Autosocks sind auch in der Schweiz zugelassen

Autosocks sind auch in der Schweiz zugelassen | Der Landanzeiger

Seit dem 1. Dezember 2020 ist in der Schweiz die so genannte Autosock als Schneekettenalternative bei einem Schneekettenobligatorium zugelassen. Dabei handelt es sich um die erste bei einem Kettenobligatorium zugelassene textile Gleitschutzvorrichtung.

Die Schneekettenhersteller haben in den letzten Jahren viel Know-how in die Weiterentwicklung ihrer Produkte investiert. Hierbei wurde besonders die Montagefreundlichkeit und das Handling genauer untersucht. Auch Hersteller von alternativen Produkten haben Ihr Angebot weiterentwickelt. Auf dem europäischen Markt gibt es gut ein Dutzend Produkte, welche als Alternative zu Schneeketten verkauft werden. In der Schweiz waren jedoch bei einem Schneekettenobligatorium bis jetzt nur Schneeketten und das alternative Produkt «Easy Grip» von Michelin – eine Schneekette aus Verbundstoff – zugelassen.

DTC lässt Autosock bei Schneekettenobligatorium zu
Nun entspricht ein weiteres alternatives Produkt den Schweizer Vorschriften. Es handelt sich um die erste textile Gleitschutzvorrichtung «Autosock». Dies bestätigt die schweizerische Dynamic Test Center AG in ihrer Konformitätsbeglaubigung KD-0454/20 vom 29. September 2020. Die DTC testet Schneeketten und alternative Schneekettenprodukte im Auftrag des Bundesamt für Strassen ASTRA auf ebendiese Norm. Die getesteten Produkte müssen das Anfahren, Bremsen und die Seitenführung auf Schnee und Eis gewährleisten. Zudem dürfen Sie die Strasse nicht übermässig beschädigen. Die Autosock ist damit seit 1. Dezember 2020 offiziell in der Schweiz als Schneekettenaltenative bei einem Schneekettenobligatorium zugelassen.

AutoSock besteht aus einem waschmaschinentauglichen synthetischen Gewebe. Als textiles Produkt ist die Autosock leichter als herkömmliche Schneeketten und einfach in der Handhabung. AutoSock lässt sich im Handumdrehen mühelos aufziehen und abnehmen, ohne dass man sich schmutzig macht. Im Durchschnitt genügen drei Minuten, um sie auf die Antriebsräder zu montieren.

Toyota präsentiert den neuen Mirai

Toyota präsentiert den neuen Mirai | Der Landanzeiger

Toyota betrachtet Wasserstoff als wesentliches Element der Energienutzung und -speicherung in einer zukünftigen nachhaltigen Gesellschaft. Wasserstoff hat das Potential für eine CO2-freie Mobilität nicht nur auf der Strasse, sondern auch auf der Schiene, zu Wasser und in der Luft – wie auch als Energiequelle für Industrie, Business und Wohnen. Wasserstoff ist auch ein effizientes Mittel zur Speicherung erneuerbarer Energie und kann an jeden Nutzungsort transportiert werden. Toyota begann 1992 mit der Entwicklung eines Wasserstoff-/Brennstoffzellen- Elektrofahrzeugs und präsentierte 2014 den Mirai für den globalen Markt. Diese bahnbrechende Realisierung basierte auf der weltweit führenden Erfahrung mit der Hybridtechnologie als Kerntechnologie für eine Reihe verschiedener elektrifizierter Fahrzeugantriebe.

Verbesserungen in Leistung und Design
Das Basiskonzept der Hybridleistung wurde erfolgreich adaptiert für Hybridelektrische (HEV), Plug-in Hybridelektrische (PHEV), Batterie-elektrische (BEV) und Brennstoffzellen-Elektro-Fahrzeuge (FCEV). Jeder dieser Fahrzeugtypen kommt unterschiedlichen Transportbedürfnissen entgegen: BEV für kürzere Strecken und den innerstädtischen Verkehr, HEV und PHEV für längere Distanzen im normalen Personenverkehr und FCEV für grössere Fahrzeuge wie auch für den Schwerverkehr und öffentliche Transportmittel.

Nun kommt eine neue Generation des Mirai – ein Auto, das die FECV-Technologie auf einen höheren Level bringt und darüber hinaus durch Dynamik in Design und Fahreigenschaften mit mehr emotionaler Attraktivität anspricht. Ein umfassend erneuertes Brennstoffzellensystem, intelligentes Packaging und aerodynamische Effizienz ermöglichen eine auf ca. 650 km erhöhte Reichweite, mit reinem Wasser als einziger Emission.

Erhöhte Reichweite
Bei der Entwicklung des neuen Mirai legte Toyota Wert auf eine rundum gesteigerte Attraktivität, sei es in der Leistung wie auch im Aussehen, im Fahrgefühl und in den Fahreigenschaften.

Eine Priorität lag dabei auf einer gesteigerten Reichweite gegenüber dem bisherigen Modell und auch gegenüber batterie-elektrischen Fahrzeugen. Grössere Wasserstoffkapazität, höhere Effizienz und verbesserte Aerodynamik ermöglichen eine um 30% auf ca. 650 km erhöhte Reichweite. Damit wird der Mirai zu einem echten Langstreckenfahrzeug. Auch das Packaging – die raumsparende Anordnung der Fahrzeugkomponenten – ist beim neuen Mirai durch die modulare GA-L Plattform deutlich verbessert.

Darauf muss man beim Occasionskauf achten

Darauf muss man beim Occasionskauf achten | Der Landanzeiger

Gebrauchtwagen sind derzeit sehr gefragt. Doch wie erkennen Automobilistinnen und Automobilisten, dass das Fahrzeug keine versteckten Mängel aufweist? Die Garagisten des Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) geben Tipps, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Mit dem neuen Jahr geht oft auch der Wunsch nach einer Veränderung überein – zum Beispiel, indem man ein Auto kauft. Wenn es kein Neues sein soll, dann sind Gebrauchtwagen ideal. Beim Occasionskauf gilt es jedoch, auf verschiedene Dinge achtzugeben.

