HSC verlängert mit Eigengewächsen

HSC verlängert mit Eigengewächsen | Der Landanzeiger

Der HSC Suhr Aarau freut sich, den Verbleib seiner Eigengewächse Daniel Parkhomenko, Dylan Brandt und Jonas Kalt vermelden zu dürfen.

Der SuperCup-Sieger 2020 unterstreicht mit den Vertragsverlängerungen der hoffnungsvollen Rückraumspieler seine auf Nachhaltigkeit ausgelegte Entwicklung und untermauert sein Versprechen, als Ausbildungsverein seine Eigengewächse ins NLA-Team einzubauen. Die drei Spieler dienen dabei ebenso als Vorbild, wie die weiteren sieben Eigengewächse des 20-köpfigen Kaders der laufenden Saison 2020/21.

Der bald 20-jährige Linkshänder Daniel Parkhomenko absolvierte bisher 41 NLA-Partien und erzielte dabei 24 Tore, der bald 21-Jährige Dylan Brandt 29 NLA-Partien (7 Tore) sowie der 20-Jährige Jonas Kalt 13 NLA-Partien (noch ohne Torerfolg).

Für HSC-Sportchef Michael Conde sind die Vertragsverlängerungen schöne Zeichen in Richtung Zukunft: «Wir freuen uns, die drei Nachwuchshoffnungen längerfristig bei uns zu wissen und sie in ihrer weiteren Entwicklung begleiten zu dürfen. Das Trio soll dereinst eine Rückraumachse bilden, an der wir bestimmt viel Freude haben werden.»

Argovia Stars trifft es hart

Argovia Stars trifft es hart | Der Landanzeiger

Weil der Bundesrat die Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bis Ende Februar verlängert und teils verschärft hat, sieht sich die Eishockey Regio League gezwungen die Meisterschaften der MySports League, 1. Liga und SWHL B per sofort abzubrechen.

Die Enttäuschung bei den Argovia Stars über den Saisonabbruch ist gross. Dies, weil sie nach sechs gespielten Runden und tollen 13 Punkten auf dem 2. Tabellenplatz rangiert waren. «Wir müssen nun den Abbruch der Meisterschaft verarbeiten», sagt Stars-Trainer Roger Gerber. «Wir hatten bis zuletzt gehofft, dass es weitergeht. Wir können es nicht ändern, es geht allen Vereinen so und wir müssen nun das Beste daraus machen.» Gerber hofft, dass das Team allenfalls im März nochmals aufs Eis kann, um die Saison gemeinsam auf dem «Gletscher» abschliessen zu können.

Die zuständigen Gremien der Regio League hatten bereits am 23. Dezember 2020 entschieden, die Meisterschaften in den unteren Ligen der Regio League, der Swiss Women’s Hockey League C und D sowie bei den Senioren, Veteranen und in der Division 50+ definitiv abzubrechen. Ebenfalls abgesagt wurde der Swiss Women’s Hockey Cup 2020/21.

Für die MySports League, 1. Liga und SWHL B wurde damals die Frist für den spätmöglichsten Meisterschaftsstart auf den 20. Februar 2021 gesetzt, mit einem Vorlauf von drei Wochen für den Trainingsbetrieb. Diese Fristen sind nach den neusten Massnahmen des Bundesrats nicht mehr einzuhalten. Deshalb sieht sich die Regio League nun gezwungen auch die Meisterschaften der MSL, 1. Liga und SWHL B per sofort abzubrechen.

Was die neusten Massnahmen für die Meisterschaften der Nachwuchsligen bedeuten, werden die kompetenten Gremien der Regio League in den kommenden Tagen entscheiden. Nach wie vor nicht tangiert von den Massnahmen sind der Profibetrieb der National League und Swiss League und die höchsten Juniorenligen U20-Elit und U17-Elit. Auch die Women’s League darf ihre Meisterschaft weiterführen. Ebenfalls weiterhin erlaubt sind Trainingsaktivitäten für den Nachwuchs unter 16 Jahren.

Erstmals eine Frau an der STV-Spitze

Erstmals eine Frau an der STV-Spitze | Der Landanzeiger

Der Zentralvorstand des Schweizerischen Turnverbandes hat die gebürtige Aarauerin Béatrice Wertli zur Direktorin gewählt. Die 44-Jährige tritt das Amt Anfang März 2021 an.

Béatrice Wertli heisst die neue Direktorin des Schweizerischen Turnverbandes (STV). Die Kommunikationsberaterin wird per 1. März 2021 die operative Führung des grössten Schweizer Sportverbandes übernehmen. «Wir freuen uns sehr, mit Béatrice Wertli eine sehr erfahrene und dynamische Persönlichkeit für das Amt der Direktorin gefunden zu haben», sagt Zentralpräsident Fabio Corti. «Wir sind überzeugt, dass Wertli mit ihrem Knowhow in Sport, Leadership und Kommunikation sowie ihrem grossen Netzwerk die ideale Besetzung ist, um den STV weiterzuentwickeln und in die Zukunft zu führen.»

Von der Politik in den Sport
Die 44-jährige Aarauerin studierte an der Universität Genf Internationale Beziehungen. Anschliessend arbeitete sie in verschiedenen Führungspositionen bei der Schweizerischen Post und am Bundesamt für Sport sowie als Kommunikationschefin und Generalsekretärin der CVP Schweiz. Zurzeit ist sie als Senior Consultant bei der Marketing- und Kommunikationsagentur Enigma in Bern und Genf tätig. Als Politikerin gehörte Wertli von 2009 bis 2013 dem Berner Stadtrat an. Seit 2018 ist sie Präsidentin der CVP Kanton Bern. Um sich vollständig auf die neue Aufgabe zu konzentrieren wird Wertli dieses Amt per Ende Februar 2021 abgeben.

