Sie­ger­preis «Urner» liess die Cham­pa­gner­taufe von Gaben­chef Mat­thäus Huber (hinten) ziem­lich gelassen über sich ergehen, links Muni­be­sitzer Chris­toph Buser (Bilder: Kaspar Flü­ckiger)

An der Muni­taufe wurde der Sie­ger­preis des Aar­gauer Kan­to­nal­schwing­festes in Aarau Rohr fei­er­lich prä­sen­tiert

Cham­pa­gner­taufe für Sie­ger­muni «Urner»

11. April 2018 | Sport

Die Muni­taufe rund zwei Monate vor dem grossen Hosen­lupf in Aarau Rohr war der Start­schuss für das 112. Aar­gauer Kan­to­nal­schwing­fest vom 1. bis 3. Juni. Mit einer zünf­tigen Cham-pagner­du­sche wurde der Sie­ger­muni «Urner» getauft. Der bul­lige Stier der Rasse Ori­ginal Braun­vieh wächst im Basel­biet auf.

Zuge­geben, es tönt etwas ver­wir­rend: Der Sie­ger­muni des Aar­gauer Kan­to­nal­schwing­festes vom 1. bis 3. Juni in Aarau Rohr heisst «Urner» und kommt aus dem Basel­biet. Getauft wurde der 900 Kilo-Sie­ger­preis, der auf dem Bio-Hof von Chris­toph Buser in Zunzgen her­an­wächst, ver­gan­gene Woche anläss­lich der Muni­taufe und der Prä­sen­ta­tion der Lebend­preise vor der Rohrer Auen­halle unweit vom Fest­platz. Der orga­ni­sie­rende Schwing­klub Aarau mit OK-Prä­si­dent Beat Bolz­hauser erwartet 130 Schwinger zum 112. Kan­to­nal­schwing­fest. Dazu baut das Orga­nisa-tions­ko­mitee eine Arena mit vier gedeckten Tri­bünen für 5600 Zuschauer auf. Bereits sind über 3000 Tickets ver­kauft.

Drei wei­tere Lebend­preise

Sehr leb­haft zeigten sich bei der Prä­sen­ta­tion die wei­teren Lebend­preise. Dies sind das träch­tige Red­hol­stein-Rind «Calida», gespendet von den «Hosech­löpfer Speuz», das Frei­berger Fohlen «Don Felipe», gespendet von der Familie Vreni und David Anderegg, Restau­rant Die­tiker in Suhr, und das Braun­vieh­kalb «Stefi», gespendet von Anton Kunz und Urs Hächler aus Aarau Rohr. Den jüngsten Lebend­preis führte der Sohn von «Eid­ge­nosse» Mat­thäus Huber vor, der acht­jäh­rige Elias.

Elias, der Sohn von Matthäus Huber, ­präsentiert das Braunviehkalb «Stefi» | Der Landanzeiger

Elias, der Sohn von Mat­thäus Huber, ­prä­sen­tiert das Braun­vieh­kalb «Stefi»

OK-Prä­si­dent Beat Bolz­hauser (Mitte) ­anläss­lich der Muni­taufe

OK-Prä­si­dent Beat Bolz­hauser wies in seiner Rede auf die typi­schen Schwing­er­werte hin: «Tra­di­tion, Kraft, Respekt, Fair­ness, aber auch Pflege des Brauch­tums und der Gesel­lig­keit». Das Wohl­wollen fürs Schwingen habe ihn als Nicht­schwinger bei der Fest­vor­be­rei­tung positiv berührt.

Aar­gauer wollen Heim­sieg

Seit dem Eid­ge­nös­si­schen Schwing­fest 2016 ver­fügt der Aargau über fünf eid­ge­nös­si­sche Kranz­schwinger. Ent­spre­chend gross sind die Hoff­nungen, dass der Sie­ger­preis beim 112. «Kan­to­nalen» im Gast­ge­ber­kanton bleiben wird.

Kron­fa­vorit ist der Stau­fener Nick Alpiger, aber auch die beiden wei­teren «Neu­eid­ge­nossen» Patrick Räb­matter und David Schmid sowie die Rou­ti­niers Chris­toph Bieri und Mario Thürig kommen für den Tages­sieg in Frage.

Der gast­ge­bende Schwing­klub Aarau hofft auf einen Über­ra­schungs-Coup eines seiner beiden Aus­hän­ge­schilder Ste­phan Stu­dinger und Tobias Widmer.

KV /​ PD

Das trächtige Red-Holstein-Rind «Calida» mit ihren Spendern, den «Hosechlöpfer Speuz», die sich im Hintergrund postiert haben | Der Landanzeiger

Das träch­tige Red-Hol­stein-Rind «Calida» mit ihren Spen­dern, den «Hosech­löpfer Speuz», die sich im Hin­ter­grund pos­tiert haben