Fangkorb. Das ist nicht so anstrengend und hat auch sonst seine Vorteile. Dieses perfekt zerkleinerte Material können Sie verwenden, um es als Kompost oder Frostschutz zu verwenden. Der Vorteil ist, dass es durch die Zerkleinerung auch schneller verrottet als unzerkleinert.

Herbstlaub als Winterschutz
Fällt das Laub auf Beete und zwischen Pflanzen, kann man die Blätter ruhig liegen lassen. Unzählige kleine Helfer zersetzen die Blätter und dadurch werden Nährstoffe für die Pflanzen frei, die so wieder in den Kreislauf eingespeist werden können. Laub eignet sich auch zum Schutz empfindlicher Pflanzen gegen Frost. Häufeln Sie einfach die Blätter um beispielsweise Rosen an. Damit der Wind sie nicht wegbläst, legen Sie ein paar Fichtenzweige darüber – fertig ist der perfekte Winterschutz.

Ab in den Kompost
Laubkompost ist die eleganteste Art, Laub zu beseitigen. Sammeln Sie die Blätter aus dem Garten ein und lassen diese leicht antrocknen. Anschliessend zerkleinern Sie sie mit einem Häcksler oder Rasenmäher. Geben Sie nun eine etwa 30 cm starke Laubschicht in den Kompostbehälter, darauf kommt eine Hand voll Steinmehl, eine Schicht Erde mit etwas Hornmehl, dann wieder eine Laubschicht und immer so weiter. Im Frühjahr wird der Kompost umgeschichtet und zum Herbst können Sie Kompost in bester Qualität auf den Beeten ausbringen. Aufpassen müssen Sie nur bei den Blättern von Eichen, Platanen, Pappeln, Buchen und Kastanien. Ausser Eichen- und Walnusslaub sind alle Blätter für diese Art der Kompostierung geeignet.

Laubspeicher aus Maschendraht
Sind die Beete bereits mit Laub abgedeckt und alle Kompostbehälter voll? Dann kaufen Sie einfach ein paar Meter Maschendraht von der Rolle und verbinden Sie Anfang und Ende mit einem Stück Blumendraht. So entstehen mit wenig Aufwand geräumige Drahtkörbe, die als Laubspeicher dienen. Durch das Gewicht und die langsame Verrottung sackt die Füllung langsam ab, so dass bald nach der ersten Füllung wieder Platz für neue Blätter ist.

Neugestaltung und Umbau der SABAG Hägendorf

Sabag Hägendorf Wiedereröffnung | Der Landanzeiger

Nach knapp einem Jahr Umbau erstrahlt die Sabag-Filiale in Hägendorf im neuen Kleid. Mit der neuen Ausstellung hält die Filiale mit den höheren Standards der Gruppe mit.

Wer in den letzten Wochen einen Fuss in die Sabag in Hägendorf setzte, dem wird sofort aufgefallen sein, dass die Filiale neuerdings grösser wirkt. Fort sind die wuchtigen Pflastersteine, abmontiert die bedrückenden, dunklen Decken oberhalb der Ausstellungskojen.

SABAG Küchen | Der Landanzeiger
Küchen nach Mass und Ihrem Geschmack

Helle Platten in Betonoptik zieren nun den Boden, riesige Fenster lassen Sonnenlicht rein. Die Ausstellung wirkt freundlicher, heller und optisch um einiges grösser. Dies, obwohl nur «die Software ausgetauscht wurde», wie Geschäftsleiter Matthias Wermuth schmunzelnd sagt. Die Hardware, also das Gebäude selbst mit einer Grösse von 1500 Quadratmetern, sei gleich geblieben.

«Einmal fragte mich ein Kunde, wie es sein könne, dass wir so schöne Platten verkaufen, selbst aber immer noch diese Pflastersteine als Boden hätten», erzählt Wermuth. «Unsere Ausstellung ist in die Jahre gekommen», so der Geschäftsleiter weiter. «Mit der neu eröffneten Filiale in Ittigen und der vergrösserten Filiale in Rothenburg wurden in der SABAG-Gruppe neue Standards gesetzt, mit denen wir mithalten wollen.» So sei also der Stein ins Rollen gekommen: Die Filiale in Hägendorf brauchte eine neue Ausstellung.

Maximum rausgeholt
«Bei der Planung haben wir unsere Mitarbeiter miteinbezogen», erzählt Wermuth. «Schliesslich sind wir hier ja alle vom Fach und brauchen keine fremde Hilfe.» Einzig für die Umsetzung habe sich die Firma externe Unterstützung geholt.

Der Umbau erfolgte während knapp eines Jahres in drei verschiedenen Sektoren, damit der Betrieb trotzdem aufrechterhalten werden konnte. So entstanden die neuen Böden, die angepassten Kojen, in welchen die Ausstellungselemente gezeigt werden sowie die grossen Fenster rund um die Ausstellung herum. «Die sind jetzt praktisch unser Schaufenster», sagt Wermuth.

Die Kosten des Projekts belaufen sich auf «gut eine Million». «Für diese Summe haben wir das Maximum rausgeholt», freut sich der Geschäftsleiter, während er durch die neue Ausstellung führt.
Seit ein paar Wochen ist das Innenkleid fertig und auch das Gebäude erstrahlt nach der farblichen Anpassung in neuem Glanz. Die Ausstellung ist der bisherigen sehr ähnlich, denn das Konzept blieb gleich: In verschieden grossen Kojen wird das Sortiment der Filiale präsentiert.