Sport als zentraler Baustein
«Sport ist meine Leidenschaft und meine DNA. Ich werde meine Energie in den Dienst des Sportes stellen, weil ich davon überzeugt bin, dass Sport ein zentraler Baustein für eine dynamische Entwicklung unserer Gesellschaft sein kann und sein muss», äussert sich Béatrice Wertli über ihre neue Aufgabe als Direktorin des STV. «Ich werde mich für einen fairen und achtsamen Sport einsetzen, der den Menschen und seine gesunde Entwicklung in den Mittelpunkt stellt. Dies gilt für den Spitzensport ebenso wie für den Breitensport.»

Sie übernehme eine verantwortungsvolle Aufgabe in einer für den STV schwierigen Lage, sagt Wertli weiter. «Auf uns, das ganze Team der Geschäftsstelle und viele Freiwillige, wartet viel Arbeit. Ich freue mich darauf, diese konstruktiv anzugehen und – als erste Frau in dieser Funktion – auch neue und andere Sichtweisen in die Entwicklung des STV einfliessen zu lassen».

Ende Januar erste Ergebnisse
Der Schweizerische Turnverband wird für Ende Januar 2021 zu einer Medienkonferenz einladen. Themen sind der Bericht zur Untersuchung der Rhythmischen Gymnastik in der Schweiz. Zudem wird sich die neue Führung mit Zentralpräsident Fabio Corti und der Direktorin Béatrice Wertli vorstellen.

Hagenbuch neuer Partner von Dillier

Hagenbuch neuer Partner von Dillier | Der Landanzeiger

Das Nachwuchstalent Leo Dillier aus Aarau wird neu mit einem weiteren Aargauer, dem Rottenschwiler Simon Hagenbuch auf dem Sand stehen und von der Block- auf die Verteidigerposition wechseln.

Die Saison 2020 war auch für die Beachvolleyballer wegen Corona äusserst schwierig. Nach einem harten Aufbautraining im Winter waren der Aarauer Leo Dillier und sein Basler Partner Florian Breer bereit, an den Turnieren im Sand alles zu geben. «Der Lockdown war eine harte Zeit», erinnert sich der 19-Jährige, der seit drei Jahren in Aarau wohnt. «Das Positive war, dass ich mehr Zeit in meine Ausbildung investieren konnte. Aktuell bin ich im letzten Jahr der vierjährigen Sportlerlehre als Automatiker EFZ bei Rockwell Automation in Aarau. Zudem konnte ich mich einem sozialen Projekt widmen, bei dem ich als Botschafter für eine nationale Werbekampagne für die Stammzellenspende (leagueforhope. ch) im Einsatz war.»

Erfreulicherweise fanden im August und September doch noch ein paar Turniere statt. Aufgrund einer Rochade innerhalb der nationalen Teams spielte aber sein Partner Florian Breer neu mit Marco Krattiger. Leo Dillier bildete für den Rest der Saison ein Team mit dem erfahrenen Nico Beeler, mit dem er auf der nationalen Erwachsenen-Tour einige Punkte sammeln und auch einen Turniersieg in Ilanz feiern konnte.

Mit seinem Westschweizer Trainingskollegen Thibaud Colomb aus dem Nachwuchskader nahm er an der U21-Schweizermeisterschaft in Luzern Ende August teil und holte die Bronzemedaille. An der U20-Europameisterschaft Anfang September in Tschechien schafften es die beiden auf den 9. Rang.

Comeback von Simon Hagenbuch
Nach einer kurzen Pause stehen die Beachvolleyball-Cracks seit Oktober wieder im Sand im nationalen Trainingszentrum in Bern. Als Glücksfall für das ambitionierte Jungtalent Dillier kann das Comeback von Simon Hagenbuch bezeichnet werden. Der 27-jährige Linkshänder hat die Talent School Aargau Volleyball mit Trainer Bujar Dervisaj und gleichzeitig eine KV-Lehre mit Berufsmatur auf einer Bank absolviert. Seit Herbst 2020 studiert der 198-cm-Hüne Psychologie in Bern und ist neuer Partner von Leo Dillier.

«Ich freue mich auf das gemeinsame Abenteuer», bestätigt Hagenbuch. «Erstmals bin ich in der Rolle des Teamleaders. Leo ist fokussiert und kann viel von meiner Erfahrung profitieren. Spielerisch ist er für sein Alter bereits auf sehr gutem Niveau. Ich kann ihm helfen, seinen Weg zu gehen und sich stetig weiter zu entwickeln.» Aktuell arbeiten sie intensiv an ihrer Athletik und der Abstimmung innerhalb des Teams. Der 1.96-m-grosse Leo Dillier wechselt von der Blockposition am Netz zur Rolle des Verteidigungsspielers, was für ihn eine neue Herausforderung bedeutet. Noch dauert es einige Wochen bis zum ersten Ernstkampf, doch die Beachvolleyballwelt darf gespannt sein, was die beiden bieten werden.

