Stadt­prä­si­dent Hans­pe­ter Hil­fi­ker weiht den Oeh­ler­park ein (Bil­der: Domi­ni­que Mei­en­berg)

Am 4. Sep­tem­ber wur­de der Oeh­ler­park ein­ge­weiht und die Betrei­be­rin der Aesch­bach­hal­le vor­ge­stellt

Das Aeschbachquartier erwacht langsam zum Leben

13. Sep­tem­ber 2018 | Bau­en & Woh­nen

Das Aesch­bach­quar­tier im ehe­ma­li­gen Aar­au­er Indu­strie­ge­biet Tor­feld Süd ist fast fer­tig gebaut. Vie­le Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner sind bereits ein­ge­zo­gen, es gibt erste Geschäf­te und die histo­ri­sche Aesch-bach­hal­le ist sorg­fäl­tig restau­riert wor­den. Nun ist am Diens­tag, 4. Sep­tem­ber, das grü­ne Herz des Quar­tiers ein­ge­weiht wor­den: der Oeh­ler­park. In einem fei­er­li­chen Akt mit rund 230 Gästen hat Chri­stoph Cavie­zel, CEO der Grund­ei­gen­tü­me­rin und Quar­tier­ent­wick­le­rin Mobi­mo, den 5000 Qua­drat­me­ter gros­sen Park dem Aar­au­er Stadt­prä­si­den­ten Hans­pe­ter Hil­fi­ker über­ge­ben.

Von den 92 Eigen­tums­woh­nun­gen sind 80 ver­kauft. Die Ver­mark­tung der Miet­woh­nun­gen ist anfangs Jahr gestar­tet, inzwi­schen sind die ersten 60 Woh­nun­gen ver­mie­tet.  Am Diens­tag­abend, 4. Sep­tem­ber, konn­te nun auch das grü­ne Herz des Quar­tiers, der Oeh­ler­park ein­ge­weiht und fei­er­lich der Stadt über­ge­ben wer­den. Der 5000 Qua­drat­me­ter gros­se Park ist das grü­ne Herz des neu­en Stadt­teils und ver­bin­det das Gar­ten­quar­tier um die Buch­ser­stras­se im Westen des Aesch­bach­quar­tiers mit dem urba­nen und indu­stri­ell gepräg­ten Tor­feld Süd im Osten. «Die Her­aus­for­de­rung war, auf rela­tiv klei­nem Raum einen gross­zü­gi­gen Park im neu­en Aesch­bach­quar­tier zu schaf­fen, der so offen ist, dass sich auch die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner aus der Nach­bar­schaft ein­ge­la­den füh­len», sagt Domi­nik Bueckers, Pro­jekt­lei­ter und Mit­be­grün­der von Stu­dio Vul­kan.

Grund­ei­gen­tü­me­rin des Parks bleibt Mobi­mo, die Ent­wick­le­rin über­gibt aber die Nut­zungs­rech­te der Stadt Aar­au. «Ich hof­fe, dass der Park von der Bevöl­ke­rung in Besitz genom­men wird, dass er gebraucht wird. In Kom­bi­na­ti­on mit der Aesch­bach­hal­le sehe ich eine sehr gros­se Chan­ce für das Quar­tier», sagt Chri­stoph Cavie­zel an der Park­ein­wei­hung.

