Die Ober­ent­felder – im Bild Nicolas Schwander – beenden die NLA-Saison auf Rang 6 (Bilder: Fabio Bar­anzini)

Faust­ball

Einen Schritt vor­wärts gemacht

6. Sep­tember 2018 | Sport 2

Die Natio­nal­liga-A-Männer des STV Ober­ent­felden beenden die Meis­ter­schaft auf dem sechsten Rang. Trainer Konrad «Koni» Keller zieht nach der letzten Meis­ter­schafts­runde Bilanz.

Zum Abschluss der NLA-Qua­li­fi­ka­tion spielten die Männer des STV Ober­ent­felden gegen Neu­en­dorf und gegen Jona. Mit zwei Siegen und gleich­zeitig zwei Nie­der­lagen der direkt vor Ober­ent­felden klas­sierten Mann­schaft aus Elgg-Etten­hausen wäre gar noch die Final4-Qua­li­fi­ka­tion drin gelegen. Die Chancen waren aller­dings äus­serst gering. Im ersten Spiel des Tages trafen die Ober­ent­felder auf die Gast­geber aus Neu­en­dorf.

Und in diesem Spiel erwischten sie einen schlechten Start. In den ersten beiden Sätzen holten sie jeweils einen deut­li­chen Rück­stand auf, gli­chen zum 10:10 aus, um dann den Satz doch noch aus der Hand zu geben. Auf diese Weise ver­loren die Ober­ent­felder die ersten beiden Sätze mit 10:12. Erst nach einem Time Out von Konrad Keller beim Stand von 3:5 im dritten Satz konnten sich die Ober­ent­felder ins Spiel zurück kämpfen. «Die ersten beiden Sätze haben wir unnötig abge­geben. Aber ab Mitte des dritten Satzes begann unser Spiel richtig zu laufen. In den letzten drei Durch­gängen haben wir gut gespielt. Ich bin zufrieden, dass wir diese Partie noch drehen konnten», so Keller nach dem 3:2-Sieg seiner Equipe gegen Neu­en­dorf.

Kon­ti­nu­ier­lich gestei­gert

Das Spiel hatte aller­dings Kraft gekostet. Und da ohnehin schon einige Spieler im Team der Ober­ent­felder ange­schlagen waren, machte sich dies in der zweiten Partie gegen Jona bemerkbar. In allen drei Sätzen konnten die Ober­ent­felder bis zur Mitte des Satzes mit­halten, bra­chen danach aber jeweils ein und mussten eine 0:3-Niederlage in Kauf nehmen. Auf­grund dieser Nie­der­lage rutschte die Equipe im letzten Moment noch vom fünften auf den sechsten Platz ab und beendet dort die Meis­ter­schaft. «Wir hätten diesen fünften Platz gerne behalten, aber wenn man uns vor der Saison den sechsten Platz ange­boten hätte, hätten wir den sicher auch genommen», bilan­zierte Keller.

Die Ober­ent­felder waren vor der Saison als Abstiegs­kan­didat gehan­delt worden, gerieten jedoch im gesamten Ver­lauf der dies­jäh­rigen Meis­ter­schaft nie in Abstiegs­ge­fahr.

Ent­spre­chend ist der Trainer denn auch zufrieden mit dem Abschneiden seiner Mann­schaft, sowie der Ent­wick­lung der ein­zelnen Spieler. «Wir haben uns in dieser Saison kon­ti­nu­ier­lich gestei­gert. Vor allem in der ersten Sai­son­hälfte waren die Fort­schritte von Runde zu Runde zu sehen», so Keller. «Dank den guten Resul­taten hatten wir danach sogar noch etwas Luft, um in der zweiten Sai­son­hälfte einige Auf­stel­lungs­va­ri­anten unter Wett­kampf­be­din­gungen zu testen, die uns künftig wei­ter­bringen werden. Das hat mal gut und mal weniger gut geklappt, aber alles in allem war diese Saison ein Schritt vor­wärts.»

FBA

Cap­tain Reto Hun­ziker und seine Team­kol­legen vom STV Ober­ent­felden haben sich in dieser
Saison gestei­gert