Aarauer Nachwuchstalent wechselt in die höchste Liga

Aarauer Nachwuchstalent wechselt in die höchste Liga | Der Landanzeiger

Mittelblockerin Jeanina Wirz (20) bekommt bei Genève Volley in der laufenden Saison die Chance, sich in der NLA einen Platz zu erkämpfen. Die Aargauer Nachwuchsathletin, welche im Nationalen Nachwuchsverein NNV BTV Aarau Volleyball unter der Leitung von Timo Lippuner trainiert und diesen Sommer das Sportgymnasium in Aarau abschliesst, wird per sofort mit einer Zweitspiellizenz zum Westschweizer NLA Club wechseln.

Für Harald Gloor, Sportkoordinator des Nationalen Nachwuchsvereins NNV BTV Aarau Volleyball, ist die Kooperation mit Genève Volley ein erster Erfolg: «Wir sind stolz, dass unsere Arbeit im NNV erste Früchte trägt. Jeamina bekommt die Möglichkeit, in der NLA wertvolle Erfahrungen zu seammen.» Der Nationale Nachwuchsverein NNV in Aarau gibt es seit August 2020 und ist eine Trägerschaft des nationalen Verbandes Swiss Volley. Athletinnen mit einer Swiss Olympic Talent Card National erhalten die Möglichkeit in einem professionellen Trainingsumfeld zu trainieren, um den Sprung in die NLA zu schaffen und bestenfalls als Profi im Ausland zu spielen.

Aarefische für Junioren-EM qualifiziert

Aarefische für Junioren-EM qualifiziert | Der Landanzeiger

An der Langbahn-Winterchallenge vom 17. bis 20. Dezember in Uster haben sich die Aarefische Anna Vismara und Robin Affentranger für die Junioren Europameisterschaften 2021 qualifiziert.

Anna Vismara hat sich über 50 m Delphin und Robin Affentranger über 200 m Rücken im Pool qualifiziert. Die Qualifikationsphase dauert noch bis nächsten April, mit David Radam und Dario Wickihalter haben die Aarefische gute Chancen, weitere Kandidaten an den Start zu schicken. Leider scheiterte Federcio Salghetti- Drioli an der Pool Norm über 1500 m Freistil für die 10 km an der Open Water EM der Elite. Er hat aber ebenfalls bis April 2021 Zeit, sich zu qualifizieren. Wir drücken ihm dafür die Daumen.

Aarefische für Junioren-EM qualifiziert | Der Landanzeiger
Robin Affentrager an der Winter Challenge in Uster.

Neue Club- und Aargauer Rekorde
Die ausgezeichneten Ergebnisse von Robin Affentranger und Anna Vismara stellen neue Club- und Aargauer-Rekorde dar, auch haben sich noch nie zwei Aarefisch Athleten miteinander für eine internationale Meisterschaft qualifiziert. Die weiteren Schwimmer des Schwimmclubs Aarefisch erbrachten ebenfalls gute bis sehr gute Leistungen, trotz des Umstandes, dass sie im Normalfall nach der Kurzbahn-SM im November erst im Februar/März die ersten Langbahn-Wettkämpfe bestreiten.

Anna Vismara und Robin Affentranger sind nun die Aarefische fünf und sechs, die an Junioren Europameisterschaften im Pool teilnehmen werden, nachdem 2019 drei andere Schwimmerinnen und Schwimmer im Open Water für die Schweiz am Start waren.

2021 wieder eine Weltmeisterschaft in der Region

2021 wieder eine Weltmeisterschaft in der Region | Der Landanzeiger

Die Austragung der Weltmeisterschaften waren ursprünglich am 20. September 2020 vorgesehen. Jetzt haben die Organisatoren den 30. Mai 2021 als Austragungstermin der Langdistanz-WM im Fokus. World Triathlon (WT) – bis vor kurzem bekannt unter dem Namen International Triathlon Union ITU – hatte bereits Mitte dieses Jahr bestätigt, dass im Jahr 2021 Zofingen für die offizielle WT Powerman Langdistanz Duathlon WM vorgesehen ist (10 km Laufstrecke, 150 km Radstrecke, 30 km Laufstrecke). Sollte der 30. Mai 2021 wegen der Covid- 19-Entwicklung nicht möglich sein, dann steht der 19. September 2021 als Ausweichdatum fest.

Radstrecke optimiert
In Zofingen rechnet man fest mit der Durchführung des Rennens im nächsten Jahr. Die Radstrecke wurde weiter optimiert; dabei wird die Altstadt umfahren. «Wir hatten in der Geschichte des Powerman Zofingen noch nie eine derart sichere Radstrecke», meint Stefan Ruf, Präsident des Organisationskomitees Powerman Zofingen. Der Schwierigkeitsgrad sei vergleichbar mit den bisherigen Streckenführungen. Stefan Ruf: «Zofingen bleibt der härteste Duathlon der Welt.»

Folgende Gemeinden und Ortschaften werden ab Start in Zofingen durchfahren: Mühlethal (Stadt Zofingen), Uerkheim, Holziken, Schöftland, Wittwil (Gemeinde Staffelbach), Staffelbach, Mooslerau, Attelwil (Reitnau), Reitnau, Wiliberg, Reiden, Wikon, Brittnau, Strengelbach, Vordemwald und Rothrist.

Anmeldungen bis Mai 2021 möglich
Athleten aus der Schweiz und Europa generell werden 2021 verhältnismässig noch stärker vertreten sein. Am Start werden jedoch nicht nur jene Athleten stehen, welche sich ursprünglich für Powerman Zofingen 2020 angemeldet haben. Anmeldungen sind bis 30. Mai 2021 möglich.