Überprüfung bei einer unabhängigen Prüfstellen
«Wichtige Kriterien stellen das Alter beziehungsweise die erste Inverkehrsetzung des Fahrzeugs sowie der Kilometerstand und die Ausstattungsvariante dar», erklärt Markus Peter, beim AGVS verantwortlich für Technik & Umwelt. Diese Informationen erlauben Automobilistinnen und Automobilisten, Angebote ähnlicher Modelle miteinander zu vergleichen. Allerdings sagen die Kriterien nichts über den Zustand des Occasionswagens aus oder die Art und Weise, wie das Auto benutzt wurde. Etwa, ob der Besitzer vor allem im Stadtverkehr oder auf der Autobahn unterwegs war. Um an Informationen über den technischen Zustand des Autos zu gelangen, lohnt es sich, eine Überprüfung bei einem AGVS-Garagisten oder bei anderen unabhängigen Prüfstellen durchführen zu lassen. «Die Experten untersuchen das Fahrzeug und erkennen Mängel, die dem Laien nicht ersichtlich sind.» Dazu gehören Schäden an Karosserie und Unterboden, an Motor und Getriebe, an Bremsen, Rädern, Radaufhängung oder Lenkung.

Sicherheit beim Gebrauchtwagenkauf geben auch sogenannte Qualitätssiegel wie beispielsweise die Occasionsgarantie «AGVS-Garantie by Quality1 AG», die dem Automobilisten einheitliche, klare und transparente Garantiebedingungen bietet. «Auch Markenhändler selbst verfügen immer mehr über eigene Qualitätssiegel. Solche Auszeichnungen bewahren Käufer vor bösen Überraschungen», so Peter. Der Hinweis «ab MFK», der oft zu finden ist, sei zwar eine Bestätigung, dass das Fahrzeug verkehrs- und betriebssicher ist, sage aber zum Beispiel nur sehr wenig über den Zustand des Motors oder die Antriebsbatterie von Elektro- und Hybridfahrzeugen aus.

Immer eine Probefahrt
Vor dem Kauf rät der AGVS-Experte zu einer Probefahrt. Dabei können Automobilisten auch gleich das Interieur unter die Lupe nehmen und die Abnutzung von Fahrersitz, Pedal-Profil, Schalthebel und Lenkrad kontrollieren. Auch der Blick ins Serviceheft ist dringend zu empfehlen. «Am besten kontrolliert man die verschiedenen Einträge und prüft, ob sie plausibel sind.» Ausserdem sollten sich Automobilisten insbesondere bei älteren Fahrzeugen nach anstehenden Arbeiten erkundigen, denn je nach Kilometerstand und Alter sind kostspielige Wartungsarbeiten notwendig.

Wird mit einem Elektro- oder Hybridfahrzeug geliebäugelt, ist der «Gesundheitszustand» der Antriebsbatterie das bedeutendste Kriterium. «Wie viel Kapazität ist noch vorhanden? Gibt es Einbussen beim maximalen Stromfluss, zum Beispiel aufgrund einer beschädigten Batteriezelle? Das sind Fragen, die zu klären sind.»

Laufzeit und Umfang der Herstellergarantie beachten
Ob alternative Antriebe oder klassische Verbrennungsmotoren: Beim Occasionskauf ist wichtig zu wissen, dass es verschiedene Laufzeiten und Deckungsumfänge der Herstellergarantien gibt.

«Automobilisten sollten sich über die Laufzeit und den Umfang der Herstellergarantie informieren. In der Regel startet diese mit der ersten Inverkehrssetzung des Autos», erklärt Peter. Das sei auch dann der Fall, wenn das Fahrzeug bereits einmal im Ausland pro forma zugelassen und dann einige Monate später in die Schweiz importiert wurde. Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft einen Gebrauchtwagen bei einem AGVS-Garagisten.

Vorsicht ist auch an kleineren Feiern geboten

Vorsicht ist auch an kleineren Feiern geboten | Der Landanzeiger

Jedes Jahr sterben in der Schweiz 34 Menschen an den Folgen alkoholbedingter Verkehrsunfälle. Schon kleine Mengen Alkohol können sich auf die Fahrfähigkeit auswirken. Die neueste BFU-Bevölkerungsbefragung zeigt aber: Jede vierte befragte Person fährt zumindest ab und zu nach zwei oder mehr Gläsern konsumierten Alkohols. Auch in diesem Jahr ohne grosse Feiern gilt für die Festtage im kleinen Kreis: Wer trinkt, fährt nicht.

Alkohol ist im Strassenverkehr ein unpassender Begleiter. Jährlich sterben in der Schweiz 34 Menschen nach alkoholbedingten Unfällen – weitere 430 verletzen sich dabei schwer. Schon in kleinen Mengen konsumiert, verdoppelt Alkohol das Risiko eines tödlichen Unfalls. Dennoch gibt jede vierte Person in der aktuellen BFU-Bevölkerungsbefragung an, sich zumindest ab und zu auch noch dann ans Steuer zu setzen, nachdem sie zwei oder mehr Gläser Alkohol konsumiert hat.

Deutlich mehr Männer als Frauen geben ein solches Verhalten an. Wie die Befragung weiter zeigt, antworten die Männer auch häufiger, sie seien noch nach drei Gläsern oder mehr in der Lage, sicher zu fahren. Insgesamt ist dieser Anteil gegenüber der Befragung von 2018 zurückgegangen. 25% der Befragten fühlen sich bereits nach einem Glas nicht mehr in der Lage, sicher zu fahren; 2018 waren es 20%. Fakt ist: Bereits ein Glas Alkohol wirkt sich auf die Fahrfähigkeit aus. Die Reaktion wird langsamer, der Anhalteweg somit länger. Sehvermögen und Konzentration nehmen ab, gleichzeitig nehmen Müdigkeit und Risikobereitschaft zu.

Auch für Feiern im kleinen Rahmen gilt: Wer trinkt, fährt nicht
In diesem Jahr werden aufgrund der Corona-Pandemie keine grossen Weihnachts- und Silvesterfeiern stattfinden. Der Grundsatz der BFU-Kampagne und der Polizei gilt jedoch auch für die kleine Runde im Freundeskreis und für die Familienfeier: Wer trinkt, fährt nicht.

Stephan Attiger ist Landammann 2021

Stephan Attiger ist Landammann 2021 | Der Landanzeiger

Ab 1. Januar 2021 ist Regierungsrat Stephan Attiger Aargauer Landammann. Der Gesamtregierungsrat hat Landammann Stephan Attiger und seinen Stellvertreter, Landstatthalter Alex Hürzeler, am 16. Dezember, gewählt. Das Regierungsbild 2021 wurde im Auenschutzgebiet zwischen Aarau und Wildegg aufgenommen.

Stephan Attiger, Vorsteher des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU), ist seit 2012 Vertreter des Aargauer Regierungsrats. 2021 wird er nach 2017 zum zweiten Mal als Landammann des Kantons Aargau wirken. Nach dem Wahlakt übergab Markus Dieth, Regierungsvorsitzender 2020, die Landammann-Uhr (siehe Kasten) an seinen Nachfolger.

