Im Final der bei­den Westaar­gau­er Pisto­len­schüt­zen setz­te sich Chri­sti­an Klau­en­bösch (links) gegen Bern­hard Kay­ser mit 149:148 Punk­ten durch  (Bild: rwü)

12. Röbi-Wüest-Cup in Suhr mit klei­ner Über­ra­schung

Christian Klauenbösch statt Dieter Grossen

18. April 2018 | Sport

Dank sei­ner bekann­ten Ner­ven­stär­ke hat Pisto­len­schüt­ze Chri­sti­an Klau­en­bösch (Bot­ten­wil) den 12. Röbi-Wüest-Cup in Suhr für sich ent­schie­den. Im Final besieg­te der eid­ge­nös­si­sche Schüt­zen­kö­nig von 2010 den Zofin­ger Bern­hard Kay­ser 149:148. Seri­en­sie­ger Die­ter Gros­sen erleb­te für sei­ne Ver­hält­nis­se ein Desa­ster und schied schon im Vier­tel­fi­nal aus.

Wer den «Scha­den» hat, braucht für den Spott nicht zu sor­gen. Unter die­sem Mot­to muss­te sich Alt­mei­ster Die­ter Gros­sen nach sei­nem Aus­schei­den im Vier­tel­fi­nal eini­ge Späss­chen der Kon­kur­renz gefal­len las­sen. Von den ersten elf Aus­tra­gun­gen des attrak­ti­ven Pisto­len­wett­kamp­fes hat­te er nicht weni­ger als acht gewon­nen. Mit dem Maxi­mum von 150 Punk­ten in der Vor­run­de deu­te­te Gros­sen im Suh­r­er Ober­tel an, dass der Weg zum Sieg auch dies­mal über ihn führt. Aber das Los­pech bescher­te ihm nach einer locke­ren ersten Cup­run­de den nerv­sten­star­ken Vier­tel­fi­nal­geg­ner Bern­hard Kay­ser. Der neu für Köl­li­ken schies­sen­de Zofin­ger fühl­te dem Cup­spe­zia­li­sten auf den Zahn. Bei je 149 Punk­ten muss­te ein Shoo­t­off übers Wei­ter­kom­men ent­schei­den. Bei die­sen fünf Zusatz­schüs­sen setz­te sich Kay­ser 50:49 durch.

Abge­brüh­ter Klau­en­bösch

Kay­ser nahm die­sen Elan im Halb­fi­nal mit und besieg­te den Senio­ren­ve­te­ra­nen Hans­rue­di Merz bril­lant mit 150:145. Im Final traf Kan­to­nal­vor­stands­mit­glied Kay­ser auf sei­nen lang­jäh­ri­gen Ver­eins­kol­le­gen Chri­sti­an Klau­en­bösch.

Auch die­ser hat­te im Vier­tel­fi­nal einen Shoo­t­off-Ner­ven­test zu bestehen. Die­sen bestand er mit 49:48 gegen Peter Kre­i­en­bühl.

Im Final Mann gegen Mann begann Klau­en­bösch mit einer 50er-Pas­se und hol­te damit den vor­ent­schei­den­den Punkt Vor­sprung auf Kay­ser her­aus. Nach einem 50:50 in der zwei­ten Pas­se gabs in den letz­ten fünf Schüs­sen ein 49:49, womit Chri­sti­an Klau­en­bösch mit 149:148 Final­punk­ten zum zwei­ten Mal nach 2013 den Röbi-Wüest-Cup gewann.

Im klei­nen Final besieg­te die beste Frau im 23-köp­fi­gen Feld, Chan­tal Häupt­li, den letzt­jäh­ri­gen Drit­ten, Hans­rue­di Merz mit 146:142. «Das war wie­der ein span­nen­der Kampf um den Sieg», freu­te sich Cupiniti­ant und Pokal­spen­der Röbi Wüest über die gelun­ge­ne 12. Aus­tra­gung «sei­nes» Wett­kamp­fes. Der­weil ging Die­ter Gros­sen erst­mals nach acht Jah­ren mit lee­ren Hän­den, das heisst ohne Preis nach Hau­se.

WR