Waldweihnacht der Jungschwinger auf dem Alpenzeiger

Die Jungschwinger des SK Aarau feierten Waldweihnachten | Der Landanzeiger

Ganz nach BAG-Vorschriften trafen sich die Jungschwinger des Schwing Klub Aarau und Umgebung im Rombachtäli bei Aarau. Nach dem Entzünden der Fackeln gings mit den Betreuern in Richtung Alpenzeiger, wo sie nach einem rund einstündigen Fussmarsch eintrafen. Das Feuer brannte bereits, als die Jungschwinger über das Verhalten und die Ordnung vor Ort instruiert wurden.

Während dem das Grillierte gegessen wurde, diskutierten die Nachwuchsschwinger über die vergangene Saison und das kommenden Jahr. Dieses Jahr fand Corona bedingt nur ein klubinternes Schwingfest statt. Aus den Gesprächen der jungen Schwinger war aber zu hören, dass sie Dank den Betreuern die Freude am Schwingen nicht verloren haben, weil diese trotz dem Virus ein abwechslungsreiches Programm für sie zusammengestellt haben.

Kurz vor 20 Uhr räumten die 30 Jungschwinger den Platz beim Alpenzeiger wieder auf und stiegen die vielen Stufen hinunter zum Feuerwehrgebäude, wo sie von ihren Eltern wieder in Empfang genommen wurden.

Die Schwingerfamilie hofft – wie viele andere Sportarten auch – dass es im nächstes Jahr wieder Wettkämpfe gibt. Nur allzu gerne wollen die Jungschwinger den Bösesten ihres Jahrgangs auf dem Festplatz ausmachen können. 

Geschäftsführer Wernli verlässt den HSC

Lukas Wernli verlässt, Doris Zehnder übernimmt | Der Landanzeiger

Grosser Umbruch beim HSC Suhr Aarau. Nebst dem Präsidenten und Vize-Präsidenten, verlässt auch der Geschäftsführer Lukas Wernli Ende Saison 2020/21 den Verein. Freiwillig, wie beide Seite betonen. Der Vorstand hat Doris Zehnder als Nachfolgerin von Wernli gewählt.

Lukas Wernli (29) wird nach 10 Jahren in denen er die Geschäftsstelle des HSC Suhr Aarau massgeblich aufgebaut und mitgeprägt hat, einer neuen Herausforderung annahmen. Die letzten vier Jahre amtete er als Geschäftsführer der HSC Suhr Aarau GmbH.

Wernli ist in einer Zeit zum HSC gekommen, die anfänglich von Auf- und Abstieg zwischen Nationalliga A und B geprägt war. Er hat massgeblich zu den Erfolgen der letzten Jahre und der -Etablierung des HSC in der NLA beigetragen. «Er war stets Dreh- und -Angelpunkt, hatte ein enormes Wissen aufgebaut und wird daher eine grosse Lücke hinterlassen», schreibt der Vorstand in der Mitteilung.

Sportliche Höhepunkt erlebte Wernli mehrer in einer Amtszeit. Nebst den Aufstiegen, dem ersten Ligaerhalt und der ersten NLA-Playoff-Qualifikation, war der Gewinn des Supercups gegen Kadetten Schaffhausen im August, der erste grosse Titel für den HSC Suhr Aarau nach 20 Jahren. Den letzten (Meister)-Titel gewann der Verein noch unter dem Namen TV Suhr.

Veränderungen bieten bekanntlich aber immer auch die Chance zur Neuausrichtung. Da die vergangenen Jahre administrativ stetig intensiver wurden und die Geschäftsstelle des HSC teilweise personell unterdotiert war, wird mit dem Wechsel eine neue Struktur aufgebaut.

Doris Zehnder übernimmt
Als Nachfolgerin von Lukas Wernli hat der Vorstand Doris Zehnder gewählt. Sie war bis dato Leiterin Finanzen und administrative Unterstützung der Geschäftsstelle beim HSC. Zusätzlich zu diesen Ämtern wird sie ab der kommenden Saison 2021/22 als Geschäftsführerin in einem Teilzeitpensum amten und ein neues Team aufbauen, das die verschiedenen Bereiche des HSC abdeckt, heisst es in der Mitteilung weiter.

Der Vorstand möchte an dieser Stelle Lukas Wernli schon heute für die gros-sen Verdienste im und um den HSC herzlich danken – im Wissen, dass er zum Saisonende gebührend verabschiedet wird. Bis dahin fokussiert man sich in den nächsten Monaten gemeinsam auf ein möglichst erfolgreiches Saisonfinale im Frühling 2021.

Turnzentrum Aargau – so sieht die topmoderne Trainingshalle in Lenzburg aus

Turnzentrum Aargau – so sieht die topmoderne Trainingshalle in Lenzburg aus | Der Landanzeiger

Weil das alte Aargauer Turnzentrum in Niederlenz abgerissen wird, will der Aargauer Turnverband für rund 14 Mio. Franken ein neues Turnsport-Kompetenzzentrum mit nationaler Bedeutung bauen. Nachdem das Baugesuch für das Projekt in Lenzburg Anfangs November eingereicht wurde, sind nun detaillierte Visualisierungen verfügbar – erstmals auch eine Innenansicht der Trainingshalle.

«Ein Turnzentrum ist für die Athleten wie ein zweites Zuhause. Deshalb freut es uns, dass wir mit dem neuen Turnzentrum Aargau ideale Bedingungen für die Turnerinnen und Turner von morgen schaffen können», so Projektleiter David Huser. Im neuen Turnzentrum profitieren die Athleten von einer modernen Trainingsumgebung mit neuen Kraft-, Physio- und Erholungsräumen und einem eigenen Schulzimmer für den Förderunterricht. Abends steht die Halle den Breitensportvereinen zur Verfügung und es finden regelmässig öffentliche Sportangebote statt.