Weiter hat der Regierungsrat Alex Hürzeler zum Landstatthalter gewählt. Der Vorsteher des Departements Bildung, Sport und Kultur wurde 2009 in den Regierungsrat gewählt und ist nach 2012 und 2017 zum dritten Mal Landstatthalter. Landammann- und Landstatthalteramt wechseln in einem jährlichen Turnus.

Regierungsratsfoto 2021
Traditionellerweise bestimmt der Landammann Ort und Kontext des offiziellen Regierungsratsbilds. Für das Amtsjahr 2021 hat Landammann Stephan Attiger die Auenlandschaft zwischen Aarau und Wildegg ausgewählt. Der Aufnahmeort ist Bestandteil des einzigartigen Auenschutzparks Aargau, der aus mehreren Teilgebieten entlang den Flüssen des Kantons besteht. Er ist aufgrund einer Volksinitiative entstanden und umfasst über ein Prozent der Kantonsfläche. Auen dienen einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt als Lebensraum, dem der Aargau Sorge trägt.

Die Wahl des Aufnahmeorts, der ganz in der Nähe des Aare-Kraftwerks Rupperswil-Auenstein liegt, passt auch zu den energie- und klimapolitischen Zielen des Regierungsrats. Der Kanton Aargau unterstützt das Abkommen von Paris und leistet im Rahmen seiner Kompetenzen einen Beitrag, um die klimapolitischen Ziele des Bundes zu erreichen: Ab dem Jahr 2050 soll die Schweiz nicht mehr Treibhausgase ausstossen, als natürliche und technische Speicher aufnehmen können (Ziel «Netto-Null bis 2050»). Dazu hat der Regierungsrat im Rahmen des Aufgaben- und Finanzplans 2021–2024 den Entwicklungsschwerpunkt Klimaschutz und Klimaanpassung geschaffen, der auch vom Grossen Rat beschlossen wurde. Unter der Federführung des Departements BVU von Stephan Attiger will der Kanton mit gezielten, griffigen und nachhaltig wirkenden Massnahmen im Umweltbereich einen wichtigen Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel leisten. Er setzt zum Beispiel umfangreiche Naturschutzprogramme und Hochwasserschutzprojekte um, und der Kanton baut und unterhält einen einzigartigen Auenschutzpark – unter anderem eben im Auenschutzgebiet zwischen Aarau und Wildegg.


Landammann-Uhr
Die Landammann-Uhr ist ein Geschenk der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) an ihren ersten Generaldirektor Placid Weissenbach «zur Erinnerung an die gemeinsame Arbeit 1901–1911».

Weissenbach wirkte unter anderem als Grossrat (1868–1874 und 1913–1914) sowie als Nationalrat (1872–1874) für den Kanton Aargau. In seinem Testament 1914 vermachte der gebürtige Bremgarter die Uhr dem Kanton Aargau, welcher sie in die historische Sammlung des kantonalen Gewerbemuseums aufnahm.

1919 kommen Regierungsrat Max Schmidt und die Nachkommen Weissenbachs überein, dass die gestiftete Uhr jeweils vom amtierenden Landammann getragen werden soll.


Neue Verkehrsregeln treten ab 2021 in Kraft

Neue Verkehrsregeln treten ab 2021 in Kraft | Der Landanzeiger

Am 1. Januar 2021 treten diverse neue Verkehrsregeln in Kraft, welche die Sicherheit erhöhen und den Verkehrsablauf flüssiger machen. Zudem gelten ab 2021 neue Führerausweisregelungen.

Reissverschluss bei Fahrstreifenabbau und Autobahneinfahrten
Beim Abbau von Fahrstreifen ist das Reissverschlusssystem neu obligatorisch. Das gilt überall dort, wo Fahrstreifen enden: Zum Beispiel beim Wechsel von drei auf zwei Fahrstreifen, bei Unfällen oder Baustellen. Dabei fährt man auf beiden Spuren bis zum Abbau der Fahrstreifen. Dort lässt jeder Verkehrsteilnehmende auf der weiterführenden Spur einen Verkehrsteilnehmenden vom abgebauten Fahrstreifen nach dem Reissverschlussprinzip vor sich einfädeln. Einschwenkende Fahrzeuglenkende dürfen die Lücke aber nicht erzwingen, sie bleiben vortrittsbelastet. Neu gilt das Reissverschlusssystem bei stockendem Verkehr auch bei Autobahneinfahrten. Das Nichtbeachten des Reissverschlussprinzips wird mit einer Ordnungsbusse geahndet.

Rettungsgasse
Neu muss auf Autobahnen eine Rettungsgasse für Einsatzfahrzeuge freigehalten werden, bereits wenn sich der Verkehr nur noch mit Schrittgeschwindigkeit bewegt. Das gilt auch, wenn kein Blaulichtfahrzeug zu sehen oder zu hören ist. Bei zweispurigen Strassen ist die Rettungsgasse zwischen den beiden Spuren zu bilden, bei dreispurigen Strassen immer zwischen dem äussersten linken und dem mittleren Fahrstreifen. Das Nichtbeachten der Rettungsgasse wird mit einer Ordnungsbusse geahndet.

Rechtsvorbeifahren
Auf den Autobahnen gilt nach wie vor das Rechtsfahrgebot. Wenn sich auf dem linken (oder bei dreispurigen Autobahnen auf dem linken und/oder mittleren) Fahrstreifen eine Kolonne gebildet hat, dürfen die Verkehrsteilnehmenden auf der rechten Spur neu mit der nötigen Vorsicht vorbeifahren, auch wenn sich rechts noch keine Kolonne gebildet hat. Das Rechtsüberholen (Ausschwenken auf den rechten Fahrstreifen und Wiedereinschwenken nach links) ist hingegen weiterhin verboten und wird mit einer Ordnungsbusse geahndet.

100 km/h für leichte Anhängerzüge
Wer mit Personen- oder Lieferwagen einen Anhänger zieht, darf auf Autobahnen neu höchstens mit 100 km/h fahren. Der Anhänger darf nicht schwerer als 3,5 Tonnen sein und muss für diese Geschwindigkeit geeignet sein. Das gilt auch für das Zugfahrzeug und die Reifen.

Rechtsabbiegen bei Rot für Velo und Mofa
«Rot ist rot!» Dieser Grundsatz gilt auch weiterhin. Neu ist, dass Rad- und Mofafahrende an Ampeln bei Rot rechts abbiegen dürfen, sofern dies mit einer Tafel mit einem gelben Velo und einem Pfeil signalisiert ist.