Neu sind die Platten in Schubladenstöcken an den Wänden entlang statt inmitten der Ausstellung ausgestellt. Die Ware wurde zum Teil von der bisherigen Ausstellung übernommen. «Wir passen unsere Ausstellung aber so oder so immer den neusten Trends an», hält Wermuth fest.

Vier Stilwelten herrschen vor
Die Sabag ist führend in drei verschiedenen Bereichen: Sanitär, Küche und Platten. In allen Bereichen konzentriert sich die Filiale auf vier verschiedene Stilwelten, die als Vorlage für die Wünsche ihrer Kunden dienen.

Zeitlose Bäder sind minimalistisch, reduziert auf das Wesentliche, die Farben einfach und hell. Der natürliche Stil ist geprägt von verspielten Elementen: Ein scheinbar schlichtes Bad wird durchbrochen von Platten mit buntem Mosaikmuster oder einer Wand aus Naturstein.

Im traditionellen Stil herrschen rustikale Elemente und Holz vor, die Wärme und Vertrautheit schaffen sollen. Und für Luxusfreunde findet sich sicher ein Bad im glamourösen Stil mit modernen Elementen wie Temperaturlichter am Wasserhahn. Bei einem Rundgang wird aber schnell klar: Es ist gar nicht so einfach, das perfekte Bad für sich zu finden.

Die Küche als Zentrum des Hauses | Der Landanzeiger
Die Küche als Zentrum des Hauses

«Jeder Kunde ist anders»
«Das soll es ja auch nicht», meint Wermuth lachend. Dafür gebe es schliesslich die Berater, die in Gesprächen herausfinden können, was am besten zum Kunden passt. «Ich persönlich finde es nie gut, einen Kunden in eine Schublade zu stecken.» Deshalb sollen die Mitarbeiter herausspüren, was dem Kunden wichtig ist, was ihm gefällt, was praktisch ist.

«Ich zum Beispiel, habe beinahe meine ganze Küche um eine Brotschublade herumgebaut, die ich einmal bei einem Kollegen zu Besuch gesehen habe», scherzt der Geschäftsleiter. «So ist eben jeder Kunde anders und auf das müssen wir eingehen können.»

Die Küchen produziere die Sabag übrigens von A bis Z selbst, verkündet Wermuth stolz. Die Platten hingegen werden von Plattenlegern verlegt. Auch in der Küchenausstellung lassen sich die verschiedenen Stile erkennen: Hier ist eine schlichte Küche mit viel Holz ausgestellt, dort eine mit knalligen Farben, in der Mitte sogar eine mit einem Wandbild der Oltner Altstadt. Und wieder zeigt sich: In der neuen Ausstellung findet sich einfach für jeden Geschmack das Richtige.

Matthias Wermuth Geschäftsleiter SABAG Hägendorf | Der Landanzeiger

Kontakt
SABA Hägendorf AG
Industriestrasse Ost 7
4614 Hägendorf

Tel. 062 209 09 09
Fax 062 209 09 00
E-Mail: hegendorf@sabag.ch

Holzbauten sind im Trend und eine Frage des politischen Willens

Regierungsrat Markus Dieth mit Daniel Wehrli | Der Landanzeiger

Rund 50 Aargauer Grossrätinnen und Grossräte liessen sich bei einem Polit- Apéro von Pro Holz Aargau über die wirtschaftliche Nutzung von einheimischem Holz informieren.

Am Aargauer Polit-Apéro referierte Marc Steiner, Richter am Bundesverwaltungsgericht, vor rund 50 Grossrätinnen und Grossräten. Titel des Referats war: «Der Einsatz von (eigenem) Holz ist eine Frage des politischen Willens».

Der Kanton als Bauherr versteckt sich nach wie vor hinter dem neoliberalen Dogma der Welthandelsorganisation (WTO) der 90-er Jahre. Das neoliberale Dogma der 90-er Jahre lautete: «Marktöffnung, Wettbewerb, Preis und sonst nichts!»

Mit der nationalen Revision des Gesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen wurde das neoliberale Dogma der 90-er Jahre gestürzt. Marc Steiner, führt aus: «Das neue Beschaffungsdogma lautet »Innovation, Qualität und Nachhaltigkeit».

Daniel Wehrli, Grossrat und Präsident von Pro Holz Aargau bringt es am Schluss auf den Punkt: «Um dem Holzbau zum Durchbruch zur verhelfen, braucht es jetzt eine Anpassung der Vollzugspraxis bei den öffentlichen Bauherren!» Eigentlich sollten die Förderer der ökologischen Bauweise mit Holz leichtes Spiel haben. Holz ist nicht nur schön, sondern auch besonders nachhaltig. Der Werkstoff Holz liegt voll im Trend.

Umso erfreulicher ist es, dass in unseren Wäldern mehr Holz nachwächst als wir verbrauchen. Holz ist vollständig wiederverwertbar und schont am Ende der Kreislaufkette die Umwelt.

Pro Holz Aargau

Pro Holz Aargau fördert als regionales Holznetzwerk die Nutzung des Holzes als ökologischer Bau- und Werkstoff sowie als Energieträger. Die Trägerverbände sind WaldAargau; Aargauischer Försterverband; Holzindustrie Schweiz Sektion Nordwest; Holzbau Schweiz Sektion Aargau; Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten Sektion Aargau; Bauernverband Aargau.