Visua­li­sie­rung (Bild: zVg)

KSA prä­sen­tiert Sie­ger­pro­jekt für den Neu­bau

Ein «Dreiklang» für den Aargau

11. April 2019 | News

Der Ver­wal­tungs­rat der Kan­tons­spi­tal Aar­au AG folgt dem Vor­schlag der Wett­be­werbs­ju­ry und kürt das Pro­jekt «Drei­klang» zum Sie­ger im Gesamt­lei­stungs­wett­be­werb um den Neu­bau des Kan­tons­spi­tals Aar­au. Die Gebäu­de­kon­zep­ti­on besticht durch sei­ne inte­grie­ren­de Funk­tio­na­li­tät, durch die kla­re Tren­nung ambu­lan­ter und sta­tio­nä­rer Medi­zin sowie durch sei­ne Fle­xi­bi­li­tät. Ein Grund­ge­dan­ke domi­niert das Kon­zept: Kur­ze Wege für Per­so­nal sowie Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten. Die Pro­jekt­frei­ga­be erfolgt in Abstim­mung mit dem Regie­rungs­rat vor­aus­sicht­lich im drit­ten Quar­tal 2019, wenn die Finan­zie­rung geklärt ist.

Der Ver­wal­tungs­rat hat ent­schie­den, das Sie­ger­pro­jekt für den Neu­bau des KSA steht fest. Aus dem zwei­stu­fi­gen, rund zwei Jah­re dau­ern­den Wett­be­werbs­ver­fah­ren ist jetzt das Pro­jekt «Drei­klang» des Gesamt­lei­stungs­an­bie­ters ARGE Mar­ti / BAM als Sie­ger her­vor­ge­gan­gen. «Der Pro­jekt­vor­schlag weist eine städ­te­bau­lich, archi­tek­to­nisch und orga­ni­sa­to­risch soli­de Grund­dis­po­si­ti­on auf, die mit der sorg­fäl­ti­gen Aus­ar­bei­tung der Betriebs­or­ga­ni­sa­ti­on in gros­ser Tie­fe über­zeugt und die Vor­aus­set­zun­gen für einen wirt­schaft­li­chen und effi­zi­en­ten Spi­tal­be­trieb sehr gut erfüllt», urteilt die Wett­be­werbs­ju­ry.

Der Ver­wal­tungs­rat erkennt das gros­se Poten­zi­al des Pro­jekts für das KSA, die Stadt Aar­au und den Kan­ton. «Das Pro­jekt Drei­klang bringt mit sei­ner pro­zess­op­ti­mier­ten und modern gestal­te­ten Infra­struk­tur alles mit, um das KSA in die Zukunft zu füh­ren, und erfüllt sämt­li­che Anfor­de­run­gen, die an ein moder­nes Spi­tal der Zukunft gestellt wer­den, sowohl aus Pati­en­ten­sicht, aus Sicht der Bevöl­ke­rung und der künf­tig hier arbei­ten­den Mit­ar­bei­ten­den, eben­so aus betriebs­wirt­schaft­li­cher Sicht», sagt Peter Suter, Ver­wal­tungs­rats­prä­si­dent des KSA zur Wahl des Sie­ger­pro­jekts.

Pro­jekt­frei­ga­be im drit­ten Quar­tal 2019
Über die Pro­jekt­frei­ga­be ent­schei­det der Ver­wal­tungs­rat des KSA in enger Abstim­mung mit dem Regie­rungs­rat nach der Klä­rung der Trag­bar­keit und der Finan­zie­rung vor­aus­sicht­lich im drit­ten Quar­tal 2019. Nach der Pro­jekt­frei­ga­be kann mit der Bau­platz­in­stal­la­ti­on gestar­tet und im Früh­jahr 2020 mit dem Bau begon­nen wer­den. Läuft alles nach Plan, kann das neue Spi­tal im Jahr 2024 in Betrieb genom­men wer­den.

Mehr Grün­flä­che für die Stadt
Durch den Abbruch bestehen­der Gebäu­de und die Neu­ge­stal­tung des Parks wird die jet­zi­ge Frag­men­tie­rung auf­ge­löst und die Grün­flä­che im Her­zen der Stadt von heu­te rund 75’000 m2 auf über 94’000 m2 erhöht. Vor­han­de­ne Kunst­wer­ke und der bestehen­de histo­ri­sche Gar­ten wer­den in die neue Gestal­tung inte­griert. Mit­ar­bei­ten­de, Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten sowie Besu­che­rin­nen und Besu­cher kön­nen sich an der neu­en Park­an­la­ge erfreu­en. Die gröss­te Park­an­la­ge der Stadt bleibt ein Ort der Begeg­nung und erhält auch viel­fäl­ti­ge Nut­zungs- und Ent­wick­lungs­op­tio­nen für die Bevöl­ke­rung.

KSA