Primarschulkinder mit Velo auf dem Trottoir
Neu dürfen Kinder bis 12 Jahre mit dem Velo das Trottoir benützen – allerdings nur, wenn kein Radweg oder Radstreifen vorhanden ist.

Fahrradstrassen
In Tempo-30-Zonen können neu Fahrradstrassen eingerichtet werden. Fahrzeuge auf Fahrradstrassen haben gegenüber einmündenden Strassen Vortritt, d. h. der bisher geltende Rechtsvortritt in Tempo-30-Zonen gilt auf den Fahrradstrassen nicht. Entsprechend ist auf den einmündenden Strassen «Stop» oder «Kein Vortritt» signalisiert. Auf dem Boden können gelbe Velopiktogramme eine Fahrradstrasse kennzeichnen, müssen aber nicht. Tempo 30 gilt weiterhin.

Lernfahrten ab 17 Jahren
Wer den Lernfahrausweis für Personenwagen ab 1. Januar 2021 vor dem zurückgelegten 20. Altersjahr erwirbt, muss eine Lernphase von zwölf Monaten durchlaufen. Damit die Führerprüfung trotz der einjährigen Lernphase mit 18 absolviert werden kann, darf der Lernfahrausweis bereits im Alter von 17 Jahren erteilt werden. Für Personen, die den Lernfahrausweis nach dem 20. Geburtstag erwerben, gilt die zwölfmonatige Lernphase nicht.

Kein Direkteinstieg mehr in die unbeschränkte Kategorie A
Wer die leistungsstärksten Motorräder fahren will, muss künftig zuerst mindestens zwei Jahre ein auf 35 kW beschränktes Motorrad der Kategorie A fahren. Der Direkteinstieg in die stärkeren Motorradkategorien ist künftig nur noch für Personen möglich, die berufsmässig auf das Führen solcher Motorräder angewiesen sind.

Lieblingsauto der Schweizer

Bereits zum zehnten Mal suchte die Schweizer Illustrierte zusammen mit ihren Partnern AutoScout24, BLICK, SonntagsBlick, L’illustré und il caffè das «Schweizer Auto des Jahres». In den zwei Kategorien der grössten sprachübergreifenden Autowahl buhlten dabei 47 Neuheiten um die Gunst von Jury und Publikum. Eine Schweizer Fachjury kürte «Das Schweizer Auto des Jahres». Zudem gingen rund 25’000 Stimmen bei der landesweiten Wahl «Das Lieblingsauto der Schweizer» ein – das macht einen Zuwachs von rund 50 Prozent gegenüber der Austragung im letzten Jahr. «Das Auto hat auch und gerade in diesem Pandemie-Jahr eine grosse und treue Fangemeinde in der Schweiz», sagt Jurypräsident Urs Heller.

Das Lieblingsauto der Schweizer
Von den rund 25’000 Stimmen, die bei der Wahl abgegeben wurden, entschieden sich 9,6 Prozent für den Skoda Octavia Combi, gefolgt von der Plug-in-Hybridantrieb-Variante des Volvo XC40 mit 7,9 Prozent. Mit 6,7 Prozent der Stimmen vervollständigt der sportliche Elektro-SUV Audi e-tron Sportback S auf Platz 3 das Sieger-Trio.

Bei der Wahl zum «Schweizer Auto des Jahres» kührte die Fachjury den Polestar 2. Auf dem zweiten Platz folgt der VW ID.3. Den dritten Platz erreicht der Opel Corsa-e.

Grün wird zur Normalität
Die Elektromobilität ist in der Schweiz angekommen: Alle Siegermodelle auf den Treppchen beider Wahlen verfügen über einen rein elektrischen Antrieb oder sind in einer elektrifizierten Variante lieferbar. Die Schweizer Verkaufsstatistik dieses Jahres weist für jeden dritten Neuwagen bereits einen Alternativantrieb aus. Grüne Antriebe werden also zur Selbstverständlichkeit. Daher wurde die Wahl zum «Grünsten Auto der Schweiz» in diesem Jahr nicht mehr ausgetragen.

Unfallfrei durch den Winter

Bremsweg mit Winterreifen | Der Landanzeiger

Der Winter steht nicht nur vor der Tür, er hat angeklopft. Zeit also, sich über die Wintertüchtigkeit des Autos Gedanken zu machen – und zwar nicht nur über die Winterreifen. Viel ist es nicht, doch muss man das eben machen, will man böse Überraschungen vermeiden und sicher durch den Winter kommen.

Nach dem Nachfüllen von Frostschutzmittel ein paar Mal Probe wischen, damit sich alle Leitungen mit Frostschutzmittel füllen und beim ersten Temperaturschock kein Infarkt mit zugefrorenen Schläuchen und Düsen droht.

Wenn der Motor schon bei schwachem Frost schwer anspringt, sollte man auf jeden Fall die Batterie überprüfen lassen. Denn sonst geht nach wirklich kalten Nächten womöglich plötzlich gar nichts mehr. Übrigens: Ist der Motor angesprungen, zügig losfahren. Warm laufen lassen im Stand schadet der Umwelt und ist gesetzlich verboten.

Damit die Türen und die Kofferraumklappe nicht festfrieren, die Gummidichtungen mit Silikon behandeln. Empfehlenswert ist der Besitz eines Türschlossenteisers. Dieser sollte aber wenn immer möglich nicht im Auto aufbewahrt werden.

An Bord haben sollte man einen Eiskratzer, ein Starthilfekabel, Handschuhe, eine Taschenlampe, eine Wolldecke, das Handy und ein kleiner Imbiss. Defrostspray erleichtert das Eiskratzen. Um sich das morgendliche Kratzen der Front- und Heckscheibe zu sparen, kann man Abdeckfolien auf die Scheiben legen. Karton eignet sich schlecht, denn der kann festfrieren.

Sie Fahren mit Abstand am besten
Der Bremsweg wird sich auf Schnee und Eis vervielfachen. Auffahrunfälle sind denn auch im Winter sehr häufig. Wegen der unterschiedlichen Strassenverhältnisse bei Schnee und Eis gibt es keine Faustregel für den Sicherheitsabstand. Jeder Fahrer muss sich konzentriert und eigenverantwortlich auf die jeweilige Situation einstellen.

