Die Frauen des STV Ober­ent­felden-Amsteg – im Bild Sab­ri­na Siegen­thaler – streben die
Finalqual­i­fika­tion an (
Bilder: Fabio Baranzi­ni)

Faust­ball

Der Finalevent ist das grosse Ziel

2. Mai 2018 | Sport

Am ersten Mai­woch­enende startet die neue Faust­ball-Feld­sai­son. Die Ober­ent­felder NLA-Teams der Män­ner und Frauen wollen dabei unbe­d­ingt die Teil­nahme am Finalevent schaf­fen – auch wenn das bei den Män­nern um einiges schwieriger wer­den dürfte als bei den Frauen.

Der Finalevent am 8./9. Sep­tem­ber in der Faust­bal­lare­na am Erlen­weg in Ober­ent­felden ist das grosse Ziel der bei­den NLA-Teams des STV Ober­ent­felden. Dass die Frauen dieses Ziel erre­ichen, darf man auf­grund der jüng­sten Ergeb­nisse dur­chaus erwarten. Die Ober­ent­felderin­nen haben zulet­zt sowohl auf dem Feld als auch in der Halle die Sil­ber­medaille gewon­nen. Den­noch wird die Qual­i­fika­tion für den Finalevent keines­falls ein Selb­stläufer, denn es gab einige Verän­derun­gen im Team.

Wie bere­its in der Hal­len­sai­son wer­den Geral­dine Vogel und Michelle Fedi­er nicht zum Ein­satz kom­men. Dafür gehört Melanie Läss­er fix zum Team. Sie hat­te bere­its am Finalevent in der Halle aus­ge­holfen. Neu mit dabei ist zudem Fabi­enne Bur­ri, die bis­lang in der zweit­en Mannschaft gespielt hat. Durch diese per­son­ellen Wech­sel gibt es auch Verän­derun­gen was die Auf­stel­lung bet­rifft. «Aktuell ist lediglich klar, dass Andrea Ger­ber und Jacque­line Fedi­er im Angriff spie­len wer­den. Auf den hin­teren Posi­tio­nen kön­nen wir rotieren», sagt Cap­tain Sab­ri­na Siegen­thaler.

Train­er-Duo Gugerli/Suter kehrt zurück

Die grösste Verän­derung bei den NLA-Frauen gab es jedoch nicht auf, son­dern neben dem Feld. Die Mannschaft wird in der kom­menden Feld­sai­son von Chris­t­ian Suter und Dominik Guger­li betreut. Die bei­den hat­ten die Mannschaft bere­its ein­mal gecoacht und waren dabei sehr erfol­gre­ich. In der Sai­son 15/16 führten sie die Frauen des STV Ober­ent­felden-Amsteg zum bis­lang let­zten Schweiz­er Meis­ter­ti­tel. Ein gutes Omen? «Vom Schweiz­er Meis­ter­ti­tel sprechen wir sich­er noch nicht», so Siegen­thaler. 

«Wir wer­den alles daran set­zen, dass wir den Finalevent erre­ichen und dann schauen wir weit­er.» Eine erste Stan­dortbes­tim­mung gibt es bere­its am ersten Spielt­ag. Neben den Duellen mit Schlieren und Neuen­dorf wartet auch das erste Kräftemessen mit Serien­sieger Jona. «Wir wollen sich­er zwei der ersten drei Spiele gewin­nen», gibt Sab­ri­na Siegen­thaler die Marschroute vor.

Schwierige Sai­son

Für die Män­ner des STV Ober­ent­felden präsen­tiert sich die Aus­gangslage etwas anders als bei den Frauen. Die Mannschaft von Train­er Kon­rad «Koni» Keller startet als Aus-sen­seit­er in die neue Sai­son. Einige Experten sehen die Ober­ent­felder gar als Abstiegskan­di­dat­en. Dies unter anderem deshalb, weil im Ver­gle­ich zur let­zten Sai­son die bei­den Rou­tiniers Dominik Guger­li und Manuel Mosi­mann fehlen. «Natür­lich kön­nen wir die bei­den nicht ein­fach so kom­pen­sieren, aber wir haben bere­its in der Hal­len­sai­son ohne Dominik und Manuel gespielt und haben den Lig­aer­halt geschafft», sagt Keller.

Er traut seinem Team in der Feld­sai­son dur­chaus einen Exploit zu. «Die Qual­i­fika­tion für den Finalevent ist unser gross­es Ziel. Wenn uns das gelingt, ist es natür­lich genial, aber wir müssen dafür in jedem Spiel eine Topleis­tung abrufen», so Keller. «Die Meis­ter­schaft ist in diesem Jahr sehr aus­geglichen. Lediglich Wigoltin­gen und Diepold­sau dürften stärk­er sein als der Rest. Alle anderen Teams kön­nen wir pack­en, wenn wir unsere Leis­tung abrufen.» Gle­ich zum Auf­takt wartet das weg­weisende Spiel gegen Olten. Mit den Olt­nern hat­ten sich die Ober­ent­felder in der let­zten Sai­son einen pack­enden Kampf um den Bar­rage-Platz geliefert.

FBA

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