Die Bauprofile stehen und das Baugesuch liegt noch bis am 21. Dezember 2020 auf. Parallel zum Bewilligungsverfahren können sich interessierte Unternehmen ab 1. Dezember 2020 auf www.turnzentrum-aargau.ch/bau für das nicht öffentliche Submissionsverfahren bewerben. «Wir freuen uns, gemeinsam mit turn- und sportbegeisterten Unternehmen die Zukunft des Schweizer Turnsports aktiv zu gestalten», so Projektleiter Huser.

Weitere Informationen sowie eine Übersicht aller Unterstützungsmöglichkeiten sind auf www.turnzentrumaargau.ch zu finden.

Im Bann des kleinen weissen Balls

Martin Bissegger gibt immer alles | Der Landanzeiger

Martin Bissegger frönt als Präsident des Tischtennisclubs Schöftland seiner Leidenschaft und hofft auf eine baldige Rückkehr zur Normalität.

Als einer der wenigen Vereine trainiert der Tischtennisclub Schöftland auch in diesen Tagen. Und das ganz legal, obwohl der Meisterschaftsbetrieb wegen Corona unterbrochen worden ist. Der Klub hat ein Schutzkonzept zur Benützung der Dreifach-Turnhalle erarbeitet, das von der Gemeinde abgesegnet wurde. Mithilfe einer App können sich die Mitglieder vor jeder Einheit anmelden, damit die maximal erlaubte Anzahl Spieler nicht überschritten wird.

Ausserdem profitieren die Suhrentaler Tischtennisspieler von den «corona-freundlichen» Gegebenheiten ihres Sports, sorgt doch nur schon der Tisch  für genügend Abstand. «So können wir die geforderte Distanz problemlos einhalten», sagt Martin Bissegger, Präsident des TTC Schöftland. Der 55-Jährige schätzt das Wohlwollen der Behörden enorm: «Manchmal stehen nur drei Spieler in der Halle, trotzdem brauchen wir Strom und die Heizung läuft. Wir hätten Verständnis, wenn die Gemeinde die Turnhalle aus diesen Gründen schliessen würde.»

Angst vor weiteren Einschränkungen
Wie wichtig ihm und seinen Mitstreitern die Trainings sind, zeigte der Frühling. Wegen des Lockdown blieb auch in Schöftland die Turnhalle während knapp zwei Monaten geschlossen, was nicht spurlos an den Tischtenniscracks vorbeiging. «Wir sind alles ältere Semester ab 45 Jahren. Ohne Training geht unsere Leistung schnell zurück», erklärt Martin Bissegger. Um dem körperlichen Abbau entgegenzuwirken, hielt sich der Inhaber einer Zahnarztpraxis auf eigene Faust fit. Eine «klassische Lektion» am Tisch vermag das aber längst nicht zu ersetzen. «Eine gewisse Angst ist schon da, dass unser Alltag noch mehr eingeschränkt wird», sagt er.

«Ich bin ein angefressener Tischtennisspieler», macht Bissegger keinen Hehl aus seiner Passion. Seit mittlerweile zehn Jahren amtet er als Klubpräsident, nebenbei übernimmt er eine Vielzahl an anderen Aufgaben. Bissegger schreibt Matchberichte, hilft als Spieler und Fahrer bei der auf diese Saison ins Leben gerufenen Schöftler Sechstliga-Equipe aus, kümmert sich um das Sponsoring eines professionellen Trainers für die erste Mannschaft, coacht den vereinseigenen Nachwuchs und leitet den Schulsport. «Ich mache das alles aus Freude», begründet Bissegger seine Liebe zum Tischtennis.

Am grünen Tisch zurück in die Nationalliga C
Zurück zu den Corona-konformen Trainings: Mit den zwei Zusammenkünften pro Woche wollen die Schöftler Tischtennisspieler nicht nur etwas für Geist und Körper tun, sondern sich auch für die sportlichen Ziele wappnen. «Wir trainieren für den Ligaerhalt», sagt Martin Bissegger. Gemeint ist das Fanionteam des TTCS, das nach zweijährigem Unterbruch wieder in der Nationalliga C agiert. Die Rückkehr in die dritthöchste Liga des Landes kam auch dank Corona zustande: Als die Saison 2019/20 Ende März abgebrochen wurde, lag Schöftland nach Verlustpunkten an der Tabellenspitze. Der Klub profitierte anschliessend davon, dass Swiss Table Tennis entschied, die Saison trotzdem zu werten, weil nur noch zwei Meisterschaftsrunden zu absolvieren waren. «Den Aufstieg am grünen Tisch sehen wir nicht als Geschenk an. Wir haben in dieser Saison gut gespielt und hätten es wahrscheinlich auch auf sportlichem Weg geschafft», sagt Bissegger.