Das neue Hybrid-Flaggschiff

Das neue Hybrid-Flaggschiff | Der Landanzeiger

Seit seiner Lancierung als erster Freizeit/Lifestyle-SUV 1994 wurde der RAV4 entsprechend den wechselnden Erwartungen der Käufer laufend weiterentwickelt und ist dank Qualität, Stil und Vielseitigkeit zu einem der weltweit beliebtesten Fahrzeuge geworden. Aufbauend auf der Pionierrolle des RAV4 als Hybrid-SUV erweitert Toyota nun die Möglichkeiten und Vorteile dieser Technologie mit der Einführung des neuen RAV4 Plug-in Hybrid – ein neues Flaggschiff der Hybrid-Flotte von Toyota. Ein Modell, das nicht nur stärker, sondern auch effizienter in Verbrauch und Emissionen zu sein verspricht als alle anderen seiner Klasse. Diese erste Plug-in Hybrid Version des RAV4 profitiert von mehr als 20 Jahren Technologie-Führerschaft von Toyota bei Hybridantrieben. Das neue Modell markiert die Spitze der fünften RAV4-Generation und damit einer Fahrzeugreihe, die zu Europas beliebtestem SUV geworden ist.

Das Beste aus zwei Welten
Der RAV4 Plug-in Hybrid kombiniert das Beste aus zwei Welten: Er hat die neueste Toyota Technologie für hybrid-elektrische Fahrzeuge und bietet gleichzeitig hohe Leistung und Fahrdynamik, mit einer gut nutzbaren Elektro-Kapazität, aber ohne Reichweite-Sorgen und die Notwendigkeit des Aufladens.

Mit der Erfahrung aus zwei Generationen des Prius Plug-in Hybrid war Toyota bestens in der Lage, einen leistungsfähigen neuen Antrieb für den RAV4 zu entwickeln. Mit einer Systemleistung von 306 PS/225 kW ermöglicht er eine Beschleunigung 0 – 100 km/h in nur 6.2 Sekunden, besser als alle konventionell angetriebenen Konkurrenten. Dazu bietet er klassenbeste Werte für Verbrauch und Emissionen: Der Vorhomologationswert von Toyota nach WLTP-Standard ergab einen CO2-Ausstoss von weniger als 29 g/km. Solche Werte erreicht kein Plug-in Hybrid AWD-SUV dieser Klasse.

Elektroleistung wesentlich gesteigert
Der neue RAV4 Plug-in Hybrid ist auf der Toyota GA-K Plattform aufgebaut, mit dem Vorteil der unter dem Boden platzierten Hybridbatterie. Dazu ist er serienmässig mit dem intelligenten elektrischen AWD-i Allradantrieb ausgerüstet.

Toyota ist es gelungen, die Elektroleistung des Hybridantriebs gegenüber dem normalen RAV4 Hybrid wesentlich zu steigern. Dafür wurde eine neue Lithium-Ionen-Batterie mit hoher Kapazität entwickelt und die Systemsteuerung mit einem verbesserten Boost-Converter ausgerüstet. Der 2.5-Liter Benzinmotor basiert auf dem des normalen RAV4 Hybrid, mit einigen Modifikationen im Hinblick auf die Leistungsanforderungen des Plug-in Hybridsystems. Das Resultat ist nicht nur eine starke Beschleunigung, sondern auch eine grössere rein elektrische Reichweite, mit null Benzinverbrauch und Emissionen. Vier wählbare Fahreinstellungen ermöglichen einen nahtlosen Übergang vom Hybrid- zum rein elektrischen Fahren.

Mit dem neuen EV-Modus kann der RAV4 Plug-in Hybrid mehr als 65 km nur mit elektrischer Kraft zurücklegen, weiter als irgend ein anderer Plug-in Hybrid SUV und über die durchschnittliche europäische Pendlerstrecke von 50 km im Tag hinaus. Dazu lässt sich ohne Dazuschalten des Benzinmotors eine Geschwindigkeit von bis zu 135 km/h erreichen, auch bei vollem Beschleunigen.

Vergangenheit hat Zukunft

Vergangenheit hat Zukunft | Der Landanzeiger

Die Amag wurde vor 75 Jahren gegründet. Was sie seit 1945 auf die Strasse brachte, ist oft heute noch flott unterwegs. Damit das so bleibt, dafür sorgt ab dem 1. Januar 2021 in Schinznach-Bad die «Amag Classic». Amag Classic fokussiert sich auf Young- und Oldtimer aller Amag-Marken, auch diejenigen, die in Schinznach-Bad montiert wurden.

Nach vielen Jahren als Porsche-Partner wird die Amag in Schinznach-Bad ab dem 1. Januar kein Porsche-Service-Zentrum mehr sein. In den letzten rund 50 Jahren wurden viele Kundinnen und Kunden in Schinznach betreut. Im Zuge der strategischen Gebietsplanung setzt Porsche in der Region auf das neu nochmals erweiterte und ausgebaute Porsche-Zentrum in Schlieren, welches sämtliche Porsche-Dienstleistungen, auch als offizieller Porsche- Classic-Partner, kompetent abdeckt.

Das gibt in Schinznach die Möglichkeit, einen Schwerpunkt auf 75 Jahre Geschichte zu legen, ein neues Kapitel an diesem Standort aufzuschlagen und etwas Neues zu machen. Ab dem 1. Januar 2021 startet in den frei werdenden Räumlichkeiten die «Amag Classic». Wenn nicht am traditionsreichen Standort Schinznach-Bad, wo die Amag seit 1949 aktiv ist und Autos gebaut hat, wo denn sonst?

Ein spezialisiertes Team kümmert sich dann neu um klassische Fahrzeuge aller Amag-Konzernmarken. Egal ob zum Beispiel VW Käfer, VW Golf, Bulli, Audi quattro, Škoda Favorit, Seat Ibiza oder auch Amerikaner aus der Automontage Schinznach-Zeit. Die Fachleute, die schon heute viel Wissen rund um klassische Fahrzeuge haben, werden diese Old- und Youngtimer gerne betreuen.

Natürlich bleibt die Amag Schinznach-Bad auch weiterhin verlässlicher Markenpartner der Marken VW, VW Nutzfahrzeuge und Škoda sowie Servicepartner für Audi.

Reto Mattenberger, Amag-Classic-Kundenberater, freut sich auf das neue Angebot: «Schon seit Jahren kümmern wir uns auch um viele Klassiker unserer Kunden. Im Laufe der Zeit konnten wir hier eine gewisse Expertise aufbauen und dank unserer langjährigen Mitarbeitenden kennen wir viele Fahrzeugtypen noch aus der Zeit, als sie neu waren. Mit der Amag Classic haben wir jetzt ein neues Betätigungsfeld, in dem wir unser Know-How bündeln und anbieten können. Ich bin überzeugt, dass wir hier einem wachsenden Kundenbedürfnis entsprechen. Bei uns hat Vergangenheit Zukunft».

