Cap­tain Reto Hun­zik­er und seine Teamkol­le­gen vom STV Ober­ent­felden gewan­nen in dieser Runde keine weit­eren Punk­te (Bilder: Fabio Baranzi­ni)

Faust­ball

Eine Runde zum Vergessen für die Oberentfelder

19. Dezem­ber 2018 | Sport

Die let­zte NLA-Qual­i­fika­tion­srunde vor der Wei­h­nachtspause ver­lief über­haupt nicht nach dem Geschmack der Ober­ent­felder: Sie ver­loren sowohl gegen das Schlus­slicht aus Neuen­dorf wie auch gegen das Spitzen­team aus Diepold­sau.

Vor der zweitlet­zten Qual­i­fika­tion­srunde vom let­zten Son­ntag in Neuen­dorf standen die Ober­ent­felder Faust­baller auf dem vierten Rang in der Tabelle und hat­ten gute Karten, sich für das Final4-Turnier zu qual­i­fizieren. Einen weit­eren wichti­gen Schritt in Rich­tung des Saison­high­lights hätte das Team von Train­er Kon­rad «Koni» Keller am Son­ntag machen kön­nen. Dafür hät­ten die Ober­ent­felder das Direk­t­du­ell gegen den Tabel­len­let­zten aus Neuen­dorf für sich entschei­den müssen.

Doch dieses Vorhaben kon­nten die Suhrentaler nicht in die Tat umset­zen. Nach ver­loren­em Start­satz (9:11) kon­nte sich die Mannschaft um Cap­tain Reto Hun­zik­er steigern und das Spielgeschehen dank einem 13:11 im zweit­en Durch­gang aus­gle­ichen. Auch im drit­ten Satz lagen die Vorteile lange auf der Seite der Ober­ent­felder, die jedoch mehrere Satzbälle ungenutzt liessen und den Durch­gang den Neuendör­fern über­lassen mussten. Dies war der Knack­punkt, denn der vierte Satz ging in der Folge klar an Neuen­dorf, das damit zum ersten Mal in dieser Sai­son ein Spiel gewin­nen kon­nte.

Chan­cen­los gegen Diepold­sau

Entsprechend war Train­er Keller nicht zufrieden mit dem Auftritt sein­er Mannschaft. «Für uns war es eine Runde zu viel. Wir hat­ten einige angeschla­gene Spiel­er im Team, die zulet­zt nicht voll durch­trainieren kon­nten. Das hat man gemerkt», so Keller. «Es war eine Knorz­erei von Anfang bis zum Ende. Lei­der kon­nten wir unsere Unsicher­heit nie richtig able­gen und haben zu viele Fehler gemacht. Das war eine sehr, sehr durch­zo­gene Leis­tung.»

Kurz nach der Nieder­lage gegen Neuen­dorf stand bere­its das näch­ste Spiel auf dem Pro­gramm. Dies­mal hiess der Geg­n­er Diepold­sau. Ein ganz anderes Kaliber als das Schlus­slicht aus Neuen­dorf. Die Rheininsler sind amtieren­der Schweiz­er Meis­ter und ste­hen in der Tabelle auf dem zweit­en Rang. 

Der STV Ober­ent­felden – im Bild Nico­las Schwan­der – musste sich sowohl Diepold­sau als auch Neuen­dorf geschla­gen geben

Entsprechend schwierig war die Auf­gabe für die Ober­ent­felder, die auch in diesem Spiel nicht wie gewün­scht auf  Touren kamen. Lediglich im zweit­en Satz kon­nten sie mit den Favoriten aus der Ostschweiz mithal­ten, mussten sich am Ende aber trotz­dem mit 0:3 geschla­gen geben.

Wigoltin­gen zum Abschluss

«Wir sind froh, dass die Wei­h­nachtspause anste­ht. Jet­zt haben wir Zeit, um run­terz­u­fahren und uns zu erholen. Dann wer­den wir im Jan­u­ar wieder voll angreifen», ver­spricht Keller. Das wird auch nötig sein, denn wenn die Ober­ent­felder sich doch noch für das Final4-Turnier qual­i­fizieren wollen, wer­den sie aller Voraus­sicht nach weit­ere Punk­te benöti­gen. Und das wird alles andere als ein­fach, denn im let­zten Spiel der Qual­i­fika­tion wartet der aktuelle Tabel­len­führer aus Wigoltin­gen.

weit­ere Infos unter: www.faustballcenter.ch.