Pause kommt ungünstig
Der Start in der NLC verlief für Schöftland harzig. Gegen die Gruppenfavoriten Rapid Luzern II und Bremgarten resultierte jeweils eine 0:10-Pleite, dazwischen ergatterte man sich beim 5:5 gegen Lenzburg die ersten Punkte. Im vierten -Anlauf resultierte Zuhause gegen das favorisierte Heimberg der erste Sieg (6:4), ehe Corona den Lauf abrupt unterbrach. «Das Niveau in dieser Liga ist recht hoch. Dass die Pause jetzt kommen musste, ist schade, aber die Spieler sind nach wie vor motiviert», sagt Bissegger. Die Aufwärtstendenz will der TTCS bestätigen, wenn der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird. «Der Verbleib in der Nationalliga C ist wichtig für den Verein, weil wir Spieler mit dem nötigen Potenzial für diese Liga haben», sagt der Präsident. Ausserdem käme man als Zuschauer in den Genuss von attraktivem Tischtennis. «Es ist auch eine schöne Sache, weil wir gegen Leute spielen, denen man ihre Klasse ansieht», sagt er. 

Gleich fünf Aarefisch-Medaillen in Sion

Gleich fünf Aarefisch-Medaillen in Sion | Der Landanzeiger

Mit fünf Medaillen von vier verschiedenen Schwimmerinnen und Schwimmern sowie neun Aargauer Rekorden kehrt das zwölfköpfige Team des Schwimmclubs Aarefisch Aarau unter der Leitung von Cheftrainer Dirk Thölking und Ruedi Klauenbösch von der Schweizer Kurzbahnmeisterschaft in Sion zurück.

Diese einzige nationale Meisterschaft in einem Hallenbad in diesem Jahr war die erfolgreichste Meisterschaftsteilnahme in der Vereinsgeschichte: Der Schwimmclub Aarefisch war in Sion der fünftbeste Schweizer Verein in der Punktewertung. Und dies, obwohl die Bedingungen nach fast einem Jahr ohne «richtig wichtigem Wettkampf» schwierig waren.

Mit einem umfassenden Schutzkonzept erhielt die Kurzbahn-SM vom Kanton Wallis, wo ein Teil-Lockdown herrscht, den Status einer Profisport-Veranstaltung. Der Nationale Verband Swiss Aquatics reduzierte dazu die Teilnehmerzahl stark, vor Hallenbadeintritt wurde den Athleten jedesmal die Temperatur gemessen, Desinfektionsmitteldispenser waren omnipräsent, lediglich Trainer und Funktionäre säumten den Beckenrand und die Medaillen mussten die Gewinner selber abholen. Das raubte dem Event zwar die Atmosphäre, die sonst herrscht, der Jubel und das Anfeuern der Clubkollegen und der Zuschauer fehlte schon, aber lieber so als eine Wettkampfabsage mehr.

SM im Zeichen des Nachwuchses
Als erfreulich bezeichnete Swiss Aquatics das Nachrücken von zahlreichen Teenagern in allen Disziplinen. Auch Athleten des Schwimmclubs Aarefisch zählen zu diesen neuen Namen auf nationaler Ebene. Zum Beispiel die 15-jährige Anna Vismara aus Brugg, die nun zum ersten Mal bei der Elite auf dem Podest stand. Sie gewann mit neuen persönlichen Bestzeiten und Aargauer Rekorden im Delfin über 50 m in 27.55 Sekunden und über 100 m in 1:00.98 Minuten Silber und Bronze.

Gleich fünf Aarefisch-Medaillen in Sion | Der Landanzeiger
Anna Vismara, die Newcomerin des Schwimmclub Aarefisch, gewann Silber und Bronze.

Ebenfalls dazu gehört der 16-jährige Robin Affentranger aus Erlinsbach, der die Aargauer Rekorde im Rücken über 50 m, 100 m und 200 m unterbot, alle Strecken ebenfalls mit neuen persönlichen Bestzeiten. Als erster Aargauer schwamm er in der längsten Rückendisziplin auf der kurzen Bahn in 1:59.03 unter zwei Minuten und sicherte sich die bronzene Medaille. Ebenfalls Bronze mit der neuen Aargauer Rekordzeit von 3:54.21 Minuten gab es für Nationalkadermitglied Dario Wickihalter über 400 m Freistil am ersten Wettkampftag. Open- Water Spezialist Federico Salghetti-Drioli, ebenfalls Mitglied Nationalkader, gewann über 1500 m Freistil eine weitere Bronzemedaille.

In der letzten Disziplin vom späten Sonntagnachmittag gab es einen weiteren Aargauer Rekord. Über 4 × 50 m Lagen verbesserte der Schwimmclub Aarefisch (Kevin und Robin Affentranger, Dario Wickihalter, David Radam) in 1:45.16 Minuten seine eigene Bestzeit aus dem Jahre 2017. Natürlich zeigte sich Aarefisch-Cheftrainer Thölking sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen. Das Training im Schwimmbad Suhr-Buchs-Gränichen hat sich gelohnt.

Zum Bastelprofi und Küchenchef mutiert

Zum Bastelprofi und Küchenchef mutiert | Der Landanzeiger

Die gebürtige Suhrer Handballerin Pascale Wyder und ihr spezieller Start ins Bundesliga-Abenteuer bei Frisch Auf Göppingen.

Zum ersten Mal alleine wohnen, zum ersten Mal eine Klasse als fertig ausgebildete Lehrerin unterrichten, zum ersten Mal als Handballerin im Ausland tätig und zum ersten Mal mit einer Pandemie konfrontiert. In Pascale Wyders Leben ist zuletzt kaum ein Stein auf dem anderen geblieben. Und als ob das nicht schon der Veränderungen genug wäre, musste die 25-jährige Suhrerin die vergangenen zwei Wochen auch noch alleine in ihrer neuen Wohnung in Göppingen verbringen, nachdem bei einer Teamkollegin Covid-19 festgestellt worden war. «Wir werden bei Frisch Auf jede Woche getestet», erzählt Pascale Wyder, «bevor wir ein Spiel absolvieren dürfen, müssen alle einen negativen Test, der nicht älter als ein paar Tage ist, vorweisen. Das verlangt die Liga so.»