Der stärkste Serien-Golf aller Zeiten

Der stärkste Serien-Golf aller Zeiten | Der Landanzeiger

Der Golf R ist traditionell das stärkste Modell der erfolgreichsten Volkswagen Baureihe aller Zeiten. Stets allradgetrieben, stets hochdynamisch, stets besonders exklusiv in Design und Ausstattung, stets ein Technologie- Leuchtturm seiner Klasse – der Golf Klasse.

Volkswagen unterstreicht mit dem neuen Sportwagen, wie gross das Potenzial des nun schon in der achten Generation gebauten Golf ist. Die weit mehr als 35 Millionen Mal produzierte Ikone der Kompaktklasse deckt fortan ein Leistungsspektrum von 66 kW (90 PS) bis zu den 320 PS des neuen Golf R ab. Es gibt den Golf als Benziner (TSI), als Diesel (TDI) mit modernstem Twindosing, mit Erdgasmotor (TGI), als 48-VMild-Hybrid (eTSI) und mit Plug-in-Hybridantrieben (eHybrid). Es ist dieses grosse Spektrum der Variationen und sein ebenso klares wie modernes Design, was den Golf als eines von wenigen Volumenmodellen der Welt klassenlos macht.

Über allem steht nun der neue Golf R – das bislang stärkste Modell der Baureihe. Er toppt mit seiner Antriebstechnik alles, was bis dato unter dem Label Golf auf den Markt gekommen ist. Die fünfte Auflage des Sportwagens beschleunigt in nur 4,7 Sekunden auf 100 km/h. Bei 250 km/h wird der Vorwärtsdrang elektronisch abgeregelt.

Die Kombination macht es aus
Doch es sind weniger die Fahrleistungen, die den Charakter des neuen Golf R ausmachen. Vielmehr ist es die Kombination aus druckvollen 420 Newtonmetern Drehmoment, einem hochmodernen Fahrwerk und dem progressivsten Allradantrieb dieser Klasse, die einen neuen Status quo der Dynamik definieren.

Agilität signifikant gesteigert
Der neue Allradantrieb und das Hightech-Fahrwerk fusionieren zu einem Innovationsfeuerwerk, das ein Höchstmass an Agilität und Fahrspass bietet. Das 4MOTION-System mit R-Performance Torque Vectoring ist die neue Schaltzentrale für die Verteilung der Motorkraft auf die vier Antriebsräder. Die Kraft des Turbobenziners wird im Golf R über ein neues Hinterachsgetriebe nicht nur zwischen der Vorder- und Hinterachse, sondern ebenso variabel zwischen den zwei Hinterrädern verteilt. Insbesondere in Kurven kann so die Agilität signifikant gesteigert werden.

Als Weltneuheit wird der Allradantrieb zudem über einen Fahrdynamikmanager mit weiteren Fahrwerkssystemen wie den elektronischen Differenzialsperren (XDS) und der adaptiven Fahrwerksregelung DCC vernetzt. Durch diese Vernetzung bietet der neue Golf R optimale Traktionseigenschaften sowie höchst präzise und neutrale Fahreigenschaften.

Potenzial nicht ausgeschöpft

Potenzial nicht ausgeschöpft | Der Landanzeiger

Mit der Teilrevision des Strassenverkehrsrechts stellt der Bundesrat die Weichen für die Verkehrssicherheit der nächsten Jahrzehnte. Der Entwurf enthält wichtige Impulse, allerdings gibt es auch kritische Punkte, wie die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) schreibt.

Das Revisionspaket umfasst eine Anpassung des Strassenverkehrs- und des Ordnungsbussengesetzes sowie von acht Verordnungen. Der Bund reagiert damit auf die Entwicklungen im Strassenverkehr der vergangenen Jahre. Mit der Einführung der Helm-, Licht- und Tachopflicht soll zum Beispiel die Sicherheit von E-Bike-Fahrerinnen und E-Bike-Fahrern im Strassenverkehr erhöht werden – Massnahmen, welche die BFU als äusserst sinnvoll erachtet.

Paradigmenwechsel bei Tempo 30 notwendig
Ein wichtiges Instrument für mehr Verkehrssicherheit lässt das Revisionspaket allerdings ausser Acht: die einfachere Einführung von Tempo 30. Tempo 30 bietet ein enormes Potenzial für die Verkehrssicherheit. Nach Berechnungen der BFU liesse sich die Zahl der über 1900 Unfallopfer durch eine konsequentere Einführung von Tempo 30 mindestens halbieren. Die rechtlichen Hürden für eine Einführung von Tempo 30 müssen reduziert werden, die heute für die Städte und Gemeinden noch zu hoch sind. Zudem ist ein Paradigmenwechsel in der Verkehrsplanung notwendig: Der Fokus darf nicht ausschliesslich auf siedlungsorientierten Strassen liegen, vielmehr müssen auch Hauptverkehrsachsen einbezogen werden, die aber vortrittsberechtigt bleiben. Auf diesen verkehrsorientierten Strassen ist das Rettungspotenzial sogar grösser als auf den siedlungsorientierten Strassen.

Chance nutzen, um obligatorische Nachschulung einzuführen
Eine weitere Chance für die Erhöhung der Verkehrssicherheit in der Schweiz bleibt in der Teilrevision ebenfalls ungenutzt: die obligatorische Nachschulung. Aus Sicht der BFU sprechen wichtige Gründe dafür, die obligatorische Nachschulung nun zeitnah einzuführen: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Nachschulungskurse für Verkehrsdelinquenten die Rückfallquoten senken, sofern diese bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen.

Aargauer Motorfahrzeugbestand wächst 2020 um 1,8 Prozent

Aargauer Motorfahrzeugbestand wächst 2020 um 1,8 Prozent | Der Landanzeiger

Per 30. September 2020 wurde im Kanton Aargau ein neuer Höchststand von 573’210 registrierten Fahrzeugen erreicht. Der Fahrzeugbestand hat um 1,8 Prozent zugenommen. Damit ist das Wachstum höher als im Vorjahr, wo es 1,2 Prozent betrug. Der Motorisierungsgrad ist seit dem Jahr 2016 nahezu unverändert geblieben und liegt aktuell bei 588,5 Personenwagen pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Zwischen dem 1. Oktober 2019 und dem 30. September 2020 hat die Anzahl motorisierter Fahrzeuge und Anhänger im Kanton Aargau im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent oder 10’036 Einheiten zugenommen. Dies zeigen neueste Auswertungen von Statistik Aargau. Prozentual am stärksten zugenommen haben die Anzahl der Motorräder mit 4,2 Prozent sowie der Nutzfahrzeugbestand mit 3,4 Prozent. Der Personenwagenbestand ist um 1,4 Prozent auf 405’490 gestiegen und damit etwas stärker als im Vorjahr (1,0 Prozent).