Alt in Neu inte­griert

«Ein wich­ti­ger Punkt in die­ser gesam­ten Neu­nut­zung ist die Kom­bi­na­ti­on zwi­schen histo­ri­scher Ver­ant­wor­tung und Zukunfts- und Ent­wick­lungs­ori­en­tie­rung. Des­we­gen ist auch die Namens­ge­bung wich­tig. Oeh­ler­park und Aesch­bach­hal­le erin­nern an zwei Indu­stri­el­len­fa­mi­li­en, die über Jahr­zen­te die­ses Quar­tier präg­ten, Hun­der­te von Arbeits­plät­zen gebo­ten haben und den Ruf der Stadt inter­na­tio­nel nach aus­sen ver­tre­ten haben», sagt Hans­pe­ter Hil­fi­ker. Aber es sind nicht nur die Namen, die im Quar­tier wei­ter­le­ben. Zeit­zeu­gen wie Magno­lie, die Rot­holz­tan­ne oder der Mam­mut­baum im ehe­ma­li­gen Gar­ten der Vil­la Oeh­ler sind geblie­ben und wer­den auch wei­ter­hin an die Geschich­te des Quar­tiers erin­nern. Auch der Brun­nen, der vor dem Rock­well-Gebäu­de stand, hat im Oeh­ler­park ein neu­es Plätz­chen gefun­den.

Neu­er Betrei­ber für die Aesch­bach­hal­le gefun­den

Anläss­lich der Fei­er­lich­kei­ten wur­de zudem auch die neue Betrei­be­rin der Aesch­bach­hal­le vor­ge­stellt: Es ist die Thu­ner Fir­ma daskon­zept AG, die auch die erfolg­rei­che Hal­le 6 in Thun betreibt und die Aesch­bach­hal­le mit ihrem Kon­zept zu einem Begeg­nungs­ort für die Bewoh­ner und Besu­cher machen wird. Ab dem 4. April 2019, wenn das Aesch­bach­quar­tier offi­zi­ell eröff­net wird, wird die Hal­le von früh­mor­gens (7 Uhr) bis spät in die Nacht (0.30 Uhr) durch­ge­hend offen sein.

Die ver­schie­de­nen Berei­che sol­len unter­schied­lich bespielt und fle­xi­bel genutzt wer­den. Die bei­den Säle bie­ten Platz für Tagun­gen und Events: Der gros­se Raum fasst bis zu 800 Per­so­nen (sit­zend 400), der klei­ne 400 (sit­zend 200). Der Kul­tur­ma­na­ger «Slä­du» wird die kul­tu­rel­le Sze­ne in der Event­Schmi­de der Aesch­bach­hal­le auf die ver­schie­de­nen Büh­nen brin­gen – so wie er das bereits in Thun mit Erfolg orga­ni­siert. Im ruhi­gen Teil der Hal­le ste­hen künf­tig Cowor­king-Plät­ze zur Ver­fü­gung, die stun­den- oder tage­wei­se gebucht wer­den kön­nen.

Der pul­sie­ren­de­re Bereich der Hal­le gehört der Gastro­no­mie. Im gedie­ge­nen Restau­rant wird eine zeit­ge­mäs­se eura­si­sche Küche ser­viert. Hier trifft man sich künf­tig zum Busi­ness­lunch oder zum gemüt­li­chen Abend­essen im Ker­zen­licht. Oder holt sich über Mit­tag ein leich­tes Take-away-Gericht. Als Alter­na­ti­ve zum Restau­rant lockt die Bar, wo sich Gäste eben­falls den gan­zen Tag hin­durch mit klei­nen Gerich­ten ver­pfle­gen kön­nen. Die­se betreibt nebst dem Tre­sen auch die Ter­ras­sen rund um die Aesch­bach­hal­le und die Sitz­plät­ze im Foy­er. «Die Aesch­bach­hal­le soll ein Dreh- und Angel­punkt wer­den, wo immer etwas läuft und in des­sen Indu­strie­chic-Atmo­sphä­re sich vie­le Wel­ten wohl­füh­len», sagt Ueli Bie­sen­kamp, Inha­ber der Fir­ma daskon­zept AG.

SAH/PD

Ein Vorgeschmack auf die Events in der Aeschbachhalle | Der Landanzeiger

Ein Vor­ge­schmack auf die Events in der Aesch­bach­hal­le

Ueli Biesenkamp und «Slädu» die künftigen Seelen der Aeschbachhalle | Der Landanzeiger

Ueli Bie­sen­kamp und «Slä­du» die künf­ti­gen See­len der Aesch­bach­hal­le