Plötzlich viel Zeit
Dabei ist eine Akteurin «hängen geblieben», mit weitreichenden Konsequenzen für die gesamte Equipe und die Betreuer. Es bedeutete 14 Tage ohne physischen Kontakt mit anderen Menschen – ausser natürlich mit Personen aus dem gleichen Haushalt. Da Pascale Wyder in der 57’000-Einwohner- Stadt alleine wohnt, war die Quarantäne verbunden mit ungewohnt viel Zeit. «Um fit zu bleiben, haben wir alle ein Spinningvelo nach Hause geliefert bekommen», sagt die Spielmacherin. Die Handballerinnen haben auch ein Krafttrainingsprogramm erhalten und Inputs, um Täuschungen in der eigenen Stube zu trainieren. «Es ist ziemlich speziell, aber es bleibt uns ja nichts anderes übrig», sagt die zweifache Schweizer Meisterin und Cup-Siegerin mit den Spono Eagles. Daneben hat sie viel Stoff für die Schule vorbereitet, gelesen, Sachen für Weihnachten gebastelt und gekocht. «Wenn du schon einmal so viel Zeit übrig hast…»

Grosse Unterstützung
Dennoch ist sie nun froh, dass zumindest vorerst alles wieder einigermassen in den Normalbetrieb übergeht. So muss sie sich beispielsweise auch die Esswaren nicht mehr von Bekannten, Nachbarn oder Fans an die Haustüre liefern lassen. «In den ersten paar Tagen hatte ich mit der Situation etwas zu kämpfen, obwohl die Unterstützung von allen Seiten sehr gross war», verrät Pascale Wyder. Vermisst hat sie vor allem den sozialen Kontakt, der in den vergangenen zwei Wochen nur über Computer und Telefon stattgefunden hat, das Training in der Halle, aber auch die Zeit in der Schule, in der sie mit einem 50-Prozent-Pensum eine 3. Klasse unterrichtet. «Ich habe aber auch Respekt vor dem Wiedereinstieg auf dem Handballfeld, da ich nicht weiss, wo ich genau stehe und wir im Cup eine Runde weiterkommen wollen», erklärt die 42-fache Schweizer Nationalspielerin.

Vor dem persönlichen Lockdown hatte sich Pascale Wyder im neuen Umfeld gut eingelebt. «Es gefällt mir hier sehr gut», sagt sie, «der Verein, der Trainer und die Mannschaft sind super.» Und auch in der Bundesliga scheint «Pasci» gut angekommen zu sein. Von bisher fünf Meisterschaftsspielen konnte sie mit Frisch Auf deren zwei gewinnen, bekam viel Spielzeit, erzielte pro Partie drei Treffer und wurde von einem deutschen Handballmagazin, «etwas überraschend» wie sie sagt, zweimal ins Team der Runde gewählt. Im Vergleich mit der höchsten Liga der Schweiz, sei die Bundesliga, vor allem was die Professionalität und die Breite betrifft, schon ein anderes Kaliber. «Es sind alle Mannschaften ähnlich stark und man darf sich nie ausruhen.»

Schweizer Trio ist in Göppingen
Um ihre Saisonziele, ein Rang um Platz zehn, zu erreichen, dürfen die Göppinger Frauen gleich auf drei Schweizerinnen. Neben Pascale Wyder gehören auch die momentan noch rekonvaleszente Lisa Frey und Romy Morf-Bachmann zum Rückraumaufgebot der Mannschaft. «Romy hat mir am Anfang sehr geholfen», sagt Pascale Wyder, «für Lisa und mich war es, bereits bekannte Gesichter wiederzusehen. Meine Zeit verbringe ich aber mittlerweile mit vielen verschiedenen Teamkolleginnen.» Und ab und zu auch mit Besuch aus der Schweiz. Freunde und Familie haben, zumindest so lange man über die Grenze reisen durfte, in Deutschland regelmässig nach dem Rechten geschaut. «Am Anfang war es ein bisschen schwierig, wenn meine Eltern wieder abgereist sind», so Pascale Wyder, die in Göppingen bis 2022 unterschieben hat, «aber Heimweh hatte ich nie. Das einzige, was mir momentan etwas Sorgen macht, sind die Gedanken an Weihnachten. Es vergehen ja noch einige Wochen bis dorthin, aber wenn ich tatsächlich nicht mit der Familie feiern könnte, würde mich das schon stressen.»

Eishockeyschule mit gelungenem Start

Eishockeyschule mit gelungenem Start | Der Landanzeiger

Zur Freude von Klein und Gross konnte am vergangenen Samstag die Eishockeyschule der Argovia Stars in der Aarauer KEBA starten.

Die Hockeyschüler haben sich am vergangenen Samstag für ihre ersten Trainings in der KEBA bereit gemacht. Die Spannung und Vorfreude waren gross. Dann ging es endlich aufs Eis. Es gab die Mutigen, welche gleich das Eis für sich erobert haben, dann auch die Unbekümmerten, welche sich von den noch geringen Skatingkünsten und dem rutschigen Eis nicht abhalten wurden, voll Elan das Eis zu stürmen. Es gab aber auch ängstliche Kinder, welche noch zaghaft Richtung Eis vorgestossen sind. Mit Hilfe der vielen Trainer, welche ermutigend und mit viel Hingabe alle motiviert haben, hat jedes Kind seine ersten Schritte auf dem Eis gemacht.