Zurückgegangen ist einmal mehr der Bestand der Kleinbusse und Gesellschaftswagen mit einer Reduktion um 9,9 Prozent (Vorjahr: -3,2 Prozent). Der Motorisierungsgrad der Bevölkerung – ausgedrückt in der Anzahl Personenwagen pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner – hat sich seit dem Jahr 2016 zwischen 587 und 590 eingependelt und liegt aktuell bei 588,5.

Motorfahrräder weiter im Aufwärtstrend
Seit 2009 erfreuen sich Motorfahrräder zunehmender Beliebtheit. Dieser Trend hat auch 2020 angehalten. Der Bestand liegt bei 24’134 Motorfahrrädern und hat mit 7,4 Prozent deutlich stärker zugenommen als noch im Vorjahr (+5,7 Prozent). Zu dieser Kategorie gehören E-Bikes mit Kontrollschild.

Alternative Antriebsarten steigen weiter auf Kosten der Benzinmotoren
Von 444’210 leichten Motorwagen (Personenwagen bis 3,5 t, Kleinbusse, leichte Nutzfahrzeuge) sind 273’773 oder 61,6 Prozent mit Benzinmotoren ausgestattet und 153’942 oder 34,7 Prozent mit Dieselmotoren. Im Vorjahr waren die Anteile 62,7 beziehungsweise 34,5 Prozent. Die Anzahl leichter Motorwagen mit anderen Antriebsarten stieg 2020 auf 16’495 Fahrzeuge oder 3,7 Prozent (2019: +2,9 Prozent). 2020 waren 11’122 leichte Motorwagen mit Hybridmotoren, 1215 mit Gasantrieb und 3835 mit Elektromotor (186 davon mit Range Extender) eingelöst.

Anteil Neuwagen geht zurück
Vom 1. Oktober 2019 bis 30. September 2020 wurden insgesamt 149’931 Fahrzeuge zum Verkehr zugelassen. Der Anteil der Neuzulassungen (Erstinverkehrsetzungen) hat im Vergleich zum Vorjahr weiter abgenommen und ist von 21,8 Prozent im Jahr 2019 auf 19,1 Prozent oder 28’609 Fahrzeuge im Jahr 2020 gesunken. 80,1 Prozent der in Verkehr gesetz- Zu den vollständigen Statistiken ten Fahrzeuge waren Occasionsfahrzeuge, wobei Mehrfachmutationen mitgezählt sind. Bei der grössten Fahrzeuggruppe, den Personenwagen, wurden im Jahr 2020 113’930 Inverkehrsetzungen registriert. Der Anteil der Neuwagen ging bei den Personenwagen verglichen mit dem Vorjahr von 20,4 auf 17,0 Prozent zurück.

Wachsende Anzahl Führerausweise
Insgesamt 595’304 (Vorjahr: 580’268) Personen waren per Stichtag 30. September 2020 im Besitz eines Führerausweises; 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Von den Inhaberinnen und Inhabern von Führerausweisen waren 54,7 Prozent Männer und 45,3 Prozent Frauen. 6,9 Prozent der Besitzerinnen und Besitzer von Führerausweisen haben das 75. Lebensjahr erreicht oder überschritten. Zusätzlich waren 25’617 Personen im Besitz eines Lernfahrausweises (Vorjahr: 20’384).

Zu den vollständigen Statistiken www.ag.ch

Dank dem Toyota GR Supra ist Abassia Rahmani noch schneller

Dank dem Toyota GR Supra ist Abassia Rahmani noch schneller | Der Landanzeiger

Die 28-jährige Abassia Rahmani ist seit einigen Jahren Toyota Botschafterin. Die Schweizer Blade Runnerin ist amtierende Europameisterin über 200 Meter Sprint und schnupperte bereits an einer Paralympics-Medaille.

Nach der erfolgreich absolvierten Matura fokussiert sich Abassia komplett auf den Sport, um weitere Fortschritte zu realisieren und ihr Potential auszuschöpfen. Das klare Ziel von Abassia sind die Paralympischen Spiele von Tokyo 2020, welche 2021 ausgetragen werden.

Einen Traum erfüllt
Einen Traum hat sich Abassia bereits realisiert – sie ist nun im dynamischen und sportlichen Supra unterwegs. Abassia ist begeistert vom Supra: «Bereits wenn ich den Startknopf drücke und ich die ersten Motorengeräusche höre, habe ich gute Laune, die Soundanlage ist auch super. Der Supra ist kraftvoll und trotzdem geschmeidig, ich gleite über die Strassen. Das sportliche Design gefällt mir sehr gut und ich fühle mich sicher. Der Kofferraum ist viel grösser als er aussieht und ich kann mehrere Sporttaschen mitnehmen und noch einkaufen gehen».

Der Supra wurde von der Kirchhoff Mobility AG für Abassia umgebaut, so dass alle Bedienungen per Hand ausgeführt werden können. So beschleunigt und bremst, blinkt und hupt sie mit der rechten Hand, während sie mit Links das Lenkrad fest im Griff hat.

Gegenseitig voneinander profitieren
«Die Geschwindigkeit und Körperhaltung von Abassia ist beeindruckend, wir sind fasziniert von ihrer Willenskraft und Disziplin. Zudem sind die Olympischen und Paralympischen Spiele auch für Toyota ein wichtiger Anlass und so können wir gegenseitig voneinander profitieren», kommentiert Christian Künstler die Kooperation mit Abassia Rahmani.

Als stolzer Worldwide Mobility Partner der Olympischen und Paralympischen Spiele unterstützt Toyota die Höhepunkte menschlicher Bewegung.

Wie bewahrt man das Velo im Winter auf?

Wie bewahrt man das Velo im Winter auf? | Der Landanzeiger

Wenn im Herbst die Temperaturen fallen und sich die Sichtverhältnisse verschlechtern, stellen viele Velofahrer ihr Fahrrad bis zum Frühling ein. Der TCS gibt Ratschläge zur winterlichen Lagerung des Fahrrads oder Elektrovelos, damit es bis zum nächsten Frühling leistungsfähig und sicher bleibt.

