Die Bühne im Gemein­de­saal wird selb­st zur Bühne

Operette Möriken-Wildegg

Eine Operette, wie sie heute begeistern kann

10. Okto­ber 2019 | News

Ab dem 19. Okto­ber führt die Operette Möriken-Wildegg «Die lustige Witwe» von Franz Léhars auf. Der Lan­danzeiger war bei ein­er Probe dabei.

Wir befind­en uns im Max­im, einem Cabaret, das vor allem bei den Män­nern wegen den hüb­schen Damen sehr beliebt ist. Die Bühne im Gemein­de­saal Möriken wird selb­st zur Bühne. Es wird gesun­gen, getanzt, getrunk­en und lau­thals nach den wun­der­schö­nen Griset­ten gerufen. Als Zuschauer taucht man selb­st in die Szener­ie ein. Man fühlt sich selb­st als Zuschauer im Max­im. Es ist der dritte Akt in der Operette Möriken-Wildegg. Gespielt wird Franz Léhars «Die lustige Witwe».

«Jede Num­mer über­rascht aufs Neue»
«Es ist Operette, wie sie heute begeis­tern kann. Mit viel Leben, mit viel Tem­po, viel Musik, knack­i­gen Dialo­gen und kom­plett alles durch­chore­o­gra­phiert», ist Regis­seur Simon Burkhal­ter selb­st begeis­tert. «Jede Num­mer über­rascht wieder aufs Neue und deshalb lohnt es sich, die Operette zu schauen, auch wenn man die Geschichte vielle­icht schon ken­nt.»

Die lustige Witwe erzählt die Geschichte von Han­na, ein­er selb­st­be­wussten und starken Frau, die sich in der Män­ner­welt durch­set­zt. Graf Dani­lo war es aus famil­iären hier­ar­chis­chen Grün­den nicht erlaubt, Han­na, ein Mädel vom Land, zu heirat­en. Während er nach diesem Heiratsver­bot seine Sor­gen bei den Griset­ten zu vergessen sucht, gelingt es Han­na, den reichen Banki­er Glawari zu ehe­lichen, der ihr nach unglück­lichen Ehe­jahren 20 Mil­lio­nen hin­ter­lässt. Han­na und Dani­lo tre­f­fen nach vie­len Jahren wieder aufeinan­der. Ob es nach so vie­len Jahren endlich ein Hap­py End für die bei­den geben wird?

Mit Schalk und Augen­zwinkern
Noch wird im Gemein­de­saal fleis­sig geprobt, denn es sitzt noch nicht jed­er Schritt. Mit so vie­len Men­schen auf der Bühne, das braucht eben Zeit und Geduld bis alles stimmt. «Aber es fägt», sagt Simon Burkhal­ter. Dass alle grossen Spass haben, spürt man richtig.

Auch aus der Lan­danzeiger-Region ste­hen einige Per­so­n­en bei der Operette Möriken-Wildegg auf und neben der Bühne. Ein­er davon ist Ramin Abbassi. Er grün­dete das Aarauer Stu­den­tenorch­ester ASTOR und ist musikalis­ch­er Leit­er des Kam­mer­chors Aarau. Als Cel­list war er bei ein­er früheren Pro­duk­tion schon ein­mal bei der Operette Möriken-Wildegg dabei, nun ist er neu musikalis­ch­er Co-Leit­er. «Eine Operette habe ich noch nie geleit­et. Deshalb ist es für mich sehr aufre­gend, so eine Pro­duk­tion von A bis Z mitzuer­leben. Es macht grossen Spass», sagt er. Auch für Raman Abbassi ist klar, dass man «Die lustige Witwe» ein­fach schauen muss. «Es ist eine Sto­ry mit viel Schalk und Augen­zwinkern. Die Besuch­er erwartet ein gesel­liger Abend in der Vor­wei­h­nacht­szei. Das passt ein­fach.»

Vorverkauf
Die Pre­miere der Operette «Die lustige Witwe» find­et am 19.Oktober um 19.30 Uhr statt. Geplant sind 20 Auf­führun­gen. Die Derniere ist am Fre­itag, 29. Novem­ber, um 19.30 Uhr.

Tick­ets gibt es unter www.operette.ch oder tele­fonisch unter 062 887 11 99 jew­eils am Mon­tag, Mittwoch und Fre­itag von 14 bis 16 Uhr.

SAH

Mit Dilsah Bilge und Leon Weill stehen zwei Profitänzer auf der Bühne | Der Landanzeiger

Mit Dil­sah Bilge und Leon Weill ste­hen zwei Prof­itänz­er auf der Bühne

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Ramin Abbassi ist musikalis­ch­er Co-Leit­er (Bilder: Sarah Kün­zli)

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