Bereits erste «Mätschlis»
Da gab es Fangspiele, Schlittschuhtechnik und auch erste «Mätchlis» wurden gemacht. So wurde bereits im ersten Training jedes Kind auf seine Art gefordert und hat mit der Zeit auch selbst gemerkt: «das macht müde!» Nach dem Training hat jedes Kind ein Schoggistängeli zur Stärkung erhalten und ist, so jedenfalls die Empfindung des Trainerteams, glücklich und zufrieden nach Hause gegangen. Viele erwarten das nächste Training voll Vorfreude. Mehr Infos zu den Trainings sind auf www.argoviastars.ch zu finden.

«Die Energie ist nicht mehr da»

«Die Energie ist nicht mehr da» | Der Landanzeiger

Nach viereinhalb Jahren verlässt Trainer Marco Wüst den FC Kölliken etwas überraschend, aber mit vielen positiven Erinnerungen.

Es sind schon einige Minuten seit der schmerzhaften 4:8-Klatsche gegen Gränichen vergangen. FCK-Trainer Marco Wüst wirkt nachdenklicher als auch schon, gibt aber bereitwillig Auskunft. Zum Schluss des Gesprächs verabschiedet er sich mit den Worten: «Das war ja dann wohl das letzte Spiel.» Seit vergangenem Freitag ist klar: Marco Wüst, der viereinhalb Jahre die Figur an der Seitenlinie des Zweitligisten Kölliken war, hat damit wohl nicht nur den Unterbruch der Meisterschaft wegen Corona gemeint. «Ich habe gespürt: wenn, dann jetzt», sagt Wüst zu seinem Entscheid, den FCK per sofort zu verlassen.

Sein Abgang überrascht insofern nicht, weil die Kölliker nach 12 Spielen mit 13 Punkten nur unmittelbar über dem Strich auf Rang elf klassiert sind. Die sportliche Leistung spielte in Marco Wüsts Gedanken allerdings keine Rolle. «Die Arbeit hat viel Kraft gebraucht, vor allem in der aktuellen Zeit», sagt der 45-jährige Gränicher. «Und wenn du das Gefühl hast, dass dir die Energie fehlt, um die Mannschaft wie gewünscht weiterzubringen, dann musst du ehrlich zu dir selbst sein.» Trotzdem sei ihm der Entscheid nicht leicht gefallen, weil er in Kölliken viele gute Menschen angetroffen habe. «Es hat viel Mut gekostet. Der Klub und die Mannschaft sind super», sagt Wüst. Es seien aber auch viereinhalb anstrengende Jahre gewesen, «deshalb ist jetzt der ideale Zeitpunkt gekommen für frischen Wind auf der Walke».

Batterien aufladen für die nächste Trainerstation
Von seinem Engagement in Kölliken nimmt Marco Wüst viele schöne Erinnerungen mit. Besonders der zweite Platz in der Saison 2018/19 und die starke Rückrunde im Frühling 2017, die im Ligaerhalt in der letzten Runde gipfelte, haben bei ihm einen bleibenden Eindruck hinterlassen. «Wir sind einen guten Weg gegangen», sagt Wüst, der in den kommenden Wochen erst einmal seine Batterien aufladen will. Danach ist alles offen. «Ich habe mich mit diesem Thema nicht beschäftigt, will aber dem Fussball sicher erhalten bleiben. Meine Leidenschaft habe ich nicht verloren», betont Wüst.

Wer beim FC Kölliken das Zepter an der Seitenlinie übernimmt, ist noch offen. Die Klubführung will so schnell wie möglich Gespräche führen, um die Nachfolge zu regeln. Was gemäss Sportchef Beat Müller kein leichtes Unterfangen sei: «Im Winter ist die Aufgabe generell schwierig, weil viele Kandidaten bereits engagiert sind.»

Solides Grundlagentraining bringt Podestplätze

Solides Grundlagentraining bringt Podestplätze | Der Landanzeiger

An den Kantonalen Testtagen wird den Turnern alles abverlangt. Sie müssen ihr Können nicht mit kompletten Übungen unter Beweis stellen, sondern in einzelnen Elementen. Dies fordert nebst Beweglichkeit und Kraft eine erhöhte Konzentration. Gestartet und gewertet wird jeweils pro Jahrgang.

Für Manuel Widmer und Liano Giorgi vom Satus ORO (Oberentfelden, Rothrist, Oftringen) war es der erste Wettkampf überhaupt in ihrer angehenden Kunstturnerkarriere. Etwas nervös, aber top motiviert gingen die beiden Jungs an die Geräte und zeigten ihr Bestes. Ihr Gezeigtes reichte für beide für einen Podestplatz in ihrem Jahrgang: Liano siegte bei den Fünfjährigen und Manuel stieg bei den Sechsjährigen auf den dritten Rang.

Gabriel Spiewok, Nico Giorgi und Ben Görner dürfen bereits auf einige Wettkämpfe zurückblicken. Die guten Vorbereitungen der letzen Wochen verhalfen den jungen Turnern zu Topplatzierungen unter den ersten vier Rängen. Bei den Achtjährigen gewann Ben den dritten Platz und Nico ganz dicht hinter ihm den Vierten. Gabriel erturnte sich Rang drei bei den Neunjährigen.