Ab Beginn der kalten Tage werden die Verkehrsbedingungen für Velofahrer zunehmend schwieriger. Die schlechten Lichtverhältnisse, die Kälte und die durch Regen, Schnee oder Glatteis rutschig gewordenen Strassen veranlassen viele, auf ein anderes Transportmittel umzusteigen. Die Einlagerung des Velos oder Elektrovelos muss sorgfältig vonstattengehen. Ein schlecht gepflegtes Velo verliert an Leistungsfähigkeit und Sicherheit und muss früher repariert oder ersetzt werden.

Velo säubern und aufhängen
Bevor man das Velo für längere Zeit einlagert, sollte man es mit Wasser, Schwamm und Bürste reinigen. Der Gebrauch von Hochdruckreinigern ist bei Fahrrädern nicht empfohlen. Durch den harten Wasserstrahl kann Wasser in die Radlager, Federgabel oder den Motor eindringen und diese beschädigen. Wenn möglich sollte das Fahrrad im Winter nicht draussen gelagert werden. Wichtig ist ebenfalls, den Zustand der Bremsen, der Kette und der Reifen zu prüfen und gegebenenfalls Wartung oder Reparaturen vorzunehmen. Die Schläuche in den Reifen sollten vor dem einlagern gut aufgepumpt werden.

Kette ölen und von Zeit zu Zeit die Bremsen betätigen
Die hydraulischen Scheibenbremsen sollten gelegentlich betätigt werden, damit sie sich nicht festfressen und weiterhin richtig funktionieren. Die Kette sollte mit KettenÖl oder -Spray behandelt werden. Bremsscheiben und Bremsklötze sollten nicht mit dem Kettenspray in Kontakt kommen. Die Stromkontakte an der Akkuhalterung können nach Möglichkeit mit einem öligen Lappen abgedeckt und so vor Feuchtigkeit und Rost geschützt werden.

Alle zwei Monate den Ladezustand des E-Bike-Akku kontrollieren
Damit die Batterie des Elektrovelos lange lebt, muss sie gut gepflegt werden. Um böse Überraschungen zu Beginn der warmen Jahreszeit zu vermeiden, empfiehlt der TCS, den Akku bei 40 – 60% aufgeladen an einem trockenen, freiliegenden Ort ausserhalb des Fahrrads und bei mittlerer Temperatur (10 bis 20°C) einzulagern. Wichtig ist, dass sich keine brennbaren Materialien in der Nähe befinden. Bei längerem Stillstand sollte der Ladezustand des Akkus rund alle zwei Monate kontrolliert werden und wieder auf den empfohlenen Ladezustand gebracht werden. Das Ladegerät sollte nach dem Laden immer vom Akku entfernt werden.

TCS-Mitgliedschaft beinhaltet auch Velo-Pannenhilfe
Profitieren Sie von den Vorteilen und Leistungen der TCSMitgliedschaft. Eine solche ist nicht nur für Autofahrer empfehlenswert. Auch Radfahrer dürfen sich jetzt auf den TCS verlassen, denn dieser bietet für seine Mitglieder auch eine Velopannenhilfe mit Familiendeckung an. Der Pannendienst (24 Stunden) repariert Ihr Velo oder E-Bike nach Möglichkeit vor Ort oder sorgt dafür, dass Sie nach einer Panne oder einem Unfall an Ihr Ziel gelangen und er übernimmt die Transportkosten. Ein empfehlenswertes Produkt ist die TCS-Veloversicherung, diese beinhaltet einen europaweiten Kaskoschutz mit Übernahme der Reparaturkosten: Nach einem Unfall übernimmt der TCS die Reparaturkosten Ihres beschädigten Velos oder EBikes. Ausserdem besteht ein europaweiter Diebstahlschutz.

Im Falle eines Diebstahls erhalten Sie bis zu 100% des Neupreises Ihres Velos oder E-Bikes erstattet.


Infos
Zur TCS-Mitgliedschaft oder zur Velo-Versicherung erhalten Sie im

TCS-Zentrum Birr
Gewerbeweg 1
5242 Birr
Telefon 056 464 48 48
oder
tcs-aargau@tcs.ch


Wie bewahrt man das Velo im Winter auf? | Der Landanzeiger
Vor dem Einwintern empfiehlt sich die Behandlung mit einem ölhaltigen Pflegemittel.

Mini fährt elektrisch in die Zukunft

Mini fährt elektrisch in die Zukunft | Der Landanzeiger

Was Autohersteller für die Zukunft planen, wird nur selten öffentlich kommuniziert. Meist erfährt man im Rahmen von Jahreshauptversammlungen ein wenig über neue Modelle. Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass jetzt Mini recht ausführlich und ganz offiziell einen Ausblick gibt.

Im Mittelpunkt stehen dabei der Ausbau der Elektromobilität, ein verstärktes Engagement im Crossover- und im Premium-Kompaktsegment sowie die Stärkung der Marktposition in China. 20 Jahre sind seit der Premiere der zweiten Generation des Mini nach dem Relaunch der traditionsreichen britischen Marke vergangen. Seitdem wurden im Mini-Werk Oxford rund vier Millionen Fahrzeuge der Marke produziert und in mehr als 100 Länder in aller Welt geliefert.

Sehen wir uns das aktuelle Modellprogramm von Mini an: Zunächst der «normale» Mini als Drei- und Fünftürer plus dem vollelektrischen Cooper SE und dem Cabrio. Dann der Clubman als eine Art Kombi und der Countryman als SUV. Diese beiden Modelle machen inzwischen rund 40 Prozent aller weltweit verkauften Fahrzeuge der Marke aus.

Aktuell machen die extrem sportlichen John Cooper Works-Modelle rund fünf Prozent am Gesamtabsatz der Marke Mini aus. Gleichzeitig gewinnen Mini- Modelle mit elektrifiziertem Antrieb kontinuierlich an Popularität. Allein mit dem Plug-in-Hybrid-Modell Mini Cooper SE Countryman ALL4 entfiel bereits im Jahr 2019 ein Anteil von fünf Prozent des Gesamtabsatzes der Marke auf Fahrzeuge mit elektrifiziertem Antrieb. Nur wenige Monate später und nach der Einführung des vollelektrischen Mini Cooper SE verdoppelte sich diese Quote auf zehn Prozent aller Neuzulassungen der Marke.

Das zukünftige Kern-Portfolio der rein elektrisch angetriebenen Fahrzeuge wird den Mini 3-Türer, ein neues Crossover-Modell im Kleinwagen-Segment sowie ausserdem ein kompaktes Crossover-Modell umfassen. Mit herkömmlichem Verbrennungsmotor-Antrieb stehen parallel dazu die Kleinwagen- Modelle der Marke und ein Crossover- Modell des Kompaktsegments zur Auswahl.