Viele Tipps zum Umgang mit den dig­i­tal­en Medi­en: Ste­fanie Geis­er sprach in Hirschthal zu den  Eltern von Pri­marschülern (Bild: Frie­da Stef­fen)

Schule Hirschthal lud zu Infoan­lass ein

Digitale Medien können bereichernd sein

18. März 2020 | News

Dig­i­tale Medi­en sind heute kaum mehr wegzu­denken. Für die Kinder kön­nen sie bere­ich­ernd sein, bergen aber auch Gefahren. In einem Infor­ma­tion­san­lass in der Aula in Hirschthal erfuhren die inter­essierten Eltern, wie man die Kinder auf ihrem dig­i­tal­en Weg begleit­en kann, denn Tech­nik – diese ver­ste­hen die Kinder oft bess­er als ihre Eltern – ist nicht alles!

Den Anstoss zu diesem inter­es­san­ten Refer­at gaben die Schulleitung Hirschthal mit Chris­tine Frick­er sowie «aktives Hirschthal» mit der Gemein­derätin Irene Bärtschi. Ein­ge­laden war mit Ste­fanie Geis­er, Mitar­bei­t­erin bei der Sucht­präven­tion Aar­gau, eine aus­gewiesene Fach­frau. Die dig­i­tal­en Medi­en sind im Elter­nall­t­ag stets ein The­ma, oft kom­men die Beteiligten damit an ihre Gren­zen, so Irene Bärtschi.

Viele selb­stver­ständliche Dinge, die wir heute im Haushalt täglich brauchen waren auch ein­mal völ­lig neu, unbekan­nt und macht­en sog­ar manch­mal Angst. In der dig­i­tal­en Welt sind uns die Kinder meist einen Schritt voraus, denn sie gehen lock­er­er an die Sache her­an und haben das Tech­nis­che schnell intus. Beim Umgang mit dig­i­tal­en Medi­en jedoch brauchen sie Begleitung.

Zeitbeschränkung und Inhalte
Es gibt Richtlin­ien, die unge­fähr fes­thal­ten, wie lange in welchem Alter die Geräte pro Tag benutzt wer­den sollen. Regeln zu den Medi­en- und Bild­schir­mzeit­en soll­ten zusam­men mit den Kindern fest­gelegt und durchge­set­zt wer­den.

Auf die Inhalte soll­ten Eltern unbe­d­ingt acht­en. Hier kön­nen Schutzpro­gramme helfen. Games sind oft auch gren­zw­er­tig. Klärende Gespräche, dem Alter der Kinder entsprechend, kön­nen nüt­zlich sein. «Influen­z­er wer­den» ist heute der Beruf­swun­sch viel­er Jugendlich­er. Ger­ade hier muss das Real­itätsver­ständ­nis ver­mit­telt wer­den. Unter­schei­den, hin­ter­fra­gen ist ange­sagt. Die Veröf­fentlichung per­sön­lich­er Dat­en, Bildern, Gesin­nung, Träume soll­ten strik­te ver­mieden wer­den. «Alles, was man nicht an die Schulz­im­mertür hän­gen möchte, gehört auch nicht ins Netz!», so Ste­fanie Geis­er. Sobald es weg ist, ist auch die Kon­trolle weg, und das kann pein­lich wer­den.

Faz­it: Unter­schiedliche Erfahrun­gen sind wichtig für die kör­per­liche und geistige Entwick­lung der Kinder. Neben Spiel und Spass darf sich auch mal Langeweile bre­it machen. Wenn die Eltern dann noch vor­leben, was sie von den Kindern erwarten, dann kommt es schon gut.

ST.