Die För­ster der För­ster­schu­le 1959 mit ihren Frau­en genos­sen die Gast­freund­schaft in der Biber­burg (Bil­der: Mar­kus Schenk)

Aar­gau­er För­ster­schul-Zusam­men­kunft des Schul­jahr­gangs 1959 in der Hirsch­tha­ler Biber­burg

Die Biberburg als passendes Lokal

21. Mai 2019 | News

Wer an den Wald denkt, dem kommt oft auch die Biber­burg und das phan­ta­sti­sche Wald­fest im Jah­re 2005 in den Sinn. Seit 60 Jah­ren tref­fen sich die För­ster aus dem Aus­bil­dungs­jahr 1959 jeweils jähr­lich mit den Gat­tin­nen. Dies­mal war die Biber­burg als Jubi­lä­ums­lo­kal beson­ders pas­send.

Lan­ge wer­den die För­ster des Aus­bil­dungs­jah­res 1959 nicht mehr tagen kön­nen, denn die mei­sten von ihnen sind betagt oder dann schon gestor­ben. Allein schon aus die­sem Grun­de war die Tagung in der Biber­burg ein High­light. Die Teil­neh­mer genos­sen es sicht­lich, den inter­es­san­ten Wor­ten von För­ster und Biber­burg-Erbau­er Urs Gsell zuzu­hö­ren. Die­ser trat in sei­nem ein­drück­li­chen Refe­rat zuerst auf das gran­dio­se Wald­fest (400 Jah­re Wald Hirsch­thal) ein. Die­ses dau­er­te gan­ze 18 Tage und war mit 50’000 Besu­chern das gröss­te Wald­fest aller Zei­ten schweiz­weit. Dem Initi­an­ten Urs Gsell ging es dabei nicht in erster Linie ums Festen, son­dern dar­um, der Gesell­schaft den Nut­zen des Wal­des näher zu brin­gen, was ein­drück­lich gelang. Nach die­sem gran­dio­sen Wald­fest nutz­te man den Spi­rit, um die Biber­burg zu bau­en. Die Biber­burg ist ein beson­ders beein­drucken­des Bau­werk. Auf die Details die­ses Baus trat Urs Gsell aus­führ­lich ein. Es gelang hier, einen Bau zu errich­ten, wel­cher auf den vier Grund­ele­men­ten Feu­er, Was­ser, Erde, Luft basiert und sogar den Miner­gie­stan­dard erfüllt.

Alt­för­ster und Frau­en fühl­ten sich hei­misch
Die Besu­cher fühl­ten sich in der Biber­burg sicht­lich hei­misch und sie wer­den wohl noch lan­ge von die­sem Bau erzäh­len. Wie zu ver­neh­men war, war die­ser Besuch für alle sehr bedeu­tend. Die Grup­pe wird immer klei­ner und den­noch hän­gen alle an die­ser Zusam­men­kunft.

Der älte­ste Teil­neh­mer hat­te übri­gens Jahr­gang 1924. Da soll noch jemand sagen, dass die För­ster nicht alt wer­den. Vor allem die alten För­ster waren noch mehr im Wald als im Büro, wes­halb sie von der gesun­den Wald­luft pro­fi­tier­ten.

Die Biber­burg fei­ert heu­er ein klei­nes Jubi­lä­um, wird sie doch in die­sem Sep­tem­ber 10jährig. Sie hat sich auch für Anläs­se bewährt und ist aus der Regi­on kaum mehr weg­zu­den­ken.

MS

xxx | Der Landanzeiger

För­ster Urs Gsell wuss­te viel Inter­es­san­tes über die Biber­burg zu erzäh­len