Peter Blat­tner und Eri­ka Flick sind nicht zufrieden mit der diesjähri­gen Pilz­sai­son  (Bilder: Mara Michel)

Pilzausstel­lung des Vere­ins für Pilzkunde Aarau und Umge­bung

Das trockene Jahr setzt auch den Pilzen zu

27. Sep­tem­ber 2018 | News

Es war ein schlecht­es Pilz-Jahr. Viel zu trock­en. Dies tat der Vari­etät der Pilzausstel­lung zwar keinen Abbruch, man sah aber deut­lich, dass die Pilze gelit­ten haben. Manche waren zer­ris­sen, andere deut­lich klein­er als gewohnt. «Wenn es jet­zt noch ein­mal richtig reg­nen würde, eine oder zwei Wochen, dann haben wir vielle­icht noch die Chance auf ein paar schöne Pilze. Anson­sten war das wirk­lich ein dürftiges Pilz-Jahr», führten Eri­ka Flick und Peter Blat­tner vom Vere­in für Pilzkunde Aarau und Umge­bung aus.

Trotz­dem oder ger­ade deshalb strömten aber wie gewohnt massen­haft Unter­ent­felder in die Bäch­li­turn­halle, um sich mit den beliebten Pilz­pastetli zu verkösti­gen.

«Beson­ders am Mit­tag ist der Ansturm jew­eils beträchtlich», erk­lärte Peter Blat­tner.

Erneut war es beein­druck­end zu sehen, wie ähn­lich sich schmack­hafte Speisepilze und unbekömm­liche, manch­mal sog­ar tödliche Pilze, sehen kön­nen. Nicht umson­st ist die Aus­bil­dung zum Pilzkon­trolleur eine Her­aus­forderung. Um die hun­dert Pilze müssen unter­schieden wer­den kön­nen. Macht man bei einem gifti­gen Pilz einen Fehler, hat man nicht bestanden. Zu Recht, wie ein Blick auf die unglaublich ähn­lichen Pilze zeigt.

MARA

Gefährlich ähn­lich: Pilze unter­schei­den zu kön­nen, ist hohe Schule